Irgendwas von dir

von Gayle Forman 
4,1 Sterne bei42 Bewertungen
Irgendwas von dir
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sasaajus avatar

Schade. Zu diesem wichtigen Thema hätte viel viel mehr kommen müssen. Die Handlung war zäh und nicht wirklich fesselnd.

Sternchenschnuppes avatar

War nicht meinfall. Zu wenig tiefe für dieses Thema. Hätte man mehr rausholen können.

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Inhaltsangabe zu "Irgendwas von dir"

Der neue Roman der Bestseller-Autorin Gayle Forman

Es ist wahre Freundschaft – aber es gibt ein großes Geheimnis

Ich bedaure, Euch mitzuteilen, dass ich meinem Leben ein Ende setzen musste. Dieser Entschluss hat mich schon eine lange Zeit begleitet, und ich habe ihn allein getroffen. Es ist nicht Eure Schuld.

Meg

Cody und Meg waren unzertrennlich – beste Freundinnen für immer. Sie wussten alles voneinander. Jedenfalls dachte Cody das. Bis sie die E-Mail bekommt und mit einem Mal nichts mehr so ist wie vorher. Wer war Meg wirklich? Cody begibt sich auf die Suche nach Antworten und findet, was sie nicht erwartet – Freundschaft und Liebe.

Ein einfühlsames und bewegendes Buch über den Mut, den es braucht, um nach einem schrecklichen Verlust weiterzuleben und an die Liebe zu glauben.

Als ihre beste Freundin Meg sich in einem Motelzimmer umbringt, ist Cody völlig geschockt. Sie und Meg haben sich immer alles anvertraut – wieso hat sie nichts geahnt? Aber als sie zu Megs College in Tacoma, nahe Seattle, fährt, um deren Sachen zusammenzupacken, entdeckt sie, dass es vieles gibt, von dem Meg ihr nie erzählt hat. Cody wusste nichts von ihren Mitbewohnern, von Ben, dem geheimnisvollen Typen mit der Gitarre und dem spöttischen Grinsen. Und sie wusste nichts von der verschlüsselten Datei, die sie nicht öffnen kann – und die, als sie es doch schafft, plötzlich alles, was sie über den Tod ihrer Freundin zu wissen glaubt, in Frage stellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841422385
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:FISCHER FJB
Erscheinungsdatum:25.04.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Caterinas avatar
    Caterinavor einem Monat
    Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt

    Meine Meinung zum Buch

    Gestaltung:  Ich hatte vor einigen Jahren die Dilogie "Nur ein Tag" und "Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman gelesen und fand die Geschichte damals ganz in Ordnung. Umso gespannter war ich nun, als ich erfuhr, dass ein neues Werk aus ihrer Feder erscheint. Hin und wieder brauche ich auch sehr sensible Themen und da kam "Irgendwas von dir" gerade recht. Die Optik gefällt mir sehr gut, ebenso versprach der Klappentext eine berührende und auch bewegende Geschichte.

    Einstieg: Gayle Forman beginnt hier augenblicklich mit der Geschichte und somit auch mit dem Tod von Codys bester Freundin Meg. Als Einstieg gefiel mir dies sehr gut, denn so schuf die Autorin eine gewisse Grunddramatik, die auch im weiteren Verlauf zwar nicht immer da war, aber auch nie gänzlich verschwand. Der angenehm zu lesende Schreibstil der Autorin gefiel mir gleich sehr gut, so dass ich zügig in der Geschichte ankam. Die Figuren machten es mir zu Beginn nicht ganz einfach, aber das behob sich zum Glück im Laufe der Geschichte.

    Charaktere: Die Geschichte wird durchgängig aus der Ich-Perspektive von Cody im Präsens erzählt. Als gewählte Erzählform gefiel mir dies sehr gut, denn so schlüpfte ich in Codys Gedanken- und Gefühlswelt und konnte sie im Laufe der Zeit immer besser verstehen. Gut gefiel es mir, dass Meg als Figur zwar nicht direkt da war, aber doch durch die Erinnerung von Cody irgendwie zum Leben erweckt wurde. Relativ zeitnahe lernt der Leser auch den geheimnisvollen Ben kennen, der scheinbar eine gewisse Verbindung zu Meg hegte von der Cody aber nichts wusste. Dass sich da schnell Misstrauen und Zweifel breit machen, war nur abzuwarten. Ben war für mich ein Charakter, der mehr so nebenherlief, irgendwie war er für mich nicht ganz greifbar. Je mehr Cody über das Leben ihrer besten Freundin erfahren möchte und dort auch bald in Ben einen Unterstützer sieht, desto näher kamen sich die beiden, womit ich nicht so ganz einverstanden war. Im großen und ganzen gefiel mir jedoch die jeweilige Entwicklung der Figuren, ebenso die der Nebenfiguren, die für mich ruhig noch präsenter hätten sein können. Dennoch gab es auch Momente in der Geschichte, in denen ich etwas verwirrt war, da einige Handlungen der Charaktere manchmal nicht ganz nachvollziehbar waren. Das trübte dann wieder ein wenig das Gesamtbild der Figuren.

