Gennifer Albin Cocoon - Die Lichtfängerin

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Inhaltsangabe zu „Cocoon - Die Lichtfängerin“ von Gennifer Albin

Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei. Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ist niemand frei. Nur wenige können hoffen, durch die Gilde der Zwölf in den Heiligen Convent aufgenommen und damit für ein Leben in Luxus und Überfluss erwählt zu werden. Doch Adelice ahnt, dass das scheinbare Privileg in Wirklichkeit Verdammnis bedeutet, schließlich hat niemand den Convent je wieder verlassen … So versucht sie vergebens, ihre seltene Begabung zu verbergen. Denn gesegnet mit der Fähigkeit, das Gewebe des Lebens zu flechten, Schicksalsfäden miteinander zu verweben oder einzelne daraus zu entfernen, ist sie genau das, wonach die Gilde seit Langem sucht. Adelice kämpft um ihre Freiheit und das Leben ihrer Schwester und beginnt, die goldenen Fäden des Kokons zu zerreißen, der sie und die Menschen von Arras gefangen hält …

Mit einigen Schwächen aber überraschend gut! Kreative Dystopie mal ein wenig anders - Empfehlung!!!

— Loki_Laufeyson

Netter Jugendroman mit fantastischen Elementen. Leider teilweise etwas laaaaaaaaaaangatmig und oftmals sehr unverständlich erklärt!

— QueenDebby

schöner Auftakt. Man wird quasi in das Buch eingesponnen, leider manchmal etwas kompiliziert. Trotzdem wunderschönes Buch für Mädchen :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Ein Buch so schön wie ein Sommerflirt: wunderbar kribbelnd & märchenhaft romantisch! Stellt euch vor, ihr befindet euch in einem verschlafenen Städtchen im Süden der USA....und plötzlich steht ein angesagter Hollywoodstar vor euch - Herzklopfen garantiert! Genauso ergeht es der 22-jährigen Kellnerin Keri Ann, die in ihrem kleinen verschlafen Heimatstädtchen Butler Cove auf den angesagten Hollywood-Star Jack Eversea trifft! Mehr zum Buch: Die zweiundzwanzigjährige Keri Ann traut ihren Augen nicht, als eines Abends der angesagte Schauspieler Jack Eversea in dem Restaurant auftaucht, in dem sie kellnert. Ihr verschlafenes Heimatstädtchen Butler Cove im Süden der USA ist so ziemlich der letzte Ort, an dem sie erwartet hätte, auf einen Hollywoodstar wie ihn zu treff en. Doch Jack hat Gründe, warum er aus L. A. geflohen ist. Und Keri Ann weiß, dass sie die Art und Weise, wie seine Nähe ihr Herz zum Rasen bringt, aus genau diesen Gründen ignorieren sollte. Denn egal wie gut die beiden sich verstehen oder wie sehr die Funken zwischen ihnen sprühen – die Welten, in denen sie leben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder? Neugierig auf mehr? Hier geht's zur Leseprobe! Habt ihr Lust auf eine Lesechallenge, bei der euch dieser Liebesroman den perfekten Stoff zum Träumen liefert? Wollt ihr erfahren, ob Keri Jack für sich gewinnen kann und welche Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen? Gemeinsam mit Egmont Lyx vergeben wir 50 Exemplare von "Eversea - Ein einziger Moment" von Natasha Boyd unter allen, die sich hier im Thema bewerben!  Jede Woche stellen wir euch eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Challenge am 10. Juni 2015 am meisten Punkte gesamelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im Mai, mit dem ihr eure eigenen Träume verwirklichen könnt: einen Warengutschein von Manufactum im Wert von 100€! Und damit neuer Lesestoff nicht zu kurz kommt, gibt es ein Wunschpaket mit insgesamt 10 Egmont LYX / Egmont INK Titeln euer Wahl obendrauf!  Auch die Plätze 2-5 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket  mit 7 Wunschbüchern von Egmont Lyx Verlag / Egmont INK! Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der Lesechallenge im Mai ist Mittwoch, der 10. Juni 2015 - d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.

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  • Doch aufgefallen

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Lerchie

    07. December 2013 um 13:40

    Es war immer Nacht, wenn die Einberufenen abgeholt wurden. Adelice hatte alles getan um nicht einberufen zu werden. Doch am letzten Tag ihrer Prüfung taten ihre Finger das, was eine Webjungfer tun muss. Sie wusste, in der folgenden Nacht würden sie sie holen. Seit sie acht Jahre alt geworden war hatten ihre Eltern mit ihr das Versagen trainiert. Sie wollten ihre Tochter nicht für immer verlieren, denn als Webjungfer käme sie nie mehr zurück.  Und doch war es ihr nicht gelungen durch die Prüfung zu fallen. Sie log ihre Schwester und ihre Eltern an, damit sie sich nicht sofort Sorgen machen würden. Sie wollte die kurze Zeit, die ihr noch mit ihnen verblieb, nicht in Trauer verbringen. Adelices kleine Schwester Amie verstand noch nicht, dass sie ihre Eltern nicht wollten, dass ihre Schwester eine Webjungfer wird. Sie selbst redete schon ganz begeistert davon, eine zu werden. Doch Amie hatte nicht Adelices Talent. Adelice brauchte keinen Webstuhl um das Webmuster zu sehen, sie hatte die Gabe… Und dann kamen sie, und ihren Eltern wurde klar, dass Adelice nicht durchgefallen war. Ihr Vater scheuchte sie schnell in den Keller, sie sollte fliehen. Im Keller waren Tunnel, doch es war bereits zu spät, Adelice wurde von einer Eisenklaue zurückgezogen und zum Konvent gebracht. Dort ließ man sie zunächst bei Wasser und hartem Brot in einem Verlies schmoren. Und es sollte nicht das letzte Mal sein, denn sie schaffte sich durch ihren Widerspruch und bockiges Verhalten Probleme. Und dann stellte sie fest, dass Webjungfern wirklich viel bekamen, aber der Preis dafür war hoch. Sie hoffte auf eine Freundin, doch als sie der Ausbilderin widersprach und einen Faden im Gewebe nicht entfernte, sorgte diese dafür, dass es keine Freundschaft geben würde. Schließlich musste Adelice mit Botschafter Patton, der im Konvent das Sagen hatte, in die vier Distrikte reisen. In einem Distrikt glaubte sie Amie wiederzusehen… Später sollte sie Strickmeisterin werden, wovon es nur eine einzige gab. Und die Zeit drängte… Dieses Buch ist der Debütroman von Gennifer Albin. Es ist eine Dystopie, aber eine im Fantasy-Bereich. Gleich von Anfang an hat mich das Buchgefesselt, und ich legte es nur weg, um zu essen. Es ist eine fantastische Idee, eine Welt zu weben (deshalb auch Fantasy-Bereich),  und es ist eine Dystopie, weil es ein Nachfolger der Erde sein soll. Das Buch lässt sich ganz gut lesen und ich habe es auch recht schnell gelesen. Gestern Mittag ist es mit der Post gekommen, und am späten Abend hatte ich es ausgelesen. Es hat mir sehr gut gefallen, und ich hoffe, dass der Folgeband nicht abfällt. Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht Von mir eine klare Kaufempfehlung!  

