Gary L. Thomas Neun Wege, Gott zu lieben: Die wunderbare Vielfalt des geistlichen Lebens

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Inhaltsangabe zu „Neun Wege, Gott zu lieben: Die wunderbare Vielfalt des geistlichen Lebens“ von Gary L. Thomas

Hat jeder Mensch eine ganz eigene Art, die Beziehung mit Gott zu leben? Gary Thomas meint: Ja! Und befreit so von frommem Druck und schlechtem Gewissen. Es gibt nicht die eine Spiritualität: Weil jeder von uns einzigartig ist, hat auch jeder einen ganz eigenen Weg, Gott zu lieben, ihn anzubeten, ihm zu dienen. Gary Thomas entfaltet neun unterschiedliche geistliche Temperamente mit ihren jeweiligen Eigenarten, Stärken und Gefahren. Er zeigt, wie sie unsere Beziehung zu Jesus Christus prägen. So hilft er dabei, besser zu verstehen, wie Gott uns gemeint hat, und zeigt, dass wir ihn genau so lieben sollen, wie wir sind. Die neun Temperamente im Überblick: - der Natur-Typ - der sinnliche Typ - der traditionalistische Typ - der asketische Typ - der aktivistische Typ - der fürsorgliche Typ - der enthusiastische Typ - der kontemplative Typ - der intellektuelle Typ

Gibt es DEN einen richtigen Weg, Gott zu lieben? Nein! Ein aussergewöhnliches Buch.

— peedee
peedee
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  • Ein befreiendes, informatives Buch

    Neun Wege, Gott zu lieben: Die wunderbare Vielfalt des geistlichen Lebens
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    25. December 2015 um 22:01

    Oft ist es so, dass allen Christen, die in ihrem Glauben wachsen wollen, dasselbe geistliche Rezept gegeben wird: Sie sollen Stille Zeit machen und in den Gottesdienst gehen. Doch vielen Christen reicht das nicht aus und bei ihnen bleibt ein Defizit-Gefühl zurück, z.B. weil die Stille Zeit zu langweilig oder zu verkopft ist. Grund dafür ist, dass es neun verschiedene Wege gibt, die abhängig vom Charakter des Menschen sind, um Gott nah zu sein. Viele Christen übertragen ihren eigenen Zugang auf andere. So ziehen die Christen, denen es anders geht den Schluss, dass bei ihrem Glauben etwas nicht stimmt. In dem Buch „Neun Wege, Gott zu lieben“ zeigt der Autor Gary L. Thomas die neun verschiedenen Arten, Gott zu lieben. Dabei orientiert er sich an verschiedenen Menschen aus der Bibel, die diese verschiedenen Temperamente bzw. die verschiedenen von Gott gegebenen Persönlichkeiten zeigen sowie an bedeutenden christlichen Denkern. Das Buch besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil gibt es eine Einführung. Der zweite Teil, der Hauptteil des Buches, beschreibt detailliert die neun Temperamente. Da ist z.B. der Naturtyp, der sich von der Schönheit der Natur inspirieren lässt, um zu sehen, dass Gott da ist. Oder der intellektuelle Typ, dessen Verstand immer wieder neue Nahrung braucht. Dabei geht er auch auf die Versuchungen ein, die die Temperamente mich sich bringen und zeigt praktische Beispiele, wie das Leben mit diesem Temperament aussehen kann. Am Ende der einzelnen Temperamentbeschreibungen gibt es einen Test, bei dem jeder das Kapitel für sich reflektieren kann und einschätzen kann, inwiefern das Temperament auf ihn zutrifft. Im dritten Teil des Buches kann der Test dann reflektiert werden, in dem die Testergebnisse miteinander verglichen werden. Der Autor schreibt (sicher zu Recht), dass man als Leser versucht ist, nur das Temperament zu lesen, das am meisten auf einen zutrifft. Doch er empfiehlt, auch die Temperamente zu lesen, die man bisher noch nicht ausgelebt hat. Dies kann helfen, toleranter gegenüber anderen zu werden und sich selber besser kennenzulernen. Außerdem hat jeder Leser meistens nicht nur ein, sondern mehrere dominierende Temperamente. Ich fand das Buch sehr bereichernd, interessant und gut verständlich. Der Autor beschreibt viele eigene Erlebnisse, so dass man immer präsente Beispiele hat. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass meine Kreativität angeregt wurde und ich neue Ideen bekommen habe, was ich anstatt der klassischen Stillen Zeit ausprobieren könnte. Tatsächlich war ich versucht, nachdem ich mein Temperament gefunden hatte, mit dem Lesen aufzuhören. Doch auch die anderen Temperamente fand ich sehr interessant, auch wenn mich manche mehr und manche weniger angesprochen haben. Gut gefallen hat mir auch, dass viele Stellen mit Bibelzitaten belegt wurden. Bei diesem Buch handelt es sich übrigens um eine Neuauflage. es ist bereits 2003 beim SCM-Brockhaus als Taschenbuch erschienen und inzwischen in dieser Auflage vergriffen. Insgesamt ein wertvolles, für jeden Christen wichtiges, sehr informatives Buch, bei dem es sich sehr lohnt, es zu lesen.

