Manchmal musst du einfach leben

von Gayle Forman 
4,2 Sterne bei80 Bewertungen
Manchmal musst du einfach leben
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Positiv (68):
E

Kurzatmiger Roman, nicht die Höchstleistung von Foreman, dennoch lesenswert für Zwischendurch

Kritisch (2):
W

Die Handlung klang vielversprechend...leider jedoch enttäuschend!

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Inhaltsangabe zu "Manchmal musst du einfach leben"

Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, überfordert zu sein, keine Kraft mehr zu haben – aber immer weiter machen zu müssen.

Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und Mitarbeiterin zu sein, dass sie vor lauter Stress gar nicht merkt, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Erst als sie nach einer Notoperation völlig geschwächt wieder zu Hause ist und begreift, dass Familie und Job ihr keine Möglichkeit lassen, zu Kräften zu kommen, trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie packt eine kleine Tasche und geht.

Gayle Forman erzählt auf ergreifende Weise davon, wie viel Mut es braucht, sich für das Leben zu entscheiden, und davon, dass man manchmal von zu Hause fortgehen muss, um wieder dorthin zurückfinden zu können.

Ein Roman, der große Fragen stellt und uns mitnimmt bis dorthin, wo sich Liebe und Leben treffen.

Ein Buch, das ehrlicher, aufwühlender und lebensbejahender nicht sein könnte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783810525291
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Krüger
Erscheinungsdatum:19.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.07.2017 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Elvira0207vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Kurzatmiger Roman, nicht die Höchstleistung von Foreman, dennoch lesenswert für Zwischendurch
    Feiner, kleiner Roman über das (Über)leben einer arbeitenden Ehefrau und Mutter

    .... deswegen kaufte ich mir das Buch weil es mich an mich erinnerte und ich Parallelen im Klappentext fand. Gayle Forman bleibt jedoch in diesem kurzweiligen Roman eher an der Oberfläche, dennoch gibt es ein paar Stellen die einem nicht ganz kalt lassen und die Lust zum Weiterlesen machen... Das Ende ist kurz und bündig, da hätte ich mir mehr gewünscht. Vor allem ob sie ihre Mutter je getroffen hat oder nicht,...

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    Nika488s avatar
    Nika488vor 5 Monaten
    Tolles Buch

    Gayle Forman  -  Manchmal musst du einfach Leben 

    Klappentext: 
    "Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, überfordert zu sein, keine Kraft mehr zu haben – aber immer weiter machen zu müssen.

    Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und Mitarbeiterin zu sein, dass sie vor lauter Stress gar nicht merkt, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Erst als sie nach einer Notoperation völlig geschwächt wieder zu Hause ist und begreift, dass Familie und Job ihr keine Möglichkeit lassen, zu Kräften zu kommen, trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie packt eine kleine Tasche und geht. 

    Gayle Forman erzählt auf ergreifende Weise davon, wie viel Mut es braucht, sich für das Leben zu entscheiden, und davon, dass man manchmal von zu Hause fortgehen muss, um wieder dorthin zurückfinden zu können.

    Ein Roman, der große Fragen stellt und uns mitnimmt bis dorthin, wo sich Liebe und Leben treffen. 
    Ein Buch, das ehrlicher, aufwühlender und lebensbejahender nicht sein könnte."

    -》 Mein Fazit!

