Gemma Malley The Declaration

(25)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(8)
(8)
(8)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „The Declaration“ von Gemma Malley

Powerful futuristic drama about a world in which human life has a transformed value, and ageing has long since lost its finality. Charismatic characters, action-driven plot and sublime writing combine to make this an unputdownable novel for teens.

Die glaubhafte Hauptprotagonistin macht diese Dystopie so beklemmend: Was, wenn du Schuld auf dich geladen hast, allein durch deine Geburt?

— Rebekka_NP

Trist, düster, schleichend fesselnd. Wer diesem Buch Zeit gibt, sich voll zu entfalten, wird belohnt. Eine beklemmende Dystopie.

— Wortwanderin

Stöbern in Jugendbücher

Das Auge von Licentia

Ohje.. der Inhalt des Buches besteht aus dem Klappentext. Da hätt ich mir die Lesezeit sparen können. Und das Ende!! Fühle mich veräppelt.

Haihappen_Uhaha

Oblivion - Lichtflimmern

Wahnsinn!

mii94

Mondfunken (Sternenmeer)

Wahnsinn!

mii94

Chosen - Das Erwachen

Tolles Finale!

mii94

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Who wants to live forever

    The Declaration

    Keksisbaby

    17. October 2017 um 14:07

    In einer Welt in der es den Tod nicht mehr gibt, sind Ressourcen knapp. Für jeden Menschen der geboren wird, muss einer sterben. Geschieht das nicht, werden die Kinder als Surplus bezeichnet. Surplus müssen ihren Wert durch Arbeit unter Beweis stellen und haben keinerlei Rechte haben. Sie werden ihren Eltern weggenommen und in Erziehungsheime gesteckt, wo sie lernen einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft beizusteuern. Anna versucht mit allen Mitteln mit gutem Beispiel voranzugehen, um den Makel ihrer illegalen Geburt wettzumachen. Doch dann gibt es einen Neuzugang, der Annas Welt auf den Kopf stellt. Peter denkt gar nicht daran, sich als minderwertig zu betrachten, nur weil er ein Surplus ist. Er hinterfragt die Ordnung des Establishments und zeigt Anna eine andere Sicht auf die Dinge.   In einer Welt, in der der Tod abgeschafft wurde, muss es unweigerlich zu begrenzten Ressourcen kommen. Erschreckend welches Bild von einer überalterten Gesellschaft die Autorin malt. Auch wenn jeder versucht den Alterungsprozess ein Schnippchen zu schlagen, so ist die Gesellschaft jedoch zum Stillstand verdammt, weil mit der fehlenden Jugend auch neue Impulse und Denkmuster fehlen. Außerdem scheint man mit den Drogen, die das Leben verlängert, keineswegs den Kinderwunsch ausgemerzt zu haben. Die Idee hinter diesem Buch ist großartig. Wohin kommen wir, wenn die Generationen nicht mehr abgelöst werden, was passiert wenn wir alle Zeit der Welt bekommen und doch nichts mit uns anzufangen wissen. Doch an manchen Stellen hat es mir an der Umsetzung gehapert. Ehe Anna sich entschließt die andere Seite der Medaille zu betrachten und sich nicht länger für einen Makel zu halten, vergeht eine verdammt lange Zeit. Im Allgemeinen war mir Anna zu angepasst zu brav, zu wenig bereit zu rebellieren und als sie es dann tut, ist es aber auch sofort eine Drehung um 180°. Das die Heimleiterin, dann eine geheime Vergangenheit hat, die Peter involviert, war auch ein Zufall zu viel für mich. Am unglücklichsten war ich jedoch mit dem Ende. Es hat alles einfach zu nahtlos ineinander gepasst und alles war gut. Irgendwie zu abgeschmackt.   Ich bin noch unschlüssig ob ich die nächsten Bücher lese, aber reizen würde es mich aufgrund der Plotidee schon, weniger wegen der Charaktere, denn die waren mir zu blass.

    Mehr
  • Empfehlenswertes Jugendbuch!

    The Declaration

    wandablue

    Empfehlenswertes Jugendbuch. Ewiges Leben durch die Droge Longevity schafft Probleme, denn wie löst man die Sache mit der Überbevölkerung? Ganz einfach: Life for a life. Und da keiner sterben will, gibt es keine Jugend mehr. Wenn da nicht die Illegalen wären. Gemma Malley zeigt ein beklemmendes Szenario, in dem das Leben der Illegalen in sogenannten Surplus-Halls, in denen sie einem gemeinen Brainwashing unterzogen werden, anschaulich dargestellt wird und schafft einen durchweg spannenden Ausblick auf ein Entkommen. Die einfache Spache ist jugendgerecht, aber manchmal floskelbehaftet. Dafür gibt es, wie immer, Punktabzug. Ansonsten ist dieses Jugendbuch ab 12 oder 13 Jahren durchaus zu empfehlen. Dass die Figuren manchmal etwas plakativ sind, stört bei einem Jugendbuch für dieses Alter nicht, wo böse auch mal bös und gut gut sein darf. Es muss nicht immer alles kompliziert sein. Das Buch ist Auftakt einer Trilogie. Es wird gefolgt von den Bänden: The Resistance und The Legacy. Man kann die Bände durchaus im Original verschenken, da die Handlung durchweg spannend ist, der Dystopiecharakter im Trend liegt, die Sprache so einfach und (der/die) Teenie dadurch leichten Zugang zu einer der Weltsprachen findet. Fazit: Unterhaltend. Spannend. Kann man mit gutem Gewissen an Teenies beiderlei Geschlechts verschenken. Kategorie: Jugendbuch Verlag: Bloomsbury 2007

    Mehr
    • 6
  • Leserunde zu "Eve & Adam" von Katherine Applegate

    Eve & Adam

    Eltragalibros

    Der Traum von perfekter Liebe Eine neue und aufregende Dystopie erwartet euch mit Eve & Adam, für die sich zwei us-amerikanische Erfolgsautoren, nämlich Katherine Applegate und Michael Grant, zusammengetan und eine spannende Wissenschaftsdystopie à la Schöne Neue Welt geschrieben haben. Die 16-jährige Eve spielt mit einer neuen Software herum und erschafft sich ihren virtuellen Traummann. Als Adam eines Tages vor ihr steht, wird aus einem Spiel Realität. Wie soll sie sich entscheiden? Und wie weit darf Wissenschaft gehen? Findet die Antworten selbst heraus! Mehr zum Inhalt: Bei einem schweren Unfall verliert die Milliardärstochter Evening Spiker, kurz Eve, beinahe ihr Bein. In der Klinik ihrer Mutter erholt sie sich überraschend schnell - allerdings darf sie aus unbekannten Gründen die Klinik nicht verlassen. Ihre Zeit vertreibt sie sich mit einer neuen Lernsoftware, die sie im Auftrag ihrer Mutter testen soll. Sie entwrift  am Bildschirm ihren Traummann Adam, entscheidet über seine Augenfarbe, seinen Körper, IQ und Charaktereigenschaften. Doch verdeutlicht das Programm wirklich nur Schülern die Gesetze der Genetik? Als der Krankenpfleger Solo Eve mit geheimen Aufzeichnungen über die Forschungen ihrer Mutter konfrontiert, muss sie sich entscheiden: Soll sie die Daten veröffentlichen und ihre Mutter verraten oder einfach schweigen? Und plötzlich steht Adam leibhaftig vor ihr ... Die Autoren: Michael Grant ist vor allem für seine erfolgreiche Abenteuerreihe "Gone" bekannt, mit seiner Familie ist er in seiner Jugend häufig umgezogen und besuchte somit mehr als 10 Schulen. Heute ist er mit Katherine Applegate verheiratet und gemeinsam leben sie mit ihren zwei Kindern in North Carolina. Euch hat die Geschichte von Eve und Adam gepackt? Dann bewerbt* euch für 25 Exemplare aus dem Ravensburger Buchverlag! Bis einschließlich 08. Januar 2014 und sagt uns, warum ihr diese Dystopie lesen wollt! Die Teilnahme an einer Leserunde beinhaltet auch eine aktive Teilnahme an der Diskussion sowie eine Rezension am Ende.

    Mehr
    • 947
  • Die Welt in 130 Jahren. Grausam und voll.

    The Declaration

    Liss

    15. April 2013 um 15:33

    Voller Menschen, die niemals sterben, weil ein Medikament, "Longevity", entwickelt wurde, wodurch man ewig leben kann. Ich weiß nicht, was an ewig leben gut sein soll, aber in diesem Buch wird es heiß verehrt. Doch wer ewigt lebt, braucht Platz, weshalb keine Kinder mehr gezeugt werden dürfen. Das unterzeichnet man mit "The Declaration". Zeugt man trotzdem eines, so ist dieses ein illegales und wird bestraft und weggesperrt und die Eltern kommen obendrein noch ins Gefängnis. Anna ist so ein illegales Kind und erfährt niemals Liebe oder Freundschaft oder Wärme überhaupt. Doch dann kommt Peter und will sie befreien... Dieses Buch ist grausam und trotzdem so wunderschön. Es ist supereinfach geschrieben. Die Protagonistin Anna möchte man am liebsten sofort da raus holen und ganz doll drücken. In Grange Hall mit den strengen Regeln wird sie behandelt wie ein Insekt. Das Leben dort ist anstrengend und traurig und das kriegt der Leser zu spüren. Schon bei einem falschen Wort oder einer falschen Geste wirst du bestraft. Peter hingegen sprüht vor Leben, vor Leidenschaft und vor Rebellion. Er ist der "Böse", der Eindringling, den aber der Leser sofort ins Herz schließt, weil er weiß, dass diese ach so perfekte Welt gar nicht so traumhaft ist. Dass er nicht von "hier" kommt, merkt jeder schnell und, dass er auch keine Lust hat die Regeln zu befolgen, bringt Schwung und Hoffnung in das Buch und auch in Anna. Ihr Wandel und ihre Besinnung sind spät, aber sprunghaft, was mich etwas stutzig gemacht hat. Dieses Versteckspiel mit den Catchern, vor denen die beiden flüchten mussten, ist echt aufregend und ich hatte immer Angst, dass sie sie kriegen oder, dass andere Leute Anna & Peter verraten. Das Buch braucht ein kleines bisschen um in Fahrt zu kommen, doch wenn es erst einmal losging, war immer etwas los. Es wurde auch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zwar nie in der Ich-Form, aber mal aus Annas Perspektive und mal auch aus der von Mrs. Pincent oder Sheila. Ich find' das Buch klasse und gut durchdacht und deswegen so schade, dass es kaum jemand kennt. Fazit  Für mich ist dieses Buch ein gelungener dystopischer Auftakt mit viel Hintergrund, vielen Überraschungen und Charakteren, die man lieb haben muss. Hier wird eine Zukunft beschrieben, die die Wissenschaft sogar in der heutigen Zeit anstrebt, mir aber echt Sorgen bereitet. Ich will nicht ewig leben. Aber jeder sollte das Recht haben, geboren zu werden. 4,5/5 Punkte.

    Mehr
  • Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    Kaugummiqueen

    23. October 2012 um 00:05

    Inhalt Anna lebt als Surplus in Grange Hall. In einer Zeit, in der die Menschen dank eines speziellen Medikamentes nicht mehr sterben, werden kaum noch Kinder geboren. Es ist verboten, das Medikament zu nehmen und gleichzeitig Kinder zu zeugen. Dies wurde in der Declaration vor vielen Jahren vereinbart und nur wenn man beschließt, das Medikament nicht mehr zu nehmen, darf man Kinder bekommen. Denn seit die Menschen nicht mehr sterben, besteht eine noch größere Gefahr der Überbevölkerung und die Ressourcen werden immer knapper. Surpluse sind Kinder, die geboren wurden, obwohl ihre Eltern das Medikament weiter nehmen und sind nicht würdig, zu leben. Sie werden in Orten wie Grange Hall weggesperrt und müssen niederste Arbeiten verrichten und werden zu Dienern für legale Menschen ausgebildet. Auch Anna ist ein solch illegales Kind und wurde, nachdem man sie und ihre Eltern entdeckte, nach Grange Hall gebracht. Sie fühlt stets die tiefe Schuld ihrer Eltern und von sich selber, denn sie weiß, dass sie eigentlich nicht existieren darf und sie hasst ihre Eltern für deren Egoismus. Da Anna so viel Reue zeigt und sich als besonders geeigneter Surplus entwickelt, hat sie die Stelle als Aufpasserin inne. Bis Peter kommt, der auch ein Surplus ist, aber 15 Jahre seines Lebens als legaler Mensch gelebt hat. Er eröffnet Anna ein erschreckendes Geheimnis, das ihre bisherigen Vorstellungen vom Wert der Menschen verändert. Meine Meinung Nach der großen Enttäuschung von Die Besessene von S. B. Hayes war dieses Buch wieder ein angenehmer Lesestoff. Dieses Buch wurde mir bei Amazon empfohlen und ich habe es mir näher angesehen, weil ich das Cover so schön fand. Zudem handelt es sich hierbei um eine Dystopie (die sogar noch relativ unbekannt ist) und daher wanderte das Buch gleich mal auf meine Wunschliste. Deswegen bin ich besonders froh, dass idealo.de mir das Buch kostenlos zuschickte. Wie bereits erwähnt gefällt mir das Cover sehr gut und es passt auch gut zum Inhalt, denn ein Schmetterling spielt auch für die Handlung eine wichtige Rolle. Die Charaktere im Buch sind sehr authentisch und die Hauptpersonen sympathisch. Anna und Peter sind Figuren, mit denen man mitfühlt und denen man am liebsten die ganze Zeit helfen würde. Es ist nur mal wieder sehr schade, dass die die beiden Protagonisten wieder erst 15 Jahre alt sind. Es fällt mir dann meistens ein klein wenig schwerer, die Handlungen und (Liebes-)Gefühle ernst zu nehmen und nachzuvollziehen, da ich selber weiß, wie meine Freunde und ich mit 15 Jahren drauf waren. Die Nebencharaktere und Antagonisten waren ebenfalls sehr anschaulich beschrieben und geformt, vor allem Mrs Pincent, die Heimleiterin von Grange Hall, war ein sehr erschreckender und fesselnder Charakter. Sie verkörpert das Böse im Buch, wobei man auch gegen Ende ihre Beweggründe erfährt und auch wenn diese ihre Taten nicht legitimieren oder entschuldigen, empfindet man vielleicht ein wenig Mitleid mit ihr. Die Handlung ist, auch wenn sie anfangs gar nicht die Schauplätze wechselt, interessant und erschütternd. Anna ist so von ihrer Schuld und ihrer Bestrafung überzeugt, dass sie keinen Zweifel an ihrem Leben in Grange Hall hat. Dies ist sehr gut umgesetzt, denn Anna kennt kein anderes Leben und da man ihr immer erklärt hat, dass sie nicht leben sollte und "Überschuss" ist, glaubt sie das natürlich auch, ohne zu hinterfragen. Erst als Peter auftaucht, beginnt sie, Fragen zu stellen und nimmt die Umstände nicht mehr hin. Anfangs lässt sie sich in menschenunwürdige Situationen bringen und akzeptiert dies, während sie später versucht, mit Peter zu fliehen. Zunächst werden die Umstände in Grange Hall erklärt und nach und nach erfährt der Leser, was es mit dem Pakt und den Surpluses auf sich hat, warum die Menschen ewig leben und dass es aber auch Aussteiger sind. Alle Informationen werden Stück für Stück geliefert und setzen sich nach und nach zu einem logischen Gesamtbild zusammen. Der Showdown des ersten Bandes ist leider ein wenig zu kurz geraten, da hätte ich mir mehr gewünscht, wobei er auf jeden Fall sehr dramatisch und bewegend war, nur eben leider zu kurz und zu plötzlich. Fazit Eine spannende und erschreckende Dystopie mit vielen Wendungen und Überraschungen. Leider ist das Ende ein wenig kurz geraten, das hätte man noch besser ausbauen können. Die Handlung ist, meiner Meinung nach, ziemlich innovativ und habe ich so noch nicht gelesen. Deswegen kann ich das Buch sehr empfehlen und ich werde auf jeden Fall die Fortsetzungen lesen, obwohl man zunächst den ersten Band auch als abgeschlossen stehen lassen könnte. Aber natürlich bin ich interessiert, ob Anna und Peter es irgendwie schaffen werden, die Langlebigkeitsdroge zu vernichten, denn dies ist ja das eigentliche Ziel des Buches. Und natürlich möchte ich ebenfalls wissen, wie es mit den beiden weiter geht :) Daher vergebe ich abschließend 4 Sterne

    Mehr
  • Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2012 um 14:17

    Eine ausführliche Rezi findet Ihr auf meinem Blog genau hier:
    http://twineetys.blog.de/2012/10/05/the-declaration-14981064/

  • Leserunde zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    Gackelchen

    "My name is Anna and I shouldn't be here. I shouldn't exist. But I do." Die Englisch-Lesegruppe liest in der erste Aprilwoche "The Declaration" von Gemma Malley, eine mitreissende Dystopie von 2008 und jeder der interesse hat ist eingeladen mitzulesen. Wir freuen uns immer über neue Einschübe und Meinungen. Das Buch ist auch super für Einsteiger in die englische Sprache geeignet da der Schwierigkeitsgrad nicht allzu schwer ist. Also, wer sich bisher noch nicht getraut haben sollte hat hier seine Chance! "In the year 2140, longevity drugs have all but eradicated old age. That means Anna should never have been born. Nor should any of the children she lives with." Seiteneinteilung mache ich heute Abend mit dem Buch in der Hand :)

    Mehr
    • 51
  • Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    dreamer

    07. May 2012 um 07:58

    _*Ungewöhnliche Dystopie mit Macken*_ . Anna ist eine Anomalie. Anna ist ungewollt. Anna ist ein illegitimes Kind und dennoch führt sie in einer Welt, in der sie eigentlich gar nicht existieren dürfte, Buch über ihr Leben als Sklavin der Legalen. Denn laut DER Erklärung dürfen keine Kinder mehr geboren werden, da die Welt durch die lebensverlängernden Medikamente bereits überbevölkert ist. Bis zu einem schicksalsträchtigen Tag glaubte Anna daran, dass sie weniger wert war als der Dreck unter den Schuhen eines Legalen, doch die Begegnung mit Peter ändert nach und nach alles. Denn eines wiederholt Peter immer wieder: Anna hat einen Nachnamen, Anna hat Eltern die sie zurückwollen und sie soll mit ihm fliehen, doch ist Anna dazu bereit alles hinter sich zu lassen? . *Meine Meinung* Bei meinen Stöberattacken auf neue englischen Bücher habe ich dieses Buch gefunden und dachte gleich bei mir: klingt nach einer Hammer Dystopie! Es stellte sich nur leider heraus, dass dieses Buch zwar eine Topidee ist, aber leider nur halbherzig umgesetzt wurde. . Auf den ersten Blick ist die UK-version von "The Declaration" ein wahrer Eyecatcher, auch wenn es nicht gerade etwas über das Buch aussagt, mit dem glänzenden Schmetterlings und dem Maschendraht, dennoch ist es hübsch und man hat es gerne im Regal stehen (viele englische Bücher sind ja nicht mal annähernd so schick). Die US-Version dagegen find ich eher etwas gruselig, dieses schneeweiße Gesicht, das uns böse anstarrt, da läuft mir glatt ein kalter Schauer über den Rücken ;) . Die Idee von Gemma Malley hat auf jeden Fall das gewisse Etwas. Eine Welt in der neue Kinder ungesetzlich sind und nie als legitim betrachtet werden, es sei denn ein Elternteil stirbt. In dieser Welt lebt Anna, die weit mehr an diese Sache glaubt als man für möglich hält. Manchmal war es schon beunruhigend wie sehr unsere Protagonistin an die Erklärung glaubt, die ihr ihren Status als Bürgerin verwehrt. Hier haben wir es auf jeden Fall wieder mit einer interessanten Welt zu tun, in der auch Themen wie Überpopulation, Sklaverei und Korruption behandelt werden. . Leider war die Umsetzung der Idee, aber wie schon gesagt nicht ganz perfekt. Mir wurde das Leben von Anna zu oberflächlich erzählt und viele Passagen überschlagen sich förmlich nur um dann wieder so zäh wie Kaugummi zu sein. Ich konnte einfach nicht das Gefühl bekommen, dass die Autorin 100% von ihrer Arbeit überzeugt war, vor allem als dann das Ende kam. . Von Tiefgang der Charaktere und der Geschichte selbst kann hier auch nicht die Rede sein, auch wenn wir es hier mit einigen Figuren zu tun haben, die wirklich interessant erscheinen, aber zu wenig ausgeleuchtet werden. Gute Beispiele sind unsre Hauptfiguren Anna, mit ihrer Verbissenheit und ihrem Glauben an das System und Peter der ewige Rebell, der sich immer wieder einen Weg in Annas Hirn schleichen will um sie umzudrehen und einige andere, die leider eher im Schatten bleiben. . Für Leser die das Buch interessant finden, sich aber nicht über die englische Sprache trauen ein kleiner Tipp: Dieses Buch ist sehr einfach geschrieben und sollte für Leser mit fortgeschrittenen Sprachkenntnissen absolut kein Problem darstellen. Ich persönlich empfehle es sogar für jene, die es wagen wollen ihr erstes englisches Buch zu lesen. . *Fazit* Tolle Idee – mäßige Umsetzung. Um diesem Buch mit Haut und Haar zu verfallen, sollte man keine Erwartungen haben und sich einfach von der Geschichte berieseln lassen (Mein Fehler war zu viel zu erwarten). Von mir gibt es 3 von 5 Wölkchen für diese gute Idee. . *Reihe* 1. „The Declaration“ 2. „The Resistance“ 3. „The Legacy“

    Mehr
  • Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    Hikari

    05. April 2012 um 22:55

    The Declaration ist eine wunderbare Dystopie mit einer spannenden Story und tollen Hauptcharakteren. Es ist manchmal wirklich gruselig sich vorzustellen, was in dieser Welt allespassiert. Wie die Kinder behandelt - misshandelt - werden, welche Gedanken die Menschen gegenüber der fast nicht mehr vorhandenen Jugend haben. Die Welt ist erschreckend und doch vorstellbar. Die Sprache des englischen Romans ist sehr angenehm zu lesen und die Seiten fliegen praktisch nur so an einem vorbei. Die Gedanken der Charaktere sind nachvollziehbar dargestellt - nicht nur aus der Sicht der Protagonisten. Ein wirklich tolles Buch, dass ich gerne weiterempfehle. ___ Im Jahr 2140 wurden nicht nur die Krankheiten kuriert, sondern auch das Leben verlängert - für immer. Und da die Ressourcen knapp sind, gab es eine Bestimmung, die Kinder mehr oder weniger verbietet - mit der Ausnahme "a life for a life". So gibt es fast nur noch alte Menschen. Illegal zur Welt gekommene Kinder werden eingesammelt und in Häusern zusammengefercht, indoktriniert und mit Gewalt zu einer Art moderne Sklaven erzogen, genannt 'Surplus'. Anna ist ein solcher Surplus und gibt ihr bestes, um ein guter zu werden. Sie hasst ihre Eltern für ihre Sünde, sie geboren zu haben. Doch dann tritt jemand neues in ihr Leben und sie fängt an, die Wahrheit zu sehen.

    Mehr
  • Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    myriel

    25. July 2011 um 22:50

    Worum geht’s? Es ist das Jahr 2140, die Welt hat sich verändert. Die Menschen haben endlich ein Mittel gefunden, das sie unsterblich macht. Doch da die Energieressourcen bald nur Neige gehen, ist es seit viele Jahren verboten Kinder zu bekommen, da diese sonst die wichtigen Ressourcen der Menschen verbrauchen würden, die schon länger da sind. Doch manche widersetzen sich diesem Pakt und bekommen dennoch Kinder. Sie verstecken sie und leben in Angst, das irgendwann die Fänger vor der Tür stehen und ihnen ihre Kinder wegnehmen. Die Eltern kommen dann ins Gefängnis und die Kinder werden entweder “entsorgt” oder kommen in eine Art Kinderheim, wo ihnen die strengste Form von Gehorsam eingebläut wird, damit sie später irgendwann als Diener eines legalen Menschen arbeiten können. Von morgens bis abends wird selbst Babies und Kleinkindern immer wieder eingetrichtert: “Du bist illegal. Du bist Überschuss. Du bist ein Nichts. Du verdienst es nicht zu leben!” Auch Anna lebt seit sie denken kann in einem solchen Heim, in dem Glauben, dass ihre Eltern schreckliche Verbrecher sind und sie hasst sie dafür, dass sie geboren wurde. Aber dann kommt Peter neu ins Heim, der behauptet Annas Eltern zu kennen. Rezension Eine Dystopie, wie ich sie lang nicht mehr gelesen habe: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Allein die ersten Worte haben mich an dieses Buch gefesselt. "My name is Anna. My name is Anna and I shouldn’t be here. I shouldn’t exist. But I do." Auch wenn die Handlung aus diesem Buch weit mehr als 100 Jahre in der Zukunft spielt, so ist sie doch jetzt schon aktuell. Was passiert denn, wenn uns das Öl ausgeht? Zu wissen scheint das noch keiner so genau. Aber das ist ein anderes Thema. Malley hat eine Geschichte geschrieben die einerseits erschreckend andererseits aber auch sehr berührend ist. Es fällt schwer, sich vorzustellen, das es jemals solch lieblose Menschen geben könnte, die Kindern immer wieder verdeutlichen, dass sie ungewollt sind, sogar von alles gehasst werden und es nicht verdienen zu leben. Anna ist eine tolle Protagonistin. Sie ist anfangs vollkommen in ihrem Surplus-Denken gefangen, denn sie kennt ja auch nichts anderes. Versetzt man sich in ihre Lage ist ihr Handeln in bestimmten Situationen absolut nachvollziehbar, auch wenn diese “We have to Know Our Place”-Denken manchmal etwas nerven kann und man als außenstehender Leser sie gern einfach bei den Schultern packen und durchrütteln würde um sie aufzuwecken. “We’re Surplus”, she said flatly. “We don’t want anything. We don’t have the rights to desires[...]“ Die von allen so gehasste Mrs. Pincent hat auch einige Überraschungen parat, mit denen man gar nicht gerechnet hätte. Insgesamt hat Malley die Charaktere schön ausgearbeitet und lässt sie durch viele Dialoge im Buch zum Leben erwachen. Nach etwa der Hälfte des Buches bleibt es nicht nur bei Spannung, sondern jetzt geht es richtig los und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hält nochmal eine geballte Portion Emotionen bereit, was mich beim Lesen etwas die Fassung verlieren ließ. Die Handlung an sich wirkt abgeschlossen, das Ende ist also nicht offen , dennoch gibt es noch zwei weitere Teile: “The Resistance” und “The Returners”. Fazit Wer eine tolle Dystopie lesen möchte, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht enttäuscht werden. Die authentischen Protagonisten lassen die Geschichte wahnsinnig echt wirken und machen das gesamte Thema eine ganze Spur bedrückender.

