Gemma Malley

 3.7 Sterne bei 220 Bewertungen
Autorin von Der Pakt, Das letzte Zeichen und weiteren Büchern.
Gemma Malley

Lebenslauf von Gemma Malley

Gemmy Malley hatte bereits als Kind den Plan später einmal als Autorin zu arbeiten. Zunächst sudierte Malley Philosophie in Reading. Während der Studienzeit schloss sie sich einer Band an, mit welcher sie zusammen in Japan und Frankreich auf Tournee ging. Sie arbeitete als Journalistin und Beamtin und entschloss sich dann komplett dem Schreiben zu widmen. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in London.

Alle Bücher von Gemma Malley

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Der Pakt

Der Pakt

 (80)
Erschienen am 01.11.2007
Das letzte Zeichen

Das letzte Zeichen

 (71)
Erschienen am 08.06.2012
Widerstand

Widerstand

 (25)
Erschienen am 04.03.2009
Das letzte Zeichen - Die Verschwundenen

Das letzte Zeichen - Die Verschwundenen

 (8)
Erschienen am 01.08.2013
The Declaration

The Declaration

 (26)
Erschienen am 30.04.2008
The Resistance

The Resistance

 (5)
Erschienen am 02.02.2010
The Legacy

The Legacy

 (4)
Erschienen am 18.08.2011
[The Resistance] [by: Gemma Malley]

[The Resistance] [by: Gemma Malley]

 (1)
Erschienen am 05.04.2009

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Neue Rezensionen zu Gemma Malley

Neu
SolarisAmaterasus avatar

Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

Unsterblichkeit: Ja bitte, oder Nein danke?
SolarisAmaterasuvor 9 Tagen

Kapitelanzahl: 27
Seitenanzahl: 320
Erscheinungsdatum: Mai 2008
ISBN: 978-1-59990-295-1

Weitere Bücher: The Resistance (Der Widerstand), The Legacy

Cover:

Es gibt, denke ich, drei verschiedene Cover. Am Ansprechendsten fand ich das Cover mit dem roten Schmetterling, dem schwarzen Hintergrund und der weißen Schrift. Das deutsche Cover finde ich ehrlich gesagt ein wenig langweilig.

Blerp:

In the year 2140, it is illegal to be young. Children are all but extinct. The world is a better place.

Longevity drugs are a fountain of youth. Sign the Declaration, agree not to have children and you too can live forever. Refuse, and you will live as an outcast. For the children born outside the law, it only gets worse - Surplus status.
Not everyone thinks Longevity is a good thing, but you'd better be clear what side you're on. Surplus Anna is about to find out what happens when you can't decide wheter you should cheat the law or cheat death.

Klappentext:

Anna kennt weder den Himmel noch das Leben hinter den Mauern des Überschuss-Heims. Doch Peter macht ihr klar, dass Schmetterlinge auch mal fliegen müssen. Anna ist Überschuss. Sie lebt in dem Heim "Grange Hall", um die Sünde, die ihre Eltern begangen haben, indem sie sie zeugten, durch Fleiß und Disziplin wiedergutzumachen. Kinder zu bekommen ist laut dem Pakt von 2080 verboten. Doch Annas Eltern haben sich nicht daran gehalten. Deshalb hasst Anna sie und bemüht sich, eine nützliche Dienerin zu sein - das ist immer noch besser, als eingeschläfert zu werden. Dann kommt ein neuer Überschuss hinzu: Peter. Er ist anders - rebellisch und unerschrocken. Und er kennt Annas Eltern und Annas schmetterlingsförmiges Muttermal. Sie will nichts mit ihm zu tun haben, doch er ist hartnäckig [...]

Note: Ich habe die letzten Sätze des deutschen Klappentextes entfernt, da sie meiner Meinung nach zu weit vorgreifen.

Charaktere:

Außer Sheila, Julia und Peter mochte ich keinen der Charaktere.

Anna ist Überschuss. Sie hält sich an die Regeln und tut was ihr gesagt wird, denn sie will einmal eine nützliche Dienerin sein. Sie bricht nie eine Regel und hinterfragt nicht was die Lehrer ihr beibringen und ist der Meinung, dass Peter sich fügen sollte.

Peter ist ein Rebell von Natur aus und sagt Anna immer wieder, dass sie einen Nachnamen hat. Er legt sich absichtlich mit allen und jedem an und nimmt dafür auch gerne Schläge in Kauf. Er hat ein reines Herz und bleibt auf seinem Weg, obwohl er von Anna abgewiesen wird.

