fischer baumler

Gayle Forman Manchmal musst du einfach leben

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Inhaltsangabe zu „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman

Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, überfordert zu sein, keine Kraft mehr zu haben – aber immer weiter machen zu müssen.

Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und Mitarbeiterin zu sein, dass sie vor lauter Stress gar nicht merkt, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Erst als sie nach einer Notoperation völlig geschwächt wieder zu Hause ist und begreift, dass Familie und Job ihr keine Möglichkeit lassen, zu Kräften zu kommen, trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie packt eine kleine Tasche und geht.

Gayle Forman erzählt auf ergreifende Weise davon, wie viel Mut es braucht, sich für das Leben zu entscheiden, und davon, dass man manchmal von zu Hause fortgehen muss, um wieder dorthin zurückfinden zu können.

Ein Roman, der große Fragen stellt und uns mitnimmt bis dorthin, wo sich Liebe und Leben treffen.

Ein Buch, das ehrlicher, aufwühlender und lebensbejahender nicht sein könnte.

Berührt und regt zum Nachdenken an

— Ani

Tolles Buch, sehr gefühlvoll, berührend, macht nachdenklich❣️

— nuean

4,5 Sterne

— Lesemama

Schön zu lesen, konnte mich aber nicht tiefergehend berühren.

— Bücherfüllhorn-Blog

Ok, aber mir fehlt etwas.

— MsChili

Ein tolles Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt und berührt hat. Ich werde jetzt meine Mama umarmen gehen <3

— killerprincess

Es werden Themen angesprochen, die gar nicht angesprochen werden. Bietet Gesprächsstoff

— reading_bumble_bee

Ja, man fühlt sich ertappt als berufstätige Mutter, die lieber selbst alles macht, eh die anderen wieder alles "falsch" machen.

— Peebee7474

Nicht nachvollziehbar

— eleisou

sehr emotionales Buch, regt zum Nachdenken an

— Kiwi33

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    Manchmal musst du einfach leben

    ReaderButterfly

    29. November 2017 um 23:32

    Maribeth ist mitte vierzig, arbeitet, hat zwei Kinder, ein ganz normales Leben. Im Stress des Alltags merkt sie nicht, dass sie einen Herzinfarkt hat, da sie so beschäftigt war zu arbeiten und sich um eine Party zu kümmen. Selbst im Krankenhaus denkt sie nur an das Organisieren des Altags, bis ihr Arzt sie fragt ob sie überhaupt mitbekommen hätte, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Nach der Operation und ein paar Tagen im Krankenhaus, kehrt Maribeth wieder nach Hause zurück, doch der Alltag holt sie schnell ein. Die 4-jährigen Zwillinge wollen eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen bekommen, ihr Mann hat sich nicht um die Post gekümmert, weswegen sie ihre Steuern nicht bezahlt haben. Kurz, es geht alles drunter und drüber und Maribeth fasst einen unglaublichen Entschluss, sie packt ihre Koffer und geht.Dieses Buch hab ich mir gekauft, da mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht hat und ich mal was anderes lesen wollte. Ich war gleich in der Geschichte drin und konnte Maribeth verstehen und konnte nachvollziehen wieso ihr alles über den Kopf wuchs. Mir gefiel der Schreibstil sowie die Charaktere und deren Entwicklung. Ich konnte in das Buch eintauchen und wurde mitgerissen, aus diesen Grund hab ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es jedem empfehlen

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  • Berührt und regt zum Nachdenken an