    Handlung: Die Autorin hat hier ein sehr sensibles Thema als Basis gewählt, was mir von Anfang an gut gefiel, denn so ist es eben nicht ein Buch, was man mal eben schnell liest, sondern was Zeit braucht. Und die brauchte ich auch tatsächlich. Natürlich spielt hier nicht nur der plötzliche Suizid einer geliebten Person eine Rolle, sondern eben auch, wie die Hinterbliebenen das alles verarbeiten werden. Megs Leben wird ebenso sehr geschickt in die Geschichte eingewebt, wie auch Freundschaft und Liebe. Trotz der gewählten Themen, die auch gut in die Story eingebaut wurden, fehlte mir tatsächlich das, was ich von Anfang an erwartet habe - die Tiefgründigkeit. Gerade bei dem Thema habe ich mir wirklich eine sehr bewegende und berührende mitunter auch dramatische Geschichte erhofft, leider fehlte mir dies fast durchweg, was ich unglaublich schade fand. So entwickelte sich dieses Buch schnell zu einem herkömmlichen Roman mit typischen Elementen.

    Schreibstil: Gayle Forman erzählt auf sehr angehme und auch lockere Art und Weise, so dass ich mich nicht nur schnell in der Geschichte wohlfühlte, sondern auch zügig vorankam. Das Thema Suizid ist an sich schon ein sehr schwer verdauliches Thema, gerade für die Angehörigen muss es unfassbar schwer sein. Leider waren für mich die Gemütszustände der einzelnen Personen, sei es Cody oder eben auch die Familie von Meg, irgendwie nicht ganz authentisch dargestellt. Das fand ich mitunter sehr schade, dadurch hätte die Geschichte sicherlich auch die Tiefgründigkeit bekommen, die ich etwas vermisst habe.

      

    Mein Urteil

    Auch wenn ich mich ungemein auf "Irgendwas von dir" gefreut habe, so hat es mich doch letztenendes eher ernüchternd zurückgelassen. Aufgrund der Thematik hatte ich mir eine bewegende und vielleicht auch nahegehende Geschichte erhofft, die ich aber nur ansatzweise bekam. Es gab auch immer wieder Momente, in denen ich das Verhalten der Figuren nicht gänzlich nachvollziehen konnte. Die angenehme Erzählweise Gayle Formans ließ mich auf der anderen Seite jedoch zügig in die Geschichte einsteigen und sie auch genauso zügig durchlesen. Ob ich noch mal ein Buch aus ihrer Feder lesen werde, bleibt abzuwarten. Ich vergebe 3 von 5 Welten.

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    miahs avatar
    miahvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Berührende Geschichte über eine junge Frau, die sich nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin auf die Suche nach dem Warum begibt.
    Irgendwas von dir

    Inhalt:
    Als Cody die E-Mail ihrer besten Freundin erhält, glaubt sie erst an einen Scherz. Doch Meg hat sich tatsächlich einen Tag zuvor das Leben genommen. Für Cody bricht die Welt zusammen. Um zu verstehen, warum Meg Selbstmord begangen hat, macht sie sich auf die Suche nach Antworten.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Cody erzählt. Durch die Ich-Perspektive ist der Leser ganz nah an Cody dran und begleitet sie bei ihrer Suche nach Antworten.

    Cody und Meg waren unzertrennlich. In der Schule waren sie die besten Freundinnen, doch nach ihrem Abschluss wird der Kontakt schließlich weniger. Die beiden hatten große Pläne. Sie wollten gemeinsam an die Universität nach Seattle und dort zusammenwohnen. Dann erhält Meg jedoch ein Vollstipendium in einer anderen Stadt und zieht weg. Allein. Cody hat kein Geld für ein teures Studium und muss in der Heimatstadt bleiben.

