Gemma Malley Der Pakt

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Inhaltsangabe zu „Der Pakt“ von Gemma Malley

Anna kennt weder den Himmel noch das Leben hinter den Mauern des Überschuss-Heims. Doch Peter macht ihr klar, dass Schmetterlinge auch mal fliegen müssen. Anna ist Überschuss. Sie lebt in dem Heim "Grange Hall", um die Sünde, die ihre Eltern begangen haben, indem sie sie zeugten, durch Fleiß und Disziplin wiedergutzumachen. Kinder zu bekommen ist laut dem Pakt von 2080 verboten. Doch Annas Eltern haben sich nicht daran gehalten. Deshalb hasst Anna sie und bemüht sich, eine nützliche Dienerin zu sein - das ist immer noch besser, als eingeschläfert zu werden. Dann kommt ein neuer Überschuss hinzu: Peter. Er ist anders - rebellisch und unerschrocken. Und er kennt Annas Eltern und Annas schmetterlingsförmiges Muttermal. Sie will nichts mit ihm zu tun haben, doch er ist hartnäckig, und Anna beginnt die Regeln infrage zu stellen. Es gelingt den beiden schließlich, aus"Grange Hall"zu flüchten. Doch die Fänger sind ihnen schnell auf den Fersen.

2.5 sterne. Ich habe mich in der Geschichte nicht wohl gefühlt und keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen können.

— Sarah_Lin
Sarah_Lin

Was für eine düstere Welt und was für ein spannendes Buch! Ich konnte es nicht aus der Hand legen!

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

eine Dystopie, welche unheimlich Realistisch wirkt und bald Realität sein könnte

— Lesesuchti
Lesesuchti

Trist, düster, schleichend fesselnd. Wer diesem Buch Zeit gibt, sich voll zu entfalten, wird belohnt. Eine mitreißende Dystopie.

— Wortwanderin
Wortwanderin

Gezwungene & vorhersehbare Handlungsstränge, sowie oberflächliche Charaktere und fehlende Tiefgründigkeit = kein Lesevergnügen.

— erdbeerliebe.
erdbeerliebe.

Hat mir sehr gefallen - nicht nur, weil die Hauptperson meinen Namen trägt, wodurch ich mich sofort in die Protagonistin hineinversetzen konnte :) - sonder auch, weil das Buch sehr spannend und anschaulich geschrieben ist!

— Einsamkeit
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  • Der Pakt

    Der Pakt
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    06. August 2014 um 12:21

    Inhalt: Anna ist "Überschuss". Da die Menschen mittlerweile durch das Medikament "LL Vital" unendlich lange leben können, dürfen keine Kinder mehr geboren werden. Doch nicht alle Menschen halten sich an den Pakt, den sie jeweils im Alter von 16 Jahren unterzeichnet haben. Annas Eltern haben gegen den Pakt verstoßen und Anna bekommen. Doch Anna wurde von den "Fängern" geschnappt und verbringt nun ihr Leben in einem "Überschuss-Heim", wo sie lernt, eine demütige Überschüssige zu sein und den "Legalen" zu dienen. Das Leben im Heim ist von Gewalt und Demütigungen geprägt. Den dort lebenden Kinder und Jugendlichen wird suggeriert, dass sie den Legalen die Ressourcen stehlen und ihnen keinerlei Rechte im Leben zustehen. Schließlich sind sie illegal.  Anna hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden und ist mittlerweile zur Saalaufsicht im Heim aufgestiegen und hofft, bald als Hausmädchen außerhalb des Heimes beschäftigt zu werden. Eines Tage kommt jedoch ein 15jähriger Junge namens Peter ins Heim. Er hat eine Nachricht von Annas Eltern für sie und überredet Anna zur Flucht.... Meine Meinung: Was für ein Buch! Und was für eine schreckliche Vorstellung. Eine Welt ohne junge Menschen. Der Roman hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich habe ihn in einem Rutsch ausgelesen. Eine  sehr spannende und erschreckende Geschichte!

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  • Sehr bewegend und spannend!

    Der Pakt
    TheBelladonnaEyes

    TheBelladonnaEyes

    22. July 2014 um 19:15

    Inhalt: Es ist das Jahr 2140, in dem ein Medikament namens Lang-Lebigkeits-Serum erschaffen wurde und die Menschen in ihrem Alter nicht jünger werden, sondern ein Stillstand im Alterungsprozess. Jeder, der dieses Medikament zu sich nahm, gilt als "Legal", denn sie waren die ersten, die auf die Welt kamen. Weitere Kinder, die erzeugt werden, bezeichnet man als "Überschüssige". Diese "Überschüssige" kommen in Heime, wo sie lernen zu arbeiten, zu gehörchen, sich als unerwünscht zu sehen und ihre Eltern dafür zu hassen. Zu diesen "Überschüssigen" gehört auch die 15jährige Anna Covey, auch Überschuss Anna genannt, die zu einen der großen Arbeitskräfte im Grange Hill Heim in England zählt. Anna ist mit ihrem Leben, soweit ihrer Lage entsprechend, zufrieden. Doch dann taucht der 17jährige Peter auf und nichts ist mehr so wie es war. Kritik: Der kurze Klappentext hatte nicht viel über dieses Buch ausgesagt, aber die ersten paar Worte haben mich neugierig gemacht und ich musste das Buch lesen. Das Buch war zum Einen wahnsinnig traurig und zum Anderen spannend. Die Vorstellung, dass es in der Zukunft Menschen geben wird, die nicht mehr altern können und Kinder ihre Diener werden, ist unvorstellbar. Wenn wir uns die vielen Prominenten ansehen, die es nicht einsehen können, dass sie alt sind, würden sich definitiv über so ein Serum freuen und die Folter an Kinder zustimmen. Es war schlimm zu lesen, wie die Kinder misshandelt und noch dazu manipuliert wurden, ihren Eltern für ihr Schicksal die Schuld zu geben. Ab und zu musste ich das Buch zur Seite legen, denn ich habe mich gefragt, wie können Menschen nur so barbarisch sein und mit Kinder wie Abschaum umgehen. Schließlich waren sie auch mal Kinder. Anna Covey war die rechte Hand der Direktorin Mrs. Pincent und musste für Ordnung sorgen. Doch sie trug ein kleines Geheimnis mit sich, denn sie schrieb heimlich ein Tagebuch, welches sie verstecken musste, denn sie dürfen nichts besitzen, da sie nicht gewollt auf der Welt seien. Mrs. Pincent ist der Albtraum in Person. Neben den Foltermethoden im Heim führte sie auch verbotene Geschäfte, worunter die Kinder zu leiden hatten. Peter war Annas Rettung aus dem Albtraum, doch bis er es geschafft hat, sie davon zu überzeugen, dass dies ein Ende haben muss, ist es auch zu spät. Das Buch hat mich gleich in seinen Bann gerissen, denn es enthielt 100% Spannung. Das Cover ist sehr gut gewählt worden, denn beim genauen Hinsehen sieht man einen Tagebucheintrag von Anna und der Schmetterling spielt ebenfalls eine besondere Rolle. Fazit: Ein dystopisches Buch, das ich nur weiter empfehlen kann. Es enthält viele Momente, in denen man nur den Kopf schüttelt und sich fragt, was in den Köpfen der Menschen vor sich geht. Gemma Malley kann den Leser von der ersten Seite an überzeugen und zum Beenden des Werkes bringen.

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  • Unheimlich Realistisch

    Der Pakt
    Lesesuchti

    Lesesuchti

    Der Pakt, ist eine Dystopie, welche unheimlich Realistisch wirkt und bald real werden könnte. Schon jetzt gibt es Konzerne, die nach Mittel, für Unsterblichkeit suchen. Seht doch mal auf
    http://www.cryonics.org

    und
    http://www.zeitgunst.com/

    (Forum für Lebensverlängerung)
    Ein ähnliches Mittel wie LL-Vital könnte bald erfunden werden.  Das ist unheimlich, irgendwie. 

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  • Schlechter Sprachstil

    Der Pakt
    Sarahlicious

    Sarahlicious

    27. October 2013 um 14:27

    Die Geschichte an sich wäre gut, allerdings ist es nicht so gut geschrieben, könnte allerdings auch an der Übersetzung liegen.

  • Die Zukunft wirkt alt.

    Der Pakt
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    03. June 2013 um 23:27

