The Invisible Library

von Genevieve Cogman 
4,1 Sterne bei34 Bewertungen
The Invisible Library
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Cridillas avatar

Köstlicher Auftakt einer Steampunk angehauchten Reihe der anderen Art über die Bibliothek und deren Spione in Parallelwelten auf Bücherjagd!

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First in a series i just know I will thoroughly enjoy!

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Inhaltsangabe zu "The Invisible Library"

Irene must be at the top of her game or she'll be off the case - permanently...Irene is a professional spy for the mysterious Library, which harvests fiction from different realities. And along with her enigmatic assistant Kai, she's posted to an alternative London. Their mission - to retrieve a dangerous book. But when they arrive, it's already been stolen. London's underground factions seem prepared to fight to the very death to find her book. Adding to the jeopardy, this world is chaos-infested - the laws of nature bent to allow supernatural creatures and unpredictable magic. Irene's new assistant is also hiding secrets of his own. Soon, she's up to her eyebrows in a heady mix of danger, clues and secret societies. Yet failure is not an option - the nature of reality itself is at stake.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781447256236
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:328 Seiten
Verlag:Tor Books
Erscheinungsdatum:15.01.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    msmedlocks avatar
    msmedlockvor einem Jahr
    Order and chaos

    Machen wir es kurz und schmerzlos. „The invisible library“ ist ein gutes Buch – es hat aber einen großen hässlichen Makel, der einen beim Lesen unzufrieden die Stirn runzeln lässt.

    Die guten Sachen zuerst: Alles in allem ist „The Invisible Library“ ein gutes Buch. Es hat viele facettenreiche Charaktere, die von sympatisch bis abstoßend alles sein können. Die mutige Hauptfigur Irene , ihren loyalen neuen Sidekick Kai, ein faszinierender Bösewicht namens Alberich, eine gemeine Gegenspielerin/Kollegin, ein genialer Detektiv und, und, und.
    Irene ist als Hauptfigur sicherlich gut ausgearbeitet und ihre Handlungen wirken durchdacht und erfahrungserprobt, Kai verbirgt Geheimnisse, die nach und nach enträtselt werden und die Mission, auf der sie sich befinden, entpuppt sich als schwieriger zu erfüllen als erwartet.

    Das Buch birgt jede Menge Spannung, Action, Magie und viele interessante und liebevoll ausgearbeitete Details. Die Bibliothek, für die Irene arbeitet, existiert jenseits aller Welten und ist doch mit allem verbunden. Besonders dieses Detail hat mich sehr fasziniert. So viele Möglichkeiten und verschiedene Welten verbergen sich hier, dass ich am liebsten selbst durch alle Türen gerannt wäre, um sie alle zu entdecken. Dass „The invisible library“ dann hauptsächlich in einem London spielt, das viel steampunkiger ist als ich erwartet hätte, ist ein weiterer Pluspunkt.
    Auch die „Sprache“ – die magische Kraft der Bibliothekare – fand ich als eine sehr interessante und gut ausgearbeitete Idee. Generell scheint die Autorin viel Liebe und Energie in die Details gelegt zu haben.

    Über all diese Details und den Wunsch alles möglichst logisch zu erklären, scheint die Autorin allerdings das komplette, ganz große Bild übersehen zu haben. Und das ist der große Makel, den ich erwähnt habe.
    Der Sinn der Bibliothek und ihrer Arbeit erschließt sich mir einfach nicht. Was genau tut diese Bibliothek mit den Büchern, die sie „rettet“? Was bringt es der Bibliothek? Was bringt es der Welt, aus dem das Buch stammt? Keine der Welten steht in irgendeiner Weise vor einem Zusammenbruch, sodass das Werk für immer verloren gelten würde. Es gibt keinen Grund, warum die Bibliothek diese Bücher haben muss. Es gibt keinen guten Grund, warum die Bibliothekare hunderte Welten bereisen, um Bücher zu „besorgen“ und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. Es wirkt fast als wäre die Bibliothek ein gieriger Antiquitätensammler, der einfach nur „alles“ haben muss. Dass nicht einmal die Hauptfigur Irene einen guten Grund für ihre Arbeit nennen kann, spricht nicht gerade für die ganze Idee.

    Das hat mich ehrlich gesagt mit der Zeit beim Lesen immer mehr gestört. Denn ohne einen guten Grund, warum die Bücher aus den verschiedenen Welten geholt werden, hat auch „The invisible library“ keinen echten Grund zu existieren, um es einmal so auszudrücken.

