Genki Kawamura

 4.1 Sterne bei 101 Bewertungen
Genki Kawamura

Lebenslauf von Genki Kawamura

Made in Japan: Der 1979 in Yokohama geborene japanische Filmproduzent hat mit seinem ersten Roman „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“, der in Deutschland 2018 erschien, einen internationalen Bestseller geschaffen, der 2016 in Japan verfilmt wurde. Vor seiner Karriere als Schriftsteller und erfolgreicher Filmproduzent mit Produktionen wie „Your Name. - Gestern, heute und für immer“ (2016), „Geständnisse" (2010) und „Ame & Yuki - Die Wolfskinder“ (2012), hat der Schriftsteller Journalismus in Tokio studiert.

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
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Neu erschienen am 26.07.2018 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

Alle Bücher von Genki Kawamura

Genki KawamuraWenn alle Katzen von der Welt verschwänden
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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
 (100)
Erschienen am 23.04.2018
Genki KawamuraWenn alle Katzen von der Welt verschwänden
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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
 (1)
Erschienen am 26.07.2018

Neue Rezensionen zu Genki Kawamura

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Vanessa-v8s avatar

Rezension zu "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" von Genki Kawamura

Leider enttäuscht
Vanessa-v8vor 8 Stunden

Allgemeine Infos Titel: Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden Autor: Genki Kawamura Verlag: C. Bertelsmann Seiten: 192 Preis: 18,00€ Worum geht's? Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes... Meine Meinung Seit der Erscheinung sieht man dieses Buch auf dem Bücherforum, Bücherblog, Bookstagram, Booktube... Ganz Deutschland feiert Genki Kawamura. Und ich finde diesen Hype Mal wieder nicht berechtigt.. Das Zitat auf dem Buchrücken ließ mich Gutes erwarten: "Wie wäre es wohl, wenn alle Katzen von der Welt verschwänden?Wie würde sie sich verändern? Wie würde sich mein Leben verändern? Und wenn ich auf einmal von der Welt verschwände? Würde wie immer ein neuer Morgen anbrechen, ohne das auf der Welt sich etwas verändert hätte?". Das klingt nach sehr poetischen und philosophischen Gedanken. Und der Protagonist fragt sich auch immer wieder, wie es wäre, ohne dies und jenes zu leben, allerdings gehen seine Antworten und Entschlüsse selten darüber hinaus, dass die Menschen glücklicher ohne diese Sache wären. Dabei vergisst er, die Frage auf andere zu beziehen. Nur weil er ohne Uhr glücklicher ist, heißt es doch nicht, dass andere das auch sind. Das geht bei jedem Ding, das er verschwinden lässt, so weiter. Nur als der Teufel die Katzen verschwinden lassen möchte, hält er plötzlich inne. Und ich, als Leser, frage mich, warum gerade die Katzen? Der Protagonist erwähnt häufiger, dass die Katzen nicht uns, sondern wir sie brauchen. Aber brauchen wir, die hektische und erfolgsorientierte Gesellschaft die wir heute sind, nicht genauso die Telefone, Zeit und Filme? Was unterscheidet sie? Was macht das Leben mit Katzen mehr lebenswert? Und warum fragt sich der Protagonist nicht solche Sachen? Es war doch so viel Potenzial für philosophische Gespräche da. Zumindest lässt dieses Fehlen den Leser viel Platz für eigene Überlegungen. Trotzdem muss ich den Autor für seinen guten, bildlichen Schreibstil und die schöne, leichte Atmosphäre des Buches loben. Und auch die Charaktere waren allesamt sehr liebenswürdig und glaubhaft dargestellt. Es machte Spaß mit dem Protagonisten (dessen Namen wir komischerweise nie erfahren haben) seine letzten Tage zu erleben und die halbklassigen Witze des Teufels in Haiwaiihemden anzuhören (>>Doch, doch, er wird schon wieder normal, irgendwann. Ganz bestimmt. Gott weiß, wann ... Ich weiß es jedenfalls nicht. Ich bin ja nicht Gott ... nur der Teufel.<<) Fazit Leider fehlte mir in diesem Buch entgegen meiner Erwartungen die Philosophie und die Poetik. Die Engstirnigkeit und der Egoismus des Protagonisten nahm mir teilweise den Spaß am Lesen. Als kurzer Familienroman mit philosophischen Ansätzen sollte es sich jedoch gut lesen lassen.

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B

Rezension zu "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" von Genki Kawamura

Eine tolle Geschichte
buechertraeumevor 5 Tagen

Melancholisch, traurig und einfach schön. Mit Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden hat Genki Kawamura einen Roman erschaffen, der zum Nachdenken über das Leben, den Tod und die wirklich wichtigen Dinge anregt.

First things first: Schon das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker! Mir gefallen die Farben und die Gestaltung, auch wenn ich bei diesem Titel und auch nach dem Lesen der Story etwas anderes erwartet hätte.

Die Geschichte über den jungen Briefträger und die zwei Katzen, die sein Leben geprägt haben, die Krankheit seiner Mutter und das zerüttete Verhältnis zum Vater hat mich zum Lachen gebracht und zu Tränen gerührt. Vor allem Letzteres schaffen nicht viele Bücher. Ich habe mich oft gefragt, was ich wohl tun würde. Was würde ich alles verschwinden lassen? Würde ich zulassen, dass der Teufel alle Katzen ausradiert, nur damit ich einen Tag länger leben kann? Wie wäre eine Welt ohne sie? Oder ohne mich? Genau das ist es, was dieses Buch für mich so wunderbar macht. Man kommt nicht umhin über sein eigenes Leben nachzudenken und sich mehr auf die kleinen Glücksmomente zu konzentrieren.

Getragen wird die Geschichte auch von Kawamuras Schreibstil. Der Japaner wechselt immer im richtigen Moment von lockerer zu ernster Stimmung und versteht es den Leser teilhaben zu lassen. Man erkennt sich in dem jungen Briefträger wieder. Er ist unzufrieden, denn statt seine Träume auszuleben, tut er was vernünftig ist.Trotz vieler trauriger Momente gelingt es Kawamura immer wieder Humor in die Geschichte zu bringen. Die Katzen zum Beispiel heißen Eissalat und Weißkohl und der Teufel trägt ein buntes Hawaii-Hemd.

Außerdem hat mir die Aufteilung des Buches sehr gut gefallen: Jeder Tag bekommt ein einzelnes Kapitel. Das gibt dem Buch Struktur und man zählt mit, fiebert mit, um jeden einzelnen Tag, der dem Briefträger noch bleibt. Und bei jedem Ding, das verschwindet, fragt man sich wieder: Wie würde mein Leben ohne Telefone, Filme, Handys oder Katzen aussehen?

Das Buch ist mit 180 Seiten recht kurz, allerdings finde ich das angemessen. Wenn der Tod naht und jede Sekunde kostbar wird, bleibt keine Zeit für einen Roman mit Anna Karenina-Ausmaßen.

Was mich ein kleines bisschen stört, ist das offene Ende, aber das ist ein subjektiver Eindruck, denn ich bevorzuge abgeschlossene Geschichten. Deswegen muss ich zugeben, dass es an dieser Stelle passt. So sehr es mich auch interessiert, ob es Weißkohl (dem Kater des Briefträgers) gut geht oder ob der Protagonist sein letztes Ziel erreicht hat, ein offenes Ende steht diesem Buch besser als eine Geschichte, die zu Ende erzählt ist. Denn wenn der Tod so plötzlich vor der Tür steht wie bei Kawamuras Briefträger, dann ist die Geschichte eines Menschen in der Regel auch noch nicht zu Ende erzählt.

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E

Rezension zu "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" von Genki Kawamura

Herzzerreißend und so traurig
Elisabeth_Kahlevor 15 Tagen

192 Seiten und ich bin traurig. Anders kann ich dieses Buch nicht beschreiben.

Kein Happy End und eigentlich sehr traurig.

Was ist in unserem Leben wichtig? Auf was würdest du verzichten um noch einen Tag länger leben zu können?

Diese Fragen muss sich ein einfacher Postbote stellen , der erfahren hat das er einen Tumor hat.

Ein sehr emotionales Buch,  was auf erstaunliche Weise auch die Phasen des Todes beschreibt. Von nicht wahr haben wollen über verhandeln bis hin zur Akzeptanz. 

Sehr eindrucksvoll werden wir als Menschen beschrieben wie wir eben alle sind. Jeder würde es so machen wie der Postbote, würden wir uns am Ende aber auch so entscheiden wie er?

Ein Buch das zum Nachdenken anregen und mich auch zu Tränen gerührt hat.

Ich empfehle es definitiv zu lesen, wenn man damit klar kommt das auch der Teufel und Gott drin vorkommen.

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