Geoff Rodkey Tapper Twins - Ziemlich beste Feinde

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Inhaltsangabe zu „Tapper Twins - Ziemlich beste Feinde“ von Geoff Rodkey

Fies, fieser, Tapper Twins So ein bisschen Geschwister-Hickhack ist doch ganz normal, oder? Erst recht, wenn man so unterschiedlich ist wie Leni und Ben. Einzige Gemeinsamkeit der Zwillinge: ihr Alter, klar, nämlich 12. Und der Start eines Rachefeldzugs. Gegeneinander, versteht sich. Also battlen sie sich, was die sozialen Netzwerke hergeben: per Chat, Screenshot, Online-Armee … Bis das Ganze etwas eskaliert und die beiden sich fragen: Wie konnte es nur so weit kommen? Um der Sache auf den Grund zu gehen, überlässt Leni allen Parteien das Wort: sich, Ben, Freunden, Feinden, Ahnungslosen – mit überraschendem Ergebnis …

Tolles Buch für Kinder, über Zwillinge, die sich nicht ausstehen können.

— lesekat75
lesekat75

Leni und Ben sind Zwillinge, 12 Jahre alt und gerade nicht gut aufeinander zu sprechen. Je länger ihre Fehde dauert, umso mehr eskaliert sie

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

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    Tapper Twins - Ziemlich beste Feinde
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    12. January 2017 um 09:09

    Leni und Ben sind Zwillinge, 12 Jahre alt und gerade nicht gut aufeinander zu sprechen. Je länger ihre Fehde dauert, umso mehr eskaliert sie. Das erschreckt Leni und deswegen beginnt sie, die Ereignisse in einer Art Tagebuch festzuhalten. Sie berichtet aus ihrer Erinnerung und gewährt dann ihrem Bruder die Möglichkeit, sich dazu zu äußern. Auch Freunde und die Eltern beziehen Stellung - oder wundern sich. Dadurch entsteht ein unterbrochener Text mit Anmerkungen und Querverweisen. Fotos und Zeichnungen lockern die Seiten auf. Einige Abschnitte sind so geschrieben, dass sie wie Whats-App-Blasen wirken. Der Zeilenabstand ist groß, die Schrift sehr klar, sodass sich das Buch sehr schnell und flüssig durchlesen lässt. Durch die unterschiedlichen Ansichten zu den Vorfällen, die zum Streit geführt haben, und die Versuche, sich selbst reinzuwaschen, entstehen humorvolle Szenen. Ob man allerdings die Streiche, die Leni und Ben sich ausdenken (zum Beispiel einen Fisch in der Sporttasche zu verstecken), stelle ich eindeutig in Frage. Leider versucht Rodkey, alle Themen und alle visuellen Auflockerungen in einem Buch unterzubringen. Es geht nicht nur um den Streit der beiden Geschwister, sondern um noch viele weitere Themen, die logischerweise jeweils nur am Rande gestreift werden können. Zudem ist die Verortung (New York) im Text durchgehend spürbar, und viele Aspekte lassen sich nicht nach Deutschland übertragen und muten der Zielgruppe (ab 10 Jahren) viel Unbekanntes zu. Wenn die Leserinnen und Leser sich darauf einlassen können und wollen, erleben sie eine rasante, vielschichtige Streitgeschichte, die so aufgemacht ist, wie man erwartet, bei der Generation Snapchat landen zu können.

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  • Was für eine Liebe unter Geschwistern...

    Tapper Twins - Ziemlich beste Feinde
    Aleena

    Aleena

    20. February 2016 um 08:53

    Ich bin Leni schreibe dieses Buch und bin total unschuldig an diesen Krieg. Ben: Ich bin Ben und ich ärger gern meine Schwester,die soll sich mal locker machen,Fräulein Stinkepups. Vorsicht die Taper Twins kommen. Leni und Ben sind Geschwister, eigentlich sogar Zwillinge und dabei sind sie gar nicht wie typische Zwillinge sein sollten. Die beiden gehen sich mal so richtig auf die Nerven, eigentlich fast normal unter Geschwister, oder? Dann gibt es etwas was Leni ihrem Bruder nicht verzeihen kann und es kommt regelrecht zu einem Krieg unter Geschwistern. Seit gewarnt…. Die Aufmachung ist richtig gut gelungen, reich bebildert mit sms Sprechblasen, Fotos und Anmerkungen in den Texten. Das regt nicht nur zum Lesen an und auch die Schreibmaschinenschrift ist richtig gut gelungen, denn es könnte wirklich auf einer Schreibmaschine getippt worden sein. Dadurch liest sich das Ganze nicht so trocken und wird auch nicht langweilig. So zum Inhalt kann man nicht viel verraten, denn jüngere Geschwister die sich auch ab und begrabbeln kennen das, wenn es auch mal in Streichen endet. Wahre Gewisterliebe gibt es nicht allzu häufig. Selbst ich hab unter der Bruderliebe gelitten und kann mich gut an diese Zeit erinnern, auf diese Streiche bin ich trotzdem nicht gekommen. Die beiden geben sich hier aber auch gar nichts geschenkt, da landen tote stinkende Fische im Rucksack des anderen oder aber man empfiehlt, mit einer gefälschten email, zu einem Irokesenschnitt. Zwischendrin die Eltern, die eigentlich erziehen wollen, es aber durch ihre weiche Art nicht richtig steuern können, diese sms’s sind auch schon ziemlich lustig. Fazit Für jüngere Leser die Geschwister haben, mit Sicherheit nett zu lesen und vielleicht zum Nachmachen, für ältere ehr nichts. Ich hab mich einem Abend lang mit dem Buch beschäftigen können und gebe es nun an meine Nichte weiter. Vielleicht braucht sie noch Tipps ihren armen kleinen Bruder zu ärgern.

