Gavin Baddeley Goth Chic

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Inhaltsangabe zu „Goth Chic“ von Gavin Baddeley

Für alle, die sich in der schwarzen Szene zuhause fühlen - Absoluter Kauftipp für alle Szenegänger - Die kulturellen und ästhetischen Wurzeln schwarzer Subkultur - "Ein echtes Juwel!" (Gothic Mag) Die Gothic-Kultur ist eine vielseitige Subkultur, die ab Anfang der 1980er Jahre stufenweise aus dem Punk- und New-Wave-Umfeld hervorging und sich aus mehreren Splitterkulturen zusammensetzt. Sie existierte in den 1980er und 1990er Jahren im Rahmen der Dark-Wave-Bewegung und bildete bis zur Jahrtausendwende den Knotenpunkt der sogenannten Schwarzen Szene.

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    Goth Chic

    Seitenfetzer

    26. June 2013 um 23:40

    Allein der Titel Goth Chic Der INSIDE-GUIDE über die Schwarze Szene klingt vielversprechend. Das Buch ist aus dem Jahre 2009, weswegen ich damit gerechnet habe, relativ aktuelle Informationen vorzufinden. Eine Art Potrait der Szene und ihre Wandlung seit den 80-ern, aufräumen mit Vorurteilen und ähnliches. Vielleicht Berichte über Festivals, ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe. Aber fangen wir mit dem Klappentext an: GOTH CHIC beleuchtet die faszinierende Gothic-Kultur von innen. Aus einer Pop- und subkulturellen Perspektive zeigt es die verborgenen Juwelen der Ungergound- sowie der Mainstream-Erscheinung, indem es die wichtigsten, aufregendsten und ungewöhnlichsten Werke, Figuren und Ideen in den verschiedenen Bereichen der dunklen Kultur auswertet, einschließlich Vampirkult, Horror-Comics, Fetisch-Clubs und Gothic-Rock-Superstars. “Baddeley  ist schon sehr bald zum Schutzheiligen des Gothic-Journalismus geworden. Goth Chic ist gut geschrieben, äußerst informativ und derzeit die beste Einführung in die Gothic-Kultur und den Gothic-Stil, die sich an ein breites Publikum richtet.” Journal of Popular Culture “Kenntnisreich und umfassend. Goth Chic ist eine großartige Einführung in die Subkultur.” Kerrang! “Ein enormer Reiz für Liebhaber von gepiercten Brustwarzen und Latexhosen. Es enthält eine Menge Material über die Entsehungsgeschichte von Gothic- und Neo-Gothic Bands; Baddely bezieht in diese Zusammenstellung auch Joy Devision, die Cramps, David Bowie und die Rolling Stones ebenso wie Bauhaus und die Sisters of Mercy mit ein.” New Statesman Hingegen der Meinungen im Klappentext wage ich zu behaupten, dass das Buch als Einführung in die Szene absolut nicht geeignet ist. Ja, ich gebe zu, irgendwann habe ich Kapitel übersprungen, weil mir die Informationen aus den Ohren herauszuquillen drohten und bin zu interessanter klingenden Kapiteln übergegangen. Aber von vorn. Zu Beginn wird man mit Namen und Personen aus der Gothic-Literatur überschüttet bombadiert. Wobei ich diesen Teil allerdings noch als relativ interessant wahrgenommen habe. Die Autoren und ihre Charakterzüge wurden lebendig dargestellt. Im Nächsten Kapitel geht es um die “Gothic-Filme”, die später als Horror-Filme bekannt wurden. Da ich kein sonderlicher Film-Freak bin und wahrscheinlich selten Filme aus dem frühen 20. Jahrhundert zu Gesicht bekommen werde, habe ich in der Flut der Titel, Regisseure, Schauspieler und weiß-der-Kuckkuck-wer-noch schnell den Überblick verloren. Da war mir das folgende Kapitel über moderne Horror-Literatur schon lieber, auch wenn es nicht allzu einfach war, alle Namen von “alter” und “neuer” schwarzer Literatur auseinanderzuhalten, geschweige denn zu behalten. Aber zumindest werde ich dem ein