Gary Gibson

 3.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Stealing Light, Lichtzeit und weiteren Büchern.

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Gary GibsonLichtzeit
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Lichtzeit
Lichtzeit
 (4)
Erschienen am 01.06.2010
Gary GibsonLichtraum
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Lichtraum
Lichtraum
 (1)
Erschienen am 09.05.2011
Gary GibsonStealing Light
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Stealing Light
Stealing Light
 (5)
Erschienen am 09.05.2013
Gary GibsonMarauder
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Marauder
Marauder
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Erschienen am 03.07.2014
Gary GibsonMaking Things Float and Sink
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Making Things Float and Sink
Making Things Float and Sink
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Erschienen am 24.04.2009
Gary GibsonHandbook of Neurochemistry and Molecular Biology / Handbook of Neurochemistry and Molecular Neurobiology
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Handbook of Neurochemistry and Molecular Biology / Handbook of Neurochemistry and Molecular Neurobiology
Gary GibsonExtinction Game
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Extinction Game
Extinction Game
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Erschienen am 07.05.2015
Gary GibsonAgainst Gravity
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Against Gravity
Against Gravity
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Erschienen am 30.11.2006

Neue Rezensionen zu Gary Gibson

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frells avatar

Rezension zu "Lichtraum" von Gary Gibson

Wo Licht ist, ist auch Schatten
frellvor 6 Jahren

Auch wenn der Name des Buches es womöglich vermuten ließe, handelt es sich hierbei nicht um einen Katalog eines schwedischen Möbelhauses (auch wenn das Cover mit Blau und Gelb in den Farben Schwedens gehalten wird), das für seine außergewöhnlichen Belichtungsideen für das traute Heim werben möchte.

„Lichtraum“ von Gary Gibson  ist der dritte und somit abschließende Teil einer Trilogie, die mit den Romanen „Lichtkrieg“ und „Lichtzeit“ ihren Anfang fand.

Die Unsitte, dass auf dem Buchrücken wieder mit schier unglaublichen Superlativen geworben wird („Hochspannend und visionär“, „Großartig“, „atemberaubend“) sollte man ebenso überdenken, wie der Drang vieler Autoren ihre Romane nur noch als Trilogie zu veröffentlichen. Mehr oder weniger geht nämlich auch.

In diesem Fall wäre weniger eindeutig besser gewesen.

Es stimmt zwar, dass der Autor sich viele Gedanken um sein Universum gemacht hat. Mit den Fischwesen der Shoal, die immer in einer Blase aus Wasser auf den Welten der Menschen auftreten, mit den Bandati, die durch genetische Manipulation fliegen können, mit den Emissären, die so gewalttätig sind, dass sie sogar ihre eigene Sonne zerstören, um ein paar Feinde auszulöschen, mit den Maschinenköpfen genannten Menschen, die durch Implantate in ihre Köpfen weitaus mehr können als jeder normale Mensch, aber dadurch auch von anderen übernommen werden können, mit all diesen fremdartigen Wesen und deren Kulturen hat Gibson eigentlich tatsächlich eine visionäre und atemberaubende Voraussetzung geschaffen.

Dennoch bleibt am Ende ein fader Beigeschmack zurück. An seiner Protagonistin Dakota hätte Gibson vielleicht noch ein wenig mehr arbeiten müssen. So scheint sie oft gar nicht in der Lage zu sein, die Handlungen selbst zu bestimmen. Nicht nur einmal – sie ist eine der Maschinenköpfe – wird sie fremdgesteuert oder es wird ihr unbemerkt ein Gerät implantiert, dass man sich schon fragt, was diese Technologie eigentlich bringen soll, wenn jeder sie für seine eigenen Ziele einsetzen kann. Selbst wenn sie nicht fremdgesteuert ist, handelt sie oft nur aus Zwängen, die ihr von anderen vorgegeben wurden. Das alles mag mit dafür verantwortlich sein, dass man mit ihr nicht grenzenlose Sympathie empfinden kann. Bedauerlicherweise kann man das aber auch mit keinem der anderen Personen in allen drei Romanen.

