Engel gibt's wirklich

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Hat mir eine schlaflose Nacht beschert, aber das war es absolut wert

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Eine junge Frau ringt einen Tag in den Trümmern des World Trade Centers mit dem Tod

Alle 11 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Engel gibt's wirklich"

„Ohne den Engel hätte ich wohl nicht überlebt“
Am 11. Sept. 2001 wird Genelle Guzman unter dem World Trade Center verschüttet. Sie überlebt die 27 Stunden unter den Trümmern nur, weil jemand ihre Hand hält und mit ihr spricht: Paul. Als die Retter da sind, verabschiedet sich Paul von ihr und ist spurlos verschwunden. Die Retter sagen, dass sie ihn nicht gesehen haben. Kann es sein, dass Paul ein Engel war?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783765543210
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Brunnen
Erscheinungsdatum:15.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    L
    Liebes_Buchvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine junge Frau ringt einen Tag in den Trümmern des World Trade Centers mit dem Tod
    Ein Wunder

    Statt zu schlafen habe ich letzte Nacht "Engel gibt´s wirklich" von Genelle Guzman-McMillan gelesen. Eigentlich wollte ich nur mal einen kurzen Blick hineinwerfen, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Genelle Guzman war das letzte Opfer vom World Trade Center, das lebend geborgen wurde. In dem Buch schildert sie den 11. September, der als ganz normaler Arbeitstag begann. Im Büro glaubte sie anfangs, es hätte ein Erdbeben gegeben. Mich hat es sehr berührt, wie sie die Ahnungslosigkeit der Menschen dort schildert, weil sie überhaupt nicht wussten, was passiert war und dass sie in Todesgefahr waren. Es herrschte grosse Ratlosigkeit. Auch die Polizei war überrumpelt und riet den Menschen, im Gebäude zu bleiben. Er wurde auch kein Alarm ausgelöst. Erst spät entschlissen sich Genelle und ihre Kollegen, über das Treppenhaus den Abstieg zu versuchen. Als sie fast unten sind, stürzt der Wolkenkratzer über ihnen zusammen. Es ist unfassbar, dass sie das überlebt hat. Einen Tag lang liegt sie eingeklemmt unter Beton im Dunkeln. Ich musste weinen als sie die Situation beschreibt. Es gibt nichts mehr, was sie tun kann, um sich selber zu retten. In ihrer Not fängt sie an zu beten. Sie liegt dort lebendig begraben und denkt an ihr Leben, an alles, was sie sich noch gewünscht hat, an ihre Familie, an das, was sie falsch gemacht hat, an den Tod. Plötzlich wird sie von einem Retter, Paul, gefunden. Er hält ihre Hand und spricht ihr Mut zu. Bis zum heutigen Tag konnte dieser Paul nicht ausfindig gemacht werden und Guzmann lässt es so im Raum stehen, ob er vielleicht ein Engel war. Das Buch wird noch dramatischer dadurch, dass man die Katastrophe auch aus der Sicht ihres Freundes erlebt, der nach ihr sucht. Wir erfahren auch viel über die Helfer und Retter, die sie befreit haben. Es gibt Aufzeichnungen von Anrufen bei der Polizei, Gesprächsprotokolle von Menschen, die nicht gerettet wurden. Das ist ein hochdramatisches Buch, zum Glück weiss man ja, dass Genelle überlebt. Es hat ich sehr glücklich gemacht, dass Hillary Clinton sie eingebürgert hat- Guzman hielt sich illegal in den USA auf. Auch ihr Arbeitgeber hielt zu ihr und das Krankenhaus behandelte sie, obwohl sie rechtlich keine Ansprüche hatte. Das hat mich sehr berührt, weil in Deutschland erst kürzlich ein Asylanten-Kind sterben musste, da das Krankenhaus die Behandlung verweigerte. Dieses Buch handelt vom Leben und vom Tod und von der Hilfsbereitschaft unter Menschen, vom Hoffen und von Wundern. Ich bewundere zahlreiche Menschen, die hier beschrieben werden, die grosszügig geholfen haben, ohne viel zu fragen. Manchmal konnte ich nicht weiterlesen, weil ich geweint habe. Es ist eine wunderschöne Geschichte. Einem Menschen wurde das Leben gerettet. Was kann es schöneres geben?

