Daniel Gebhart schildert in Straßenstaub sein Abdriften in den Teufelskreislauf des Drogenkonsums und der Beschaffungskriminalität. Betroffen bin ich seinen Schilderungen gefolgt, wie ihn die Trennung der Eltern, ihre Überforderung und Hilflosigkeit, falsche Freunde und viel zu frühe Gelegenheiten schon als Zehnjährigen mit Alkohol und Zigaretten vertraut gemacht und Marihuana, Mushrooms und synthetische Drogen bald dazukamen. Begleitet von Schulversäumnissen, ersten Straftaten und den Einstieg in den Verkauf von Drogen und einer Odyssee durch verschiedenste Ausbildungen und Jobs, Aufenthalte in Heim, Krankenhäusern, Entzugs- und Psychiatrischen Kliniken. Aus dieser Unglücksspirale hat ihm erst seine eigene kleine Familie, für die er bereits mit siebzehn die Verantwortung übernehmen musste, gerettet. Auch dies nicht ohne Rückschläge zwischendurch. Dennoch haben sein Wille und Glaube an sich selbst, der Wunsch nach einem besseren Leben, gesiegt. „Sucht euren Sinn im Leben! Setzt euch Ziele, habt Träume, für die es sich lohnt zu kämpfen! Schreibt eure eigene Geschichte.“ So lautet Gebharts Appell an andere junge Menschen.
- Ich empfehle das Buch allen Jugendlichen zur Lektüre.



