Gary Victor Schweinezeiten

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Inhaltsangabe zu „Schweinezeiten“ von Gary Victor

Ein drückend heißer Sommer in Haiti. Inspektor Dieuswalwe Azémar hält sich für eine gescheiterte Existenz: Da er sich mit der allgemeinen Korruption nicht abfinden kann, wird er immer als Versager gelten, dem nur noch der Alkohol Trost spenden kann. Als jedoch das Leben seiner Tochter durch die Machenschaften einer Sekte in Gefahr gerät, findet er seine Reflexe als Elitepolizist wieder. Ein weiteres Mal zieht der Dirty Harry von Port-au-Prince mit seiner Beretta und viel Zuckerrohrschnaps in den Kampf gegen Verbrechen, Korruption und okkulte Mächte. Was verbirgt sich hinter der »Kirche vom Blut der Apostel«? Was hat der Traum seiner Tochter zu bedeuten? Und was hat all das mit der seltsamen Verwandlung zu tun, die mit seinem ehemaligen Assistenten vor sich geht? Ein Voodoo-Krimi mit all den Zutaten, die Inspektor Azémar in Haiti zu einer Kultfigur machen, je abgedrehter, desto realistischer.

Ich fand, die heiße, bedrückende Atmosphäre in Haiti im Alkoholnebel des Polizisten kam sehr gut rüber.

— Bellastella
Bellastella

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  • Schweinezeiten

    Schweinezeiten
    Minnie

    Minnie

    10. March 2015 um 11:18

    Azèmar ist Inspektor auf Haiti, er ist nicht der typische Beamte, sein treuster Begleiter ist der Alkohol. Seine Tochter Mireya hat er im Internat Blut der Apostel untergebracht, da er meint das sie es dort um einiges besser hat als bei ihm. Als Mireya ins Ausland adoptiert werden soll, kommen ihm plötzlich Zweifel ob er das wirklich noch will und beginnt Nachforschungen über das Internat zumachen,  plötzlich tauchen Ungereimtheiten auf und es beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Mir hat Schweinezeiten nicht gefallen, der Alkohol hat die Hauptrolle gespielt und der Voodoo kam im Buch eindeutig zu kurz. Für mein Empfinden kam auch keine richtige Spannung auf. Die Charaktere waren mir auch eher unsympathisch. Also im Großen und Ganzen war das nichts für mich.

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  • Haiti als Hölle auf Erden.

    Schweinezeiten
    Gulan

    Gulan

    „Dieses Land war eine Guillotine, die jedem seinen klaren Kopf abschlug. Dann leckten die Menschen das Blut der Torheit auf, um dem Mythos Gestalt zu verleihen, um die wunderlichsten Trugbilder zu schaffen, um den Tag zur Nacht zu machen und die Nacht zum Tag.“ (S.108) Drückende Hitze in Port-au-Prince und großer Stress für Inspektor Dieuswalwe Azémar: Zunächst befreit er die Tochter einer Freundin aus den Fängen eines obskuren Magiers, dabei erschießt Azémar allerdings drei Personen. Zudem macht ihm der Abschied von seiner Tochter zu schaffen, die er in die Obhut einer christlichen Gemeinschaft gegeben hat und die nun zur Adoption ins Ausland gebracht werden soll. Dann meldet sich plötzlich ein ehemaliger Schützling, Wachtmeister Colin, bei ihm und bittet ihn verzweifelt um Hilfe. Ein Kriminalroman aus Haiti ist schon mal etwas Außergewöhnliches. Der Autor Gary Victor zählt zu den bekanntesten Autoren seines Landes. Und tatsächlich ist die Beschreibung des Schauplatzes der überzeugendste Teil dieses Krimis: Ein gescheitertes Land. Armut, Korruption, Müll, Hitze, Gestank, Alkohol, Glaube, Aberglaube. Dies alles beschreibt Victor sehr authentisch und zeichnet damit eine bedrückende Atmosphäre. Dabei entstand dieses Buch noch vor dem verheerenden Erdbeben 2010. Inspektor Azémar ist ein klassischer hardboiled detective. Die Zustände seines Landes haben ihn völlig desillusioniert und er reagiert darauf ebenfalls mit Brutalität. Dennoch ist er ein fähiger Polizist mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, allerdings in einem Land des Chaos, der Korruption und der Willkür. Seine Wut und Ohnmacht kann er nur mit großen Mengen Alkohol ertränken und er lässt sich zunehmend gehen. Er erhofft sich für seine Tochter Mireya ein besseres Leben und hat diese zur Auslandsadoption freigegeben. Die Story ist ein wenig verworren und hätte aus meiner Sicht noch besser aufgebaut werden müssen. Manches geht mir zu schnell, entwickelt sich zufällig und wirkt kaum zusammenhängend. Der Roman hätte gut und gerne noch ein paar mehr Seiten vertragen, um die Verbindungen mehr aufzuzeigen. Der Untertitel „Voodoo-Kriminalroman“ deutete schon etwas Übernatürliches an, aber die zwei Kreaturen, die wie beiläufig auftauchen, sind schon arg bizarr. Vielleicht ist das aber auch eine Art Hommage an den lateinamerikanischen „magischen Realismus“. Insgesamt ein ungewöhnlicher Kriminalroman mit hervorragend beschriebenem Schauplatz, aber mit einer mir etwas zu unausgegorenen Story. Trotzdem ein interessantes Leseerlebnis.