    Wird dies in den Folgebänden aufgeklärt werden? Ich setze meine Hoffnungen mal darauf. Denn abgesehen von diesem großen Punkt ist „The invisible library“ wirklich ein gut zu lesendes Buch.

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    SonjaBirgs avatar
    SonjaBirgvor einem Jahr
    Kurzmeinung: First in a series i just know I will thoroughly enjoy!
    Magie und Bücher - Was will man mehr?

    Dieses Buch hat mich vom ersten Kapitel an verzaubert.
    Es ist spannend, hat sympathische Charaktere, tolle Erfindungen sowie einen Antagonisten, den man aus vollem Herzen hassen kann.

    Fantastisch geschrieben, mit teilweise sehr individuellen aber großartigen Ideen. Konnte es nicht weglegen udn freue mich schon auf die bereits bestellten nächsten Teile!

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor einem Jahr
    FAST der feuchte Traum jeder Leseratte

    Ich glaube fest daran, dass Genevieve Cogman, Autorin der Reihe „The Invisible Library“, eine tolle und interessante Person ist. Leider ist ihre Kurzbiografie, die sie auf ihrer Website veröffentlichte, sterbenslangweilig. Da steht lediglich, dass sie für verschiedene Rollenspielprojekte geschrieben hat und aktuell für den englischen National Health Service arbeitet. Gähn. Glücklicherweise interessiert mich das Privatleben von Autor_innen beim Buchkauf nicht. „The Invisible Library“ fiel mir in einer Buchhandlung ins Auge. Oh ja, das kommt durchaus noch vor. Der Klappentext gefiel, das Cover auch – es durfte spontan bei mir einziehen.

    Irene ist keine Diebin. Nein, sie ist Bibliothekarin. Zugegeben, in ihrem Job muss sie sich hin und wieder als Agentin und Spionin betätigen, aber diese Ausflüge dienen schließlich einem höheren Wohl. Sie infiltriert alternative Welten, lokalisiert wertvolle Bücher und stellt diese unter den Schutz der Unsichtbaren Bibliothek, die zwischen den Welten existiert. Irenes letzter Auftrag verlief erfolgreich, wenn auch turbulent, sodass sie reichlich verwundert ist, sofort auf den nächsten Fall angesetzt zu werden. In Begleitung des neues Rekruten Kai soll sie ein Buch aus einer alternativen Welt bergen, die hochgradig vom Chaos infiziert ist. Doch als Irene und Kai dort eintreffen, ist das Buch verschwunden. Es wurde gestohlen. Mit leeren Händen in die Bibliothek zurückzukehren kommt nicht in Frage, also stürzt sich das Duo kopfüber in die Unterwelt Londons. Zwischen Geheimgesellschaften, übernatürlichen Wesen und handfester Detektivarbeit begegnet ihnen das schmutzigste Geheimnis der Bibliothek – und plötzlich sind ihre Leben und die Realität selbst in Gefahr. Von wegen langweiliges Dasein einer Bibliothekarin.

