Gemma Burgess Da haben wir den Glückssalat

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Inhaltsangabe zu „Da haben wir den Glückssalat“ von Gemma Burgess

Man nehme: einen Esslöffel Liebe, eine Handvoll Glück und jede Menge Turbulenzen … Pia ist ziemlich geknickt. Gestern noch hat sie die Party ihres Lebens gefeiert, heute drehen die Eltern ihr den Geldhahn zu. Ihre Forderung: Das Töchterlein soll sein Leben ordnen. Pia bleibt nichts anderes übrig, als einen Kredithai anzupumpen, um sich ihren Traum von einem mobilen Imbiss zu erfüllen. Sie hat zwar keinen Plan vom Kochen und ist eine miserable Autofahrerin, doch das hält Pia nicht auf. Mit einem Mal ist sie schwer damit beschäftigt, Dressing anzurühren, Muffins zu backen und einen süßen Engländer zu daten. Bis der Geldhai vor ihrer Tür steht und sie kurz darauf auch noch hinter Gitter muss …

Sehr frisch und komisch erzählt

— alinapfffr

Ein kurzweiliger, quirliger Roman über das Leben und das Erwachsenwerden, der nur leider manchmal ein bisschen überdreht ist.

— Schaefche85

Ein Buch ohne viel Tiefgang, aber das braucht es auch nicht. Es hat seine philosophischen Momente, ist teilweise spannend und sehr amüsant.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Da haben wir den Glückssalat

    Lesebegeisterte

    11. February 2017 um 13:41

    Unterhaltsamer Lesestoff für ein paar Stunden. Romantik, Humor und ein Hauch Kitsch. Perfekt auch zum Verschenken.

  • Pia und ihr Schlankmobil-Foodtruck :)

