Genelle Guzman-McMillan

 4.5 Sterne bei 11 Bewertungen

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Engel gibt's wirklich

Engel gibt's wirklich

 (11)
Erschienen am 15.06.2017

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Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

Ein Wunder
Liebes_Buchvor 5 Jahren

Statt zu schlafen habe ich letzte Nacht "Engel gibt´s wirklich" von Genelle Guzman-McMillan gelesen. Eigentlich wollte ich nur mal einen kurzen Blick hineinwerfen, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Genelle Guzman war das letzte Opfer vom World Trade Center, das lebend geborgen wurde. In dem Buch schildert sie den 11. September, der als ganz normaler Arbeitstag begann. Im Büro glaubte sie anfangs, es hätte ein Erdbeben gegeben. Mich hat es sehr berührt, wie sie die Ahnungslosigkeit der Menschen dort schildert, weil sie überhaupt nicht wussten, was passiert war und dass sie in Todesgefahr waren. Es herrschte grosse Ratlosigkeit. Auch die Polizei war überrumpelt und riet den Menschen, im Gebäude zu bleiben. Er wurde auch kein Alarm ausgelöst. Erst spät entschlissen sich Genelle und ihre Kollegen, über das Treppenhaus den Abstieg zu versuchen. Als sie fast unten sind, stürzt der Wolkenkratzer über ihnen zusammen. Es ist unfassbar, dass sie das überlebt hat. Einen Tag lang liegt sie eingeklemmt unter Beton im Dunkeln. Ich musste weinen als sie die Situation beschreibt. Es gibt nichts mehr, was sie tun kann, um sich selber zu retten. In ihrer Not fängt sie an zu beten. Sie liegt dort lebendig begraben und denkt an ihr Leben, an alles, was sie sich noch gewünscht hat, an ihre Familie, an das, was sie falsch gemacht hat, an den Tod. Plötzlich wird sie von einem Retter, Paul, gefunden. Er hält ihre Hand und spricht ihr Mut zu. Bis zum heutigen Tag konnte dieser Paul nicht ausfindig gemacht werden und Guzmann lässt es so im Raum stehen, ob er vielleicht ein Engel war. Das Buch wird noch dramatischer dadurch, dass man die Katastrophe auch aus der Sicht ihres Freundes erlebt, der nach ihr sucht. Wir erfahren auch viel über die Helfer und Retter, die sie befreit haben. Es gibt Aufzeichnungen von Anrufen bei der Polizei, Gesprächsprotokolle von Menschen, die nicht gerettet wurden. Das ist ein hochdramatisches Buch, zum Glück weiss man ja, dass Genelle überlebt. Es hat ich sehr glücklich gemacht, dass Hillary Clinton sie eingebürgert hat- Guzman hielt sich illegal in den USA auf. Auch ihr Arbeitgeber hielt zu ihr und das Krankenhaus behandelte sie, obwohl sie rechtlich keine Ansprüche hatte. Das hat mich sehr berührt, weil in Deutschland erst kürzlich ein Asylanten-Kind sterben musste, da das Krankenhaus die Behandlung verweigerte. Dieses Buch handelt vom Leben und vom Tod und von der Hilfsbereitschaft unter Menschen, vom Hoffen und von Wundern. Ich bewundere zahlreiche Menschen, die hier beschrieben werden, die grosszügig geholfen haben, ohne viel zu fragen. Manchmal konnte ich nicht weiterlesen, weil ich geweint habe. Es ist eine wunderschöne Geschichte. Einem Menschen wurde das Leben gerettet. Was kann es schöneres geben?

Kommentare: 1
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buechermaus25s avatar

Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

Genelle ist eine sehr mutige Frau
buechermaus25vor 6 Jahren

In "Engel gibt's wirklich - Eine wahre Geschichte von Genelle Guzman-McMillan" geht es um Genelle, die den Terroranschlag am 11.09.01 verschüttet überlebt hat. Sie erzählt wie es ihr dabei ergangen hat und was zuvor passierte, bevor die Flugzeuge hineingeflogen sind. Sie beschreibt auch den Werdegang, bis der Turm eingestürzt ist.