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  • Kreativ und interessant

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    MsBuchfreak

    13. October 2013 um 16:04

    Klapptext Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei. Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ist niemand frei. Nur wenige können hoffen, durch die Gilde der Zwölf in den Heiligen Convent aufgenommen und damit für ein Leben in Luxus und Überfluss erwählt zu werden. Doch Adelice ahnt, dass das scheinbare Privileg in Wirklichkeit Verdammnis bedeutet, schließlich hat niemand den Convent je wieder verlassen … So versucht sie vergebens, ihre seltene Begabung zu verbergen. Denn gesegnet mit der Fähigkeit, das Gewebe des Lebens zu flechten, Schicksalsfäden miteinander zu verweben oder einzelne daraus zu entfernen, ist sie genau das, wonach die Gilde seit Langem sucht. Adelice kämpft um ihre Freiheit und das Leben ihrer Schwester und beginnt, die goldenen Fäden des Kokons zu zerreißen, der sie und die Menschen von Arras gefangen hält …   Meine Meinung Hat man Cocoon ersteinmal gelesen, so muss man sich erstmal entscheiden, was man denn genau davon hält. Mir persönlich hat es im ersten Moment zwar sehr gut gefallen, aber im nächsten war ich mir auch schon nicht mehr so sicher und ich wusste um es ehrlich zu sagen auch nicht mehr, wie ich dieses Buch bewerten sollte. Erstmal also zu der Story dieses Buches. Wie man bereits im Klapptext lesen kann, spielt es in Arras. Einem fiktiven Land, dass durch die "Gilder der Zwölf" regiert wird und in dem die Menschen nur wenige Möglichkeiten haben ihr Leben ein bisschen selbstzubestimmen.  An sich ist das ganze doch sehr interessant geschrieben. Es ist eine Idee, die ich bisher so noch nicht gesehen habe und hat mir somit auch gleich sehr neugierig gemacht. "Cocoon" kann mit einer wirklich interessanten Story punkten, die sowohl Höhen, als auch Tiefen hat. Gemeinsam mit Adelice erlebt man, wie "schlimm" die Situation in Arras tatsächlich ist.  Deutlich wird das vor allem durch die Tatsache, dass es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Man bekommt einfach einen sehr guten Einblick darin, wie Aldelice selber die Situation erlebt und vor allem wie sie sie interpretiert und erfasst. Man selbst als relativ unwissender Leser, der an sich noch nicht besonders viel über die Welt Arras und somit die Welt in der das Buch spielt weiß, erfährt so mehr und mehr was es für Adelice bedeutet dort zu leben.  Zeit zu langweilen gab es eigentlich selten. Das lang auch hauptsächlich daran, dass man zum Glück auch weitesgehen auf irgendwelche "Ankleideszenen" verzichtet hat und sich Parts in denen es ruhiger war, mit Parts abwechselten, in denen mal etwas mehr passiert ist. Zwar gab es auch die eigentlich in jedem Buch vorkommenden "Langweileszenen", aber die hielten sich wie gesagt doch eher in Grenzen.  Um es nebenbei auch zu sagen, sind auch die Nebencharakter sehr gut gelungen. Also die Charater neben Erik und Jost.  Sie haben einfach die ganze Geschichte aufgelockert und aufgepeppt. Sie wurden wirklich gut mit in die Geschichte einbezogen und haben auch etwas bewirkt und standen nicht nur so nebenbei und haben gar nichts gemacht. Außerdem hat Adelice an ein paar sehr viel Vertrauen und Gefühle gehängt und das hat einfach dafür gesorgt, dass sie auch mit ihnen interagiert und sie nicht links liegen lässt. Der Titel "Coccon" passt wirklich sehr gut zu dieser Geschichte. Er beschreibt einfach genau, was los ist und wie Adelice sich fühlt. Es beschreibt ihr Gefühl des Eingesperrt seins und das der Kontrolle.  Gegen Ende muss ich zwar sagen, dass mich zum Beispiel hin und wieder ein paar Reaktionen von Adelice etwas geärgert oder aufgekratzt haben, aber das Buch doch sehr wenige Schwächen hat. Man könnte zwar bemängeln, dass es relativ lange dauert, bis man wirklich alles von dieser Welt "gesehen" hat, aber das ist meiner Meinung nach doch eher ein Vorteil als ein Nachteil.  Fazit Alles in allem ist dieses Buch sehr lesenswert. Allerdings auch nur für die, die es mögen eine Buchwelt nach und nach zu entdecken. Man wird einfach mit einer wirklich sehr schön geschriebenen Welt konfrontiert, von denen man so noch nicht gelesen hat und mit Charaktern, die größtenteils wirklich sehr sympathisch sind und auch wirklich mit in die Geschichte einbezogen werden.

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  • sehr interessant

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Letanna

    28. September 2013 um 13:39

    Adelice lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Arras, einer Welt, die von den Webjungfern erschaffen und gesponnen wird. Diese Webjungfern sind etwas besonders, die leben in Luxus und und Überfluß. Trotzdem wollen Adelices Eltern verhindern, dass auch sie berufen wird. Denn die Webjungfern werden von dem Convent gesteuert und haben keinen freien Willen mehr. Als Adelice bei einer Prüfung zur Webjungfer versehentlich ihre Fähigkeiten preisgibt, wird sie eingerufen. Zwar versuchen ihre Eltern noch, sie zu verstecken, was aber tragische Folgen hat. Jetzt befindet sich Adelice im Turm des Convents und muss eine Ausbildung zur Webjungfer durchlaufen. Ihre Fähigkeiten sind so besonders, dass sie sogar die nächste Strickmeisterin werden soll. In Adelice sträubt sich alles gegen die Machenschaften des Convents. Hier handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Bei dem Cover dachte ich zuerst, es handelt sich um ein Fantasybuch, aber es ist in der Tat eine Dystopie. Obwohl ich das Cover unglaublich schön finde, passt das Originalcover wesentlich besser zum Inhalt. Die Autorin hat hier eine wirklich interessante Welt geschaffen. Am Anfang fand ich das ganze etwas verwirrend muss ich gestehen. Aber je mehr Informationen man erhält um so interessanter wurde es. Irgendwo habe ich etwas mit einem Vergleich zu Matrix gelesen. Dieser Vergleich passt auf irgendeine Weise schon, nur ist das ganze etwas fantastischer. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Direkt drei Männer interessieren sich für Adelice, aber nur zwei bleiben von denen übrig, wobei es aber nicht die klassisches Dreiecksgeschichte gibt. Insgesamt ist diese Liebesgeschichte aber eher nebensächlich. Leider erscheint der 2. Teil erst im Oktober 20113 im Original. Ich hoffe doch sehr, dass wir dann nicht so lange auf die Übersetzung warten müssen.