    Der Tod von Meg kommt für Cody unerwartet. In ihrer Abschiedsmail nennt Meg keine genauen Gründe für ihren Selbstmord. Cody gibt sich selbst die Schuld, weil sie den Kontakt aus Eifersucht schleifen ließ. Als Megs Eltern sie bitten, ihre Sachen aus der WG zu holen, fährt Cody ohne zu zögern nach Tacoma. Dort beginnt ihre Suche.

    Codys Wunsch, Antworten zu finden, ist völlig verständlich und nachvollziehbar. Immer wieder erinnert sie sich an Momente mit Meg und sucht nach Gründen. Allerdings hätte ich mir mehr Erinnerungen zu Meg gewünscht. So richtig war sie für mich nie greifbar.

    Cody wird geplagt von Schuldgefühlen und lässt das auch an anderen aus, insbesondere an Ben, über den Cody in Megs E-Mails einiges herausfindet. Doch dabei stößt sie schließlich auf merkwürdige Dateien und Internetaktivitäten von Meg und beginnt, diese nachzuverfolgen. Damit begibt sie sich selbst in große Gefahr.

    Codys Suche ist authentisch und bewegend beschrieben. Sie versucht, Megs Tod zu verstehen, um den Verlust besser zu verarbeiten. Sie sucht einen Schuldigen. Doch so einfach ist das nicht immer, was Cody auch irgendwann erkennt. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.

    Oft wirkte Cody sehr rational, aber ihre Gefühlte bestimmten eigentlich ihr Handeln. Sie war wütend, traurig, enttäuscht, müde, verzweifelt, nachdenklich, ängstlich. Ich fand es sehr authentisch. Jeder geht anders mit dem Tod um.

    Die Handlung ist nie wirklich spannend, auch nicht in den Momenten, in denen man Angst um Cody haben könnte, aber das braucht es auch gar nicht. Hier geht es viel mehr um die Aufarbeitung eines heiklen Themas. Der Umgang mit dem Selbstmord ihrer besten Freundin und Codys Gefühle, der Einfluss auf ihr eigenes Leben und ihre Suche nach Antworten - all das steht im Vordergrund.

    Die Autorin geht meiner Meinung nach sehr sensibel mit dem Thema Selbstmord um. In ihrer Anmerkung am Schluss wird deutlich, wie sehr ihr das Thema am Herzen liegt und was sie dazu gebracht hat, diesen Roman zu schreiben.

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    TigorAs avatar
    TigorAvor 2 Monaten
    Heikles Thema einfühlsam erzählt

    Dieses Buch hatte ich ganz spontan im Buchladen mitgenommen, als ich es da so liegen sah. Ich wollte schon lange einmal etwas von der Autorin lesen und auch mal wieder ein bisschen raus aus meiner Fantasy-Zone. Dieser kleine Ausflug hat mir auf jeden Fall gut getan und ich habe das Buch gerne gelesen.

    Das  Cover ist leider etwas irreführend, da es doch eher nach locker leichter Sommerlektüre aussieht. Was es aber überhaupt nicht ist. Das Buch behandelt ein sehr  ernstes Thema und da finde ich die Aufmachung tatsächlich ein wenig unpassend, da auch der Ton in der Geschichte ein recht ernsthafter ist, auch wenn die Autorin das ganz wunderbar einfühlsam verpackt. Hier erwartet euch also keine oberflächliche Story, sondern schon etwas  tieferes. Aus diesem Grund konnte ich das Buch auch nicht in einem Stück lesen, sondern musste immer wieder etwas längere Pausen einlegen, weil es mich doch irgendwie runter gezogen hat. 

    Dementsprechend sind die Stimmung und die  Atmosphäre auch ziemlich bedrückt. Protagonistin  Cody ist natürlich sehr mitgenommen vom Tod ihrer besten Freundin und sucht nach Antworten. Warum hat sie nie auch nur ein Anzeichen bemerkt, dass es Meg nicht gut ging? 
    Ich fand es wunderbar, wie die Autorin aufzeigt, dass man eben nie in einen Menschen hineingucken kann und dass man sich dafür aber auch nicht die Schuld geben darf, wenn manche Geheimnisse unentdeckt bleiben.  Kennt man einen Menschen jemals vollkommen in und auswendig? 
    Mit Cody mitzufühlen war einfach, auch wenn sie selbst sicherlich kein einfacher Mensch ist und ihre Päckchen zu tragen hat. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter ist auch nicht gerade der einfühlsamste und mütterlichste Typ, den man sich als Kind wünsche kann.  Meg und deren Familie waren daher wie ihre eigene. Vollkommen klar, dass nun für sie eine komplette Welt zusammen gebrochen ist. Sie wirkte auf mich ganz oft als würde sie automatisch und wie in Trance agieren. Ihre Emotionen rauszulassen schien ihr sehr schwer zu fallen und so war sie zwar eher  ruhig und reserviert, aber gerade das fand ich authentisch. Nicht jeder Mensch flippt komplett aus, viele machen die Dinge auch mit sich selber und im Stillen aus.