Mrs Pincent ist die Leiterin von Grange Hall, einem Ort an den alle die den Titel Überschuss tragen hinkommen. Sie ist eine kalte Frau und labt sich an dem was sie den Kindern und Jugendlichen antut.

Sheila hat eine starke Persönlichkeit und wünscht sich nichts weiter als aus Grange Hall hinaus zu kommen. Obwohl jeder ihr sagt, dass ihre Eltern sie hassen, glaubt sie kein einziges Wort davon und versucht Anna zu überzeugen, dass sie kein Überschuss ist.

Mr. and Mrs Covey sind die Eltern von Anna und lieben sie aus ganzem Herzen.

Julia ist eine Unsterbliche mit edlen Prinzipien und einem guten Herz, die Anna kennen gelernt hat. Anders als die meisten in ihrem Alter, hat sie keine Angst vor den Jugendlichen, sondern findet es schade, dass so viele ihr Dasein an Orten wie Grange Hall fristen müssen.

Gestaltung:

Ich finde, sobald man ein paar Vokabeln kann, ist es ein leichtes dem Text zu folgen. Vieles ergibt sich aus dem Kontext, weswegen ich es für solche, die ein etwas anspruchsvollere Lektüre bevorzugen, empfehlen kann.
Die Geschichte an sich ist ziemlich fad und eintönig. Es gibt nur einen möglichen Handlungsverlauf und es gibt nicht so etwas wie einen Plan B, sondern Plan A ist immer der, der ausgeführt werden muss. Es ist vorhersehbar was passiert und die Handlung könnte auch in einem Dorf stattfinden (aufgrund von Entwicklungen später im Buch), aber nicht auf der ganzen Welt.
Für meinen Geschmack gab es zu viele Zufälle und die gesamte Geschichte verläuft zu einfach, ohne ein wirkliches Hindernis, das sich in den Weg der Protagonisten stellt, oder diesen auch einmal blockiert.
Es gab auch ein oder zwei Plotholes, bei denen nicht nachvollziehbar war, warum die Personen genau so handelten, oder warum die angebotene Lösung des Problems am Ende so ohne weiteres geklappt hat, obwohl Seiten davor in eine andere Richtung erzählt wurde. Für diejenigen die es wissen wollen: Ihr könnt mich diesbezüglich gerne anschreiben.
ABER der Grund warum dieses Buch gut ist, liegt nicht an dem Storytelling der Autorin, sondern an dem Hintergrundgedanken und wie sie verpackt sind: Was wäre wenn jeder ewig leben könnte? Welche Probleme würden auftreten? ... Denn das ist der Autorin wirklich einmalig gelungen.
Nicht die Textstellen aus Annas Sicht waren interessant, sondern die aus den Sichten der anderen Charaktere. Man hat einen Einblick in das Leben der Einzelnen bekommen und das war es, was das Buch um so vieles bereichert hat.
Auch wenn man im Bereich der Geschichtserzählung noch einiges tun hätte können um es ansprechender, spannender oder interessanter zu machen, so hat die Autorin definitiv verstanden, die Nachricht die sie ihren Lesern geben will, so zu verpacken, dass sie auch super ankommt.
Obwohl es nicht so herüberkommt, da ich einiges an der Geschichte auszusetzen hatte, habe ich das Lesen doch genossen.

Fazit:

Dieses Buch hat mir wenig gefallen, was nicht daran lag, dass ich es auf Englisch gelesen habe. Es ging nicht um die Welt in der Anna lebt, sondern einzig und allein um den Hintergrund des Buches, also was passieren würde, wenn ein Unsterblichkeitsserum erzeugt werden würde. Darunter leidet auch die Geschichte. Der Verlauf ist viel zu einfach, wodurch die Spannung oft weggenommen wird.

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Keksisbabys avatar

Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

Who wants to live forever
Keksisbabyvor einem Jahr

In einer Welt in der es den Tod nicht mehr gibt, sind Ressourcen knapp. Für jeden Menschen der geboren wird, muss einer sterben. Geschieht das nicht, werden die Kinder als Surplus bezeichnet. Surplus müssen ihren Wert durch Arbeit unter Beweis stellen und haben keinerlei Rechte haben. Sie werden ihren Eltern weggenommen und in Erziehungsheime gesteckt, wo sie lernen einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft beizusteuern. Anna versucht mit allen Mitteln mit gutem Beispiel voranzugehen, um den Makel ihrer illegalen Geburt wettzumachen. Doch dann gibt es einen Neuzugang, der Annas Welt auf den Kopf stellt. Peter denkt gar nicht daran, sich als minderwertig zu betrachten, nur weil er ein Surplus ist. Er hinterfragt die Ordnung des Establishments und zeigt Anna eine andere Sicht auf die Dinge.