    Ich möchte meine Lieblingsbuchhändlerin einfach gerade drücken und Danke sagen für diese Buchempfehlung ... manchmal Frage ich mich ob sie hellsehen kann, denn sie hat mir dieses Buch empfohlen als ich in einer Situation gekommen bin, wo ich die Protagonistin so verstehen kann ... 
    Wie es ist wenn man nur noch funktioniert, wie es ist wenn man nicht mehr kann,  wenn man keine Kraft mehr hat, wenn  man nicht mehr ständig kämpfen kann, wenn man nicht mehr lachen kann -> sondern nur noch weinen, sich verkriechen, aufgeben und zusammen brechen möchte...
    Ich wüsste nicht ob ich diesen Schritt des ich packe meine Tasche und gehe, gehen könnte, ABER ich konnte mich total in Maribeth rein versetzen ... 
    Es ist kein leichtes Thema und ich denke manche können es vllt auch nicht nach vollziehen, aber es ist so gut umgesetzt... 
    Der Schreibstil ist gut und die Story super aufgebaut und flüssig geschrieben ..  ich hatte nie das Gefühl gelangweilt oder genervt zu sein ...
    Das Cover hat eine tolle Aufmachung und ist für mich sehr ansprechend gestaltet ... den eine Rose brauch viel Liebe, Kraft und Pflege um so schön zu erblühen... ich finde genau das ist auch mein Fazit zu diesem Buch ... nichts und wirklich gar nichts funktioniert wenn man sich nicht bemüht, kämpft und sich eingesteht das es so nicht weiter geht und dann auch was ändert... 
    Egal wie schwer das Leben es mit euch meint, es geht immer weiter... 
    Ein Thema was ich heute auch mit meiner Herzensschwester hatte ..  gebt nicht auf und man darf auch zweifeln... es gibt so viele tolle Menschen denen man was bedeutet und die sich um einen Sorgen, nehmt die Hilfe an und seid stolz solche Menschen zu haben .. 
    Ich bin es und sie sind mein seelenheil, meine Ohren zum zuhören, meine Schultern zum weinen und die Menschen die mich einfach manchmal auch alles vergessen lassen ...
    Ein Buch was sehr zum Nachdenken und überdenken anregt ...

    5 von 5 Sternen für diese mutige und tolle Story ... Danke ...

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    wasichgelesenhabevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Handlung klang vielversprechend...leider jedoch enttäuschend!
    Eine Frau verlässt ihre Familie

    Maribeth ist Mitte vierzig, verheiratet und Mutter von Zwillingen. Ihr Leben ist sehr stressig und sie fühlt sich permanent zerrissen zwischen Job und Kindern und dem Haushalt. Der Mann arbeitet sehr viel und unterstützt sie nicht so, wie sie es sich wünschen würde. Zu dieser Situation kommt nun ein Herzinfarkt und schwerwiegende Komplikationen mit folgender Bypass-Operation. Diese Grenzerfahrung sowie die stressige Situation zu Hause, die ihr noch nichtmal genug Ruhe lässt, um sich von der schwerwiegenden Operation zu erholen, lassen sie eines Tages die Tasche packen und unbemerkt verschwinden.

    Sie reist in ihre Geburtsstadt Pittsburgh, wo sie einst von ihrer leiblichen Mutter zur Adoption frei gegeben wurde. Um von ihrer Familie nicht "aufgespürt" zu werden, versucht sie alle Verbindungen in ihr altes Leben zu kappen.

    Von dieser Ausgangssituation habe ich mir nun für die Geschichte viel erwartet. Eine eingehende Reflektion über ihr Leben, das Leben mit (kleinen) Kindern, ihre Ehe und auch zu ihrer persönlichen Adoptionsgeschichte und was sie als Mutter daraus mitnehmen kann. Aber das alles passiert nicht. Die Erzählung wird ab dem Punkt ihrer Flucht sehr langatmig, es wird lediglich berichtet, wie sie ihr "neues" Leben einrichtet und neue Kontakte und Freundschaften schließt. Einzig die begonnene Suche nach ihrer leiblichen Mutter bringt einen Hauch Spannung in die Geschichte.

    Enttäuschend fand ich, dass kaum Reflektion stattfindet. Über weite Teile der Geschichte konnte ich überhaupt keine Sympathie mit Maribeth empfinden und fand es gemein und verwerflich, was sie ihren Kindern und ihrem Mann antut, obwohl ich ihre Zwangslage zu Beginn der Geschichte sehr gut nachempfinden konnte. Auch die Briefe, die sie ihren Kindern schreibt, sind absolut nichtssagend. Aus dieser Situation heraus finde ich das Ende unglaubwürdig. Im Großen und Ganzen leider eine Enttäuschung...