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  • Kriegsspiele

    Tapper Twins - Ziemlich beste Feinde
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    07. February 2016 um 17:42

    Die Tapper Twins sind eine Klasse für sich. Eigentlich mögen sie sich, aber als Leni Ben das Frühstück weg isst, entfacht sie damit einen Krieg ohnegleichen. Und die Zwillinge schenken sich nichts. Von stinkigen Fischen im Rucksack bis zu Beleidigungen im Internet ist fast alles vertreten. Doch dann merken beide, dass alles etwas ausartet und besinnen sich, dass sie ja doch Familie sind. Eigentlich denkt man, Zwillinge sind immer ein Herz und eine Seele, da sie ja einen näheren Bezug zueinander haben. Doch Ben und Leni sind keine typischen Zwillinge. Für ihre 12 Jahre denkt Leni schon entschieden zu weit und macht sich Gedanken, die sie eigentlich noch weit von sich schieben sollte. Das Buch ist eigentlich recht witzig aufgeteilt. Es ist ein "Tatsachen"Bericht, der von verschiedenen Informationen gespickt ist (historisch, kulturell oder auch einfach mal zum Thema Essen). So ist gleichzeitig noch ein bisschen Lehrstoff mit in das Buch gepackt. Alles fängt eigentlich harmlos an. Das Lieblingsfrühstück der Zwillinge, eigentlich immer streng aufgeteilt, bringt das Fass zum Überlaufen und nun muss sich Leni in der Schule einem Mobbing seitens ihres Bruders aussetzten und hat zum Schluss den Spitznamen "Prinzessin Stinkpups". So führt eins zum anderen und mit sehr unlauteren Methoden schenken sich die beiden nichts. Lena geht dabei ganz gezielt vor und schießt zum Schluss nicht nur gegen ihren Bruder, sondern auch gegen dessen Freund Xander.  Zu Anfang fand ich das Buch noch richtig gut. Zwei Kids, die sich das Leben schwer machen mit unsinnigen Dingen wie toten Fischen im Rucksack oder einem Stück Käse im Schrank. Doch dann ging es richtig in die Vollen. Sogar Cybermobbing ist nicht ausgeschlossen. Als dann noch Vergleiche mit einem ehemaligen deutschen Führer auftreten und mehr Krieg wie Menschlichkeit bei Leni im Vordergrund standen, war es für mich dann doch zu viel des Guten. Die Kombination hat mir einfach nicht gepasst. Mit 12 Jahren sollte man nicht solche Vergleiche ziehen und sich so dermaßen in einen Streit verrennen, dass man alles um sich herum vergisst. Ben hat da schon so reagiert, wie man es für sein Alter auch erwartet. Er regt sich auf, gibt anderen die Schuld und will nicht hören, was gut für ihn ist. Typisch pubertär eben. Ben hat mir besser gefallen, obwohl er den kleineren Part übernommen hat. Und er tat mir auch sehr leid, da er das Verhalten seiner Schwester nicht verdient hat.  Für Kinder ist die Geschichte bestimmt unterhaltsam, dass sich die Geschwister so kabbeln. weil sie sicher nachvollziehen können, wie es ist.  Der Ideenreichtum Lenas ist jedoch wieder bemerkenswert und ihre Fantasie sehr ausgeprägt. Lässt man das Übertriebene außer Acht, erwartet einem eine witzige Geschichte rund um Geschwisterliebe und ihre Auswirkungen. Die Aussicht auf einen zweiten Band lässt auch Hoffnung schöpfen, dass sich die Zwillinge eigentlich ganz gerne haben. Aufgepeppt wird das Buch auch noch durch den Abdruck der ausgetauschten SMS zwischen den Eltern. Die beiden scheinen eigentlich recht cool zu sein, lassen sich von ihren Kindern allerdings auch recht schnell um den Finger wickeln. Und wenn Ben und Leni an einem Strang ziehen, haben ihre Eltern gar keine Chance. That`s life! Fazit: Trotz des Ausflugs in die Kriegswelt doch ein gelungenes kleines Kampfbuch. 

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