Gavin Extence

 4.3 Sterne bei 559 Bewertungen
Gavin Extence

Lebenslauf von Gavin Extence

Der britische Schriftsteller Gavin Extence wurde 1982 geboren und wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit entdeckte er seine Leidenschaft für Schach, gewann zahlreiche nationale Turniere und nahm sogar an Turnieren in Moskau und St. Petersburg teil, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Sein Debütroman "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" wurde in Großbritannien über Nacht zu seinem großen Erfolg. Auch die Presse reagiert durchweg positiv auf das Debüt des jungen Engländers. Im Frühjahr 2014 erschien der Erfolgsroman auch in Deutschland. Gavin Extence lebt mit seiner Familie in Sheffield und schreibt bereits an seinem zweiten Roman.

Neue Bücher

Libellen im Kopf

 (58)
Neu erschienen am 19.11.2018 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Gavin Extence

Libellen im Kopf

Libellen im Kopf

 (58)
Erschienen am 19.11.2018
The Universe Versus Alex Woods

The Universe Versus Alex Woods

 (21)
Erschienen am 14.01.2014
The Mirror World of Melody Black

The Mirror World of Melody Black

 (3)
Erschienen am 19.03.2015
The Empathy Problem

The Empathy Problem

 (0)
Erschienen am 11.08.2016
Lo strano mondo di Alex Woods

Lo strano mondo di Alex Woods

 (0)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Gavin Extence

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Rezension zu "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence

Eine ungewöhnliche Geschichte, die zum nachdenken anregt.
Fantasticbookwordsvor 8 Tagen

Eigene Meinung 

Alex Woods, ist ein liebenswürdiger Charakter den man gerne auf seiner Reise durchs leben begleitet. Sein Leben handelt von Höhen und Tiefen, die wir alle in unserem Leben mal haben. Vielleicht ist uns Alex deswegen so sympathisch. Doch Alex ist noch ein bisschen anders wie wir. Mit 10 Jahren wurde er von einem Meteoriten verletzt. Dadurch wurde er ein ganz besonderer Junge, was aber nicht immer positiv ist. Durch seinen Unfall, bekam er öfter Anfälle, die nicht so gut zu stoppen waren. Somit war er eine gute Zielscheibe für andere Jungs aus seiner Klasse. Doch so negativ es sich auch anhören mag, durch einen Zufall und diesen besagten Jungs, fand er zu Mr. Peterson. Es entwickelte sich eine besondere Freundschaft die am Schluss eine große Hirte überwinden muss, aber um das herauszufinden, müsst ihr es selbst lesen.

 

Fazit

Alles in allem kann ich das Buch Erwachsenen und Jugendlichen sehr empfehlen, da es einen tollen Schreibstil, einen sehr ernsten Hintergrund und einen sehr sympathischen Protagonisten hat.
ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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stachelbeermonds avatar

Rezension zu "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence

Außenseiterroman oder Plädoyer für Sterbehilfe - ein Roman, der sich nicht entscheiden kann
stachelbeermondvor 6 Monaten

Alex Woods ist ein besonderes Kind, und das war er auch schon, bevor er im Badezimmer von einem Meteoriten am Kopf getroffen und k.o. geschlagen wird. Er hat andere Interessen als seine Mitschüler, ist an Zahlen, Daten und Fakten interessiert und will alles immer ganz genau wissen. Wissenschaftliches Denken ist ihm angeboren, und das macht das Leben mit einer hellseherisch engagierten Mutter nicht immer ganz einfach, aber sie haben sich gern und arrangieren sich.


Nachdem der Meteor ihn für alle Zeiten zu einem wirklich außergewöhnlichen Jungen mit einer Narbe am Kopf gemacht hat, wird die Schule schwierig für ihn. Außerdem bekommt er epileptische Anfälle, vermutlich verursacht durch den Aufprall des Meteoriten, was ihn für seine Mitschüler zu einem noch lohnenderen Ziel formt. Und so kommt es, dass er auf der Flucht vor Mitschülern im Garten von Mr. Peterson landet, dabei eine Hecke und ein Gewächshaus zerstört, sich entschuldigen muss und in der Folge Wiedergutmachung in Form von Hilfsdiensten bei Mr. Peterson leisten muss. Und damit beginnt eine wahrhaft ungewöhnliche, wunderbare Freundschaft.

