Gavriel Savit Anna und der Schwalbenmann

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Inhaltsangabe zu „Anna und der Schwalbenmann“ von Gavriel Savit

Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.

Sehr schöne Worte Für keine Handlung (es ist nicht wirklich was passiert, hatte ich das Gefühl, ich hab es aber trotzdem gerne gelesen)

— AnneMia
AnneMia

Eine einsame Wanderung, die Flucht und Zielsuche gleichermaßen ist,quer durch ein kriegsgebeuteltes Land. Für Anna eine Reise ins Ungewisse.

— jenvo82
jenvo82

In sehr schöner Sprache wird dieses schwierige Thema wirklich gut für Jugendliche umgesetzt

— Bibliomania
Bibliomania

"Märchenhafter, verstörender Roman aus einer dunklen Zeit, doch absolut nichts für mich"

— buchbaron69
buchbaron69

Das Buch und seine besondere Erzählart ist wieder ein wunderbares Werk "Gegen das Vergessen"

— Scathach
Scathach

Eine etwas andere Geschichte über den 2. Weltkrieg, ruhig und poetisch, die sich langsam und leise in das Herz des Lesers schleicht

— tinstamp
tinstamp

Fazit: Ein sehr märchenhafte, etwas andere Kriegsgeschichte die verzaubert.

— YvisLeseecke
YvisLeseecke

Wow, was für ein wundervolles Buch. Dieser Gegensatz von Menschlichkeit & Unmenschlichkeit wird perfekt verkörpert.

— reading_ani
reading_ani

Poetisch, traurig und einfach nur schön <3

— yunasmoondragon7
yunasmoondragon7

Eine kindlich poetische Geschichte zur Zeit des 2ten Weltkrieges. Wundervoll erzählt mit viel Herz und vielen Fragen ohne Antworten.

— missmistersland
missmistersland

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  • ein poetisches und tiefgründiges Meisterwerk über den Wert der Freundschaft