    Manchmal musst du einfach leben

    Ani

    19. November 2017 um 08:44

    Maribeth Klein ist Anfang 40, verheiratet, Mutter von Zwillingen und berufstätig. Sie strebt danach, in allen Belangen ihres Lebens perfekt zu sein und erkennt nicht, wie belastend dieser Stress für ihren Körper ist. Dieser reagiert schließlich mit einem Herzinfarkt, den Maribeth nicht einmal bemerkt. Denn sie hat keine Zeit auf die Warnsignale zu achten. Selbst als sie im Krankenhaus liegt, will sie nicht wahrhaben, wie ernst die Lage ist, sondern ist in Gedanken schon dabei, Arbeit, Kinder und Haushalt zu organisieren. Maribeth muss schließlich am Herzen operiert werden. Als sie nach dem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückkehrt, stellt sie fest, wie geschwächt sie ist und erkennt, dass sie sich dringend schonen muss. Doch Mann und Kinder gehen davon aus, dass Maribeth schon wieder so belastbar wie vorher ist. Ihre Mutter, die sie eigentlich unterstützen soll, ist auch keine Hilfe. Vor lauter Verzweiflung packt Maribeth schließlich eine kleine Tasche und kehrt ihrem bisherigen Leben den Rücken.... Der Einstieg in Gayle Formans Roman gelingt mühelos. Man kann sich sofort in Maribeth hineinversetzen und den Stress förmlich selbst spüren, dem sie ausgesetzt ist. Maribeth hat einen straffen Tagesplan und jede Minute davon ist verplant. Die Hektik und der enorme Druck, den sie sich selbst macht, ist zwischen den Zeilen spürbar. Dadurch kann man nachvollziehen, wie sie sich fühlt und sich von Anfang an auf die Handlung einlassen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann die Emotionen der Charaktere sehr gut nachvollziehen und fliegt deshalb regelrecht durch das Buch. Man möchte unbedingt erfahren, wie Maribeth mit ihrer Situation umgeht und wie sich ihr Leben weiterentwickelt. Gayle Forman gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie lebhaft vor Augen hat und mit ihnen mitfiebert. Maribeth Geschichte ist durchgehend interessant und regt außerdem zum Nachdenken an. Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten und konnte mich kaum von der Handlung lösen. Maribeth Schicksal hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Obwohl mich die Erzählung begeistern konnte, muss ich zugeben, dass ich mir selbst nicht vorstellen kann, dass ich Mann und Kinder ohne ein Wort des Abschieds verlassen hätte. Dennoch bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala vier von fünf möglichen Sternchen.  

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  • ein schönes Buch über ein schwieriges Thema

    Manchmal musst du einfach leben

    figino

    15. November 2017 um 10:46

    Maribeth Klein erleidet einen Herzinfakt und während der OP's hört ihr Herz auf zu schlagen..... und für sie ist nichts mehr, wie es war, aber die Familie erwartet, dass sie weiter funktioniert.... aber Maribeth kann nicht zurück in ihr altes Leben..... und sie trifft den Entscheid zu gehen um zu leben.......Eine Frau die Ihre Familie verlässt ist immer noch unpopulär. Das Buch beschreibt ihr Dilemma und all die Schritte zurück zu einem "normalen" Leben, wie auch immer man so ein "normales" Leben lebt. Das Buch gibt viel zu denken und zeigt, dass nicht immer eine Mutter eine Rabenmutter sein muss, nur weil sie sich entschliesst, dass sie so nicht weiterleben kann. Auch hilft die Distanz, dass sie irgendwann wieder Nähe zu Ihrem Mann aufbauen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es Euch nur empfehlen! 

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  • Tolles Buch, sehr gefühlvoll, berührend, macht nachdenklich❣️

