Gary Leon Hill People Who Don't Know They're Dead: How They Attach Themselves to Unsuspecting Bystanders and What to Do About It

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Inhaltsangabe zu „People Who Don't Know They're Dead: How They Attach Themselves to Unsuspecting Bystanders and What to Do About It“ von Gary Leon Hill

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    People Who Don't Know They're Dead: How They Attach Themselves to Unsuspecting Bystanders and What to Do About It

    rumble-bee

    12. March 2012 um 10:02

    Vorab eine Bemerkung: ich habe die Print-Ausgabe gelesen, die war aber nicht unter diesem Cover gespeichert. *** Ein wirklich seltsames Buch... nicht unbedingt schlecht, aber so ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte schon durch andere Autoren von diesem Phänomen gehört: angeblich "verirren" sich durchaus immer wieder Menschen auf ihrem Weg ins Jenseits, und bleiben als halb bewusste Wesenheiten auf der Erde "hängen". Ein klein wenig wie im Film "The sixth sense" beschrieben. Durch den kuriosen Titel und den Klappentext angeregt, dachte ich nun, ich hätte es hier mit einer Art Fallstudie zu tun, mit vielen Beispielen aus der Praxis also. Doch weit gefehlt. Gary Leon Hill ist höchstens immer mal wieder Zeuge oder Beobachter gewesen. Die eigentlich Handelnden waren sein Onkel Wally und seine Tante Ruth, denen er mit diesem Buch wohl auch ein Denkmal setzen möchte. Doch nur selten war der Autor bei tatsächlichen Fällen von "haunting" oder "spirit possession" dabei. Meistens trifft er sich nur mit seinem Onkel oder seiner Tante, und sie unterhalten sich. Nur an vier oder fünf Stellen kommen (gekürzte!) Abschriften von tatsächlichen "Sitzungen" vor, die der Onkel damals auf Band aufnahm. Der Rest des Buches ist schon recht eigenartig geschrieben. Der Autor springt munter hin und her: mal sitzt er mit seinem Onkel auf der Terrasse, und sie unterhalten sich über esoterischen Lesestoff aus allen möglichen Fachgebieten. Oder er besucht seine Tante, die immer mal wieder schwer krank war in ihrem Leben, und die sich eher auf spirituelle Heilmethoden als auf die Schulmedizin verlassen hat. Dann wieder nimmt der Autor uns mit auf einen Exkurs, an welchen Seminaren er teilgenommen habe, und warum. Und ganz plötzlich, übergangslos, springt er dann wieder zurück zu dem eigentlichen "Fall", von dem er vor einigen Kapiteln ausging. Man musste sich beim Lesen also schon ziemlich anstrengen, um nicht den Faden zu verlieren. Die Fälle, die dann schließlich geschildert werden, waren schon recht interessant - mal abgesehen davon, wie der Leser zu dem Thema stehen mag. Beeindruckt hat mich allerdings, mit wie viel Offenheit und Verständnis für alle Parteien der Autor an das Thema heranging. Das Buch ist zwar in keinster Weise wissenschaftlich oder methodisch zu nennen, aber der Autor bemüht sich doch, dem Leser alle möglichen Türen zum Verständnis offen zu halten. Man müsse nichts glauben, aber die erfolgreichen "Heilungen" sprächen doch für sich... So sei es doch verständlich, wenn eine Mutter sich Sorgen um ihren psychisch labilen Sohn mache, und deshalb nicht "ins Licht gehen wolle". Betroffen gemacht hat mich auch der Fall des "Realisten", der durch einen schweren Autounfall von seinem eigenen Tod völlig überrascht wurde. Durchaus möglich, dass er immer noch glaubte, neben seinem Auto auf der Landstraße zu stehen. Ein wenig gefehlt hat mir halt der Rahmen. Zum Beispiel eine genauere Erklärung des Weltbildes, unter Umständen auch der religiösen Orientierung, unter der Onkel Wally und Tante Ruth eigentlich gearbeitet haben. Denn man kann orientierungslosen Seelen meiner Meinung nach doch nur helfen, wenn man selber eine Art Vorstellung davon hat, wie alles zusammenhängt. Doch religiöse Belange spart der Autor weitestgehend aus. Immerhin zitiert er en masse Autoren aus allen möglichen spirituellen Bereichen, auch aus der Sterbe- und Nahtod-Forschung, wie Elisabeth Kübler-Ross und Raymond Moody. Löblicherweise gibt es dann auch ein Literaturverzeichnis. Insgesamt würde ich sagen, dass dieses Buch vor allem eines gut dokumentiert hat: die typisch amerikanische Tendenz, alle möglichen aktuellen spirituellen Trends wie ein Schwamm aufzusaugen, und ein persönliches Amalgam daraus zu erstellen. Das Buch war nicht schlecht. Aber wenn man sich gründlich zu diesem Thema informieren will, würde ich persönlich doch eher Thorwald Dethlefsen empfehlen. Oder eben Elisabeth Kübler-Ross.

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