    Anna lebt in Grange Hall, in geraumen Zukunft eines neuen Jahrhunderts. Erwachsene haben die Weltherrschaft übernommen – denn seit 2080 ist es verboten, Kinder in die Welt zu setzen. Überschuss werden sie genannt, und genau das ist Anna – sie hasst ihre Eltern dafür, dass sie jetzt ihre Sünden reinwaschen muss, indem sie Erwachsenen dient und nie das lange Leben bekommen wird, das sich die Alten durch das sogenannte LL+ Serum, welches durch Stammzellenforschung erfunden wurde, leisten. Das Leben in Grange Hall ist nicht einfach, auch wenn man das Anna nur schwer abnimmt: Sie ist Aufseherin ihres Jahrgangs und zugleich Liebling der strengen Heimleiterin. Zudem wird sie kaum noch gehänselt und ist Musterschülerin in allen Fächern, in denen die Waisen unterrichtet werden. Eine Freundin hat sie im Gegensatz zu den anderen Waisen auch, nämlich die schwache Sheila, die sie manchmal vor fiesen Übergriffen der anderen Mädchen schützt. Doch dann ist auf einmal alles anders, als der Untergründige Peter in ihr Heim kommt: Sie kann es nicht glauben, doch sie verliebt sich mit ihm und glaubt ihm sogar, entgegen 13 Jahre Indoktrination der Heimleitung, dass ihre Eltern sie lieben. Dann flieht sie mit ihm aus Grange Hall, ziemlich problemlos. Wie vielleicht an meinem Unterton gemerkt wird, konnte ich mich mit dem Mary-Sue Charakter Annas nie anfreunden. Meiner Meinung nach wäre Sheila die interessantere Wahl eines Hauptcharakters gewesen: Unschlüssig und nicht sehr stark trotzt sie dennoch den anderen Waisen in dem sie an dem Gedanken festhällt, dass sie irgendwo da draußen in der Welt liebende Eltern hat, zu denen sie eines Tages zurückkehren kann. Leider denkt ihre beste Freundin Anna in ihrem Egoismus nicht eine Sekunde an sie als sie flieht: Und so muss Sheila genickt und enttäuscht in Grange Hall zurückbleiben. Die restlichen Charaktere der Geschichte sind entweder unwichtig, schwarz-weiß dargestellt (im besonderen natürlich die Fänger, Menschen, die Überschuss einsammeln, und die Leiterin Mrs Pincent) und ziemlich typisiert. Das ist schade und ziemlich oberflächlich. Hinzu kommen Verständnisschwierigkeiten: Es ging mir als Leser einfach nicht auf, wieso die Heimleiterin ständig alle 500 Waisenkinder bestrafen konnte – es werden zwar weitere Lehrer benannt, aber für die Bestrafung in den Einzelzellen scheint sie alleine zuständig zu sein. Das ist befremdlich und irgendwie albern. Ohnehin fehlt es der Erzählung an einiges an Hintergrundinformationen – neben den fehlenden ausführlichen Beschreibungen zu dem WIE (ist es zu einem solchen Pakt von 2080 gekommen) und dem WARUM wird der Leser mit sehr einfachen Erklärungen abgespeist die gerade mal Hunger auf mehr machen, aber nicht wirklich ausreichen. Auch die charakterliche Entwicklung Annas zur Untergrundrebellin wird mehr benannt als beschrieben – innere Monologe gibt es zwar ab und zu, doch sie sind so kurz wie oberflächlich und unwichtig. Der Schreibweise der Autorin ist sehr einfach, aber dennoch irgendwie passend – wäre da nicht die grottige Übersetzung, die mir sogar ohne das Original zu kennen, Gänsehaut verpasste. Das englische Wort für Überschuss ist „Surplus“ - und Überschuss eine zwar treffende, aber keine klanghaft schöne oder bildhafte Bezeichnung. Mir würden da spontan bessere einfallen: „Entbehrliche“, „Überflüssiger Abschaum“, „Schmarotzer“ u.Ä. Hier ein Beispiel: Mrs Pincent had once told her that Surpluses were naturally evil, and Anna had seen it as a challenge – to prove Mrs Pincent just how not evil she was. Mrs Pincent hatte ihr einmal erklärt, dass Überschuss von Natur aus böse und sündig war. Damals hatte Anna es als Herausforderung betrachtet, ihr das Gegenteil zu beweisen. Sie war die unböseste Überschüssige gewesen, die man sich vorstellen konnte. Grob übersetzt, aber die Ausdrucksweise lässt doch einiges zu wünschen übrig. Die Übersetzer haben also einiges geleistet. Es könnte durchaus sein, dass das Buch im englischen Original zumindestens etwas zu überzeugen vermag. Die deutsche Version tat es leider überhaupt nicht – gezwungen wirkende und vorhersehbare Handlungsstränge sowie oberflächliche Charaktere und fehlende Tiefgründigkeit machen das Buch zu keinem Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Der Pakt" von Gemma Malley

