Gemma Malley Das letzte Zeichen

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Zeichen“ von Gemma Malley

Ein tödliches Zeichen. Eine Liebe gegen alle Verbote

Wir schreiben das Jahr 2065. Nachdem Kriege und Terrorismus die Welt beinahe zerstört haben, wurde die Stadt gegründet, geführt durch eine Regierung, die das Böse ausmerzen und alle Menschen zu vollständig guten Wesen machen will. Evie arbeitet für das System und ist dafür zuständig, den Bürgern ihr Zeichen zuzuteilen: A, B, C – je nachdem, wie »gut« sie sind. Evie selbst gehört zur Elite und soll Lucas heiraten, ein mächtiges Regierungsmitglied. Doch Evie liebt Lucas’ Bruder Raffy. Da erhält Evie eine Änderungsmeldung: Sie soll Raffy ein neues Zeichen geben. Raffy wird als K eingestuft – K wie »Killable« – das Zeichen für den Tod …

Nicht die beste Dystopie und das Gefühlshin- und her der Hauptdarstellerin nervt gewaltig.

— lexana

Hab mich durch gekämpft. Noch bin ich sehr unsicher ob ich Teil zwei lesen werde.

— RomaSee

Interessante Handlung, doch das i-Tüpfelchen fehlt.

— Pixelschubser.in

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ein besonderes Buch, auch wenn ich in der Mitte eine kleine Leseflaute hatte

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  • Es fehlt das i-Tüpfelchen...

    Das letzte Zeichen

    Pixelschubser.in

    17. June 2014 um 14:20

    Dieses Buch lag schon länger in meinem Regal, unberührt. Das Cover ist nicht sonderlich ansprechend, aber die Handlung klingt eigentlich ganz spannend. Und da ich statt Elfen und Vampiren momentan eher Bücher wie Panem, Divegent und "Die Auslese" bevorzuge, gewann das Buch dann doch an Aufmerksamkeit. Die Welt war nach der Schreckenszeit so gut wie zerstört. Doch abgeschottet von den bösen Menschen führt Evie ein gutes Leben in der Stadt. Alle in der Stadt sind gut. Wie gut, wird vom System bestimmt. Je nach Rang wird man in A, B, C oder D eingestuft. Evie ist eine B und hat einen bedeutenden Job in der Verwaltung. Ihr Verlobter ist sogar vom Rang A, einer der Besten! Doch leider liebt sie ihn nicht, sondern seinen Bruder Raffy. Doch Raffy wird nicht als gut angesehen, nein, eines Tages wird er sogar als "K" eingestuft. "K" steht für "Killable"... Bei der Geschichte kann man feine Parallelen zu Divegent ziehen, daher habe ich mir das Buch auch ausgesucht. Aber so richtig konnte ich mich in die Story nicht einfinden. Naja, in die Geschichte eigentlich schon. Aber mit einem Hauptcharakter hatte ich irgendwie total die Probleme. Und in den Textpassagen hat so ein bisschen das i-Tüpfelchen gefehlt. Trotz dessen überlege ich mir, den Folgeband zu holen. Ich bin ja schon neugierig wie es weiter geht.

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  • Originell, und doch enttäuschend

    Das letzte Zeichen

    MikkaG

    26. May 2014 um 00:01

    Die Grundidee klingt unglaublich spannend und originell: Im Jahr 2065 ist die "Stadt" buchstäblich Evies ganze Welt. Ihr ist gar nicht bewusst, in was für einer klaustrophobischen, geistig und moralisch engstirnigen Gemeinde sie lebt - und wie sehr alle Bewohner tagtäglich einer grausamen Gehirnwäsche unterzogen werden. Der beinahe gottähnlich verehrte "Bruder" predigt, dass Menschen grundsätzlich böse geboren werden, und dass nur eine Operation, bei denen ihnen ein Teil des Gehirns entfernt wird, sie von diesem Mangel befreien kann. Und so wird bei jedem Bewohner der Stadt schon im Kindesalter diese Operation durchgeführt. Aber bei den wirklich Bösen wirkt angeblich noch nicht einmal das... Und so beobachten die Bewohner sich gegenseitig mit Misstrauen und Angst. Sie alle werden vom System in Kategorien von A bis C eingeteilt, je nachdem, wie "gut" oder "böse" sie sind. Und dennoch sind die Menschen dankbar, denn der Bruder beschützt sie vor dem Bösen, das vor den Toren der Stadt lauert. Evie hat Albträume, die sie sich nicht erklären kann, und noch mehr leidet sie darunter, dass ihre Mutter jeden noch so kleinen Fehltritt als Hinweis darauf ansieht, dass Evie "böse" ist... Sie ist Lucas versprochen, dem Protegé des Bruders, aber es ist Lucas' wilder Bruder Raffy, den Evie heimlich liebt. Sie arbeitet für die Verwaltung der Stadt und ist zuständig dafür, Kategorie-Änderungen in das Computersystem einzupflegen - und eines Tages erfährt sie, dass ausgerechnet Raffy der Kategorie "K" zugeordnet werden soll... Der Kategorie für die unheilbar Bösen, die aus der Stadt verstoßen werden. Trotz all diesem Potential plätschert die Geschichte lange lustlos vor sich hin, und so geht viel an Spannung verloren. In vielen Szenen, die eigentlich rasant und spannend sein könnten, wird das Tempo komplett ausgebremst, indem sich die Charaktere völlig unangemessen verhalten. Lebensgefahr? Ach, lass uns trotzdem erstmal ausführlich unsere Beziehungsprobleme ausdiskutieren, ist ja nicht so, als ob wir es eilig hätten. Da konnte ich oft nur mit dem Kopf schütteln. Was mich auch immer wieder gestört hat: für mich war das ganze System hinter der Stadt, die Verwaltung und das Computerprogramm, auf dem alles beruht, unglaubwürdig und schlecht durchdacht. Da kamen immer wieder Dinge vor, wo ich dachte: das würde niemals so laufen. Zum Beispiel scheint es keinerlei Backups für das Computersystem zu geben, und der Bruder läuft ohne irgendeine Art von Personenschutz durch die Gegend, obwohl er weiß, dass er Feinde hat. Und auch andere Dinge machen keinen Sinn. Die Rebellen bereiten sich seit über 10 Jahren auf einen Putsch vor, aber als der Tag dann gekommen ist, haben sie anscheinend noch NICHTS vorbereitet und übertragen die wichtigen Aufgaben zwei Teenagern, die sie erst seit ein paar Tagen kennen. Es ist sehr bezeichnend, dass die Autorin einen fundamentalen Teil der Handlung, nämlich die Idee, dass von einem bestimmten Teil des Gehirns Aggression und Gewaltpotential gesteuert werden, direkt am Anfang mit einem 1:1 übernommenen Wikipedia-Eintrag erklärt. Man hat fast den Eindruck, als hätte sie darüber hinaus nicht recherchiert. Der Schreibstil ist streckenweise sehr einfach, und dann trieft er wieder vor Kitsch und/oder Pathos. Er hat mich leider nur wenig angesprochen. Außerdem werden manche Passagen wieder und wieder fast wörtlich wiederholt, wie z.B. ein Traum von Evie. Und das ist alles so schade, denn die Autorin hat eigentlich viele gute Ideen! Mit einer resoluten Überarbeitung könnte ein richtig gutes, spannendes, originelles Buch herauskommen. Evie ist im Grunde ein interessanter Charakter, aber irgendwann ging mir immer mehr auf die Nerven, wie lange sie fraglos akzeptiert, dass sie böse ist - und auch danach erstmal die Meinung von jedem übernimmt, der irgendeine Form von Autorität ausübt. Erst ist sie nur ein Mitläufer, und dann ist sie gegen Ende auf einmal die coole, toughe Rebellin... Das war für mich nicht glaubwürdig. Raffy war für mich einer der unsympathischsten männlichen Protagonisten, über die ich je gelesen habe. Er ist aggressiv, launisch, eifersüchtig, aufbrausend, kindisch... Und wenn er einmal ein Urteil über jemanden gefällt hat, bleibt er dabei - auch, wenn sich herausstellt, dass derjenige ihm unter großem persönlichen Risiko das Leben gerettet hat. Sein Bruder Lucas war vielleicht noch der komplexeste Charakter, den ich sehr interessant und vielversprechend fand. Anfangs erscheint er gefühlskalt und grausam, aber im Laufe des Buches stellt sich immer mehr heraus, dass das nur eine Maske ist. Und natürlich gibt es eine Dreiecksgeschichte, die aus heiterem Himmel über den Leser hereinbricht - gerade eben hat Evie Lucas noch gehasst... Die Romantik hat mich ebenfalls nicht überzeugt und größtenteils kaltgelassen. Der böse, böse Bruder ist manchmal geradezu eine Karikatur seiner selbst, völlig überzogen und fast schon wieder komisch. Und bei der kleinsten Bedrohung bricht er dann zusammen und winselt wie ein kleines Kind, wobei er nebenher noch Dinge ausplaudert, die ihn vor seinen Wachleuten ziemlich schlecht dastehen lassen. Es gibt viele Charaktere, die so viel Potential haben... Aber nicht einer davon erfüllt für mich dieses Potential. Fazit: Ich wollte dieses Buch so gerne mögen! Die Grundidee ist originell, die Autorin hat viele tolle Ideen... Aber die Spannung verpuffte für mich immer wieder, vieles erschien mir nicht glaubwürdig, die Charaktere verschenken meiner Meinung nach ihr Potential, und auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Leider, leider habe ich den Fehler gemacht, alle drei Bände der Trilogie auf einmal zu kaufen.

