Genevieve Cogman

 3,9 Sterne bei 893 Bewertungen
Autorin von Die unsichtbare Bibliothek, Die maskierte Stadt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Genevieve Cogman

Genevieve Cogman interessiert sich schon seit ihrer frühen Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes. Davon inspiriert schrieb sie ihren Debütroman „Die unsichtbare Bibliothek“ und sorgte in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Sie absolvierte einen Master of Science in Statistik und arbeitete in verschiedenen Berufen, die sich mit Datenverarbeitung beschäftigen. Genevieve Cogman lebt im Norden Englands.

Alle Bücher von Genevieve Cogman

Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)

Die unsichtbare Bibliothek

 (387)
Erschienen am 21.07.2017
Cover des Buches Die maskierte Stadt (ISBN: 9783404208883)

Die maskierte Stadt

 (159)
Erschienen am 21.12.2017
Cover des Buches Die flammende Welt (ISBN: 9783404208449)

Die flammende Welt

 (104)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Das dunkle Archiv (ISBN: 9783404209415)

Das dunkle Archiv

 (71)
Erschienen am 30.08.2019
Cover des Buches Das tödliche Wort (ISBN: 9783404209712)

Das tödliche Wort

 (53)
Erschienen am 26.03.2021
Cover des Buches Die verborgene Geschichte (ISBN: 9783404209750)

Die verborgene Geschichte

 (34)
Erscheint am 28.01.2022
Cover des Buches Das geheime Gewölbe (ISBN: 9783404209774)

Das geheime Gewölbe

 (0)
Erscheint am 26.11.2021
Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: B01INN89T4)

Die unsichtbare Bibliothek

 (5)
Erschienen am 28.07.2016

Neue Rezensionen zu Genevieve Cogman

Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)biscoteria85s avatar

Rezension zu "Die unsichtbare Bibliothek" von Genevieve Cogman

Tolle Idee mit grausiger Umsetzung
biscoteria85vor einem Monat

»So viele Autoren speisen ihre Leser faul mit einfallsloser Massenware ab, dass eine fantastische Welt, die sich nicht auf den ersten Blick bei ihren Vorgängern bedient und die etwas Neues ins Genre bringt, wie ein frischer Windhauch ist - Mit seiner sympathischen Heldin und seiner wohltuend vielschichtigen Handlung ist 'Die unsichtbare Bibliothek' ein Buch, in dem man schwelgen kann.« The Guardian

Dies oben kann ich so leider nicht unterschreiben. Irene als Hauptperson ist mir total unsympathisch. Sie buttert ihren Lehrling Kai erstmal kräftig unter und zeigt ihm wer das sagen hat. Dabei hat er ihr keinen Grund gegeben sofort die Gerte auszupacken. Darüber hinaus ist sie der Meinung, sie dürfe keine Gefühle zeigen, muss kalt und unberechenbar sein. Leider führt dies dazu, dass sie mir sowas von unsympathisch war und ich mit ihr nicht einmal warm werden konnte.

Von Kai erfährt man mit der Zeit ein bisschen mehr, bleibt aber ansonsten blass und unscheinbar.

Weitere Charaktere sind wie die Dinge auf den Flohmarkt, wo man drüber hinwegschaut und kein Interesse für entwickeln kann.

So hat die Story ganz zu Anfang einen tollen Auftakt gehabt und Irene wirkte spannend und actionreich. Dann kam die sehr langweilige Passage in der Bibliothek und dann der gemeinsame Auftrag. Der, wo ich mich ehrlich fragte: Was ist eigentlich euer Sinn in dieser Arbeit.

Es wird zwar erklärt was die Bibliothek ist, die Bibliothekare und die Sprache. Und dennoch wird gefühlt gar nichts erklärt. Es ist einfach nur ein langer, erschöpfender Prozess dieses Buch zu lesen, welches mit dicken Worten wie Bibliothek, Bibliothekare und Sprache um sich wirft, um diese gezielt in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Wichtigkeit zu betonen und zugleich den Leser damit vollkommen aus dem Lesefluss reißt.

So auch die Art wie Irene spricht. Statt einen Satz klar und gezielt auf den Punkt zu bringen, füllt sie diesen aus, in eine Länge und einer Unverständlichkeit, gespickt mit Ausführungen, welche nicht zum Ende zu führen scheinen. – Ja ich habe mich um es verstehen zu können, soeben auch getan. Dies machte es zu einer zähflüssigen und klebrigen Angelegenheit gespickt von den Schlaglöchern der dick geschriebenen Wörter.