    Der Pakt
    Marly

    Marly

    07. April 2012 um 13:39

    "Mein Name ist Anna. Mein Name ist Anna, und mich sollte es ger nicht geben. Ich sollte nicht auf der Welt sein. Aber es gibt mich trotzdem. Anna kennt weder den Himmel noch das Leben hinter den Mauern des Überschuss-Heimes. Doch Peter macht ihr klar, dass Schmetterlinge auch mal fliegen müssen." Mir hat das Buch „der Pakt“ sehr gut gefallen, weil es eines der wenigen Bücher ist, welches nicht in der Vergangenheit oder der Gegenwart, sondern in der Zukunft geschrieben ist. Auch wenn diese Zukunft sicher eine sehr traurige wäre, finde ich, dass man sich in die Welt, in der Anna lebt, gut hineinversetzten kann, da man vieles was in Annas Welt passiert auch jetzt schon beobachten kann. Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Drama und großteils aus der Sicht von Anna geschrieben, wobei die Handlung auch Stellenweise aus der Sicht der Direktorin von Grange Hall geschildert wird. Ich würde das Buch für alle Kinder ab 12 Jahren empfehlen, weil es sonst vielleicht teilweise etwas unverständlich werden kann. Außerdem würde ich es nicht nur Jugendlichen sondern auch Erwachsenen weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Der Pakt" von Gemma Malley

    Der Pakt
    Tru1307

    Tru1307

    23. December 2011 um 23:29

    Der Pakt ist eine der besten Dystopien, die ich bisher lesen durfte, weil die von Gemma Malley erschaffene Welt so realistisch ist. Vieles, was man in dem Buch über die Welt liest, kann man heute schon beobachten. Wie schnell wird man heutzutage vom Unschuldigen zum Verbrecher? Wie lange wird es noch dauern, bis die Ressourcenknappheit uns zwingt unser Leben umzustellen? Im Jahr 2140 ist das alles Realität und die Protagonistin Anna bekommt jeden Tag vorgerechnet, wie schlimm es für die Welt ist, dass sie existiert. Ihr wird eingetrichtert, dass ihre Eltern Verbrecher seien, dass die Ressourcen verschwendet und alles nur wieder gut machen könnte, wenn sie eine gute und gehorsame Arbeitskraft wird. Es ist eine realistische und gruselige Aussicht, dass es ein System dieser Art irgendwann einmal geben könnte. Leider sind die meisten Charaktere recht flach geblieben, was aber dem Spaß am Lesen keinen Abbruch tat. In Der Pakt geht es für mich weniger darum, wie sich zwei Menschen finden, verlieben und zusammen fliehen, sondern darum aufzuzeigen, was in der Zukunft möglich ist. Das System ist so schrecklich, dass es keine Rolle mehr spielte, ob die Charaktere einem Klischee entsprachen. Die böse Heimleiterin und der Junge, der den anderen das Leben zur Hölle macht sind genauso vertreten, wie ein korrupter Arzt und der rebellische süße Junge. Zumindest Anna als wichtigste Person in dem Buch macht aber eine Entwicklung durch. Zu Beginn scheint sie die perfekte "wertvolle Arbeitskraft" zu sein. Es ist erschreckend, dass sie sich in ihrem Schicksal zu fügen scheint und glaubt, dass sie als Überschuss kein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben habe: "Ich habe tatsächlich großes Glück in Grange Hall zu sein. Dadurch habe ich die Chancen, die Sünden meiner Eltern wiedergutzumachen, indem ich hart arbeite und eine nützliche Dienerin werde. Nicht alle bekommen so eine Chace, sagt Mrs. Pincent. In manchen Ländern wird der Überschuss getötet, eingeschläfert wie Tiere. [...] Hier in Großbritannien hilft man den Überschüssigen, für andere Menschen von Nutzen zu sein. [...] Grange Hall wurde gegründet, um den Bedarf der Legalen an gut ausgebildeter Dienerschaft zu decken, und wir arbeiten immer hart, um unsere Dankbarkeit zu zeigen." ( S. 9) Im Inneren tobt es allerdings, denn heimlich schreibt sie Tagebuch und reflektiert immer mehr die Art und Weise, wie mit ihr in dem Heim umgegangen wird. Peter ist ein Rebell, der Anna aufrüttelt und ihre innere Unruhe nach außen kehrt. Das wurde von der Autorin wirklich gut gemacht und nach und nach aufgebaut, bis sich etwa zur Mitte der Geschichte eine Wendung ereignet, die alles verändert. Ab diesem Zeitpunkt nimmt Der Pakt dann richtig Fahrt auf und die Spannung bleibt auch bis zum Schluss erhalten. Auch das finde ich sehr gut gemacht, denn in dem Buch wird zu Beginn ausführlich aus Annas Sicht geschildert, wie die Zustände sind, die vorherrschen. Erst nach und nach steigert sich die Spannung, so dass man immer gut unterhalten ist. Insgesamt ist Der Pakt ein guter Roman, der eine düstere Zukunftsvision aufzeigt, die durchaus real werden könnte. Ich kann das Buch nur empfehlen, wenn Interesse an Dystopien und Jugendromanen besteht. Mit Band 2 Der Widerstand kann direkt gelesen werden, wie es weiter geht. Band 3 wurde leider noch nicht in Deutschland veröffentlicht.

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  • Rezension zu "Der Pakt" von Gemma Malley

    Der Pakt
    BlueNa

    BlueNa

    19. October 2011 um 21:13

    Eine Welt, in der Kinder Überschuss sind… . Die 15-jährige Überschüssige Anna lebt in einem Heim für Überschuss. Hier geht es hart zu, denn die strenge und kaltherzige Heimleiterin Mrs. Pincent will aus den Kindern eine wertvolle Arbeitskraft machen, damit sie sich ihren Platz auf diesem Planeten verdienen können, auf dem sie illegalerweise leben, dessen Luft sie atmen und dessen Wasser sie trinken. Annas Eltern haben ein schweres Verbrechen begangen, indem sie ein Kind bekommen haben und deshalb hasst Anna sie aus tiefsten Herzen. Doch als in diesem ganze Drill ein fremder Junge in Annas Alter in das Heim eingeliefert wird, beginnt sich alles zu verändern, denn Peter will sie überreden wegzulaufen… . In diesem recht unscheinbaren und schmalen Büchlein steckt viel. Sehr viel. Eine schlimme und mahnende Zukunftsvision: Eine Welt ohne Kinder. Eine Welt in dem es nur Alte gibt, auch wenn sie jung aussehen und fast alle Kinder, die dennoch geboren werden, sind Überschuss und werden von den Fängern der Obrigkeit gejagt, eingefangen und dann in ein Heim für Überschuss gesteckt. Hier werden die Überschüssigen zu Dienern der Legalen ausgebildet, immer unsichtbar, immer bereit zu dienen, eben eine wertvolle Arbeitskraft zu werden. Wer nicht spurt, wird in ein Arbeitslager in der Wüste geschickt. Auch im Heim sind Schläge, Prügel und kalte und dunkle Arrestzellen an der Tagesordnung. . Das Buch schlägt zu Beginn ruhigere Töne an. Man lernt erst Überschuss Anna und ihr Leben im Heim Grange Hall kennen, es dauert eine ganze Weile, bis Schwung in die Handlung kommt, aber das hat mich dieses Mal überhaupt nicht gestört. Ich fand es sehr gut, so tief in die Geschichte eingeführt zu werden, denn dies ist nötig, um das ganze Ausmaß dieser dystopischen Gesellschaft zu erkennen. Der Schreibstil selber ist sehr angenehm zu lesen, einen Spannungsbogen gibt es aber erst ab ungefähr der Hälfte des Buches. So lange dauert es auch, bis Anna auch eine andere Wahrheit zu akzeptieren lernt. . Die Charaktere waren sehr einprägsam geschildert. Protagonistin Anna kennt nur das Heim und die Parolen der Heimleiterin, die ihr von Kind an eingetrichtert, ja eingeprügelt wurden. Dies ist ihre Wahrheit, bis Peter sie in ihren Grundfesten erschüttert. Peter ist ein Rebell und bringt Schwung nach Grange Hall. Er rebelliert gegen alles und jeden, denn er ist in Freiheit aufgewachsen, auch wenn er Überschuss ist. Mrs. Pincent ist ein Tyrann und ein Drachen, sie ist kalt und knallhart, kennt kein Mitleid mit dem Überschuss. . Die Umschlaggestaltung des Hardcovers ist sehr schlicht ausgefallen. Als Hintergrund ist eine beschriebene Seite von Annas Tagebuch zu sehen, davor ein blasses Gesicht und über dem roten Titel befindet sich ein schwarzer Schmetterling. Dieses Cover hat einen starken Bezug zum Buch, deshalb finde ich es überaus passend und gut gewählt! . Alles in Allem hat mir die Dystopie „Der Pakt“ von Gemma Malley sehr gut gefallen, auch wenn sie eine schreckliche Gesellschaft wiederspiegelt, die mit ein bisschen Fantasie tatsächlich wahr werden könnte. Auch Jugendbücher können gesellschaftskritisch sein und das ewiges Leben nicht unbedingt erstrebenswert ist, davon ist man spätestens nach dieser Lektüre wirklich überzeugt!

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  • Rezension zu "Der Pakt" von Gemma Malley

    Der Pakt
    Katzenpfoetchen

    Katzenpfoetchen

    26. July 2011 um 19:59

    Zum Inhalt: Anna kennt weder den Himmel noch das Leben außerhalb von "Grange Hall", denn sie ist Überschuss, ein Kind, das es nicht geben dürfte. In einer Welt in der Menschen durch eine Medikament nahezu unsterblich sind, ist es verboten, Babys zu bekommen, denn die Ressourcen der Erde sind nicht unbegrenzt. Annas Eltern haben somit gegen den Pakt verstoßen, deshalb muss das Mädchen jetzt die Sünde ihrer Existenz ausgleichen und lernen, nützlich zu sein, um eine wertvolle Dienerin für die legalen Menschen zu werden. Erst als Überschuss Peter, ein neuer Jugendlicher voller rebellischer Ideen, in das Heim "Grange Hall" eingewiesen wird, beginnt Anna langsam ihr Leben wie es ist in Frage zu stellen. Meine Meinung: In einer Zukunft, in der dank Zellerneuerungsserum, genannt LL-Vital, alle bekannten Krankheiten ausgelöscht und sogar der Alterungsprozess verhindert wird, ist es den Menschen möglich ewig zu leben. Für ihre Unsterblichkeit müssen sie nur auf das Recht verzichten, Nachwuchs zu bekommen. Illegale Kinder werden gejagt und in Erziehungsheime verfrachtet. Dort werden sie darauf trainiert passiv und gehorsam zu sein, ihr einziger Lebenszweck ist es "nützlich" zu sein. Durch jahrelange Indoktrinierung wird dem Überschuss eingeredet, sie wäre nichts wert und könnten froh sein, dass man ihnen erlaubt zu existieren, denn eigentlich hätten sie kein Recht dazu. Auch Anna lebt in einem dieser Heime, und glaubt, was ihr immer und immer wieder erzählt wird. Alles was sie sich wünscht, ist eine "wertvolle Arbeitskraft" zu werden, was nichts anderes als die euphemistische Beschreibung für Sklaverei ist. Sie versucht, perfekt und fügsam zu sein, um durch Fleiß und Disziplin die Schande ihrer Existenz aufzuwiegen. Man erfährt viel über Annas tristen und bedrückenden Alltag, die harte Arbeit und die Strafemethoden im Heim. Aber noch schokierender als diese Beschreibungen sind die Gedanken und Gefühle des Mädchens, das sie heimlich in einem Tagebuch notiert. Einige Kapitel sind auch aus der Sicht von zwei verschiedenen "Legalen" geschrieben. Diese machen die Zwei-Klassen-Gesellschaft, zu der die Welt geworden ist, nur noch deutlicher. Einerseits kann ich als Leser einige Denkweisen sehr gut nachvollziehen, andererseits finde ich es unglaublich erschreckend, wie wirklichkeitsnah das Verhalten mancher Figuren ist. Wie leicht es ihnen fällt, Parolen nachzuplappern, zu verurteilen und andere Menschen wie Sklaven zu behandeln, nur weil sie es können. Hier sehe ich einige Parallelen zu bestimmten geschichtlichen Epochen und auch zur heutigen Zeit. Solange man zu den "besseren" Menschen gehört ist es einfach, die bestehende Ordnung zu unterstützen und seinen eigenen Lebensstandart zu halten während andere unterdrückt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Mich hat das Buch an diesen Stellen oft zum Grübeln gebracht. Über Menschenrechte, über die Endlichkeit unserer Ressourcen, über Unsterblichkeit und darüber, dass unsere Zukunft sogar genau so aussehen könnte. Fazit: Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Einerseits fand ich es sehr anrührend und habe mit der Protagonistin mitgefiebert, mit ihr Mitleid gehabt und mich über ihre Entwicklung gefreut, andererseits habe ich während und nach der Lektüre sehr viel nachgedacht und war von vielem erschüttert, was ich gelesen habe.

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  • Rezension zu "Der Pakt" von Gemma Malley