    Manchmal musst du einfach leben

    nuean

    07. November 2017 um 18:10

    Klappentext:Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, überfordert zu sein, keine Kraft mehr zu haben – aber immer weiter machen zu müssen. Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und Mitarbeiterin zu sein, dass sie vor lauter Stress gar nicht merkt, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Erst als sie nach einer Notoperation völlig geschwächt wieder zu Hause ist und begreift, dass Familie und Job ihr keine Möglichkeit lassen, zu Kräften zu kommen, trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie packt eine kleine Tasche und geht. Cover: Ein Cover, dass mir sofort aufgefallen ist. Die Farben gefallen mir gut und auch das Schlichte daran finde ich passend.Meine Meinung:Wieder ein sehr gefühlvolles Buch von Gayle Forman. Ich liebe den Schreibstil, der so flüssig und locker ist, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Auch die Handlung fand ich sehr spannend, konnte mich in Maribeth hineinversetzen und sie verstehen. Ihren inneren Zweispalt, aber auch die Angst vor dem Sterben. Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn viele vielleicht Maribeth Handlung nicht verstehen können. Klar, eine Mutter verlässt ihre Kinder, ihren Ehemann und ihren Job, darf sie das? Ich denke schon, denn sie ist verzweifelt, hat Angst, fühlt sich einsam und braucht Ruhe um sich zu erholen. Auch sehen die daheimgebliebenen, was so alles im Alltag bewältigt werden muss.Es ist kein spannungsgeladenes Buch, kein Liebesroman, aber es hat mich in seinen Bann gezogen und ich konnte nicht aufhören zu lesen.Fazit:Tolles Buch, sehr gefühlvoll, berührend, macht nachdenklich❣️

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  • ein wunderbares Buch

    Manchmal musst du einfach leben

    hoonili

    02. November 2017 um 09:32

    Maribeth ist sehr glücklich in ihrem Leben. Sie hat so viel erreicht. Sie hat einen guten Job, der ihr Spaß macht und ist glücklich in ihrer Ehe. Dazu hat sie Zwillinge, ihr Leben scheint also perfekt zu sein.Aber dies alles ist harte Arbeit gewesen und ist es jeden Tag. Als sie dann plötzlich von einem Herzinfarkt überrascht wird, wird ihr bewusst wie sie die letzten Jahre gelebt hat, welche Hürden sie auf sich genommen hat und wie wenig sie auf sich selbst geachtet hat. Kurzerhand trifft sie eine Entscheidung und nimmt ihr Leben in die Hand... Wow, ich bin begeistert von diesem Buch. Gayle Forman hat es geschafft, mich mit diesem Buch völlig in den Bann zu ziehen. Die Geschichte liest sich von Anfang an sehr flüssig, so dass ich zwischendurch nur schwer aufhören konnte. Man kann sich sehr gut in Maribeth hinein versetzen. Das Thema ist zudem sehr realitätsnah, solche Belastungen trifft viele Familien. Das Cover springt direkt ins Auge und ist sehr aufwendig gestaltet. Ich empfehle das Buch jedem, der eine tiefgründige Geschichte lesen möchte.