    Cody macht sich auf Wunsch von Megs Eltern natürlich auf den Weg in Megs Studenten-WG nach Seattle um dort das Zimmer auszuräumen und die Sachen zu Megs Eltern zu schaffen. Dort stößt sie nicht nur auf deren Mitbewohner, sondern auch auf  Geheimnisse und Ungereimtheiten in Megs Leben, die sie letztendlich dazu antreiben Nachforschungen anzustellen, was Meg dazu gebracht hat, diese drastische Entscheidung zu treffen und ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Bei ihren Recherchen trifft sie auf  Ben, dem Leadsänger einer Rockband, ein verwegener und charmanter Kerl, in den Meg scheinbar verliebt gewesen ist. Da muss mehr dahinter stecken und Cody und Ben kommen sich näher.

    Grundsätzlich mochte ich die Geschichte gerne. Sie war ruhig und traurig, hatte aber auch ihre  spannenden Momente. Mir gefiel die Art wie die Autorin sie erzählt, ebenfalls ruhig aber mit einem leichten, flüssigen Schreibstil, dem man gut und schnell folgen kann. Die Dinge, auf die Cody stößt sind schon erschreckend, vor allem, weil man sich gut vorstellen kann, dass es  ganz  genau so passiert. Einzig die  Liebesgeschichte in dem Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber das scheint nur wieder mein eigener Geschmack zu sein. Mir kam das alles einfach ein bisschen seltsam vor, ohne das ich nun genau benennen könnte, woran das liegt. Die Auflösung und das  Ende hingegen haben mir gut gefallen und lassen keine Fragen offen. 


    Fazit:
    Auf einfühlsame Art geht die Autorin auf dieses doch sehr heikle und ernste Thema heran und hat eine lesenswerte Geschichte geschaffen, die den Leser fesselt, obwohl es ruhig vonstatten geht. Nicht alles daran hat mir komplett gefallen, aber insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Wer sich für so tiefe, ernste Themen interessiert, sollte vielleicht mal einen Blick darauf werfen. 

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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor 3 Monaten
    Nüchtern, kalt, lang

    "Irgendwas von dir" war mein erstes Buch von Gayle Forman. Aufgrund des Klapptext habe ich mit einer sehr emotionalen und berührenden Geschichte gerechnet. Allerdings hat mich die Story eher kalt gelassen.
    Das mag zum einen an Cody liegen, die mir irgendwie unsympathisch war. Cody ist sehr nüchtern, verschlossen und emotionslos, auch wirkte sie die ganze Zeit genervt bei allem was sie macht. Neben ihr gab es auch sonst keinen Charakter mit dem ich warm geworden bin. Die kurzen Rückblicke haben mir auch Meg nicht wirklich näher gebracht. Es war sogar so schlimm, dass sie mir irgendwann gleichgültig wurde.
    Auch der Schreibstil wirkte auf mich abgehackt und emotionslos. Ich habe ständig darauf gewartet, dass mich die Geschichte abholt und mich irgendwo berührt, doch bis zum Schluss ist das der Autorin nicht gelungen. Stellenweiße zogen sich die Geschehnisse sogar so in die Länge, dass ich kurz davor war das Buch abzubrechen. 
    Auch konnte ich Megs Beweggründen sich das Leben zu nehmen nicht wirklich etwas abgewinnen. Für mich war vieles eher unverständlich. Warum haben Meg und Cody sich so auseinander gelebt? Warum hat sich Meg so gravierend geändert?
    Anstatt mir Fragen zu beantworten, hatte ich am Ende noch mehr Fragezeichen im Kopf. 

    Mein Fazit

    "Irgendwas von dir" konnte mich leider nicht überzeugen. Trotz der eigentlich sehr ernsten Thematik konnte mich das Buch emotional nicht berühren, was sicherlich an den vielen Längen, dem nüchternen Schreibstil und den wenig sympathischen Charakteren lag.