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    romanasylvias avatar
    romanasylviavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: im grossen und ganzen okay, hätte mir aber mehr emotionen erwartet. für zwischendurch empfehlenswert
    manchmal musst du einfach leben

    im grossen und ganzen okay, hätte mir aber mehr emotionen erwartet. für zwischendurch empfehlenswert

    Kommentare: 1
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    Sannis avatar
    Sannivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte für zwischen durch
    Gehen um wider zukommen

    Manchmal muss man gehen um zu verstehen was wichtig ist im Leben. Es geht nicht immer nur um die anderen es auch geht auch um einen selber und wie er sich fühlt. Also sprecht miteinander und schweigt euch nicht an. Denn dann kann man auch verstehen..... 

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Roman über eine Frau, die ihre Familie verlässt, um wieder zu sich selbst zu finden
    Roman über eine Frau, die ihre Familie verlässt, um wieder zu sich selbst zu finden

    Maribeth Klein ist 44 Jahre alt, verheiratet und Mutter von vierjährigen Zwillingen. Die Familie wohnt in New York, wo Maribeth bei einer Zeitschrift arbeitet. Der Alltag aus Beruf, Haushalt und Kinderbetreuung stresst sie dermaßen, dass sie einen Herzinfarkt erleidet und es selbst gar nicht mitbekommt. Bei der Untersuchung im Krankenhaus kommt es zu Komplikationen, weshalb Maribeth am offenen Herzen notoperiert werden muss. Nach wenigen Tagen wird sie aus der Klinik entlassen und sieht sich mit ihrem alten Trott konfrontiert. Weder ihr Ehemann Jason, noch ihre Adoptivmutter, die sich um die Kinder kümmert, sind ihr eine große Hilfe. Körperlich geschwächt und mit Schmerzen in der Brust wird ihr die psychische Belastung zu groß, dass sie eine Tasche packt und ihre Familie verlässt. 

    Sie verordnet sich selbst eine Auszeit und mietet sich anonym ein Apartment in Pittsburgh, wo sie zur Ruhe kommen möchte. Dabei versucht sie ihre Adoptiveltern ausfindig zu machen, um mehr über ihre Verwandtschaft und ihre Krankheitsgeschichte in Erfahrung bringen zu können. 

    Maribeth ist eine Frau, die mittels künstlicher Befruchtung schwanger geworden ist und sich nun, überfordert von Zwillingen und einem Beruf, den sie sie für das finanzielle Auskommen der Familie ausüben muss, im Alltag auftreibt. Sie möchte es allen Recht machen und denkt dabei nie an sich. Selbst als sie den Herzinfarkt erleidet, denkt sie darüber nach, welche Termine die Kinder am Wochenende haben und was sie darüber hinaus noch zu erledigen hat. Ihr Mann Jason ist selbst beruflich eingespannt und ihr keine Entlastung. 

    Es ist schier unglaublich, was eine Mutter dazu bringen kann, ihre vierjährigen Kinder und ihren Ehemann zu verlassen, ohne dass es einen großen Streit gegeben hätte. Maribeth ist einfach müde und geht. Auch mit dem Abstand von zu Hause hat sie kein schlechtes Gewissen. Sie taucht unter anderem Namen unter und meldet sich weder bei ihrem Mann, noch ihrer Adoptivmutter oder Freundin. So kaputt und hilflos ist Maribeth. 

    Selbst wenn man Maribeths Verhalten nicht gut heißen kann, kann man ihre Angst vor einem erneuten Infarkt und ihr Gefühl der Ausweglosigkeit nachvollziehen. Wäre der Roman aus Sicht von Jason geschrieben, wäre Maribeth die Rabenmutter, die ihre Familie im Stich lässt. So geht sie einen mutigen, wenn auch sehr extremen Schritt und ist zum ersten Mal in ihrem Leben egoistisch. 

    Der Roman regt zum Nachdenken an, da das Dilemma einer berufstätigen Mutter unter Strom viele Frauen betrifft. Man fragt sich, was Maribeth und Jason hätten besser machen können, um zu verhindern, dass Maribeth zu so einer drastischen Maßnahme greift. Hatten sie nur ein Kommunikationsproblem? 