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  • Eine verdiente Auszeit

    Manchmal musst du einfach leben

    MiHa_LoRe

    27. October 2017 um 19:22

    InhaltMaribeth Klein versucht überall ihr Bestes zu geben. Ihr Job, ihre Freunde, ihr Mann und ihre Kinder nehmen sie so sehr in Anspruch, dass sie nicht einmal bemerkt, dass sie einen Herzinfarkt hat - und das Mitte vierzig! Sie merkt erst jetzt, wie gestresst underschöpft sie ist und dass sie eine Veränderung braucht.Maribeth muss auch mal an sich selbst denken und beschließt kurzerhand, ihre Tasche zu packen und zu gehen ...ProtagonistenMaribeth hat eigentlich immer hart gearbeitet, aber konnte dennoch nicht alles erreichen. Ihr Job fordert alles von ihr, und ihre ehemals beste Freundin Elizabeth hat zwar alles erreicht, arbeitet aber nicht so, wie Maribeth es gutheißen würde. Also ist die Arbeit nicht so zufriedenstellend, wie Maribeth sich das erhofft hätte und das macht ihr zu schaffen.Sie hat auch sonst viele Pflichten und versucht alle möglichst perfekt zu erfüllen, aber das geht halt nicht immer. Ihre ganzen Aufgaben halten sie ständig auf Trab und auch ihre kleinen Zwillinge sind sehr anstrengend. Ihr Mann ist meistens arbeiten und kann bei den häuslichen Aufgaben kaum helfen. Alle Last der Familie liegt auf Maribeths Schultern und irgendwann wird ihr das eben zu viel.Jason verspricht ihr nach dem Herzinfarkt eine "Blase", in der sie sich erholen soll, aber das kann er nicht wirklich erfüllen und Maribeth fühlt sich erschöpfter als je zuvor. Sie merkt nach dieser kurzen Pause im Krankenhaus einfach mehr als früher, dass sie das alles nicht mehr aushält.Sie geht weg, weil sie nunmal die Zeit braucht, um sich zu erholen. Egal, was die anderen tun, sie müsste immer noch etliche Aufgaben erledigen und könnte sich nicht um ihre eigene Gesundheit kümmern. Ihren Mann mit den zwei Kindern allein zu lassen, ist nicht das Beste, aber ich kann ihre Entscheidung verstehen.Jason ist zwar der Ehemann, mit dem Maribeth schon eine längere Geschichte hat, aber er kümmert sich nicht so sehr um die Familie, wie er vielleicht sollte. Aus Maribeths Sicht sieht man immer wieder, wie er ihr die Aufgaben überlässt und sich kaum selbst um etwas kümmert.Die Zwillinge, Liv und Oscar, waren auch interessant und auch ein weiterer Faktor in Maribeths Leben. Oscar ist eher das tollpatschige Kind und Liv das reife. Beide sind auf ihre eigene Art anstrengend und dass sie so unterschiedlich sind, macht die Sache nicht leichter. Ich habe mich teilweise schon über die Kinder aufgeregt, weil sie es Maribeth so schwer machen, aber sie sind halt vier Jahre alt und da kann man sie ja nicht wirklich für ihre Handlungen beschuldigen.Dann gab es noch weitere Charaktere, vor allem alle, die Marybeth in Pittsburgh kennenlernt und mit denen sie ihre Zeit verbringt, aber man kann unmöglich auf alle eingehen. Sie hat ihre Nachbarn, ihren Arzt und eine weitere sehr wichtige Frau. Sie sieht in ihren Leben die Schwierigkeiten, die andere haben und lernt auch daraus, darum sind schon alle Charaktere wichtig.Handlung und SchreibstilIch bin ja selbst gerade 19 Jahre alt und habe beim Lesen manchmal fast Angst bekommen. Maribeth arbeitet sehr hart und hat trotzdem so viel Stress und schafft es trotz aller Anstrengungen nicht, sich den Aufgaben gewachsen zu fühlen, die eigentlich jeder Erwachsener zu bewältigen hat. Diese Passagen haben mir dadurch auch sehr gefallen, weil ich Maribeths Stress eben richtig nachvollziehen konnte.Auch hat es mich schrecklich aufgeregt, dass alle sie so mies behandeln in ihrem Leben. Dass sie ihre Aufgaben erfüllt und manchmal auch noch mehr als das tut, ist für alle selbstverständlich und sie - also vor allem Jason - wissen das gar nicht zu schätzen.Also meistens konnte ich alles gut nachvollziehen und habe mit Maribeth gelitten, aber manchmal konnte ich ihre Handlungen nicht wirklich verstehen und fand sie etwas zu unnahbar.Fazit"Manchmal musst du einfach leben" hat mir wirklich gut gefallen, weil ich mit der überforderten Maribeth gut mitfühlen konnte!