    Kommentare: 1
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    buechermaus25s avatar
    buechermaus25vor 6 Jahren
    Genelle ist eine sehr mutige Frau

    In "Engel gibt's wirklich - Eine wahre Geschichte von Genelle Guzman-McMillan" geht es um Genelle, die den Terroranschlag am 11.09.01 verschüttet überlebt hat. Sie erzählt wie es ihr dabei ergangen hat und was zuvor passierte, bevor die Flugzeuge hineingeflogen sind. Sie beschreibt auch den Werdegang, bis der Turm eingestürzt ist.

    Die Schreibweise ist recht flüssig, leicht verständlich. Es ist ziemlich  traurig, dennoch aber informativ. Man kann vieles nachfühlen, wie sie sich gefühlt haben muss. Auch wenn das recht schwer ist, denn sie hat sehr viel durchstehen müssen. Dennoch hat sie den Mut gehabt weiter zu kämpfen, für ihre Tochter, für ihren Mann. Sie hat Vertrauen zu Gott bekommen und gebetet,
    dass alles gut geht.  Ich finde auch nicht die richtigen Wörter dafür, denn diese Geschichte ist ziemlich traurig, was sie alles nach der Bergung miterleben musste ist ziemlich schlimm. Was ich dennoch gut finde ist, wie es alles endet, denn das hat sie richtig verdient. In Ruhe leben können, in ein normales Leben zurück zu kehren.


    Fazit: Alle die sich für das World Trade Center oder den Terroranschlag interessieren, sollten dieses Buch lesen. Diese Biographie ist wirklich zum empfehlen, man kann dort nachlesen wie sich Frau Guzman-McMillan gefühlt hat, aber auch in manchen Situationen reagiert hat. Vorallem auch wie manche Menschen, über Frau Guzman-McMillan denken. Wenn man auf ein Interwiev in Youtube geht, heißt es dort, warum ausgerechnet sie überlebt hat. Wobei ich finde man sollte sich über jeden Überlebenen dort freuen.

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    Neonsonnes avatar
    Neonsonnevor 6 Jahren
    Genelle, vielleicht hat Gott dir einen Engel geschickt!

    Wir alle erinnern uns noch genau an den 11. September 2001. Der Tag an dem die Zwillingstürme in sich zusammenstürzten, so als wäre es gestern gewesen. Die ganze Welt sass fassungslos vor den Fernsehgeräten und verfolgte das schockierende Ereignis. Aber wir ahnten nicht, welchen Albtraum die Betroffenen in den Gebäuden erleben mussten. Viele von ihnen mussten starben, einige konnten gerettet werden, andere waren unter den Trümmern lebendig begraben. Was das bedeutete, schildert Genelle ganz ausführlich in diesem Buch..

    Genelle wird 1972 in Trinidad geboren und wächst behütet in einer gläubigen Familie auf. Um Karriere zu machen, geht sie nach New York und lässt ihre Tochter zurück, um sie später nachzuholen. Sie fängt als administrative Assistentin bei der Hafenbehörde im World Trade Center an und beginnt an diesem Septembertag wie gewohnt ihre Arbeit im 63. Stock des Nordturms. Als der Anschlag passiert, unterhält sich Genelle gerade mit einer Kollegin an ihrem Schreibtisch. Sie nimmt einen lauten Knall wahr, so etwas wie Scherbensplittern. Anschliessend schwankt das Gebäude leicht hin und her. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt unzählige Papierblätter, die durcheinander durch die Luft wirbeln. Nur wenige Stunden später ist Genelle mit 15 weiteren Personen im Treppenhaus auf dem Weg nach unten, als plötzlich der Nordturm in sich zusammenstürzt. Danach Stille und Dunkelheit und....... Paul!