    Anna und der Schwalbenmann
    Buechereulenparadies

    Buechereulenparadies

    16. September 2017 um 18:48

    "Anna und der Schwalbenmann" von Gavriel SavitAb und zu kommt es im Leben eines Bloggers vor, dass man ein Buch sieht und weiß, dass es einzigartig und poetisch ist. Genau so erging es mir bei „Anna und der Schwalbenmann“ von Gavriel Savit.Daher danke ich dem cbt-Verlag für dieses außergewöhnliche Rezensionsexemplar.Denn jetzt erlebte ich die Zeit ab 1939 durch Annas Augen und konnte sie auf ihrer schwierigen Reise begleiten.Anna ist gerade einmal sieben Jahre alt und spricht schon fließend Deutsch, Russisch, Französisch, Englisch, Polnisch und hätte sich zusätzlich noch in Jiddisch und Ukrainisch verständigen können. Außerdem besaß sie noch sporadische Kenntnisse in Armenisch und karpatischen Romani.Aber Anna hat keine wirkliche Muttersprache, denn ihr Vater, ein Sprachen-Professor, sprach mit ihr in allen Sprachen gleichermaßen. Ihr Vater machte sie auch mit vielen verschiedenen Menschen bekannt mit der sie ebenfalls in den jeweiligen Sprachen kommunizierte.An einem Morgen im Jahre 1939 wurde ihr Vater zu einer Versammlung in die Universität zitiert und kam nie wieder.Seitdem ist Anna auf sich alleine gestellt. Denn der Apotheker bei dem sie für kurze Zeit unterkommen konnte, wollte sie aus Angst nicht mehr beherbergen. Verzweifelt, frierend und allein wartet Anna vor der Apotheke darauf, dass ihr Vater wiederkommt. Aber so langsam begreift sie, dass dies nie passieren wird. In diesem Moment nimmt ein Fremder Notiz von Anna und sie folgt ihm mangels Alternativen. Der Schwalbenmann, wie Anna ihn nennen soll, bringt ihr eine Sprache bei, die selbst sie noch nie zuvor erlernt hat – Die Sprache der Straße. Zu zweit begegnen sie die größten Gefahren dieser Zeit und beide lernen, die Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Eine abenteuerliche Reise beginnt...Noch nie in meinen 6 Jahren als Bloggerin ist es mir so schwer gefallen ein Buch zu rezensieren. Aber nicht, wie ihr vielleicht denkt, weil es schlecht war, sondern weil es mein Innerstes so sehr berührt hat, dass sich die Frage nach der Bewertung gar nicht stellte.„Anna und der Schwalbenmann“ von Gavriel Savit ist kein Buch, was man so schnell vergisst. Es greift in dein Innerstes und lässt dich nicht mehr los.Natürlich hatte ich mir im Vorfeld ein paar Rezensionen angeschaut, um mir ein Bild davon zu machen, wie andere LeserInnen das empfunden haben.Teilweise war ich über die Bewertungen wirklich schockiert. Kann es wirklich sein, dass ein derartiges Buch nicht gewürdigt wird? Die Antwort ist leider: „Ja“.Selbstverständlich sind Meinung immer subjektiv, aber alleine die Sprache, die Gavriel Savit benutzte, war so poetisch und malerisch, dass ich mich in ihr verlor.Es gibt in „Anna und der Schwalbenmann“ sehr wenige Dialoge. Aber diese braucht die Geschichte auch nicht. Ich war sonst immer der Meinung, dass wenige Dialoge auf die Spannung schließen lassen. Oh wie habe ich mich getäuscht.Anna muss eigentlich sehr schnell erwachsen werden. Denn wie beschrieben, wurde ihr Vater in ein Konzentrationslager gebracht. Daher bleibt Anna alleine mit ihren Sprachfähigkeiten zurück. Doch dann trifft sie den Schwalbenmann, der ihr lehrt, in einer solchen Welt zu überleben.Man erfährt sehr viel von Anna und merkt schnell, dass sie ein intelligentes, mutiges, aufgeschlossenes und besonderes Kind ist. Der Autor hat es geschafft, Annas kindliche Ader zu erhalten und sie trotzdem schnell erwachsen werden zu lassen, da sie es in der Zeit musste.Vom Schwalbenmann erfährt man nicht sehr viel, was aber nicht stört, da dieses Buch von Andeutungen lebt.Der Schwalbenmann hat mich von allen Figuren am meisten fasziniert. Denn der Schwalbenmann ist eine düstere Figur, die im tiefsten Inneren eine herzliche und liebevolle Seite hat. Allerdings kann man im Kontext erkennen, dass der Schwalbenmann mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen hat. Trotzdem ist er nicht grausam und tötet in dieser Zeit nur, wenn er in Gefahr schwebt. Was mir besonders gefiel, war, dass die kleine Anna so viel positiven Einfluss auf den Schwalbenmann hatte.Er lernt durch Anna seine „weiche“ Seite kennen und man merkt, wie viel sie ihn bedeutet.Nach und nach kann man sich denken, dass er seine eigene Tochter verloren hat. Wie, wann und warum kann man wieder nur erraten. Aber das tut dieser besonderen Geschichte keinen Abbruch. Denn Gavriel Savit beschreibt in „Anna und den Schwalbenmann“ zwei besondere Schicksale in dieser grausamen Zeit. Er lässt eine tiefe Freundschaft zwischen zwei Menschen entstehen, die sich unter anderen Umständen nie getroffen hätten und der Geschichte so atemberaubend ist.Das Cover stimmt den Leser auf den ersten Blick vielleicht etwas traurig, weil Anna anscheinend alleine durch den Schnee läuft. Aber wenn man genauer hinsieht, ist sie gar nicht alleine, denn eine Schwalbe fliegt über ihr. Dieses Cover veranschaulicht perfekt den Inhalt des Buches, da auch der Schwalbenmann immer über sie wachte.Ich denke nicht, dass das Buch für jedermann ist. Aber ich denke auch, dass jeder dieses Buch gelesen haben muss.Es ist ein philosophischer Roman über zwei Menschen, deren Schicksale sie verbunden haben in einer grausamen Zeit, die wir lieber aus unserer Vergangenheit und unseren Geschichtsbüchern streichen würden.Daher empfehle ich dieses Buch jedem, der Lust auf ein dichterisches Buch mit ernstem Hintergrund hat und auf eine besondere Reise mit Anna und den Schwalbenmann gehen will.

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  • Berührende Geschichte eines kleinen Mädchens und ihren Begleiter