    Bücherwürmer lieben Bücher, die von Büchern handeln. Soweit richtig? Okay. Das heißt aber nicht, dass wir wahllos über jeden Roman in Begeisterungsstürme ausbrechen, der Bücher, Bibliotheken oder das Lesen thematisiert. Ich fand „The Invisible Library“ mittelmäßig, obwohl die Idee des Buches bzw. der Reihe selbstverständlich toll ist. Reisen in alternative Welten, eine gigantische Bibliothek, die außerhalb von Zeit und Raum existiert und die berufliche Jagd nach seltenen Büchern. Der feuchte Traum jeder Leseratte. Zumindest einzeln. Die Kombination dieser Komponenten empfand ich als schwierig, unter anderem, weil Genevieve Cogman ihren Ansatz selbst kritisiert.
    Die Bibliothekar_innen der Unsichtbaren Bibliothek sichern literarische Werke, um sie zu bewahren. Bin ich die einzige, die diesen Beweggrund für das Entwenden eines Buches aus einem Alternativuniversum irgendwie dünn, egoistisch und verantwortungslos findet? De facto stehlen die Bibliothekar_innen, da gibt es nichts zu beschönigen. Nicht einmal die Protagonistin Irene kann überzeugend rechtfertigen, dass sie in fremde Welten eindringt, um dort einen Diebstahl zu begehen. Direkt darauf angesprochen, stammelt sie eine unzusammenhängende und offenbar auswendig gelernte Antwort, in der meines Erachtens nach leise Kritik seitens der Autorin mitschwingt. Bewahrt die Unsichtbare Bibliothek nur um des Bewahrens willen? Entspricht das nicht der Definition von sinn- und ziellosem Horten? Wie viele Bücher befinden sich in ihren Regalen, die nach der Sicherung nie wieder angefasst wurden? Was passiert, wenn ein Buch gestohlen wird, das für die Zukunft der alternativen Welt bedeutsam ist? Grundsätzlich gefiel es mir, dass Cogman die Ethik der Unsichtbaren Bibliothek in Frage stellt, ich kann allerdings nicht leugnen, dass ich dadurch den Eindruck gewann, dass sie ihrem eigenen Entwurf nicht so recht traute oder nicht zu 100 Prozent von ihm überzeugt war.
    Außerdem glaube ich, dass Irene nur einen Bruchteil dessen weiß, was hinter der erhabenen Fassade der Bibliothek vor sich geht. Normalerweise verpflichten sich Bibliothekar_innen für die Ewigkeit. Während ihrer Mission begegnet Irene jedoch ein Aussteiger, jemand, der sich von der Bibliothek abwandte. Die Frage, die sich aufdrängt, ist, warum diese Person ausstieg. Warum verließ er die Bibliothek? Angesichts der Loyalität, Leidenschaft und Hingabe, die scheinbar alle Bibliothekar_innen empfinden, fiel diese Entscheidung garantiert nicht grundlos oder leichthin. Leider hinterfragt Irene seine Motivation nicht, weil sie die Jagd nach dem Buch pausenlos in Atem hält.
    „The Invisible Library“ ist äußerst tempo- und actionreich und verströmt eine gute Portion des Charmes einer Detektivgeschichte à la „Sherlock Holmes“. Ich mochte die etwas altmodische Ausstrahlung der Geschichte, hätte mir allerdings gewünscht, dass Cogman sich mit der Atmosphäre des alternativen Londons mehr Mühe gegeben hätte. Ich hatte Schwierigkeiten, mir die Unterschiede zur reellen Stadt vorzustellen, weil mir die Beschreibung der viktorianisch angehauchten Steampunk-Version oberflächlich und skizzenhaft erschien. Insgesamt fand ich das Konzept der Stadt auch etwas unkreativ. Alles schon tausend Mal dagewesen. Wieso nicht eine völlig neue Variante erschaffen?

    Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, „The Invisible Library“ zu lesen, weil euch beispielsweise „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer begeisterte, muss ich euch leider enttäuschen. Dieser Reihenauftakt weist längst nicht das gleiche Maß an liebevoller, inspirierender Konstruktion auf. Ich fand das Buch ganz nett und unterhaltsam, mehr aber auch nicht. Trotz dessen warf die Lektüre so viele Fragen auf, dass ich beschlossen habe, dem Nachfolger „The Masked City“ eine Chance zu geben. Ich bin neugierig. Ich möchte wissen, ob Genevieve Cogman die Kritik an der Ethik der Unsichtbaren Bibliothek weiterverfolgt und Irene weitere Geheimnisse aufdecken lässt, die ihre Ergebenheit auf die Probe stellen. Vielleicht braucht die Reihe einfach ein wenig Anlauf, bis sie richtig in Fahrt kommt.

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    PhoebesBuechers avatar
    PhoebesBuechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Macht voll Spaß!
    The Invisible Library

    Auf The Invisible Library aufmerksam geworden ist meine Mutter. Immer wenn sie online nachgeguckt hat, ob  vielleicht ein neuer Band der Rivers of London-Serie herausgekommen ist, wurden ihr von der Verkaufsseite die Bücher von Genevieve Cogman vorgeschlagen. Da man ja immer schön tun soll, was die Werbung vorschreibt, habe ich angefangen The Invisible Library zu lesen.

