Die unsichtbare Bibliothek

von Genevieve Cogman 
3,5 Sterne bei267 Bewertungen
Die unsichtbare Bibliothek
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Positiv (148):
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Ein Buch über Bücher

Kritisch (47):
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Abgebrochen - das Buch klang so vielversprechend, aber leider konnte mich die Geschichte nicht packen

Alle 267 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die unsichtbare Bibliothek"

Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Irene Winters arbeitet hier als Bibliothekarin im Außendienst. Ihr Job ist es, einzigartige Bücher zu besorgen. Zum Beispiel eine seltene Version der Grimm’schen Märchen, die in einer dem viktorianischen London ähnelnden Welt aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist ...

Vom Independant als einer der besten fantastischen Romane des Jahres ausgezeichnet

»So viele Autoren speisen ihre Leser faul mit einfallsloser Massenware ab, dass eine fantastische Welt, die sich nicht auf den ersten Blick bei ihren Vorgängern bedient und die etwas Neues ins Genre bringt, wie ein frischer Windhauch ist - Mit seiner sympathischen Heldin und seiner wohltuend vielschichtigen Handlung ist 'Die unsichtbare Bibliothek' ein Buch, in dem man schwelgen kann.« The Guardian

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208708
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:21.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.07.2016 bei Audible GmbH erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor einem Monat
    Kurzmeinung: Leider bietet dieses Buch sehr viel verschenktes Potential, trotzdem bin ich auf die Fortsetzung gespannt.
    Die Bibliothekarin - Grimms Märchen (Teil 1)

    Die unsichtbare Bibliothek ist ein geheimer Ort außerhalb von Raum und Zeit. Hier arbeitet Irene als Bibliothekarin und sammelt einzigartige Werke der Literatur zur sicheren Aufbewahrung. Ihr nächster Auftrag führt sie in ein alternatives London, wo ein seltenes Grimm-Manuskript von 1812 aufgetaucht ist. Gemeinsam mit ihrem neuen Lehrling Kai begibt sich Irene in diese Parallelwelt. Doch nicht nur die beiden suchen das Buch.

    Das Cover des Buches ist ein absoluter Hingucker und passt perfekt zum vorliegenden Buch.

    Der Schreibstil der Autorin (und vielleicht auch die deutsche Übersetzung davon) sind allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht nur dass sie Steampunk, Fantasy und Krimi mischt (was ja primär nicht schlecht ist), nutzt sie auch das gesamte Fantasy-Spektrum aus. Parallelwelten, Elfen, Drachen, Vampire und natürlich Magie  sind hier anzutreffen. Ob dies wirklich notwendig war, bezweifle ich, denn die Rahmenhandlung klingt ist sehr interessant. 

    Zudem ist der Satzbau oft nur schwer zu verstehen, sodass man einige Sätze schon mal mehrmals lesen muss, um sie zu verstehen. Garniert ist das ganze mit Wörtern, die mindestens 70 % der Bevölkerung nicht kennen oder erklären können. Insgesamt wirkt der Satzbau oft hölzern und holprig. Die Sätze erklären dabei nur wenig, sondern wirken nur wie Herumgeschwafel.

    Aber auch der Autorin selbst geht es teilweise nicht anders. Wenn man schon "Sprache" einführt, dann sollte man diese auch erklären. Das ist hier nur sehr stümperhaft vorgenommen worden. Und nervig ist auch, dass die Worte "Sprache" und "Bibliothek" im Buch immer fett gedruckt sind - total unnötig und störend.

    Die Protagonisten selbst sind nur teilweise interessant - Kai, Vale und der Bösewicht haben auf jeden Fall das Potenzial dazu. Irene hingegen wirkt einfach nur langweilig und leidenschaftslos.

    Insgesamt wirkte dadurch das ganze Buch irgendwie kühl; Spannung war zwar da, diese konnte aber aufgrund der bisher genannten Kritikpunkte nicht wirklich in den Vordergrund dringen.

    Insgesamt hat die Story sicher noch Potential, denn ob die Bibliothek wirklich die Ach-so-Guten sind, ist doch sehr fraglich. Die Story endet in keinem wirklichen Cliffhanger, aber die Story wird aufgrund des Erfolgs (v.a. im englischsprachigen Raum) noch einige Teile erhalten.

    Fazit: Die bisherigen Rezensionen wechseln ja stark; von 1 - 5 Sternen ist alles vertreten. Ich ordne mich etwas über der Mitte ein und bin trotz meiner Kritikpunkte gespannt auf die Fortsetzung.3,5 /5 Punkten

    Kommentare: 1
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    MSBGvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Vielversprechendes Konzept, enttäuschende Umsetzung mit unsympathischen Charakteren. Ich konnte es nicht zu Ende lesen.
    Ein guter Ansatz macht kein gutes Buch

    Die Bibliothek der Bibliotheken, eine abenteuerliche Reise durch Parallelwelten – eigentlich verspricht der Ansatz ein unterhaltsames Buch. Leider erfüllt es nicht die Erwartungen, und dies liegt für mich am Stil der Autorin.


    Das Buch war ein Spontankauf in der lokalen Buchhandlung, der Titel und der Klappentext haben mich neugierig gemacht – und da ich gerade in der Laune war, meine eigene Bibliothek aufzustocken, schien mir dieses Buch die passende Wahl.

    Allerdings erwies es sich als Fehlkauf. Trotz mehrerer Anläufe – die mich immerhin bis etwa zur Hälfte gebraucht haben – habe ich das Buch schließlich enttäuscht zur Seite gelegt.  Die Geschichte konnte keinen Sog entwickelt, Frau Cogmans Schreibstil wusste das zu verhindern. Ihre Art ist penibel erklärerisch, alles wird kleinteilig gerechtfertigt. Dies macht alle Interaktionen der Figuren, und sei es nur ein kleiner Dialog, unglaublich zäh.

    Auf der anderen Seite lässt die fantastische Welt, die die Autorin schafft, dann aber eine schlüssige innere Logik missen. Vielleicht klärt sich da viel in der zweiten Hälfte des Buches oder den weiteren Teilen der Reihe, aber wenn 200 Seiten es nicht schaffen, mich neugierig zu machen, dann brauchen sich die restlichen keine Mühe geben.

    Zu guter Letzt – und das hängt mit den vorherigen Kritikpunkten zusammen – möchte mir die Autorin zu raffiniert sein. Diese Selbstgefälligkeit spiegelt sich in ihrer Hauptfigur Irene, deren Perspektive der Leser einnimmt. Leider entsteht dadurch keine interessante Fallhöhe, sondern ich bleibe schlicht auf Distanz zur Heldin. Auch bei ihr empfand ich einfach keine Neugier.

    Sehr bedauerlich! Das Buch hat ein wunderschönes Cover, einen tollen Titel und ein spannendes Grundkonzept. Aber das alleine garantiert kein fesselndes Leseerlebnis, wenn der Schreibstil dagegen arbeitet.

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    Chris-Eggerts avatar
    Chris-Eggertvor 2 Monaten
    Übersetzungs Katastrophe, Chaotisch Schreibweise.... Kleines Bsp.

    "Er nahm seine Kaffeetasse auf; mit einem betrübten Blick hielt er sie schräg und schaute auf den Bodensatz unten" 

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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor 2 Monaten
    Die unsichtbare Bibliothek - Beginn einer interessanten Reihe über Bücher :)

    Aufmachung des Buches
    Das Cover von „Die unsichtbare Bibliothek“ zeigt eine altertümliche Straßenkarte von „einem“ London. Ein Buch ist aufgeschlagen, worauf ein Anwesen steht. Von dort führt eine gestrichelte Linie durch die Straßen von London. Möglicherweise soll dieses Gebäude die unsichtbare Bibliothek symbolisieren. Ich finde es interessant, mir das Cover näher zu betrachten.

