Genevieve Cogman

 3.8 Sterne bei 561 Bewertungen
Autorin von Die unsichtbare Bibliothek, Die maskierte Stadt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Genevieve Cogman

Genevieve Cogman interessiert sich schon seit ihrer frühen Jugend für Tolkien und Sherlock Holmes. Davon inspiriert schrieb sie ihren Debütroman „Die unsichtbare Bibliothek“ und sorgte in der englischen Buchbranche für großes Aufsehen. Sie absolvierte einen Master of Science in Statistik und arbeitete in verschiedenen Berufen, die sich mit Datenverarbeitung beschäftigen. Genevieve Cogman lebt im Norden Englands.

Alle Bücher von Genevieve Cogman

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Genevieve CogmanDie unsichtbare Bibliothek
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Die unsichtbare Bibliothek
Die unsichtbare Bibliothek
 (273)
Erschienen am 21.07.2017
Genevieve CogmanDie maskierte Stadt
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Die maskierte Stadt
Die maskierte Stadt
 (111)
Erschienen am 21.12.2017
Genevieve CogmanDie flammende Welt
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Die flammende Welt
Die flammende Welt
 (70)
Erschienen am 16.03.2017
Genevieve CogmanDas dunkle Archiv
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Das dunkle Archiv
Das dunkle Archiv
 (37)
Erschienen am 29.03.2018
Genevieve CogmanDie unsichtbare Bibliothek
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Die unsichtbare Bibliothek
Die unsichtbare Bibliothek
 (4)
Erschienen am 28.07.2016
Genevieve CogmanDas dunkle Archiv (Die unsichtbare Bibliothek 4)
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Das dunkle Archiv (Die unsichtbare Bibliothek 4)
Genevieve CogmanThe Invisible Library
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The Invisible Library
The Invisible Library
 (35)
Erschienen am 15.01.2015
Genevieve CogmanThe Masked City
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The Masked City
The Masked City
 (16)
Erschienen am 03.12.2015

Neue Rezensionen zu Genevieve Cogman

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Rezension zu "Die unsichtbare Bibliothek" von Genevieve Cogman

Weltenwanderungen und andere Türen der Bibliothek
MsPanvor 2 Tagen

Klappentext:

Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Zum Inhalt:
Irene ist, so wie viele andere, mit der Bibliothek verbunden. Sie befindet sich zu Anfang des Buches mitten in einer Mission, in der sie ein Buch für die Bibliothek beschaffen soll. Hier gibt es zwar einen kleinen Zwischenfall, aber schlussendlich findet kann sie zurück in die Bibliothek gelangen, das Buch abgeben und erhält prompt den nächsten Auftrag.
Hierfür wird ihr ein Lehrling zur Seite gestellt, der im Laufe der Geschichte mehr ist, als er zu Anfang scheint.
Nach einem kurzen Zwischenfall mit Irenes "Erzfeindin" machen sich die beiden auf in die Parallelwelt, in der sich die seltene Ausgabe der Grimm'schen Hausmärchen befinden soll.
Hier läuft alles nicht so geplant, und die beiden geraten in immer mehr Zwischenfälle. Plötzlich taucht auch noch Irenes Erzfeindin auf und die beiden müssen schlussendlich zusammenarbeiten, um heile aus dieser Welt hinauszukommen. Denn auch das personifizierte Böse, also der Erzfeind der Bibliothek will das Buch haben und der Kampf ist kein leichter.

Meine Meinung:
Die Geschichte klingt vielversprechend. Eine Geschichte über eine Bibliothek, verschiedene Parallelwelten, ein Märchenbuch und das viktorianische London.
Die Bibliothekare handeln im Dienst der Bibliothek. Sie haben sich ihr verschrieben und tragen ihre Markierung auf ihrem Rücken. Es gibt Lehrlinge (die noch keine Parallelwelten bereisen), Junior-Bibliothekare (die Bücher beschaffen) und Bibliothekare (die Auftraggeber, welche Bücher beschafft werden sollen).
Die Geschichte ist spannend. Man wird quasi direkt reingeschmissen, in die Mission von der Protagonistin Irene.
Dann geht es woanders hin. Diese Welt ist spannend aufgebaut. Hier gibt es Elfen, Luftschiffe und vieles mehr, was es in dieser Welt (bei uns) nicht gibt, also Fantasy. Die entsprechenden Wesen gibt es dabei auch.
Man möchte wissen, wie es weitergeht und das Buch liest sich schnell durch.
Mir persönlich sind die Charaktere allerdings nicht unbedingt tief genug. Irene wird als kühl beschrieben, sie handelt irgendwie, man erfährt aber nicht, warum. Genauso ist es bei Kai. Er handelt, man weiß aber nicht genau, wieso er von zuhause weg ist, was genau das Problem mit seiner Familie ist. Vale (nur in dieser Parallelwelt) ist ziemlich genau nach meinem Geschmack. Doch auch von ihm erfährt man keine Hintergründe.
Ich hoffe, die (Haupt-)Charaktere erhalten im zweiten Band mehr Tiefe.

Fazit:
Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist in einer schönen und interessanten Welt angesiedelt. Die Charaktere könnten für meinen Geschmack deutlich mehr Tiefe erlangen, vielleicht findet das ja im zweiten Band statt.

Ich kann das Buch weiterempfehlen, die Geschichte ist weitestgehend stimmig und es würde von mir in einem Ranking von 5 eine 3.5 erhalten.

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Seitenhains avatar

Rezension zu "The Invisible Library" von Genevieve Cogman

Eine magische Bibliothek - muss ich mehr sagen?
Seitenhainvor 25 Tagen

Irene ist eine Spionin. Doch nicht irgendeine Spionin, nein, sie arbeitet für eine Bibliothek, die zwischen verschiedenen Alternativwelten existiert und Bücher aus allen Welten versammelt. Kaum hat sie ein Manuskript aus einem Zaubererinternat gestohlen, wird sie mit einem Frischling auf eine gefährliche Mission geschickt: in ein alternatives London, in dem Werwölfe, Vampire, Fae existieren und Zeppeline als Transportmittel genutzt werden. Dort muss sie eine spezielle Ausgabe von Grimms Märchen finden, doch die wurde bereits gestohlen...



Als wäre das wunderschöne Cover nicht genug (das Bild ist leider sehr schlecht, in echt ist es dunkelgrün mit goldener Prägung), ist das Buch auch noch megaspannend. Man kommt kaum zu Atem, ständig passiert was. Sobald man sich zwei Seiten entspannt hat, finden sie etwas heraus oder es stürmt jemand herein oder Krokodile sprengen eine Party! Huiuiui.

Dass mit diversen Personen etwas nicht stimmt, wird einem als aufmerksamer Leser recht schnell klar und es ist interessant zu verfolgen, wie Irene langsam jedem von ihnen auf die Schliche kommt (auch wenn ich ihr bei Aubrey eine Theorie voraus war).

Die magischen Wesen in dieser Welt werden einem nicht aufgedrängt, also die Vampire hängen nicht ständig im Dunkeln rum und trinken Blut, sondern sie sind Aristokraten und haben halt nur zufällig eine spezielle Diät.



Insgesamt ein irrer Auftakt - es soll wohl eine Trilogie werden -, der einen fast atemlos zurücklässt. Ich glaube, am Ende stand mir beim Lesen im Zug eine Weile der Mund ein wenig offen...



"The atmosphere of the library soothed her automatically; the rich lantern lights, the sheer scent of paper and leather and the fact that everywhere she looked, there were books, books, beautiful books."

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Ms_Violins avatar

Rezension zu "Das dunkle Archiv" von Genevieve Cogman

Endlich lernen wir die Drachen besser kennen!
Ms_Violinvor einem Monat

Als Kai gerade einmal seine Familie besucht und Irene so einen Soloauftrag erledigen muss, wird sie von einer Drachenfrau abgefangen, die sie anheuern möchte, ein Buch zu beschaffen, um dadurch einen Wettstreit um einen Ministerposten am Hof der Königin der Südlichen Ebenen zu gewinnen. Irene lehnt dieses Angebot ab, da die oberste Richtlinie der Bibliothek ist, sich neutral zu verhalten. Als die Drachenfrau jedoch durchblicken lässt, dass ihr Widersacher schon einen Bibliothekar gefunden hat, der ihm helfen würde, beschließt Irene sofort in Aktion zu treten. Denn sollte sich diese Aussage tatsächlich als wahr herausstellen, wäre die immer wieder beschworene Neutralität der Bibliothek in Gefahr, was automatisch jeden Bibliothekar im Außendienst in Gefahr bringen würde, denn die Elfen würden eine solche Einmischung mit Sicherheit nicht ungestraft lassen.

Also sammelt Irene Kai ein, macht einen Abstecher in die Bibliothek, um dort über die drohende Gefahr Bericht zu erstatten und wird dann dem scheinbar abtrünnigen Bibliothekar hinterhergeschickt, um die Situation nach Möglichkeit zu entschärfen.


Dieses Mal geht es in eine Welt ohne Magie und ein Amerika der Zwanzigerjahre: Prohibition, Gangster mit jede Menge Waffen und der Bereitschaft jederzeit alles mit Blei vollzupumpen. 


Dazu kommt, dass dieses Mal die Antagonisten machtvolle Drachen sind, was auch Kai vor einige Probleme stellt, damit es nicht so aussieht, als würde er sich in die Politik anderer Königshöfe einmischen. Der Aspekt, dass jetzt im Detail darauf eingegangen wird, warum die Bibliothek sich nicht mit den Drachen verbündet, die für Ordnung stehen im Gegensatz zu den chaosliebenden und -stiftenden Elfen, die in den bisherigen Büchern immer die Bösewichte stellen durften und mit den Drachen verfeindet sind, war für mich besonders gelungen. Es wurde deutlich, dass man nicht allen Drachen trauen kann und sie ihre eigenen Positionen und Wünsche deutlich über das Leben normaler Menschen und auch Bibliothekare stellen. 

Dass der Schwerpunkt hier auf Drachen als Antagonisten liegt, erlaubt einen besonderen Blick auf Kai und die Frage, wie er deren Verhalten deutet und ob auch er alles für die Bewahrung der Neutralität der Bibliothek tun wird. Auch sein Verhältnis zu Irene wird hier immer wieder stärker beleuchtet, was mir besonders gefallen hat.


Wieder stolpert Irene fast schon von einer scheinbar ausweglosen Situation in die nächste, was ich dieses Mal allerdings trotzdem nicht so zermürbend fand, wie in dem ein oder anderen Vorgängerband - allerdings hätte ich gerne mal auch nur halb so viel Glück, wie Irene es ständig hat.


Das Ende macht deutlich, dass wir im nächsten Band eine komplett geänderte Situation vorfinden werden und ich bin schon sehr gespannt, was das für Irene und Kai im Besonderen heißt. Auch hoffe ich, dass man endlich mal Irenes Eltern kennen lernt und von ihnen ein paar Dinge erfährt, die immer mal wieder angesprochen werden. 


Fazit: „Das dunkle Archiv“ konnte mich im Großen und Ganzen wirklich gut unterhalten. Irene stolpert zwar weiterhin ständig von einer scheinbar ausweglosen Situation in die nächste, aber das hat mich dieses Mal nicht so sehr gestört, da mir die Idee hier einmal die Drachen und ihre Politik in den Mittelpunkt zu stellen, sehr gut gefallen hat. Das Ende zeigt deutlich, dass wir im nächsten Band eine neue Ausgangssituation vorfinden werden und macht neugierig darauf, wie Irene und Kai damit wohl umgehen werden. 

Der nächste Band kommt damit garantiert wieder auf meine Wunschliste.

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