    Abgeschieden von zu Hause beschäftigt sich Maribeth mit ihrer Adoption und verdrängt die Gedanken an Mann und Kinder, auch wenn sie ihren Zwillingen zumindest Briefe schreibt, die sie jedoch nicht abgeschickt. Sie lebt ein ganz anderes, einfaches Leben, das so endgültig wirkt, dass man als Leser lange im Unklaren ist, wie dieser Roman enden wird. 

    Am Schluss war ich dann jedoch enttäuscht, dass eigentlich keine Lösungsvorschläge formuliert worden sind. Der Roman endet mit vielen offenen Fragen - sei es in Bezug auf Maribeths Alltag, ihre Beziehung zu Jason, das Verhältnis zu ihren Zwillingen, ihren Beruf oder die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Viele Erzählstränge wurden für meinen Geschmack nicht zu Ende geführt, weshalb ich mir bei diesem Roman einen Epilog gewünscht hätte. Davon abgesehen war die Geschichte, in der die Ehefrau einmal nicht diejenige ist, die verlassen wird, sehr interessant zu lesen.

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 8 Monaten
    Auszeit

    Inhalt:


    Maribeth Klein, Anfang 40, in New York, ist so damit beschäftigt, die perfekte Mutter von kleinen Zwillingen, Ehefrau und Mitarbeiterin zu sein, dass sie vor lauter Stress gar nicht merkt, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Erst als sie nach einer Notoperation völlig geschwächt wieder zu Hause ist und begreift, dass Familie und Job ihr keine Möglichkeit lassen, zu Kräften zu kommen, trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie packt eine kleine Tasche und geht.


    Meinung:

    Die Geschichte um Maribeth hat mich schockiert und nachdenklich gemacht. Wie kann ein Mensch sich so viel aufhalsen, dass er nicht einmal merkt wenn der Körper nicht mehr länger mitmacht? Ich fand es wirklich heftig, als Maribeth einen Herzinfarkt hatte und es nicht gemerkt hat. Oder besser gesagt es nicht merken wollen. Weil sie hat ja keine Zeit für so was. Mit einem Vollzeitjob und zwei kleinen Zwillingskindern hat sie jede Menge zu tun. Umso schlimmer fand ich es, dass ihr Mann sie so wenig unterstützt hat. Dass ihre Kinder sie voll fordern und dies in ihrem Alter noch nicht verstehen können, dass es der Mama nicht gut geht, ist klar. Aber von ihrem Mann hätte ich was anderes erwartet. Und so konnte ich Maribeth sehr gut verstehen, dass sie Reißaus genommen hat.


    Was Maribeth während ihrer „Auszeit vom normalen Leben“ so erlebt hat, fand ich mehr oder weniger spannend. Für mich hat sich die Geschichte da etwas gezogen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Der Schreibstil hat einen großen Teil dazu beigetragen. Auch als Nichtmutti konnte ich mich sehr gut in Maribeth hineinversetzen. Und ich bin froh, dass das Buch ein gutes Ende findet.


    Fazit:

    Ein gut geschriebenes Buch, mit einigen Längen. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt und daher empfehlenswert.


    ©_Sahara_

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    ReaderButterflys avatar
    ReaderButterflyvor einem Jahr
    Sehr zu Empfehlen

    Maribeth ist mitte vierzig, arbeitet, hat zwei Kinder, ein ganz normales Leben. Im Stress des Alltags merkt sie nicht, dass sie einen Herzinfarkt hat, da sie so beschäftigt war zu arbeiten und sich um eine Party zu kümmen. Selbst im Krankenhaus denkt sie nur an das Organisieren des Altags, bis ihr Arzt sie fragt ob sie überhaupt mitbekommen hätte, dass sie einen Herzinfarkt hatte.
    Nach der Operation und ein paar Tagen im Krankenhaus, kehrt Maribeth wieder nach Hause zurück, doch der Alltag holt sie schnell ein. Die 4-jährigen Zwillinge wollen eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen bekommen, ihr Mann hat sich nicht um die Post gekümmert, weswegen sie ihre Steuern nicht bezahlt haben. Kurz, es geht alles drunter und drüber und Maribeth fasst einen unglaublichen Entschluss, sie packt ihre Koffer und geht.