    Der Pakt
    Gwyneth

    Gwyneth

    07. July 2011 um 13:14

    Buch und Cover Oh, ich fands ganz toll es in den Händen zu halten. So schön handlich - klasse Format und nicht zu viele Seiten. Der Nachteil daran ist natürlich, dass es weniger Story hat als es auf 400 oder mehr hätte. *g* Doch ich denke das wurde ganz gut genutzt. Die Schriftgröße ist werder besonders groß, noch besonders klein. Besonders toll finde ich den Schmetterling, welcher auch auf dem Cover zu sehen ist. Er wird bei jedem neuen Kapitel abgebildet und hat auch einen Sinn, wie man in der Geschichte erfährt. Das Cover gefällt mir gut, nicht zu viel und nicht zu langweilig - ich finds ganz passend. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Meine Meinung Es ist eine sehr befremdliche Zukunftsvision. Ein Leben ohne Kinder.. weitestgehend. Die Menschen, die auf das Unsterblichkeitsserum zu Beginn verzichten, dürfen pro Elternteil ein Kind bekommen. Ein Leben für das andere. Menschen die das Serum allerdings nehmen, dürfen keine Kinder bekommen. Wenn sie es doch wagen, werden sie ins Gefägnis gesteckt und ihre Kinder in Heime. Sie sind illegal und Überschuss. Ich finde das Alles eigentlich schon logisch nachvollziehbar. Klar, die Erde ist irgendwann einfach zu voll. Allerdings dachte ich am Anfang: ist die Menschheit tatsächlich so dämlich? Doch natürlich ist sie das. Die wenigsten Menschen, auch heute, würden sich Gedanken darum machen. Erst, wenn es fast zu spät ist. Das ist ja auch in unserer Welt schon oft genug passiert - man nehme zum Beispiel Atomkraft. Doch ein Leben ohne Kinder? Ewig Leben? Will man das tatsächlich? Nun, vielleicht um alle Bücher auf seiner Wunschliste lesen zu können. ;) Das Buch regt zum nachdenken an, wie die meisten Dystopien. Es zeigt einige Schwächen der Menschheit auf und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir so enden würden. Manchmal ist es vielleicht doch besser, wenn die Dinge enden, auch wenn es wehtut. Die Alternative? Man liest sie in diesem Buch. Ich finde die meisten Charaktere.. relativ flach. Peter ist der typische mutige Kerl.. und Anna ist nunmal Überschuss. Ihr wurde seit ihrem zweiten Lebensjahr im Grange Hall eingetrichtert, dass sie es nicht wert ist auf der Welt zu sein, sie die Schuld ihrer Eltern durch gute und nützliche Arbeit begleichen müssen, obwohl sie das niemals schaffen wird. Sie ist unerwünscht auf dieser Erde. Wen wundert es also, dass sie nicht gerade so vor Charakterzügen sprüht? Schließlich soll sie unauffällig sein. Nicht denken, nicht fühlen. Trotzdem denkt sie - heimlich, für sich.. und ihr Tagebuch. Doch trotzdem hält sie sich deswegen für eine Sünderin. Bis Peter ihre Denkweise grundlegend verändert und sie gemeinsam fliehen. Dennoch - ich konnte mit Anna nicht wirklich viel anfangen. Selbst wenn das alles nachvollziehbar ist, sie hat mich nicht migerissen. Wirklich interessant ist allerdings Margaret Pincent, wirklich unerwartet. Ich weis nicht, ob ich sie hassen soll oder mit ihr Mitleid haben muss. Doch dazu verrate ich mal nichts. Sie peppt die ganze Geschichte auf jeden Fall auf. ;) Die Spannung - wie gesagt, Anna hat mich nicht mitgerissen. Trotzdem konnte ich das Buch nicht lange aus der Hand legen. Ich wollte wissen, wie es weitergeht. Und dann wurde es auch so richtig spannend. Ich muss sagen, dass ich den Großteil der Handlung vorhersehen konnte - so gehts mir aber leider meistens. Trotzdem überraschte mich die ein oder andere Wendung. Ich habe das Buch trotz Allem bis auf 20 Seiten an einem Abend gelesen. Die letzten 50 Seiten hatte das Buch dann auch mich endlich vollkommen mitgerissen.. am Ende verdrückte ich sogar eine Träne. Der Schreibstil ist eigentlich sehr gefällig. Mir fiel er weder negativ noch positiv auf. Deswegen bleibt dazu auch nicht viel zu sagen. Was ich auf jeden Fall sehr toll fand war, dass man nicht nur Anna verfolge. Sondern auch immer wieder einen Blick auf M. Pincent und andere "Legale" werfen durfte. Ihre Bedenken, zweifel - oder auch das Gegenteil - waren besonders interessant. Mir geht es oft so, dass mich die ersten Bände mancher Bücher nicht so 100% begeistern können, bzw mir irgendetwas fehlt. Vorallem mit so wenig Seiten. Oder aber das Gegenteil ist der Fall und ich liiiebe den ersten Teil. Dann enttäuschen mich oft die folgenden Bücher. Das Ende fand ich klasse und ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil "Widerstand". Ich bin mir fast sicher, dass Anna ihren Charakter endlich selbstständiger und interessanter entwickelt. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit Eine solide und bedrückend tragische Dytopie, die meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Allerdings ist sie ausbaufähig und da kommt es für mich nun darauf an, wie es in Teil zwei weitergeht. Wer Dystopien mag, sollte das Buch auf jeden Fall mal lesen.

