Gemma Correll Das feministische Mach-Mit-Buch

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Inhaltsangabe zu „Das feministische Mach-Mit-Buch“ von Gemma Correll

Trump, Putin, Erdogan – Patriarchen sind immer noch an der Macht! Doch endlich regt sich wieder weiblicher Widerstand gegen Frauenverachtung und Sexismus: Eine neue, junge Frauenbewegung formiert sich. Da kommt dieses inspirierende Buch mit kreativen Anregungen für die junge Feministin gerade recht: Sie kann darin misogyne Zitate raten, den Weg durchs patriarchale Labyrinth finden, eine feministische Utopie entwerfen, T-Shirts mit fiesen Sprüchen bekritzeln, alberne Kondomdesigns zeichnen oder kämpferische Buttons malen und ausschneiden.
Feminismus und Witz, Kämpfen und Lachen gehen in Gemma Corrells neuem, superaktuellem feministischen Mitmachbuch bestens zusammen. Frauen an die Stifte – macht, lacht und malt mit!

Kleiner Wehrmutstropfen: Egal wieviel Spaß die Gestaltung macht, davon wird sich im "richtigen Leben" wohl eher nichts ändern ...

— StMoonlight

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  • Macht Spaß und bringt zum Nachdenken

    Das feministische Mach-Mit-Buch

    Eva-Maria_Obermann

    09. September 2017 um 14:26

    Das Buch mischt Humor und Information. Neben einem „ABC des Feminismus“ bietet es am Anfang auch einen kleinen Überblick der Feministischen Wellen. Immer wieder werden Fakten gegeben, am Ende gibt es nochmals einen Glossar und eine Lösungsseite. Denn das Mach-Mit-Buch bietet Fragen, die es zu beantworten gilt, kleine Rätsel. Außerdem Seiten für kreativen Spaß, Buch- und Filmlisten. Selbstironisch, Sarkastisch und vor allem richtig stark kommt das Buch daher. Und es lädt nicht nur zum Gestalten von Kondomen und kreativen Anwendungen der Menstruationstasse ein, sondern regt dabei auch immer wieder zum Nachdenken an. Mit einfachen Mitteln zeigt das Buch, das Feminismus vielfältig ist und im Grunde nur eine Überzeugung hat. Die, dass Menschen unabhängig ihres Geschlechts gleich sind. Wie viele Menschen das anders sehen und was sich Frauen so alles öffentlich gefallen lassen müssen, wird ebenfalls gezeigt. Wie tabuisiert Themen wie Menstruationblut ist, warum der Bechdel-Test auch heute noch wichtig ist und was eigentlich die großen Probleme am Patriachat sind. Natürlich ist das hier unvollständig. Das Buch lädt zum ersten Nachdenken ein, zur aktiven Beschäftigung mit Feminismus, es übertreibt hier und da, weil es die Idiotie der Situationen aufzeigt. Beispielsweise mit der Seite voller Männernippel, die in den Algorithmen der sozialen Medien nie beanstandet werden, während bereits stillende Frauen als pornografisch gelten. Im gleichen Zug kommt auch das Soziale-Medien-Bingo ist, in der die tollen Standard-Sprüche, denen jede Frau, die sich mal für gleiche Rechte einsetzt zu hören bekommt. „Feminazi“, „du verstehst keinen Spaß“, „ich bin auch eine Frau und fühle mich nicht diskriminiert“, etc. Das Buch macht vor allem eins, es geht offen mit Themen um, die gerne verschwiegen werden. Nicht nur die Periode, auch Sex wird immer wieder aufgegriffen. So selbstverständlich und doch Tabu. Es macht großen Spaß, durch die Seiten zu blättern, aus der Menstruationstasse einen Blumentopf zu machen und ein Tampon knallrot anzumalen. (Schon gewusst: Mensturationsblut ist gar keine hellblaue Flüssigkeit). Richtig toll fand ich aber, aus dem Buch herauszutreten und meine Bücher, meine Filme, meine weiblichen Vorbilder zu betrachten. Wie sieht diese direkte Umwelt im Hinblick auf sexistische Grundzüge aus. Was kann ich dabei empfehlen? Das feministische Mach-Mit-Buch stellt dabei keinen Absolutheitsanspruch. Es bleiben Lücken, Bücher, die gelesen werden können (oder vielleicht auch sollen), Filme, die einen erstaunen (hättet ihr gedacht, dass Clueless feministisch gelten kann), Blickwinkel, die auch mir neu waren und Begriffe, die ich noch lernen muss. Das Buch ist für alle, die sich mit Feminismus beschäftigen eine Bereicherung aber auch und gerade für die, die ihn noch nicht kennen. Ich kann es jedem ans Herz legen, hineinzuschauen und über einiges nachzudenken.

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  • Frauenpower pur

    Das feministische Mach-Mit-Buch

    StMoonlight

    04. September 2017 um 09:42

    Liebe mitgeschlechtliche Menschen, auch wenn die Frauen heute – zumindest offiziell – emanzipierter sind als vor einigen Jahrzehnten, so ist eine Gleichbehandlung noch lange nicht überall angekommen. Ein gutes Beispiel sind da z.B. die Aufsichtsräte, Positionen, die fast nur von Männern bekleidet werden. In einem Interview gaben diese dann sogar noch zu, dass sie das weibliche Geschlecht für unfähig halten. Dazu kommt dann noch der liebe Alltag in denen Frauen oft weniger Gehalt bekommen, aber mehr zahlen müssen (Bsp. Friseur – und nein, selbst bei gleicher (Kurzhaar)Frisur ist der Betrag meist dreimal so hoch.) Damit das weibliche Geschlecht endlich all den Lügen trotzen kann, hat Gemma Correll ein Buch geschrieben, in dem Frau sich so richtig austoben kann.  Dieses Mitmachbuch bietet in erster Linie jede Menge zum Ausmalen, z.B. Tampons/ Slipeinlagen/ Menstruationstassen, die es gilt mit einem roten Filzstift zu bemalen. – Hintergrund sind die „Werbelügen“, denn Blut ist einfach nicht Blau, sondern Rot. Das ist immerhin Fakt. Es gibt ein Sexkreuzworträtsel, einige kleinere Aufgaben, wie z.B. die Gestaltung eins Zeitschriftencovers und selbst eine Anziehpuppe, die eben einfach so sein darf wie sie will, mit Tattoos, Körperbehaarung oder Kleidung in der sie sich wohl fühlt.   Die enthalten Karikaturen sind lustig gestaltet, wie alle – großen und kleinen – Bilder. Die weißen Seiten lassen sich prima bemalen und beschreiben. Da sie aus etwas festerem Papier sind, drückt auch nichts so schnell auf die andere Seite durch.   Der verwendete Schreibstil richtig sich allerdings eher an jüngere Leser, denn Begriff wie „Boah.“ und andere „jüngere“ Worte sind reichlich enthalten.  ~°~ Fazit ~°~  Obwohl dieses Buch doch recht dünn ist, bietet es viele verschiedene Möglichkeiten seiner feministischen Ader freien Lauf zu lassen.  Rätseln, malen, basteln, … Eine wahrlich bunte Mischung gegen die Ungerechtigkeit. Kleiner Wehrmutstropfen: Egal wieviel Spaß die Gestaltung macht, davon wird sich im „richtigen Leben“ wohl eher nichts ändern…

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