Gay Longworth

 3.6 Sterne bei 143 Bewertungen
Autor von Bleiche Knochen, Haut und Knochen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gay Longworth

Bleiche Knochen

Bleiche Knochen

 (70)
Erschienen am 01.05.2006
Haut und Knochen

Haut und Knochen

 (60)
Erschienen am 01.01.2006
Am Anfang war die Täuschung

Am Anfang war die Täuschung

 (13)
Erschienen am 12.01.2009
The Unquiet Dead

The Unquiet Dead

 (0)
Erschienen am 13.06.2005
Dead Alone

Dead Alone

 (0)
Erschienen am 06.05.2003

Neue Rezensionen zu Gay Longworth

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Haut und Knochen" von Gay Longworth

Grausiger Fund
Karin_Kehrervor 2 Jahren


Auf der Suche nach einem vermissten Mädchen gerät Detective Inspector Jessie Driver in eine halb verfallene Badeanstalt in Soho. Dort wird die Leiche eines mumifizierten Mannes gefunden, der vor etwa fünfzehn Jahren ums Leben gekommen sein muss – etwa zur gleichen Zeit, als ein Junge im Bad nach einem epileptischen Anfall ertrunken ist. Jessies Nachforschungen fördern düstere Geheimnisse zutage.


„Haut und Knochen“ ist der Nachfolgeband zu „Bleiche Knochen“ und man sollte den ersten Teil unbedingt gelesen haben, bevor man sich mit dem zweiten befasst – auch im Hinblick auf Jessies Beziehung zu dem berühmten Rockstar P.J. Dean.
Jessie Driver ist eine sehr widersprüchliche Heldin. Unangepasst, dickköpfig, kratzbürstig, belastet durch den Tod ihrer Mutter, mit Alkohol- und Beziehungsproblemen geschlagen, eckt sie ständig an. Sie wird von einem Kollegen gemobbt, von ihrer Vorgesetzten schikaniert und schlägt zurück. Trotzdem ist sie eine gute Polizistin. 
Ein wenig überzogen erschien mir der erwähnte Kollege, der zuerst gut mit ihr auskommt und sie dann plötzlich abgrundtief hasst. Auch die Vorgesetzte scheint sehr wankelmütig zu sein. 
Ihr Bruder, als Arzt in Afrika auf Heimaturlaub, reitet sie durch seine Affäre mit einer Journalistin erst richtig in die Bredouille. 
Die Handlung erweist sich manchmal als etwas sprunghaft und wirr, man hat des Öfteren das Gefühl, etwas überlesen zu haben. Durch die merkwürdige Unsitte, dass Dialoge nur durch einen Bindestrich voneinander getrennt sind, wirken manche Abschnitte unübersichtlich. 
Der Fall selbst führt in die Abgründe menschlicher Seelen und was das Konstrukt „Familie“ anstellen kann. 
So ganz konnte sich die Autorin m.M. nicht entscheiden, ob nun Übernatürliches einfließen und akzeptiert werden sollte. Dieser Bereich blieb mir ein wenig zu schwammig.
Alles in allem aber solide Thrillerunterhaltung mit Schwerpunkt auf das Innenleben der Hauptfigur.

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Aglayas avatar

Rezension zu "Bleiche Knochen" von Gay Longworth

Durchaus interessanter Krimi, aber das Cover täuscht
Aglayavor 2 Jahren

Nachdem in der Themse ein Skelett ohne Kopf, Hände und Füsse gefunden wird, übernimmt die junge Polizistin Jessie Driver den Fall. Im Gegensatz zu ihren Kollegen glaubt sie nicht an einen Unfall und soll bald recht behalten…

Die Geschichte wird in erster Linie aus der Sicht der Polizistin Jessie Driver erzählt. Auch wenn ich nicht mit jeder ihrer Entscheidungen einverstanden war, so war sie mir doch grundsätzlich sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen. Allerdings erschien sie mir fast zu sehr als „Superheldin ohne Fehl und Tadel“, egal was passiert, sie übersteht alles ohne einen Kratzer, was doch ziemlich unglaubwürdig wirkt. Auch die anderen Figuren sind ziemlich klischeebehaftet, kaum eines wird ausgelassen.

Die Handlung ist zwar interessant herausgearbeitet, konnte mich aber nicht restlos überzeugen. Immer wieder ergeben sich kleine Details, die unstimmig wirken, und auch die Überführung des Täters endet schlussendlich in einem reinen Rätselraten. Die Autorin Gay Longworth versuchte zudem für meinen Geschmack zu viele Nebenstränge in die Handlung einzubauen, die mehr Verwirrung als Unterhaltung gebracht haben.

Obschon das Buch von der optischen Aufmachung her wie ein Thriller daherkommt (auch wenn es in meiner Ausgabe vom Verlag nicht ausdrücklich so bezeichnet wird), würde ich es eher einen Krimi nennen, der Nervenkitzel ist in meinen Augen zu wenig ausgeprägt, um als Thriller durchzugehen, und auch das Erzähltempo ist grösstenteils eher geruhsam. Gegen Schluss kommt dann doch noch etwas Aufregung auf, aber für mich nicht genug, um einen reinrassigen Thriller aus dem Buch zu machen.

 

Mein Fazit

Durchaus interessanter und spannender Krimi mit klischeehaften Figuren, das Cover täuscht etwas über den Inhalt.

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Daniel89s avatar

Rezension zu "Am Anfang war die Täuschung" von Gay Longworth

Für mich der Flop meines Bücherregals.
Daniel89vor 3 Jahren


Bereits im Prolog wusste ich, wie das Buch enden wird und das sollte bei einem Thriller auf keinen Fall passieren, in sofern ist der Titel sehr gelungen gewählt.
Die Story war dementsprechend eher langweilig bis aufregend. Aufreger waren vor allem die Figuren.
Ich habe noch nie ein Buch erlebt in dem alle Männer Alkoholiker, Vergewaltiger, Versager oder oder oder waren.
Eine Ausnahme gibt es, einen Homosexuellen. Dieser wird aber so klischeehaft dargestellt, dass ich jedes Mal eine Krise bekam, wenn er auftauchte.
Die Frauen in dem Roman waren auch nicht unbedingt besser. Die Autorin wollte sie klüger und netter wirken lassen, was nicht geklappt hat.
Dadurch, dass das Verbrechen mehr als offensichtlich war, wirkten sie nur erschreckend dumm beim Ermitteln.
Natürlich gab es genug Vorwürfe, Beschuldigungen und Gezicke.

Kurz das Buch war schlecht geschrieben, hatte furchtbare Charaktere und eine offensichtliche Story.

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