    Anna und der Schwalbenmann
    BubuBubu

    BubuBubu

    14. January 2017 um 15:09

    Anna ist ein kleines Mädchen, als 1939 in Krakau ihr Vater von den Deutschen mitgenommen wird. Er ist Jude und Anna versteht nicht warum ihr Vater sie auf einmal verlassen hat. Kurz nachdem sie alleine gelassen worden ist, trifft Anna auf den mysteriösen Schwalbenmann. Sie ist fasziniert von ihm, denn er beherrscht, genau wie ihr Vater, verschiedene Sprachen. Nicht nur die menschliche Sprache kann er, sondern auch die Sprache der Vögel. Er kann sie imitieren und lockt sie somit an.  Nachdem er Anna so eine Schwalbe gezeigt hat, besteht er darauf, dass sie ihn Schwalbenmann nennt, denn echte Namen sind in der Welt voller Angst und Feindseligkeit sehr gefährlich. Die beiden begeben sich auf die Reise, bei der es um das reine Überleben geht. Sie laufen durch Städte und Wälder und kämpfen ums Überleben. Alles was Anna wissen muss, lernt sie von ihrem Begleiter. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört. Die Sprecherin hat mich sofort in ihren Bann gezogen und kann die Atmosphäre dieser düsteren und tragischen Story sehr gut rüberbringen. Ich fand es sehr faszinierend, dass die kleine Anna so viele Sprachen spricht und fand es sehr toll wie diese den einzelnen Menschen zugeordnet sind. So spricht zum Beispiel  Dr. Fuchsmann , der Apotheker, die Sprache der Gestapo.  Anna mag alle Menschen und als ein Soldat, der dabei ist einen Mann körperlich zu missbrauchen zu ihr sagt, dass dieser kein Mann sei, sondern ein Jude, versteht sie die Welt nicht mehr. Wir begleiten Anna und den Schwalbenmann auf ihren Weg durch den Krieg.  Auf der einen Seite bekommen wir die Weltsicht eines Kindes geboten, die nicht versteht was vor sich geht, und auf der anderen Seite, die Ansicht eines Mannes, der seine Worte mit Bedacht wählt. So scheint es, dass alles was er sagt, von großer Bedeutung ist, teilweise sogar von philosophischer Wichtigkeit. Das Unbegreifliche wird durch ihn begreiflich. "Sie sehen aus wie junge Männer, oder? Aber das sind sie nicht. Die, die von Westen kommen - sie sind Wölfe. Und die, die von Osten kommen, sind Bären. Sie verkleiden sich als junge Männer, weil sie sich als Menschen leichter an Orten der Menschen bewegen können, auf Straßen und in Städten. [...] Die Wölfe und Bären mögen keine Menschen, und wenn sie einen Grund finden, dir wehzutun, dann werden sie es tun. Sie sind hier, weil sie die Welt mit ihrer eigenen Art bevölkern wollen. Sie versuchen, sich so viel Platz wie möglich zu schaffen, und das tun sie, indem sie die Menschen loswerden, und dazu kannst du jederzeit gehören." [S.89] Dieser kurze Abschnitt macht deutlich, wie wichtig die Aussagen des Schwalbenmannes für Anna sind und wie wichtig sie für das Verständnis des Lesers, beziehungsweise Zuhörers sind. Die Zielgruppe dieses Buches sind Jugendliche, und die Sprache ist sehr angemessen für eine junge Zielgruppe und dennoch beschönigt sie nichts. Aber auch jeder Erwachsene kann dieses Werk „genießen“. Es ist keine leichte Kost und bringt einen zum Nachdenken. Es ist anders als viele andere Geschichten zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. Die Geschichte hat mich berührt, war aber teilweise doch sehr langatmig. Ich weiß nicht, ob mir sie besser als gedrucktes Buch gefallen hätte. Dennoch muss ich sagen, dass sowohl der Autor eine großartige Leistung vollbracht hat, als auch die Sprecherin, da es keine leichte Aufgabe ist, ein solches Buch zu vertonen.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Auf dem Weg nach Nirgendwo

    Anna und der Schwalbenmann
    jenvo82

    jenvo82

    11. December 2016 um 09:29

    „Ich weiß, dass eine Tochter in diesen Zeiten nicht ohne Vater sein sollte. Aber ist es nicht genauso schlimm für einen Vater, ohne Tochter zu sein?“ Inhalt 1939 ist für Anna ein dunkles Jahr, denn nachdem ihr Vater von den Deutschen verhaftet wurde, steht sie als Waise ganz alleine da, ohne Obdach, ohne Essen und ohne Schutz. Verzweifelt treibt sie sich in den Straßen von Krakau herum und versucht irgendwie zu Überleben. Eines Tages begegnet ihr ein hagerer, intelligenter Mann, der weder einen Namen noch eine Geschichte zu haben scheint dafür aber fließend alle möglichen Sprachen spricht. „Der Schwalbenmann“ nimmt Anna zu sich und beginnt mit ihr eine Flucht durch die endlose, winterlich Welt Polens, um sie nach Danzig zu bringen. Auf dem gemeinsamen Weg werden sie so unscheinbar wie ein paar Vögel am Himmel, doch für Anna verändert sich damit ihre ganze kleine Welt. Meinung Dieser Jugendroman hebt sich durchaus von der klassischen Jugendliteratur zum Thema 2. Weltkrieg ab, denn diesmal geht es nicht um ein besonderes Menschenleben, welches vernichtet wird, sondern eher um eine Parabel, die von den Kriegsschrecken und Veränderung ganz am Rande erzählt. Eine stille, dennoch fesselnde Geschichte, die durch ihre gekonnt gewählte Erzählperspektive tiefe Einblicke in den Kopf eines Kindes gewährt. Zunächst begegnet der Leser zwei einsamen, verzweifelten Menschen, einem naiven Kind und einem irgendwie geheimnisvollen Fremden. Ihre Wanderung durch die Wälder und entlang von Flüssen, verändert den Blickwinkel, denn immer wieder findet sich Güte, Zuneigung und Akzeptanz in den winzigen Dingen des Alltags. Das geteilte Essen, der improvisierte Unterstand mit Hilfe eines Regenschirms und die Gespräche über das Wissen, den Intellekt und die Unabdingbarkeit ihrer Wanderung. Nur wer in Bewegung bleibt, kann Überleben und nur wer überlebt, kann dieser unmenschlichen, kriegsgetrübten Welt entkommen. Selbst als Anna auf einen Juden trifft, der entgegen aller Vorsichtsmaßnahmen handelt, lässt sie der Schwalbenmann gewähren. Stellt Zuneigung und Menschlichkeit über die persönlichen Nöte und wird dennoch von der eigenen Unzulänglichkeit eingeholt. Besondern gut gelungen empfand ich die ausgewogene Verteilung der Stellungsverhältnisse innerhalb der kleinen Gruppe, keiner wollte um jeden Preis seinen Willen durchsetzen, keiner trägt die Verantwortung allein und nur gemeinsam sind sie wirklich so stark, wie sie sein müssen, um nicht unterzugehen in ihrem unwirtlichen, lebensunwürdigen Alltag. Am Rande vermittelt der junge amerikanische Autor wichtige charakterliche Voraussetzungen, die den Menschen vom Unmenschen trennen und zeigt, wie es trotz der ständigen Bedrohung durch Hunger, Verfolgung und Krieg gelingen kann, die eigene Integrität zu wahren. Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen ungewöhnlichen, stillen Jugendroman der sich auf besondere Art und Weise mit dem Thema Krieg auseinandersetzt und virtuos eine Geschichte entwirft, die fast einer traurigen Melodie ähnelt. Punktabzug gibt es für den vagen, sehr ungewissen Ausgang der Erzählung, der einfach zu viele Fragen offenlässt und die endgültige Aussage des Buches irgendwie verwässert. Wer gerne Bücher über den Krieg aus der Sicht eines Kindes liest, wird hier auf seine Kosten kommen und eine melancholisch, intensive Reise mit Anna und ihren Weggefährten erleben.

