Geoffrey Girard Mein böses Blut

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Inhaltsangabe zu „Mein böses Blut“ von Geoffrey Girard

Jeff dachte immer, dass er ein Teenager ist wie jeder andere. Doch an seinem 16. Geburtstag erfährt er das Unglaubliche: Er ist ein Klon des Serienkillers Jeffrey Dahmer! Und es gibt weitere jugendliche Klone. Im Rahmen eines streng geheimen Regierungsprojekts, unter der Beobachtung von Wissenschaftlern, durften manche von ihnen wohlbehütet aufwachsen, andere erlebten dagegen die Kindheit ihres Originals. Nun sind einige von ihnen ausgebrochen. Gemeinsam mit dem Polizisten Castillo, der die entflohenen Jugendlichen wieder einfangen soll, jagt Jeff den Killern quer durch die USA hinterher ... YA-Version des Thrillers Verdorbenes Blut.

Die Geschichte aus "Verdorbenes Blut" aus der Sicht eines 16-Jährigen. Ich mochte auch diese Story, vor allem wieder wegen des Themas!

— LeseBlick
LeseBlick

Spannungslos und langatmig

— Idefix040410
Idefix040410

Für alle, die auf außergewöhnliche Stories stehen und auch eher ruhig gestaltete Thriller mögen, ist das vielleicht genau das Richtige.

— BuechersuechtigesHerz
BuechersuechtigesHerz

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  • Mehr eine fiktive Doktorarbeit, als ein Roman

    Mein böses Blut
    RickyLotus

    RickyLotus

    21. June 2016 um 20:53

    Beurteile ein Buch nie nach seinem Einband! Beurteile es erst, ein par Monate nachdem du es gelesen hast, denn wenn es dir dann noch im Kopf bleibt, ist es gut, wenn du dich aber nicht einmal daran erinnern kannst, was du beim lesen gefühlt hast, dann ist es ... naja. Bei kaum einem Buch habe ich das mehr zu spüren bekommen, als bei Mein Böses Blut.  Klappentext und Titel wirkten sehr ansprechend und interessant, wodurch für mich schon Monate vor dem Kauf feststand: Das will ich lesen. Aber die Geschichte die sich hinter dem Einband verbarg, die mich so neugierig machte, war nicht annähernd so, wie erwartet.InhaltOb Menschen lieber anderen Menschen helfen, oder ihnen lieber schaden, wird -unter anderem- durch die Gene bestimmt. Es ist also unser Schicksal, Held, Täter, oder Opfer zu sein. Aber wie stark ist dieser genetische Einfluss? Wie viel trägt die Erziehung, die Lebenseinstellung und die sozialen Umstände zur Persönlichkeitsbildung bei? Ein Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dieser Fragestellung, indem berühmte Serienkiller geklont werden und ihre Klone verschiedenen Erziehungsstilen ausgesetzt werden. Jeff ist einer von ihnen. Steckt in ihm ein... Monster? MeinungDie Thematik und die Grundidee sind sehr interessant und spannend. Gerade das motivierte mich zum lesen. Hinzu kommt, dass das Buch sehr gut recherhiert ist. Es wirkt teils eher wie ein psychologischer Sachtext, als ein Roman, wobei mich das nicht stört. Im Gegenteil, die Zusatzinformationen zu amerikanischen Geheimdienstarbeiten, psychologischen Fachbegriffen oder einfach nur den Handlungsorten sind sehr informativ und machen das Geschehen realistischer.  Die Story selbst, also der Handlungsverlauf, ist aber nicht wirklich genial. Klar erwarte ich keine literarisch, komplex durchdachte Meisterleistung, aber... dennoch finde ich, dass Geoffrey Girard etwas mehr Zeit für den Plot investieren hätte können. Genauso die Charaktere. An sich sind mir Jeff und Castillo nicht unsympathisch, aber wirklich mit ihnen mitfühlen konnte ich kaum. Zwar werden sie sehr ausführlich beschrieben und sind recht gut ausgearbeitet, aber irgendwie fehlt mir diese... Seele. Diese literarische Genialität, dem Charakter Leben einzuhauchen war einfach nicht wirklich da. Genauso wenig gefiel mir die Charakterentwicklung. Es gab zwar eine Aussgangssituation und ein Ende, aber das, was dazu führte war nicht wirklich überzeugend. Erst keine Freunde, dann am Ende Freunde. Aber diese Entwicklung dazwischen war nicht vorhanden. Ebenfalls dazu beigetragen hat der Schreibstil, der zwar einfach und dennoch interessant ist, aber nicht wirklich einfühlsam.  Dieser gesamte Konflikt zwischen Erziehung und Genetik kam einfach nicht überzeugend bei mir an.FazitDas Buch ist sehr interessant und gut recherchiert. Handlung und Charaktere sind leider nicht allzu überzeugend. Ich empfehle das Buch allen weiter, die keine “normalen” Jugendromane lesen wollen, sondern lieber psychologisch interessante Konflikte erleben möchten.