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  • 0/8/15 Dystopie

    Das letzte Zeichen

    Sylence

    08. February 2014 um 13:45

    Dystopien! Überall, wo man hinschaut, Dystopien! Seit dem großen Erfolg von Panem schießen sie förmlich aus dem Boden, obwohl sie immer schon ein spannendes Genre in der Literatur waren, denk man einfach mal an „Brave New World“ oder „Fahrenheit 451“. Da ich nichts gegen die Grundidee dieses Genres habe, durfte nun auch „Das letzte Zeichen“ bei mir einziehen – und das war bestimmt keine Coverentscheidung. Bei den Pink tun einem ja die Augen weh. In den Trümmern des ehemaligen Londons wurde die Stadt errichtet. Dort leben nur Menschen, denen man die Amygdala (einen Teil des Gehirns) entfernt hat, weil der Große Anführer davon ausgeht, dass dort das Böse sitzt. Trotz dieses drastischen Eingriffs müssen die Menschen überwacht werden, denn das Böse kann trotzdem von ihnen Besitz ergreifen. Aus diesem Grund werden den Bewohnern Zeichen zugeteilt. A – sehr gute Menschen, D – Abschaum der Gesellschaft. Wer nicht mehr vor dem bösen gerettet werden kann, bekommt ein K – Killable – und verschwindet für immer aus der Stadt. Evie kann eigentlich ganz glücklich sein, denn sie ist ein B mit einem guten Job und soll bald den einflussreichen A Lucas heiraten. Da gibt es allerdings nur ein Problem: Sie liebt Lucas Bruder Raphael! Das alles klingt doch schon mal nach einer recht spannenden Voraussetzung für ein gutes Buch, auch wenn ich mich fragte, warum man da unbedingt wieder eine Liebesgeschichte rein drängen musste. Irgendwie scheint das ja jetzt für viele ein wichtiges Element zu sein, überall muss es ein unglückliches Pärchen geben, das aus irgendwelchen Umständen nicht zusammen sein kann. Allerdings ist die Beziehung zwischen Evie und Raffy recht angenehm. Sie ist zwar der Auslöser der Problematik, drängt sich aber nicht so sehr in den Vordergrund. Wer nun eine starke Protagonistin – wie Katniss – erwartet, wird hier bitter enttäuscht werden. Evie ist ein Opfer ihrer Gesellschaft, wurde unterdrückt und steckt voller Selbstzweifel, was im Kontext sehr realistisch geht. Allerdings gehen einem ihre Nervosität, Zweifel und Unsicherheiten irgendwann schon ziemlich auf die Nerven. Nur gelegentlich blitzt mal die starke Seite, die in ihr steckt heraus. Da es sich aber nur um den Anfang einer Reihe handelt, kann es natürlich gut möglich sein, dass sie sich noch entwickelt. Raffy hingegen ist ein temperamentvoller Idiot, der erst redet und dann denkt. Er ist oft launisch, wird dann beleidigend und verletzend. Außerdem ist er ziemlich aufbrausend. Wenn ich ehrlich sein soll, dann weiß ich gar nicht, was Evie an dem findet. Dagegen sind die Nebenrollen, wie Lucas und Linus, richtig erhellend und werden einem mit der Zeit sogar sympathisch. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass sie Evies fehlende Stärke haben und die Geschichte tragen. Der Stil ist im Allgemeinen recht simpel, wenn man am Anfang den medizinischen Exkurs ausblendet, und so lässt sich das ganze Buch recht schnell lesen. Die Einfachheit im Stil lässt sich dann auch im Plot erkennen und macht „Das letzte Zeichen“ zu einer 0/8/15 Dystopie. Mädchen entdeckt das ihre Welt irgendwie doof ist, haut ab, trifft Rebellen und gemeinsam will man es ändern. Genau so in der Konstellation ist es schon oft da gewesen und man muss sich schon wirklich etwas einfallen lassen, um sich von der Masse abzuheben. Das ist hier leider nicht der Fall. Die Geschichte ist in Ordnung, aber nichts überwältigendes. Ich fühlte mich unterhalten, aber nicht überrascht und richtige Spannung bzw. Action kam bei mir auch nicht auf. Während des Lesens habe ich dann festgestellt, dass es den zweiten Teil der Reihe aktuell nur als eBook gibt. Wahrscheinlich, weil sich der erste Teil nicht ausreichend verkauft hat. Das finde ich schon etwas schade. Wer also die Reihe komplett haben will, muss hier auf die englischen Originalbücher zurück greifen. An sich ist der erste Teil aber auch abgeschlossen, wenn man nichts gegen ein leicht offenes Ende hat und braucht die restlichen Bücher nicht zwangsläufig zu lesen. Man kann ja auch mal etwas seine Phantasie anstrengen. Fazit: „Das letzte Zeichen“ hatte keine große Überraschung für mich und geht in der Flut der Dystopien wohl leider unter. Die Geschichte ist okay, der Grundgedanke der dystopischen Welt eigentlich sogar ganz interessant, aber leider wird nicht viel daraus gemacht. Die Geschichte versteht es, den Leser zu unterhalten und ist recht kurzweilig, allerdings reißt sie mich nicht mit. Eine stabile Benotung für eine stabile Leistung.

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  • Rezension "Das letzte Zeichen"

    Das letzte Zeichen

    Amenea

    23. June 2013 um 18:16

    Science Fiction ist immer schwer zu schreiben. Dieser Autorin ist es jedoch gelungen.  Der Einstieg in das erste Kapitel macht neugierig, dieser seltsame Traum, den sie hat.  Nach und nach werden dem Leser Informationen über das System zugespielt, die Rangordnungen, As, Bs,Cs,Ds.  Erst zur Mitte der Buches kommt eine weiter hinzu: K - killable.  Der Schreibstil ist flüssig, an einem Stück, nicht abgehakt. Auch die Handlung an sich scheint ausgereift und genau überlegt zu sein. Alle Handlungen der Personen, alle Nebeninformationen ergeben plötzlich einen Sinn.  Die Charaktere an sich sind gut beschrieben, was fehlt ist ihr Äußeres. Raffi und Lucas kann ich mir vorstellen, die anderen nur ansatzweise bis gar nicht.  Diesem Buch fehlen Informationen. Das System wird nicht gut beschrieben, Evies wahre Handlungsgründe bleiben im Dunkeln.  Auch dass es eine Fortsetzung geben soll hat mich überrascht, da das Buch für mich eigenständig bleiben sollte. Aber nun gut. 

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    Lenny

    18. February 2013 um 21:18

    Menschen leben nach einem System, werden in A,B,C und D eingeteilt, wobei D die schlechteste Note ist, täglich werden diese Einteilungen überprüft und ggf. geändert, ein Leben in einer Stadt, umgeben von hohen Mauern......leider gab es nicht viele schöne Szenen in dem Buch, spannend war´s, aber nicht zum träumen....das Leben in der Stadt war nicht so toll, das Leben außerhalb der Stadt allerdings auch nicht......

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2013 um 18:55

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Ich habe bereits einiges von Gemma Malley gelesen. Um genau zu sein, alle ihre bisher veröffentlichten Dystopie-Romane. Und während mich The Declaration hellauf begeistert hat, fand ich die Fortsetzung The Resistance schon nicht mehr so gut und das Trilogie-Finale The Legacy sowie den alleinstehenden Roman The Returners fand ich sogar ziemlich blöd. Daher bin ich mit recht gemischten Gefühlen an Das letzte Zeichen heran gegangen und war mir erst gar nicht sicher, ob ich das Buch wirklich kaufen soll. Der Trailer, den ich ja auch als “Trailer-Highlight” auf der Startseite habe, hat mich dann allerdings doch so neugierig gemacht, dass ich mir das Buch zugelegt habe. Gestern um kurz vor Drei hab ich es aus dem Briefkasten geholt, um Neun waren die knapp 400 Seiten gelesen. Daraus folgt: Das Buch war überraschend gut! Das letzte Zeichens bietet nicht wirklich etwas neues, viele Elemente sind bereits hinreichend aus anderen Dystopien bekannt: Es gibt menschenfressende Zombies/Mutanten/Ex-Menschen/Whatsoever, eine OP, um Menschen von überflüssigen Gefühlen zu befreien, eine hinter hohen Mauern abgeschottete und isolierte Gemeinde, strenge Regeln, die den Umgang untereinander und die Aufteilung in verschiedene Klassen definieren, solche Sachen eben. Die gesamte Idee, dass die Amygdala als “Zentrum des Bösen” aus den Gehirnen des Menschen entfernt werden kann, um alle Menschen gut zu machen, fand ich zwar interessant, stand ihr allerdings etwas skeptisch gegenüber. Immerhin leitet die Autorin das Buch mit einem Auszug aus dem englischen Wikipedia-Eintrag zur Amygdala ein und Wiki ist ja nun mal nicht unbedingt als zuverlässigste Quelle der Welt bekannt. Das hat dem Buch leider einen etwas faden Beigeschmack gegeben, der sich über lange Strecken auch hartnäckig gehalten hat. Alles in allem hat sich Das letzte Zeichen aber gerade durch den wirklich tollen Schreibstil der Autorin als sehr lesenswert herausgestellt. Und auch wenn es zwischendurch immer wieder Passagen gab, die sich etwas gezogen haben oder kleinere Holprigkeiten aufgewiesen haben, hat es wirklich Spaß gemacht Das letzte Zeichen zu lesen. Daher gibt es 4,5 von 5 Punkten für dieses Buch.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    Chaosbibliothek