    Da haben wir den Glückssalat

    Lese-Krissi

    28. January 2017 um 12:04

    Aufmachung des BuchesDas Cover von „Da haben wir den Glückssalat“ zeigt eine junge Frau mit rosa Schürze. Sie lehnt sich gegen einen Tresen auf dem ein belegter Bagel und ein Muffin liegt. Im Hintergrund sieht man eine Skyline. Das Titelbild ist gut gewählt. Es spiegelt den Inhalt wieder, der auch in New York spielt.Inhalt Die 22-jährige Pia lebt gemeinsam mit vier Mädels in einer WG im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Ein Tag nachdem sie eine wilde WG-Party gefeiert haben, verliert Pia ihren Job und ihre, in der Schweiz lebenden Eltern drehen ihr den Geldhahn zu. Sie stellen ihr ein Ultimatum von sechs Wochen. In dieser Zeit soll Pia ihr Leben in den Griff bekommen, ansonsten holen ihre Eltern sie nach Zürich. Pia dreht am Rad. Auf gar keinen Fall möchte sie aus New York weg. Kurzerhand kommt sie auf die Idee ein Foodtruck zu eröffnen und daraus ein Schlankmobil zu machen. Finanziert wird es durch einen gerissenen Kredithai, der mit allem Wasser gewaschen ist. Pia durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits läuft ihr Job mit dem Schlankmobil wirklich gut und sie hegt Gefühle für den Briten Aiden. Anderseits macht ihr der Geldhai Druck und sie denkt noch an das Beziehungsaus zu ihrem Ex vor ein paar Jahren. Wird Pia ihren Eltern nach Ablauf der Frist von sechs Wochen beweisen können, was in ihr steckt? Oder wird sie ihre Freundinnen in New York den Rücken kehren? Meine Meinung Das Buch „Da haben wir den Glückssalat“ von Gemma Burgess lag schon länger bei mir auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher. Nun war endlich die Zeit gekommen, den Liebesroman zu lesen. Nebenbei habe ich jetzt festgestellt, dass es bereits Folgeromane gibt, bei denen es um Pias Freundinnen aus der WG geht. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Man lernt Pia und ihre Mädels-WG kennen. Dazu gehören Pias beste Freundinnen Angie und Julia, sowie Julias Schwester Coco und Julias Freundin Madeleine. Nicht alle fünf von ihnen sind richtig miteinander befreundet. Angie und Julia konkurrieren miteinander. Madeleine zeigt Pia ihre kalte Schulter. Hierbei weiß Pia noch nicht einmal warum. Eigentlich haben sich die beiden kurze Zeit, als sie noch studiert haben, verstanden. Doch dann kam der Bruch. Während der Handlung nähern sich die fünf jungen Frauen an und es kommt zu Aussprachen. Für mich war es sehr interessant, wie sich die Freundschaften der WG entwickeln. Ich habe richtig gehofft, dass Pia sich mit Madeleine aussöhnt. Die fünf Mädels haben alle sehr unterschiedliche Charaktere, sind aber auf ihre Weise alle sehr liebeswert.Die Idee mit dem Schlankmobil gefällt mir gut. Ich habe mich mit Pia gefreut wie sehr sie ihre Arbeit im Foodtruck liebt. Es war richtig schön zu lesen mit welcher Leidenschaft sie plötzlich an ihre Arbeit geht. Zu Beginn ist Pia nämlich noch sehr unschlüssig in Sachen Job. Sie kann sich nicht so recht auf eine Sache konzentrieren, weil sie einfach noch nicht weiß, was sie machen möchte. Alles ändert sich als sie durch ihren Nachbarn Vic für kurze Zeit einen Job in einem Restaurant findet. Schon bald kommt sie auf den Einfall mit ihrem Schlankmobil. Doch es gilt in den sechs Wochen einige Hindernisse zu überwinden. Pia trifft in New York auf den Engländer Aiden. Sie ist gleich von ihm angetan. Allerdings hängt sie auch noch gedanklich sehr an ihren Exfreund, der sie vor ein paar Jahren auf unerfreuliche Art abserviert hat. So wird es für Pia schwierig sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Für kleine Abenteuer ist sie zu haben, doch für die große Liebe wird es kompliziert. Ob Aiden ihr Herz wieder öffnen kann? Ich finde es schon hart, wie Pia noch nach so langer Zeit an ihrem Exfreund denken muss. Sie grübelt ständig darüber nach aus welchen Grund er mit ihr Schluss gemacht hat. Dadurch macht sie sich es mit Männern sehr schwer. Sie bezeichnet sich als beziehungsuntauglich. Die Liebesgeschichte an sich kommt mir etwas zu kurz in dem Buch. Das große Thema ist eher das Schlankmobil und wie Pia den Kredithai innerhalb von sechs Wochen ausbezahlen kann. Süß finde ich die kleinen Nebenhandlungen mit dem älteren Nachbarn Vic, der noch eine größere Rolle für Pias Misere spielen wird.Mir tat Pia auch leid, dass ihre Eltern ihr kaum etwas zutrauen. Pia hat in ihrem Jugendalter schon Mist gebaut, aber für sie wäre es eigentlich auch wichtig, dass ihre Eltern stolz auf sie sind. So kämpft sie in den sechs Wochen um nach Ablauf der Frist endlich Anerkennung von ihnen zu erhalten.Der Erzählstil von Gemma Burgess hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Pia mitgelitten und –gefiebert. Die Handlung war toll beschrieben und die Geschichte ist auf keiner Seite langweilig. Da ich nun festgestellt habe, dass es weitere Bücher über die Brooklyn Girls gibt, möchte ich auch diese sehr gerne lesen. Mein Fazit Ein toller Roman über eine Art Selbstfindung, Freundschaften und die Liebe. Ich freue mich mehr über die Brooklyn-Girls zu lesen. Das Buch erhält von mir 4 gute Lese-Sterne.

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  • kurzweiliges Lesevergnügen