    Das Grundgerüst ist wirklich gut: Statt nur einer Welt gibt es mehrere Parallelwelten, alle von Menschen besiedelt, jedoch unterschiedlich weit in der Entwicklung. Es gibt demnach moderne, mittelalterliche, oder - wie für das Setting von The Invisible Library  besonders wichtig – viktorianische Gesellschaften. Die menschlichen Bewohner wissen nichts von der Existenz multipler Welten, genauso wenig wissen sie darum, dass das gesamte Universum vom Gegensatz zwischen Ordnung und Chaos (oh Mann, hier muss ich immer an Warhammer 40k denken) bestimmt wird. Das Chaos manifestiert sich vor allem in Form von Fae, Wesen mit menschlichem Aussehen und übernatürlichen Kräften. Je stärker eine Realität vom Chaos  bestimmt wird, desto mehr Fae und Gestalten wie Werwölfe und Vampire leben in dieser Welt. Das Gegenstück zu den Fae bilden Drachen, die für die Ordnung stehen und als mächtigste Wesenheiten des Universums gelten. Zwischen all dem steht Die Bibliothek, eine neutrale Macht, deren selbstgestellte Aufgabe es ist, die einzelnen Welten zu stabilisieren, indem literarisch bedeutende oder einzigartige Bücher gesammelt und in Der Bibliothek verwahrt werden.  

    Ähnlich wie Walter Moers´ Die Stadt der träumenden Bücher ist auch das Konzept von The Invisible Library ganz der Freude an Büchern gewidmet und genau das liebe ich! Es macht einfach Spaß beim Lesen gesagt zu bekommen, wie toll das was man gerade tut ist und wie bedeutend Bücher für die Welt sind. Genevieve Cogman geht aber nicht nur soweit, aus der Heldin eine Bibliothekarin zu machen, nein alle Welten sind literarischen Modellen unterworfen. Die Fae sehen sich selbst als Charaktere in Geschichten, Fabelwesen existieren in Chaos effektuierte Welten, denn diese nähern sich immer mehr ihren literarischen Vorbildern an. Auch Die Bibliothek und die Macht, die sie ihren Bibliothekaren verleiht, ist eine tolle Idee. Durch die Nutzung Der Sprache können Bibliothekare die Wirklichkeit um sich herum verändern, ein Konzept, das mir von Anfang an gefallen hat und auch mal etwas Neues ist.

    Beide Protagonisten, Irene und Kai, sind gut durchdacht und rund. Außerdem mag ich die beiden vom Charakter her. Irene, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist intelligent und cool, gut in dem was sie tut, aber trotzdem nicht über jeden Zweifel erhaben. Kai ist ein Schönling ohne nervig oder klischeehaft zu sein. Auch die nicht existierende Liebesgeschichte zwischen den beiden ist gut, echt erfrischend. Ich hoffe das bleibt auch so in den folgenden Teilen. Der später in der Geschichte hinzukommende Detektiv Vale ist leider ein flacher Charakter. Die Idee ist wieder gut (er soll einen Stereotyp darstellen), aber für eine tragende Rolle fehlt ihm dann doch die Tiefe.

    Leider fehlt dem Buch trotzdem das gewisse Etwas. Es ist gut, aber es reicht nicht ganz zum sehr gut sein. Einige Stellen sind un- oder missverständlich. Und wenn Irene im Stillen die Grammatik von anderen Leuten lobt, was ich an sich als wirklich guten Kniff empfinde, durch den immer wieder deutlich gemacht wird, wie wichtig Sprache für das Buch ist, kann ich besagten Satzkonstruktionen leider nichts abgewinnen. Für mich wirken sie eher normal, nicht außergewöhnlich. Ein paar Passagen lassen außerdem vermutet, dass Cogman die Geschichte, zumindest teilweise, erst während dem Schreiben entwickelt hat, was zu kleinen Fehlern führen kann. So erzählt Kai an einer Stelle von seinem kleinen Bruder, später kommt jedoch heraus, dass er der Jüngst in der Familie ist. jedem Fall freue ich mich aber darauf, das zweite Buch der Reihe zu lesen.

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    engelsmomentes avatar
    engelsmomentevor 2 Jahren
    Schönes Ding

    Nachdem ich erst mal mit dem anspruchsvolleren Englisch klargekommen bin, hat es mir ziemlich gut gefallen =) 

    So ganz habe ich den Sinn der Bibliothek leider nicht verstanden, da sie vor allem fiktionale Werke sammeln, aber den Aufbau und die Beschreibungen haben mit gut gefallen. 

