Geir Tangen

 3.9 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Seelenmesse, Totenfest und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Geir Tangen

Ein Norweger und seine Krimis: Geir Tangen wurde am 15. Januar 1970 in Norwegen geboren.  Geir Tangen betreibt Norwegens größten Krimiblog, Bokbloggeir.com, auf dem er seit 2012 Thriller und Spannungsromane rezensiert. Er lebt im norwegischen Haugesund, wo ihm auch die Idee zu seiner Trilogie über die Polizeiermittlerin Lotte Skeisvoll und den Journalisten Viljar Ravn Gudmundsson kam. In Deutschland ist er bekannt als der „Norwegische Crime-Author“.

Alle Bücher von Geir Tangen

Cover des Buches Seelenmesse (ISBN:9783442486519)

Seelenmesse

 (11)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Totenfest (ISBN:9783442486526)

Totenfest

 (7)
Erschienen am 19.11.2018
Cover des Buches Höllenangst (ISBN:9783442489695)

Höllenangst

 (2)
Erschienen am 16.09.2019
Cover des Buches Seelenmesse (ISBN:9783844527346)

Seelenmesse

 (0)
Erschienen am 16.10.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Geir Tangen

Neu

Rezension zu "Höllenangst" von Geir Tangen

Solider Thriller
HighlandHeart1982vor 25 Tagen

Meine Meinung
Das war er nun, der finale dritte Band der Haugesund- Trilogie. Und er lässt mich etwas traurig zurück. Ich hatte Angst, dass es in diese Richtung gehen könnte, hatte aber gehofft, der Autor entscheidet sich anders. Leider vergebens.
Der Schreibstil war wieder super, die Spannung wieder auf einem hohen Niveau, aber für mich persönlich kommt dieses Finale nicht an den zweiten Teil der Trilogie - Totenfest - heran. Das ist für mich mit Abstand der beste Teil der Trilogie.
Nichts desto trotz ist Höllenangst ein sehr guter Thriller, der die Reihe zu einem Abschluss bringt - unwiderruflich.
Ich hatte dieses Buch wieder sehr schnell durch, und hoffe auf mehr spannenden Lesestoff von diesem Autor.
Fazit
Geir Tangen hat hier wieder einen sehr spannenden Thriller geschaffen, der qualitativ sehr hochwertig ist. Schade, dass diese Reihe nun beendet ist. ich werde Lotte und Viljar vermissen.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Totenfest" von Geir Tangen

Ein gelungener zweiter Band!
ViBrevor 4 Monaten

Meinung / Schreibstil:


„Totenfest“ ist der zweite Band der Haugesund Reihe. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen hatte, bin ich gut in das Buch reingekommen. Ich hatte keine Lücken oder Schwierigkeiten mit den Zusammenhängen. Der Schreibstil war sehr flüssig und spannend.  Die Protagonisten waren für mich gut durchdacht und auch wirklich passend. Durch die verschiedenen Sichtweisen, wurden die Kapitel abgerundet.


Fazit:


Ein gelungener Thriller mit einigen Wendungen!


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Seelenmesse" von Geir Tangen

Krimischriftsteller als Vorbilder
SalanderLisbethvor 4 Monaten

„Es geht genau um diese Sache. Ich habe einen Tipp bekommen, der
darauf hindeutet, dass der Mörder Bücher oder Filme als Vorbild für seine Morde
benutzt.“ „Bücher…?“ Du meinst, er ist ein Copycat?“ Er hätte dieses Wort
selbst nicht benutzt, aber es war absolut treffend. Copycat … jemand, der
nachahmt, was andere vorgemacht haben. (Auszug Seiten 299-300)

Viljar
Ravn Gudmundsson ist Journalist der Lokalpresse im norwegischen Haugesund,
einer kleinen, idyllischen Stadt an der Nordseeküste. Früher war er mal der
große Star der Redaktion. Doch ein grober Fehler vor circa vier Jahren beendete
seine glanzvolle Karriere und der einst gefeierte Journalist wurde ein
abgehalfterter Schreiberling, der von den Kollegen verachtet, nur noch mit
Routineaufgaben beauftragt wird.

Ein großer Scoop?

Als
er eine anonyme E-Mail erhält, in der ein selbsternannter Richter ein
Todesurteil über eine Frau aus Haugesund ausspricht, die angeblich Schuld auf
sich geladen hat und vor Gericht stand, aber aus Gründen nicht verurteilt
wurde, denkt Gudmundsson kurz an einen großen Scoop. Doch dann tut er das Ganze
als groben Unfug ab, leitet aber die mysteriöse E-Mail an die Polizei weiter.
Am nächsten Tag wird tatsächlich die Leiche einer Frau gefunden. Und schnell
steht fest, dass sie nicht freiwillig aus dem Fenster gesprungen ist, sondern
gestoßen wurde. Mit ihrem Team versucht die junge Oberkommissarin Lotte
Skeisvoll die zahlreichen Spuren am Tatort auszuwerten. Dabei kommt raus, dass
Viljar und die Tote sich anscheinend gut kannten und so gerät der Journalist in
den Fokus der Ermittlungen.