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  • Wenn alles zu viel wird

    Manchmal musst du einfach leben

    Lesemama

    17. October 2017 um 19:37

    Bewertet mit 4.5 Sternen Zum Inhalt:  Maribeth Klein ist vierundvierzig Jahre alt, Mutter von vierjährigen Zwillingen und Berufstätig als sie einen Herzinfarkt bekommt. Sie ist aber so in ihrem vermeintlich perfekten Leben gefangen, dass sie es zuerst überhaupt nicht als Infarkt wahrnimmt.  Nach einer Notoperation sollte sie sich eigentlich erholen, kommt aber nicht aus ihrem Trott. Daher trifft sie eine folgenschwere Entscheidung und packt ihre Tasche...   Meine Meinung:  Das Cover finde ich jetzt nicht so besonders, aber durch die Rose ist es nett anzuschauen. Die Autorin, Gayle Forman, hat mich mit ihrem wunderschönen Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen. Als Mutter konnte ich die ein oder andere Situation durchaus nachvollziehen. Was nach einer seichten Familiengeschichte klingt, ist eine berührende, herzergreifende Story über eine starke Frau, die auf der Suche nach sich selbst. Mich hat das Buch sehr berührt und gefesselt und hervorragend unterhalten.  Mir gefiel der Aufbau der Geschichte, die Briefe, die Maribeth an ihre Kinder schrieb waren etwas besonderes.    Fazit:  Ein Buch mit einem Familiengeheimnis, das mich echt überzeugen konnte. Von mir bekommt das Buch eine volle Leseempfehlung. 

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  • Schön zu lesen, konnte mich aber nicht tiefergehend berühren.

    Manchmal musst du einfach leben

    Bücherfüllhorn-Blog

    09. October 2017 um 20:43

    Den Anfang und das erste Drittel des Buches fand ich sehr real aus der Perspektive einer überforderten Mutter geschildert. Wobei „überfordert“ schon etwas Negatives suggeriert, denn ist eher ein Blick auf uns berufstätige Mütter, was wir täglich leisten müssen und was an „uns“ hängen bleibt. Lange vollgepackte Tage, unendliche Müdigkeit, ständiger Zeitdruck. Mütter müssen funktionieren. Als sich nach ihrer schweren OP der Alltag für Hauptprotagonistin Maribeth nicht ändert, der alte Trott einfach so weitergeht und sie niemand zu verstehen scheint, verlässt sie die Familie. Bis dahin fand ich die Geschichte wirklich gut, aber dann flacht die Geschichte sehr ab, denn Maribeth landet nach ihrer „Flucht“ in einer heilen Welt mit umsorgenden Menschen. Sie hatte da einfach zu viel Glück gehabt, die netten neuen Mieter, der Arzt der zu einem Freund wird, die Suche nach ihren Eltern … Das war einfach zu viel des Guten. Es war schön zu lesen, wirkte aber oberflächlich auf mich. Auch der Schluss ist zu sehr auf Harmonie bedacht. Alles zusammen „flacht“ das die Geschichte ganz schön ab. Die Tiefe fehlt. Zudem hatte ich mir Maribeths „Sinnessuche“ intensiver vorgestellt, auf ein paar Lebensweisheiten erhofft, die sich mir aber auch nicht zwischen den Zeilen erschlossen. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie ihr Leben ändert, wenn sie zur ihrer Familie zurück geht. Und das finde ich doch schade. Dennoch lässt sich die Geschichte unterhaltsam lesen, der Erzählton ist angenehm und sorgt für ein paar nette Stunden zum abschalten. Das Setting ist am Anfang in New York und dann in Pittsburgh, welches zwar kurz, aber schön beschrieben war.     Alles in allem: Unterhaltsam zu lesen, mit einem starken Anfang und schwachen Mittelteil und Ende. Für Zwischendurch ganz okay, konnte mich aber nicht tiefer berühren.  

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  • Sehr guter Einstieg, aber dann hätte ich eine andere Entwicklung erwartet

