Seelenmesse

von Geir Tangen 
3,9 Sterne bei7 Bewertungen
Seelenmesse
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patrick2804s avatar

starker Auftakt für eine neue Trilogie

MissNorges avatar

Tolle, spannende Thriller-Perle aus dem hohen Norden ...

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Inhaltsangabe zu "Seelenmesse"

Als der Journalist Viljar Ravn Gudmundsson eine anonyme E-Mail erhält, in der sich jemand als Richter ausgibt und ein Todesurteil über eine ortsansässige Frau spricht, tut er das Ganze als schlechten Scherz ab: So etwas passiert schließlich nur in mittelmäßigen Krimis. Doch dann wird am nächsten Tag tatsächlich die Leiche dieser Frau gefunden, und Viljar erhält eine zweite Mail mit einem neuen Richterspruch. Ermittlerin Lotte Skeisvoll wird schnell klar, dass der Mörder ein Spiel mit ihnen spielt, denn er hinterlässt nicht nur deutliche Spuren – die Morde kommen ihr auch merkwürdig vertraut vor ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486519
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.10.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle, spannende Thriller-Perle aus dem hohen Norden ...
    Band 1 der Haugesund-Trilogie

    Kurz zur Geschichte
    (lt. Verlagsseite)
    Als der Journalist Viljar Ravn Gudmundsson eine anonyme E-Mail erhält, in der sich jemand als Richter ausgibt und ein Todesurteil über eine ortsansässige Frau spricht, tut er das Ganze als schlechten Scherz ab: So etwas passiert schließlich nur in mittelmäßigen Krimis. Doch dann wird am nächsten Tag tatsächlich die Leiche dieser Frau gefunden, und Viljar erhält eine zweite Mail mit einem neuen Richterspruch. Ermittlerin Lotte Skeisvoll wird schnell klar, dass der Mörder ein Spiel mit ihnen spielt, denn er hinterlässt nicht nur deutliche Spuren – die Morde kommen ihr auch merkwürdig vertraut vor.

    Meine Meinung
    Als Thriller-Fan und Norwegen-Liebhaberin musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Von Beginn an fand ich die Geschichte spannend und überraschend gut geschrieben. Die beiden Hauptpersonen, Lotte und Viljar sind nicht bloss kaputt, sie sind noch viel kaputter. Viljar ist ein menschliches Wrack, seelisch am Ende, kann sich nicht auf die Arbeit konzentrieren und seine plötzlichen Panikattacken bekommt er gar nicht mehr in den Griff. An seinen Arbeitsplatz bei der Haugesund Zeitung bekommt Viljar E-Mails mit angekündigten Morden, die dann auch sofort passieren. Die getöteten Personen sollen alle eine Straftat begangen haben, aber nicht dafür verurteilt worden sein. Diese Urteil will nun der Mörder sprechen. Viljar weiß erst gar nichts damit anzufangen und er sieht auch keine Verbindung zu ihm, bis es immer brenzlicher wird und die Todesfälle auch ihn ins Visier der Polizei geraten lassen.
    Die Polizistin Lotte ist menschlich auch nicht leichter zu ertragen. Sie ist besessen zwanghaft und wird von allen Kollegen für ihre Karrierestufe als zu jung angesehen. Dies macht ihr das Leben schwer. Doch geht es um ihre drogenabhängige Schwester Anne wird Lotte etwas weicher und versucht sich zu kümmern. Mit diesen Charakteren muss man zurechtkommen. Im Mittelteil der Story ging der Spannungsbogen etwas nach unten, aber zum Ende hin kam eine Wendung nach der anderen, als alle dachten, die Ermittler und auch ich, ach das ist nun der Täter, zack, kam der wieder zu Wort und trieb sich noch immer in Freiheit herum. Hier war ich endlich froh, das nach der dritten oder vierten Wendung endlich Schluß war, denn es hätte sonst zu übertrieben wirken können. Diese Tatsache erwähnt Geir auch selbst in seinem Nachwort, das er es gerne auf die Spitze treibt und man nicht alles zu genau und zu glaubwürdig herleiten soll. Der Autor hat einen guten Stil sich auszudrücken und somit habe ich wieder eine kleine, aber feine Lese-Perle aus dem Norden für mich entdeckt, wo ich mich jetzt schon auf Band 2 und 3 freue.

    Geir Tangen selbst ist Blogger und betreibt seit 2012 Norwegen´s größten Krimi-Blog. Man merkt´s, der Mann kennt sich aus. ;-)

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Jahr
    Gute Unterhaltung

    Zum Inhalt:
    Als der Journalist Viljar Ravn Gudmundsson eine anonyme E-Mail erhält, in der sich jemand als Richter ausgibt und ein Todesurteil über eine ortsansässige Frau spricht, tut er das Ganze als schlechten Scherz ab: So etwas passiert schließlich nur in mittelmäßigen Krimis. Doch dann wird am nächsten Tag tatsächlich die Leiche dieser Frau gefunden, und Viljar erhält eine zweite Mail mit einem neuen Richterspruch. 
    Meine Meinung:
    Hier handelt es sich um einen gut konstruierten Thriller, der nur wenige kleine Schwächen hat. Hauptschwäche ist für mich, dass alle Fälle relativ lang und breit erzählt werden und zum Ende hin, ist hopplahopp das Buch zu Ende. Aber dennoch ein guter Thriller. Der Schreibstil insgesamt war sehr gut lesbar und hat mich auch gefesselt. 
    Fazit:
    Gute Unterhaltung.  