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    • 8
  • Furchtbar

    Anna und der Schwalbenmann
    Mellchen

    Mellchen

    29. November 2016 um 08:40

    Dieses Buch konnte mich leider absolut nicht überzeugen. Ein Mädchen geht bereits am zweiten Tag, nachdem ihr Vater in Kriegswirren nicht nach Hause gekommen ist, mit einem völlig fremden Mann mit und zieht mit diesem jahrelang durch die Grenzgebiete von Polen, Deutschland und Russland. Kleinigkeiten werden angerissen, doch viele Fragen bleiben offen. Am Anfang wird noch gesagt, daß sie mit ihren 7 Jahren schnell wächst. Woher bekommt sie aber Jahre später neue Kleidung und Schuhe? Woher hatte der Schwalbenmann jahrelang seine Medikamente (es müssen bei 3 Tabletten täglich Tonnen gewesen sein und kein kleines Fläschchen). Wurden die Beiden, obwohl sie fast immer im Wald schliefen nie krank? Der Autor hätte bei seiner Musical-Darstellung bleiben sollen, als Autor ist er eine absolute Katastrophe.

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  • Einfach nur fantastisch!

    Anna und der Schwalbenmann
    ClarryW

    ClarryW

    15. July 2016 um 15:10

    "Ein Roman über den dunkelsten Abgrund. Ein Roman über die hellste Kraft des Lebens." Zwar habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, aber dieses ist eines der besten, die ich je gelesen habe. Ich habe jede Seite, ja, jedes Wort, genossen! Gavriel Savits Schreibstil ist schlicht und einfach genial. Seine Wortwahl fasziniert mich wirklich sehr. Außerdem steht der dunkle Schatten des Krieges zwar über der Geschichte, allerdings eher im Hintergrund, was ein Faktor ist, der dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der den Zauber von Savits Schreibstil bei sich zuhause haben möchte :-)!

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  • Polen zur Zeit des zweiten Weltkrieges

    Anna und der Schwalbenmann
    Bibliomania

    Bibliomania

    10. July 2016 um 14:04

    Anna ist 6 Jahre alt, als ihr Vater sie bei einem Freund unterbringt und nicht zurückkehrt. Es ist die Zeit des Krieges - 1939. Der Apotheker, der sie so lange aufnehmen soll, ahnt, dass Anna Vater "geschnappt" wurde und will sie nun schnellstmöglich loswerden. Er bringt Anna nicht einmal bis zur Haustür und stürzt schon vorher davon. Annas einziges Glück ist, dass sie den Schwalbenmann trifft. Ein Mann, der einschüchternd wirkt, aber gleichzeitig der einzige zu sein scheint, der ihr helfen kann. Und so heftet sich Anna an den Schwalbenmann und gemeinsam versuchen sie die Kriegszeiten zu überleben.Ein schönes und trauriges Debüt, das ein ernsthaftes Thema behandelt. Den Zugang zum Thema Krieg für Jugendliche zu erleichtern, ist Gavriel Savit meiner Meinung nach mit diesem Buch gut gelungen. Die kindliche Naivität, das Unwissen in Annas Alter (zum Glück) kommt sehr gut heraus und doch wird die Ungerechtigkeit, die Verwüstung, Zerstörung und Trauer, die in diesen Zeiten vorherrscht ebenso gut getroffen.

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  • Leider ein Flop

    Anna und der Schwalbenmann
    buchbaron69

    buchbaron69

    03. June 2016 um 16:47

    Klappentext Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.Der AutorGavriel Savit ist Autor und Schauspieler. Nach seinem Abschluss an der Universität von Michigan - als Musicaldarsteller - zog er nach New York, um dort seine Bühnenlaufbahn zu verfolgen. Als Schauspieler und Sänger ist Gavriel Savit inzwischen auf drei Kontinenten aufgetreten, von New York bis Brüssel und Tokyo. Er lebt in Brooklyn. "Anna und der Schwalbenmann" ist sein erster Roman.Meine MeinungStoryKrakau / Polen 1939 :Die siebenjährige Anna verliehrt ihre Eltern. Noch nicht den Verlust überwunden schließt sie sich dem Schwalbenmann an. Mit diesen geheimnisvollen Fremden zieht Anna nun die nächsten Jahre durch das vom Krieg zerrüttete Polen. Eine Wanderung ums Überleben so wie Hunger, Kälte, Einsamkeit und Angst bestimmen ab da den Alltag von Anna.SchreibstilDas Buch ist in einem sehr poetischen, geradezu merkwürdigen Schreibstiel verfasst und ist nicht gerade einfach zu lesen, was manchen Lesern, so auch mir Probleme bereitet hat. Die wenigen Gespräche zwischen Anna und dem Schwalbenmann sind mir ziemlich wirr vorgekommen.Der ganze Roman wird aus der Sicht von Anna erzählt.CharaktereEs ist schwer mit den Charakteren warm zu werden.. Während Anna für eine siebenjährige sehr erwachsen denkt, bleibt der Schwalbenmann bis zuletzt ein Geheimnis. Also große Sympathie kam leider nicht auf. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht.Mein FazitIch habe mich durch die knapp 270 Seiten der Geschichte gequält. Das Buch liest man nicht in einem durch, es soll zum Nachdenken anregen, die Frage :“ was soll dem Leser das nun sagen“ steht ständig im Raum. Die eigentliche Geschichte wäre in drei Sätzen erzählt und ist eigentlich völlig belanglos. Ich hatte mir hier ein Buch wie zb. "Das Tagebuch der Anne Frank" erhofft.Das was Anna denkt, was sie sagt, die paar Gespräche mit dem Schwalbenmann, die für sich zum Teil recht konfus wirken, sind das, was das Buch ausmachen soll. Am Ende bleiben Fragen offen, bei mir u.a „was sollte das jetzt? Bei mir hat das Buch leider nicht gezündet, ich musste mich steht’s zum weiterlesen zwingen. Das Buch wird mit der Bücherdiebin verglichen, da ich nun beide Bücher gelesen habe kann ich nur sagen, dass das Buch der Roman um die Bücherdiebin in keinster Weise gerecht wird . Deshalb gibt es von mir nur knappe zwei von fünf Sternen. Ich kann das Buch nicht wirklich weiterempfehlen.

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  • Man muss sich drauf einlassen können

    Anna und der Schwalbenmann
    Kossi

    Kossi

    27. May 2016 um 14:27

    Der Grund, warum ich das Buch lesen wollte, steht auf dem Klappentext. Ein einziger Satz faszinierte mich so sehr, dass ich sehen wollte, ob der Autor in seinem ganzen Buch diesen Schreibstil beibehält: "Eine Welt, in der gefunden zu werden bedeutet, für immer verloren zu sein." Wow! Was für ein Satz, wenn man bedenkt, dass die Geschichte von Anna und dem Schwalbenmann im Kraukau des Jahres 1939 spielt.Als Annas Vater eines Tages nicht mehr nach Hause kommt, trifft sie zufällig den "Schwalbenmann", den sie so nennt, weil er scheinbar mit Schwalben sprechen kann. Sie ist fasziniert von der Art des Mannes und folgt ihm von da an auf Schritt und Tritt. Beziehungsweise gehen die beiden auf eine weite Reise.Hier fing die Geschichte für mich an, dramatisch zu werden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwar schon den ein oder anderen schönen Satz gefunden, aber die Story selber war sehr gewöhnungsbedürftig für mich. Man muss sich auf diese Art Geschichte einlassen können. Ich konnte es zu diesem Zeitpunkt dann irgendwann nicht mehr.Die eigentliche Geschichte findet wohl eher zwischen den Zeilen statt. Der Schwalbenmann bringt Anna eine neue Sprache bei, die er einfach "Straße" nennt, da die beiden sich ja die meiste Zeit der Geschichte auf der Straße befinden. Okay, da gehört schon viel Phantasie dazu, diese Art der Kommunikation zu verstehen.Ich fand die Geschichte aufgrund dieser Thematik irgendwann einfach nur noch schwierig zu lesen und verlor dann irgendwann das Interesse daran.Nun bin ich hin- und hergerissen, denn der Schreibstil des Autors gefiel mir bis zum Schluss. Aber auf die Geschichte von Anna und dem Schwalbenmann konnte ich mich eben irgendwann nicht mehr einlassen und so klaffte eine riesige Kluft zwischen der Story und mir und ich distanzierte mich irgendwann davon.Sehr schade. Denn Cover und Klappentext stimmten mich sehr zuversichtlich.