    Manchmal musst du einfach leben

    Ekcnew

    03. October 2017 um 20:06

    In diesem Buch geht es um die Anfang vierzig jährige Maribeth. Sie lebt mit ihrem Mann und den vierjährigen Zwillingen in New York. Das New Yorker Alltagsleben hat die Familie voll im Griff. Um ihr Leben in New York zu finanzieren, arbeiten Maribeth und ihr Mann bis an ihre Grenzen, die Haushaltsführung und das Familienleben läuft so nebenbei bzw. zwischendurch. Alles ist straff organisiert und geplant. Für Zwischenfälle bzw. Unplanmäßiges ist keine Zeit. Der Leser kann die Hektik der Großstadt richtig spüren. Die ersten Anzeichen von ihrem Herzinfarkt schiebt Maribeth dem alltäglichen Stress zu. Auch als sie im Krankenhaus ist, will sie den Ernst der Lage zunächst nicht wahr haben. Es folgt eine Herzoperation. Nach dem Krankenhausaufenthalt kommt Maribeth zu Hause nicht mehr klar. Sie beschließt, ihre Familie zu verlassen. Die weitere Geschichte war auch interessant zu lesen, allerdings hätte ich etwas anderes bzw. "mehr" erwartet. Es ist hier "einfach nur ein völlig anderes Leben" was Maribeth führt. Ich hätte an der Stelle mehr Tiefe erwartet, bzw. dass dem Leser die tatsächlichen Probleme, die diese so schwere Situation mit sich bringt, deutlicher vermittelt worden wären. Insgesamt war das Buch leicht verständlich und fix gelesen. Richtig schön finde ich die Gestaltung des Buches. Das Cover ist wunderschön und das Buch fühlt sich total gut an, das hat mir beim Lesen Freude bereitet.

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  • Wenn der Körper streikt

    Manchmal musst du einfach leben

    Lesenisttoll

    02. October 2017 um 22:23

    Maribeth ist 44, Mutter von 4-jährigen Zwillingen, berufstätig und mit einem Mann verheiratet, der sie kaum entlastet. Als sie einen Herzinfarkt erleidet, macht sie daher zunächst einmal weiter wie bisher, in der Hoffnung, es könnte sich um vorübergehende Symptome handeln. Schließlich ist sie unersetzlich. Denn wer soll die Kinder aus dem Kindergarten abholen, sich ums Abendessen kümmern und die tausend anderen Dinge erledigen, die ihren Alltag ausmachen, wenn nicht sie? Doch es hilft alles nichts, sie muss am offenen Herzen operiert werden.Nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus wünscht sie sich nichts mehr, als sich erholen zu können, doch alle in ihrer Umgebung sind der Meinung, sie sollte sich zwar noch schonen, aber im Grunde doch dort weitermachen, wo sie aufgehört hat, niemand erkennt, wie schlecht es ihr wirklich geht. So kocht sie, bringt die Kinder ins Bett und holt bei strömendem Regen Medikamente aus der Apotheke, weil ihre Mutter, die eigentlich gekommen ist, um ihr zu helfen, Angst hat, sich zu erkälten... Nur die Krankenschwester Luca versteht ihre Lage und rät ihr, mehr an sich selbst zu denken. Und so fasst Maribeth einen radikalen Entschluss: sie packt eine Tasche und verlässt ihr altes Leben. Sie zieht nach Pittsburgh, wo sie unter ihrem Mädchennamen ein kleines Apartment mietet, nur in bar zahlt, damit sie nicht gefunden werden kann und sich ganz darauf konzentriert, wieder gesund zu werden. Sie lernt neue Leute kennen, bleibt aber auf Distanz. Sie denkt über ihr bisheriges Leben nach, über Dinge und Menschen, die ihr wichtig sind, und wagt es, Nachforschungen über ihre leibliche Mutter anzustellen. Normalerweise werden Mütter, die ihre Kinder einfach verlassen, von der Gesellschaft verurteilt und als Rabenmütter bezeichnet. Für jemanden, der die Hintergründe nicht kennt, ist Maribeth mit Sicherheit der Inbegriff einer Rabenmutter. Doch da man als Leser alles aus Maribeths Blickwinkel erlebt, wird klar, dass sie aus Selbsterhaltung so handelt. Sie braucht diese Auszeit, um nicht unterzugehen.Es ist zwar schwer vorstellbar, wie jemand von heute auf morgen einfach seine Familie verlassen kann, aber ich habe viel Empathie mit Maribeth empfunden und das Buch an einem Tag verschlungen.