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    • 10
  • Leserunde zu "Schweinezeiten. Ein Voodoo-Kriminalroman" von Gary Victor

    Schweinezeiten
    Axynia

    Axynia

    Bewerben Sie sich auf die Leserunde für das seit Januar im CulturBooks Verlag erhältliche E-Book "Schweinezeiten" von Gary Victor und gewinnen Sie eines von 10 Freiexemplaren zum Rezensieren. Ein spannender Kriminalroman, der es auf die Weltempfänger Bestenliste der LitProm geschafft hat! Über das E-Book: Ein drückend heißer Sommer in Haiti. Inspektor Dieuswalwe Azémar hält sich für eine gescheiterte Existenz: Da er sich mit der allgemeinen Korruption nicht abfinden kann, wird er immer als Versager gelten, dem nur noch der Alkohol Trost spenden kann. Als jedoch das Leben seiner Tochter durch die Machenschaften einer Sekte in Gefahr gerät, findet er seine Reflexe als Elitepolizist wieder. Ein weiteres Mal zieht der »Dirty Harry« von Port-au-Prince mit seiner Beretta und viel Zuckerrohrschnaps in den Kampf gegen Verbrechen, Korruption und okkulte Mächte. Was verbirgt sich hinter der »Kirche vom Blut der Apostel«? Was hat der Traum seiner Tochter zu bedeuten? Und was hat all das mit der seltsamen Verwandlung zu tun, die mit seinem ehemaligen Assistenten vor sich geht? Ein Voodoo-Krimi mit all den Zutaten, die Inspektor Azémar in Haiti zur Kultfigur machen. Über den Autor: Gary Victor, geboren 1958 in Port-au-Prince, von Beruf ursprünglich Agronom, gehört zu den populärsten Gegenwartsautoren Haitis. Für seine Romane, Erzählungen und Theaterstücke wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Prix du livre RFO und dem Prix littéraire des Caraïbes. Sein schonungsloser Blick auf die Gesellschaft macht ihn zum subversivsten Autor seines Landes, dessen Radio- und Fernsehbeiträge regelmäßig für Aufregung sorgen. Warum es den Verlegern von CulturBooks gefällt: "Gary Victor entwirft ein wüstes Bild der Gier in Haiti. Doch trotz dieser »grellen Farben der Verzweiflung« kommt Gary Victors Kriminalroman, der auf der Bestenliste des Weltempfängers stand, hoch spannend und rasant schwarzhumorig daher. Begeisternd!" Bewerben Sie sich bis Mittwoch, den 21.01. und machen Sie mit!

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    • 124
  • Man spürt den Schmutz und die Hitze...