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  • Gegen das Vergessen

    Anna und der Schwalbenmann
    Scathach

    Scathach

    18. May 2016 um 08:45

    Ann ist 7 Jahre alt, als sie ihr Vater an der Apotheke absetzt und nicht wieder abholt. Niemand möchte dem Mädchen helfen, da die Angst vor einer Bestrafung zu groß ist. Ihr müsst wissen das es 1939 und Anna von jüdischer Abstammung ist. Doch dann trifft Anna auf den Schwalbenmann. Anna weiß nicht wieso, aber sie fühlt sich zu ihm hingezogen und folgt ihm. Gemeinsam durchqueren sie das ganze Land und treffen dort Freunde und Feinde. Anna erfährt Freundlichkeit, aber muss auch schlimme Dinge mitansehen. Auf ihrer langen Reise durch Polens Wälder treffen Anna und der Schwalbenmann auch auf Reb Hirschl...einen liebenswerten und lebenslustigen Juden, der gern Wodka trinkt und Klarinette spielt. Gemeinsam setzen sie nun ihre Reise fort. Doch eines Tages verändert sich der Schwalbenmannund Anna weiß nicht wieso. Nun liegt es an ihr, schnell erwachsen zu werden. "Anna und der Schwalbenmann" ist einer von vielen Romanen über den Holocaust und doch so anders. Die Erzählweise, die der Autor hier benutzt ist...wie sag ich es...so lieterarisch, poetisch, sanft und doch auf eine gewisse Weise erbarmungslos. Das Buch liest sich wirklich sehr gut. Für uns leser bleibt der Schwalbenmann bis zum Ende ein geheimer Mensch. Wir erfahren weder seinen echten Namen oder was er arbeitet oder überhaupt etwas über ihn. Aber man könnte sagen, er ist Annas Schutzengel. Ohne ihn wäre sie wahrscheinlich in einem der Arbeitslager gelandet...oder schlimmeres. Das Buch und seine besondere Erzählart ist wieder ein wunderbares Werk "Gegen das Vergessen" und zeigt auch wieder sehr schön, dass es auch in der dunkelsten Stunde, noch helle Lichter gibt...Lichter die für Hoffnung und Freude stehen. Was ich noch anmerken muss: Ich finde es super, dass hier das Cover vom Original komplett beibehalten wurde!

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  • Für mich kein lesenswerter Roman!

    Anna und der Schwalbenmann
    Bookilicious

    Bookilicious

    24. April 2016 um 11:37

    *Inhalt*Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de)*Infos zum Buch*Seitenzahl: 272 Seiten
Verlag: cbt VerlagPreis:  16,99 € (Gebunden) / 13,99€ (Ebook)*Infos zum Autor*Gavriel Savit ist Autor und Schauspieler. Nach seinem Abschluss an der Universität von Michigan - als Musicaldarsteller - zog er nach New York, um dort seine Bühnenlaufbahn zu verfolgen. Als Schauspieler und Sänger ist Gavriel Savit inzwischen auf drei Kontinenten aufgetreten, von New York bis Brüssel und Tokyo. Er lebt in Brooklyn. "Anna und der Schwalbenmann" ist sein erster Roman. (Quelle: Verlagshomepage)*Erster Satz des Buches*"Als Anna Lanka am Morgen des 6. November im Jahr 1939 - ihrem siebten Jahr - aufwachte, gab es verschiedene Dinge, von denen sie nichts wusste." *Fazit*"Anna und der Schwalbenmann" ist der Debütroman von Gavriel Savit. Da ich bei Bücher.de einer der Buchflüsterer bin, wurde mir dieser Roman zugesendet, denn sonst wäre ich wohl überhaupt nicht darauf aufmerksam geworden. Es ist immer schwierig, wenn das Genre, in dem ein Buch geschrieben ist, nicht unbedingt eines der Lieblingsgenres darstellt, denn dann habe ich meist große Mühe, mich überhaupt an das Buch heranzuwagen. Auch bei diesem Roman war dies der Fall und leider sehe ich mich dadurch nur noch mehr darin bestätigt, dass dieses Genre einfach nichts für mich ist. Schon kurz vor Erscheinungsdatum traf dieses Buch bei mir ein und seitdem versuche ich eigentlich, damit warm zu werden, doch für mehr als ein paar Seiten am Stück hat es nie gereicht.Schon der Sprachstil, welchem sich der Autor bedient, war einfach nicht meiner, denn ich empfand beispielsweise Annas Gedankengänge als unwahrscheinlich langatmig und so einschläfernd, dass ich schon nach kurzer Zeit das Bedürfnis hatte, das Buch zuzuklappen. Auch die Tatsache, dass die 7-jährige Anna schon am zweiten Tag, nachdem ihr Vater nicht nach Hause gekommen ist, mit einem fremden Mann mitgeht, den sie überhaupt nicht kennt und jahrelang mit ihm durch die Länder zieht, fand ich völlig utopisch.Auch, als ich mich endlich bis zum Ende durchgequält hatte, blieben viele Fragen offen und die Logik der Geschichte suchte ich noch immer vergebens. An sich ist das Buch phasenweise sehr unrealistisch und konnte mich aus diesem und den anderen genannten Gründen nicht sonderlich überzeugen. Wertung: 1 von 5 Sterne

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  • Der mysteriöse Schwalbenmann