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  • Gibt es DEN einen richtigen Weg, Gott zu lieben?

    Neun Wege, Gott zu lieben: Die wunderbare Vielfalt des geistlichen Lebens
    peedee

    peedee

    20. November 2015 um 22:13

    Der Autor will mit diesem Buch aufzeigen, dass es nicht nur einen Weg gibt, die Beziehung mit Gott zu leben. Auch wenn manche Institutionen oder Personen einen dies glauben machen wollen und so oftmals Schuldgefühle vermitteln. Erster Eindruck: Ein ungewöhnliches Cover für ein christliches Sachbuch. Der Klappentext macht mich neugierig: „Weil jeder von uns einzigartig ist, hat auch jeder einen ganz eigenen Weg, Gott zu lieben […].“ Das Buch ist in drei Teile gegliedert: 1. Die Reise der Seele; 2. Die neun Wege, Gott zu lieben; 3. Jeder liebt Gott auf seine Weise. Der Autor beschreibt neun geistliche Temperamente: der Natur-Typ, der sinnliche Typ, der traditionalistische Typ, der asketische Typ, der aktivistische Typ, der fürsorgliche Typ, der enthusiastische Typ, der kontemplative Typ und der intellektuelle Typ. Diese verschiedenen Temperamente werden mit Personen aus der Bibel illustriert, wie unterschiedlich deren Anbetung Gottes ist – und alle diese Arten sind in Ordnung. Zudem werden auch Menschen aus der Gegenwart erwähnt, die den jeweiligen Temperamenten zuzuordnen sind. Abschliessend gibt es einen kleinen Fragebogen, wo man herausfinden kann, ob man diesem Temperament zuzuordnen ist. Wichtig ist dabei, zu wissen, dass man mehr als einem Temperament zugehören kann. Wie jeder weiss, gibt es sehr viele Arten von Gotteshäusern: Einige sind prunkvoll und gross, andere klein und puristisch. Ich habe gemerkt, dass ich mich in einigen Gotteshäusern sofort wohl fühle, wohingegen mich andere eher einschüchtern. Das Gleiche gilt für die unterschiedlichen Gottesdienste: einige sagen mir zu, mit anderen bekunde ich mehr Mühe. Ich sehe mich am ehesten als asketischen Typ, der Gott in Einsamkeit und Schlichtheit liebt oder auch als intellektuellen Typ, der Gott mit dem Verstand liebt. Am wenigsten finde ich mich im kontemplativen Typen wieder. „Unser Leben hat viele verschiedene Phasen, und wir müssen lernen, unser geistliches Leben, ja sogar unser geistliches Temperament den verschiedenen Anforderungen unserer sich wandelnden Lebenssituation anzupassen.“ Das ist für mich eine sehr stimmige Aussage, denn schliesslich verändert sich das Leben fortlaufend und so wäre es komisch, wenn das geistliche Leben stur einem einmal gewählten Schema folgt. „Mein Ziel war es, Ihnen mit diesem Buch zu zeigen, dass es mehr als nur ein Rezept gibt, um im Glauben zu wachsen.“ Das Ziel hat der Autor mit diesem aussergewöhnlichen Buch absolut erreicht. Es hat mein Verständnis erweitert und mich darin gestärkt, dass meine Form des Glaubens richtig ist – dafür danke ich herzlichst.

