Gary Frank

 4,4 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor*in von Batman: Earth One.

Lebenslauf

GARY FRANK stammt aus Bristol, England, und begann seine Comic-Karriere mit Zeichnungen für die britischen Magazine Doctor Who Magazine und Toxic! sowie für diverse Marvel UK- Titel. 1992 wurde er Zeichner von Marvels Incredible Hulk und etablierte sich damit auf dem US-Comic-Markt. Schließlich wechselte er zu DC Comics und zeichnete dort unter anderem BIRDS OF PREY und die Abenteuer von SUPERGIRL. Danach war er für Jim Lees WildStorm-Verlag an Serien wie GEN 13, Kin und für Top Cow an Midnight Nation tätig, bevor er zu DC zurückkehrte. Zusammen mit Autor Geoff Johns arbeitete er an mittlerweile modernen Klassikern wie SUPERMAN: SECRET ORIGIN, SUPERMAN UND DIE LEGION DER SUPERHELDEN, BATMAN: ERDE EINS und SHAZAM!.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gary Frank

Cover des Buches Junkyard Joe (ISBN: 9783986662073)

Junkyard Joe

(5)
Erschienen am 16.12.2024
Cover des Buches Batman: Erde Eins (ISBN: 9783741614972)

Batman: Erde Eins

(1)
Erschienen am 21.12.2021
Cover des Buches Marvel Must-Have: Planet Hulk (ISBN: 9783741618994)

Marvel Must-Have: Planet Hulk

(1)
Erschienen am 17.11.2020
Cover des Buches Shazam! (ISBN: 9783741609862)

Shazam!

(1)
Erschienen am 14.08.2018
Cover des Buches Geiger 1 (ISBN: 9783966587693)

Geiger 1

(1)
Erschienen am 10.08.2022
Cover des Buches He-Man und die Masters of the Universe (ISBN: 9783957984906)

He-Man und die Masters of the Universe

(1)
Erschienen am 12.10.2015
Cover des Buches Batman: Erde Eins (Deluxe Edition) (ISBN: 9783741633157)

Batman: Erde Eins (Deluxe Edition)

(0)
Erschienen am 13.06.2023
Cover des Buches Doomsday Clock (Deluxe Edition) (ISBN: 9783741627682)

Doomsday Clock (Deluxe Edition)

(0)
Erschienen am 08.02.2022

Neue Rezensionen zu Gary Frank

Cover des Buches Junkyard Joe (ISBN: 9783986662073)
Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "Junkyard Joe" von Geoff Johns

Elenas-ZeilenZauber
Junkyard Joe

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
In seiner Graphic Novel erzählt Geoff Johns eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Im Zentrum steht Joe - ein Militärroboter, der im Vietnamkrieg auftaucht und alles andere als eine seelenlose Maschine ist. Hinter seinem stählernen Körper steckt etwas zutiefst Menschliches: Loyalität, Mitgefühl und vielleicht sogar Traurigkeit.
Die eigentliche Hauptfigur ist aber Muddy Davis, ein Vietnam-Veteran, der noch Jahrzehnte später mit den Schatten seiner Vergangenheit kämpft. Er lebt zurückgezogen, zeichnet Comics - und verarbeitet so das, was ihn im Krieg zerstört hat. Joe wird dabei zu seiner Muse, seinem Mythos und schließlich wieder Teil seiner Realität, als der Roboter plötzlich vor seiner Tür steht.
Was mich an dieser Graphic Novel so beeindruckt hat, ist die Ruhe, mit der Geoff Johns erzählt. Kein großes Pathos, kein Action-Feuerwerk, sondern ehrliche Emotionen. Es geht um Verlust, um Trauma, um das Weiterleben, wenn das Leben längst Risse bekommen hat. Und genau das macht diese Geschichte so menschlich, obwohl einer ihrer Helden aus Metall ist.
Die Zeichnungen von Gary Frank sind detailreich und intensiv. Man spürt in jedem Panel den Schmerz und die Hoffnung der Figuren. Brad Andersons Farben wechseln zwischen erdigen Kriegstönen und leuchtenden Momenten der Wärme. Perfekt abgestimmt auf die unterschiedlichen Zeitebenen und Emotionen.
Was bleibt, ist ein Gefühl von Wehmut und Trost zugleich. „Junkyard Joe“ zeigt, dass Kriege nie wirklich enden; sie leben in den Erinnerungen weiter. Aber vielleicht kann Mitgefühl, selbst das eines Roboters, heilen, was der Krieg zerstört hat.
Ein stilles, bewegendes Meisterwerk über Menschlichkeit, Erinnerung und zweite Chancen. Von mir: 5 stählerne Herzens-Sterne!
 Und ganz ehrlich: Ich habe am Ende ein bisschen geschluckt, weil Junkyard Joe zeigt, dass selbst kaltes Metall manchmal mehr Herz hat als so mancher Mensch.

