Gary Shteyngart

 3.3 Sterne bei 72 Bewertungen
Gary Shteyngart

Lebenslauf von Gary Shteyngart

Gary Shteyngart wurde 1972 in Leningrad, Sowjetunion geboren. Seien Familie emigrierte mit ihr als er sieben Jahre alt war nach New York CIty, USA. Er studierte am Oberlin College Politikwissenschaft und arbeitete anschließend für verschiedene Non-Profit-Organisationen in New York. Vor seinem Studium verbrachte er einige Jahre in Prag. Sein Debütroman erschien 2003 mit »Handbuch für den russischen Debütanten« welchen er in Baku, Aserbaidschan abschloss, um zeitgleich für seinen nächsten Roman »Snack Daddys abenteuerliche Reise« zu recherchieren. Neben seiner Tätigkeit als Romancier publiziert Shteyngart als Rise- und Kulturjournalist für »The New Yorker« und »Granta« sowie für »The New York Times«. Im Jahr 2007 war er Fellor an der »American Academy« in Berlin.

Alle Bücher von Gary Shteyngart

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Super Sad True Love Story

Super Sad True Love Story

 (45)
Erschienen am 01.02.2013
Snack Daddys abenteuerliche Reise

Snack Daddys abenteuerliche Reise

 (11)
Erschienen am 26.05.2008
Kleiner Versager

Kleiner Versager

 (7)
Erschienen am 16.12.2016
Handbuch für den russischen Debütanten

Handbuch für den russischen Debütanten

 (5)
Erschienen am 01.05.2005
Absurdistan

Absurdistan

 (1)
Erschienen am 16.12.2016
Willkommen in Lake Success

Willkommen in Lake Success

 (0)
Erschienen am 15.04.2019
Handbuch für den russischen Debütanten

Handbuch für den russischen Debütanten

 (0)
Erschienen am 16.12.2016
Willkommen in Lake Success

Willkommen in Lake Success

 (0)
Erschienen am 15.04.2019

Neue Rezensionen zu Gary Shteyngart

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Rezension zu "Super Sad True Love Story" von Gary Shteyngart

REZENSION: Super sad true Love Story
beautifulbookworldvor 2 Jahren

Hallo ihr Lieben, 

Hier nun meine Rezension zu dem Buch "Super sad true Love Story" von Gary Shteyngart.

Es handelt sich hierbei um ein 463 seitiges Taschenbuch vom Rowohlt Taschenbuch Verlag. Die Qualität des Buches ist wie bei einem normalen Taschenbuch in Ordnung und das Cover ist schlicht gehalten, was mich nicht wirklich angesprochen hat. 

Kommen wir zum Klappentext:
In einer sehr nahen Zukunft steht ein reizüberflutetes, analphabetisches und bei den Chinesen hoch verschuldetes Amerika vor dem Zusammenbruch. Aber sage das niemand dem russischstämmigen Hausmeistersohn Lenny Abramov, der seine Bücher liebt und vor allem Eunice Park, eine unwahrscheinlich süße und abgebrühte junge Frau. Unbeirrt will Lenny seine wankelmütige Geliebte davon überzeugen, dass es sich in einer Zeit ohne Normen und Stabilität trotzdem lohnt, ein Mensch zu sein.

Den Klappentext fand ich wirklich interessant und war gespannt darauf, das Buch zu lesen. Leider hat es mich wirklich enttäuscht. Die Einführung in das Buch war mehr als langwierig und die Spannung ließ meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Der Schreibstil ist äußerst komplex und kompliziert und für mich nicht rund zu lesen. Auch die Charaktere waren kompliziert und haben für mich in der Handlung öfter keinen Sinn gemacht. Am erträglichsten fand ich noch die Teile, die aus der Sicht von Eunice geschrieben waren. Die Idee war schwach in der Umsetzung, auch wenn ich so eine Art von Geschichte noch nie gelesen habe. Einen roten Faden habe ich vergeblich gesucht und auch konnte mich die Handlung nicht wirklich überzeugen. 

Das beste am Buch war das Ende, was wirklich ein bisschen interessant zu lesen war und auch so nicht vorherzusehen war. 