    Anna und der Schwalbenmann
    tinstamp

    tinstamp

    14. April 2016 um 14:07

    Meine Meinung: Erst vor kurzem habe ich ein anderes Jugendbuch zum Thema Zweiten Weltkrieg gelesen: "Winterpferde" von Philipp Kerr, das ebenfalls im Osten Europas spielt und den Überfall der deutschen Wehrmacht aufzeigt. Dieser Roman hier ist noch etwas märchenhafter und meiner Meinung nach für jüngere Leser oder Teenager geeignet, die über den Weltkrieg lesen wollen, da er auch weniger Brutalität aufzeigt, aber trotzdem die Atmosphäre spüren lässt.. Die erst siebenjährige Anna ist ein sehr intelligentes Mädchen. Ihr Vater ist Professor für Fremdsprachen an der Jagiellonen Universität und so lernt sie spielerisch von klein auf die Sprachen Russisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Jiddisch und Ukrainisch. Die Muttersprache Polnisch lernt er ihr nicht, denn die kommt von ganz alleine, meint ihr Vater. Doch eines Tages kommt er nicht mehr von der Universität nach Hause. Gemeinsam mit anderen jüdischen Gelehrten wurde Annas Vater von der Gestapo abgeholt und wurde nie mehr gesehen. Anna wartet stundenlang vor der Tür des Apothekers, der sie normaler Weise immer unter seine Fittiche nimmt, bis der Vater sie abholt. Doch diesmal ist es anders und er will das Mädchen nach dem Verschwinden des Professors nicht mehr in seine Apotheke lassen. Dort vor der Eingangstür trifft sie eines Tages auf den Schwalbenmann. Er ist elegant gekleidet, groß gewachen und spricht ebenfalls mehrere Sprachen, wie ihr Vater. Aber was Anna am meisten an ihm fasziniert....er spricht mit den Vögeln. Sie folgt dem faszinierenden Mann. Es ist eine Wanderschaft ins Ungewisse. Bald sind die Beiden in ganz Polen unterwegs und kommen sogar bis in die Ukraine. Dabei macht ihnen der Winter schwer zu schaffen, aber Anna lernt wie man in der Wildnis überlebt, Gefahren umgeht und sich von der Stadt fernhält. Eines tages treffen die Beiden auf den Juden Reb Hirschel, mit dem Anna sofort Freundschaft schließt. Er stellt jedoch für Beide eine große Gefahr dar, da er keine Ahnung vom Überleben im Wald hat und außerdem ein Jude ist. Es gab nur eine negative Anmerkung von meiner Seite, deshalb auch keine 5 Sterne: Das Ende blieb mir zu offen. Das liegt nicht an der Frage, wer nun der Schwalbenmann eigentlich ist, denn hier kann jeder seine eigenen Vermutungen anstellen. Aber das offene Ende bezüglich Anna's Schicksal hat mich dann doch etwas gestört. Charaktere: Die Protagonisten sind sehr anschaulich beschrieben, mit allen Eigenheiten und einer Portion Magie. Und trotz der bildhaften Charakterbeschreibungen sind diese schwer greifbar. Auch der Schwalbenmann bleibt für den Leser ein Geheimnis. Man erfährt weder seinen wahren Namen, noch seinen Beruf oder warum er sich Anna annimmt. Der Leser bleibt Betrachter und lässt sich von der märchenhaften Erzählung ganz einfach faszinieren. Schreibstil: Der Schreibstil ist ruhig, sehr poetisch und bildhaft. Er hat mich sofort verzaubert und mich auf eine Reise mitgenommen, die mal voller Hoffnung und Liebe war und dann wieder düster und verwirrend. Hier wird der Krieg auf ganz andere Art erklärt....die Deutschen sind z. Bsp. die Wölfe, die Russen die Bären und natürlich muss sich Anna in den Tiefen des Waldes von Beiden verstecken. Es gibt viele Metapher, die jedoch leicht verständlich sind. Fazit: Eine etwas andere Geschichte über den Zweiten Weltkrieg, ruhig und poetisch, die sich langsam und leise in das Herz des (jungen?) Lesers schmuggelt. Fasziniert hat mich auch, dass "Anna und der Schwalbenmann" ein Debütroman ist. Von diesem Autor möchte ich gerne noch mehr lesen!

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  • Fazit: Ein sehr märchenhafte, etwas andere Kriegsgeschichte die verzaubert.