    Da haben wir den Glückssalat

    Schaefche85

    Pias glaubt, endlich im Leben angekommen zu sein: Sie ist Anfang 20, hat die Uni hinter sich, wohnt mit ihren besten Freundinnen in einer WG in Brooklyn und fühlt sich nach vielen Umzügen in ihrem Leben endlich zu Hause. Gut, die Jobsuche könnte besser laufen, aber das ist aus Pias Sicht noch kein Grund, dass ihre Eltern ihr den Geldhahn zudrehen. Erst schlägt sie sich noch mit Gelegenheitsjobs durch und dabei kommt ihr die Idee, was sie tun könnte: Einen Foodtruck kaufen, von dem aus sie vor Büros in der Mittagszeit gesundes Essen verkauft, das satt, aber nicht dick macht. Doch erst mal braucht sie einen Truck - und das Geld, um ihn zu kaufen. Gut, dass ihr eine Bekannte einen privaten Geldverleiher empfiehlt. Schlecht, dass dieser sich als Kredithai entpuppt. Doch Pia lässt sich nicht unterkriegen und gibt ihr Bestes. Das Buch hat mehr Tiefgang, als ich bei dem Cover gedacht hätte. Ich hätte vermutet, dass es mehr um Partys und Beziehungen geht, aber im Fokus steht tatsächlich Pia und ihr Weg ins Berufsleben - wobei alles andere natürlich auch seinen Platz hat. Mit den Charakteren kann man sich gut identifizieren, selbst mit 30 noch. Wobei das vermutlich daran liegt, dass man sich an das Dilemma "einen Job kriegt man nur, wenn man Erfahrung hat, aber ohne Job kann man keine Erfahrungen sammeln" noch lange erinnert, auch wenn es typisch für die erste Jobsuche nach dem Abschluss ist. Genau das ist nämlich Pias Problem, das sie in die Selbstständigkeit treibt. Und auf dem Weg in die Selbstständigkeit erlebt sie umgekehrt so viel Unterstützung, dass man sich einfach für sie freut. Das Buch liest sich sehr flüssig, ich konnte es oft nicht aus der Hand legen und die Seiten flogen nur so dahin. Allerdings gab es einen Punkt, da fand ich Pia ziemlich anstrengend, nämlich, als ihr alles über den Kopf zu wachsen droht und sie trotzdem nicht dazu stehen kann, dass sie Hilfe braucht. Man sieht die Katastrophe aufziehen, aber man ahnt auch, dass Pia zu sehr ihren eigenen Kopf hat und gelernt hat, zuerst sich selbst zu vertrauen. Das Buch hat ein Happy End, aber schon eher ein knappes. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch wirklich gut und lässt einen selbst ins Grübeln kommen, wie glücklich man eigentlich selbst mit seinem Beruf und seinem Leben ist. Fazit: Ein quirliger, kurzweiliger, manchmal etwas überdrehter Roman über das Leben und das Erwachsenwerden.

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    • 5
  • Niemand kann Deine Träume wahr machen, ausser dir selbst