    Dieses Buch hab ich mir gekauft, da mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht hat und ich mal was anderes lesen wollte. Ich war gleich in der Geschichte drin und konnte Maribeth verstehen und konnte nachvollziehen wieso ihr alles über den Kopf wuchs. Mir gefiel der Schreibstil sowie die Charaktere und deren Entwicklung. Ich konnte in das Buch eintauchen und wurde mitgerissen, aus diesen Grund hab ich das Buch sehr gerne gelesen und kann es jedem empfehlen

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    Anis avatar
    Anivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berührt und regt zum Nachdenken an
    Berührt und regt zum Nachdenken an


    Maribeth Klein ist Anfang 40, verheiratet, Mutter von Zwillingen und berufstätig. Sie strebt danach, in allen Belangen ihres Lebens perfekt zu sein und erkennt nicht, wie belastend dieser Stress für ihren Körper ist. Dieser reagiert schließlich mit einem Herzinfarkt, den Maribeth nicht einmal bemerkt. Denn sie hat keine Zeit auf die Warnsignale zu achten. Selbst als sie im Krankenhaus liegt, will sie nicht wahrhaben, wie ernst die Lage ist, sondern ist in Gedanken schon dabei, Arbeit, Kinder und Haushalt zu organisieren. Maribeth muss schließlich am Herzen operiert werden. Als sie nach dem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückkehrt, stellt sie fest, wie geschwächt sie ist und erkennt, dass sie sich dringend schonen muss. Doch Mann und Kinder gehen davon aus, dass Maribeth schon wieder so belastbar wie vorher ist. Ihre Mutter, die sie eigentlich unterstützen soll, ist auch keine Hilfe. Vor lauter Verzweiflung packt Maribeth schließlich eine kleine Tasche und kehrt ihrem bisherigen Leben den Rücken....


    Der Einstieg in Gayle Formans Roman gelingt mühelos. Man kann sich sofort in Maribeth hineinversetzen und den Stress förmlich selbst spüren, dem sie ausgesetzt ist. Maribeth hat einen straffen Tagesplan und jede Minute davon ist verplant. Die Hektik und der enorme Druck, den sie sich selbst macht, ist zwischen den Zeilen spürbar. Dadurch kann man nachvollziehen, wie sie sich fühlt und sich von Anfang an auf die Handlung einlassen.


    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann die Emotionen der Charaktere sehr gut nachvollziehen und fliegt deshalb regelrecht durch das Buch. Man möchte unbedingt erfahren, wie Maribeth mit ihrer Situation umgeht und wie sich ihr Leben weiterentwickelt. Gayle Forman gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie lebhaft vor Augen hat und mit ihnen mitfiebert. Maribeth Geschichte ist durchgehend interessant und regt außerdem zum Nachdenken an.


    Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten und konnte mich kaum von der Handlung lösen. Maribeth Schicksal hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Obwohl mich die Erzählung begeistern konnte, muss ich zugeben, dass ich mir selbst nicht vorstellen kann, dass ich Mann und Kinder ohne ein Wort des Abschieds verlassen hätte. Dennoch bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala vier von fünf möglichen Sternchen.  

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    figinos avatar
    figinovor einem Jahr
    ein schönes Buch über ein schwieriges Thema

    Maribeth Klein erleidet einen Herzinfakt und während der OP's hört ihr Herz auf zu schlagen..... und für sie ist nichts mehr, wie es war, aber die Familie erwartet, dass sie weiter funktioniert.... aber Maribeth kann nicht zurück in ihr altes Leben..... und sie trifft den Entscheid zu gehen um zu leben.......Eine Frau die Ihre Familie verlässt ist immer noch unpopulär. Das Buch beschreibt ihr Dilemma und all die Schritte zurück zu einem "normalen" Leben, wie auch immer man so ein "normales" Leben lebt. Das Buch gibt viel zu denken und zeigt, dass nicht immer eine Mutter eine Rabenmutter sein muss, nur weil sie sich entschliesst, dass sie so nicht weiterleben kann. Auch hilft die Distanz, dass sie irgendwann wieder Nähe zu Ihrem Mann aufbauen kann. 
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es Euch nur empfehlen! 

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