Die Schreibweise ist recht flüssig, leicht verständlich. Es ist ziemlich  traurig, dennoch aber informativ. Man kann vieles nachfühlen, wie sie sich gefühlt haben muss. Auch wenn das recht schwer ist, denn sie hat sehr viel durchstehen müssen. Dennoch hat sie den Mut gehabt weiter zu kämpfen, für ihre Tochter, für ihren Mann. Sie hat Vertrauen zu Gott bekommen und gebetet,
dass alles gut geht.  Ich finde auch nicht die richtigen Wörter dafür, denn diese Geschichte ist ziemlich traurig, was sie alles nach der Bergung miterleben musste ist ziemlich schlimm. Was ich dennoch gut finde ist, wie es alles endet, denn das hat sie richtig verdient. In Ruhe leben können, in ein normales Leben zurück zu kehren.


Fazit: Alle die sich für das World Trade Center oder den Terroranschlag interessieren, sollten dieses Buch lesen. Diese Biographie ist wirklich zum empfehlen, man kann dort nachlesen wie sich Frau Guzman-McMillan gefühlt hat, aber auch in manchen Situationen reagiert hat. Vorallem auch wie manche Menschen, über Frau Guzman-McMillan denken. Wenn man auf ein Interwiev in Youtube geht, heißt es dort, warum ausgerechnet sie überlebt hat. Wobei ich finde man sollte sich über jeden Überlebenen dort freuen.

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Neonsonnes avatar

Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

Genelle, vielleicht hat Gott dir einen Engel geschickt!
Neonsonnevor 6 Jahren

Wir alle erinnern uns noch genau an den 11. September 2001. Der Tag an dem die Zwillingstürme in sich zusammenstürzten, so als wäre es gestern gewesen. Die ganze Welt sass fassungslos vor den Fernsehgeräten und verfolgte das schockierende Ereignis. Aber wir ahnten nicht, welchen Albtraum die Betroffenen in den Gebäuden erleben mussten. Viele von ihnen mussten starben, einige konnten gerettet werden, andere waren unter den Trümmern lebendig begraben. Was das bedeutete, schildert Genelle ganz ausführlich in diesem Buch..

Genelle wird 1972 in Trinidad geboren und wächst behütet in einer gläubigen Familie auf. Um Karriere zu machen, geht sie nach New York und lässt ihre Tochter zurück, um sie später nachzuholen. Sie fängt als administrative Assistentin bei der Hafenbehörde im World Trade Center an und beginnt an diesem Septembertag wie gewohnt ihre Arbeit im 63. Stock des Nordturms. Als der Anschlag passiert, unterhält sich Genelle gerade mit einer Kollegin an ihrem Schreibtisch. Sie nimmt einen lauten Knall wahr, so etwas wie Scherbensplittern. Anschliessend schwankt das Gebäude leicht hin und her. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt unzählige Papierblätter, die durcheinander durch die Luft wirbeln. Nur wenige Stunden später ist Genelle mit 15 weiteren Personen im Treppenhaus auf dem Weg nach unten, als plötzlich der Nordturm in sich zusammenstürzt. Danach Stille und Dunkelheit und....... Paul!

Schon lange vorher hat sie den Bezug zu Gott verloren, doch dann mitten im Überlebenskampf, etwa 23 Stunden nach dem Einsturz, taucht Paul auf. Ein Bote Gottes? Im Zwiespalt mit Gott, zwischen Glauben und Nichtglauben findet sie unter den Trümmern wieder zu ihm. sie verspricht ihm ihr Leben zu ändern, Dinge wichtig zu nehmen, die vorher unwichtig schienen und die ganze Zeit hält Paul ihre Hand..

Da jede Einzelheit perfekt geschildert wird, hatte ich das Gefühl, Genelle säße genau vor mir und erzählt mir ihren ganz persönlichen Überlebenskampf. Bis zu dem Zeitpunkt als Genelles Gespräche zu Gott anfangen, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen, doch dieses Gottgefasel nervte mich nach einer gewissen Zeit. Dazu möchte ich aber sagen, dass ich mich keinesfalls in Genelle hineinversetzen und nicht wirklich begreifen kann, was es bedeutet, wenn man unter Tonnen von Beton und Stahl unbeweglich verschüttet ist. Wahrscheinlich würde jeder Nichtgläubige in dieser Not die Nähe zu Gott suchen.

Genelle beschreibt, wie sehr sie sich nach dem 11. September verändert und welche Wendung ihr Leben danach genommen hat. Das Buch beschreibt die ersten Tage im Krankenhaus und den Alltag danach. Auch die Suche nach Paul findet einen Platz. Eine sehr interessanter Erfahrungsbericht, der vom Thema Gott fast komplett vereinnahmt wird. Das hat mich leicht abgeschreckt. Ich glaube ihr, wenn sie von Paul erzählt. Ich glaube ihr jedes einzelne Wort. Ich bin von der Existenz Pauls überzeugt. Vielleicht gab es an diesem furchtbaren Tag eine höhere Macht. Man könnte es als eine Halluzination  darstellen. Der Körper ist geschwächt von Schmerzen, der Geist verzweifelt, durcheinander und ängstlich, da kann es schon mal vorkommen, dass uns unsere Wahrnehmung einen Streich spielt. Aber Genelle war voll bei Sinnen. Sie hat sich mit den Gesprächen zu Gott bei Verstand gehalten. Leider wird man im hinteren Teil des Buchs mit unzähligen Bibelversen fast erschlagen.

In Genelles Autobiografie finden Freunde, Familie und auch die Helden einen Platz. Unter anderem auch die Männer die ihr Leben auf's Spiel gesetzt haben, um sie und andere Überlebende aus den Trümmern zu bergen. Dieses Buch zeigt uns, wie aus etwas Bösem Gutes empor steigen kann. Vielleicht animiert das Buch den einen oder anderen Leser, etwas negatives plötzlich positiv zu sehen. Genelle möchte uns sagen, dass nichts kostbarer ist als unser Leben, das wir jede einzelne Sekunde bewusst geniessen sollen..


Lieblingsstelle:

Es gibt in der Welt weder Glück noch Elend. Es gibt nur den Vergleich eines Zustands mit einem anderen, sonst nichts. Am besten großes Glück empfinden kann der, der die tiefste Trauer erlebt hat. Wir müssen erlebt haben, wie das Sterben ist, um die Freuden des Lebens recht zu schätzen...

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar

Heute möchte ich euch zusammen mit dem Brunnen Verlag zu folgender Leserunde einladen:


Engel gib´s wirklich-Ich war 27 Stunden verschüttet von Genelle Guzman-McMillan/ William Croyle





Zum Inhalt:


"Ich war 27 Stunden verschüttet!"

Am 11. September 2001 verlässt Genelle Guzman morgens wie immer ihre New Yorker Wohnung. Ihre Arbeit im World Trade Center macht ihr viel Spaß. Doch dieser Tag verläuft völlig anders als erwartet. Sie erlebt den Terror-Anschlag im 63. Stock und wird verschüttet. 27 Stunden harrt sie eingeklemmt und schwer verletzt unter den Trümmern aus. In der Angst und Verzweiflung findet sie schließlich im Glauben Halt.
Die letzten Stunden übersteht sie nur, weil jemand ihre Hand hält und mit ihr spricht: Paul. Als die Helfer da sind, verabschiedet sich Paul von ihr und ist spurlos verschwunden. Die Helfer sagen, dass sie ihn nicht gesehen haben. Erst nachdem sie ihren Retter monatelang vergeblich gesucht hat, geht ihr auf, dass es wohl ein Engel war. „Ohne den Engel hätte ich wohl nicht überlebt.“

Genelle Guzman-McMillan war die letzte lebend Gerettete der Anschläge vom 11. September 2001, die
aus den Trümmern des World Trade Center lebend geborgen wurde.
Ein beeindruckender authentischer Erfahrungsbericht.


Bewerbt euch bis zum 09.Juli 2012 , 12 Uhr, danach werden die Gewinner verkündet.

Besonders wichtig !

Ich brauche eure Rezensionen zeitnah, um sie an den Brunnen Verlag weiterzuleiten. Veröffentlicht diese bitte auch bei amazon und ähnlichen Plattformen. Überlegt deshalb auch vorher, ob ihr Zeit habt, an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu schreiben !


Vielen Dank an dieser Stelle an den Brunnen Verlag, der uns für diese Leserunde 3 Bücher zur Verfügung gestellt hat !


Beantwortet mir auch folgende Frage:

Was habt ihr am 11.September 2001 gemacht ?


Zur Leserunde

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