    Da haben wir den Glückssalat

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2015 um 23:22

    Zum Inhalt: Pia verliert dank eines halbnackten Tanzes auf ihrer eigenen Party nicht nur ihren Arbeitsplatz, den ihr ihr Vater vermittelt hat, sondern auch die finanzielle Zuwendung ihrer Eltern. Sollte sie nicht binnen 8 Wochen einen neuen Arbeitsplatz finden, wollen sie Pia aus ihrer WG in New York abholen, und mit nach Zürich nehmen. Doch das will Pia auf gar keinen Fall. In der WG in Brooklyn mit ihrer Freundin aus Internatstagen und den Freundinnen von der Universität wühlt sie sich endlich angekommen und zu Hause. Dieses „zu Hause“ möchte sie unter keinen Umständen verlieren. Nach mehreren erfolglosen Vorstellungsgesprächen die in der immer gleichen Spirale enden „ohne Erfahrung kein Arbeitsplatz und ohne Arbeitsplatz keine Erfahrung“ laufen, bekommt sie durch Nachbarschaftshilfe einen Job als Kellnerin. Den sie aber nach kurzer Zeit wieder verliert. Sie entdeckt das Potenzial von Foodtrucks und erkennt deren Potential. Obwohl sie keine Erfahrung in der Küche hat möchte sie ihre Idee des Schlankmobils in die Tat umsetzen. Sie leiht sich bei einem Kredithai 10000$ zu 60% Zinsen und kauft sich einen überteuerten, alten Foodtruck und verkauft gesundes Essen nach dem Motto: „es gibt die Möglichkeit gut und lecker zu essen und einen schlanken Po zu haben“. Und sie hat tatsächlich Erfolg damit, egal an welcher Stelle sie in Manhattan mit ihrem Schlankmobil hält, stehen die Kunden Schlange. Doch die neben der Rückzahlungen des Kredits binnen sechs Wochen kommen noch die Kosten für Lebensmittel, Reparaturen und private Vergnügungen dazu. Ihre Freundinnen unterstützen sie bei ihrem Vorhaben, die eine mehr, die andere weniger, und dann gibt es da noch den mysteriösen, gutaussehenden Mann, den sie zufällig immer wieder in einem Taxi trifft. Das Cover: Pia Keller das Kind eines Schweizers und einer Inderin, dadurch hat sie ein relativ exotisches Aussehen, weswegen sie auch ab und zu kleineren Fremdenfeindlichkeiten ausgesetzt ist. Auf dem Cover jedoch ist ein hübsche junge Frau zu sehen, die allerdings kein bisschen exotisch oder indisch aussieht. Da man oft die Hauptperson mit der Person auf dem Cover in Verbindung bringt, finde ich dieses, obwohl ich es vor der Lektüre gut fand, doch eher missglückt. Meine Meinung zu dem Buch. Pia Keller ist eine junge Frau die auf der Suche nach sich selbst und nach ihrem Platz in der Welt ist. Ihre Eltern, ein schweizer Vater und eine indische Mutter, sind sehr vermögend und erfolgreich, doch sie können ihrem Kind ihre Zuneigung nicht zeigen im Gegenteil, sie sagen ihr immer nur wenn sie mal wieder von ihr enttäuscht sind, aber sie haben ja auch nie etwas anderes erwartet, als dass Pia eine Enttäuschung für sie ist. Nachdem sie auch noch ihre erste große Liebe auf ziemlich unschöne Weise abserviert hat ist sie selbst der Meinung, dass sie nichts wert ist, dass sie „die Herrin ihres eigenen Untergangs „ ist. Doch sie möchte aus diesem Kreislauf von Enttäuschungen und Misserfolgen endlich raus, sie „möchte das Leben finden für das es sich zu Leben lohnt“. Zunächst möchte sie Erfolg haben und gutes Geld verdienen genauso wie ihre Freundinnen. Sie hat eine Idee: Das Schlankmobil, und setzt sie in die Tat um, auch wenn die Finanzierung sie beinahe Kopf und Kragen kostet, sie kämpft für ihren Traum. Dabei lernt sie nette Menschen kennen und erfährt auch einiges über ihre Freundinnen, in deren Leben auch nicht immer alles nach Plan läuft. Doch in der Not halten die Freundinnen zusammen und unterstützen sich gengenseitig, egal was sie im dem Moment voneinander halten. So meistern sie gemeinsam die kleineren und größeren Probleme, und wagen es sogar sich mit dem Kredithai und anderen unangenehmen Personen anzulegen. „Da haben wir den Glückssalat“ ist ein modernes Märchen. Eine junge Prinzessin bekommt viele Steine in den Weg gelegt und muss für ihr Glück kämpfen. Es gibt den Bösen, die Guten die ihr helfen, die Märchenfee und natürlich den Märchenprinzen, der allerdings nicht auf einem edlen Ross sondern in einem Taxi daherkommt. Es ist ein Buch ohne viel Tiefgang, aber das braucht es auch nicht. Es hat seine philosophischen Momente, besonders wenn Pia sich mit Marie unterhält, es ist amüsant und teilweise spannend. Man kann sich in die Personen und in ihre Gefühle gut reinversetzen, es macht einfach Spaß das Buch zu lesen. ****

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  • Wenn Freundinnen für einander da sind