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  • Frage zu "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" von Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
    Elfe12

    Elfe12

    ich hab jetzt schon alle drei bücher gelesen und finde sie toll. Kennt ihr noch so ähnliche bücher?

    • 10
  • Leserunde zu "Cassia & Ky - Die Auswahl"

    Die Auswahl
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Wir suchen 5 Testleser für das neue Jugendbuch "Die Auswahl" aus dem Fischer Verlag von der amerikanischen Autorin Ally Condie. Selbstverständlich dürfen alle, die das Buch schon haben, mitlesen - alle anderen können sich hier bis zum 03. April dafür bewerben. Einfach schnell kommentieren warum ihr das Buch unbedingt lesen müsst und schon kann es nächste Woche losgehen, am Montag wird ausgelost & per DM benachrichtigt! Offizieller Lesestart ist am 07. April - selbstverständlich könnt ihr aber auch schon vorher in den Unterthemen loslegen!!! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen & Diskutieren!

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    • 101
  • Frage zu "Die Auswahl" von Ally Condie

    Die Auswahl
    Tim

    Tim

    Nach dem Buch »Cassia & Ky« bin ich nun auf der Suche nach ähnlichen Büchern, gern auch Klassikern über solche Systeme, über den Freien Willen und die Zukunft, wie sie aussehen könnte. Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

    • 13
  • Rezension zu "Der Pakt" von Gemma Malley

    Der Pakt
    vielleserin

    vielleserin

    10. March 2009 um 15:37

    Es ist etwas her, dass ich dieses Buch gelesen habe, Gemma Malleys "Der Pakt" (englischer Originaltitel: "The Decleration") ist ein gelungener Jugendroman. Er ist eine Mischung aus Drama und Science Fiction. Es werden Fragen aufgeworfen und gleichzeitig wird die Handlung dramatisch zugespitzt und man liest das Buch recht schnell durch. Es gibt auch einen zweiten Teil, der auf Englisch "The Resistance" heißt und vielleicht auch auf Deustch irgendwann erscheint. Ich würde diesen zweiten Teil auch lesen eventuell schon vorher auf Englisch. Die Geschichte handelt von einem Teenager Mädchen Anna, das sein in einem Waisenhaus aufwächst. Es lebt in einer Zukunft, in der es der Medizin gelungen ist, Menschen unendlich leben zu lassen. Da nun auf der ganzen Welt die Menschen Zugang zu dem speziellen Serum haben, wurde beschlossen, dass die Bevölkerung nicht weiter wachsen darf. Es ist ohnehin schon die Grenze der Bevölkerungsdichte in den meisten Gegenden fast gesprengt worden. Im so genannten Pakt haben sich alle Regierungen darauf geeinigt, dass keine neuen Kinder mehr geboren werden dürfen. Wenn doch welche illegal und im Verborgenen geboren werden, kommen die Eltern ins Gefängnis und die Kinder wachsen in Heimen auf. Dort wird ihnen eingetrichtert, dass sie wertlose Parasiten auf der Erde sind, die es eigentlich nicht verdienen zu leben. Sie dürfen niemals das Serum nehmen und müssen nach dem Waisenhaus als Sklaven für die Unsterblichen schuften. Die Heimleiterin ist fast sadistisch, die Zustände und das Benehmen der Kinder im Heim ist schlimm. Anna nimmt aber ihr Leben und die Regeln so an wie sie sind und ist die Musterschülerin der Heimleiterin. Bis eines Tages Peter in das Heim kommt. Er ist rebellisch, denn er hat jahrelang im Untergrund bei Zieheltern gelebt, so dass er eine ganz andere Sicht auf die Welt hat als Anna. Anna fasst nach zögern fasziniert Vertrauen zu ihm und gemeinsam schaffen sie es zu flüchten, bevor Peter heimlich als Unfall getarnt hingerichtet werden soll. Der Roman ist wirklich empfehlenswert in seinem Genre. Er erinnert ein wenig an zum Beispiel Margaret Peterson Haddix Schattenkinder. Die Guten und die Bösen sind zwar schon etwas überspitzt gezeichnet, aber so werden aber auch die ethischen Fragen aufgeworfen. Ich kann mir vorstellen, dass sich das Buch auch ganz gut für den Unterricht eignet egal ob auf Englisch oder auf Deutsch.

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