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  • Gutes Buch, aber nicht so gut wie der Vorgänger

    Mein böses Blut
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    12. September 2015 um 20:09

    Inhalt: Jeff dachte immer, dass er ein Teenager ist wie jeder andere. Doch an seinem 16. Geburtstag erfährt er das Unglaubliche: Er ist ein Klon des Serienkillers Jeffrey Dahmer! Und es gibt weitere jugendliche Klone. Im Rahmen eines streng geheimen Regierungsprojekts, unter der Beobachtung von Wissenschaftlern, durften manche von ihnen wohlbehütet aufwachsen, andere erlebten dagegen die Kindheit ihres Originals. Nun sind einige von ihnen ausgebrochen. Gemeinsam mit dem Polizisten Castillo, der die entflohenen Jugendlichen wieder einfangen soll, jagt Jeff den Killern quer durch die USA hinterher ... YA-Version des Thrillers Verdorbenes Blut (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover erinnert mich an das eines klassischen Thrillers. Wobei der Sci-Fi-Teil nicht zu abgehoben ist, von daher dürfte es diese Zielgruppe bestimmt auch ansprechen. Titel: Passt sehr gut, aber dazu unter "Charaktere" mehr. Schreibstil: An den Schreibstil musste ich mich zuerst gewöhnen. Auf die Wörtliche Rede wurde komplett verzichtet, was mich am Anfang etwas stolpern ließ. Aber man kommt dann doch schnell rein, denn Jeff, unser Protagonist, erzählt rückwirkend und daran wurde auch der Schreibstil angepasst. Nach einer Weile wirkt es, als sitze er einem gegenüber und berichtet. Was vielleicht auch etwas ungewöhnlich ist, diesen speziellen Stil jedoch unterstreicht, ist dass Jeff immer wieder vorgreift und Dinge erzählt wie: "Was ich noch nicht wusste, war dass er etwas ganz anderes vorhatte, aber dazu komme ich später". Dennoch hat es irgendwie geklappt, dadurch nicht die Spannung zu ruinieren. Jetzt, so gegen Ende fand ich diesen Erzählstil sehr fesselnd. Charaktere: Hier schwächelt das Buch meiner Meinung nach ein bisschen. Zwar ist Jeff, der geklonte Serienkiller, ganz gut ausgearbeitet, aber auch nur, da er sich als Ich-Erzähler gut entfalten konnte. Hier hat der Erzählstil deutlich dazu beigetragen, ihn dem Leser näher zu bringen. Castillo dagegen bleibt etwas blass. Das ist am Anfang gut so, da es ihn mysteriöser macht, aber dann merkt man schon, dass die Charakterisierung einfach schwächelt. Vieles bleibt im Dunkeln und ich hatte das Gefühl, "Verdorbenes Blut" lesen zu müssen, um ihn wirklich zu verstehen. Erwähnenswert: Es ist im Grunde "Verdorbenes Blut" aus einer anderen Perspektive. Wobei ich sagen muss, dass ich es nicht gelesen habe. Stuck in my Head: »Castillo hatte zwar von Experimenten gesprochen, aber er war nicht näher darauf eingegangen. Und so schrecklich das Ganze sein mochte, es tat irgendwie gut, dieses Geheimnis mit Castillo zu teilen. Ich schätze, es war das Einzige, was uns wirklich miteinander verband.« (S.121)  Kriesenreif: Eigentlich nichts, aber Leute, wer auch immer diesen Klappentext geschrieben hat: Castillo ist kein Polizist, noch nicht einmal ein Agent ... Fazit: Ein gutes Buch, das es allerdings nicht so recht schaffen will, auf eigenen Beinen zu stehen. Immer mal wieder hatte ich das Gefühl, Dinge zu verpassen, oder wissen zu müssen. Allerdings hat es mich neugierig auf "Verdorbenes Blut" gemacht und ich hoffe, mit diesem Buch dann auch die Lücken schließen zu können. Aber ansonsten: Sehr spannend und ein außergewöhnlicher Erzählstil!