    Da haben wir den Glückssalat

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    23. June 2014 um 00:41

    Pia, 22 Jahre alt, lebt mit ihren Freundinnen in einer WG in New York. Nach einer sehr intensiven und lauten Party fällt ihr Leben förmlich in sich zusammen. Es wurden Bilder gemacht, die sie halbnackt tanzend auf einem Tisch zeigen und die auf Facebook veröffentlicht werden. Daraufhin wird ihr von ihrem Chef gekündigt. Einen weiteren Job verliert sie ebenfalls nach ein paar Tagen, weil sie sich als Kellnerin nicht alles von ihren Kunden gefallen lässt. Als ihr dann noch ihre in der Schweiz lebenden Eltern den Geldhahn zudrehen, ist guter Rat teuer. Sie stellen ihr ein Ultimatum von 2 Monaten, entweder hat sie bis dahin ihr Leben in den Griff bekommen oder sie nehmen ihre Tochter nach einem Urlaub wieder mit nach Hause und verpassen ihr eine Arbeitsstelle nach deren Gutdünken. An Ideen, sich aus der Misere herauszuziehen, mangelt es Pia nicht, aber am Geld. Ihre beste Idee, sich einen Food-Truck zuzulegen und in diesem kalorienreduziertes Essen für jedermann anzubieten, will sie in die Tat umsetzen, das Geld leiht sie sich bei einem berüchtigten Geldhai und damit fangen die Sorgen erst an ... Eigentlich ist Pia eine taffe junge Frau. Nur immer am 26.08. tickt es bei ihr aus, das ist der Tag, an dem ihr letzter Freund sie verlassen hatte. Für sie jedes Jahr ein Tag des Absackens. So fällt ihre Party, die eine Einweihungsparty bei den Mädels der WG sein soll, zufällig auf den Tag und Pia schlägt über die Stränge. Von da an bekommt sie keinen Fuß mehr auf den Boden, ein Unglück jagt das nächste. Die Autorin legt hier einen lockeren Unterhaltungsroman vor. Pia, 22 Jahre, anfänglich etwas naiv und leichtgläubig, entwickelt sich von einer gedankenlosen Partymaus in eine ernst zu nehmende junge Frau. Sie musste erst durch die Hölle gehen, um wirklich zu begreifen, worauf es ankommt. Ihr Liebesleben ist eine Katastrophe. Sie schläft mit dem Bruder einer Mitbewohnerin, was ein totales No-Go ist, wissend, dass es nicht mehr als ein One-Night-Stand bleiben wird. Gefühle sind ihrerseits nicht vorhanden. Sie trifft auf Mr. Right, kann und will ihn aber nicht halten. Als sie über ihren Ex, über den sie noch immer nicht hinweg ist, trifft, bricht alles wieder hoch. In der WG wohnen 5 Frauen, die recht unterschiedlich sind. Auf ihre Art und Weise sind sie mir aber sympathisch, die Einzige, die lange heraus sticht, ist Pia mit ihrer verqueren Gedankenlosigkeit. Was sie zusammenhält, ist ihre Freundschaft untereinander, sie nicht immer gleich stark ist, aber stetig wächst. Als es Pia richtig schlecht geht, stehen alle 4 Mädels hinter ihr und unterstützen sie, wo sie nur können, auch wenn die ein oder andere gerade ihre Differenzen mit Pia hat. Es macht Spaß, die Protagonistin Pia auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn man auch nicht alles nachvollziehen kann, was sie so auf den Weg bringt, so hofft und bangt man mit ihr, dass alles gut ausgehen möge. Das Buch ist für die Altergruppe 20 - 25 Jahre konzipiert, was aber nicht heißen muss, dass man es auch im fortgeschrittenen Alter unterhaltsam findet. Es ist ein Buch, das man mal zwischendurch lesen kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Man kann hervorragend abschalten und sich unterhalten lassen, einfach mal die Seele baumeln lassen. Mir hat es gefallen und ich empfehle es gern weiter.

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  • Überraschend gut!

    Da haben wir den Glückssalat

    Kitsune87

    05. November 2013 um 16:40

    Zum Inhalt: Pia ist ziemlich geknickt. Gestern noch hat sie die Party ihres Lebens gefeiert, heute drehen die Eltern ihr den Geldhahn zu. Ihre Forderung: Das Töchterlein soll sein Leben ordnen. Pia bleibt nichts anderes übrig, als einen Kredithai anzupumpen, um sich ihren Traum von einem mobilen Imbiss zu erfüllen. Sie hat zwar keinen Plan vom Kochen und ist eine miserable Autofahrerin, doch das hält Pia nicht auf. Mit einem Mal ist sie schwer damit beschäftigt, Dressing anzurühren, Muffins zu backen und einen süßen Engländer zu daten. Bis der Geldhai vor ihrer Tür steht und sie kurz darauf auch noch hinter Gitter muss … Meine Meinung: Anders als im Rückentext dargestellt ist Pia keinesfalls eine verwöhnte Prinzessin. Sie ist lediglich eine normale 23-Jährige die gerne feiert und trotz finanzieller Unterstützung ihrer Eltern einen Job hat - bis sie diesen jedoch auf eine blöde Art und Weise verliert. Der Anfang der Story kommt leider etwas zu schnell daher und ein paar Seiten mehr hätte diese tolle Geschichte ruhig vertragen können. Pia ist im Gegensatz zu vielen ChicLit-Heldinnen keine unterdurchschnittliche Heulsuse sondern packt - wieder ganz im Gegensatz zu der Buchbeschreibung - alles was sie sich erfüllen will mit richtigem Elan an. Beispielsweise hat sie keine Ahnung vom kochen in der Praxis, weiß aber wie ein kalorienarmes und gleichzeitig leckeres Essen auszusehen hat. Übung macht bekanntermaßen den Meister. Auch ihr Verhältnis zu den Männern ist keinesfalls klischehaft sondern sie passt sich vielmehr des wandelnden Bildes an, dass man auch ohne eine Schlampe zu sein sein Leben genießen kann. Ich finde es schön einmal einen Roman über eine Person zu lesen die im Jetzt lebt und sich auch so verhält. Bei anderen Romanen dieser Art habe ich oft das Gefühl, dass sie 10 Jahre zeitversetzt leben. Pia wirkt auf ihre Freundinnen bis auf ihre Ausrutscher perfekt und die Wahrnehmung ist andersherum genauso. Im Verlaufe der Handlung bröckeln diese Vassaden und durch ehrliche Kommunikation vertiefen sich die Freundschaften. Durch die Begegnungen mit den Geldeintreibern und die Konflikte mit der Konkurenz fliessen die witzigen Einflüsse ein. Wenn ich das Buch für eine kurzweilige Unterhalt und sich anpassend an das Meer der ChicLit gehalten habe lag ich hier falsch. Dieses Buch kann sich deutlich von dem Einheitsbrei abheben. Bewertung: 4,5 Sterne

