Gemma Burgess Männerfrei

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Inhaltsangabe zu „Männerfrei“ von Gemma Burgess

Probleme mit Männern? Die Lösung heißt Männerfrei! Männer sind gefährlich und haben diverse Nebenwirkungen. Nach ihrer sechsten gescheiterten Beziehung entscheidet sich Sass, eine romantische Fastenzeit zu beginnen: keine Männer, keine Trennungen, keine Enttäuschungen. Und was passiert? Ihr Leben – normalerweise freudig-traumatisch gefüllt mit Dates, Klamottenfragen und dem Wodka danach – ist plötzlich entspannt! Abstinenz ist cool, und plötzlich fliegt ihr alles zu, vor allem Männer, vor allem Jake: witzig, klug und überhaupt … Wird Sass die Regeln brechen? Oder ist das sorgenfreie Leben zu schön, um es wieder aufs Spiel zu setzen?

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  • Rezension zu "Männerfrei" von Gemma Burgess

    Männerfrei
    Ellynyn

    Ellynyn

    20. September 2012 um 08:36

    Nach ihrer sechsten gescheiterten Beziehung verordnet sich die Heldin Sass eine Männerpause. Gemeinsam mit ihrern Freundinnen Kate und Bloomie stellt sie einen Regelkatalog auf, die sie nun drei Monate lang befolgen will um nicht wieder auf Männer reinzufallen, die sie dann ja doch nur wieder verlassen. Klingt spannend? Ist es aber nicht. Im Gegenteil. Ich habe selten ein so schlechtes und oberflächliches Buch gelesen wie dieses hier. "Ihre Romane hat die Autorin für selbstbewusste, kluge und witzige Frauen mit Stil geschrieben – sie zu lesen ist wie eine lange Unterhaltung und ein Glas Wein mit der besten Freundin." So wirbt Amazon für dieses Buch und ich frage mich, ob ich entweder das Buch nicht verstanden habe, oder dieser Text vielleicht von einer Maschine generiert wurde. Wie schon erwähnt verordnet sich Sass eine Männerpause. Schon zu Beginn erfährt der Leser von ihren Ex-Freunden und wie sie von ihnen verlassen wurde. Nach dem dritten Beziehungsaus würde sich doch eine halbwegs intelligente Frau fragen was sie falsch macht. Und ob es vielleicht nicht an ihr selbst liegt, dass sie immer so schäbig behandelt wird. Gut, es gibt Frauen die einfach ein Idiotenmagnet sind. Aber Sass scheint auch nicht besonders clever zu sein. Dabei hat Sass angeblich studiert und sollte doch über eine gewisse Intelligenz verfügen. In dem Buch dreht sich alles nur um Weggehen, Alkoholexzesse, Rauchen und Lästereien. Ob nun über Männer, gemeinsame Freunde oder Arbeitskollegen. Sass ist Teil einer gemischten Clique und mit diversen Mitgliedern ständig unterwegs. Und genau als sie sich ihre Männerpause verordnet, treten ihre Ex wieder in Erscheinung. Die meisten wimmelt sie gekonnt ab, doch die Trennung von Rick sitzt ihr noch etwas in den Knochen und sie hadert mit ihrem Schicksal. So sehr, dass sie für Neues auch gar nicht offen ist. Auch wenn mit Jake ein neuer Mann in ihr Leben tritt. Doch ohne ihm nur den Hauch einer Chance zu geben, lässt sie ihn bei ausgestreckter Hand verhungern, geht ihm aus dem Weg und stürzt sich in ihre Karriere. Dennoch geht ihr Jake nicht mehr aus dem Kopf. Was eigentlich ganz nett beginnt, flacht sehr schnell ab. Für mich ist der Schreibstil absolut inakzeptabel. Ständig fällt das Wort Scheißkerl – gefühlte 20000 Mal, auf jeder zweiten Seite wird genau beschrieben was unsere Heldin aus dem Kleiderschrank zerrt ohne dabei zu erfahren wie sie wirklich aussieht. Selbst nach über 400 Seiten hab ich keine Ahnung wie Sass jetzt aussieht. Dafür erfährt man über den – für meine Begriffe – enormen Alkoholkonsum der Damen. Immer wieder kommt es zu Abstürzen und daraus resultierenden Katerstimmungen am nächsten Morgen. Das Buch bleibt oberflächlich und die ständigen Gedankenspiele in Sass’ Kopf erinnern ganz grauenvoll an die innere Göttin von Ana, der dusseligen Heldin von Shades of Grey. Es versteht sich von selbst, dass das Buch am Ende ein Happy End bekommt. Doch mal ehrlich …. so bescheiden wie Sass ihren Verehrer behandelt hat, gönn ich ihr das Happy End nicht. Ne, ich hätte ihr wirklich gegönnt, dass er sich ein netteres Mädchen sucht. Vor allem eins, das kein Alkoholproblem hat und das nicht über den IQ von einem Pflasterstein verfügt. Also wenn das ein Buch für intelligente Frauen ist, dann will ich nie was lesen, das für schlichte Geister und hohle Nüsse gedacht ist.