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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr berührende Geschichte mit Tiefgang!
    Eine sehr berührende Geschichte mit Tiefgang!

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür!

    In dieser Geschichte geht es um die junge Cody, die ihre beste Freundin Meg verloren hat. Denn Meg hat Suizid begangen und lässt Cody mit ihrer Trauer und vielen Fragen zurück. Warum hat Meg das getan? Wieso hat sie nicht gemerkt, dass es etwas nicht stimmt? Hat sie ihre beste Freundin überhaupt wirklich gekannt? Dann entdeckt Cody eine verschlüsselte Datei auf Megs Computer und stößt auf ein Geheimnis, das Meg hatte. Wer war ihre Freundin wirklich und hätte sie ihren Tod verhindern können?

    Ich habe wirklich hohe Erwartungen in dieses Buch gehabt und bin glücklicherweise nicht enttäuscht worden. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr leicht zu lesen und sehr flüssig. Innerhalb kürzester Zeit habe ich die ersten 50 Seiten des Buches gelesen gehabt und auch danach ging es zügig weiter. Cody war eine sehr sympathische Protagonistin. Sie hat viele Fragen gestellt und getrauert, ist aber nicht an ihrer Trauer zerbrochen, sondern hat weiter gekämpft und wollte herausfinden, warum ihre Freundin sich das angetan hat. Dabei lernt sie die WG Mitglieder ihrer Freundin kennen und auch noch jemanden: Ben. Ben, in den Meg scheinbar total verknallt war. Ben, der ganz anders ist, als Cody zuerst gedacht hat. Ben, der ihr dabei hilft, herauszufinden, was hinter der Datei auf Megs Computer steckt.

    Ben war mir ebenfalls sehr sympathisch. Anfangs hat Cody ihn für oberflächlich und vor allem einen Aufreißer gehalten, aber schnell wurde klar, dass er gar nicht das große Arschloch ist, für den er gehalten wird und er war Cody wirklich ein guter Freund und eine Stütze und hat ihr stehts zur Seite gestanden. Kein Wunder, dass irgendwann auch noch andere Gefühle im Spiel waren.

    Zum Ende hin gab es noch eine kleine Wendung, mit der ich aber ehrlich gesagt auch gerechnet habe. An dieser Stelle hätte ich mir sogar gewünscht, dass das Buch noch ein kleines bisschen länger gewesen wäre, es wäre auf jeden Fall Potential dafür da gewesen.

    Fazit: Mit “Irgendwas von dir” hat die Autorin einen wundervollen, emotionalen und auch tiefgründigen Roman geschaffen. Ein flüssiger Schreibstil und liebenswerte Charaktere haben ihr übriges getan, um diese Geschichte zu etwas ganz besonderem zu machen. Ich kann dieses Buch also definitiv weiter empfehlen, auch wenn es sich hierbei nicht um besonders leichte Kost handelt, aber die Autorin hat ein sensibles Thema gut verpackt, sodass man Spaß am lesen hat.

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    ViEbners avatar
    ViEbnervor 3 Monaten
    Irgendwas Von Dir - ein wunderschöner Roman

    Die Autorin schreibt auf eine sehr feinfühlige, sensible Weise über ein grausames Thema. Suizid und Depression sind das Hauptthema dieses Romans und es wird durch die Hauptfigur Cody wunderbar geschildert, wie diejenigen, die zurückbleiben, damit umgehen. Nicht jeder auf die gleiche Art, aber die vielen Fragen, die Hoffnung, der Schmerz, dass alles ist doch bei jedem vorhanden.

    Cody ist auf der Suche nach Antworten. Will wissen, wer für den Tod ihrer Freundin verantwortlich ist. Dabei findet sie am Ende nicht nur sich selbst, sondern auch neue Freunde, die Liebe und eine Wahrheit, die sie so nicht erwartet hätte.

    Cody wurde von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen. Ein intaktes Familienleben kennt sie nur durch ihre beste Freundin Meg und deren Familie. Das ist für Cody wie Urlaub, wo sie mal nicht die Verantwortung tragen muss. Als sie Meg verliert, sieht sie den hilflosen Schmerz von Megs Hinterbliebenen und will Antworten. Hat sie etwas übersehen? Hätte sie Anzeichen erkennen müssen?