 

In einer Welt, in der der Tod abgeschafft wurde, muss es unweigerlich zu begrenzten Ressourcen kommen. Erschreckend welches Bild von einer überalterten Gesellschaft die Autorin malt. Auch wenn jeder versucht den Alterungsprozess ein Schnippchen zu schlagen, so ist die Gesellschaft jedoch zum Stillstand verdammt, weil mit der fehlenden Jugend auch neue Impulse und Denkmuster fehlen. Außerdem scheint man mit den Drogen, die das Leben verlängert, keineswegs den Kinderwunsch ausgemerzt zu haben. Die Idee hinter diesem Buch ist großartig. Wohin kommen wir, wenn die Generationen nicht mehr abgelöst werden, was passiert wenn wir alle Zeit der Welt bekommen und doch nichts mit uns anzufangen wissen. Doch an manchen Stellen hat es mir an der Umsetzung gehapert. Ehe Anna sich entschließt die andere Seite der Medaille zu betrachten und sich nicht länger für einen Makel zu halten, vergeht eine verdammt lange Zeit. Im Allgemeinen war mir Anna zu angepasst zu brav, zu wenig bereit zu rebellieren und als sie es dann tut, ist es aber auch sofort eine Drehung um 180°. Das die Heimleiterin, dann eine geheime Vergangenheit hat, die Peter involviert, war auch ein Zufall zu viel für mich. Am unglücklichsten war ich jedoch mit dem Ende. Es hat alles einfach zu nahtlos ineinander gepasst und alles war gut. Irgendwie zu abgeschmackt.

 

Ich bin noch unschlüssig ob ich die nächsten Bücher lese, aber reizen würde es mich aufgrund der Plotidee schon, weniger wegen der Charaktere, denn die waren mir zu blass.

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wandablues avatar

Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

Empfehlenswertes Jugendbuch!
wandabluevor 2 Jahren

Empfehlenswertes Jugendbuch.
Ewiges Leben durch die Droge Longevity schafft Probleme, denn wie löst man die Sache mit der Überbevölkerung? Ganz einfach: Life for a life. Und da keiner sterben will, gibt es keine Jugend mehr. Wenn da nicht die Illegalen wären.

Gemma Malley zeigt ein beklemmendes Szenario, in dem das Leben der Illegalen in sogenannten Surplus-Halls, in denen sie einem gemeinen Brainwashing unterzogen werden, anschaulich dargestellt wird und schafft einen durchweg spannenden Ausblick auf ein Entkommen.

Die einfache Spache ist jugendgerecht, aber manchmal floskelbehaftet. Dafür gibt es, wie immer, Punktabzug. Ansonsten ist dieses Jugendbuch ab 12 oder 13 Jahren durchaus zu empfehlen. Dass die Figuren manchmal etwas plakativ sind, stört bei einem Jugendbuch für dieses Alter nicht, wo böse auch mal bös und gut gut sein darf. Es muss nicht immer alles kompliziert sein.

Das Buch ist Auftakt einer Trilogie. Es wird gefolgt von den Bänden: The Resistance und The Legacy. Man kann die Bände durchaus im Original verschenken, da die Handlung durchweg spannend ist, der Dystopiecharakter im Trend liegt, die Sprache so einfach und (der/die) Teenie dadurch leichten Zugang zu einer der Weltsprachen findet.

Fazit: Unterhaltend. Spannend. Kann man mit gutem Gewissen an Teenies beiderlei Geschlechts verschenken.

Kategorie: Jugendbuch
Verlag: Bloomsbury 2007

Kommentare: 5
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Gespräche aus der Community

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Gackelchens avatar
"My name is Anna and I shouldn't be here. I shouldn't exist. But I do." Die Englisch-Lesegruppe liest in der erste Aprilwoche "The Declaration" von Gemma Malley, eine mitreissende Dystopie von 2008 und jeder der interesse hat ist eingeladen mitzulesen. Wir freuen uns immer über neue Einschübe und Meinungen. Das Buch ist auch super für Einsteiger in die englische Sprache geeignet da der Schwierigkeitsgrad nicht allzu schwer ist. Also, wer sich bisher noch nicht getraut haben sollte hat hier seine Chance! "In the year 2140, longevity drugs have all but eradicated old age. That means Anna should never have been born. Nor should any of the children she lives with." Seiteneinteilung mache ich heute Abend mit dem Buch in der Hand :)
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Zusätzliche Informationen

Gemma Malley im Netz:

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in 339 Bibliotheken

auf 93 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

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