oder anderen Namen noch des Öfteren begegnen. Mein persönlicher Liebling, zusammen mit den Literatur-Kapiteln, war wohl das über “dunkles” Fernsehen und Radio, da ich der ein oder anderen der genannten Sendungen wohl eines Tages meine Aufmerksamkeit widmen. Zumal ich durchaus Kontakt zu Personen habe, die ein paar der genannten Sendungen (u.A. Akte X, Supernatural) mögen. Doch die anschließenden Kapitel habe mich irgendwie verstört. Was genau hat nochgleich Blues mit der Gothic-Kultur von heute zu tun? Wenn mir jemand dies nochmal kürzer als auf 20 kleingedruckten Seiten erklären könnte, würde mich das durchaus interessieren. Auch bei den vielen Bandnamen, von denen mir durchaus ein paar bekannt waren, verlor man schnell den Überblick, da, bevor man zur Geburt des eigentlichen Gothic-Rocks kam, sich noch durch Rockabilly-, Psychobilly-  und Rock’n'Roll Bands und dessen Fans, Auflösungen und Todesfälle wühlen musste, weil ABC ja DEF, die wiederrum die JKL beeinflussende Band GHI geprägt haben, was dazu führte, dass entfernt durch XYZ beeinflusste Bands irgendwie in Verbindung mit Bauhaus standen. Herzlichen Glückwunsch. Natürlich kann es auch daran liegen, dass ich diese Zeit schlichtweg nicht miterlebt habe, doch da sich das Buch ja auch an Einsteiger, die diverse Underground Bands auch nicht kennen dürften, richtet, sind es einfach zu viele Informationen. Und ich habe nicht mitgezählt, wie oft innerhalb eines Kapitels Bands als “die vielleicht erste Gothic-Rock Band” betitelt wurde, weil irgendein Journalist aus der Zeit sie mal mit dem G-Wort umschrieben hat. Irgendwann habe ich den Kampf mit den nicht enden wollenden Namen aufgegeben und bin zum Kapitel Dunkle Engel der Sünde Der Moderne Gothic- Sensibilität & Sinnlichkeit. Warum auch immer habe ich darauf gehofft, nun endlich zu der aktuellen Szene zu gelangen-doch Pustekuchen. Der erste Teil legt ohne wenn und aber fest, dass BDSM mit einem Goth gleichzusetzen ist.  Genau. Denn auch Leute, die eine Vorliebe für viktorianische Kleidung hegen, zeigen sich prinzipiell nur in Gummi und Latex, was laut dem Buch zur Gothic-Subkultur zählt. Als nächstes geht es in dem Kapitel um Vampirismus. Seitenlang wird darüber berichtet, wie sich die “aktuelle” Szene des Vampirkults präsentiert-dass diese Szene in den 90-ern ihre Blüte zu haben schien, so das Buch von 2009, hindert natürlich nicht, dass es genau den aktuellen Stand anzeigt. Nachdem dann über die verschiedenen Lager der Vampir-Freunde (diejenigen, die BDSM mit Blut mixen und diejenigen, die behaupten Vampire zu sein aber kein Blut trinken-weil es bestimmt keine Zwischendinger gibt/gab) berichtet wird, besagt ein zur Abwechslung kurzer Satz, dass die eigentlichen Goths jene Pseudo-Vampire eher nicht allzu ernst nahmen. Wieso wird dann ein halbes Kapitel über die momentane Gothic-Subkultur mit von Goths nicht sehr angesehenen “Vampiren” statt mit der Vielfalt der mittlerweile großen, schwarzen Familie gefüllt? Ich glaube nicht, dass sich Cybergoth und co. erst in den letzten drei Jahren entwickelt haben. Nach dem Kapitel habe ich das Lesen aufgegeben. Wer nach Gothic in den verschiedenen Medien sucht, für den mag dieses Buch vielleicht recht unterhaltsam sein, aber für wirkliche “Einsteiger”, die wissen wollen, was sich hinter diesen Goths verbirgt, lohnen sich die 20€ für das Buch schlichtweg nicht. Soviel zu meiner mal nicht so positiven Meinung. Aufgrund dieser Verfehlung der Thematik erhält das Buch nur 1 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Goth Chic" von Gavin Baddeley