Leider schweift Gibson vom eigentlichen Handlungsfaden auch hin und wieder ab. Das sind dann die Stellen, bei denen man sich erwischt, nur noch über die Zeilen zu fliegen mit der inständigen Bitte verbunden, das Geschwafel möge endlich zu Ende sein.

Nichtsdestotrotz ist in meinen Augen der vorliegende dritte Teil noch der beste der Trilogie, da hier noch am meisten auf den Kern der Geschichte hingearbeitet wird und am Ende auch tatsächlich etwas Spannung aufkommt – auch wenn die Auflösung schon unheimlich der des ersten Buches ähnelt.

Fazit: Nett gelesen zu haben, aber die hochtrabenden Adjektive des Verlages auf dem Buchrücken sind mal wieder Lichträume weit von der Wahrheit entfernt.

Und da bahnt sich doch am Ende nicht etwa ein neuer Dreiteiler in einer 3000 Jahre entfernten Zukunft an?

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erasmus_herolds avatar

Rezension zu "Lichtkrieg" von Gary Gibson

Rezension zu "Lichtkrieg" von Gary Gibson
erasmus_heroldvor 8 Jahren

Extrem spannend.
Sehr bildlich erzählt.
SciFi auf Höchstform.

Absolut lesenswert...

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emeraldeyes avatar

Rezension zu "Lichtkrieg" von Gary Gibson

Rezension zu "Lichtkrieg" von Gary Gibson
emeraldeyevor 8 Jahren

Ein überlichtschneller Antrieb, mit dem man in einem Augenblick die gigantischen Abstände zwischen den Sternen überwindet-jegliche Zivilisation kann dies nur mit Hilfe eines solchen Antriebs tun. Doch das Monopol auf diese Technik-und damit die Kontrolle über den Handel zwischen den Planeten und die Erforschung des Universums-liegt bei den Shoal, einer undurchsichtigen, brutalen, ausserirdischen Spezies.
Dakota Merrick, die während ihres Dienstes als Militärpilotin traumatischen Erfahrungen ausgesetzt war, steuert derzeit ein ziviles Frachtschiff. Ihr Auftrag lautet, ein Forschungsteam zu einem weit entfernten Sonnensystem zu befördern.
Denn es heißt, man könnte dort einen funktionstüchtigen Überlichtantrieb bergen, der mysteriöserweise nicht von den Shoal stammt. Nur von wem dann? ....
Ein bisschen von "Star Wars", ein bisschen Cyberpunk, ein bisschen aus "Die Schatzinsel" und schon ist ein interessanter fesselnder Science Fiction Roman entstanden.
Die Expansion der Menschheit in die unendlichen Weiten des Weltalls ist immer wieder ein dankbares Thema für die gegenwärtige Science Fiction.
Gary Gibson gewinnt dem Sujet durchaus neue Seiten ab: Was passiert z.B., wenn "Maschinenköpfe" plötzlich von einer anderen Macht übernommen werden?
Was fängt eine ewig sich bekämpfende Menschheit mit einer Raumschiffantriebstechnik an, die ihr die grenzenlose Ausbreitung ermöglicht? Hat irgendetwas oder irgendjemand das Recht, sie geheimzuhalten? Oder gar das Recht, eine andere Spezies auszurotten, um das Geheimnis zu bewahren?
Diese Fragen werden auch von Gary Gibson nicht beantwortet. Das jedoch auf sehr unterhaltsame Weise. Sehr komisch ist, ob beabsichtigt oder nicht, dass seine Superspezies, die Shoal, fischähnlich und in mit Flüssigkeit gefüllten Blasen unterwegs ist, die als Nahrungsvorrat und Abort zugleich dienen.
Da passt der Name eines Shoals, "der-mit-tierischen-Fäkalien-handelt", doch wirklich perfekt.....

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