    09. January 2013 um 19:14

    Inhalt Die Protagonistin Evie lebt in einer Welt, die durch Kriege soweit zerstört wurde, sodass der einzig sichere Platz die von Mauern umzäunte Stadt ist. Die Bewohner dieser Stadt müssen sich der Neutaufe unterziehen, wo ihnen ein Teil des Gehirns entfernt wird, der angeblich die negativen Gedanken und Triebe beinhaltet. Fortan werden sie in Klassen unterteilt, die ihnen das Leben laut dem Bruder, dem Anführer, leichter macht. Denn nur wer sich an die Regeln des Bruders hält ist „rein“. Evie verbirgt ein Geheimnis, denn obwohl sie Lukas, ein „A“, heiraten soll, hegt sie Gefühle für seinen Bruder Raffy. Als Raffy dann das Zeichen „K“ erhält ändert sich die Welt für Evie völlig. Soll sie sich als gute Tochter der Stadt erweisen oder wechselt sie auf die Seite der Bösen. Meinung Zurzeit gibt es wieder eine Flut von Dystopien und ich fragte mich zunächst, wie diese sich von den anderen unterscheidet und war doch erstaunt, dass sie einige neue Aspekte aufwirft, wie das Entfernen eines Teils des Gehirns. Auch darf hierbei eine ausgeklügelte Intrige natürlich nicht fehlen. Evie hält sich schon längere Zeit für Böse, weil sie sich heimlich nachts mit Raffy in einem verlassenen Baum trifft. Sie versteht zunächst nicht warum sie Gefühle besitzt, wobei andere in ihrer Umgebung keine zu haben scheinen, aber als sie dem ganzen auf die Schliche kommt, macht sie einen gewagten Schritt und lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Raffy ist sehr temperamentvoll, was in den Augen des Bruders, da Gefühle verpönt sind, ein Problem darstellt. Er hasst das System und alle die damit einverstanden sind. Lucas scheint nach außen emotionslos und kalt zu sein. Er ist die rechte Hand des Anführers, was auf sein anpassungsfähiges Verhalten zurück zuführen ist. Er hält versucht seinen Bruder so gut es geht zu beschützen, doch dieser erkennt die Hilfe nicht. Hinter Lukas Fassade verstecken sich extreme Gefühle. Für welchen Bruder wird sich Evie entscheiden? Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Als Einleitung wählt Gemma Malley eine medizinische Abhandlung bei der die Entfernung des Gehirnteils und die damit verbundene Auslöschung der Gefühle beschrieben werden. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr eleganter Einstieg um den Leser in die Geschichte hineinzuführen. Fazit Obwohl sich diese Dystopie ein wenig von den anderen unterscheiden mag, ist es doch vorhersehbar, wie die Handlung ihren Lauf nehmen wird. Auch wird schon im ersten Teil eine mittlerweile typische Dreiecksbeziehung angedeutet, die in den nächsten Bänden vermutlich ihren Lauf nimmt. Der Roman war schon spannend, aber leider nicht fesselnd genug.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    chaosbaerchen

    23. November 2012 um 15:32

    Das Jugendbuch Das letzte Zeichen von Gemma Malley ist der erste Teil einer Trilogie und unter dem Originaltitel The Killables #1 – Evil must be identified erschienen. Hintergrund: Wir befinden uns im Jahr 2065 in London. Nach dem Ende der sogenannten Schreckenszeit, die die Welt durch Terror, Kriege und gnadenlose Gewalt in Schutt und Asche versetzt und deutlich dezimiert hat, taten sich ein Arzt und ein Informatiker zusammen, um eine neue Art der Zivilisation ohne Gewalt, Hass, Missgunst, Begierde und ähnliches – kurz ohne das Böse - zu erschaffen. Sie gaben ihrer Schöpfung auch einen Namen: die Stadt. Der Arzt nannte sich Großer Anführer und war überzeugt davon, das Böse im menschlichen Gehirn im sogenannten Mandelkern, der Amygdala, lokalisiert zu haben. Daher sollten sich alle Bewohner der neu gegründeten Stadt einer Operation unterziehen, die man Neutaufe nannte, und bei der besagte Hirnstruktur entfernt wurde. Die zurückbleibende Narbe an der linken Schläfe galt fortan als unverkennbares Zeichen für die Bewohner der Stadt. Leider blieb der erhoffte Operationserfolg aus, ganz im Gegenteil kam es zu unvorhergesehenen Komplikationen, die den Arzt schließlich seine Zulassung kosteten. Der Informatiker hingegen war überzeugt davon, dass es lediglich eines gut ausgeklügelten Überwachungssystems bedarf, um die Menschen zu befriedigen und ihnen ein Leben im Guten zu ermöglichen. Er entwickelte ein solches System und übertraf sich dabei selbst, aber letztlich wurde genau dieses System gegen ihn verwendet. Es kam noch ein Dritter dazu, eine Art Geistlicher und Vertreter des Großen Anführers, der sich Bruder nannte und das Volk regelmäßig um sich versammelte, um die Werte zu predigen. Nach und nach entwickelte der Bruder ganz eigene Vorstellungen von einer besseren Welt und nutzte die Erkenntnisse von Arzt und Informatiker schamlos für seine Zwecke aus. Das Ergebnis all dieser Entwicklungen war eine vom Bruder geführte von Mauern umgebende Stadt, in der ein graduelles Bewertungssystem die Menschen in die fünf Ränge A bis D sowie K und damit kategorisch in Gut und Böse einteilte. Jedem dieser Ränge war eine Farbe zugeordnet, die sich in einem Stoffband am Revers der Kleidung wiederfand, so dass man die Menschen auf den ersten Blick zuordnen und einschätzen konnte. Täglich fanden Anpassungen in Form von Rangänderungen statt, um das Böse im Keim zu ersticken und das Gute zu fördern. Die Personen: Evie – Die Zweifelnde Evie (Evangeline) ist 17 Jahre alt und arbeitet für die Regierung der Stadt in der Abteilung für Rangänderungen. Trotz ihres recht stabilen Elitestatus plagen sie regelmäßig Albträume, die sie an dem Guten in ihr zweifeln lassen. Raffy – Der Rebell Raffy (Raphael) ist in Evies Alter und Systemadministrator. Er ist von klein auf Evies bester Freund. In der Pubertät hat sich – nicht zuletzt gefördert durch die systembedingte konsequente Geschlechtertrennung – die Freundschaft der beiden in Liebe umgewandelt. Raffy ist voller Wut und Aggression gegen das System, weil sein Vater als K eingestuft wurde und die Stadt verlassen musste, als Raffy noch ein Kleinkind war. Raffy steht daher unter besonderer Beobachtung und die Treffen mit Evie finden nachts im Geheimen statt. Lucas – Der Perfekte Lucas ist Raffys älterer Bruder und Evies Verlobter und steht als solcher zwischen den beiden. Lucas ist ein mächtiges Regierungsmitglied und setzt die Belange des Systems scheinbar emotions- und skrupellos durch. Er steht bei Raffy im Verdacht, den Vater verraten zu haben und Schuld an dessen Degradierung und Verbannung zu sein. Die Geschichte: Raffy entdeckt bei seiner Arbeit eine „Panne im System“ und wird deshalb als K eingestuft. Lucas erfährt als erster davon und will seinem Bruder zur Flucht verhelfen, um eine Wiederholung des väterlichen Schicksals zu verhindern. Er weiht Evie in seine Pläne ein, da diese über ihren Vater Zugang zu den Schlüsseln für die Stadttore hat. Evie begleitet Raffy bei der Flucht ins Ungewisse und diese gestaltet sich alles andere als erwartungsgemäß. Das Cover: Das grell pinke Cover der deutschen Ausgabe ist irreführend. Der abgebildete K-Rang – das letzte Zeichen – wird durch die blutrote Farbe symbolisiert und nicht durch die Farbe pink. Das Cover der Originalausgabe ist dahingehend zwar korrekt, aber beide sind nicht unbedingt attraktiv gestaltet. Meine Meinung: Der Klappentext weist gravierende inhaltliche Mängel auf und ist ebenso wie das Cover irreführend. Solche Diskrepanzen verbieten sich für meine Begriffe und haben einen schlechten Einfluss auf den Gesamteindruck des Buches. Die Trilogie bietet inhaltlich ein sehr großes Potential, das allerdings im ersten Teil nur ansatzweise genutzt wurde. Der Leser wird schon durch die Erzählform des Präteritums auf Distanz gehalten und die Story ist für sich gesehen eher mager. Allerdings bietet das Buch dem aufmerksamen Leser zahlreiche Denkanstöße und fordert geradezu heraus, die Gedanken schweifen zu lassen den Bestand eines Systems wie dem dargestellten in Frage zu stellen. Damit wird die anvisierte jugendliche Zielgruppe aber vermutlich überfordert sein, so dass bei ihnen nur der Eindruck einer nichtssagenden und langweiligen Geschichte mit wenig tiefgründigen Protagonisten entsteht. Wenn man jedoch genauer hinschaut, dann bietet das Buch weit mehr als das und man erkennt die zunächst so plump wirkenden einfach gestrickten Charaktere als plakative Rolleninhaber und Spielfiguren des Systems, welches durch die perfiden Pläne des egoistischen Bruders einer ursprünglichen Bestimmung beraubt wurde. Letztlich geht es gar nicht um die Dreiecksbeziehung – sie ist nur ein Nebenspielplatz. Wären die Personen tiefgründiger, würden sie zwangsweise ihren Symbolcharakter einbüßen. Die Idee mit einer durch Mauern separierten Monarchie, die dem Sturz und Zusammenbruch geweiht und von Gegensätzen geprägt ist, ist alles andere als neu. Viele Dystopien haben diesen Ansatz verarbeitet. Was bei Gemma Malleys Buch jedoch anders und neu ist, ist der zeitliche Horizont. Denn jetzt nach dem ersten Band, in dem quasi nur der Ausgangszustand beschrieben wurde, geht es ja im Grunde erst richtig los.Was kommt nach dem Zusammenbruch des Systems, bei dem so viele andere Bücher enden? Wird sich dauerhaft etwas neues entwickeln, obwohl die Führungsebenen nach wie vor existieren und unterschiedliche Absichten haben, die niemals koexistieren können? Der Ansatz, das Böse zu eliminieren, den haben alle, aber die Umsetzung ist eben nicht so trivial und man braucht stets ein Gegengewicht, um das Gute zu stabilisieren. Fazit: Das Buch ist keine leichte Kost und fordert den Leser zwischen den Zeilen zum Denken auf. Dies macht das Lesen beschwerlich. Wenn man jedoch darauf verzichtet, dann wird man weder der Autorin noch dem Buch gerecht. Für Jugendliche spreche ich daher nur bedingt eine Leseempfehlungen aus.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. November 2012 um 12:22

    Ich war nicht sehr begeistert, für meinen Geschmack war es einfach zu langwierig. Nicht genug Spannung. Einige Worte dazu:
    http://twineetys.blog.de/2012/12/29/6-buecher-schnell-besprechungsrunde-15364229/