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  • Gut, aber ein paar Schwächen

    Manchmal musst du einfach leben

    MsChili

    07. September 2017 um 21:52

    „Manchmal musst du einfach leben“ von Gayle Forman handelt von Maribeth, Anfang 40, die nach einem Schicksalsschlag Hals über Kopf ihr Leben und ihre Familie hinter sich lässt.   Dieses Buch hat mich interessiert, da es aufgrund seiner Geschichte (Mutter verlässt Kinder) so ganz anders ist als die beiden Jugendbücher, die ich bereits von der Autorin gelesen habe. Hier steht Maribeth im Mittelpunkt, die ein Allround-Talent ist. Sie ist Mutter, Ehefrau, Hausfrau und steht mitten im Berufsleben. Dabei denkt sie eher selten an sich und will es allen recht machen. Geschrieben ist das Ganze in der 3. Person und in kurze Kapitel gegliedert. Die Grundstimmung bleibt ernst, denn das Thema Herzinfarkt ist ernst und viele Fachbegriffe haben meinen Lesefluss kurzzeitig gestört. Und auch die Entscheidung die Maribeth trifft – ihre Kinder zu verlassen – ist für mich schwer nachvollziehbar. Das habe ich dann versucht außen vor zu lassen, um die Geschichte im Ganzen auf mich wirken zu lassen. Und so betrachtet hat mir gefallen, dass Maribeth über sich hinaus wächst, sie lebt ihr Leben wieder und genießt die Zeit alleine. So gibt es viele emotionale Momente, aber auch viel vorhersehbares, was die Spannung mindert. Die Nebencharaktere wie Sunita, Todd oder auch Janice haben mir gut gefallen und bringen Leben in die Geschichte. Auch die Vorgeschichte von Maribeth konnte mich fesseln. Doch es war vieles zu Klischeehaft und unglaubwürdig und das Ende kam mir persönlich auf viel zu überstürzt.   Interessanter Roman mit einigen Schwächen.

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  • Richtig falsche oder falsche richtige Entscheidungen?

    Manchmal musst du einfach leben

    reading_bumble_bee

    04. September 2017 um 01:45

    Maribeth (40), die versucht Job, Mann, Kinder (Zwillinge) und Haushalt irgendwie unter einen Hut zu bekommen, erleidet einen Herzinfarkt. Diesen bemerkt sie aufgrund ihres Alltags zuerst gar nicht. Sogar vom Krankenhaus aus, versucht sie ihr Leben weiter zu regeln, was aber nicht nur wegen ihres Gesundheitszustands nicht funktioniert. Nachdem sie entlassen wurde und wieder zu Hause ist, erwarten ihre Familienmitglieder von ihr wieder die Alte zu sein und alles zu managen. Doch dazu kommt noch ihre Adoptivmutter, die Jason (Maribeths Mann) als vermeintliche Hilfe eingeladen hat. Verzweifelt packt Maribeth ihren Koffer und flieht in die Stadt in der sie geboren wurde - Pittsburgh. Die Geschichte ist sehr realitätsnah geschrieben. Die Auszeit die sich Maribeth von ihrer Familie nimmt, lässt sich nachvollziehen. Wäre sie nämlich bei ihrer Familie geblieben, hätte sie vermutlich einen zweiten Herzinfarkt bekommen. Genau hier fragt man sich dann jedoch, warum dies so ist bzw. wer an der Misere schuld hat, denn zwischen den Familienmitgliedern scheint die Kommunikation nicht zu funktionieren. Es werden viele Fragen aufgeworfen, ohne das sie wirklich aufgeklärt werden. Vielleicht ist es ja so von der Autorin gewollt, denn eins erreicht der Roman allemal, dass man nachdenklich wird. Habe ihn sehr gerne gelesen.