    Als Irene (den Namen hat sie vermutlich Irene Adler gemopst?) einen neuen Auftrag in einem London bekommt, wird ihr Kai, ein Frischling zur Seite gestellt. Es wird sein erster Außeneinsatz werden und Irene hat eigentlich keine Lust, von so einem Grünschnabel begleitet zu werden. 
    Aber die beiden harmonieren dann doch echt gut zusammen und Irene findet seine Anwesenheit gar nicht mehr so schlimm. 
    Sehr gut gefallen hat mit Vale, ein Detektiv in London, der ziemlich clever ist und Irene und Kai schnell durchschaut hat (obwohl er ja keine Ahnung von der Bibliothek hat). Er weiß einfach, dass etwas im Busch ist und wird von Irene fast schon angehimmelt, weil er so ist, wie der Detektiv, über den sie am liebsten liest (wer könnte das nur sein ;) )

    Schön fand ich die Idee der Sprache. Die können nur an die Bibliothek gebundene Bibliothekare sprechen und quasi allen Dingen (in Grenzen) etwas befehlen. So kann man Schlösser problemlos öffnen oder Hydranten in die Luft jagen. Das Konzept hat mir echt gut gefallen. 

    Bei der Handlung geht es drunter und drüber und schnell wird klar, dass sie das Buch nicht ganz so leicht beschaffen können, wie sie es sich vielleicht erhofft hatten. Verschiedene Parteien haben Interesse an dem Werk und der Plot spitzt sich immer weiter zu. 
    Es bleibt eigentlich das ganze Buch über spannend, bis es dann mit einem Knall endet.

    Fazit: Hat mir wirklich gut gefallen und wer Detektiv- und Buchgeschichten mag, mit einem Hauch von "Magie", der wird hiermit nichts falsch machen. 
    Wer sich wegen des Englischs nicht sicher ist, kann ja mal die englische Leseprobe probieren. Den ersten Band gibt es inzwischen auch auf Deutsch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantasievolle Einführung in neue Welten mit Zeppelinen, Büchern, Magie und allerlei Action.
    Die Jagd nach Büchern in fremden Welten

    Inhalt:

    Irene must be at the top of her game or she'll be off the case - permanently...Irene is a professional spy for the mysterious Library, which harvests fiction from different realities. And along with her enigmatic assistant Kai, she's posted to an alternative London. Their mission - to retrieve a dangerous book. But when they arrive, it's already been stolen. London's underground factions seem prepared to fight to the very death to find her book. Adding to the jeopardy, this world is chaos-infested - the laws of nature bent to allow supernatural creatures and unpredictable magic. Irene's new assistant is also hiding secrets of his own. Soon, she's up to her eyebrows in a heady mix of danger, clues and secret societies. Yet failure is not an option - the nature of reality itself is at stake.

    Bewertung:

    Eine unsichtbare Bibliothek, fremde bzw. alternative Welten, verschiedene Arten der Magie und einige Hauptgruppierungen, die je nach Welt mehr oder weniger eine Rolle spielen... Es gibt auf jeden Fall einiges kennenzulernen in diesem Buch. Gefühlt war, trotz einiger Action und einem "Fall", der gelöst wurde, das ganze Buch eher eine Einführung in dieses doch recht komplexe Universum. Allein weil diese Einführung sehr gut gelungen ist und mir viel Spaß gemacht hat, möchte ich jetzt Band 2 lesen und schauen, ob meine Erwartungen erfüllt werden. 

    Genevieve Cogman hat einen angenehm leichten Schreibstil, ihre Charaktere haben jeweils ihre Eigenheiten und die Welten sowieso. Die Handlung ist geradlinig - Irene und ihr Assistent sind auf der Suche nach einem Buch und dabei passiert einiges. Dabei erfährt der Leser vieles über die Personen und über die Welten, in denen sie leben. 

    Alles in allem eine gute Lektüre für Bücher- und Fantasy-Fans, die nichts gegen ein wenig Action haben! 

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    loralees avatar
    loraleevor 2 Jahren
    Schicht um Schicht entblättert sich eine phantasievolle Welt

    Geschichten, in denen Bücher die Hauptrolle spielen, sind für mich etwas Besonderes. Da muss einfach mein Herz aufgehen, denn ich teile gemeinsam mit den Autoren und den Protagonisten die Liebe zum Lesen. So ging es mir auch mit diesem Schmuckstück, in dem Fantasy mit Steampunk – Elementen mich in die Tiefen der Welt rund um die mächtige „Bibliothek“ entführen.

    Irene ist Bibliothekarin in einer ganz besonderen Bibliothek, die sich zwischen den Welten befindet und möglichst alle existierenden Bücher beherbergen will. Irene hat die Aufgabe, fehlende Bücher für diese Bibliothek aufzutreiben. Dieses Mal führt sie der Weg in eine instabile Version des viktorianischen London, in der Feen das Chaos eingeführt haben und damit Dinge passieren und Wesen auftauchen, die es normalerweise nicht geben darf. Zusammen mit ihrem Lehrling Kai kämpft Irene gegen riesige Tausendfüßler aus Metall und flieht im Zeppelin über die Dächer von London, um eine besondere Version der grimmschen Märchen zu retten. Es stellt sich heraus, dass sie nicht die Einzigen sind, die an diesem Buch interessiert sind.