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  • eine weiß-goldene Welt voller Fäden...

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Federzauber

    24. September 2013 um 20:22

    "Gesegnet oder Verdammt- wer in den Konvent der heiligen Webjungfern berufen wird, hat keine Wahl. Und doch gibt es eine, die sich widersetzt. Eine, die kämpft. Für ihre Familie, ihre Freiheit, ihre Liebe..." Cocoon ist eine Fantasy-Dystopie, die mich sehr angesprochen hat. Da viele Dystopien sich sehr ähneln und ich mich mittlerweile bei diesem Genre schon fast satt gelesen habe, wurde ich bei dieser Geschichte positiv überrascht.  Cocoon hat es geschafft mir eine neue und andere Welt zu offenbaren, die mich voll und ganz in seinem Band gezogen hat. Obwohl es keine rosige Welt ist und Adelice viel kämpfen muss und sehr auf Widerstand bleibt, fand ich das Buch trotzdem sehr, sehr schön... Der Schreibstil ist super, man kommt schnell voran und es liest sich sehr angenehm. Die ganze Geschichte wird aus Adelice Perspektive geschildert. Alle Namen sind aussergewöhnlich, aber sehr schön. Mir haben sie sehr gut gefallen, da ich besondere Namen liebe. Aussergewöhnlich, und trotzdem konnte man sie sich gut merken (weil man sie auch ausprechen kann): Adelice, Maela, Pryana, Jost, Enora, Loricel, Cormac, Riya...  Die Charaktere sind gut ausgedacht und gehen ausreichend in die Tiefe. Adelice gefiel mir: Mutig,stur, verteilt sehr schnell sarkastische, ironische Kommentare. Ebenso Jost, Erik, Erona, Loricel gefielen mir, aber auch Maela und Cormac. Gegen Ende, wurde es etwas kompliziert, denn die Welt Arras besteht nur aus Webmuster, die gewebt oder bestickt werden. An einigen Stellen hatte ich leichte Schwierigkeiten mir den richtigen Vorgang vorzustellen. Als Auftakt zu einer neuen Trilogie, ist es der Autorin gut gelungen mich mitzureißen. Der Cliffhanger ist auch genau richtig plaziert und gibt große Lust zu wissen wie es weitergehen wird. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

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  • LEIDER FÜR MICH EIN REINFALL

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Maddy

    16. September 2013 um 11:41

    MEINE MEINUNG: Dieses Buch ist optisch ein wirklicher Knaller, ich habe selten so ein schönes Cover gesehen und ich finde es passt sehr gut zum Inhalt. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, die Story hört sich so gut an und ich hatte richtig Lust auf das Buch, nur weiß ich nicht was ich von dem Buch halten soll. Ich kann auch zum Inhalt gar nicht viel sagen, weil ich nicht wirklich durchgesehen habe, was mir hier übermittelt werden sollte. Klar der Klappentext habe ich schob verstanden, nur der Inhalt des Buches war mir doch zu wirr und unverständlich. Zudem wird man hier mit Informationen und Details überhäuft und nicht nur das ich nicht mitkam, hat es auch noch meinen Lesefluss extrem gestört und ich brauchte ewig für das Buch und am Ende habe ich es zugemacht und war unzufrieden, denn es hat mir nichts gegeben. Nicht einmal die Charaktere fand ich gut, weil mir keiner im Kopf geblieben ist, sie sind einfach viel zu flach und oberflächlich und blass, es sticht keiner raus. Wenn ich aufgehört habe zu lesen und leider habe ich es öfter weggelegt, habe ich total vergessen wer in der Handlung mitspielt und das sollte bei einer Geschichte nicht sein. Und dabei gibt so viele gute Rezensionen zu dem Buch, aber da zeigt einem das Geschmäcker sehr verschieden sein können.

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  • Dornröschen in der Zukunft

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    littlemhytica

    16. July 2013 um 17:38

    INHALT: Die Welt der Illussion/en. Das ist Arras mit seinen 12 Nationen und 4 Konventen. In dieser gewebten Welt ist es oberste Priorität zu gehorchen und nach den vorgesetzten Richtlinien sein Leben auf eine angenehmen Art und Weise zu gestalten. Die Vorschreibungen sind enorm und so ist es nicht immer einfach, unauffällig zu sein wenn man doch außergewöhnlich ist den jeglicher Ungehorsam zahlt man mit dem Tod. Adelice, die 16 jährige Schulabgängerin steckt mitten in den Aufnahmeprüfungen für das Konvent. Ihre Eltern haben sie jahrelang im Geheimen getrillt, ihre Fähigkeiten zu verbergen um bei diesen Prüfungen nicht erkannt und vielleicht sogar durchzufallen. Denn wenn sie besteht, wird sie im Konvent als Weberin ausgebildet und sieht ihre Familie nie wieder! Leider misslingt ihr es gänzlich nicht aufzufallen und ein entscheidender Fehler alles richtig zu machen zieht seine Aufmerksamkeit auf Sie. Das Konvent spitzt die Ohren und zwingt Sie gewaltsam in seine Obhut durch Tod und Erpressung. Die ganze Welt ist nicht das was sie vorgibt zu sein. Aber ist es jetzt nicht schon zu spät? Gibt es einen Ausweg? Eine Fluchtmöglichkeit? CHARAKTERE: Adelice ist eine junge Frau, die es in die Wiege gelegt bekommen hat, außergewöhnlich zu sein. Von Kindesbeinen wurde sie von Ihren Eltern dazu erzogen, Ihre Fähigkeiten unter Verschluss zu halten und Sie niemandem zu zeigen. Als dann das unausweichliche passiert und sie entdeckt wird, zeigt sie Charakterzüge die man ihr anfangs nicht zugetraut hätte! Sie ist bissig aber nicht zickig, Stur und liebevoll. Das einzige was man ihr nachsagen kann, ist das sie einfach manchmal schwer von Begriff ist, aber das sollten wir ihr nicht ankreiden, den dafür kann sie nichts. Keine Ahnung wie sich unsereins in ihrer Situation verhalten würde. Erik & Jost sind wie Tag & Nacht. Erik ist der schöne, erfolgreiche dem die Frauen zu Füßen liegen. Jost hingegen ist der dreckige Diener, den eigentlich jeder kennt und braucht, er aber nicht wahrgenommen wird aufgrund seiner Stellung. Alles selbstverständlich! Im Verlauf des Buches hatte ich schon ziemlich an Anfang so eine Ahnung, die aber dann durch den Verlauf verdrängt wurde. Erst als ich sie weitest gehend vergessen hatte, kam die Autorin mit dem bereits geahnten zum Vorschein was ein perfekter Schachtzug war. Cormec & Maela sind die perfekten Besetzungen der Charaktere. Ihre Züge kamen von Anfang an richtig zu Geltung und der Leser kann seinen Hass wahrscheinlich selbst kaum zügeln bei dem Gift, das von beiden versprüht wird! Die eher seltenen Gefühlsausbrüche der positiven Art liesen immer auf ein Eingeständnis hoffen, blieben aber auf der Strecke. Was wahrscheinlich gut so war! Enora & Loricel sind die guten Feen in dem harten Kampf gegen das Konvent und lassen immer wieder mal einen Hinweis hervor blitzen, der Adelice ein Stück weiter bringt. Solche Charakter braucht ein gutes Buch und es ist immer wieder schade, wenn diese auf der Strecke bleiben. der AUTOR, das COVER ... meine MEINUNG Die Autorin schafft uns hier eine komplexe Welt über unserer Welt, die für mich sehr schwer zu greifen war! Wie eine Art Matrix liegt Arras über unserer Erde und trotzdem gibt es einen Fall ins Schwarze. Die „Webung“ und die „Stickerei“, das entfernen und korrigieren von Abschnitten und Menschen ist sehr gewöhnungsbedürftig und schwer hineinzufinden. Aber es ändert nichts an dem Glanz & Glamour der neuen Welt, die im Verlauf des Buches, Abschnitt für Abschnitt immer mehr an Glanz verliert. Das Cover und der Titel ist ein Eyecatcher sondergleichen. Obwohl ich mir hier eigentlich mehr um Titel als um das Cover Gedanken gemacht habe. Das Cover denke ich braucht keine vielen Worte … Aber der Titel „Cocoon – die Lichtfängerin“ kann einem erst so richtig bewusst werden, wenn man das Buch gelesen hat und versteht, das sich Adelice in Arras wie in einem Cocoon fühlt. Wenn man sich an die Regeln hält, lässt es sich sicher wohl und behütet (wie in einem Cocoon) leben und glänzen im Schein des Glanz & Glamours. Aber wenn man das nicht tut, was wir wahrscheinlich im Band 2 zu lesen bekommen werden, bin ich auf dieses Cover und auf den Titel doch sehr gespannt! Gennifer Albin hat mit diesem Debüt voll ins Schwarze getroffen. Mit ihrem Schreibstil und ihren neuen Ideen bringt Sie den Leser in eine Welt der Zukunft so wie es sich keiner wünschen sollte. Es liest sich sehr flüssig und lediglich die Matrix machte mir zu schaffen um es einfach verstehen zu können, denn man will ja schließlich wissen, wohin uns die Reise führt! Leider wird Band 2 bei Egmont Ink nicht mehr erscheinen und somit handelt es sich für mich, als "nur" DeutschLeser nun um ein Einzelband, den ich aber nicht missen möchte! Ich gebe ich diesem Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung an jeden Dystopienjunkie!

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  • Packende Dystopie voller Intrigen, Romantik und sympathischen Protagonisten!

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Andreea

    02. July 2013 um 11:15

    Als ich von Cocoon - Die Lichtfängerin gehört habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, denn die Inhaltsangabe klang sehr spannend. Zum Glück war das Buch genauso spannend, denn ich konnte es kaum aus den Händen legen. Gennifer Albin versteht es wirklich, den Leser in den Bann zu ziehen, mit der ungewöhnlichen Welt, die sie kreiert hat. Arras ist eine erschreckende Welt, die den Menschen kaum Freiheit bietet. Von Geschlechtertrennung, Überwachung des Kinderkriegens bis hin zur Rollenzuweisung -  das sind nur einige der Dinge, die die Gilde den Bewohnern von Arras vorschreibt, denn somit sollte garantiert werden, dass keine Vorfälle und Verbrechen stattfinden. Bei Missachtung dieser Regeln bezahlt man mit dem eigenen Tod. Das ganze tyrannische System von Arras mit seinen strengen Regeln ist sicherlich keine neue Idee und wurde oft in anderen Büchern behandelt, doch die Welt von Arras ist mehr als nur das. Sie erinnert an den Film Matrix, denn die Webjungfern schaffen lediglich Illusionen. Arras ist keine Wirklichkeit - darunter liegt die wahre Wirklichkeit, und zwar die Erde. Und genau das fand ich an dem Buch so toll - die Welt von Arras war für mich sehr faszinierend, wenn auch sehr komplex. Die Idee mit den Webjungfern und ihren Aufgaben war genial und der Schreibstil der Autorin war sehr schön, mit ihren lebendigen und teils lyrischen Beschreibungen, sodass der Leser den Eindruck hatte, mitten im Geschehen dabei zu sein. Die Hauptcharaktere waren sehr sympathisch und man konnte mit ihnen mitfiebern. Die Liebesgeschichte zwischen Adelice und Jost war rührend und glaubhaft und ich habe es sehr genossen, mehr über die beiden zu erfahren. Die Bösewichte wurden auch sehr gut dargestellt und ich konnte Adelices Hass gegenüber ihnen wirklich nachvollziehen. Fazit: Cocoon - Die Lichtfängerin war ein wirklich faszinierendes Buch voller Intrigen, Spannung und liebenswürdigen Protagonisten. Mir hat die Welt von Arras sehr gut gefallen und ich bin wirklich gespannt auf die Fortsetzung, denn ich muss unbedingt herausfinden, was mit Adelice und den anderen passiert. Rating: 4,5 von 5 Sternen

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  • Cocoon - Die Lichtfängerin

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    MiHa_LoRe

    14. June 2013 um 18:15

    Inhalt: In Arras wird alles von der Gilde der Zwölf bestimmt. Sie berufen die Webjungfern, die die Leben der Menschen kontrollieren. Adelice ist sehr begabt was das Weben angeht, doch ihre Eltern wissen, dass das Schicksal der Webjungfern Verdammnis bedeutet und lehren Adelice, wie man sich tollpatschig anstellt. Doch bei der Prüfung macht sie es ausversehen richtig. Am Abend kommen die Beamten um sie abzuholen. Sie wird gewaltsam mitgenommen und in den Konvent gebracht. Leider muss sie schon bald Maela kennenlernen, die sie wirklich zu hassen scheint und dafür sorgt, dass auch die anderen Webjungfern Adelice hassen. Denn Adelice ist besser als die anderen, sie hat das Potenzial zur Stickmeisterin, von denen nicht oft welche geboren werden. Sie versucht, aus dem Konvent zu fliehen, doch das hat bisher noch nie jemand versucht, und könnte sie auch wirklich entkommen? Meinung: Irgendwie habe ich das mit dem Weben nie richtig verstanden. Also das Wichtigste schon, auch warum die Stickmeisterin so wichtig ist, aber nicht, wie es genau funktioniert. Adelice war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist nicht so naiv und schwach wie so manche Protagonistin.Mir gefiel, dass sie versucht hat, ihren eigenen Kopf durchzusetzen, aber nur, solange sie sich sicher war, dass niemand dadurch zu Schaden kommt. Ich fand es teilweise wirklich furchtbar, wie schnell Menschen zu Tode kommen. Es braucht nur eine Schwachstelle im Gewebe geben und schon wird der Faden, der einen Menschen verkörpert, herausgetrennt und ersetzt. Das, was Maela getan hat, um Adelice eine Lektion zu erteilen, fand ich absolut entsetzlich. Die Liebesbeziehungen in dem Buch fand ich ebenfalls gut gelungen. Es war nicht zu übertrieben, kam aber auch nicht zu kurz. Alles in allem gefiel mir Cocoon ziemlich gut. Hat mich zwar nicht umgehauen, wurde aber am Ende so spannend, dass ich die Fortsetzung kaum noch erwarten kann!

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  • Dystopie mit Fantasyelementen

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Bereth

    30. May 2013 um 22:18

    Erster Satz: Sie kamen in der Nacht. Was mir bei Cocoon als erstes ins Auge sprang, war natürlich das wunderschöne goldene Cover.  Jetzt nach dem lesen weiß ich das dieses Mädchen wenig mit der Protoganistin Adelice gemein hat, abr die goldenen Fäden passen durchaus. Trotzdem passt das englische Cover eindeutig besser zum Inhalt, aber darum gehts ja nicht. Ich fand auch die Kurzbeschreibung sehr interessant, doch ich hatte nicht damit gerechnet eine derart komplexe Welt vorzufinden. Am Anfang erscheint alles noch einfach und man sieht und erfährt nicht sehr viel von der Welt. Adelice hat ein ganz gewöhnliches Leben, zumindest bis ihre Eltern im Alter von 8 herausfinden, das sie weben kann. Von da an tun sie alles um ihrer Tochter beizubringen ihre Gabe zu verbergen, denn wenn sie dies nicht tut, wird sie einberufen. Trotz aller Bemühungen geschieht es am Schluss aufgrund eines kleinen Fehlers dennoch: Adelice wird berufen und eine Webjungfer werden. Doch aufgrund von dem was ihre Eltern taten, gestaltet sich für sie der Einstieg sehr schwer, zumal sie nicht blind ist wie all die anderen Mädchen. Gleich am Anfang begegnet sie Jost, dem einzigen der durchblicken lässt das er mit ihr mitfühlt und weiß was für Dinge im Konvent ablaufen. Er warnt sie sich dumm zu stellen, ansonsten könnte dies schreckliche Konsequenzen für sie nachziehen. Adelice hat jedoch ein unbeschreibliches Geschick dafür sich in Schwierigkeiten zu bringen und so lernt man immer mehr der Schattenseiten kennen. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel von der Tätigkeit der Webjungfern beibringen, denn ich selbst fand es sehr spannend das im Laufe des Buches zu erfahren. Nur so viel: Ohne die Webjungfern, würde Arres im Chaos versinken. Schon von Anfang an ist klar das Adelice ein besonderes Talent besitzt. Sie kann das Gewebe sehen und ohne einen Webstuhl weben. Eine besondere Gabe die nur sehr wenige Webjungfern besitzen. Einzig und allein deswegen ist sie noch am Leben, weil sie der Gilde von großem Nutzen sein kann. Wie groß dieser wirklich ist, erfährt auch Adelice erst im Laufe der Geschichte. Ich habe die Geschichte wirklich mit Spannung verfolgt. Die meiste Zeit fragte ich mich, ob es sich hierbei wirklich um eine Dystopie handelt, für mich laß sich das nämlich wie ein High Fantasy Roman. Irgendwann jedoch knüpfte die Autorin die Verbindung zu unserer Welt und ab da war es noch interessanter als vorher. Dank einem spannenden Plot und absolut liebenswerten Charakteren, habe ich das Buch ziemlich schnell verschlungen. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, doch leider ist das eine kleine Dreiecksbeziehung die im Folgeband wohl noch schlimmer wird. Allerdings hat die Autorin diese so eingebaut, das sie nicht im Vordergrund der Geschichte steht. Das Ende hat mich ziemlich atemlos zurück gelassen und ich freute mich schon darauf in Englisch weiterzulesen. Leider erscheint selbst in Englisch der zweite Band erst Ende Oktober. Heißt wohl ich werde mich noch ein wenig gedulden müssen. Sehr schwer, wenn man bedenkt was zum Ende hin geschehen ist und wie es die Dinge verändert hat. Fazit Cocoon - Die Lichtfängerin ist eine Dystopie mit einem komplexen Weltentwurf und kleinen Fantasyelementen. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich fand es wahnsinnig interessant mehr über die Arbeit der Webjungfern, die Welt, die Gilde und all die kleinen Dinge zu erfahren. Es gibt wirklich sehr viele Dinge zu entdecken und das Ende ist absolut gemein wenn man nicht sofort weiterlesen kann. 5/5 Sternen

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  • ein sehr gelungener Serienauftakt