  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    nicole_schreider

    08. November 2012 um 17:35

    Inhalt: Wir schreiben das Jahr 2065. Nachdem Kriege und Terrorismus die Welt beinahe zerstört haben, wurde die Stadt gegründet, geführt durch eine Regierung, die das Böse ausmerzen und alle Menschen zu vollständig guten Wesen machen will. Evie arbeitet für das System und ist dafür zuständig, den Bürgern ihr Zeichen zuzuteilen: A, B, C – je nachdem, wie »gut« sie sind. Evie selbst gehört zur Elite und soll Lucas heiraten, ein mächtiges Regierungsmitglied. Wäre da bloß nicht das Problem, dass sie in seinen Bruder Raffy verliebt ist und mit ihm eine streng geheime Beziehung führt, von der die Regierung auf keinen Fall erfahren darf . Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Raffy's Bruder findet heraus, dass sein Bruder zum "K" runtergestuft werden soll - was mit einem Todesurteil gleichzustellen ist. Er hilft beiden aus der Stadt zu fliehen.Doch Raffy und Evie sind sich zunächst unsicher ob sie Lucas trauen können, da er sonst gefühlskalt und der Regierung untergeben lebt. Sie gehen das Risiko ein und erfahren so die Wahrheit über ihre Regierung: Die Gesellschaft richtet sich nach einem Perfiden Plan des Anführers den kaum ein Mensch kennt außer einer Gruppe außerhalb der Stadt. Evie und Raffy machen sich auf die Suche nach ihnen... Schreibstil: Der Schreibstil dieses Buches ist schwer zu beschreiben. Zu beginn des Buches wird man von einem Wissenschaftlichen Text nahezu überladen. Fachbegriff reiht sich an Fachbegriff. Dann wiederum, ist der Schreibstil sehr einfach und unkomplex, sodass man sich manchmal fragt, ob man nicht doch ein Jugendbuch in der Hand hält, dass für die Altersklasse 11+ vorgesehen ist. Die Handlung wird nur angedeutet ohne ins Detail zu gehen und Gefühle sind nur nebensächlich. Man bekommt die Geschichte zwar mit, aber man ist nicht mitten drin. An sich ist der Schreibstil überhaupt nicht anspruchsvoll. Nicht mal ansatzweise. Es gibt viele Wortwiederholungen und Sätze mit dem selben Satzmuster. Auf Dauer fiel es mir wirklich schwer jeden Satz durchzulesen, da das Buch vor Wiederholungen nur so triefte. Allerdings hatte ich dieses Buch relativ schnell durch, worüber ich dann doch sehr froh bin. Allerdings weiß ich noch nicht ob ich den Nachfolgeband lesen werde, da mich Gemma Malley nicht gerade mit ihrer Umsetzung überzeugen konnte. Fazit "Das letzte Zeichen" ist keins der Bücher, dass ich unbedingt weiterempfehlen würde. Es hält einfach nicht das, was der Klappentext verspricht. Viel Tam-tam um nichts. Nur heiße Luft. Angefangen beim Klappentext. Als ich mir die Kurzgbeschreibung von "Das letzte Zeichen" durchgelesen hatte, war ich neugierig wie mir das gesamte Buch gefallen würde, da ich die Idee mit dem "Bösen Menschen" als interessant und zugleich raffiniert empfand. Doch schon auf den ersten Seiten musste ich feststellen, dass der Klappentext kaum Gemeinsamkeiten mit dem Buch an sich, aufweist. Wo Hinten auf dem Buch behauptet wird, dass Evie ihre Liebe selbst zum "K" machen muss, erfährt sie es im Buch aus zweiter Hand und flieht. Genauso steht es mit der Liebesgeschichte. Allein durch den Klappentext denkt der Leser, dass Evie Raffy bisher nur anhimmelt. Tatsache ist allerdings, dass sich beide schon seit Jahren treffen und eine geheime Beziehung führen. Wie gesagt, zwischen Klappentext und eigentlicher Handlung liegen Welten. Das nächste Manko des Buches ist die fehlende Logik. Einerseits werden die Bewohner der Stadt 24 Stunden am Tag kontrolliert und bewacht, ständig werden neue Ränge verteilt. Dann allerdings schaffen es zwei Jugendliche seit Jahren einen Weg zu finden sich geheim zu treffen, ohne das es jemand mitbekommt. Ebenso einfach fällt es Evie den Schlüssel zum Außentor aus dem Safe ihres Vaters zu hohlen ohne dass er es merkt. Nebenbei bemerkt verursacht sie dabei einen Höllenlärm doch niemand bekommt etwas mit. Und auch die Flucht verläuft eigentlich perfekt. Wenn eine Person eigentlich im Weg sein sollte, ändert sie einfach mal schnell ihre Charaktereigenschaften, so wie auch die Protagonistin und ihre Gefährten. In diesem Buch gibt es nahezu keinen Charakter, der seine Eigenschaften bis zum Schluss beibehält. Dumme, unlogische und unerklärliche Handlungsstränge führen dann schließlich auch dazu, dass einem die Geschichte einfach nur aufgesetzt, unrealistisch und einfach lächerlich begegnet. Umgebungsbeschreibungen oder interessante Details kommen in "Das letzte Zeichen" ebenfalls kaum vor, sodass man an der eigentlichen Handlung mehr oder weniger vorbeiliest. Und auch der zu einfache und immer gleiche Schreibstil können nicht überzeugen. Dadurch liest sich das Buch zwar relativ schnell, doch von Spannung kann hier kaum die Rede sein. Dazukommend ist die Geschichte von vornherein vorhersehbar. Es gibt kaum Wendungen und Höhepunkte, die einen Mitreißen. Allein schon die charakterlosen und uncharismatischen Charaktere erschweren einem das Lesen, sodass man zum Schluss eigentlich nur sagen kann, dass "das letzte Zeichen" eine der schlechteren Dystopien ist und mit den meisten einfach nicht mithalten kann. Dafür hat es einfach an der Umsetzung an allen Ecken und Kanten gehapert. Selbst die Liebesgeschichte hatte nicht die gewünschte Spannung. Mir kam die ganze Dreiecksgeschichte einfach nur aufgesetzt vor. Ich kann euch dieses Buch daher auch nicht weiterempfehlen. Außerdem weiß ich nicht ob ich den Folgeband überhaupt lesen werde, da mich dieses Buch mehr als nur unzufrieden zurückgelassen hat. Allerdings muss ich sagen, dass hinter der Geschichte eine interessante wissenschaftliche Grundidee versteckt ist, auf der die Geschichte eigentlich basiert. Man hätte diese Idee einfach komplett anders umsetzen sollen. Da mich die Idee und Grundlage des Buches doch für sich gewinnen konnte und ich "Das letzte Zeichen" doch relativ schnell durchgelesen habe ohne es abzubrechen bin ich zum Entschluss gekommen, dass das Buch von mir 2 Sterne von 5 erhält. Fazit in Kurz: Neben "Legend", "die Bestimmung" und "Panem" geht "das letzte Zeichen" in der Reihe der berühmten Dystopien unter. Ich kann niemandem "Das letzte Zeichen" ans Herz legen, da mich Schreibstil sowie Handlung und Charaktere nur enttäuscht zurück gelassen haben. Das Potenzial der Reihe wurde einfach nicht genutzt. Schade eigentlich.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    AislingBreith

    21. October 2012 um 14:59

    Erster Satz: Augen und Nase verklebt von Dreck und Staub. Ich hatte das Buch seit Erscheinen im Hinterkopf, weil mich der Klappentext einfach ansprach. Sehr neugierig habe ich mich dann diesem “schreiend” pinken Taschenbuch gewidmet. Evie lebt in einem von Rangzeichen dominierten Welt. in der sich jeder Bewohner als Baby der “Neutaufe” unterzieht. Dabei wird die Amygdala (der Teil des Gehirns, in dem Angst entsteht) entfernt und macht den Menschen gut. Jeder strebt danach ein “A” zu werden, ein Mensch, befreit vom Bösen und durch und durch gut. Evie selbst trägt Rang “B”. Keiner weiß, dass sie sich trotz der Avancen von Lucas, der ein “A” ist, sich mit dessen Bruder Raffy trifft, den sie heimlich liebt. Eines Tages hört Evie, das Raffy auf Rang “K” gestuft werden soll, was eine erneute “Neutaufe” bedeutet, nach der Raffy Evie sicher vergessen wird. Evie ist hin und hergerissen. Sie liebt Raffy, ist Lucas versprochen und weiß, dass ihr Verhalten böse ist und sie jederzeit Gefahr läuft, herabgestuft zu werden. Für wen entscheidet sie sich, und kann sie Raffy vor der Neutaufe bewahren? Idee: Die Rangabzeichen sind ein interessanter Aspekt und auch der Zeitpunkt, zu dem die Geschichte spielt, liegt nicht in unvorstellbaren Weiten. Die abgeschottete, von Mauern umringte Stadt und die Idee mit der Amygdala, deren Entfernen die Menschen „gut“ macht, geben eine gute Grundlage. Plot: Der Anfang konnte mich nicht fesseln. Man war zu sehr bei Evies Gedanken, was ich ja grundsätzlich mag, aber hier, in meinen Augen, nicht gut gelöst war. Wenn diese etwas monotone Wirkung des Anfangs von der Autorin so beabsichtigt war, ist das in Ordnung, mein Fall war es nicht. Auch die gesamte Entwicklung der Geschichte war zwar nachvollziehbar, aber hat mich nicht vom Hocker gehauen. Leider. Der Höhepunkt am Schluss ging mir zu glatt und zu schnell. Außerdem habe ich Logikfehler entdeckt, oder es hat sich zumindest so angefühlt. Man hätte mehr aus dem Plot machen können. Mehr Dramatik zwischendurch und nicht nur kurz vor Ende. Es war mir unmöglich so richtig abzutauchen. Schreibstil: Keine Ahnung, ob es an der Übersetzung lag, aber ich fand den Stil langweilig. Erzählt wird in der dritten Person im Präteritum. Es gibt auch Perspektivenwechsel, aber selbst die haben es nicht geschafft bei mir Spannung zu erzeugen. Die ganze Zeit über habe ich mich von dem Geschehen distanziert gefühlt. Es kamen keine Emotionen an. Sicher ist der Stil einfach und leicht zu lesen, aber mehr als solide kann ich ihn nicht bezeichnen. Schade, denn da hätte man einiges mehr an Tempo in die Geschichte und Brisanz in den Stil legen können. Der Klappentext verspricht so viel, dessen die Autorin in meinen Augen nicht gerecht geworden ist. Was ich auch sehr schade fand, waren die einfachen Benennungen. Die Stadt hat keinen Eigennamen, ebenso einfallslos die Bezeichnung der “Bösen”. Sowieso habe ich das Wort “böse” viel zu oft gelesen. Charaktere: Evie ist mir zu flach. Sie nervt und es gibt es kaum Entwicklung bei dieser Figur. Am Ende dann gibt es eine zu plötzliche Wendung, die aber auch nicht überzeugt. Raffy, ihr Freund stellt den Rebell dar. Und obwohl er Gefühlsausbrüchen zeigt, kommt man ihm nicht nah. Ich habe sein Handeln auch nicht immer verstanden und eigentlich ist er für mich der unsymhatischere von den beiden Brüdern. Lucas dagegen zeigt am meisten Entwicklung und spielt seine Rolle perfekt. Ein Charakter, der mir richtig gut gefallen hat und auch toll rüberkommt. Ohne groß zu spoilern: Er trägt ein zu einem interessanten Aspekt der Geschichte bei. Selbst die Dreiecksbeziehung der Jugendlichen bringt zu wenig Spannung. Evie ist zwar verwirrt, was die Gefühle für die beiden Jungs anbelangt, aber wirklich verstanden habe ich sie nicht. Auch die Nebenrollen hatten gute Ansätze, wurde leider für meine Begriffe nicht genug ungesetzt. Hintergrund: Es wird einiges erklärt und hört sich schlüssig an, aber überzeugt nur oberflächlich. Ich persönlich finde den Zeitraum knapp gewählt. Eigentlich müssten sich noch genug Menschen an die Zeit vor der “Schreckenszeit”, nach der die Stadt errichtet wurde, erinnern können. Dass sich die Menschen freiwillig in so ein strenges, Angst einflößendes System begeben, kann ich nicht nachvollziehen. Fazit: Schade. So enttäuscht war ich selten. “Das letzte Zeichen” ist der Auftakt einer Trilogie, die ich nicht weiter lesen werde. Nur um Lukas tut es mir leid. Was mit ihm passiert, wüsste ich schon gerne, aber dazu hätten der Stil und die Umsetzung der Idee besser sein müssen. Für all diejenigen, die noch nie eine Dystopie gelesen haben, könnte es allerdings ein gutes Buch und der Einstig in dieses Genre sein.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    buchverliebt

    02. October 2012 um 21:46

    Evie, die Protagonistin dieses Buches, lebt in der Stadt. Diese Stadt ist eine in sich abgeschottete Einheit, die sie alle vor den „Bösen“ außerhalb schützt. Diese Stadt kann man sich beinahe wie eine sektenartige Kommune vorstellen und auch, wenn die Bewohner nichts von ihrer Abhängigkeit ihres Anführers ahnen, wird dem Leser schnell klar wie blind diese Menschen doch sein müssen, denn ein Mann der bei Zusammenkünften von spirituellem Zusammenhalt und Ausschluss des Bösen spricht wirkt in der Weise wie er hier in „Das letzte Zeichen“ auftritt nicht gerade vertrauenerweckend – für den Leser. Die Kontrolle durch „das System“ um die Einstufungen in verschiedene Charakterklassen/Ränge soll die Menschen vor sich selbst schützen und niemand schöpft Verdacht, denn das System weiß alles. Die Menschen leben in ständiger Überwachung. Sie sind Marionetten des „Bruders“, derjenige, der hinter dem System steckt. Doch die Menschen sind blind vor Angst vor allem Bösen und lassen auf eben dieser Angst vieles über sich ergehen. Es wird deutlich, wie beeinflussbar der Mensch doch ist, wenn ihm nur genug Furch eingeflößt wird, denn jeder in der Stadt weiß, dass das Leben außerhalb der Mauern gefährlich ist, wenn nicht gar tödlich. Doch gibt es nur einige wenige, die das System hinterfragen. Doch, wer traut sich schon sein eigenes Leben zu riskieren? Im Grunde klingt das alles sehr interessant, doch schon der Klapptext verrät eigentlich schon zu viel und ist zum Teil sogar unwahr. Zum einen wissen unsere Protagonisten nichts davon, dass das Zeichen „K“ Killable bedeutet und zweiten muss Evie auch nicht Raffys Rang in eben diesen ändern. Das der Inhalt schon zu viel verrät sagt aber auch einiges über das Buch selbst aus, denn in den ersten zwei Dritteln passiert herzlich wenig. Der Leser lernt ein bisschen über die Stadt und die Ränge (was theoretisch schon auf dem Klapptext zusammengefasst ist) und begleitet Evie auf dem Weg zum großen „Ahaa“, als sie erkennt, dass „K“ Killable bedeutet (auch das weiß der Leser bereits von Klapptext). Dazu genommen, dass der Alltag des Mädchens nicht gerade spektakulär gestaltet, sonder eher fade und eingespielt ist, sorgt ebenfalls nicht dafür, den Leser zu packen. Durch recht sachliche Beschreibungen und Gedanken durch Evie zum Verständnis der Stadt kommt gleichfalls keine Spannung auf und so plätschert der Informationsfluss ungehemmt vor sich hin und nimmt einfach nicht an Fahrt auf. Im letzten Drittel kommt endlich etwas Spannung in die Geschichte. Unerwartete Wendungen, die wirkliche Geschichte hinter der Stadt und was sonst noch für Lügen verbreitet wurden. Doch leider wird dies gestoppt (oder getoppt) mit einer – ja genau – beinahe Dreiecksbeziehung! Na, wer hätte das gedacht? Im Grunde wirkt es an dieser Stelle ein bisschen gezwungen und wie der letzte Versuch etwas Stimmung und Emotionen hineinzubringen, doch mal im Ernst: Das ist so abgedroschen. Evie – Raffy. Lucas – Evie. Leider konnte mich „Das letzte Zeichen“ gar nicht überzeugen. Natürlich gab es ein paar hoffnungsvolle Momente auf Besserung und auch die Grundidee ist nicht schlecht, nur hapert es ganz schön an der Umsetzung. Sobald endlich genug Handlungen da sind und erste Emotionen der Protagonistin überspringen endet das Buch und, wer hätte das gedacht, verweist darauf, dass die das Ende des ersten Bandes ist. Juhu. Ich persönlich werde die Geschichte nicht weiter verfolgen und kann sie auf Grund der oben genannten Gründen auch nicht weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    Vampir_Addict

    24. August 2012 um 13:41

    Die Autorin, "Gemma Malley" führt uns in ihrer Zukunftsgeschichte, "Das letzte Zeichen", in eine Welt in der die Grenzen zwischen Gut und Böse zerfließen. Inhalt Evie wächst in einer Stadt auf, wo nur gute Menschen leben dürfen, dies wird dadurch erreicht, indem ein kleiner Eingriff am Gehirn, vorgenommen wird. Das Böse wird so gesehen aus dem Gehirn heraus operiert, in dem man die Amygdala, ein Teil des Gehirnes entfernt. Um zu verhindern, dass die Stadt nicht von den Bösen angegriffen wird, welches außerhalb der Stadt lauert, ist sie von einer dicken Mauer mit stabilen Toren umzogen. Die Stufe des Guten jedes Menschen wird durch Bestubenstaben von A bis D gekennzeichnet. Evie hat die Stufe B und somit einen sehr guten Rang in der Gesellschaft. Dieser wird noch bald steigen, wenn sie erst den angesehenen Beamten, Lucas heiratet. Diese Eheschließung wird von ihren Eltern vereinbart und Evie hat auch keine andere Wahl, als in diese Ehe einzuwilligen, denn schließlich will sie ja weiterhin „gut“ sein. Ihre Albträume, die sie schon eine ganze Weile verfolgen, sind ihrer Meinung nach Anzeichen dafür, dass das Böse in ihr wächst. So versucht Evie, all die Regeln von dem „Bruder“ und ihren Eltern zu befolgen, obwohl es ihr kaum möglich ist. Denn ihr Herz ist eigentlich schon an Lucas Bruder Raffy, vergeben. Fazit Im Großen und Ganzen war die Idee sowie die Umsetzung der Story nicht schlecht. Leider hat mich die Geschichte nicht so mitgerissen. Was mich aber am meisten gestört hat, war dass schon wieder ein Buch geschrieben wurde, in dem ein Mädchen sich zwischen zwei Jungen entscheiden muss, bzw. es nicht kann. Diese Art von Geschichten, auch wenn sie immer anders verpackt sind, geht mir der Zeit ziemlich auf die Nerven, da es immer das Selbe ist. Ich vergebe drei von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    vormi

    22. August 2012 um 23:46

    Eine sehr spannende Dystopie, abwechslungs- und einfallsreich. Die ich in nur 2 Tagen durchgelesen habe, da sie mir sehr gut gefallen hat. Natürlich ist eine Dystopie keine neue Idee. Auch das eine junge Frau zwischen 2 Brüdern steht nicht. Aber die Grundidee ist in den wenigsten Büchern bahnbrechend neu, und es ist ja nur wichtig, was die Autorin dann daraus macht. Und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Den einen Stern Abzug gab es dafür, daß die Figuren leider alle etwas farblos geblieben sind und meistens nur auf 1 oder 2 Eigenschaften festgelegt waren. Und in deren Rahmen haben sie agiert. Trotzdem ist es der Autorin gelungen, mich in die Geschichte reinzuziehen. Auch fand ich sehr schade, daß man erst ganz am Schluß erfährt, daß es eine Fortsetzung geben wird. So etwas weiß ich gerne früher. Am liebsten schon bei der Bestellung. Obwohl es wenigstens ein in sich abgeschlossenes Buch bleiben könnte.

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  • Rezension zu "Das letzte Zeichen" von Gemma Malley

    Das letzte Zeichen

    sarah_westermann

    15. August 2012 um 22:28

    Inhalt: Ein tödliches Zeichen. Eine Liebe gegen alle Verbote Wir schreiben das Jahr 2065. Nachdem Kriege und Terrorismus die Welt beinahe zerstört haben, wurde die Stadt gegründet, geführt durch eine Regierung, die das Böse ausmerzen und alle Menschen zu vollständig guten Wesen machen will. Evie arbeitet für das System und ist dafür zuständig, den Bürgern ihr Zeichen zuzuteilen: A, B, C – je nachdem, wie »gut« sie sind. Evie selbst gehört zur Elite und soll Lucas heiraten, ein mächtiges Regierungsmitglied. Doch Evie liebt Lucas’ Bruder Raffy. Da erhält Evie eine Änderungsmeldung: Sie soll Raffy ein neues Zeichen geben. Raffy wird als K eingestuft – K wie »Killable« – das Zeichen für den Tod… Meine Meinung: Sehr spannende Geschichte, doch teilweise durch häufige Wiederholungen etwas langatmig geraten. Allerdings ist diese Zukunftsvision auch erschreckend und beängstigend. Alles in allem ist es meist flüssig und leicht verständlich geschrieben und macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band, da man als Leser am Ende doch vor einigen unbeantworteten Fragen steht. Allerdings muss man sich auf einiges eistellen was psychische und physische Grausamkeit, Krieg und Gewalt angeht, also nicht unbedingt zu empfehlen für zart besaitete Menschen.

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