Am
nächsten Tag trifft eine weitere E-Mail ein, in der das nächste Opfer
angekündigt wird. Kurz darauf wird ein Mann vor seiner Haustür erschossen
aufgefunden. Die Polizeibeamten sind über weite Strecken ratlos und hechten
immer hinter dem wahnsinnigen Täter her. Dieser hat die Morde sorgfältig
geplant und dirigiert die Ereignisse nach Belieben, also wie ein Maestro, so
ist auch der norwegische Original-Titel. Aus Oslo wird der erfahrene
Hauptkommissar Olav Scheidrup Hansen zur Unterstützung gerufen. Erst als ein
belesener Beamter darauf kommt, dass der Täter offenbar ein Kenner
skandinavischer Kriminalliteratur ist, kommt Bewegung in die
Ermittlungsangelegenheit. Es werden Morde aus norwegischen Erfolgskrimis
nachstellt. Angefangen von so namhaften Autoren wie Unni Lindell über Anne
Holt, Karin Fossum bis Jo Nesbø.

Kaputte Protagonisten

Es
gibt Rückblicke auf die Ereignisse des Jahres 2010, in denen der Leser erfährt,
welche Schuld der Journalist auf sich geladen hat. Der Zusammenhang zu den
aktuellen Morden wird aber erst langsam klar. Kapitel in denen der Täter zu
Wort kommt, sorgen für weitere Unterbrechungen.

In
diesem ersten Teil einer Trilogie um die Polizeiermittlerin Lotte Skeisvoll und
den Journalisten Viljar Ravn Gudmundsson spielt Autor Geir Tangen
wirklich mit jedem Krimiklischee. Neben eisiger Kälte und düsterer Stimmung
sind das die zerrissenen Helden und der geniale, wahllos tötende Serienkiller
sowie brutale Morde. Auch im Handlungsablauf bedient sich der Autor bewährter
Komponenten wie das Wechseln zwischen zwei Zeitebenen und das Legen vieler
falscher Fährten. Da dürfen auch die inneren Monologe des irren Täters nicht
fehlen.

Der
einst supererfolgreiche Viljar befindet sich nach einem folgenschweren Fehler,
bei dem durch seine Nachlässigkeit ein Informant aufflog, in psychologischer
Behandlung. Der geschiedene Journalist wird als menschliches Wrack dargestellt,
der durch ständige Angstzustände und Panikattacken nur noch chaotisch arbeitet.
Die disziplinierte Lotte arbeitet immer sehr genau und gut strukturiert. Andere finden sie fast überkorrekt und durch ihr ständiges Abwegen auch umständlich. Ein massiver Kontrollzwang dominiert ihren Alltag. Seit dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich für ihre jüngere, drogensüchtige Schwester Anna verantwortlich.

Fazit

Ich
fand die Geschichte wirklich spannend erzählt, flüssig und wendungsreich
geschrieben. Immer wieder tauchen neue Tatverdächtige auf, nur um der
Geschichte kurz darauf wieder eine andere Wendung zu geben. Durch den einfachen
Schreibstil liest sich der Thriller wie geschnitten Brot. Spannung entsteht
nicht zuletzt auch, da Personen zu den Opfern gehören, mit denen ich überhaupt
nicht gerechnet hatte. Zum Schluss war es vielleicht eine Wendung zu viel und
auch das Motiv für den Täter fand ich ziemlich unglaubwürdig. Den Charakteren
hätte etwas mehr Tiefe gut getan, die Differenzen zwischen der jungen Lotte
Skeisvoll und dem erfahrenen aber übergriffigen Osloer Hauptkommissar Hansen
hatten dafür auch genug Potential, welches verschenkt wurde. Überhaupt kommen
die Polizeibeamten nicht wirklich gut weg. Es kommt schlussendlich zu sechs
Opfern und die Beamten laufen immer nur hinterher und können die Morde nicht
verhindern, denn der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus. Und
wahrscheinlich habe ich schon zu viele skandinavische Thriller gelesen, aber
der Mörder war für mich keine Überraschung.

Geir Tangen
lebt in Haugesund und ist ein bekannter Blogger. Auf Norwegens größtem
Krimi-Blog Bokbloggeir.com
schreibt er seit 2012 Krimi- und Thriller-Rezensionen. 2016 hat er sich seinen
Traum erfüllt und mit „Maestro“ den ersten eigenen Thriller veröffentlicht. Der
Schriftsteller war bei verschiedenen Zeitschriften journalistisch tätig und
diese Erfahrungen konnte er durch authentische Beschreibungen des
Redaktionsalltags in sein Debüt einarbeiten.

Kommentieren0
7
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Geir Tangen wurde am 15. Januar 1970 in Norwegen geboren.

Geir Tangen im Netz:

Community-Statistik

in 30 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks