Die unsichtbare Bibliothek

von Genevieve Cogman 
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Die unsichtbare Bibliothek
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Sarahs_Leseliebes avatar

Ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, der nicht nur etwas für Fantasy-Fans ist.

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Inhaltsangabe zu "Die unsichtbare Bibliothek"

Alles beginnt mit einem Buch... Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm'schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01INN89T4
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Audible GmbH
Erscheinungsdatum:28.07.2016
Das aktuelle Buch ist am 21.07.2017 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sarahs_Leseliebes avatar
    Sarahs_Leseliebevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, der nicht nur etwas für Fantasy-Fans ist.
    von der unsichtbaren Bibliothek in viele wunderbare Welten…

    Bei dem Titel war sofort klar: Ich als absolute Bibliomanin muss dieses
    Buch lesen! Ich liebe Bibliotheken und ich liebe Bücher und wenn ein
    Buch auch noch das Wort „Bibliothek“ im Titel enthält, wandert es sofort
    auf meine Leseliste. Oder in diesem Fall auf meine Hörliste, denn „Die
    unsichtbare Bibliothek“ habe ich mir als Hörbuch angehört.

    Und darum geht es:
    Irene Winters ist eine Bibliothekarin der Bibliothek. Das
    Besondere an dieser Bibliothek ist, dass sie außerhalb von Raum und Zeit
    existiert und ein Tor zu den unterschiedlichsten Arten von Welten ist
    und nur bestimmte Personen haben Zugang und Kenntnis über diese. Irene
    hat den Auftrag, wie auch alle anderen Bibliothekare, die für die Bibliothek tätig sind, wichtige und einzigartige Bücher in anderen Welten zu sichern und in die Bibliothek zu bringen.
    Zu Anfang des Buches befindet sich Irene noch in einer anderen Welt und
    muss dort vor lebendig gewordenen Wasserspeiern und anderen
    furchterregenden Dingen flüchten. Zurück in der Bibliothek
    denkt sie ein paar Tage Ruhe zu haben, doch sie erhält von ihrer
    Vorgesetzten gleich den nächsten Auftrag, zu dem sie umgehend aufbrechen
    soll. Wäre das noch nicht genug, soll sie auch noch den Lehrling Kai
    mitnehmen und anweisen. Mit ihm begibt sie sich in eine viktorianische
    Variante von London, das teilweise vom Chaos verseucht ist. In diesem
    London soll sie eine besondere Ausgabe der grimmschen Märchen ausfindig
    machen und sicherstellen. Doch schnell wird klar, dass das kein
    einfacher Auftrag ist, denn auch anderen sind hinter diesem Buch her und
    stellen sich Irene und Kai in den Weg.

    Genevieve Cogman baut in ihren Debüt-Roman, der 2015 im Bastei Lübbe
    Verlag erschienen ist, eine große Palette von Fantasy-Figuren ein. Neben
    Werwölfen, können auch Elfen und Vampire die unendlich vielen Welten
    bewohnen und sind, manchmal mehr oder weniger, fester Bestandteil der
    dortigen Gesellschaft.
    Drachen und Elfen nehmen dabei eine gesonderte Stellung ein. Elfen sind
    Wesen des Chaos und sehr dunkle und manipulative Kreaturen, wohingegen
    Drachen für das Gute stehen und absolute Ordnung bevorzugen. Auch ist es
    möglich in manchen Welten Magie auszuüben und in anderen herrscht eher
    die Technologie vor.
    Ich fand es sehr interessant was für komplizierte und auch überaus
    wundersame Welten die Autorin hier geschaffen hat. Das gibt ihr die
    Möglichkeit unendlich viele verschiedene Welten zu konstruieren, in der
    keine Logik vorherrschen muss.

    Zu Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in das Buch hinein
    zukommen, da der illustrative Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist.
    Es wird sich ungewöhnlich gewählt ausgedrückt, aber ich kam damit nach
    einiger Zeit ziemlich gut zurecht und konnte das Buch dann auch gar
    nicht mehr weglegen. Viele Dinge werden bis ins kleinste Detail
    beschrieben und erklärt, so zum Beispiel auch zu Anfang. Die
    Erzählerperspektive ist hierbei sehr gut gewählt, da diese Erklärungen
    so äußerst ausführlich gemacht werden können. Man wird sehr genau mit
    der Arbeit von Irene vertraut und gemacht und es wird erklärt warum
    diese oder jene Dinge so oder so funktionieren und welche Rolle die
    Bibliothek dabei einnimmt. So etwas mag man oder eben nicht, das muss
    jeder für sich selbst entscheiden.

    Das Hörbuch wird gelesen von Elisabeth Günther. Normalerweise höre ich
    nicht so gerne Hörbücher, sondern lese lieber das Buch. Beim Hören werde
    ich meist von irgendetwas abgelenkt und kann der Geschichte nicht mehr
    so richtig folgen. Elisabeth Günther aber hat eine so markante und
    schöne Stimme, dass man gar nicht groß vom Hörbuch abgelenkt werden
    kann. Sie imitiert für jeden Charakter eine andere Stimme und spricht
    mal sehr hoch oder tief oder aber auch mit verschiedenen Akzenten. Wenn
    einem die Stimme vom Vorleser nicht gefällt, kann man das gesamte
    Hörbuch gleich abbrechen. Aber wenn ich nochmal ein Buch finde, dass von
    Elisabeth Günther gelesen wird, würde ich es mir anhören, egal um was
    für ein Buch oder Genre es sich handelt.

    Die beiden Protagonisten Irene und Kai sind sehr interessante
    Charaktere, die einen in eine geheimnis- und überaus fantasievolle Welt
    ziehen. Durch ihre forsche und sehr selbstbewusste Art habe ich Irene
    schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sehr stolze Frau, die
    sich nichts sagen und auch nicht so leicht unterkriegen lässt. Ihr
    leicht bissiger und trockener Humor macht sie mir sehr sympathisch. Sie
    übernimmt die Rolle einer kleinen Detektivin und hinterfragt
    alles immer ganz genau. Ihr fallen viele Dinge auf, die anderen
    vielleicht durchgerutscht wären. So zum Beispiel auch, dass Kai nicht
    derjenige ist, der er vorzugeben scheint. Er ist sehr mysteriös und ich
    konnte ihn nicht so recht einschätzen. Er ist zwar sehr sympathisch,
    aber dennoch umgibt ihn irgendetwas Düsteres und mysteriöses, was einen
    neugierig darauf macht was hinter all dem stecken mag.

    Bis zum Schluss baut sich ein kontinuierlicher Spannungsbogen auf und
    endet in einem dramatischen Endkampf, bei dem die Autorin meiner Meinung
    nach zu viel auf einmal wollte. Aber möchte ich nun auch nicht zu viel
    verraten oder spoilern. Da muss sich jeder seine eigene Meinung zu
    bilden.
    Gut fand ich, dass man die ganze Zeit miträtseln konnte und vieles nicht
    vorhersehbar war. Auch lässt das Buch zum Ende hin einiges offen und
    macht Hoffnung, dass der zweite Band genauso spannend wird, wie es der
    erste war.

    Fazit:

    Ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe, der nicht nur etwas
    für Fantasy-Fans, sondern auch für diejenigen ist, die gute und logische
    Detektivgeschichten mit einem gewissen Extra mögen. „Die unsichtbare
    Bibliothek“ bleibt von Anfang bis Ende spannend und lädt einen in
    wunderbar fantasievolle und unberechenbare Welten mit jeder Menge Bücher
    und Abenteuern ein. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und
    vergebe hier 4 Sterne.

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    Buechermaus96s avatar
    Buechermaus96vor 5 Monaten
    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 8 Monaten
    AngieSnowWhites avatar
    AngieSnowWhitevor 2 Jahren

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