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  • manchmal muss man diesen Schritt wagen

    Manchmal musst du einfach leben

    robbylesegern

    31. August 2017 um 19:45

    Das Buch " Manchmal muss man einfach leben " von Gayle Forman ist ein Buch, das von einer mutigen Frau handelt , die einen Schritt wagt, der ihr sehr schwer fällt, sie aber letztendlich wieder auf den richtigen Weg bringt,denn manchmal ist es einfach nötig, sich diese Auszeit zu gönnen.Maribeth Klein, Mutter von Zwillingen und Redakteurin einer Zeitung hat den Anspruch an sich perfekt zu sein. Ihre 4 jährigen Zwillinge und ihr Job fressen sie aber auf und sie erleidet einen Herzinfarkt, der mit einer Bypassoperation endet. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt läuft zuhause alles wie gewohnt. Sie hat keine Zeit sich zu erholen und sie hat Angst wieder einen Infarkt zu bekommen. Ohne ihre Familie darüber zu informieren , verlässt sie diese und beginnt mit sich und ihrer Erkrankung ins Reine zu kommen. Manchmal ist es eben nötig eine Auszeit zu nehmen , um sich über viele Dinge im Klaren zu werden.Gayle Forman schreibt ihr Buch sehr empathisch, sodass man sich als Frau und Mutter sehr schnell mit der Protagonistin identifizieren kann. Die Zeit , die Maribeth braucht, um sich über sich und ihr Leben ein klares Bild zu machen, wird sehr überzeugend und nachvollziehbar beschrieben . Auch ihre Ängste und Nöte bezüglich ihrer Kinder,ihres Ehemannes und ihrer leiblichen Mutter gegenüber ,sind realistisch dargestellt und konnten von mir gut nachvollzogen werden.Ein Buch, das einen zum Nachdenken bringt und den eigenen Alltag noch einmal überdenken lässt.

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  • Perfektionismus vs. Selbstliebe

    Manchmal musst du einfach leben

    Peebee7474

    29. August 2017 um 09:38

    Der Roman ist flüssig und gut geschrieben, wenn auch nicht besonders anspruchsvoll und hat mir kurzweilige Lesestunden bereitet. Maribeth steht für alle berufstätigen Mütter die sich beim Spagat zwischen Beruf und Familie perfektionistisch verausgaben, doch bringt ein Herzinfarkt tatsächlich die Wende? Bewirkt er Familie und Job hinter sich zu lassen? Nachvollziehbar und detailliert wird ihr Alltag und ihr Krankheits- und Genesungsprozess beschrieben, man freut sich über neugefundene Freunde und Freiräume und vermisst ein quantum mehr Motivation bei der "Adoptionsgeschichte". Ich mag es wenn Geschichten ein offenes Ende bieten, dennoch hätte ich mir für Maribeth ein ganz anderes gewünscht.

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  • Nicht nachvollziehbar

    Manchmal musst du einfach leben

    eleisou

    29. August 2017 um 08:59

    Falls ich die Geschichte im Genre Fantasy unterteilen könnte, würde ich sagen es handelt sich um eine interessante Idee auch mal die Dinge aus dieser Sicht zu sehen. Da sie aber unter dem Genre Frauenroman fällt hatte ich so meine Schwierigkeiten mich mit der Geschichte einzufinden und warm zu werden. Weil, welche Mutter bitteschön verlässt nach einer, zugegebenen schweren Stresskrise bei der sie einen Herzanfall erleiden, trotzdessen ihre Familie mitsamt Zwillingen um mal auf Solo für ein paar Wochen zu spielen? Richtig, keine. Denn obwohl man zwischen all dem Chaos, dass eine berufstätige Mutter zu bewältigen hat, schon mal darüber nachgedacht hat alles stehen und liegen zu lassen und einfach abzuhauen, in der Realität sieht das Ganze für einen verantwortungsbewussten Menschen ganz anders aus. Und hier hatte ich mit der Protagonistin so meine Probleme. Denn bei Maribeth handelt es sich sicherlich nicht um eine solche Person, trotz ihrer Anfang 40. Dass das Leben nämlich kein Zuckerschlecken unter diesen Bedingungen sein würde, darüber sollte man vorher nachdenken. Nichtsdestotrotz war der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen und aus diesem Grund vergebe ich dem Buch 2 Sterne.

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