    Goth Chic

    Tialda

    29. June 2011 um 15:24

    x Autor: Gavin Baddeley x Titel: Goth Chic: Der Inside-Guide über die schwarze Szene x Originaltitel: Goth Chic – A connoisseur’s guide to dark culture x Genre: Sachbuch x Erscheinungsdatum: 05. Februar 2009 x 288 Seiten x Heel Verlag x ISBN: 3868520074 x Erste Sätze: Gothic. Es ist mehr als nur eine Jugendsubkultur, eine finstere Ästhetik oder ein literarisches Genre. Es ist eine philosophische Perspektive – eine Sicht der Welt, die in den Worten des irischen Schriftstellers J. Sheridan Le Fanu „In a Glass Darkly“ (in einem dunklen Glas) gespiegelt wird. Es ist der Kosmos in Negativform, umgekehrt, das Seltsame und Schaurige ist gewöhnlich, während das Alltägliche irgendwie unheimlich erscheint. Klappentext: Goth Chic beleuchtet die faszinierende Gothic-Kultur von innen. Aus einer Pop- und subkulturellen Perspektive zeigt es die verborgenen Juwelen der Underground- sowie der Mainstream-Erscheinung, indem es die wichtigsten, aufregendsten und ungewöhnlichsten Werke, Figuren und Ideen in den verschiedenen Bereichen der dunklen Kultur auswertet, einschließlich Vampirkult, Horror-Comics, Fetisch-Clubs und Gothic-Rock-Superstars. „Baddeley ist schon sehr bald zum Schutzheiligen des Gothic-Journalismus geworden. Goth Chic ist gut geschrieben , äußerst informativ und derzeit die beste Einführung in die Gothic-Kultur und den Gothic-Stil, die sich an ein breites Publikum richtet.“ Journal of Popular Culture „Kenntnisreich und umfassend. Goth Chic ist eine großartige Einführung in die Subkultur.“ Kerrang! „Ein enormer Reiz für Liebhaber von gepiercten Brustwarzen und Latexhosen. Es enthält eine Menge Material über die Entstehungsgeschichte von Gothic- und Neo-Gothic-Bands; Baddeley bezieht in diese Zusammenstellung auch Joy Division, die Cramps, David Bowie und die Rolling Stones ebenso wie Bauhaus und die Sisters of Mercy mit ein.“ New Statesman Rezension: Gleich zu Anfang einmal was dieses Buch nicht ist: Ein Inside Guide über die schwarze Szene. Der Autor, Gavin Baddeley, schreibt normalerweise über die Verbindung von Satanismus und Rock ‘n’ Roll und gilt als Experte für die Geschichte des Okkulten. Es ist nicht bekannt, ob er der Gothic-Szene angehört – aber wenn man „Goth Chic“ liest, bekommt man den Eindruck, dass dem nicht der Fall ist, da die Lebensphilosophie des Schwarzvolks, was den meisten am wichtigsten ist, nicht behandelt wird. Aber zunächst ganz von vorne. Schlecht ist „Goth Chich“ eigentlich nicht – es wurde gut um die schwarze Szene herum recherchiert. Von Literatur, über Film bis hin zu den Anfängen der Musik – alles wird interessant erklärt und beschrieben. Der Schreibstil ist auch ganz angenehm zu lesen und viele schwarz-weiß Bilder, die zu den jeweiligen Kapiteln passen, runden das Gesamtbild der Hochglanzseiten mit schwarz-gemustertem Seitenstreifen ab. Was aber fehlt, sind die Ansichten und Gedanken von „Lord und Lady Gothic“ und so entsteht für Außenstehende ein falscher Eindruck der Szene und für den Insider ein unvollständiges Bild. So gibt es beispielsweise das Kapitel „Gothic Mode“, in dem lediglich gemutmaßt wird, wer den „Szene-Trend“ mit der schwarzen Kleidung angefangen hat – es handelt sich dabei übrigens um Siouxsie Sue, Sängerin