Falls euch das Buch trotzdem interessiert:

http://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/ID26019560.html?sswg=ANY&sq=Super%20Sad%20True%20Love%20Story

Liebe Grüße 
Nadine 

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Rezension zu "Super Sad True Love Story" von Gary Shteyngart

Rezension zu "Super Sad True Love Story" von Gary Shteyngart
wolkenbruchvor 7 Jahren

Ein bewegendes, skurriles, witziges und zynisches Buch, dessen Einordnung etwas schwer fällt. Shteyngart analysiert die aktuelle Medien- und Konsumwelt, spitzt diese zu und schafft eine Art Worst-Case-Szenario, das erschreckender kaum sein könnte, gleichzeitig aber gar nicht so unwahrscheinlich wirkt. Damit bewegt er sich irgendwo zwischen Roman, Satire und Science-Fiction.
Die Sicht wechselt mit den Kapiteln, so erhalten wir einen Einblick in die Gefühls- und Erlebniswelt des Lenny Abramovic, der sich in seinem Tagebuch ausdrückt (und im ganzen Roman deutlich die Oberhand behält) und in die Welt der Koreanerin Eunice Park, die im digitalen Austausch mit ihrer Familie und engen Freunden steht - kontrastreicher könnten beide kaum sein.

Ich hatte erwartet, dass sich eher konservativere Leser an der Figur der Eunice stoßen könnten, die -stellvertretend für die dargestellte Generation- nur so vor Oberflächlichkeit und Vulgarität strotzt, doch stattdessen betitelt ein Teil der Leserschaft "Super Sad True Love Story" als langwelig, fad, uninteressant, was ich so nicht erwartet hätte. Dieser Meinung würde ich nicht beipflichten, ich habe die Lektüre als spannend empfunden und kann Shteyngarts Roman nur weiterempfehlen, nicht zuletzte um die eigenen Medien- und Konsumgewohnheiten etwas kritischer zu hinterfragen.

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Rezension zu "Super Sad True Love Story" von Gary Shteyngart

Rezension zu "Super Sad True Love Story" von Gary Shteyngart
Vinschenvor 7 Jahren

Lenny Abramov ist die Hauptfigur in dem neuen Roman von Gary Shteyngart. Lenny Abramov ist Jude, intelligent, ironisch und ein bisschen kauzig. Er liebt seine Stadt New York. Ein bisschen erinnert die Figur an einen Film von Woody Allen.

Szenenwechsel. Abramov ist 39 Jahre alt. Er liebt Bücher und besitzt ein iPhone. Er hat Angst vor dem Tod und nur einen Wunsch: ewiges Leben. Doch in der Gesellschaft, in der lebt, ist er ganz und gar „old school“. Ein Dinosaurier, zum Aussterben verdammt. Er ist alt und hat Schwierigkeiten sich durchzusetzen. Er ist passiv und lässt alles mit sich machen. Und manchmal verflucht man seine duckmäuserische Art und will ihm zurufen: „Wehr dich doch!“ Es steckt dabei auch etwas von Josef K. in Lenny, Kafkas tragischem Held.

Szenenwechsel. Lenny Abramov ist über beide Ohren in die viel jüngere Koreanerin Eunice Park verliebt, die zweite Hauptfigur des Buches. Er liebt sie bedingungslos und nur der Leser weiß, dass das nicht gut gehen wird, obwohl es immer wieder Hoffnung gibt. Das kommt dann wie eine ganz normale, witzige und etwas unglückliche Love Story daher.

Szenenwechsel. Abramov lebt in einer nicht allzu fernen und möglichen Zukunft. Amerika steht vor dem Kollaps. Es gibt nur noch eine Partei und eine Regierung. Konsum ist alles und die Menschen bewegen sich mit ihren „Äppäräten“ (Smartphones) durch die Welt. Es zählen nur noch „Streamen“ und „Images“ – jeder kann jeden einschätzen. Die beliebtesten Jobs sind die in den Medien oder der sogenannten Kreativwirtschaft – hier steckt etwas von Orwells „1984“ in dem Roman.

Das dritte Buch von Gary Shteyngart, erschienen bei Rowohlt, ist alles davon – und mehr. Es ist witzig, traurig, ironisch, spannend, modern, melancholisch, bewegend, nachdenklich, eindringlich und deprimierend. Vor allem aber ist es blendend geschrieben und teilweise sprachlich brillant.

Gary Shteyngart wurde 1972 in Leningrad geboren. Seine jüdisch-russischen Eltern emigrierten mit dem Siebenjährigen nach Queens, New York. Er studierte Politikwissenschaften und arbeitete danach für verschiedene Non-Profit-Organisationen. Seinen ersten Roman, „Handbuch für den russischen Debütanten“ (2003), beendete er in Baku, Aserbeidschan. Sein zweites Buch „Snack Daddys abenteuerliche Reise“ folgte 2006. Shteyngart nimmt sich selbst nicht ernst. Ironie ist seine Waffe (siehe Video Homepage oder seine Seite auf Facebook) und man wird das Gefühl nicht los, dass so jemand noch Großes vor sich hat. Die Unbekümmertheit hat er, das Talent ist längst bewiesen – man darf gespannt sein.

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