    Ich bin vom Schreibstil der Autorin begeistert. Sie flicht den Steampunk ganz natürlich in die Welt der Fantasy ein. Die Figuren sind schillernd und vielschichtig, die Wendungen in der Geschichte überraschend und phantasievoll. Das Buch liest sich wie eine Zwiebel: Schicht um Schicht taucht man tiefer in die komplexe Welt von Irene und Kai ein. Schicht um Schicht entblättern sich Intrigen und Machtspiele zwischen den Welten, dem Chaos und der Ordnung und der alles kontrollierenden Bibliothekare. Schön ist, dass es in Band zwei „The Masked City“ weitergeht. Etwas, worauf ich mich sehr freue.

    „Covent Garden market was a technology extravaganza. Stalls teetered on collapsible legs and sprayed rays of light from dangling ether-lamps. The path between them was a constantly shifting maze as each stall manoeuvred for yet more space on its automated feet, bouncing and jarring against the one’s next to it.”

    Ich möchte dieses Buch allen Freunden von Fantasy und Steampunk ans Herz legen, und natürlich allen Bücherfreunden. Denn die Geschichte dreht sich auf spannende, außergewöhnliche und phantasievolle Weise rund um die Macht des geschriebenen und gesprochenen Wortes.

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    nosadfountainsvor 3 Jahren
    Ein Buch über Bücher in Welten aus Bibliotheken - Bibliophilie, hier komme ich !

    Eine geheime Organisation, die Bücher sammelt, zu einem unbekannten Zweck - ungefähr so würde meine Mutter wohl mein Zimmer beschreiben.

    Aber Genevieve Cogman begründet so ein weiteres Geschenk an die Fantasy-Literatur. DANKE SCHÖN!

    Einige Pluspunkte:

    - keine Elfen, Zwerge oder Trolle
    - Krimihandlung in Fantasyverpackung
    - eine Hommage an Sherlock Holmes
    - schöne Sprache
    - viele Mysterien, die gar nicht erst aufgelöst werden (unzuverlässiger Erzähler)

    Jeder Buchliebhaber darf sich mal so richtig austoben, auf jeder Seite Referenzen zu Lieblingstexten finden. Man fühlt sich mit seiner Bibliomanie zuhause, und weiß sofort was man später werden will - Bibliothekar in DIESER Bibliothek. Die nimmt schließlich unendlich viel Platz ein. Und die Bibliothekare haben erfüllte Liebesleben und kommen an die frische Luft. Unglaublich!

    Außerdem gibt es noch das vollkommen überzeugende neue Realitätskonzept von Chaos und Ordnungswelten - mehr davon Bitte!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannungsgeladen, aktionsreich, rasant und magisch.
    The Invisible Library #1 - Genevieve Cogman

    Inhalt

    Irene must be at the top of her game or she’ll be off the case – permanently.
    Irene is a professional spy for the mysterious Library, which harvests fiction from different realities. And along with her enigmatic assistant Kai, she’s posted to an alternative London. Their mission – to retrieve a dangerous book. But when they arrive, it’s already been stolen. London’s underground factions seem prepared to fight to the very death to find her book.
    Adding to the jeopardy, this world is chaos-infested – the laws of nature bent to allow supernatural creatures and unpredictable magic. Irene’s new assistant is also hiding secrets of his own. And soon, she’s up to her eyebrows in a heady mix of danger, clues and secret societies. Yet failure is not an option – the nature of reality itself is at stake.

    Deutsch: Die Unsichtbare Bibliothek

    Alles beginnt mit einem Buch. Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen.

    Meine Meinung

    Wieder einmal hat Sebastian »Bücher-Monster« mich dazu verleitet, eine Reihe anzufangen und das erste Buch zu kaufen. Eine Reihe über eine Bibliothek und Bücher, Geheimagenten, unterschiedliche Welten, Magie und Chaos.