von Siouxsie and the Banshees. Es wird leider nichts über die Vielfalt der Gothic-Mode geschrieben, was richtig interessant gewesen wäre, einmal den Großteil der Stile aufgefächtert zu sehen. Genauso unbefriedigend ist das Kapitel „Der moderne Gothic – Sensibilität & Sinnlichkeit“. An dieser Stelle erwartet man eigentlich Tiefgang, man erhofft sich einen Blick auf die Lebensphilosophie, vielleicht Interviews mit verschiedenen Szenemitgliedern. Aber im Endeffekt geht es nur um Lack, Leder und Blut. Dies erweckt, wie schon gesagt, für Außenstehende einen völlig falschen Eindruck . Es sieht so aus, als ginge es in der schwarzen Szene hauptsächlich um Fetisch, Sex und Vampir-Spielchen – ein Bild das sicher die wenigsten Goth’s darstellt. Wie schon erwähnt, gehen so gut wie alle restlichen Kapitel über Literatur und Film, was durchaus interessant ist. Es werden die Anfänge des Schauerromans bzw. -films beschrieben. Es geht um europäische Autoren wie Mary Shelley („Frankenstein“), Bram Stoker („Dracula“) und Edgar Allan Poe (am bekannteste wurde er wohl durch das Gedicht „Der Rabe“) und in einem anderen Kapitel um amerikanische Autoren unserer Zeit, wie Anne Rice („Die Chroniken der Vampire“) oder dem allseits bekanntem Stephen King. Zudem wird noch in einem Extrakapitel der Horror-Comic behandelt. Bei den Film-Kapiteln werden frühe Filme, wie „Nosferatu“ mit Max Schreck, „Dracula“ mit Bela Lugosi und „Frankenstein“ mit Boris Karloff beleuchtet und auch hier gibt es ein weiteres Kapitel mit neuern Filmen, in dem es z.B. um Werke von Tim Burton („The Nightmare before Christmas“) und Roman Polanski („Tanz der Vampire“) geht. Und weil dies noch nicht reicht, schrieb Gavin Baddeley auch noch ein Kapitel über Gothic in Fernsehn und Radio, worin es um Hörspiele und Serien wie „Buffy im Bann der Dämonen“ und „Akte X“ geht. Klar finden solche Serien in der schwarzen Szene wohl eher Anklang als „Rosamunde Pilcher“, aber wenn man nur lange genug darüber redet, kann man sicher auch vom Kieselstein in der Auffahrt eine Verbindung zu Gothic herstellen. Der letzte Kapitel-Block geht um die Musik und beschränkt sich diesmal auf die Klassiker. Fleißig wird über Größen wie David Bowie, Bauhaus, The Cure, Siouxsie and the Banshees und Sisters of Mercy referiert und dabei werden möglichst viele Bandnamen und Personen genannt, die irgendwie in Verbindung zueinander stehen und der teilweise verwirrte Leser mit Klatsch vollgestopft. Trotz derart vieler Namen hofft man vergebens auf ein Personen-, Bücher-, Film- und Bandregister und die Übersicht lässt auch zu wünschen übrig. So gibt es ein Literaturkapitel, ein Filmkapitel, ein Literaturkapitel und wieder eins über Filme. Besser wären Themenblöcke gewesen. Fazit: Eine brisante Mischung aus beinahe fanatisch zusammenrecherchierten Infos, einer schönen Aufmachung und völliger Unwissenheit da, wo es eigentlich am wichtigsten wäre, wenn man dem Buchtitel Beachtung schenkt. Sehr interessant sind die Entwicklung vom Schauerroman/-film zum Horrorgenre und die frühen Anfänge des Dark Wave. Doch für einen „Inside-Guide über die schwarze Szene“ reicht das leider bei Weitem nicht. ________________ Meine Originalrezension findet ihr unter necroweb.de

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