    Inhalt
    Die unsichtbare Bibliothek ist ein Ort außerhalb von Raum und Zeit. Dort arbeiten Bibliothekare um Bücher aus den verschiedenen Welten zu besorgen und zu bewahren. Eine von ihnen ist die noch relativ junge Bibliothekarin Irene. Von ihrer Vorgesetzten wird sie zusammen mit ihrem neuen Mitarbeiter Kai auf Mission geschickt um eine besondere Ausgabe der Grimm’schen Hausmärchen zu besorgen. Dabei führt ihre Reise in eine aus Chaos bestehende Welt, wo sie im dortigen London auf die Suche nach diesem Buch gehen. Dabei stoßen sie auf neue Gefährten, aber auch böse Feinde. Das Buchabenteuer entwickelt sich zu einem gefährlichen Krimi. Können Irene und Kai das Märchenbuch finden? Und warum sind auch andere Personen an dieser Ausgabe der Brüder Grimm interessiert? Inmitten von einer Welt in der Zeppeline eine große Rolle spielen, wird Irene vor einer großen Herausforderung gestellt.

    Meine Meinung
    Bei „Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogman handelt es sich um das erste Buch einer Reihe. Direkt beim Lesebeginn taucht man in die Geschichte ein und lernt Irene während einen Einsatz kennen. Im ersten Moment hatte ich Schwierigkeiten richtig in die Handlung dabei hinein zu finden. Doch nach einigen Seiten konnte ich mir Irenes Umgebung vorstellen.

    Irene arbeitet für die unsichtbare Bibliothek, die sich jenseits von Ort und Zeit befindet. Dort werden Bücher aus den verschiedenen Welten bewahrt und die Bibliothekare werden immer wieder auf Missionen geschickt um bestimme Lektüren zu besorgen. Als Leser erfährt man nur bruchstückhaft etwas über die Beweggründe der Bibliothek.

    Irene wird von ihrer Vorgesetzten Coppelia zusammen mit dem neuen Mitarbeiter Kai in eine von Chaos beherrschte Welt (dort existieren Vampire und Elfen neben den Menschen) geschickt. Sie sollen eine besondere Grimm’schen Hausmärchen-Ausgabe zur Bibliothek bringen. Dafür reisen die Beiden nach London dieser Welt. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur sie nach diesem Buch suchen. Ein Feind der Bibliothek und auch ein Elf zeigen reges Interesse an dem Märchenbuch, das verschollen ist. Sogar der Besitzer dieser Ausgabe ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Beim Lesen hat man das Gefühl nicht nur ein Fantasybuch in der Hand zu halten, sondern auch einen Krimi. Man fragt sich, warum diese Hausmärchen so besonders sind, sodass so viele Personen hinter genau diesem Buch her sind und über Leichen dafür gehen.

    Während ihrer gefährlichen Mission lernt Irene auch Kai etwas näher kennen und muss bald feststellen, dass er ein Geheimnis hegt. Hier kann es in den Fortsetzungsromanen noch interessant werden. Ich selbst bin auf jeden Fall neugierig über Kais Herkunft.

    Einen Verbündeten und Helfer finden sie in den Detektiven Vale. Gemeinsam erleben sie in dem gefährlichen London ein Abenteuer, dass sie quer durch die Stadt und auf Zeppelinfahrten führt.

    Ausgerechnet Irenes „Erzfeindin“ und Bibliothekarin Bradamant folgt ihnen nach London dieser Chaos-Welt. Ihr wird in der Geschichte auch noch eine bedeutsame Rolle zugeteilt. Sie hat ein Charakter, der schwer einzuschätzen ist. Sie wirkt sehr berechnend und trotzdem gibt sie dem Buch einen gewissen Schliff, sodass die Handlung interessant und spannend bleibt.

    Immer wieder geraten die Bibliothekare in gefährliche oder auch merkwürdige Situationen. Es gibt Passagen im Buch, da muss man als Leser auch mal stark schlucken.

    Hin und wieder gab es in der Geschichte kleine Ungereimtheiten für mich, die mich etwas im Lesefluss gestoppt haben.
      
    Aber im Großen und Ganzen hat Genevieve Cogman eine interessante Fantasy-Welt erschaffen in der Irenes Geschichte noch lange nicht auserzählt ist. Ich finde es erwähnenswert, dass, wenn immer die unsichtbare Bibliothek erwähnt wird, das Wort Bibliothek fett geschrieben wird.

    Außerdem gefällt mir die Idee der Sprache der Bibliothekare, mit der sie in den Welten agieren können. Sie ist schon fast magisch.

    Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen und wie es mit Irene und Kai weiter gehen wird. Welche Abenteuer werden folgen? Ich habe bereits erfahren, dass man wieder auf viele bekannte Charaktere treffen wird.

    Mein Fazit
    „Die unsichtbare Bibliothek“ ist der Auftakt einer Reihe der Autorin Genevieve Cogman. Das Buch und die Idee dahinter haben mir gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Irene und Kai. Der erste Band erhält von mir vier gute Sterne.

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    RosePievor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Umständlich, sprachlich nicht flüssig, insgesamt nicht rund
    Nicht rein gekommen

    Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen, die begeistert war. Leider kann ich mich ihrer Begeisterung nicht anschließen. Obwohl ich es mehrmals versucht habe - zwischendurch las ich zwei andere Bücher - bin ich in die Geschichte um Irene und Kai nicht rein gekommen. Es entstand kein Lesefluss, kein Sog. Ich habe mich durch etwa die Hälfte des Buches gequält, bevor ich aufgab. Es ist sehr schade, denn die Idee an sich gefällt mir und ich finde den Plot sehr spannend, nur ... der Stil der Autorin ist nichts für mich. Sie erklärt zu viel, Handlungen, wörtliche Rede, Gedanken, es scheint, als müsse sie alle rechtfertigen und klarstellen, damit der Leser bloß keine falschen Schlüsse zieht. Ein Beispiel: Kai macht ist mit einer Entscheidung von Irene nicht einverstanden, bringt sehr deutlich seine kontraire Meinung vor, fügt sich ihr aber schließlich mit einer knappen Erwiderung. ("Wie du meinst." Oder etwas in der Art) Jedem Leser ist klar, dass er unzufrieden, wütend und vollkommen anderer Meinung ist. Das muss nicht erläutert werden. Die Autorin macht es trotzdem. Ich war irgendwann nur noch genervt und habe das Buch endgültig ad acta gelegt.

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    Silvia_Lieblingsommas avatar
    Silvia_Lieblingsommavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: nachdem ich das 1. Buch gelesen hatte war 2 und 3 Pflicht es führt dich in eine ganz andere Welt ich habe mich gern mitreißen lassen
    die unsichtbare Bibliothek

    nachdem ich das 1. Buch gelesen hatte war 2 und 3 Pflicht es führt dich in eine ganz andere Welt  ich habe mich gern mitreißen lassen 

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    MelliSt13vor 4 Monaten
    Alles beginnt mit einem Buch...

    ...

    ...und dies zum falschen Zeitpunkt?

    Eine BIBLIOTHEK ist was  besonderes für jeden Büchernarr,doch diese ist auch noch unsichtbar und nicht jeder kann sie betreten.

    In dieser BIBLIOTHEK werden Bücher gesammelt und erforscht, Irene ist eine der BIBLIOTHEKARE , die auf Reisen gehen, um die fehlenden Bücher zu beschaffen und zurück zu bringen.

    Ein  neuer Auftrag bringt alles ins wanken und ein Gehilfe wird ihr zur Seite gestellt.

    Leider kam ich nur schwer in die Geschichte rein und habe mich durch die Seiten gequält, vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt?

    Nichts hat mich mitgerissen, weder die Umsetzung, noch die Protagonisten, es war für mich das totale durcheinander.

    Einzig und allein das Cover und die Inhaltsangabe hat mich dazu bewegt dieses Buch zu kaufen, den die fand ich richtig klasse.

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    M
    Mominavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eines meiner Lieblingsbücher, das ich auf der Stelle verschlungen hab. Im Zug habe ich Band 2 und 3 nicht aus der Hand legen können.
    Stöberzufall:)

    Einmal im Monat gehe ich in die Thalia oder Hugendubel, einfach nur zum Stöbern. Nachdem ich ein anderes Buch auf Seite legte, sah ich das Cover vom ersten Band "Die unsichtbare Bibliothek". Das Cover (Londoner Zeichnung) fand ich schon toll, also nahm ich es in die Hand und nach dem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich es mitnehmen. Eine Agentin auf der Suche nach einem Grimms Märchen Buch in einer sehr bestimmten Ausgabe. Ich liebe Grimms Märchen, damit bin ich aufgewachsen. Zuhause angekommen, habe ich direkt angefangen zu lesen.

    Die Hauptprotagonistin Irene hat einen Auftrag und zwar dieses Buch zu besorgen als Mitglied einer Vereiningung, die Bücher sammelt. Am Anfang gibt es einige Unklarheiten, was die Sprache ist und was die unsichtbare Bibliothek eigentlich ist. Ihre Gedanken sind ziemlich klar und faszinierend. Kaum zurück von diesem ersten Auftrag bekommt sie einen "Auszubildenden". Ihr neuer Auftrag mit ihm ist schwerer als gedacht, voller Gefahren, Kreaturen und dem größten Feind der Bibliothek. Es ist ihr größter Auftrag. Stück für Stück erfährt man Informationen, die dem Verständnis helfen.

    Die Autorin schreibt aus der Sicht der Protagonistin, aber da man nach und nach alles erfährt, ist das kein Problem. Nach und nach wird man in das Buch hinein gezogen und kann dessen Handlungen folgen. Man erfährt mehr über die Bibliothek , die "Sprache", die Parallelwelten und Kreaturen dieser. Es ist einmal etwas ganz anderes die Gedanken des Protagonisten zu beschreiben und alles Stück für Stück zu erfahren. Man wird nicht gleich mit Informationen überflutet. Das Kopfkino ist unglaublich, es fühlt sich sehr real an, die Fantasiewelt baut sich nach und nach auf.
    Die Heldin ist ganz anders als erwartet, folgt Anweisung, nicht extrem aufbrausen order selbstbewusst. Manchmal sprachlos und muss nachdenken, was sie jetzt tut. So wie jeder Mensch es natürlich tun würde.

    Nachdem ich dieses Buch angefangen hatte, standen Band 2-4 direkt auf meiner Wunschliste. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die gerne in Buchhandlungen oder Antiquariaten stöbern, Bücher lieben, gerne Neues entdecken.

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    Miss_Sweetys avatar
    Miss_Sweetyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Charaktere,bin gespannt, was ich über sie alles erfahren werde in die maskierte Stadt, das ich gleich morgen anfange zu lesen.
    Willkommen in einer neuen Welt voller Bücher

    Als ich in der Buchhandlung das Cover zum zweiten Band "Die maskierte Stadt" sah, musste ich es einfach in die Hand nehmen. Die darauf erkennbare Stadt Venedig ist so wunderschön gezeichnet. Beim Aufschlagen sah ich allerdings, dass es sich um den zweiten Band handelt. Zum Glück war der erste Band auch da und als ich diesen aus dem Regal nahm, war es um mich geschehen. Das Titelbild zeigt ein gemaltes London und als London Freak war ich sofort Feuer und Flamme. Der kurze Text auf dem Rücken des Buches sprach mich auch direkt an: Eine geheimnisvolle Bibliothek, London und die Suche nach einem Grimms Märchen Buch. Ich musste es haben.


    Das Buch fängt direkt mit einem Auftrag und damit verbundenen Aufregungen der Hauptprotagonisten Irene an. Man lernt ihre  vielen Gedankengänge kennen und man stellt sich zunächst ein paar Fragen, wieso macht sie das, was hat es mit der "Sprache" auf sich und was soll das Ganze eigentlich? Sobald sie in der besagten "unsichtbaren Bibliothek" zurück ist, geht die Geschichte zügig weiter in dem sie den nächsten Auftrag und einen "Auszubildenen" dazu bekommt. Der neue Auftrag stellt sich allerdings als gar nicht so einfach heraus. Es geht in eine Welt voller Gefahren, Kreaturen und einem Feind, über den ich hier nicht zu viel verraten möchte. Irene steht vor ihrem wohl möglichst größten Auftrag mit einigen Verbündeten und Widersachern.

    Die Autorin schreibt zunächst so, als würde sie davon ausgehen, dass man bereits alles über diese Welt und ihren Eigenheiten weiß. Ich war in den ersten Kapiteln sehr überfordert, weil ich ständig neue Fragen hatte, war aber trotzdem sehr interessiert und ich wollte unbedingt wissen, was das alles zu bedeuten hat. Mit den Gedanken von Irene erklären sich mit und mit aber alle Einzelheiten der Welt auf, man erfährt mehr über die Bibliothek, die "Sprache" und die Parallelwelten und Kreaturen, die dort unter Anderem hausen. Ein sehr geschickter Schachzug, wie ich finde. Es ist einfach mal was Anderes, Erklärungen in Gedanken des Protagonisten zu verpacken anstatt mit einem Haufen Informationen auf ein Mal überhäuft zu werden. 
    Das Buch hält einen guten Spannungsbogen, der durch verschiedene Ereignisse immer wieder ansteigt, aber auch Ruhepunkte findet, so dass man als Leser genau wie die Protagonisten Zeit hat, alles zu verarbeiten und sich seine Gedanken zu machen.
    Irene ist eine wunderbare Heldin ohne die typischen Heldendinge zu tun. Sie ist leidenschaftlich in ihren Handlungen und trotzdem sehr pflichtbewusst. Sie ist auch nicht so extrem aufbrausend oder selbstbewusst, wie es oft Heldinnen sind und ich war froh, dass sie nicht zu jeder Situation einen flotten Spruch auf den Lippen hatte.

    Bereits nach der Hälfte war mir klar, ich liebe dieses Buch und habe mir sofort Band 2 gekauft. 
    Ich kann das Buch allen empfehlen, die Bücher lieben, gerne neue Welten entdecken und einfach mal weg wollen von den immer gleichen Helden. Sobald Band 3 und 4 als Taschenbuch erhältlich sind, werden sie in meinem Bücherregal stehen. 

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    Selene87s avatar
    Selene87vor 6 Monaten
    Ungewöhnliche Protagonistin

    ***4,5 Sterne***

    Die Geschichte bot sofort einen spannenden und aufregenden Einstieg und fesselte mich ab der ersten Seite. Zunächst verwirrte mich manchmal die "Mythologie" die hinter dieser geheimnisvollen Bibliothek zu stecken scheint. Dinge wie die SPRACHE oder das Wirken von Chaos wurden nie so richtig erklärt. Auch nach beenden des Buches gibt es bei mir diesbezüglich Fragen - jedoch hoffe ich, die meisten davon in den Folgebänden beantwortet zu bekommen. Abgesehen von diesem doch eher kleinen Manko wiegt das grandiose Geschehen und Wirken des Buches und der Geschichte das alles wieder auf. Das Tempo ist hervorragend, an keiner Stelle musste man befürchten sich zu langweilen. Auch das Schmunzeln kommt nicht zu kurz. Und vor allem hat die Autorin eine ausgezeichnete Protagonstin geschaffen, die ungewöhnlich ist - kalkulierend, klug, fast etwas kühl und für jedes Abenteuer zu haben. Und genau diese Andersartigkeit gefällt mir hier sehr. Es passiert selten, aber nachdem ich die letzten Zeilen dieses Bandes gelesen hatte, konnte ich nicht anders und musste mir unverzüglich den zweiten Band kaufen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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