    Mehr
  • Rezension zu "The Declaration" von Gemma Malley

    The Declaration

    kleinfriedelchen

    17. June 2011 um 12:36

    "My name is Anna. My name is Anna and I shouldn't be here. I shouldn't exist. But I do." Anna ist eine "Surplus", ein illegal geborener Mensch in einer Welt, in der sonst nur Unsterbliche leben und das Kinderkriegen verboten ist. In Grange Hall, einem Erziehungsheim für Surplus-Kinder, lernt sie, für die Sünden ihrer Eltern zu bezahlen und der Gesellschaft dienlich zu sein. Sie wird zur Haushälterin und Bediensteten für die "Legalen" erzogen und stellt die harschen Regeln nicht infrage. Als Surplus ist sie ein Nichts, hat keinen Anspruch auf ordentliche Kleidung, Wärme oder eigene Entscheidungen und einen freien Willen. Doch eines Tages wird Peter in das Heim eingeliefert und beginnt, Annas Ansichten in Frage zu stellen. Hat sich wirklich weniger Recht auf ein selbstbestimmtes Leben als die Unsterblichen? Gemeinsam planen sie ihre Flucht aus dem Heim... Wow, was für ein Buch! 2007 auf Englisch erschienen und als "Der Pakt" ins Deutsche übersetzt, kann ich kaum glauben, dass mir dieses Buch bisher entgangen ist. Die Geschichte hat mich sofort gepackt und wirkte einen Sog auf mich aus, den ich so zuletzt bei den Hunger Games verspürt habe. Dabei gibt es eigentlich gerade seit diesem Jahr unheimlich viele Jugenddystopien dieser Art, doch "The Declaration" gehört eindeutig zur obersten Liga. Anna lebt in einer Gesellschaft, in der es quasi keine Kinder mehr gibt. Jedenfalls keine, die erwünscht wären. Ein Medikament hat den Menschen den lang gehegten Traum von der Unsterblichkeit erfüllt. Der jüngste "legale" Mensch ist bereits sechzig Jahre alt und nur die "Legalen", diejenigen, die den Pakt unterschrieben haben, der die Bedingungen im Austausch für das ewige Leben festlegt, werden als wahre Menschen angesehen. Jeder neugeborene Mensch ist einer zuviel und unnützer Überschuss, denn Nahrung und Energie sind knapp im Jahr 2140. Daher wurde den Unsterblichen im Pakt vom Jahre 2080 verboten, Kinder zu bekommen. Tun sie es doch, landen sie im Gefängnis und ihre Kinder werden in Erziehungsheime gesteckt, wo sie lernen müssen, nützliche Bedienstete für die Unsterblichen zu werden. Immer wieder habe ich mich ungläubig gefragt, wie sich solch eine Gesellschaft etablieren konnte und wie sich die Unsterblichen das Recht herausnehmen können, als Einzige Anspruch auf die Ressourcen der Erde zu haben und dass neugeborene Menschen dies nicht dürfen. Anna ist eben solcher Überschuss und hat die strengen Doktrinen vollkommen verinnerlicht, als ihr Peter begegnet, der all die Jahre, von seinen Eltern versteckt, unentdeckt in der Außenwelt gelebt hat. Peter weigert sich, die strengen Regeln des Erziehungsheims zu befolgen und wird dafür ständig mit Schlägen und Isolation bestraft. Doch auch das hält ihn nicht davon ab, Anna die vermeintliche Wahrheit über die Außenwelt zu erzählen und zeigt ihr die Denkfehler der Gesellschaft auf. Die Handlung fokussiert sich in diesem ersten von insgesamt drei Büchern auf Annas Leben in Grange Hall. So gewinnt man einen detaillierten Einblick in das Leben der unerwünschten Kinder, die als regelrechte Bedrohung für die Unsterblichen angesehen werden und mehr als einmal war ich geschockt von der Grausamkeit, mit der die Unsterblichen gegen die Kinder vorgehen. Man lernt Anna und Peter kennen, beides sehr charismatische Charaktere, die dieses Buch so fesselnd gemacht haben, dass ich es kaum wegpacken wollte, auch wenn es vom Stil her recht simpel geschrieben ist. Anfangs war ich vollkommen fasziniert von der Welt, die Gemma Malley da geschaffen hat, doch nach einer Weile merkte ich, wie ich ungeduldig darauf wartete, dass endlich mehr passiert als nur andauernde Schilderungen von Annas immer gleichem Alltag. Aber das Warten wird zum Ende hin auch belohnt, hier überschlagen sich die Ereignisse regelrecht und bereiten den Weg für den nächsten Band, "The Resistance". Mein Fazit: Genau so muss der Beginn einer Trilogie aussehen! "The Declaration" bietet eine fesselnde Geschichte, die süchtig nach mehr macht, interessante Charaktere und einige überraschende Wendungen. Lest es! Wirklich, ihr verpasst sonst ein tolles Buch.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks