Gennaro Contaldo

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Pasta Mia!, Pronto! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gennaro Contaldo

Gennaro Contaldo wuchs an der Amalfi-Küste in Süditalien auf, mit zwanzig ging er nach Großbritannien und wurde dort als Mentor von Jamie Oliver bekannt. Bei ars vivendi erschienen sind bereits Passione – Die klassische italienische Küche und Pronto! – Die schnelle italienische Küche.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Pasta Mia!

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Neu erschienen am 06.08.2020 als Hardcover bei ars vivendi.

Alle Bücher von Gennaro Contaldo

Cover des Buches Pasta Mia! (ISBN: 9783747201176)

Pasta Mia!

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Erschienen am 06.08.2020
Cover des Buches Pronto! (ISBN: 9783747200063)

Pronto!

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Erschienen am 16.05.2019
Cover des Buches Gennaros Passione (ISBN: 9783869139050)

Gennaros Passione

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Erschienen am 14.08.2018
Cover des Buches A Tavola mit Gennaro (ISBN: 9783831025190)

A Tavola mit Gennaro

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Erschienen am 21.01.2014

Neue Rezensionen zu Gennaro Contaldo

Neu

Rezension zu "Pronto!" von Gennaro Contaldo

Gerichte – gut erklärt – aber wer neue Ideen sucht, wird hier nicht fündig.
Gwhynwhyfarvor 2 Monaten

Die italienische Küchenphilosophie, so lehrt uns Gennaro Contaldo, bringt durch schlichte, frische Zutaten, einfache, wohlschmeckende Gerichte zustande. Frisch – einfach – schnell - lecker – genau darum ist die italienische Küche so beliebt, besonders zur Sommerszeit, denn die schnelle italienische Küche muss nicht ausschließlich aus Pasta und Pizza bestehen. 90 Rezepte, je in maximal 40 Minuten zubereitet, eingeteilt in Salate, Suppen, Pasta, Risottos, Fisch, Fleisch, Gemüse und Desserts. Am Anfang der Kapitel beschreibt Contaldo Grundlegendes zum Thema: Wie gelingt mir gutes Risotto?

 

Gennaro Contaldo kennt man als Mentor von Jamie Oliver. In Großbritannien ist er als Fernsehkoch und Kochbuchautor bekannt. An Italiens Amalfi-Küste begann er bereits mit acht Jahren in Küchen zu arbeiten, wanderte Ende der Sechziger nach Großbritannien aus und arbeitete in diversen Londoner Restaurants, bevor er für Fernsehshows entdeckt wurde. Gleich zu Beginn finden wir eine Liste von 40 Basiszutaten, die man im Vorrat haben sollte, wobei meiner Meinung nach einige der Kühlschrank- und Frischezutaten dann doch wohl lieber bei Bedarf eingekauft werden sollten. Salate, Ricotta, Fleischwaren usw. gehört sicher nicht zum Standartvorrat. Frisch muss alles sein! So die anfänglichen Worte. Und genau das halten die Rezepte nicht immer ein. Salat mit dicken Bohnen, Artischocken, Ruccula und Parmesan – ein leckeres Rezept, das ich mit frischen Zutaten ausprobiert habe. Die Rezeptvorlage lautet: TK-Bohnen und Artischocken in Öl eingelegt. Was natürlich eine leckere Alternative ist.


Schwarzer Reis kommt hin und wieder in den Rezepten vor. Der aus ursprünglich China stammende Reis, der mittlerweile auch in Italien angebaut wird, ist wirklich eine Delikatesse, die sich anzuschaffen lohnt. Auch den Erbsen-Burrata-Salat mit Sonnenblumkern-Crostini kann ich nur empfehlen. Bei den Suppen geht es recht deftig zu, das Übliche, das man von italienschen Eintöpfen kennt. Auch bei der Pasta und Risotto fand ich keine neuen Ideen. Das war alles ok., keine Frage, aber altbekanntes Traditionelles. 


Rochen mit Kirschtomaten und Bauernbrot – es gibt ein paar wunderbare Fischrezepte zu finden, einfach und schnell zubereitet. Hähnchen-Saltimbocca mit Fentina, den man sich im Feinkostladen besorgen muss, bzw. man sucht sich einen anderen passenden Schinken. Die Fleischrezepte sind wieder traditionell. Ich liebe Frittata – besonders die mit Erbsen, die ich allerdings mit frischem Gemüse zubereite – auch hier sind TK-Produkt empfohlen. Vor den Süßspeisen am Ende gibt es noch die traditionellen Rezepte für Salsa (Tomatensoße) und Pesto  falls sie jemand noch nixht kennt.


Was mich stört, ist immer wieder der Hinweis auf den Feinkosthändler zu Wurstwaren, Nudeln, Reissorten, Zwiebeln usw. Es wird ein sardisches Brot empfohlen, «pane carasau», das garantiert nicht jeder italienische Feinkosthändler zur Hand hat. Die Rezepte sind gut und schnell zubereitet, einfach erklärt. Wer bereits schon vier italienische Kochbücher besitzt, wird keine neue Inspiration finden. Wer in die italienische Küche einsteigen möchte, ist gut bedient. Die großen Eingangsworte schnell, frisch und einfach sind allerdings nicht unbedingt stimmig. Schnell und einfach wird durch den Feinkosthandel gebremst. Pane Carasau, Castelluccio-Linsen, Fentina, div. Wurstwaren, schwarzer Reis, div. Nudelsorten, Safran, Dolcelatte usw. sind nicht einfach auf die Schnelle zu besorgen. Bei uns in der Schweiz findet man Bresaola und Safran in jedem Supermarkt, auch gibt es viele italienische Feinkostläden, doch auch die führen nicht alles. In ¨Deutschland und Österreich wird man wesentlich mehr Schwierigkeiten beim Einkauf haben. Zwei Möglichkeiten: Kreativ die Zutaten durch andere ersetzen oder teuer im Internet bestellen – was dann nicht besonders ökologisch ist. Was mir auf jeden Fall gefehlt hat, sind frische, junge Ideen. Auch die italienische Küche kennt eine moderne, kreative Umsetzung ihrer traditionellen Rezepte – die haben mir komplett gefehlt.


Resümee: Ein traditionelles, solides Kochbuch der italienischen Küche für schnelle leckere Rezepte. Bei den Zutaten genau hinsehen – wie man sie ev. ersetzen kann – bzw. frühzeitig Feinkostware bestellen. Ein solides Werk für alle, die mit der italienischen Küche beginnen wollen. Alte Hasen finden hier nichts Neues. 


https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/pronto-von-gennaro-contaldo-rezension.html

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Rezension zu "Pasta Mia!" von Gennaro Contaldo

Italienische Nudelküche...di buon gusto
Haversvor 2 Monaten

Nudeln kochen kann jeder. Ob Groß oder Klein, alle lieben Pasta. Und damit Abwechslung auf den Teller kommt und es nicht immer die gleiche Tomatensoße sein muss, sollte man einen Blick in Gennaro Contaldos „Pasta Mia!“ werfen. Der in Italien geboren und aufgewachsene Wahlengländer – wir kennen ihn als Mentor von Jamie Oliver – greift hier auf die traditionellen Nudelgerichte seiner italienischen Heimat zurück und zeigt uns, dass neben Spaghetti und Penne noch unzählige Sorten beachtenswert sind, vor allem dann, wenn sie mit der passenden Begleitung in Form leckerer Soßen serviert werden. Nicht zu vergessen die Oberflächenbeschaffenheit der Nudeln (perfekt bei Herstellung in Bronzeformen), damit man die passenden Sugos kombinieren kann.

Aber lassen wir keine Zweifel aufkommen, im Mittelpunkt der Rezepte steht IMMER die Pasta. Sechzig Seiten „Getrocknete Pasta“, fünfunddreißig Seiten „Frische Pasta“. Zwanzig Seiten „Gefüllte Pasta“, dreißig Seiten „Gebackene Pasta“ – jeweils mit unterschiedlichen Soßen, Ragús, Fisch und Gemüsen. Ansprechend bebildert, für jeden Geschmack etwas, oft abgerundet mit dem Saft der Amalfi-Zitrone (kann man problemlos durch eine gute Zitrone aus dem Bioladen ersetzen). Dazu noch zehn Seiten Grundsaucen, sowie ein ausführliches Register. Alle Zubereitungen ausführlich beschrieben (leider ohne Nährwert-Angaben), sodass auch ein Kochanfänger kein Problem damit haben wird.

Neben diesen unzähligen Rezepten, selbstverständlich auch für Pasta aus dem vollen Korn, gibt es einen leicht verständlichen Grundkurs für die Herstellung frischer Pasta. Und dafür ist noch nicht einmal eine Nudelmaschine zwingend erforderlich.

Wohl demjenigen – wir zählen zu den Glücklichen, obwohl wir nicht in der Stadt leben – der einen gutsortierten italienischen Supermarkt in der Nähe hat, bei dem ca. ein Drittel der Verkaufsfläche für Pasta in allen Variationen reserviert ist, Typo 00 Mehl selbstverständlich im Regal steht und der Wunsch nach Burrata, Taleggio, Guanciale und Salsiccia fresca erfüllt werden kann. Im üblichen Supermarkt wird man sich damit eher schwer tun. Aber keine Angst, man kann diese Zutaten natürlich mit einem bisschen Kreativität durch alternative Produkte ersetzen, so dass dem Pasta-Genuss nichts im Wege steht.

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D

Rezension zu "Gennaros Passione" von Gennaro Contaldo

Ein grundsätzlich gelungenes Kochbuch
Denise43437vor 2 Jahren

Das Kochbuch „Gennaros Passione – Die klassische Italienische Küche“ wurde von Herrn Gennaro Contaldo geschrieben und ist im ars vivendi verlag erschienen. Gennaro Contaldo wuchs in Süditalien auf. Der gebürtige Italiener ging mit zwanzig nach Großbritannien. Er wurde als Mentor von Jamie Oliver bekannt.

Das Buch besteht aus folgenden Kapiteln: „Einführung“, „Grundzutaten“, „Suppen“, „Nudeln“, „Polenta, Risotto, Gnocchi“, „Fisch und Meeresfrüchte“, „Fleisch, Geflügel, Wild“; „Gemüse“, „Snacks“, „Brot“, „Desserts“, „Register“ sowie „Dank“. 

Die über 100 Rezepte beginnen mit allgemeinen Informationen. An diese schließt sich die Angabe an für wie viele Personen das Rezept vorgesehen ist, danach folgt die Zutatenliste sowie die Zubereitung und ggf. Variationsmöglichkeiten. Ebenso gehört häufig ein Foto zum Rezept. Auch der italienische Name des Gerichts ist angegeben. Fotos aus Süditalien sowie von Herrn Contaldo und seiner Familie sowie kleine Geschichten und allgemeine Informationen und Tipps zum Beispiel zu Tomaten oder der Zubereitung von Gemüse runden das Buch ab.

Angaben zur Zubereitungszeit sowie zu den Nährwerten fehlen leider. Auch finde ich es schade, dass nicht zu jedem der Gerichte ein Foto vorhanden ist. 

Grundsätzlich ist es ein schönes und unterhaltsames Kochbuch mit kleinen Einschränkungen.

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