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  • Viele Wege führen zu Gott!

    Neun Wege, Gott zu lieben: Die wunderbare Vielfalt des geistlichen Lebens
    heaven4u

    heaven4u

    15. October 2015 um 22:40

    Wie kann man eine Beziehung zu Gott haben? Die meiste Antwort von Christen wird sein: Stille Zeit haben und beten. Doch nicht jeden Christen befriedigt das. Nicht jeder hat so Zugang zu Gott. Diesen Menschen will Gary L. Thomas Mut machen, neue Wege zu finden um sein geistliches Leben zu gestalten. Konkret zeigt er neun verschiedene Temperamente und wie sie ihren Glauben wachsen lassen können. Diese neun Temperamente sind: - der Natur-Typ - der sinnliche Typ - der traditionelle Typ - der asketische Typ - der aktivistische Typ - der fürsorgliche Typ - der enthusiastische Typ - der kontemplative Typ - der intellektuelle Typ 2003 erstmals erschienen, ist dies bereits die 5. Auflage - was für seinen Inhalt spricht. In lockerer, humorvoller Weise führt der Autor den Leser ans Thema heran und stellt klar, dass diese 9 Temperamente nicht davon entbinden, nicht mehr in den Gottesdienst zu gehen, nicht mehr Bibel zu lesen oder sich nur noch um sich zu drehen. All dies ist wichtig und keines dieser Wege sollte isoliert angewendet werden, sondern braucht eine Gemeinde, die das stützt und korrigiert. Dennoch müssen nicht alle Christen den gleichen Weg gehen. Die einen liebe es, Gott in der Natur zu finden, die anderen lieben traditionelle Gottesdienste und wieder andere finden Gott in Büchern und Diskussionen. Nach jedem Kapitel gibt es einen kleinen Test, in dem man herausfinden kann, ob dieser Weg einen anspricht oder eher nicht. Das fand ich sehr spannend, auch die Aussage von Thomas, dass man auch mehrere Temperamente haben kann, man muss sich nicht auf eins festlegen. Er regt an, auch wenn man sein Temperament kennt, doch alle neun zu lesen um vielleicht für sich neues zu entdecken. Ich fand es sehr spannend, mit wie vielen Wegen man Gott finden kann. Auch ich kannte eher nur die Stille Zeit und das Gebet, vielleicht noch den Spaziergang in Gottes Natur. Aber so wie jeder Mensch verschieden ist, gibt es auch für jeden eine individuelle Möglichkeit eine Beziehung mit Gott zu haben. Dabei waren mir einige Dinge sogar neu - zum Beispiel das Herzensgebet, Einkehrtage oder Gott in der Kunst finden. Ich selbst würde nie auf die Idee kommen, meine Gefühle zu zeichnen, da bin ich nicht begabt dazu. Andere können sich so ausdrücken. Sehr gut fand ich ebenfalls, dass der Autor auch die Gefahren des jeweiligen Weges beleuchtet - der Stolz schlauer zu sein als andere, die Lithurgie nur aus Gewohnheit mitzusprechen oder so viele Aktionen zu machen, aber die eigenen Familie zu vernachlässigen. Das ist sehr wichtig, damit man nicht in die falsche Richtung geht. Auch dafür ist eine Gemeinde da, um zu helfen und mit Rat zur Seite zu stehen. Dieses Buch hat mir wirklich sehr gefallen, mich zum nachdenken gebracht auch mal neue Wege zu beschreiten und Dinge zu probieren, an die ich mich bisher nicht herangewagt habe. Es gibt neue Perspektiven und rückt alte Gedanken zurecht oder bestätigt diese. Es ist sowohl für Glaubensanfänger als auch für jahrelange Gläubige geeignet. Ein Buch, was ich sicher auch Freunden weiterempfehlen werde.

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