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Stephie2309

    22. May 2013 um 11:18

    Seit Jahren haben ihre Eltern die sechzehnjährige Adelice darauf trainiert ihre Begabungen als Webjungfer zu verbergen um zu verhindern, dass ihr Talent bei der Prüfung entdeckt und sie vom Konvent einberufen wird. Doch im entscheidenden Moment begeht sie einen fatalen Fehler und man wird auf sie aufmerksam. Auch der letzte verzweifelte Fluchtversuch ihrer Eltern scheitert und dass sie nicht sofort hingerichtet wird hat sie einzig ihren außergewöhnlichen und von der Gilde sehr begehrten Fähigkeiten zu verdanken. Um eben diese Fähigkeiten für ihre Zwecke nutzen zu können versucht der Konvent alles um Adelice unter seine Kontrolle zu bringen. Doch Adelice ist nicht dumm und erkennt, in welcher Position sie ist und dass man sie nur manipulieren will. Obwohl es bisher noch niemand geschafft hat, ist sie entschlossen zu fliehen und stellt dabei schließlich fest, dass nicht nur sie der Gilde nicht treu ergeben ist ... Cocoon – Die Lichtfängerin ist ein sehr gelungenes Debut und ein toller Reihenauftakt, der mit neuartigen Ideen überzeugen kann, den Leser zum Nachdenken anregt und ihm dadurch noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Welt, die Gennifer Albin mit Arras kreiert hat, ist wahrlich einzigartig und wird dem Titel, wie man später herausfindet, wirklich gerecht. Alles und jeder steht unter der Kontrolle der Gilde, die mit Hilfe der Webjungfern, die über die Fähigkeit verfügen das Gewebe des Lebens zu flechten und so Raum und Zeit zu verändern, Geschehensabläufe, Familienstrukturen und sogar das Gedächtnis der Leute beliebig beeinflussen können. Die Gilde besteht jedoch nur aus Männern, denn den Frauen wurden klare Rollen zugewiesen. Verfügen sie über die Fähigkeiten zum Weben, werden sie, ob sie wollen oder nicht, als Webjungfern einberufen, wenn nicht, bekommen sie einen Ehemann und haben die Pflicht sich voll und ganz um ihn zu kümmern. Entkommen kann man seinem Schicksal nicht, denn wer versucht zu fliehen wird getötet, wobei es nur selten dazu kommt, weil die Gilde so genannte Abweichler meist schon früh entdeckt und entweder beseitigt oder sie zu vollkommen neuen Personen macht. Das erfährt auch die Hauptfigur Adelice Lewys am eigenen Leib. Obwohl ihre Eltern sie darauf trainiert haben bei der entscheidenden Prüfung zu versagen, wird ihr außergewöhnliches Talent durch einen kleinen Patzer ihrerseits von der Gilde erkannt und verdammt sie zu einem Leben als Webjungfer. Sie wollte ihren Eltern zuliebe zwar versagen, hielt sie im Grunde aber für paranoid und verstand anfangs nicht, warum ihre Eltern ihre Einberufung unbedingt verhindern wollten, immerhin hat man als Webjungfer zahlreiche Privilegien, die man als Ehefrau nie erhalten wird. Das ändert sich jedoch schnell als ihr Leben im Konvent und ihre Ausbildung dort beginnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Mädchen, die sich von dem Luxus und den Vorrechten nur zu bereitwillig blenden lassen, blickt Adelice hinter die Fassade und stellt, zum Leidwesen ihrer Ausbilderin Maela, unangenehme Fragen. Sie ist sehr intelligent und merkt schnell, dass man sie nur manipulieren und für die Zwecke der Gilde ausnutzen will. Sie soll tun was man ihr sagt und Anweisungen gefälligst nicht hinterfragen. Stattdessen beweist sie viel Stärke und weigert sich etwas zu tun, was sie für falsch oder unnötig hält, ungeachtet der Konsequenzen. Das ist vielleicht nicht immer die beste Entscheidung, sowohl für Adelice selbst als auch für ihre Mitmenschen, aber immerhin bleibt sie sich dadurch selbst treu, was sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin macht. Neben Adelice gibt es aber noch ein paar andere Figuren, denen es ebenfalls gelingt das Herz des Lesers für sich zu gewinnen. Das trifft vor allem auf Jost zu, der ihr im Verborgenen beisteht und sie beschützt. Als die Beiden nach und nach heimlich mehr Zeit miteinander verbringen, entwickeln sie Gefühle füreinander, was man sehr gut nachvollziehen kann. Jeder von ihnen hat bereits schwere Schicksalsschläge erlitten, doch zusammen haben sie die Chance wieder glücklich zu werden und sich der Tyrannei der Gilde zu widersetzen. Auch Enora, die Mentorin von Adelice, sowie Maelas Assistent Erik, sind Lichtblicke in ihrem sonst eher trostlosen Gefängnis, was allein schon Grund genug ist sie zu mögen. Während man Maela im Gegensatz dazu nur Hass entgegen bringen kann für das, was sie Adelice antut um ihre Macht zu demonstrieren, steht man Cormac etwas zwiegespalten gegenüber. Er ist definitiv nicht liebenswert oder charmant, wirklich verabscheuen kann man ihn die meiste Zeit über allerdings auch nicht, da er anscheinend tatsächlich glaubt zum Wohle der Menschen in Arras zu handeln. Das entschuldigt natürlich nicht, was er am Ende mit Adelice vorhat und die Alternative, die er ihr anbietet, ist ebenfalls nicht hinnehmbar. Loricel bleibt hingegen ziemlich undurchsichtig und es fällt einem schwer zu verstehen, warum sie trotz ihres überlegenen Wissens und ihrer Möglichkeiten für die Gilde arbeitet. Durch das geradezu phantastische Element des Webens von Raum und Zeit, hält man das Buch lange Zeit für ein Werk aus dem Genre Fantasy. In Wahrheit handelt es sich allerdings, wie man erst später herausfindet, tatsächlich um eine Dystopie. Insbesondere dieser Zusammenhang, der sich erst im Verlauf der Geschichte offenbart, ist der Autorin besonders geglückt. Er wirft etliche neue Fragen auf und ebnet überhaupt erst den Weg für das Ende des Buches sowie die darauf folgende Fortsetzung. Der Schreibstil von Gennifer Albin lässt sich sehr angenehm lesen, doch obwohl man eigentlich nicht über zu wenige Beschreibungen klagen kann, fällt es einem manchmal ziemlich schwer sich bestimmte Szenen oder Geschehnisse bildlich vorzustellen. An einigen Stellen sorgt das etwas für Verwirrung, sodass es einem schwer fällt der Handlung zu folgen. Im Gegenzug mangelt es der Geschichte dafür nicht an Spannung und schon der Prolog zieht den Leser in seinen Bann, denn man möchte unbedingt erfahren, was es damit auf sich hat. Die einzelnen Kapitel enden häufig mit kleinen Cliffhangern, die dafür sorgen, dass man das Buch immer weiter lesen möchte, obwohl das gar nicht nötig wäre, weil man ohnehin schon begierig auf der Suche nach Antworten ist. Zum Ende hin nimmt die Spannung dann sogar noch einmal zu und mündet schließlich in einem unerwarteten Showdown. Zum Glück gönnt Gennifer Albin ihren Lesern aber eine kurze Verschnaufpause und schickt ihre Figuren zwar in eine ungewisse Zukunft, lässt sie jedoch nicht in akuter Gefahr schwebend zurück. *FAZIT* Cocoon – Die Lichtfängerin ist ein sehr gelungener Serienauftakt, der nicht nur eine intelligente und starke Protagonistin, eine zarte Liebesgeschichte und eine fesselnde Handlung zu bieten hat, sondern dazu noch mit neuen Ideen überzeugen kann. Den zweiten Band wird man sich nach dem spannenden Ende daher auf keinen Fall entgehen lassen.

