Genevieve Cogman

 3.8 Sterne bei 580 Bewertungen
Autorin von Die unsichtbare Bibliothek, Die maskierte Stadt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Genevieve Cogman

Genevieve Cogman interessiert sich schon seit ihrer frühen Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes. Davon inspiriert schrieb sie ihren Debütroman „Die unsichtbare Bibliothek“ und sorgte in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Sie absolvierte einen Master of Science in Statistik und arbeitete in verschiedenen Berufen, die sich mit Datenverarbeitung beschäftigen. Genevieve Cogman lebt im Norden Englands.

Alle Bücher von Genevieve Cogman

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Die unsichtbare Bibliothek

Die unsichtbare Bibliothek

 (281)
Erschienen am 21.07.2017
Die maskierte Stadt

Die maskierte Stadt

 (113)
Erschienen am 21.12.2017
Die flammende Welt

Die flammende Welt

 (72)
Erschienen am 16.03.2017
Das dunkle Archiv

Das dunkle Archiv

 (41)
Erschienen am 29.03.2018
Die Bibliothekare / Das dunkle Archiv

Die Bibliothekare / Das dunkle Archiv

 (0)
Erschienen am 30.08.2019
Die unsichtbare Bibliothek

Die unsichtbare Bibliothek

 (4)
Erschienen am 28.07.2016
The Invisible Library

The Invisible Library

 (36)
Erschienen am 15.01.2015

Neue Rezensionen zu Genevieve Cogman

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stachelbeermonds avatar

Rezension zu "Das dunkle Archiv" von Genevieve Cogman

Drachen, Bücher, Prohibition - Band 4 ist gelungen!
stachelbeermondvor 15 Tagen

Band vier aus der der Reihe "Die unsichtbare Bibliothek", und Irene kommt einfach nicht zur Ruhe: Dieses Mal wird sie von einer dubiosen Drachenfrau beauftragt, ein seltenes Buch zu beschaffen, das der Drachin einen hohen Posten in der königlichen Hierarchie sichern soll. Doch Irene weigert sich: Die Bibliothek ist seit Ewigkeiten neutral und darf sich auf niemandes Seite stellen. Doch der Auftrag ist ebenso verlockend wie gefährlich und kann kaum ausgeschlagen werden, wenn die Aufforderung zur Suche von einem Drachen kommt. Damit niemand in Versuchung gerät, beschließt Irene, zusammen mit ihrem Lehrling Kai selber danach zu suchen und es in den Besitz der Bibliothek zu bringen, um die Neutralität zu gewährleisten. Auf der Suche danach geraten sie in eine Welt, die der Prohibitionszeit der zwanziger Jahre in den USA verblüffend ähnlich ist, und es dauert nicht lange, bis Kugeln fliegen und Gangster sich gegenseitig belauern...

Auch dieser Band ist wieder in dem trockenen Tonfall geschrieben, der die Reihe für mich zu etwas besonderem macht. Mit leicht gestelzter Sprachwahl werden die absurdesten Situationen beschrieben, man hat immer das Gefühl, it´s very british, egal, ob Irene und Kai sich auf einer wilden Verfolgungsjagd oder in einer Gangsterkneipe befinden, und selbst wenn die Frisur zerrupft oder die Kleidung angesengt wird, bewahrt man doch immer Haltung und Würde. Allein deswegen werde ich Band fünf bestimmt auch lesen.

Was mir in diesem Band nicht so gefallen hat, ist die Unverwundbarkeit, die Irene wie ein Mantel umgibt. Muss diese Frau denn nie schlafen? Oder über blaue Flecken jammern? Oder sich wenigstens ab und zu mal fragen, ob ihre Loyalität der Bibliothek gegenüber überhaupt gerechtfertigt ist? Ich meine, jeder Mensch braucht doch mal eine Pause, oder? Dummerweise sind Pausen in Büchern schlecht vermittelbar, daher sind wir Leser vermutlich schuld daran, dass Irene sich nie ausruhen darf. Vielleicht sollten wir eine Petition starten: Mehr Schlaf für Irene! Auch nicht so gut gefallen hat mir die Beschreibung der Drachenwelt, aber das ist vorprogrammiert bei einer sehr abstrakten Welt, die sich jeder anders vorstellt. Trotzdem - das Venedig der Elfen war gelungener.

Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht in Band fünf, zurück sollte es nicht sein, ich glaube, da wäre ich enttäuscht. Vielleicht wieder ein bisschen mehr in Richtung Steampunk, das wäre doch nett, und Luftschiffe kann es doch nie genug geben in Büchern, oder? Ich hoffe, die Autorin lässt uns ein paar geheimnisvolle Orte und erklärt sie nicht alle, denn die meiste Magie entsteht in Rätseln, die nicht aufgelöst werden. Die Bibliothek zum Beispiel hätte ich gerne weiterhin unendlich in alle Richtungen wabernd und weitestgehend menschenleer. Mal sehen, ob mein  Wunsch erfüllt wird.

 

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MsPans avatar

Rezension zu "Die unsichtbare Bibliothek" von Genevieve Cogman

Weltenwanderungen und andere Türen der Bibliothek
MsPanvor 2 Monaten

Klappentext:

Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Zum Inhalt:
Irene ist, so wie viele andere, mit der Bibliothek verbunden. Sie befindet sich zu Anfang des Buches mitten in einer Mission, in der sie ein Buch für die Bibliothek beschaffen soll. Hier gibt es zwar einen kleinen Zwischenfall, aber schlussendlich findet kann sie zurück in die Bibliothek gelangen, das Buch abgeben und erhält prompt den nächsten Auftrag.
Hierfür wird ihr ein Lehrling zur Seite gestellt, der im Laufe der Geschichte mehr ist, als er zu Anfang scheint.
Nach einem kurzen Zwischenfall mit Irenes "Erzfeindin" machen sich die beiden auf in die Parallelwelt, in der sich die seltene Ausgabe der Grimm'schen Hausmärchen befinden soll.
Hier läuft alles nicht so geplant, und die beiden geraten in immer mehr Zwischenfälle. Plötzlich taucht auch noch Irenes Erzfeindin auf und die beiden müssen schlussendlich zusammenarbeiten, um heile aus dieser Welt hinauszukommen. Denn auch das personifizierte Böse, also der Erzfeind der Bibliothek will das Buch haben und der Kampf ist kein leichter.

Meine Meinung:
Die Geschichte klingt vielversprechend. Eine Geschichte über eine Bibliothek, verschiedene Parallelwelten, ein Märchenbuch und das viktorianische London.
Die Bibliothekare handeln im Dienst der Bibliothek. Sie haben sich ihr verschrieben und tragen ihre Markierung auf ihrem Rücken. Es gibt Lehrlinge (die noch keine Parallelwelten bereisen), Junior-Bibliothekare (die Bücher beschaffen) und Bibliothekare (die Auftraggeber, welche Bücher beschafft werden sollen).
Die Geschichte ist spannend. Man wird quasi direkt reingeschmissen, in die Mission von der Protagonistin Irene.
Dann geht es woanders hin. Diese Welt ist spannend aufgebaut. Hier gibt es Elfen, Luftschiffe und vieles mehr, was es in dieser Welt (bei uns) nicht gibt, also Fantasy. Die entsprechenden Wesen gibt es dabei auch.
Man möchte wissen, wie es weitergeht und das Buch liest sich schnell durch.
Mir persönlich sind die Charaktere allerdings nicht unbedingt tief genug. Irene wird als kühl beschrieben, sie handelt irgendwie, man erfährt aber nicht, warum. Genauso ist es bei Kai. Er handelt, man weiß aber nicht genau, wieso er von zuhause weg ist, was genau das Problem mit seiner Familie ist. Vale (nur in dieser Parallelwelt) ist ziemlich genau nach meinem Geschmack. Doch auch von ihm erfährt man keine Hintergründe.
Ich hoffe, die (Haupt-)Charaktere erhalten im zweiten Band mehr Tiefe.

Fazit:
Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist in einer schönen und interessanten Welt angesiedelt. Die Charaktere könnten für meinen Geschmack deutlich mehr Tiefe erlangen, vielleicht findet das ja im zweiten Band statt.

Ich kann das Buch weiterempfehlen, die Geschichte ist weitestgehend stimmig und es würde von mir in einem Ranking von 5 eine 3.5 erhalten.

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Seitenhains avatar

Rezension zu "The Invisible Library" von Genevieve Cogman

Eine magische Bibliothek - muss ich mehr sagen?
Seitenhainvor 3 Monaten

Irene ist eine Spionin. Doch nicht irgendeine Spionin, nein, sie arbeitet für eine Bibliothek, die zwischen verschiedenen Alternativwelten existiert und Bücher aus allen Welten versammelt. Kaum hat sie ein Manuskript aus einem Zaubererinternat gestohlen, wird sie mit einem Frischling auf eine gefährliche Mission geschickt: in ein alternatives London, in dem Werwölfe, Vampire, Fae existieren und Zeppeline als Transportmittel genutzt werden. Dort muss sie eine spezielle Ausgabe von Grimms Märchen finden, doch die wurde bereits gestohlen...



Als wäre das wunderschöne Cover nicht genug (das Bild ist leider sehr schlecht, in echt ist es dunkelgrün mit goldener Prägung), ist das Buch auch noch megaspannend. Man kommt kaum zu Atem, ständig passiert was. Sobald man sich zwei Seiten entspannt hat, finden sie etwas heraus oder es stürmt jemand herein oder Krokodile sprengen eine Party! Huiuiui.

Dass mit diversen Personen etwas nicht stimmt, wird einem als aufmerksamer Leser recht schnell klar und es ist interessant zu verfolgen, wie Irene langsam jedem von ihnen auf die Schliche kommt (auch wenn ich ihr bei Aubrey eine Theorie voraus war).

Die magischen Wesen in dieser Welt werden einem nicht aufgedrängt, also die Vampire hängen nicht ständig im Dunkeln rum und trinken Blut, sondern sie sind Aristokraten und haben halt nur zufällig eine spezielle Diät.



Insgesamt ein irrer Auftakt - es soll wohl eine Trilogie werden -, der einen fast atemlos zurücklässt. Ich glaube, am Ende stand mir beim Lesen im Zug eine Weile der Mund ein wenig offen...



"The atmosphere of the library soothed her automatically; the rich lantern lights, the sheer scent of paper and leather and the fact that everywhere she looked, there were books, books, beautiful books."

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