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  • LL rezensiert...

    Mein böses Blut
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    06. August 2015 um 19:28

    Jeff ist 16, als er von seinem Vater erfährt, dass er der Klon des bekannten Serienkillers Jeffrey Dahmers ist. Und er ist nicht alleine: Durch ein getarntes Regierungsprojekt, das von verschiedenen Wissenschaftlern geführt wird, sind noch einige andere Jugendliche, die ebenfalls Klone von berühmt-berüchtigten Serienkillern sind, bei verschiedenen Adoptiveltern untergebracht. Die Wissenschaftler haben einigen Eltern angeordnet, die Kinder zu verhätscheln und sie wohlbehütet aufwachsen lassen. Andere Kinder sollen unter den gleichen Bedingungen wie ihre Originale aufwachsen und müssen so die Hölle durchleben. Dann brechen einige gefährliche Klone aus und Jeff soll helfen, sie wieder zu fangen. Schafft er es, bevor die Klone ihren Originalen nacheifern können? „Mein böses Blut“ ist die Jugendbuchversion des Thrillers „Verdorbenes Blut“ und sieht dem Original auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich. Ich bin im Nachhinein doch sehr froh, zu dem Jugendbuch gegriffen zu haben, da ich mir gut vorstellen kann, dass das Original den Leser noch ein gutes Stück mehr zum Zittern bringt.  Bevor ich „Mein böses Blut“ in der Verlagsvorschau entdeckte, hatte ich noch nichts von der Geschichte gehört, doch nachdem ich mir den Klappentext durchlas, war klar, dass ich das Buch lesen wollte. Klone von Serienkillern auf freiem Fuß- spannender kann es doch nicht werden… ?! Und so kam es, dass Mein böses Blut hier einzogen konnte und ich aufgeregt sofort mit dem Lesen begann. Jeff erzählt die komplette Geschichte aus seiner Sicht und erzählt dabei in der Vergangenheitsform, was damals passiert ist. Dabei wird auf wörtliche Rede ganz verzichtet und dem Leser nur erzählt, was geschah. Jeff schaffte es schon auf den ersten Seiten, mich nicht lange als Außenstehende herumstehen zu lassen, sondern in die Geschichte zu ziehen. Zusammen mit ihm erfuhr ich während dem Lesen so einiges über ganz verschiedene Serienkiller. Zu Anfang hatten Jeff und ich im Bezug auf amerikanische Serienkiller den gleichen Wissensstand: Gar keinen ! ^^ Doch mit ihm lernte ich dann einiges kennen und konnte auch einigen Klonen der berüchtigten Originale begegnen. Die „Klon-Idee“ der Geschichte hat mich gleich interessiert. Im Rahmen eines geheimen Regierungsprojektes dürfen Wissenschaftler klonen. Doch nicht normale Leute, sondern Serienkiller, die zu ihrer Zeit für viel Aufruhr gesorgt haben. Dabei werden einige der Exemplare in Familien gesteckt, bei der sie unter schlimmen Bedingungen wie damals ihr Original aufwachsen sollen, andere leben behüteter. Ich fragte mich während der Geschichte immer wieder: Was überwiegt? Gene oder Leben/ Erziehung? Eine interessante Frage, wie ich finde. Ist an Hand unserer Gene bei der Geburt schon vorherbestimmt, wie wir später werden oder prägt uns das Aufwachsen so sehr, dass dies noch einmal alles verändern könnte? Während am Anfang und am Ende der Geschichte viel passiert ist und ich pausenlos gefesselt war, zog sich im langen Mittelteil die Handlung ziemlich. So verfolgte ich meist nur Jeff und den Polizisten in einem Motel vor dem Laptop. Hier hätte ich mir definitiv mehr Thrill gewünscht! Dementsprechend weniger gepackt hat mich „Mein böses Blut“ in der Mitte. Die Idee der Geschichte ist genial, Jeff war mir sehr sympathisch und ich erfuhr so einiges über berühmte Serienmörder Amerikas. Doch leider  tauchten im Mittelteil einige Längen auf und irgendwann wurde es wirklich langweilig, Jeff und den Polizisten nur in einem Motel zu verfolgen. Ansonsten war der Einstieg in die Geschichte flüssig und spannend und auch das Ende hat mir wieder gefallen!