    Schon lange vorher hat sie den Bezug zu Gott verloren, doch dann mitten im Überlebenskampf, etwa 23 Stunden nach dem Einsturz, taucht Paul auf. Ein Bote Gottes? Im Zwiespalt mit Gott, zwischen Glauben und Nichtglauben findet sie unter den Trümmern wieder zu ihm. sie verspricht ihm ihr Leben zu ändern, Dinge wichtig zu nehmen, die vorher unwichtig schienen und die ganze Zeit hält Paul ihre Hand..

    Da jede Einzelheit perfekt geschildert wird, hatte ich das Gefühl, Genelle säße genau vor mir und erzählt mir ihren ganz persönlichen Überlebenskampf. Bis zu dem Zeitpunkt als Genelles Gespräche zu Gott anfangen, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen, doch dieses Gottgefasel nervte mich nach einer gewissen Zeit. Dazu möchte ich aber sagen, dass ich mich keinesfalls in Genelle hineinversetzen und nicht wirklich begreifen kann, was es bedeutet, wenn man unter Tonnen von Beton und Stahl unbeweglich verschüttet ist. Wahrscheinlich würde jeder Nichtgläubige in dieser Not die Nähe zu Gott suchen.

    Genelle beschreibt, wie sehr sie sich nach dem 11. September verändert und welche Wendung ihr Leben danach genommen hat. Das Buch beschreibt die ersten Tage im Krankenhaus und den Alltag danach. Auch die Suche nach Paul findet einen Platz. Eine sehr interessanter Erfahrungsbericht, der vom Thema Gott fast komplett vereinnahmt wird. Das hat mich leicht abgeschreckt. Ich glaube ihr, wenn sie von Paul erzählt. Ich glaube ihr jedes einzelne Wort. Ich bin von der Existenz Pauls überzeugt. Vielleicht gab es an diesem furchtbaren Tag eine höhere Macht. Man könnte es als eine Halluzination  darstellen. Der Körper ist geschwächt von Schmerzen, der Geist verzweifelt, durcheinander und ängstlich, da kann es schon mal vorkommen, dass uns unsere Wahrnehmung einen Streich spielt. Aber Genelle war voll bei Sinnen. Sie hat sich mit den Gesprächen zu Gott bei Verstand gehalten. Leider wird man im hinteren Teil des Buchs mit unzähligen Bibelversen fast erschlagen.

    In Genelles Autobiografie finden Freunde, Familie und auch die Helden einen Platz. Unter anderem auch die Männer die ihr Leben auf's Spiel gesetzt haben, um sie und andere Überlebende aus den Trümmern zu bergen. Dieses Buch zeigt uns, wie aus etwas Bösem Gutes empor steigen kann. Vielleicht animiert das Buch den einen oder anderen Leser, etwas negatives plötzlich positiv zu sehen. Genelle möchte uns sagen, dass nichts kostbarer ist als unser Leben, das wir jede einzelne Sekunde bewusst geniessen sollen..


    Lieblingsstelle:

    Es gibt in der Welt weder Glück noch Elend. Es gibt nur den Vergleich eines Zustands mit einem anderen, sonst nichts. Am besten großes Glück empfinden kann der, der die tiefste Trauer erlebt hat. Wir müssen erlebt haben, wie das Sterben ist, um die Freuden des Lebens recht zu schätzen...

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    B
    booksandthemusicvor 6 Jahren
    Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

    In diesem Buch beschreibt Genelle Guzman – McMillan was sie am 11. September 2001 erlebt hat.
    Es schien für sie ein ganz normaler Tag wie jeder andere zu werden. Sie ging zur Arbeit und redete mir ihren Kolleginnen über alltägliche Dinge. Bis der Anschlag passierte.
    Sie war in ihrem Büro im 65.Stock, als der Wolkenkartzer zu schwanken begann, aber sie machte sich keine Sorgen. Da sie in Trinidad aufwuchs wo es häufig Erdbeben gab, dachte sie, dass es vielleicht nur ein Erdbeben ist und war nicht weiter beunruhigt. Keiner aus dem ganzen Stock wusste was passiert war und so bliebe sie noch ungefähr eine Stunde in ihren Büros und erst dann habe sie sich auf den Weg nach unten gemacht.
    Als Genelle mit den anderen im 13.Stock angekommen ist, stürzte das Gebäude ein und verschütte Genelle.
    Sie lag 27 Stunden unterm Schutt und schreibt das sie nur überlebt hat, weil in den letzten Stunden ein Engel namens Paul ihre Hand hielt.
    Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, und ich auf den ersten Seiten las, dass Genelle die letzte Überlebende war die vom Schutt befreit wurde, war ich schon sehr beeindruckt und es hat mich auch gleichzeitig bestürzt. Genelle beschreibt in allen Situationen ihre Gefühle was dazu führt, dass man als Leser sehr gut in das Geschehen mit hinein genommen wird. Ich habe mit ihr mitgelitten und mich mit ihr über ihre Umkehr gefreut. Sie hat ihr Leben nach dem Unglück total umgedreht und wollte ein Leben führen, dass Gott gefällt.
    Beeindruckt hat mich auch, dass sie die Versprechen die sie Gott gemacht hatte als sie begrabe lag auch wirklich alle so schnell wie möglich erfüllt hatte. Außerdem spricht sie den Leser auch sehr oft an und man bekommt das Gefühl, dass sie mit einem spricht und einem persönlich ihre Geschichte erzählt.
    Ein Buch das man gelesen habe sollte.

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    Labradoriavor 6 Jahren
    Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

    Dieses Buch richtete sich, wie ich finde an alle die daran interessiert sind die Ereignisse vom 11. September 2001 aus Sicht eines Opfers zu erleben. Denn darum geht es in diesem Buch. Es schildert den Tag aus Sicht von Genelle Guzmann, die im World Trade Center gearbeitet hat. Angefangen von Ihrem Weg zur Arbeit bis hin zu dem tragischen Ereignis und den Monaten danach. Genelle wurde als letzte Überlebende geborgen und man erfährt wie es Ihr erging. Man spürt was das Ereignis in Ihr ausgelöst hat und welch Wandlung Sie durchgemacht hat. Dieses Buch ist ein Gänsehautfaktor-Buch und auf alle Fälle zu empfehlen. Die Schilderungen wirken so echt und man kann sich förmlich in Sie hereinversetzen.

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    Vimpsyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

    Wie um alles in der Welt hatte ich es überlebt, dass eines der größten Gebäude der Welt auf mich stürzte?
    Diese Frage stellte sich Genelle Guzman-McMillan, als sie als letzte Lebende nach unglaublichen 27 Stunden aus den Trümmern des World Trade Centers gerettet wird.

    Genelle beschreibt in ihrem Buch "Engel gibt´s wirklich", wie sie die unfassbaren Anschläge am 11. September 2001 erlebt hat.
    Für sie startet der Tag wunderbar, sie erfreut sich an ihrem schönen Leben und fährt morgens an ihre Arbeit bei der Hafenbehörde von New York. Ihr Büro befindet sich im 63. Stock des Nordturmes, wo sie am Morgen des 11. Septembers 2001 wie gewöhnlich in den Arbeitstag startet. Doch schon bald sollte es der schlimmste Tag ihres Lebens werden.
    Alles fängt an mit einem lauten starken Geräusch, was noch keiner zuordnen kann, geht weiter mit dem wackeln des Turmes, bis hin zu Rauch im ganzen Treppenhaus. Schier endlose Zeit vergeht, bis Genelle und ihre Kollegen erfahren, was passiert ist. Zuerst einmal warten sie ab und hoffen auf Hilfe.
    Irgendwann, leider zu spät, entschließt sich der Trupp nun doch schleunigst das Gebäude über das Treppenhaus zu verlassen. Leider sind sie nie unten angekommen...

    Brutal, teuflisch, furchtbar, höllisch, das sind die Worte mit denen Genelle versucht zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn über neunzig Stockwerke eines einstürzenden Gebäudes im freien Fall über einen niedergehen. Aber sie lebt.
    In den folgenden 27 Stunden durchlebt sie die Hölle. Aber sie lernt auch sehr viel, über sich, ihre Kindheit und vor allem Gott.