    Sie fühlt sich einerseits hilflos, gewinnt auf ihrer Suche aber auch eine innere Stärke und am Ende findet sie eine Liebe, die sie so nie gesucht hätte.

    Ein äußerst gelungener Roman über Freundschaft, Verlust, Liebe und Verzweiflung. Wunderbar geschrieben und mit einer Würde und Feinfühligkeit versehen, die man bei diesen Basisthemen oft vergeblich sucht. Absolute Leseempfehlung.

     

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    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ernstes und wichtiges Thema!
    Rezension: Irgendwas von dir von Gayle Forman

    Als ihre beste Freundin Meg sich in einem einsamen Motelzimmer das Leben nimmt, bricht für Cody eine Welt zusammen. Megs Tat war gut geplant und Cody wusste von nichts, hat nicht einmal geahnt, was in Meg vorging, dabei haben sie und Meg sich immer alles anvertraut.
    Cody muss feststellen, dass es vieles gab, was sie über Meg nicht wusste und so beginnt für sie eine Suche nach der Wahrheit.

    "Irgendwas von dir" ist ein Einzelband von Gayle Forman, der aus der Ich-Perspektive von Cody Reynolds erzählt wird.

    Vor nicht einmal einem Monat hat sich Codys beste Freundin Meg umgebracht, ein Verlust, den Cody noch lange nicht verarbeitet hat, auch weil Megs Tod für sie völlig überraschend kam! Als Cody zu Megs College nach Tacoma fährt, um die Sachen ihrer besten Freundin zusammenzupacken, fällt ihr Megs Laptop in die Hände. Megs E-Mails führen Cody nicht nur zu Megs Ex Ben McCallister, sondern auch auf eine Spur, um endlich herauszufinden, warum Meg keinen Ausweg mehr gesehen hat.

    Wir lernen Cody in der schwierigen Phase der Trauer kennen und begleiten sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und auf ihren Weg Megs Tod zu verarbeiten.
    Anfangs ist sie ziemlich wütend auf ihre beste Freundin, einfach weil Cody nie vermutet hätte, dass Meg ihrem Leben ein Ende setzen möchte, obwohl die beiden unzertrennlich waren. Aber Cody muss auch feststellen, dass sie von Megs Leben in Tacoma nicht viel wusste und sie setzt alles daran, zu erfahren, was in Megs letzten Wochen passiert ist.

    Die Thematik des Buches ist definitiv keine leichte, aber ich finde, dass Gayle Forman das Thema sehr gut umgesetzt hat. Es gab viele emotionale Szenen und die Handlung konnte mich immer mehr fesseln, auch weil Cody sich in keine ungefährliche Situation begeben hat! Cody will verstehen, was in Meg vorgegangen ist und braucht Antworten, um ihren Verlust zu verarbeiten, dabei findet Cody aber auch zu selbst, was mir richtig gut gefallen hat!

    Fazit:
    In "Irgendwas von dir" greift Gayle Forman ein sehr ernstes und wichtiges Thema auf, das sie sehr gut umsetzt! Mir haben Cody und ihre Suche nach dem Grund für den Selbstmord ihrer besten Freundin sehr gut gefallen und auch die Handlung konnte mich berühren und mitreißen!
    Ich vergebe vier Kleeblätter!

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    ReaderButterflys avatar
    ReaderButterflyvor 4 Monaten
    I was here

    Cody und Meg sind beste Freunde, doch dann kommt aus dem Nichts eine E-Mail von Meg -ihr Abschiedsbrief. Cody ist schockiert, denn sie haben sich immer alles erzählt und sie hatte keine Ahnung wie es Meg ging. Megs Mutter bittet sie ihre Sachen vom College abzuholen. Dort trifft sie nicht nur auf Ben, Mitbewohner und ziemlich sexy sondern auch auf Megans PC mit rätselhaften Dateien die sich nicht öffnen lassen. Was hat Meg verborgen?


    Dieses Buch hab ich durchgesuchtet. Es ist nicht gerade ein leichtes Thema , aber es ist sehr gut geschrieben und die Ideen wurden gut umgesetzt. Die Autorin ging gut mit einem sensibelen Thema um und hat nachvollziehbar beschrieben wie es den Hinterbliebenen geht. Mehr kann ich gar nicht sagen, außer das man das Buch selber lesen soll.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 4 Monaten
    Leben

    Meine Meinung zum Jugendbuch: 

    Irgendwas von dir



    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt findet ihr auf dem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:

    Was ist wenn du eine Email geschickt bekommst, von deiner besten Freundin, und es ist keine normale Email, denn es ist eine Email die Abschied bedeutet, denn deine beste Freundin hat sich mit Gift selbst getötet.