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  • Leider nicht überzeugt

    Mein böses Blut
    Idefix040410

    Idefix040410

    01. June 2015 um 20:05

    Das Buch „Mein böses Blut“ von Geoffrey Girard erschien im April 2015 im Bastei Lübbe Verlag. Es handelt sich hierbei um die Jugend Thriller Version von „Verdorbenes Blut“. Im Erwachsenen Thriller wird die gleiche Geschichte wie in diesem Buch erzählt, nur aus Sicht des Ex- Millitärs Shawn Castillos und hier liest man die Version aus Sicht des Teenagers Jeffrey . Das gut gestaltete Cover animierte mich dann auch zum Lesen dieser Version, das Buch „Verdorbenes Blut“ kenne ich aber nicht. In dem Buch geht es um den Teenager Jeffrey, der zusammen mit anderen Teenagern aus den Genen von verschiedenen bekannten und „berühmten“ Serienmördern geklont wurde. Hierbei handelt es sich um ein streng geheimes wissenschaftliches Experiment. Man versucht, festzustellen, ob allein die Gene dafür verantwortlich sind, was aus Menschen später wird. Im besten Fall ein normaler Teenager und später Erwachsener, im schlimmsten Fall die exakte Kopie des „Genvaters“ – mit allen seinen grausamen Facetten, die diesen Klon dann mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls zum Verbrecher werden lassen. Die Klone kommen in verschiedene Pflegefamilien, Jeff bleibt als „Ziehsohn“ bei einem der Leiter dieses Experimentes. Als einige der Klone ausbrechen und auch der Ziehvater von Jeff plötzlich verschwindet, versucht Jeff diese zu finden und aufzuhalten. Ihm zur Seite steht der Ex- Millitär Castillo. Und so beginnt die Jagd durch das Land…… Was mich als erstes unheimlich störte und leider zog es sich durch das ganze Buch, war die außergewöhnliche Erzählweise aus der Sicht des Teenagers Jeffrey - in der Vergangenheitsform und ohne jegliche wörtliche Rede. Selbst bei erzählten Telefonaten mit seinem Vater erfährt man nur, was Jeff gesagt hat, den Rest muss sich der Leser zusammen reimen. Dazu sorgten noch die zahlreich in Klammern stehenden Gedanken von Jeffrey dafür, dass mein Lesefluss erheblich gestört wurde. Der Plot an sich ist nicht schlecht, ich fand die Umsetzung aber selbst für einen Jugend Thriller so spannungslos, dass ich mich oft zwingen musste, die Seite umzublättern und weiter zu lesen. Ab und an gab es einen kleinen Spannungsaufbau, aber der wurde schnell wieder zunichte gemacht durch die überwiegend unspektakulären Ereignisse in dem Buch. Entweder saßen Jeff und Castillo in einem Auto oder befanden sich in einem schäbigen Motel und gingen ihren Recherchen nach. Der Leser erfährt außerdem jede Menge Faktenwissen über bekannte Serientäter, die Jeff selbst erst einmal ergoogelt hat aber für die Handlung eher nebensächlich sind. So bleiben viele Fragen offen, die für die Handlung weitaus interessanter gewesen wären und so muss ich als Fazit leider sagen, dass mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen konnte. Für einen Thriller – auch in der Jugendversion – fehlen hier sowohl Spannung als auch Dramatik und bei einer Leseempfehlung des Verlages ab 16 Jahren kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die heutige Jugend bei diesem Buch hier mit fiebert. Bleibt nur zu hoffen, dass die Erwachsenen Version des Buches besser ist. Ich kann für dieses Buch daher nur 2 von 5 Sternen vergeben - und die sind noch gut gemeint.