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  • Rezension zu "Männerfrei" von Gemma Burgess

    Männerfrei
    Lene1277

    Lene1277

    04. August 2011 um 00:16

    Die Story: Sass ist völlig am Boden zerstört: da hat sie doch gerade Ihren Freund auf einer Mottoparty mit einer anderen im Bett sozusagen in flagranti erwischt- unfassbar! Sie wirft einen Blick zurück auf ihr bisheriges Liebesleben und stellt fest: 6x in Folge hat man sich von ihr schon getrennt, jedes Mal für sie unerwartet, unschön...einfach nur depremierend. Während eines alkoholreichen Abends mit ihrer besten Freundin Bloomie, entsteht die scheinbar ideale Lösung für Sass' Problem...simpel und einfach: Eine Männerpause für 3 Monate! Und was im ersten Moment recht einfach klingt, ist es dann doch nicht....Doch Sass bleibt standhaft und als es im Job auch immer besser läuft, findet sie Gefallen an der "männerfreien" Zeit - wäre da nicht Jake, der ja irgendwie anders ist... Mein Eindruck: Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist vor allem sehr witzig geschrieben. Mir gefällt die Erzählperspektive aus Sicht der Protagonistin Sass, weil es einen herrlich zu lesenden Einblick in das verwirrte Seelenleben einer Frau gibt, die nach außen hin um Selbstbewußtsein bemüht ist und nach innen hin aber voller Selbstzweifel steckt (Zitat "Ich rufe mir mein Mantra ins Gedächtnis: Haltung ist Stärke, Schweigen ist Gelassenheit. Ich weiß, das ist kein besonders schlaues Mantra, aber es bewahrt mich davor, in schwierigen Situationen in nervöses Stammeln zu verfallen"). Aber ab dem Tag, wo sie diese 10-Punkte-Liste für ihr Männerfrei-Projekt in die Tat umsetzt, kann man als Leser quasi mitverfolgen, wie hier eine Wandlung stattfindet: anstelle die Fehler immer wieder bei sich zu suchen, merkt Sass mehr und mehr, dass es eigentlich an ihr selbst liegt, welche Wendung in ihrem Leben gerade geschieht. Ob das nun abends in der Bar oder aber tagsüber am Arbeitsplatz ist. Männern gegenüber, die sie anflirten, ist sie aber sehr abweisend und sehr darauf bedacht, dass da keiner die Schutzmauer, die sie sich mühevoll zugelegt hat, einreissen kann. Eine Methode, sich gegen etwaige Verletzungen & Trennungen zu schützen. Es geht in diesem Buch nicht zwangsläufig um eine Frau, die einfach mal beschliesst für eine gewisse Zeit auf Dates zu verzichten - sondern beschreibt vielmehr eine junge Frau die, nach vielen Enttäuschungen, auf der Suche nach sich selbst ist. Das ganze Buch ist mit sehr viel Witz geschrieben und bietet so einige Szenen auf, die einem doch selbst auch bekannt vorkommen dürften. Es besitzt eine sehr sympathische Protagonistin, die mit lauter kleinen, herrlichen Macken gesegnet ist. Auch die restlichen Charaktere des Buchs sind sehr erfrischend und immer wieder gibt es Stellen, an denen ich entweder schmunzeln oder sogar laut habe lachen müssen. Die Szenen sind zum Teil herrlichst komisch. Sass' Clique, angefangen von ihren Freundinnen über zu ihren ehemaligen Studienkollegen, ist eine bunte Mischung verschiedenster Charaktere - alles Endzwanziger und auf der Suche nach dem Platz im Leben. Für mich ein sehr schöner, erfrischender Roman - geeignet sicherlich nicht unbedingt nur für Singles. ;-)

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