    Schweinezeiten
    Leela

    Leela

    07. February 2015 um 02:00

    Im Haiti der Gegenwart verbringt Dieuswalwe Azémar seine Tage damit, sich zu betrinken und auf die überall vorherrschende Korruption zu schimpfen. Der Inspektor gilt auf seiner Wache zwar als umstritten und neigt gelegentlich zu Gewalt, wird aber wegen seines Scharfgeistes geschätzt - seine Überzeugung, der Korruption nicht nachzugeben, ermöglicht ihm dafür kein komfortables Leben. Um seiner Tochter Mireya ein besseres Leben zu ermöglichen, hat er sie im Internat einer Sekte untergebracht und kämpft mit dem Gefühl, sie zu verlieren. Zur selben Zeit bittet ihn ein ehemaliger Kollege um Hilfe, dessen Partner ermordet wurde und der langsam eine merkwürdige Verwandlung durchmacht... "Schweinezeiten" ist mein erster Krimi von Gary Victor und entsprechend war ich mir anfangs unsicher, was ich von dieser Geschichte zu erwarten hatte. Die Grundprämisse klang jedenfalls spannend. Und in der Tat schafft die Geschichte es, auf einigen Ebenen zu überzeugen: Die Beschreibung Haitis ist z.B. sehr gelungen und man spürt den Schmutz und die Gewalt im Land quasi während des Lesens. Dieuswalwe ist ein ansprechender, nicht übler Antiheld, dem man seine Rolle in der Geschichte abnimmt und Mireya eine liebevolle Tochter, die sich um ihren Vater sorgt. Als ein Werk, das die Gesellschaft und Lebensumstände im Land beschreiben will, überzeugt das Buch hier durchaus. Erwartet man von "Schweinezeiten" einen soliden Krimi, so fällt das Urteil aber deutlich weniger gut aus: Der Kriminalfall ist solide, nimmt gegenüber allem anderen aber zu wenig Raum und und weiß selten zu überraschen. Die mysteriösen Voodoo-Einflüsse passen eigentlich gut hinein, werden aber nicht weiter erklärt, was ich schade fand. Von Krimis bin ich auf jeden Fall schon besser unterhalten worden, auch wenn mir der Rest der Geschichte gefallen hat. Gut, das mag u.a. dem geringen Umfang des Buches geschuldet sein. Positiv fällt ansonsten der Anhang am Ende auf, den man leicht über die im Fließtext verlinkten Begriffe erreicht.

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  • Korruption und Okkultes in Haiti

    Schweinezeiten
    Primrose24

    Primrose24

    05. February 2015 um 20:11

    In Haiti, ein Land in welchem Korruption und okkulte Gestalten herrschen, verbringt der wahrscheinlich einzige nicht bestechliche Inspektor der dortigen Polizei, Dieuswalwe Azémar, seine Tage damit seinen Kummer in Alkohol zu ertränken und in Armut zu leben. Sein einziger Lichtblick ist seine kleine Tochter Mireya, für die er sich ein besseres Leben wünscht und die er deshalb über die „Kirche vom Blut der Apostel“ in ein anderes, weniger verdorbenes Land bringen will.  Doch ist diese Sekte wirklich was sie zu sein scheint oder steckt noch mehr dahinter? Auf der Suche nach Antworten muss der Inspektor sich nicht nur mit Korruption und Gier, sondern auch mit okkulten Praktiken herumschlagen, die das Normale überschreiten. Der Protagonist selbst ist keine typische Heldenfigur, sondern hat bei mir eher einen unsympathischen Eindruck hinterlassen. Nur in den wenigen Momenten in den er seine Tochter beschützen muss, verlässt er seine Lethargie und seine pessimistische Lebenseinstellung, um sich den Problemen zu stellen. In der restlichen Zeit versteckt er sich im Alkohol vor der Ausweglosigkeit seines Lebens und dem Ärger über die Zustände seines Heimatlandes. Erschreckend und gleichzeitig äußerst fesselnd finde ich die Beschreibung dieses mir völlig fremden Landes. Der Autor zeichnet ein abstoßendes Bild eines korrumpierten Staates voller Verrat, Bestechung und Trostlosigkeit unter der glühenden Hitze des Alltages. Die okkulte Seite des Romans ist sehr interessant, aber für meinen Geschmack nicht ausreichend mit eingebracht. Ich hätte gerne mehr über die okkulten Praktiken von Haiti erfahren, um eine bessere Verbindung zu dieser Kultur aufbauen zu können, da ich auch im Vorfeld nur wenig Ahnung von der Thematik hatte. Die Geschichte selbst liest sich sehr flüssig und enthält viele spannende und zum Teil gruselige Elemente, die jedoch insgesamt ausgereifter hätten sein können. Insgesamt ein zufriedenstellender Roman mit einigen spannenden Abschnitten. Nur leider für einen Voodoo-Roman etwas zu wenig okkulte Einflüsse in die Handlung. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte noch mehr Potenzial gehabt.

