Gavriel Savit Anna and the Swallow Man

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Inhaltsangabe zu „Anna and the Swallow Man“ von Gavriel Savit

Anna and the Swallow Man is a stunning, literary, and wholly original debut novel that tells a new WW2 story. Krakow, 1939, is no place to grow up. There are a million marching soldiers and a thousand barking dogs. And Anna Lania is just seven years old when the Germans take her father and suddenly, she's alone. Then she meets the Swallow Man. He is a mystery, strange and tall. And like Anna's missing father, he has a gift for languages: Polish, Russian, German, Yiddish, even Bird. When he summons a bright, beautiful swallow down to his hand to stop her from crying, Anna is entranced. Over the course of their travels together, Anna and the Swallow Man will dodge bombs, tame soldiers, and even, despite their better judgement, make a friend. But in a world gone mad, everything can prove dangerous...

Unglaublich schöner Schreibstil, allerdings hinkt die Story hinterher. Sehr langwierig und fade.

— BloodyBigMess

eine fesselnd erzâhlte, notwendighe Geschichtslektion

— KJBsamovar
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  • Anna and the Swallow Man

    Anna and the Swallow Man

    Fornika

    10. April 2016 um 16:38

    „He was frightening in some ways, certainly – in many ways even – but he was also bright and exciting and potent. And good.” (S. 37) Er rettet die 7jährige Anna vor dem Elend. Er läuft mit ihr durch halb Polen und wieder zurück. Er bringt sie mit manchen Geschichten zum Lachen, mit anderen zeigt er ihr den Ernst des Lebens. Sie weiß nicht so recht woher er kommt und wohin er will. Der Schwalbenmann zieht seine Kreise über Osteuropa, immer auf der Flucht vor dem Krieg.  Gavriel Savit erzählt leichtfüßig seine Geschichte von dieser ungewöhnlichen Freundschaft, dieser zusammengewürfelten Vater-Tochter-Partie. Sowohl Anna als auch der Schwalbenmann blieben mir jedoch immer etwas fremd und so konnte ich nicht so recht in der Geschichte versinken. Bis zuletzt habe ich den Schwalbenmann nicht so recht durchblicken können, seine Handlungsweise war mir oft unverständlich. Was treibt ihn an, welche Pläne hat er? Hat er überhaupt welche? Auf der anderen Seite Anna, die mit ihren 7 Jahren oft viel älter wirkt; die den Verlust des Vaters einfach so hinnimmt und nie etwas in Frage zu stellen scheint. Auch das schien mir oft nicht nachvollziehbar. Natürlich hat dieses Buch berührende Momente; es gibt kleine Anekdoten, die mich zum Schmunzeln brachten; harte Alltäglichkeiten des Krieges, die einen betroffen machen. Leider hat es sich an anderen Stellen etwas gezogen, die beiden marschieren ziellos durchs Land. Und so erschien mir auch die Geschichte selbst: ziellos. Man begleitet die beiden ein Stück, dann zieht sich der Erzähler wieder aus ihrem Leben zurück. Und zurück bleibt so auch der Leser, unbefriedigt mit der irgendwie unfertigen Geschichte. „Anna and the swallow man“ hatte einige tolle Ansätze, aber wirklich einnehmen konnte es mich nicht. (3,5 Sterne)

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  • Der Schwalbenmann

    Anna and the Swallow Man

    walli007

    16. March 2016 um 22:17

    Mit sieben Jahren ist die kleine Tochter von Professor Lania ihrem Alter voraus. Ihr Vater hat die Gabe verschiedenste Sprachen perfekt zu beherrschen an seine Tochter Anna weitergegeben. Andererseits ist Anna wirklich erst sieben und für ein Kind ist das Leben in Krakau zu Beginn des zweiten Weltkriegs nicht leicht. Annas Vater ist einer der ersten, der von den Nazis verschleppt wird. Zunächst weiß Anna nicht, dass sie allein ist. Doch schnell merkt sie, dass etwas nicht stimmen kann. Und dann trifft sie den Fremden ohne Namen, der ähnlich sprachbegabt ist wie ihr Vater. Sogar die Sprache der Vögel scheint er zu beherrschen. Anna fasst sofort Vertrauen zu ihm. Anna und der Schwalbenmann wandern durch den Krieg, immer auf der Hut, immer in Sorge, immer in Gefahr, immer auf der Suche nach dem Medikament, das der Schwalbenmann braucht. Doch sie meistern die schwere Aufgabe, im Krieg zu überleben. Menschen weichen sie meistens aus. Viel erzählt der Schwalbenmann nicht, dennoch beschützt er Anna. Der Mann und das kleine Mädchen sie ergänzen sich wie Vater und Tochter. Wer aber ist der Schwalbenmann? Manchmal scheint er beinahe erkannt zu werden. Mit Glück können sie die schwierigen Situationen überstehen. Und sie finden sogar einen Freund. Eine wunderbare, wenn auch durch die Kriegswirren vielleicht unfreiwillige, Freundschaft zwischen einem Getriebenen und einem intelligenten, aber doch hilflosen Kind wird hier sehr anrührend geschildert. Man mag kaum hoffen, dass das ungleiche Paar den Krieg überstehen kann. Gebannt folgt man ihrem Weg, begegnet jeder Gefahr, trotzt jeder Unbill. Die Krankheit und die Unklarheit über die früheren Lebensumstände des Schwalbenmannes stehen irgendwie im Gegensatz zu der klaren Strukturiertheit in Annas Leben, bevor ihr Vater interniert wird. So wie Anna auf den Schwalbenmann angewiesen, scheint auch er sich durch sie unterstützt zu fühlen. Im Eintauchen in dieses Buch lernt man eine Welt kennen, deren Kenntnis besser jedem erspart bleiben sollte. Der Krieg ist einfach nicht zu ertragen, dennoch ist man getragen von der Hoffnung, die diese ungewöhnliche Freundschaft, weckt.  Beim Lesen fühlt man sich durch den Roman gleiten wie auf einer Wolke, man wünscht Anna und der Schwalbenmann mögen eine bessere Welt finden. Doch konfrontiert mit der harten Wirklichkeit, sieht man sich genötigt, die Wolke zu verlassen. Zwar bleibt die Hoffnung, doch es bleiben auch Fragen. Zum Beispiel: Wer ist der Schwalbenmann? Und was war der Preis? Ein außergewöhnliches Debüt von einem Schriftsteller, der eigentlich Schauspieler ist, das bis anrührt und nachwirkt und einen leider kurz vor Schluss auf den Boden der Tatsachen holt, ohne die Tatsachen zu benennen.

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