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  • "Cocoon - Die Lichtfängerin" von Gennifer Albin

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    honey_tami

    06. May 2013 um 19:41

    Adelice hat eine besondere Fähigkeit. Sie sieht die Fäden Arras, die Webmuster, die ihre Welt zum Leben erwecken. Die Gilde der Zwölf hat Arras erschaffen, damit niemand mehr Hunger leiden muss. Die sogenannten Webjungfern, die neue Fäden verweben und manchmal auch Fäden entfernen, sorgen für das perfekte Wetter zu bestimmten Uhrzeiten und einen schmerzfreien Tod. Die Gilde kontrolliert alles und jeden. Doch dies ist den wenigsten bewusst. Jedes Mädchen träumt von einer Karriere als Webjunger. Adelice Eltern wollen jedoch auf keinen Fall, dass ihre Gabe entdeckt wird. Als dies jedoch auffliegt, wird Adelice sofort in den Konvent gebracht, nachdem ihre Eltern vor ihren Augen ermordet wurden. Jeder Fluchtversuch misslingt ihr. Schon bald hat Adelice keine Wahl mehr: Sie tauscht ihre Freiheit gegen das Leben ihrer Schwester. Noch weiß sie nicht, dass man sie bereits sehr lange erwartet hat... Die erschaffene Welt gefiel mir richtig gut. Allein die Vorstellung, dass beim Ziehen eines Fadens ein ganzer Landstrich verschwindet, ist beängstigend und faszinierend zugleich. Das System ist nicht sehr kompliziert und anders als viele andere Leser fand ich es nicht sehr schwer, mir dies alles vorzustellen. Dieses Buch ist auf keinen Fall eine typische Dystopie, da man diese Welt und ihre Regierung auf den ersten Blick gar nicht so erschreckend findet. Erst mit der Zeit findet man heraus, wie skrupellos und erbarmungslos die Gilde der Zwölf sein kann. Adelice ist ein Mädchen, deren Charakter man ganz schlecht beschreiben kann. Es gibt sehr viele Widersprüche. Erst ist sie zurückhaltend und schüchtern und dann wieder vorlaut, impulsiv und frech. Adelice weiß auf jeden Fall, was sie will und verfolgt dieses Ziel mit eisernem Willen. Ihre Gefühle waren für mich nicht immer ganz klar. Es gab Stellen, da war ich mir nicht sicher, wen sie nun wirklich liebt. Jost war mir von der ersten Sekunde an sympathisch. Auch wenn er als Chefbutler aufpassen sollte, was er sagt, tut er dies gegenüber Adelice nicht. Seine Sticheleien und bissigen Kommentare haben mir gut gefallen. Im Verlauf der Geschichte erfährt man als Leser mehr über seine Vergangenheit, welche sehr traurig ist. Für mich war Erik der spannendste Charakter, da man fast bis zum Schluss nicht weiß, auf welcher Seite er steht. So richtig schlau bin ich auch nicht aus ihm geworden. Hier erhoffe ich mir, dass man im zweiten Band mehr erfährt. Gennifer Albin hat einen sehr detailreichen Schreibstil. Sie hat sich große Mühe gegeben, alles rund um das Weben genauer zu erklären, um es dem Leser leichter zu machen, sich alles vorzustellen. Meiner Meinung nach ist ihr das gut gelungen. Die Geschichte war sehr leicht und flüssig zu lesen. Was mich hier besonders gewundert hat: Viele detailreiche Beschreibungen wirken sich bei mir immer negativ auf den Lesefluss aus, da mir dann schnell langweilig wird. Hier jedoch blieb das völlig aus! Die Geschichte wird aus Adelice Sicht im Präsens geschrieben, wodurch man natürlich viele Einblicke in ihre Gefühlswelt erhält. Die Gedanken und Gefühle der anderen Personen kann man jedoch nur erahnen, wodurch die Spannung aufrechterhalten wird. Beim Cover gefällt mir das Frauengesicht nicht so gut. Mittlerweile langweilen mich diese ein wenig. Ich vermute, dass zusätzlich die Fäden Arras abgebildet wurden. Diese und auch die hellen Farben allgemein finde ich sehr schön. Der Klappentext ist ansprechend und verrät trotzdem nicht zu viel. Einen Trailer gibt es leider nicht. Das Ende ist sehr vielversprechend. Es wird auf jeden Fall einen zweiten Band geben, von dem aber noch nichts weiter bekannt ist. Es blieben einige Fragen unbeantwortet, weshalb ich mich schon sehr auf eine Fortsetzung freue. Fazit: "Cocoon - Die Lichtfängerin" hat mir schöne Lesestunden bereitet. Die Geschichte hat großes Potenzial und verspricht einen weiteren spannenden Teil. Mich hat die Welt von Arras begeistert und vollkommen überzeugt. Die völlig neue Idee macht diese Geschichte zu einer tollen und einzigartigen Dystopie!

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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    • 1046
  • Eine spannende Dystobie verwoben mit Fantasy!

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Mara3

    28. March 2013 um 19:52

    Ich begann dieses Buch in der Erwartung einen Fantasyroman in meinen Händen zu halten, denn Aufmachung und Klappentext sprachen sehr für dies. Doch irgendwann habe ich dann gemerkt, dass es ja gar kein "reiner" Fantasyroman ist, sondern eine Dystopie mit Fantasyelementen! Normalerweise bin ich mit solchen Misch-Masch-Geschichten eher etwas vorsichtig, da mir das nur in den seltensten Fällen zusagt, aber hier fand ich es eine wirklich gelungene Mischung! Die dystopische Welt, hier heißt sie Arras, in der Adelice die Hauptprotagonistin lebt, ist eine Welt, in der alles und jeder streng kontrolliert wird. Man selbst hat in den wenigsten Fällen eine Wahl, so darf man selbst nicht entscheiden welchen Beruf man ausübt, wann oder wen man heiratet und wie viele Kinder man bekommen darf. Bis zu seinem 16 Lebensjahr ist es den Mädchen verboten sich zu schminken, erst nach der Prüfung ob sie eine Webjungfer sind, ist das erlaubt. Webjungfer...Was ist denn das? Das fragt man sich am Anfang des Buches sofort, denn das Buch startet schon bald damit, dass Adelice als Webjungfer erwählt wird. Webjungfern sind Mädchen bwz. Frauen, die die Zeit und das Leben weben, damit Arras existieren kann. Hört sich ziemlich kompliziert an und ist auch echt eine komplexe Sache. Damit man hier zu Recht kommt und alles versteht,  muss man diesem Buch wirklich sehr aufmerkasam folgen, denn dieses Weben ist eine äußerst komplexe Sache, die auch sehr viel Fantasie erfordert. Die Idee finde ich klasse und auch die Umsetzung ist genial! Leider war mir es dann aber am Ende etwas ZU komplex, vielleicht hätte die Autorin das noch ein bisschen deutlicher oder langsamer schildern können. In dieser Welt lebt Adelice. Adelice wurde ihr gesamtes Leben darauf vorbereitet bei den Prüfungen, bei denen festgestellt wird, ob sie eine Webjungfer ist, durchzufallen, doch sie macht einen kleinen Fehler - und schwupps ist sie in dem Konvent gefangen ... und zwar ihr Leben lang! Adelice besitzt auch noch eine sehr große Webfähigkeit, die sehr viel wertvoller ist als manch andere. Zu ihrem Charakter muss ich sagen, dass er mir ziemlich gut gefallen hat, besonders, da Adelice sehr schlagfertig ist und dadurch sehr schöne Dialoge entstanden, die mich des öfteren mal zum Grinsen gebracht haben. Sonst ist Adelice aber leider eher eine Durchschnittsheldin, die wir schon aus manch anderen Romane kennen, aber da mir das in diesem Buch nicht viel ausgemacht habe, kann ich getrost darüber hinwegsehen. Nebencharaktere wie Erik und Jost waren mir sehr schnell sympathisch, auch wenn sie sich auf einige Weisen unterschieden (oder Sachen gemeinsam hatten ;)) Erik ist mehr der "Snob", aber nur in Anführungszeichen, da er eben eine höhergestellte Situation hat, aber keinesfalls total abgehoben ist. Jost ist da mehr der bodenständige, der eher eine unterwürfige Stellung hat.  Sollte man bis zur Mitte des Buches hin noch meinen, das Buch läuft auf eine Dreiecksgeschichte hin, so wurden wir mal wieder getäuscht, was ich aber auch gut finde, denn das Buch kommt gut ohne ein aus :) Ich bin sprachlos vor Staunen, denn endlich verstehe ich, welche bedeutende Rolle Loricel einnimmt. Mit dem abgetrennten Faden von vorhin in der Hand, empfinde ich den Kontrast zwischen mir und der Frau neben mir umso deutlicher. Sie ist das Leben. Ich bin der Tod | S.177 Von der Spannung her war das Buch durchgehend spannend, mich hat aber auch vor allem diese Welt ans Weiterlesen gebracht, ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren! Mehr über diese wahnsinnige Gilde, die die Bürger bis ins kleinste kontrolliert! Es hat mir auch echt gut gefallen, dass es der Autorin gelungen ist, dass Fantasy und Dystopie zusammen im Gleichmaß stehen können, so wurde z.B. die Dystopie nicht die ganze Zeit in die Ecke gedrückt (außer in Richtung Ende ^^) und die beiden Elemente waren gleich in die Geschichte eingewoben. Insgesamt eine Dystopie, die sich durch den Mix mit Fantasy und einer originellen und sehr komplexen Idee vom üblichen abhebt! Man nehme dazu noch eine jugendliche, schlagfertige und sympathische Protagonistin inklusive Liebesgeschichte - et voila!

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  • Rezension zu "Cocoon - Die Lichtfängerin" von Gennifer Albin

    Cocoon - Die Lichtfängerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2013 um 21:00

    Adelice hat sie – die Gabe. Sie kann das Gewebe des Lebens flechten und einzelne Fäden miteinander verweben oder auch entfernen und so das Schicksal bestimmen. Doch diese Gabe ist gefährlich und so setzen ihre Eltern alles daran, dass sie unentdeckt bleibt. Doch die Gilde wird durch einen Fehltritt von Adelice auf sie aufmerksam, der Fluchtversuch der Familie schlägt fehl und schon bald befindet Adelice sich in einer neuen Welt, um den sie jedes andere Mädchen beneiden würde. Eingesperrt in dieses neue Leben im puren Luxus stellt sie sich quer und hat nur einen Gedanken: Der Kampf um ihre Freiheit… „Cocoon – Die Lichtfängerin“ ist der gelungene Auftakt einer neuen Reihe, die sowohl dystopische als auch fantastische Elemente in sich vereint. Die Grundidee fand ich von Beginn an sehr interessant, jedoch habe ich nicht alles sofort verstanden und war an mehr als nur einer Stelle plötzlich ein wenig verwirrt. Vielleicht lag es daran, dass in kurzen Abschnitten oft sehr viel auf einmal passierte, es jedoch auch längere Passagen gab, die eher weniger spannend waren. Mit gemischten Gefühlen las ich die ersten 100 Seiten und wusste bis dahin nicht, was ich von dem Buch halten sollte. Inhaltlich begegnen dem Leser viele bekannte Elemente, die Gennifer Albin aber geschickt miteinander verwebt und so eine ganz neue Welt schafft. Insgesamt hat es mir gut gefallen, vor allem der Schluss hat mich sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht. An die Charaktere musste ich mich ehrlich gesagt erst gewöhnen. Zwar konnte ich mich meist ganz gut in Adelice hineinversetzen, aber manchmal hatte ich doch auch meine Schwierigkeiten ihre Handlungen nachzuvollziehen. Man merkt als Leser einfach sofort, dass sie nicht in ihr neues Leben passt und da sie dieses auch nicht so leben will, wie vorgeschrieben, macht sie definitiv sympathisch. Bis dahin hat Adelice jedoch vom anderen Geschlecht getrennt gelebt und nun tauchen gleich mehrere „junge“ Männer in ihrem Leben auf. Darunter befinden sich auch zwei Jungen, zu denen sie sich hingezogen fühlt – das scheint mittlerweile ein typisches Element in Jugendbüchern zu sein. Doch zum Glück ist die „Dreiecksbeziehung“ nicht wirklich der Hauptbestandteil des Geschehens. Daneben gibt es noch einige andere Charaktere in dem Buch zu entdecken – sei es Freund oder Feind – und einige von ihnen nehmen wichtige Rollen im Laufe der Handlung ein. Der Schreibstil von Gennifer Albin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig und klar, sodass der Leser schnell in die Welt eintauchen kann. Trotzdem fehlte mir zum Teil ein wenig Spannung und auch einige Fragen sind unbeantwortet geblieben. Richtig packend wurde es erst nach der Hälfte und gerade der Schluss war unheimlich spannend geschrieben. Gennifer Albin entführt uns mit „Cocoon – Die Lichtfängerin“ in eine neue Welt. Als Auftakt einer Trilogie ist dieses Buch insgesamt sehr gelungen, endet es doch gerade an der spannendsten Stelle und macht so neugierig auf die Fortsetzung. Abzüge gibt es, weil die Handlung doch erst einmal ein wenig braucht, um ins Rollen zu kommen. Dennoch freue ich mich schon auf den nächsten Band, wohl gerade wegen dem fiesen Cliffhanger. Empfehlenswert!

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