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  • Haiti brutal

    Schweinezeiten
    fredhel

    fredhel

    Gary Victor soll ja laut Amazon zu den populärsten Gegenwartsautoren Haitis zählen und seine Romanfigur Inspektor Dieuswalwe Azémar aus Port-au-Prince habe bereits Kultstatus. Weder die triste Covergestaltung noch der nichtssagende Titel "Schweinezeiten" (ich beziehe mich auf die Ausgabe vom Verlag CulturBooks - elektrische Bücher) hätten mich zum Kauf veranlasst. Allerdings habe ich den Krimi im Rahmen einer Leserunde gewonnen und mich mit zunehmendem Interesse darin vertieft. Auch wenn man durch die Tagespresse darüber informiert ist, dass Haiti zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, so hat man doch noch im Hinterkopf eine Vision von einem Paradies mit Palmenstrand und Meer. ... Gary Victor stößt seine Leser unvermittelt in eine Vorhölle aus sengender Hitze, Dreck, Korruption und Alkohol. Hier in dieser Trostlosigkeit ermittelt Azémar, scheinbar der letzte integere Polizist auf dieser Insel, der die harte Realität nur im Zustand der Trunkenheit ertragen kann. Schießwütig nimmt er das Recht in seine Hände, meist mehr oder minder wohlwollend gedeckt durch seinen Vorgesetzten, der den Instinkten seines Inspektors immer noch vertrauen kann. Eigentlich hat Azémar nur einen einzigen Grund zum Weiterleben: seine kleine Tochter Mireya. Er weiß sie im Pensionat der "Kirche vom Blut der Apostel" hervorragend aufgehoben und stimmt einer Adoption ins Ausland zu, um dem Kind eine bessere Zukunft zu ermöglichen, auch wenn es ihm selbst das Herz zerreißt. Im Laufe der Ermittlung wird rasch klar, daß diese klerikale Sekte vom Blut der Apostel eine weltweit agierende Verbrecherorganisation ist, und daß Mireya sich in unmittelbarer Lebensgefahr befindet..... Dieses Buch ist so etwas wie ein Anti-Buch für mich. Ich mag diesen abstossenden Inspektor nicht, die Lebensumstände sind abschreckend, die Mentalität bleibt mir fremd, manches bleibt mystisch unerklärbar, aber dennoch hat mich die Handlung gefesselt und die Fremdartigkeit im Vergleich zum normalen europäischen Krimi fasziniert. Ein Pluspunkt ist auch der überschaubare Seitenumfang, so daß das Geschehen nicht allzu sehr ausufert. Richtig gut ist bei der Ebookausgabe, dass sich beim Klick auf die besonders hervorgehobenen Begriffe ein Glossar mit der passenden Erläuterung öffnet.

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    • 2
    Arun

    Arun

    01. February 2015 um 23:12
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. February 2015 um 15:56
  • Schweinezeiten

    Schweinezeiten
    janaka

    janaka

    Vor diesem Buch wusste ich nichts über Haiti, ich hatte meistens an Sonne, Meer und Urlaub gedacht. Hier wurde ich eines Besseren gelehrt. Inspektor Dieuswalwe Azémar lebt in Port-au-Prince, gerade hat er einer Freundin geholfen, ihre Tochter aus den Fängen des fragwürdigen Heiler namens Papa Marasa zurückzuholen. Es gab leider Tote... Dieser Fall wird von einem Kollegen von Azémar untersucht, der ihn zur Strecke bringen will. Da Azémars Lebensumstände nicht kindgerecht sind, hat er seine Tochter Mireya in das Pensionat der "Kirche vom Blut der Apostel" gegeben. Nun soll sie adoptiert werden und Azémar muss Abschied nehmen, was ihm sehr schwer fällt. Dann entdeckt er, dass etwas mit den Adoptionen nicht stimmt und die Zeit drängt... Außerdem bittet ihn sein ehemaliger Schützling Wachtmeister Colin um Hilfe, anscheinend wurde er verhext und verwandelt sich... hier ist Voodoo mit im Spiel. Der Schreibstil ist sehr anschaulich, ich spüre förmlich die Hitze und auch Fremdartigkeit der Menschen und des Landes, Haiti wird hier ziemlich düster dargestellt. Die Beschreibungen der Unterschiede Arm und Reich in diesen Land sind sehr authentisch, diese Korruption erschreckt mich ganz schön. Sonne, die glühende Hitze und Müll mit seinem Gestank geben einen noch besseren Eindruck. Der Protagonist Azémar ist eine Art Antiheld, verlottert und versoffen, aber nicht korrupt. Auch wenn er ein paar Pluspunkte von mir bekommt, für die Fürsorglichkeit gegenüber seiner Tochter, wurde ich nicht warm mit ihm. Streckenweise hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber insgesamt waren mir die Handlungsstränge zu verworren. Auch war mir der Voodoo-Anteil für einen Voodoo-Krimi zu wenig und deshalb gibt es von mir nur 3 Sterne.