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor einem Jahr
    Seelenmesse

    Inhalt

    Als der Journalist Viljar Ravn Gudmundsson eine anonyme E-Mail erhält, in der sich jemand als Richter ausgibt und ein Todesurteil über eine ortsansässige Frau spricht, tut er das Ganze als schlechten Scherz ab: So etwas passiert schließlich nur in mittelmäßigen Krimis. Doch dann wird am nächsten Tag tatsächlich die Leiche dieser Frau gefunden, und Viljar erhält eine zweite Mail mit einem neuen Richterspruch. Ermittlerin Lotte Skeisvoll wird schnell klar, dass der Mörder ein Spiel mit ihnen spielt, denn er hinterlässt nicht nur deutliche Spuren – die Morde kommen ihr auch merkwürdig vertraut vor …
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

    Viljar war vor einigen Jahren ein gefeierter Journalist, der Star in der Redaktion. Jeder Artikel ein Meisterwerk, bis er einen folgenschweren Fehler begangen hat. Seitdem geht es mit ihm bergab, von seinem früheren Ich ist nicht mehr übrig geblieben. Seine Beiträge sind nur noch Mittelmaß und seine Kollegen machen sich über ihn lustig. Sein Chef hat langsam die Schnauze voll und würde ihm am liebsten rauswerfen, bis Viljar eine mysteriöse Mail erhält, in der ein Mord verkündet wird. Plötzlich sieht man in Viljar wieder einen Goldesel und gerät mit jeder weiteren Mail stärker ins Visier der Polizei…
    Vom starken Mann zum gefallenen Mann mit Angstzuständen und Panikattacken. So lässt sich Viljar am besten beschreiben. Ich bin mit ihm nicht wirklich warm geworden, was mich aber auch nicht überrascht hat. Er ist ein spezieller Mensch, der auf niemanden Rücksicht nimmt. Hauptsache er hat eine gute Story, die ihm Ruhm einbringt – kein Wunder, das er nur noch eine Lachnummer ist. An seinem Fehler hat er aber zu knabbern, was mich verwundert hat. So hätte ich ihn nicht eingeschätzt.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Viljiar und Lotte, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Zusätzlich gibt es noch weitere Sichtweise, in die man als Leser abtauchen kann.

    Ich habe mich, dank des interessanten Klappentextes, auf die Geschichte gefreut, aber ich wurde weder mit dem Erzählstil des Autors, noch mit der Geschichte an sich wirklich warm. Die Grundidee ist nicht schlecht, aber die Umsetzung ist für mich nicht gelungen.
    Für meinen Geschmack gibt es zu viele Nebengeschichten, die überflüssig waren, sodass ich irgendwann einfach das Interesse verloren habe. Lotte´s Chef-Probleme mit ihrem Kollegen aus Oslo waren einfach unnötig, so wie auch die freundschaftliche Beziehung zwischen Viljiar und seiner Kollegin. Für mich war es zu viel drum herum um das eigentliche Thema. Zu viel Füllstoff. Die Idee mit dem Manuskrip kam für mich vollkommen überraschend und ich hatte gehofft, das damit eine Wendung in die Geschichte kommt. Was leider nicht passierte, denn mit dem letzten Satz auf Seite 406 verpuffte alles. Das ist mehr als einfallslos für mich gewesen. Leider kann ich hier nicht näher darauf eingehen, weil ich sonst spoilern würde.
    Für mich ist das Buch meilenweit von einem Thriller entfernt, hätte man es als Krimi betitelt hätte ich deutlich geringere Erwartungen gehabt und wäre weniger enttäuscht gewesen. Hier ist von Gänsehaut und Spannung nichts zu merken, leider.
    Allerdings muss man dem Autor zu gute halten, das ich erst auf den letzten Seiten auf den Täter gekommen bin. Oft ist es ja so, das schnell klar ist, wer alles zu verantworten hat, aber hier war es eine kleine Überraschung.

    Von mir gibt´s keine Kaufempfehlung. Falls euch das Buch in der Bücherei oder bei Bekannten im Bücherregal über den Weg läuft, könnt ihr einen Blick einwerfen.
    Aber Thriller-Fans möchte ich vom Lesen abraten.

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    patrick2804s avatar
    patrick2804vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: starker Auftakt für eine neue Trilogie
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    H
    hans-bubivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kein Thriller, eher ein Roman. Einfacher Schreibstil, gut verständlich. Zuviele Nebensächlichkeiten. Kann man lesen. Muss es aber nicht.
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    L
    Liesellavor 8 Monaten
    Feyloos avatar
    Feyloovor 10 Monaten

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