    Anna und der Schwalbenmann
    YvisLeseecke

    YvisLeseecke

    09. April 2016 um 18:38

    Heute fange ich mal mit einer kleinen Geschichte an. Dieses Buch war ein Spontankauf. Ich bin eigentlich nicht so der Kriegsgeschichten-Leser, aber dieses Buch war wirklich großartig. Ich habe mich wirklich spontan dafür entschieden, weil ich einfach mal aus meinen "typischen" Genre raus wollte. Der Krieg steht hier aber auch, meiner Meinung nach, nicht im Vordergrund sondern eher die Geschichte und die Beziehung zwischen einen kleinen Kind und einen Erwachsenen Mann. Der Schreibstil ist wirklich bezaubernd. Es ist eine sehr bildliche Sprache, die dennoch nicht ausschweifend wirkt. Generell bin ich ja eher der "Fan" von direkten Aussage und nichts verblümtes etc. aber hier war es einfach grandios. Das lag natürlich vor allem daran, weil unser Protagonistin Anna am Anfang der Geschichte erst 7 Jahre alt ist. Deshalb passte diese bildliche und teilweise poetische Sprache hier sehr gut.  Besonders überrascht war ich dann, als ich am Ende des Buches las, dass es sich hier um ein Debüt Roman handelt. Ich hatte mir den Autor eher als einen älteren erfahrenen Mann vorgestellt aber genau das Gegenteil ist hier der Fall. Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet, auch wenn vom Schwalbenmann doch nicht alle Geheimnisse gelüftet wurden. Aber genau das hat das Buch sehr spannend gemacht. Zudem werden wir hier auch nicht von Charaktere überschüttet, so dass das ganze doch recht übersichtlich bleibt und man alles gut auf sich wirken lassen kann. Auch die Geschehnisse und die Orte sind gut beschrieben. Besonders mochte ich auch hier wieder die Sprache in der, der Schwalbenmann den Krieg einer 7 jährigen erklärt.  Einen Punkt Abzug habe ich jedoch gegeben, weil ich das Ende blöd fand. Es lies mich doch etwas unbefriedigt zurück. Fazit: Ein sehr märchenhafte, etwas andere Kriegsgeschichte die verzaubert. Übrigens gibt es aktuell  ein Gewinnspiel

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  • Menschlichkeit und Unmenschlichkeit können so nah beieinander liegen

    Anna und der Schwalbenmann
    reading_ani

    reading_ani

    25. March 2016 um 14:24

    Inhalt: Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.Dieses Buch ist einfach nur wunderschön geschrieben! In einer Welt voller Grausamkeiten versucht man Anna, die noch ein Kind ist, Hoffnung zu geben, auch wenn die Zukunft ungewiss ist. So entsteht zwischen dem Schwalbenmann und Anna ein gegenseitiges Geben und Nehmen, auch wenn es nicht immer leicht ist in dieser kaputten Welt. Die Charaktere sind einfach klasse, auch wenn sie so geheimnisvoll sind und gern noch mehr über sie erfahren würde. Besonders der Schwalbenmann hat mich fasziniert, weil er Anna Hoffnung schenkt..Der Schreibstil ist sehr emotional, poetisch und metaphorisch, dennoch relativ unkompliziert und Savit ist es sehr gut gelungen, dieses ernste Thema rüberzubringen, auch wenn er etliche Details ausgelassen hat versteht der Leser sehr gut die Situationen. Obwohl thematisch gesehen kann der Mensch nicht alles, was in dieser Zeit geschehen ist verstehen...Aber es zeigt auch wie wichtig gegenseitiges Geben & Nehmen in schweren Zeiten ist. So ein dunkler Abschnitt in der Geschichte der Menschheit darf sich auf keinen Fall wiederholen!"Menschen sind die größte Hoffnung des Menschen, zu überleben."

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  • Anna und der Schwalbenmann | Rezension |

    Anna und der Schwalbenmann
    yunasmoondragon7

    yunasmoondragon7

    18. March 2016 um 14:01

    Klappentext Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann. Meine Meinung Anna und der Schwalbenmann hat mich schon in seinen Bann gezogen, da hatte ich noch keine 50 Seiten gelesen. Der Roman ist, trotz vielen Metaphern, leicht verständlich und ausgesprochen schön geschrieben, übrigens in der dritten Person, und ich konnte mir alles überaus gut vorstellen. Von den Wäldern Polens bis hin zu den schrecklichen Kriegsszenen. Während ich las, hat es sich angefühlt als würde ich selbst zusammen mit Anna, den Schwalbenmann und später mit Reb Hirschl zusammen durch die Landschaft wandern bzw. eigentlich eher vor den Soldaten und den Krieg flüchten. Ich habe mich komplett der Zeit des zweiten Weltkriegs zurückgesetzt gefühlt. Der Roman brachte auch viele Emotionen in mir herauf: Freude, Trauer, Angst und Schrecken. Je näher ich an das Ende des Romans kam, desto brutaler wurde er. Aber wenn man bedenkt zu welcher Zeit er spielt, wundert mich das eigentlich nicht. Durch Anna und der Schwalbenmann bekam ich ein neues Verständnis der Sprache gegenüber. Sprache ist viel mehr als nur eine Art zu kommunizieren. Und all die Antworten und die noch unzählig offenen Fragen lassen wahrlich ein Licht auf unserer Zeit fallen. Fazit Anna und der Schwalbenmann ist ein poetisches Meisterwerk [ich gebe mir mal die Freiheit es als „Meisterwerk“ zu bezeichnen] und gehört zu meinen Lieblingsbüchern im Bereich Einzelwerke. Der Roman ist nicht nur poetisch sondern auch unterhaltend und spannend in seiner Art. Ich empfehle Anna und der Schwalbenmann jedenfalls Jugendlichen und Erwachsenen weiter und er sollte in keinem Bücherregal fehlen. Alles in allem gebe ich 5 Sterne. Lieblingszitat „Lügen stellen den Versuch dar, über die existierende Welt die hauchdünne Schicht einer Ersatzwelt zu stülpen, um sie den eigenen Absichten anzupassen.“ [Seite 93]

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