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    • 2
    Antek

    Antek

    01. February 2015 um 13:47
  • Voodoo-Krimi

    Schweinezeiten
    Aglaya

    Aglaya

    Dieuswalwe Azémar lebt in Haiti. Aber nicht dem Haiti aus dem Ferienkatalog, mit Sandstränden und Exotik, sondern im wirklichen Haiti, in dem Dreck, Gewalt, Armut und Korruption vorherrschen. Während des ganzen Buches wird kein einziges positives Wort über Haiti verloren.  Azémar ist Polizist, was im vorliegenden Fall bedeutet, dass er sich den ganzen Tag besäuft, macht was er will und ab und zu mit seiner Polizeimarke herumwedelt. Wie man merkt ist mir der Protagonist Azémar alles andere als sympathisch, was leider auch eine starke Auswirkung auf meine Meinung zum Buch hat. Ich mag nur Bücher, bei denen ich den Protagonisten entweder mag, oder es Spass macht, ihn zu hassen. Hier ist leider keines von beidem der Fall. Azémar ist ein ungepflegter Alkoholoker, der in erster Linie an sich selbst denkt und dabei keinen Respekt vor fremdem Eigentum oder den Rechten anderer zeigt.  Der eigentliche Kriminalfall nimmt in „Schweinezeiten“ im Grunde nur einen sehr kleinen Teil ein, ein Grossteil des Buches beschreibt die Armut, der Dreck, die Gewalt Haitis. Was ebenfalls einen beträchtlichen Teil einnimmt sind mysteriöse Vorkommnisse, die nicht weiter erklärt werden. Hier soll wohl der Untertitel „ein Voodoo-Kriminalroman“ als Erklärung ausreichen.  Leider kann ich dem Krimi „Schweinezeiten“ keine gute Wertung aussprechen. Ein abstossender Protagonist, zu wenig Krimi, zu viel Unerklärtes, dies alles führte dazu, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat. Aber wie immer ist natürlich auch das Geschmackssache. 

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    • 7
  • Handlungsort Haiti

    Schweinezeiten
    Arun

    Arun

    Schweinezeiten von Gary Victor Inhalt: Ein Kriminalroman, der uns nach Haiti führt, genauer gesagt in die Hauptstadt Port-au-Prince. Hier lernen wir Inspektor Dieuswalwe Azémar kennen, einen ehemaligen Elitepolizisten, welcher sich nun aber auf dem absteigenden Ast befindet und der dem Alkohol allzu oft zuspricht. Seine Tochter hat er in einem christlichen Internat untergebracht und zur Adoption freigegeben, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Nachdem er einer Freundin helfen wollte und diese Aktion völlig aus dem Ruder gelaufen ist Gerät er ins Visier seiner Kollegen, ein ehemaliger Mitarbeiter und Freund meldet sich nach längerer Zeit bei ihm welches ihm ­weitere Unannehmlichkeiten bereitet, zudem scheint mit dem Internat seiner Tochter etwas im argen zu liegen. An allen diesen Fronten muss sich der Inspektor nun beweisen. Meine Meinung: Der Handlungsort Haiti der als Armenhaus der Karibik gilt ist bestens beschrieben. Die Kluft zwischen Arm und Reich, schlechte Infrastruktur, Kriminalität, Korruption und Vetternwirtschaft bestimmen das Leben. Viele Spielarten von Religion, Glaube und Aberglaube haben ihren Platz in der Gesellschaft. Vor diesem düsteren Hintergrund agiert Inspektor Dieuswalwe Azémar zum Teil recht brutal und nicht immer den Vorschriften entsprechend. Mir persönlich hat sein übermäßiger Alkoholgenuss weniger gefallen. Störend fand ich die beiden Handlungsstränge, die ins Okkulte abgleiten. Eine Kreatur, die als halb Spinne, halb Mensch, mit vier Armen und zwei Beinen beschrieben wird! Sein ehemaliger Mitarbeiter, dessen Aussehen sich nach und nach in Richtung Schwein verwandelt! Bin immer noch im Unklaren, was dies soll. Fazit: Die Atmosphäre des Handlungsortes wurde sehr gut beschrieben. Der Ermittler hatte für mich Höhen und Tiefen. Zwei mir vollkommen nichtssagende Handlungsstränge mit dem Tierbezug! Meine Wertung 2,5 Sterne, die ich wohlwollend auf 3 Sterne aufrunde.