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  • Für alle, die auf außergewöhnliche Stories stehen und auch eher ruhig gestaltete Thriller mögen, ..

    Mein böses Blut
    BuechersuechtigesHerz

    BuechersuechtigesHerz

    10. May 2015 um 19:22

    Jeff erfährt an seinem 16. Geburtstag, dass er nicht normal ist. Er ist der Klon eines Serienmörders, der bereits tot ist. Warum werden Menschen aus der Vergangenheit geklont und wie ist das nur möglich? Die große Frage nach dem "Warum?" versucht er nun gemeinsam mit einem Polizisten aufzuecken... Das Cover zieht direkt einen Blick auf sich, es ist düster und gefährlich. Der Inhalt verspach eine spannende Geschichte, die Grundidee, dass Klone von Serienmördern erschaffen werden, machte mich neugierig. Der Einstieg in das Buch gelang mühelos, besonders gefallen hat es mir, dass der Leser ganz zu Beginn direkt angesprochen wird. Man fühlte sich dadurch miteingebunden in die Geschichte und auch grade zu Beginn war die Spannung wirklich hoch, da man als Leser erfahren möchte, wie das alles zustande gekommen ist. Wer erschafft Klone aus Serienmördern und warum? Leider wurden jedoch Informationen nur spärlich gesät und es entstanden immer wieder Längen im Laufe des Buches. Die Handlung kam mir irgendwie überdehnt vor. Die Protagonisten passten perfekt in ihre Rolle, waren mir aber nicht wirklich sympathisch, wie sollten sie auch als Serienmörderklone.Die Beziehung zwischen Jeff und Castillo machte allerdings eine erkennbare Entwicklung durch, von Eiseskälte zu mehr Offenheit. Jeffs Vater hingegen war mir das ganze Buch über ein Rätsel, welche Rolle nahm er ein? Durch die Telefonate wurden nur wenige Informationen bekannt, vermutlich sollte das Spannung aufrecht erhalten, mir gab es aber meistens eher ein unbefriedigendes Gefühl. Die Schauplätze des Buches beschränkten sich auf irgendwelche Zimmer und Motels, man hatte ständig das Gefühl, man wäre auf der Flucht. Eigentlich war die Idee des Buches spannend und neuartig, aber durch die Längen und dem ständigen Bedürfnis nach mehr Informationen wurde meine Leseerfahrung etwas geschmälert. Für alle, die auf außergewöhnliche Stories stehen und auch eher ruhig gestaltete Thriller mögen, ist das vielleicht genau das Richtige. Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!

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  • Macht neugierig auf „Verdorbenes Blut“

    Mein böses Blut
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    05. May 2015 um 20:13