Diese Freundschaft und die Figur des Alex Woods haben den Roman für mich lesbar gemacht. Wer wünscht sich das nicht, eine Freundschaft, die durch alle Höhen und Tiefen hindurch nie aufgegeben wird, die den anderen bis in den Tod begleitet – glücklich, wer solche Freunde hat. Und Alex Woods hat durchaus heldenhafte Züge, sie sind zwar gut versteckt unter seinen besonderen Eigenarten, aber vorhanden. Treu, ehrlich, intelligent ist er auch – was will man mehr? Nichtsdestotrotz bin ich sehr zwiegespalten, denn auf der einen Seite ist das ein gut geschriebenes Buch mit Botschaft, aber auf der anderen Seite ist genau das mein Problem. Ich mag es nämlich nicht, wenn mir von hinten durch die Brust ins Auge eine Botschaft beigebracht werden soll. Im ersten Drittel geht das Buch um Alex, im zweiten Drittel um Alex und Mr. Peterson und ihre Weltsicht, im letzten Drittel wird es zu einem Buch, das vehement für Sterbehilfe wirbt. Und da bin ich wirklich zerrissen. Eigentlich bin ich der Meinung, dass das Leben jedes einzelnen Menschen kostbar ist und nicht freiwillig aufgegeben werden sollte, denn jeder hat nur eins davon. Aber andererseits sehe ich auch, dass es Situationen und Krankheiten gibt, die niemand ertragen müssen sollte. Auf der einen Seite denke ich, es gibt gute Gründe, warum in vielen Ländern Sterbehilfe verboten ist. Auf der anderen Seite sollte aber jeder das Recht haben, sein Leben in Würde zu beenden, wenn er das so will. Andererseits: Kann man wirklich bei allen Menschen, die diesen Wunsch haben, sicher sein, dass sie nicht von anderen beeinflusst wurden und sich ohne diesen Einfluss nicht vielleicht doch anders entschieden hätten? Letztlich weiß man es nicht, aber sicher ist, dass Entscheidungen für oder gegen etwas viel leichter fallen, wenn man nicht selber betroffen ist. Wenn es einen dann selber trifft, sehen die Dinge wieder ganz anders aus. Es ist ein endloses Thema, bei dem es keine Verallgemeinerungen geben sollte – jeder Mensch ist sein eigenes Universum, hat seine eigene, ganz persönliche Geschichte und Gründe, von denen nur er weiß.

Ich bin wirklich zwiegespalten. Und ich habe ein Unbehagen empfunden, als ich das letzte Drittel des Romans gelesen habe, das nicht mehr verschwand. Es ist konsequent aus der Sicht eines Befürworters geschrieben. Mr. Peterson hat die Art von Krankheit, bei der alle zustimmen würden, dass ein Leben damit schrecklich wäre, ich sehe das genauso. Alex ist die Art von Helfer, dem man keinerlei Eigennutz unterstellen würde, er ist selbstlos, ein großartiger Freund in der Not, viel erwachsener als andere 17jährige Jugendliche in seinem Alter und praktischerweise hat er von Mr. Peterson Autofahren gelernt, so dass er ihn in die Schweiz in eine Sterbeklinik fahren kann. Beide glauben nicht daran, dass nach dem Tod noch etwas kommt, Religion ist kein Thema für sie. Die Mitarbeiter der Klinik in der Schweiz sind zu 100% reine Humanisten, was ja eigentlich etwas gutes ist, aber hier fügt sich alles dermaßen gut zusammen – das war mir einfach zu einfach.

An und für sich ist es ein gut geschriebenes Buch mit sympathischen Charakteren, leicht skurrilen Ereignissen, einer konsequenten Weltsicht mit ebenso konsequentem Ende. Das kann einem gefallen oder auch nicht, und ich fürchte, mir hat es nicht gefallen, vor allem, weil ich es nicht habe kommen sehen – das Buch fing harmlos an mit einer Geschichte um einen interessanten Außenseiter und arbeitete sich dann vor zu einem völlig anderen, sehr ernsten Thema, das mit dem Anfang des Buches nicht mehr viel zu tun hatte. Viele Handlungsstränge sind auf dem Weg zu diesem Thema auf der Strecke geblieben oder zu reinen Erfüllungsgehilfen hin zum eigentlichen Thema des Buches verkümmert. Mir sind schon öfter Bücher mit Botschaft begegnet, und mir ist immer lieber, ich weiß von Anfang an, was ein solches Buch von mir will. Dann kann ich frei entscheiden, ob ich es lesen möchte oder nicht, aber sich so anzuschleichen und mich hinterrücks zu überrumpeln? Naja.

Schade eigentlich. Alex Woods ist mir nach wie vor sehr sympathisch. Nur mit dem Autor, da fühle ich mich nicht wohl.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar

Taucht ein in eine ganz besondere und wunderbare Geschichte über die Freundschaft!

Im Roman "Das unerhörte Leben des Alex Woods" dürft ihr mit Alex Woods als Hauptfigur einen ganz besonderen Helden kennenlernen. Gavin Extence erzählt in seinem Debüt eine berührende und außergewöhnliche Geschichte, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Mehr zum Buch:
Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.

Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.

Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

--> Leseprobe

Zusammen mit dem Limes Verlag stellen wir insgesamt 45 Exemplare des Buches zur Verfügung! 30 davon werden unter allen vergeben und 15 der Bücher sind exklusiv für Blogger reserviert. Bitte gebt bei eurer Bewerbung, wenn ihr Blogger seid, den Link zu eurem Blog mit an!

Möchtet ihr eure Chance auf diesen authentischen und gefühlvollen Roman nutzen?* Dann beantwortet uns bis einschließlich des 23. Februar 2014 die folgende Frage:

Was ist das wohl Überraschendste, das euch je passiert ist?

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* Im Gewinnfall gehören eine Teilname am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension dazu.
wednesdays avatar
Letzter Beitrag von  wednesdayvor 5 Jahren
Ich habe es nun auch endlich geschafft meine Meinung zu dem Buch zu schreiben. http://www.lovelybooks.de/autor/Gavin-Extence/Das-unerh%C3%B6rte-Leben-des-Alex-Woods-oder-warum-das-Universum-keinen-Plan-hat-1075267075-w/rezension/1091570794/ Vielen lieben Dank, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte! Blöderweise bin ich nicht ganz so schnell mit dem Buch voran gekommen wie gedacht, so dass ich das Buch im Urlaub fertig gelesen habe und hier nicht so wirklich mitlesen konnte.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Gavin Extence im Netz:

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