‘*‘ Klappentext ‘*‘

Jahrzehnte nach dem Vietnamkrieg trifft ein Veteran auf den mysteriösen Militärroboter, der ihm das Leben gerettet hat.

 Im Laufe der Geschichte wurden seltsame Helden geboren und sind gefallen - ihre Identität und ihr Leben sind ein Geheimnis. Doch um ein großes Übel zu stoppen, müssen ihre Geschichten erzählt werden. Sie sind die Ungenannten, die den Unbekannten Krieg kämpfen.

Cover des Buches Junkyard Joe (ISBN: 9783986662073)
TimeFliesAways avatar

Rezension zu "Junkyard Joe" von Geoff Johns

TimeFliesAway
Etwas zu schnell

4.5


Das war mein erstes Buch vom Autor sowie Künstler, und ich wusste auch nicht, dass es Teil einer größeren Serie ist. Bis auf ein paar kleinen Verwirrungen, wie technisch fortgeschritten die Welt ist (obwohl es nach 2022 spielt, denk ich? Der cliffhanger/teaser am Ende schreit jedoch high-sci-fi), konnte ich es dennoch gut verfolgen und die Story hat mich neugierig auf mehr gestimmt.


Die Idee ist wirklich gut: Ein Killer-Roboter, der helfen soll, einen Krieg zu gewinnen, dort dann aber die Horrorszenarien des Krieges live erlebt und sich selbst abschaltet, weil das zu viel für ihn ist. 


Durch diesen Switch wirkt er damit natürlich viel menschlicher als maschinell, aber dadurch, dass er nicht sprechen kann und blechstark ist, bleibt dennoch eine gewisse Distanz zwischen ihm und den Menschen um ihn herum. Besonders dass er stumm ist und nur mit einfachen Bewegungen kommuniziert, fand ich gut umgesetzt. Er ist mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen, genau wie’s Muddy und den Kindern wohl ging.


Die erste Hälfte war relativ langsam erzählt, vor allem die Zeit in 1972, ich mochte den slice of life Aspekt. Gegen Ende nimmt es aber echt in Fahrt auf, was ich, besonders während dem Finale, doch etwas zu schnell fand. Obwohl es rührend war. 


Abgesehen von den Zeitungscomics aus meiner Kindheit, war das glaub ich mein erster amerikanischer "Superhelden"-Comic in dem typischen Tintenstil aus den USA. Jetzt verstehe ich auch, warum die so beliebt sind – fast realistisch gezeichnet, hat aber dennoch einen fiktiven Flair. Detailgetreu und vor allem anatomisch genau mit einigen großartigen “Stunt”-Posen.


~


Danke an den Cross Cult Verlag auf Netgalley für ein digitales Reziexemplar.


-08.03.25

Cover des Buches Junkyard Joe (ISBN: 9783986662073)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Junkyard Joe" von Geoff Johns

Flaventus
Ein wenig PTB, ein wenig Thriller, ein wenig Coming of Age

Im Vietnamkrieg hilft ein Soldatenroboter seinem menschlichen Kameraden Muddy Davis. In diesem ersten Kapitel wird der Vietnamkrieg in all seinen grausamen Facetten dargestellt und der Soldat ist der einzige Überlebende. Spätestens nach diesem Kapitel ist klar, dass diese Graphic Novel nur für Leser ab 16 Jahren geeignet ist.

Anschließend gibt es einen Zeitsprung ins Hier und Jetzt, wo der Leser erfährt, dass Muddy Davis seine Kriegserlebnisse als Comic-Zeichner verarbeitet. Denn niemand glaubt ihm, dass es ein Roboter war, der ihn beschützte und rettete. Und plötzlich steht er vor seiner Tür und es stellt sich heraus, dass er seine Stärken woanders gefunden hat. Sehr skurril.

Als weiterer Handlungsstrang kommt eine vierköpfige Familie ins Spiel, die verarbeiten muss, dass die Ehefrau und Mutter gestorben ist. Logisch, dass sich die Handlungsstränge kreuzen und ein wildes Abenteuer entsteht, denn das Verschwinden des Roboters ist bemerkt worden.

Es ist keine Superhelden-Geschichte, wenn man mal vom Roboter absieht, sondern eine Geschichte rund um Krieg, dessen Verarbeitung, ein wenig Thriller, ein wenig Coming of Age, schlussendlich also eine bunte Mischung. Und das ist auch das, was diese Graphic Novel ausmacht, dass sie vielseitig das Abenteuer rund um den Soldatenroboter erzählt.

Zum Schluss noch die Anmerkung, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, wobei nicht so vieles offenbleibt (mal vom Mini-Teaser auf der letzten Seite abgesehen).

Am Ende zeigt der Autor mehrere »Veterans Dedications«, also mehrere Widmungen für diverse Veteranen aus unterschiedlichen Kriegen. Nun, die US-Amerikaner haben nun mal den Drang, ihre Kriegsveteranen zu heroisieren.

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