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  • turbulent und witzig

    Da haben wir den Glückssalat

    steffibeffi90

    21. October 2013 um 18:32

    Pia Keller ist die Tochter reicher Eltern. Sie beschließt mit ihren Freundinnen in eine WG in New York zu ziehen. Pia möchte auf eigenen Beinen stehen und das will sie auch ihren Eltern beweisen, die alles andere als begeistert sind. Zusammen mit ihren Freundinnen macht sie Brooklyn unsicher und möchte nebenbei noch mit ihrem Food-Truck durchstarten. Dabei gerät sie aber immer wieder in kritische Situationen. Sie leiht sich Geld von einem nicht wirklich seriösen Kredithai, lernt ihren Traummann kennen und trifft zu allem Übel auch noch auf ihren Exfreund....  Dies ist mein zweites Buch von der Autorin Gemma Burgess. Bereits „Der letzte Single fängt den Mann“ konnte mich total begeistern und hier war es nicht anders. Die Autorin hat eine ganz besondere Art mich mit ihren Geschichten und Büchern zu verzaubern. Sie hat eine lockere und leichte Schreibweise und sehr sympathische Charaktere geschaffen, die ich allesamt toll finde. Nicht zu vergessen ihr humorvoller Stil, der an den richtigen Ecken gepasst hat. Die Protagonistin ist Pia Keller. Ihre Eltern sind reich und haben sie schon immer mit ihrem Geld unterstützt. Nun möchte sie aber auf eigenen Beinen stehen, was für sie anfangs gar nicht so leicht ist, denn man muss erst mal einen Job finden. Als frischer Uniabsolvent ist es nämlich nicht gerade einfach in der Berufswelt klar zu kommen, da einfach die Erfahrung fehlt. So kommt Pia auf die geniale Idee Karriere mit einem Food-Truck zu machen. Pia wirkt auf mich keinesfalls verwöhnt, so wie man es sonst von Kindern reicher Elter gewohnt ist. Allerdings ist Pia etwas pessimistisch. Wenn etwas nicht sofort funktioniert, kommt es zu einer Art Kettenreaktion, bei der sie dann sämtliche Dinge aneinanderreiht und für ihre Zukunft komplett schwarz sieht. Trotzdem gibt sie nicht auf, denn sie wird auch viel von ihren lieben Freundinnen, mit denen sie zusammenlebt, unterstützt. Da gibt es Madeleine, Angie, ihre beste Freundin Julie und Coco. Alle haben ihren eigenen Charakter, wobei Julia am bodenständigsten und Angie eher der Draufgängertyp ist. Die Geschichte geht sofort turbulent los, Pia hat nämlich mit dem Bruder ihrer Mitbewohnerin geschlafen. Und so folgt eine aussichtslose Situation der nächsten, das Ganze ist natürlich mit viel Humor beschrieben, wobei es auch wirklich teilweise Situationen gab, bei denen ich schon die Luft anhalten musste, weil es richtig spannend wurde. Was für mich auch noch zu einem großen Pluspunkt zählt, ist das Alter der Charaktere. Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, bei denen die Hauptpersonen das gleiche Alter (20-23) wie ich haben, was mir natürlich umso mehr gefallen hat, da man sich doch ein bisschen mehr in die Charaktere hineindenken kann. Ich kann allen Chick-lit Fans dieses Buch nahelegen, ihr werdet bestimmt ein paar unterhaltsame Stunden haben.  

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