    Aber in diesem Buch geht es nicht nur um Genelle. Sie beschreibt auch eindrucksvoll, was Ihr Partner, ihre Tochter und die Familie in dieser Zeit durchgemacht haben.
    Desweiteren hat sie Augenzeugenberichte und Telefonate vom Tag des Einsturzes mit im Buch untergebracht, aus denen man deutliche Panik und Unsicherheit entnehmen kann.

    Genelle Guzman-McMillan beschreibt in diesem Buch berührend, feinfühlig und beeindruckend was ihr am 11. September 2001 widerfahren ist und wie sich ihr Leben mit diesem Tag verändert hat.
    Sehr konkret schildert sie ihre Gefühle und Gedanken vor, während und nach den Anschlägen.
    Ich als Leser war sofort in der Geschichte drin und habe förmlich mitgelitten.
    Während des Lesens empfand ich immer wieder größten Respekt für Genelle. Wie sie wieder zu sich und Gott gefunden hat, ihr altes Leben angezweifelt und Besserung geschworen hat und sie schlussendlich dadurch auch noch etwas Positives aus diesem Erlebnis ziehen konnte, Respekt.
    Mich hat es definitiv zum nachdenken angeregt.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt weiterempfehlen.

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    merlin78vor 6 Jahren
    Rezension zu "Engel gibt's wirklich" von Genelle Guzman-McMillan

    27 Stunden vergraben unter den Trümmern des World Trade Centers. Verschüttet unter Tonnen von Stahl, blind, kaum bewegungsfähig, frierend und durstig. Und genau in diesem Augenblick erkennen, dass Gott seine Hand über dich halten wird. Warum? Das kann keiner sagen, doch das Vertrauen ist tief und die Hoffnung auf Rettung groß.

    Genelle wird als letzte Verschüttete lebendig gefunden. Zu verdanken hat sie dieses den Feuerwehmännern und Rettungskräften, die sich wie selbstverständlich selbst in große Gefahr begeben haben und die Suche nicht aufgegeben haben. Und ein Helfer ist ihr dabei ganz nah, Paul. Er hält ihre Hand und spricht beruhigend auf sie ein. Doch nach ihrer Bergung ist Paul verschwunden, und keiner kann sich an den Mann erinnern. Für Genelle steht fest, Gott hat ihr einen Engel an die Seite geschickt und ihr in den letzten qualvollen Stunden, vor ihrer Befreiung, die nötige Unterstützung und Hilfe zu Teil werden lassen.

    Das Buch erzählt autobiografisch, beginnend am Morgen des 11.Septembers 2001 das Leben der jungen Genelle Guzman, die seit ein paar Monaten in der Hafenbehörde New York arbeitet. Ihr Büro befindet sich im 63. Stock des Nordturms der berühmten Twin Towers. Wie jeden Tag macht sich Genelle auch an diesem Dienstag auf den Weg zu ihrer Arbeitsstätte. Doch heute wird der Tag anders enden. Während sie und ihre Kollegen sich in den Büros besprechen, hören sie ein Geräusch, können es jedoch nicht zuordnen. Als sie Papiere an ihrem Fenster vorbeifliegen sehen, wissen sie, dass ein Fenster in den oberen Stockwerken zu Bruch gegangen sein muss. Doch es dauert sehr lange, bis sie die Wahrheit erfahren. Und dann beginnt das Warten. Was sollen sie tun? Bleiben oder gehen? Erst viel zu spät entscheiden sie sich, das Gebäude mit der Gruppe zu verlassen. Doch sie schaffen es nicht mehr, denn als sie den 12. Stock passieren, bröckelt plötzlich der Beton und innerhalb von Sekunden stürzt der Turm über ihnen zusammen.

    Während ihrer Stunden unter Trümmern leidet Genelle sehr. Doch irgendwie schafft sie es, trotz der Aussichtslosigkeit, mutig und gefasst zu bleiben. Sie betet und denkt viel an ihre Tochter und ihren Freund. Wird sie sie jemals wieder sehen? Genelle klammert sich an verschiede Psalme, die sie noch aus Kindertagen kennt und verspricht Gott, sollte er sie retten, würde sie ihr Leben ändern.

    Sehr bewegend und feinfühlig schildert die junge Frau in ihrem Roman ein dramatisches Martyrium. Ihre Hoffnungen, Ängste und Sorgen werden sehr real wiedergegeben und schon nach wenigen Seiten kann sich der Leser der Spannung nicht entziehen. Besonders der wahre Aspekt hinter der Geschichte berührt und animiert zum nachdenken. Warum wurde so lange gewartet? Warum wurde kein Alarm ausgelöst? Warum?

    Neben den eigenen Erlebnissen, schildert die Autorin auch von anderen Menschen, die lebend aus den Trümmern herausgekommen sind. Augenzeugenaussagen und Telefonate, die am Tag des Einsturzes aufgenommen worden sind, zeigen deutlich, wie verwirrt alle waren. Keiner konnte sich auf die Folgen einstellen, eine gewisse Bewegungslosigkeit hatte sich breit gemacht. Besonders die Berichte von Genelles Verwandten, die zu Hause trauern und ihre Hoffnungen bereits begraben haben, vermitteln der Erzählung eine zusätzliche Dynamik.

    Heute lebt Genelle mit ihren Kindern und ihrem Mann in New York. Sie arbeitet weiterhin für die Hafenbehörde und ist glücklich und zufrieden. Sie hat eine große Veränderung mitgemacht und sich ganz auf Gott eingelassen. Sie hat all ihr Vertrauen in seine Hände gelegt und wurde nicht enttäuscht. Trotz einer sehr schweren Zeit hat Genelle Trost im steten Gebet und ihrer Familie gefunden.

    Mein Fazit: Bewegend, einfühlsam und ein Buch, das Hoffnung spendet und viel Mut in einer ausweglosen Situation verspricht.

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    LionsAngels avatar
    LionsAngelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mir eine schlaflose Nacht beschert, aber das war es absolut wert
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    P
    Pancakex3vor 10 Monaten
    Buchperlentauchers avatar
    Buchperlentauchervor 4 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar

    Heute möchte ich euch zusammen mit dem Brunnen Verlag zu folgender Leserunde einladen:


    Engel gib´s wirklich-Ich war 27 Stunden verschüttet von Genelle Guzman-McMillan/ William Croyle





    Zum Inhalt:


    "Ich war 27 Stunden verschüttet!"

    Am 11. September 2001 verlässt Genelle Guzman morgens wie immer ihre New Yorker Wohnung. Ihre Arbeit im World Trade Center macht ihr viel Spaß. Doch dieser Tag verläuft völlig anders als erwartet. Sie erlebt den Terror-Anschlag im 63. Stock und wird verschüttet. 27 Stunden harrt sie eingeklemmt und schwer verletzt unter den Trümmern aus. In der Angst und Verzweiflung findet sie schließlich im Glauben Halt.
    Die letzten Stunden übersteht sie nur, weil jemand ihre Hand hält und mit ihr spricht: Paul. Als die Helfer da sind, verabschiedet sich Paul von ihr und ist spurlos verschwunden. Die Helfer sagen, dass sie ihn nicht gesehen haben. Erst nachdem sie ihren Retter monatelang vergeblich gesucht hat, geht ihr auf, dass es wohl ein Engel war. „Ohne den Engel hätte ich wohl nicht überlebt.“

    Genelle Guzman-McMillan war die letzte lebend Gerettete der Anschläge vom 11. September 2001, die
    aus den Trümmern des World Trade Center lebend geborgen wurde.
    Ein beeindruckender authentischer Erfahrungsbericht.


    Bewerbt euch bis zum 09.Juli 2012 , 12 Uhr, danach werden die Gewinner verkündet.

    Besonders wichtig !

    Ich brauche eure Rezensionen zeitnah, um sie an den Brunnen Verlag weiterzuleiten. Veröffentlicht diese bitte auch bei amazon und ähnlichen Plattformen. Überlegt deshalb auch vorher, ob ihr Zeit habt, an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu schreiben !


    Vielen Dank an dieser Stelle an den Brunnen Verlag, der uns für diese Leserunde 3 Bücher zur Verfügung gestellt hat !


    Beantwortet mir auch folgende Frage:

    Was habt ihr am 11.September 2001 gemacht ?


    Zur Leserunde

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