Die Story selbst nimmt dabei nicht an Fahrt auf und wirkt überladen und ohne einen roten Faden. Alles in allem finde ich es aber sehr schade, denn die Grundidee finde ich super und leider sind mit diesem Buch auch die Folgeteile aus meinem SUB geflogen.

Alles in allem war für mich dies der Grund, bei 60 % abzubrechen. Die letzten drei Stunden, welche mein E-Reader mir zeigte, war ich nicht mehr bereit in dieses Buch zu stecken.

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Cover des Buches Die verborgene Geschichte (ISBN: 9783404209750)A

Rezension zu "Die verborgene Geschichte" von Genevieve Cogman

Casino Royal, Naschmarkt und Stasi
Ariusvor einem Monat

Nachdem es ihr im letzten Band gelungen ist einen Friedenspakt zwischen Elfen und Drachen auszuhandeln und zu ratifizieren, könnte sich Irene Winter nun gemütlich und wohlverdient in ihrem Sessel zurücklehnen, um ein gutes Buch zu lesen.

Doch erneut ruft die Pflicht. Im Auftrag der Bibliothek soll sie ein Buch sichern, das allein den Frieden auf einer der vielen Welten sichern kann. Einer Welt die Irene viel bedeutet. Ist es doch diejenige in der sie zur Schule ging.

Ein Sammler, ein Elf namens Nemo, besitzt dieses Buch.  Allein schon die Reise zu seiner Insel gestaltet sich spannend. Zudem fordert er als Preis für die Herausgabe eine Gegenleistung. Damit Irene das Buch erhält müssen Kai und sie einen sehr speziellen Auftrag erledigen, mit einem Team, dass sie bisher noch nicht kennen.

Die Mitglieder dieses Teams sind speziell wegen ihrer Fähigkeiten ausgewählt worden und setzen sich aus Elfen und Drachen zusammen. Das für sich ist schon eine interessante und explosive Zusammensetzung. Immerhin haben nicht alle Elfen und Drachen den Friedensvertrag unterschrieben

Zusammen mit dieser gemischten Truppe sollen Irene und Drachenprinz Kai aus dem Museum in Wien ein großes Gemälde besorgen - sprich: stehlen.

Diesmal gibt es zusätzlich eine Dosis „James Bond Feeling“. Auch eine Casino- Szene ist in die Handlung eingebaut. Gemeinsam mit unserem Lieblingspärchen tauchen wir also ab in die Welt von James Bond und Miami Vice, treffen auf Schurken a la Blofeld und trickreiche Glücksspieler, jagen durch die Straßen eines technisierten überwachungsstaatlichen Wiens und können uns an unzähligen Film- und Literaturanspielungen erfreuen.

Dumm, dass CENSOR, die ansässige Staatssicherheit, mit der Ausrede, Jagd auf übernatürliche Wesen zu machen, sich auf ihre Fersen heftet. Zu allem Unglück treiben, in der eigentlich allein den Menschen vorbehaltenen Welt auch Drachen ihr Unwesen. Drachen, die ausgerechnet dieses Bild mit allem schützen, was ihnen an Kräften gegeben wurde… und dies ist nicht gerade wenig.

Was nur macht die Beute so interessant, so unheimlich wertvoll, dass Drachen wie Elfen geradezu verzweifelt versuchen, des Bildes habhaft zu werden?

Dieser Band ist wie die vorherigen vielschichtig, mit überraschenden Wendungen, fantasievollen Welten und stets oben gehaltenem Spannungsbogen. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger. Ein Hinweis auf eine neue Figur, die Irene und Kay bei ihren zukünftigen Abenteuern begleiten soll.

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Cover des Buches Das tödliche Wort (ISBN: 9783404209712)A

Rezension zu "Das tödliche Wort" von Genevieve Cogman

Belle Epoche
Ariusvor einem Monat

Bereits zum fünften Mal verfolgen wir die Abenteuer der Bibliothekarin Irene Winter. Diesmal führt uns die Autorin nach Paris der Belle Epoche. Ein Friedensbündnis soll zwischen den Mächten des Chaos, den Elfen und den Mächten der Ordnung, den Drachen, ausgehandelt werden. Die Bibliothekare sitzen als neutrale Vermittler mit am Tisch. Diesmal sind also alle vereint, Drachen, Elfen und Bibliothekare. Jeder redet und redet, ohne viel zu sagen. Zwischen den Zeilen werden eine Menge Drohungen ausgesprochen so dass Irene und ihr Team die Spreu vom Weizen trennen muss.