    Wie wirst du mit diesem Schicksal umgehen, was wirst du tun, um den Schmerz zulassen zu können und gleichzeitig aber auch Trauern zu können?

    Diese Frage muss sich Cody stellen, denn ihr ist es passiert, ihre beste Freundin tötete sich selbst und für Cody bricht die Welt zusammen, denn sie wusste nicht, was in ihrer besten Freundin abging, sie wusste nicht, das sie keinen Lebenswillen mehr hat und dann kommt auch noch Ben, der Leadsänger ist und dabei Meg berührte, doch in welcher Form?

    Lasst ihr euch auf ein Buch ein, das euch zeigt, wie schrecklich Selbstmord ist, und wie wichtig es ist, das Leben weiter zu leben, auch wenn das der schwerste Weg ist?



    Wie ich das gelesene empfand:

    Ich finde das Buch berührend. Mich berührte es, und ich fand vor allem in der Mitte des Buches gewisse Szenen sehr berührend. Denn ich selbst glaube an Gott und weiß das es Menschen gibt, die behaupten wer Selbstmord begeht, erfährt keine Rettung, doch wer bin ich, das ich darüber urteilen dürfte, ob oder ob nicht?

    Für mich ist deswegen auch das Zitat aus dem Buch sehr wichtig, denn es unterschreibt etwas in mir, das mir selbst wichtig ist.

    Zeitgleich hat mich das Buch aber auch deswegen berührt, weil ich weiß das manchmal Suizid das einfachste Mittel ist um den Schmerz auszuschalten, zumindest glaubt man das in gewissen Situationen und wie geht man dann damit um? Diese Frage haben sich sicherlich schon so viel mehr Menschen gestellt, als man es auf den ersten Blick erkennen und sehen möchte.

    Deswegen finde ich dieses Buch auch als Schullektüre sehr wichtig, denn was ist, wenn sich ein Mitschüler das Leben nahm, wie geht damit eine Klasse um, Freunde, und andere?

    Am allerwichtigsten finde ich also die Botschaft, das Leben lohnt, und das vermittelt dieses Buch. Es lohnt sich durchzuhalten, zu leben, und den Weg weiter zu gehen, auch wenn er noch so steinig, beschwerlich und schrecklich ist. Denn es gibt Hilfen, man muss sie nur annehmen lernen können und vielleicht auch wirklich zu Menschen gehen, die es gut mit einem meinen und einen vor sich selbst schützen und das ist gar nicht so einfach, auch für die, die betroffen sind.



    Die Geschichte:

    Ich finde es stark wie Cody sich im Buch selbst findet, eigentlich will sie nur herausfinden was Meg dazu trieb das zu tun, was sie tat und weswegen sie es wirklich umsetzte. Dabei nähert sie sich einerseits einem wirklich schrecklichen Geheimnis, das Meg hatte, zum anderen findet sie sich selbst, und kann es dank einem Freund schaffen, loszulassen, frei zu werden und ihr Leben anzupacken, denn eigentlich ist mit Meg´s Tod auch ein Teil von Cody gestorben. Beide hatten eine Seelenverwandtschaft, die nicht jeder Mensch so hat.

    Dabei muss Cody lernen, auch sie wird gesehen, ist wichtig und geht ihren Weg, und es hat nichts mit ihr zu tun das ihre beste Freundin nicht mehr da ist.

    Dabei trifft sie auch auf Ben.

    Um euch hier jedoch nicht zu viel zu verraten, empfehle ich euch, schaut in das Buch!



    Zitat aus dem Buch:

    Auf Seite 255 sprach mich folgendes Zitat sehr tief an: „Weißt du, warum mein Vater sagt, dass Selbstmord eine Sünde ist?“... „Weil es Mord ist. Weil nur Gott entscheiden kann, wann deine Zeit ist zu gehen. Weil man Gott etwas stiehlt, wenn man ein Leben nimmt.“Ich plappere all das dumme Zeug nach, das die Leute über Meg gesagt haben. Richard schüttelt den Kopf. „Nein. Weil man damit die Hoffnung tötet. Darin liegt die Sünde. Alles, was die Hoffnung tötet, ist Sünde.“



    Mich berührt dieses Zitat sehr tief und bin sehr dankbar, das ich in diesem Buch so ein Zitat entdecken durfte.



    Spannung:

    Diese Geschichte ist nicht laut, noch bombastisch und futuristisch, sie ist aber berührend, ein finden von sich selbst und ein Hinterfragen, und deswegen empfinde ich dieses Buch auch spannend und irgendwann konnte und wollte ich es nicht mehr aus meiner Hand legen und war sehr dankbar, um jede einzelne Zeile die mich tief in mir innen berührte.



    Empfehlung:

    Dieses Buch sollte eine Klassenlektüre für ab 12 Jahre alte Schüler werden. Einerseits weil es Trost in einer schweren Zeit geben kann, andererseits weil es aufzeichnet, wohin Selbstmord führen kann und das es nicht damit getan ist, sich selbst aus dem Leben zu reißen, sondern es macht mit dem Gegenüber etwas.

    Nebenbei empfehle ich dieses Buch auch allen, die selbst wieder Hoffnung und Liebe brauchen, vielleicht kann euch dieses Buch helfen wieder mehr davon zu schöpfen und zu erkennen, auch ihr seid wichtig.

    Es ist für mich ein besonderes Buch, das mit dieser Thematik leider viel zu selten und viel zu selten auf so schöne Art wiedergegeben wird.


    Bewertung:

    Mich hat am Anfang das Buch noch nicht ganz abgeholt das kam erst nach und nach und dann wollte ich es nicht mehr loslassen wollte mit Cody zusammen loslassen lernen und gleichzeitig die Wahrheit entdecken, deswegen gebe ich vier Sterne, eigentlich fast fünf, der Einstieg war mir aber etwas zu unstabil und nicht ganz fesselnd.

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    FrauPfeffertopfs avatar
    FrauPfeffertopfvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Berührt und stimmt nachdenklich
    Ein Tabuthema, das berührt

    Irgendwas von dir erforscht Selbstmord und all die sich aus dieser einen Entscheidung ergebenden emotionalen Folgen. Cody Reynolds und Meg Garcia waren beste Freundinnen - Meg, die extrovertierte und gesellige und Cody, die ruhige Vertreterin. Megs Selbstmord - ein Mädchen, das alles zu haben schien, ist nicht nur für die Angehörigen der Mädchen ein Schock, sondern für die ganze Stadt.

    Megs Eltern bitten Cody, die Habseligkeiten ihrer Tochter aus ihrem Studentenapartment zu holen. Dort ergeben sich für Cody mehr Fragen als Antworten.  Durch ihren Kummer und die Verarbeitung des Verlusts ihrer Freundin, setzt Cody nach und nach die Puzzleteilchen von Megs Leben und ihrer persönlichen Schwierigkeiten zusammen, von denen jedoch ein wichtiges bis zum Ende fehlt. Cody nutzt dabei Online-Foren, um Megs Handeln zu verstehen und lernt dabei, dass sie ihre Freundin nicht so gut kannte, wie sie dachte. Ihre Verzweiflung, jemanden für Megs Tod verantwortlich zu machen, ist ebenso spürbar wie die sich langsam entwickelnde Stärke auch ohne ihre Freundin klarzukommen. Die Handlung fesselt, indem der Leser in eine Person eintaucht, die sich an dem dunkelsten und tiefsten Punkt ihres Lebens befand. Schwierigkeiten hatte ich mit Cody, mit der ich einfach nicht warm wurde. Sie wirkt verbittert, teils egozentrisch, pflegte eine "Hass-Liebe" gegenüber Meg, da sie in vielen Dingen eifersüchtig war und wirkt gegenüber Megs Eltern unfreundlich und undankbar. Auch ihre Gedanken bleiben dem Leser während ihrer Suche nach Antworten vorenthalten, das so leider zu einer Distanz führt.

    Selbstmord ist ein schwieriges und emotionales Thema und die durch die Geschichte transportierte Trauer überträgt sich auf den Leser. Doch Forman beachtet auch, genügend glückliche Momente einzubauen, die das Gemüt erhellen.

    Irgendwas von dir gibt einen ungewöhnlichen Einblick in psychische Erkrankungen, damit verbundene Stigmata sowie Leben und Tod und widmet einem sehr wichtigen Tabuthema die nötige Aufmerksamkeit.

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    ›Irgendwas von dir‹ ist eine bewegende Geschichte über Verlust und Trauer, aber auch Liebe und Freundschaft.

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