    Klappentext „Jeff dachte immer, dass er ein Teenager ist wie jeder andere. Doch an seinem 16. Geburtstag erfährt er das Unglaubliche: Er ist ein Klon des Serienkillers Jeffrey Dahmer! Und es gibt weitere jugendliche Klone. Im Rahmen eines streng geheimen Regierungsprojekts, unter der Beobachtung von Wissenschaftlern, durften manche von ihnen wohlbehütet aufwachsen, andere erlebten dagegen die Kindheit ihres Originals. Nun sind einige von ihnen ausgebrochen. Gemeinsam mit  dem Polizisten Castillo, der die entflohenen Jugendlichen wieder einfangen soll, jagt Jeff den Killern quer durch die USA hinterher …“   Gestaltung Das Cover von „Mein böses Blut“ wurde farblich auf die Erwachsenen-Ausgabe „Verdorbenes Blut“ abgestimmt: grau, weiß, schwarz und ein dunkles Blutrot. Diese Farben passen meiner Meinung nach hervorragend zusammen und stimmen sehr gut auf das Buch ein. Ansonsten wurde das Cover eher schlicht gehalten, da es nur aus dem Titel besteht, der vor einem kleinen trockenen Ast in der linken unteren Bildecke steht.   Meine Meinung Geoffrey Girards „Mein böses Blut“ ist die Version für Jugendliche von seinem Thriller „Verdorbenes Blut“, welchen ich jedoch nicht kenne. Dies hat aber keinerlei Auswirkungen auf die Geschichte und das Verständnis von „Mein böses Blut“, denn hier wird dieselbe Geschichte erzählt, nur in etwas entschärfter Version sowie aus der Perspektive eines Jugendlichen.   Aufmerksam geworden bin ich auf „Mein böses Blut“ durch den Klappentext. Dieser beschreibt eine wirklich außergewöhnlich und neuartig klingende Handlung. Jugendliche wurden bei einem geheimen Projekt der Regierung geklont. Doch sie sind keine normalen Klone, sondern die von (Serien-)Mördern. Sie lebten in einer therapeutischen Einrichtung, bis sie aus eben dieser geflohen sind. Protagonist Jeff versucht nun zusammen mit dem Polizisten und Ex-Militär namens Shawn Castillo die Jugendlichen wieder einzufangen.   Erzählt wird „Mein böses Blut“ aus der Ich-Perspektive von Jeff. Das Besondere dabei ist, dass Jeff rückblickend seine Erlebnisse schildert, das bedeutet er berichtet in der Vergangenheitsform. Dabei erzählt er dem Leser, was zu ihm gesagt wurde. Dieser Verzicht auf die direkte Rede erscheint zunächst etwas ungewöhnlich und das ist es auch! Manchmal hat mich diese Tatsache beim Lesen etwas von den Geschehnissen der Handlung abgelenkt, da es sich einfach nicht so flüssig hat lesen lassen.   Lustig fand ich auch den Einstieg in das Buch, denn Jeff ist der Klon des Serienmörders Jeffrey Dahmer. Und ich für meinen Teil wusste vor der Lektüre dieses Romans nicht, wer das ist. Aber auch Jeff ging es so! Unverblümt gibt er zu, dass auch er zunächst Suchmaschine Google um Rat bitten musste.   Das nötige Faktenwissen über die diversen Mörder liefert der Roman direkt mit, sodass man nicht extra Google bemühen muss. So leidet an manchen Stellen zwar etwas die Atmosphäre bestimmter Szenen, da zunächst kleine Erläuterungen nötig sind, aber die Art zu Erzählen macht dies wieder wett. Für meinen Geschmack hätte die Handlung an manch einer Stelle zwar ein wenig mehr Action oder Dramatik vertragen können, aber dennoch habe ich mich konstant gut unterhalten gefühlt.   Die von Jeff (bzw. Autor Geoffrey Girard) verwendete Sprache ist sehr jugendlich. Worte wie „krass“ oder auch die eher kürzeren Sätze sind nah an den heutigen Jugendlichen und ihrer im Alltag verwendeten Sprache. Ich kam damit gut klar und fand, dass sich „Mein böses Blut“ sehr angenehm und flüssig hat lesen lassen.   Fazit Die Jugendversion des Erwachsenenthrillers „Verdorbenes Blut“ umfasst eine neuartige, spannende Idee, die mir gut gefallen hat. „Mein böses Blut“ ist auch ohne Kenntnisse von „Verdorbenes Blut“ lesbar und verständlich, da dieselbe Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt wird. Dass hierbei jedoch auf die direkte Rede verzichtet wurde, hat mich oftmals bei meinem Lesefluss gestört. Auch hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas spannungsgeladener sein können. Jedoch bin ich dennoch neugierig geworden, auf die Erwachsenen-Version. Gute 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos „Mein böses Blut“ ist die Geschichte aus der Sicht des Jugendlichen Jeff, während „Verdorbenes Blut“ dieselbe Handlung thematisiert, allerdings eher für erwachsene Leser gedacht ist.

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