Der Mord an einem Drachen droht die Verhandlungen zum Stillstand ja gar zum vorzeitigen Abbruch zu bringen. Irene soll dies verhindern und das Verbrechen mit Hilfe des genialen Meisterdetektivs Vale möglichst rasch aufklären. Das Ermittlerteam wird ergänzt durch Lord Silver von den Elfen und Mu Dan von den Drachen. Inoffiziell ist auch Kai mit von der Partie. Rasch stossen die fünf auf eine Hauptverdächtige, die Blutgräfin Elisabeth Báthory. Aber auch auf Anarchisten, Verräter und jede Menge höchst geheime Pläne.

Der fünfte Band der Reihe um die unsichtbare Bibliothek verschiebt den Fokus ein wenig weg von den actionreichen Abenteuern hin zu einer detailreicheren Darstellung der politischen Machtverteilung in den Multiuniversen. Soll heißen, dass der Actionanteil, die gefährlichen Verfolgungsjagden und die Kämpfe eher in den Hintergrund treten. Stattdessen präsentiert und Cogman zum einen die Suche nach einem Mörder, dessen Motiv und den Tathergang, zum anderen erinnert der Plot aber auch an einen politischen Thriller. Es geht um Machtspiele, um Manipulationen, um Verrat und um jede Menge Geheimnisse. Das nimmt, verglichen mit den bisherigen Bänden, viel Tempo aus dem Roman, auch die Verweise auf Bücher sind eher spärlich anzutreffen. Hinzu kommt, dass sich die Namen insbesondere der Drachen, die sich alle aus dem Chinesischen rekrutieren, die Übersicht der handelnden Figuren ein wenig erschweren.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Die beschriebene Welt klingt vertraut und ist es dann doch nicht. Es wird eine interessante Mischung aus Fantasy, Krimi und Steampunk geboten. Bedauerlicherweise agiert Vale im Hintergrund. Schlussendlich ist es Irene, die alles aufdeckt. So kann Vale nur noch bestätigend abnicken. Hier hat die Autorin Chancen vertan. Im Grunde ist Vales Figur für die Handlung überflüssig. Wenn schon ein Superdetektiv mitspielt, sollte dieser eine tragende Rolle spielen. Schlussendlich geht es um sein Fachgebiet – ein Mord muss aufgeklärt werden.

Dennoch genoss ich Detektiv Vales Anwesenheit, der extra aus seinem Parallel-London angereist war. Er ist so ein typischer Gentleman und bringt mit seiner Professionalität den Charme eines berühmten Meisterdetektivs in die Geschichte. Über ihn würde ich sogar einen Einzelband lesen!

Doch er ist nicht der einzige Stereotyp. Auch der Elf-Lord Silver brachte mich mit seiner so verführerischen Art zum Schmunzeln, weil er Irene mit seinen Flirtversuchen einfach nur den letzten Nerv raubte.

Die Drachenseite hingegen liebt Disziplin, Ordnung und Kontrolle. Sie sind ebenso magisch, vor allem in der Beherrschung der Elemente und an chinesischer Kultur orientiert. So ist auch ihr Drachenäußeres zu bestaunen. Damit sie dennoch nicht auffallen, streifen sie als elegante Menschen durch die Parallelwelten und stellten für Irenes Team die unabhängige Ermittlerin Mu Dan. Ein Kaliber, die vor allem mit Stolz, Wut und eine gewisse Kälte trotzt.

Schlussendlich wird der Fall gelöst. Doch meines Erachtens nicht glaubwürdig. Es fehlt an echten Beweisen. So muss der Täter selbst gestehen. Da hätte ich von einem Meisterdetektiv mehr erwartet.

Auch dieses Buch wird als unabhängiger Band zur Reihe beworben. Ich gebe dahingehend recht, dass die Storyline zum Mord eines hochrangigen Politikers, hier in Form eines Fabelwesens, sich auch so verstehen lässt. Allerdings bin ich der Meinung, um mit den Figuren wirklich auf Tuchfüllung gehen zu wollen, sind die Vorkenntnisse aus den anderen Büchern Pflicht. Ich verstehe die Protagonistin Irene viel besser, weil jede Andeutung zu ehemaligen Feinden, ihrer Familiengeschichte oder ihrer Zuneigung zu Kai für ein anderes Abenteuer steht, das sie geprägt hat.

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