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    • 12
    clary999

    clary999

    31. January 2015 um 19:10
  • Schweinezeiten im doppelten Sinn

    Schweinezeiten
    Antek

    Antek

    Inspektor Dieuswalwe Azémar hilft einer Bekannten, die ihr Kind von einem Wunderheiler befreien will. Es geht sofort rasant los, denn der Inspektor fackelt nicht lange und schießt den Magier und zwei seiner Helfer einfach nieder. Ein spinnenartiges Wesen kann entkommen. Schnell ist klar, dass Azemar ein schweres Alkoholproblem hat und genau aus diesem Grund lebt seine Tochter Mireya in einem Internat. Eine Adoption in ein besseres Land ist für sie geplant. Als sich sein ehemaliger Kollege Colin bei ihm meldet und ihn um Hilfe bittet, kommt allerdings ein Stein ins Rollen und Azemar hat mehr Schwierigkeiten am Hals, als ihm lieb sein kann. Ein Kriminalroman, der in Haiti spielt. Lokalkolorit kann man Schweinezeiten auf keinen Fall absprechen. Die Kluft zwischen Arm und Reich, die Korruption, der Aberglaube vieler Menschen, die Angst vor bösen Geistern, die Alkoholproblematik und auch die Vetternwirtschaft wird auf eindringliche Art und Weise dargestellt. Auch die mörderische Hitze konnte man fast selbst spüren. Der Fall an sich war stellenweise recht spannend. Ich habe teilweise wirklich um Azemars Tochter gezittert. Allerdings konnte ich mit den spinnenartigen Wesen und Werwölfen halb Mensch, halb Schwein nicht wirklich etwas anfangen. Ich mag es lieber rational erklärbar. Als ich bei der Beschreibung von Voodoo Zauber gelesen habe, habe ich zwar an böse Wünsche gedacht, aber nicht an solche Auswirkungen. Mit Inspektor Azemar bin ich nicht so wirklich warm geworden. Sein massives Alkoholproblem, das oft Thema ist, kann ich nicht gutheißen, vor allem nicht, wenn seine Tochter bei ihm ist und das miterleben muss. Allerdings ist er ein Inspektor, der der Korruption eisern trotzt, was bei diesen Verhältnissen wirklich Hochachtung verdient. Außerdem beweist er auch, dass er für seine Tochter so richtig kämpfen kann, was ihm zu Gute zu halten ist.

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    • 2
    Arun

    Arun

    29. January 2015 um 22:26
  • Gary Victor, "Schweinezeiten" - ein Voodoo-Kriminalroman

    Schweinezeiten
    MiraStern

    MiraStern

    28. January 2015 um 20:14

    Cover: Ich persönlich finde es etwas zu schlicht da es ein Kriminalroman ist. Ein Bild hätte die Story sicher unterstützt. Auf den ersten Blick sagt es zu wenig über den Inhalt aus, was ich normalerweise nur von Sachbüchern so kenne. Zu Beginn begegnet man einer mysteriösen Spinnen-Kreatur, ein Mord an einem fragwürdigen Heiler wir begangen und es stellt sich schnell heraus, dass Inspektor Dieuswalwe Azémar, ein ehemaliger Elitepolizist, ein massives Alkoholproblem hat, wobei sein Suchtproblem oft erwähnt wird. Seine Tochter lebt aufgrund seines, sagen wir, "nicht gerade Kind gerechten" Lebens in einem Heim und soll in eine Pflegefamilie kommen. Persönlich gefällt es mir sehr gut, wenn bereits zu Beginn in einem Buch schon viel passiert. Interessant fand ich auch, dass der Inspektor alles andere als "ein Held" ist und sehr menschlich, mit vielen Höhen und Tiefen, dargestellt wir. Die Atmosphäre war für mich gemischt. Mir persönlich Stand der Alkohol und der "höllenähnliche" Zustand des Landes zu sehr im Vordergrund ... ein bisschen Sonne, Strand und Exotik wäre schön gewesen ... Obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass die Zustände seit der letzten Katastrophe noch schlimmer geworden sind, als im Roman beschrieben. Den Voodoo Hintergrund fand ich interessant, aber zu wenig mystisch und das Ende gestaltete sich etwas abrupt. Fazit: Die Atmosphäre Haitis wurde sehr gut beschrieben und ich konnte mir die einzelnen Szenen gut bildlich vorstellen. Auf jeden Fall einmal etwas Anderes und ein durchaus spannender Roman, ... auch, wenn die Mischung zwischen dem Alkoholproblem des Inspektors, seiner etwas zu idealisierten Vorgehensweise als Polizist und der unrealistischen Beziehung zu seiner Tochter gewöhnungsbedürftig ist.

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  • Kriminelles aus Haiti

    Schweinezeiten
    Havers

    Havers

    22. June 2014 um 10:50

    Haiti macht üblicherweise durch Naturkatastrophen oder politische Unruhen von sich reden - was die Literatur angeht, hatte ich es bisher noch nicht auf dem Schirm. Das wird sich allerdings nach der Lektüre des Kriminalromans „Schweinezeiten“ von Gary Victor ändern. Der Autor, gebürtiger Haitianer, hat eine Ausbildung zum Agronomen absolviert, als hoher Beamter für die Regierung gearbeitet - unter anderem als Generaldirektor des Kultusministeriums - und zählt zu den bekanntesten Schriftstellern seines Heimatlandes. In der deutschen Übersetzung liegen bisher von ihm „Der Blutchor“ (Erzählungen, 2007) und „Schweinezeiten“, beide im Litradukt Verlag erschienen, vor. Dieuswalwe Azémar arbeitet als Inspektor bei der Polizei in Port-au-Prince. Er ist ein Mann mit Moral und Prinzipien und unterscheidet sich deshalb auch elementar von seinen Kollegen, die für einen Gefallen schon mal die Hand aufhalten oder die Seiten wechseln, wie es auch sein ehemaliger Partner Colin getan hat. Aber seit dieser für einen amerikanischen Pharma-Giganten arbeitet, hat sich sein äußeres Erscheinungsbild radikal verändert. Voodoo? Oder doch vielleicht etwas anderes? Azémar hadert mit dem Leben, das das marode Haiti seinen Bewohner bietet und erträgt es nur noch im Vollrausch: die Armut, das politische System, die Korruption, die alle Bereiche des öffentlichen Lebens bestimmt und die imperialistischen US-Konzerne, die das Land und seine Bewohner ausbeuten. Um seiner kleinen Tochter Mireya eine Zukunft bieten zu können, sieht er nur noch die Chance, sie für eine Adoption außer Landes zu schaffen, wobei ihm ein christlicher Orden, die „Kirche vom Blut der Apostel“, Unterstützung anbietet. Als der Inspektor aber dahinterkommt, wer die Hintermänner dieser Organisation sind und welchen Zweck sie wirklich verfolgen, schüttelt er seine Lethargie ab und zieht wie ein Berserker in den Kampf… Ein dunkles, melancholisches Bild, das Gary Victor in „Schweinezeiten“ von seinem Heimatland zeichnet, aber trotz der ernsthaften Thematik und der kompromisslosen Sprache kommt der Roman nicht schwerblütig sondern eher karibisch leicht daher, was mit Sicherheit auch an dem rabenschwarzen Humor des Autors liegt, der immer wieder durchblitzt. Sozialkritik spannend verpackt – nachdrückliche Leseempfehlung meinerseits!

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