    Dieses Buch fängt wie ein James Bond Film an. Die Protagonistin, Irene Winters, arbeitet für eine sehr geheime und unsichtbare Bibliothek. Sie beendet gerade einen Auftrag auf sehr abenteuerliche Weise, entkommt mit knapper Not und liefert ein Buch, das sie gerade »besorgt« hat, bei ihren Vorgesetzten ab. Obwohl sie sich gerne etwas ausruhen würde, bekommt sie sofort den nächsten, dringenden Auftrag. Gleichzeitig wird ihr der gut aussehende Praktikant Kai zugeteilt. Und auf geht’s in das eigentliche Abenteuer.

    Irene Winters ist Bibliothekarin, sie liebt Bücher über alles und liest am liebsten Detektiv Geschichten. Das macht sie schon mal sehr sympathisch. Im ersten Kapitel, als Irene gerade eine Mission beendet, werden wir in eine Welt katapultiert in der Gargoyles zum Leben erwachen und Höllenhunde sie jagen. Doch Irene spricht die Sprache der Bibliothekare, die eigene Sprache der unsichtbaren Bibliothek. Damit kann sie Schlösser befehlen sich zu öffnen zum Beispiel. Der Gegenstand muss sie nur hören können und der Befehl muss eindeutig sein. Es gibt unzählige Welten und dort wo sich die unsichtbare Bibliothek befindet, scheint sonst nichts und niemand zu sein. Die Bibliothek ist so groß, es kann Tage oder Wochen dauern, zu einem bestimmten Exit zu einer anderen Welt zu gelangen. Irene soll nun ein Manuskript der Gebrüder Grimm von einer Welt besorgen, die Chaos verseucht ist, in der es auch Magie gibt. Der Ausgang führt immer in eine Bibliothek auf der anderen Seite und dort gibt es immer einen ansässigen Bibliothekar.

    Nicht nur Irene ist ein sympathischer Charakter, auch Kai, der ein ziemlich großes Geheimnis verbirgt. Ihn mochte ich besonders, vor allem nachdem er sich gezwungen sieht, sein Geheimnis zu offenbaren. Während der Geschichte wachsen die beiden immer mehr zusammen, bauen Vertrauen auf. Obwohl eine gegenseitige Anziehung vorhanden zu sein scheint, driftet die Geschichte nicht auf eine romantische Ebene ab. Dafür bleibt ihnen auch kaum Zeit, weil sie von einer brenzligen Situation in die nächste geraten. Sie bekommen Hilfe vom, in dieser Welt berühmten, Detektiv Vale. Es gibt mehr als einen Gegner, allen voran ein Fae namens Silver und einen abtrünnigen Bibliothekar, der über die Jahre zum Mythos in der unsichtbaren Bibliothek geworden ist. Und dann gibt es noch eine Kollegin, die eigentlich gar nicht in dieser alternativen Welt sein sollte, aber den Ruhm für sich selbst beanspruchen will. Alle sind auf der Suche nach demselben Manuskript.

    In dieser Viktorianischen und Steampunk angehauchten Version von London begegnen wir Fae, Vampire, Werwölfe, Drachen und natürlich gibt es auch Magie. Die Idee von alternativen oder parallelen Welten ist nicht neu. Die Idee von einer Welt mit einer unglaublich riesigen, geheimen Bibliothek aber schon. Da kommt frischer Wind in die Welt der Fantasie. Auch die diversen Wesen, die es gibt, sind nichts Neues. Was es in dieser Welt noch gibt, sind mechanische Konstrukte wie einen riesigen Tausendfüßler von der Vereinigung der Eisernen Bruderschaft. Kein Wunder, dass Chaos herrscht. Die Jagd nach diesem bestimmten Manuskript ist oft rasant, da kommen nicht nur die Protagonisten kaum zum Luftholen, auch der Leser befindet sich mittendrin. Die Spannung fängt schon im ersten Kapitel an und steigert sich bis zum Showdown in einer Bibliothek, wo sonst. Die Atmosphäre eines Smog verpesteten viktorianischen Londons hat die Autorin sehr erfolgreich vermittelt, ohne die Geschichte mit langwierigen Beschreibungen zu überladen. Der Plot ist sehr gut durchdacht und auch die Macht, die Irene und ihre KollegInnen zur Verfügung steht, bemerkenswert und logisch erklärt. Als BuchliebhaberIn würde man am liebsten Monate oder gar Jahre in der unsichtbaren Bibliothek verbringen, noch dazu hat sie eine Besonderheit, die wirklich sehr reizvoll ist, aber das verrate ich hier nicht. Es gab für mich einen Logikfehler im Denken von Irene; wenn ich etwas entwendet habe, dann kann ein anderer es nicht mehr verwenden! Wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. Was mir nicht gefallen hat, ist Irenes eher lapidare Antwort auf die Frage, warum man das Wissen der Bibliothek nicht nutzt, um anderen Welten zu helfen. Das war dann doch zu einfältig und oberflächlich. Die Welt, die Cogman kreiert hat, hat noch Raum zur Weiterentwicklung. Das gleiche gilt für die Figur Irene.

    Genevieve Cogman hat ein beeindruckendes Debüt geliefert mit einem zum Schluss doch unerwarteten Ende. Spannungsgeladen, aktionsreich, rasant und magisch. Die Idee der unsichtbaren Bibliothek mit ihren Geheimagenten ist faszinierend. Die Beschreibung ist gelungen und man wähnt sich dort, will bleiben, um nach Herzenslust zu schmökern. Ich freue mich bereits auf das zweite Abenteuer mit Irene und Kai in »The Masked City«. Die deutsche Ausgabe »Die maskierte Stadt« erscheint im August.

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    annlus avatar
    annluvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Mix aus Detektivstory, sci-fi, fantasy und steampunk - absolut lesenswert!
    eine Bibliothekarin im Kampf gegen fantastische Wesen

    The being chased by hellhounds and blowing things up was a comparatively unimportant part of the job. Getting the books, now that was what really mattered to her.

    Irene ist in der Unsichtbaren Bibliothek aufgewachsen, einer Bibliothek außerhalb von Zeit und Raum, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, spezielle literarische Werke aus allen Welten zu sammeln und aufzubewahren. Nun erfüllt sie die Arbeit als Bibliothekarin, die nicht aus langweiligen Archivarbeiten oder Recherchen besteht, sondern sie undercover in alternative Welten führt um besondere Schriftstücke zu erobern. Um sich in Welten, die auch von Magie beherrscht werden, gegen übernatürliche Wesen wie Zauberer, Ghouls, Necromancer und Drachen durchsetzten zu können wurde ihr die Gabe der Sprache gegeben. Diese lässt sie Worte formen, die die Realität beeinflussen können.

    Gerade zurück von einem Job kann sie ihre Zeit in der Unsichtbaren Bibliothek nicht genießen, sondern wird sofort wieder mit einer neuen Mission betraut. Mit von der Partie ist Kai, ein Neuling, den sie einweisen soll. Die Mission führt die beiden in ein hochgefährliches, alternatives London das von eindringendem Chaos beeinflusst wird. Dieses Chaos führt dazu, dass sich folkloristische Wesen wie Vampire, Werwölfe und Fae in der Realität manifestieren und als Teil der Gesellschaft auftreten. Doch so schnell die Mission ursprünglich geplant war, so undurchschaubar wird sie: Der Vampir, der das Buch in seinem Besitz hatte, wurde ermordet, eine Diebin in seinem Haus gesichtet. Bei den Ermittlungen treffen die Beiden auf einen mächtigen Fae, der das Buch ebenso in die Hand bekommen will und einen Meisterdetektiv wie aus einem Roman. Werden sie es schaffen, das Buch als erste in die Hände zu bekommen?


    Ich fand die Idee, eine Bibliothekarin – die ja als langweilig gelten - an gleiche Stelle wie übernatürliche Wesen zu stellen einfach genial.

    Der Schreibstil war angenehm flüssig und leicht zu lesen, Erklärungen wurden in Gespräche oder briefings verpackt, was sie angenehmer zu lesen machte. Die Komplexität des Settings erforderte allerdings eine hohe Konzentration vom Leser. Besonders der erste Teil, der in der Unsichtbaren Bibliothek spielt, gab Informationen zu dieser, deren Politik, den Hauptpersonen und unterschiedlichen Welten, den Akteuren hinter diesen und einigen Theorien zum Aufbau der Welten alles auf einmal, sodass es manchmal schon etwas viel wurde. Das wurde besser, als sich die Beiden in der alternativen Welt befanden, da sich nun die Informationen großteils auf diese bezogen und nicht mehr in so großer Anzahl kamen.

    Das Buch vereint einige meiner Lieblingsgenres, ist fantasy, science fiction, Dedektivgeschichte mit einem Hauch von Dystopie, steampunk und Spionagethriller. Das Zusammenspiel der einzelnen Elemente funktioniert reibungslos und bildet eine Geschichte, die einen komplexen aber gut strukturierten Hintergrund hinter viel Spannung und Einfallsreichtum stellt. Sehr gelungen!

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