Geoffrey Girard Verdorbenes Blut

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Inhaltsangabe zu „Verdorbenes Blut“ von Geoffrey Girard

Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche entfl iehen sechs Jungen. Ex- Militär
Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu fi nden und zurückzubringen. Dabei entdeckt
er, dass hinter der Fassade der »therapeutischen Einrichtung« ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader – und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und nun sind sie mitten unter uns ...

Wahnsinnig spannend!!! Nicht mehr aus der Hand zu legen. Nur das Ende ist nach so einer mitreißenden Handlung etwas ernüchternd...

— EsAndy

Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich positiv überrascht. Gute Storyidee!

— ReadAndTravel

Unangenehmer Schreibstil, kein roter Faden, sehr verworren, schwerer Einstieg, Spannung fehlte. Geile Idee, Umsetzung eher nur mittelmäßig.

— Jewego

Für meinen ersten Thriller, wer es echt gut :D

— _buecherzicke_

Ein für mich neues Thema, welches gut umgesetzt worden ist!

— xLifewithbooks

Meiner Meinung nach ein sehr guter Thriller, der zum Nachdenken anregt. Es ist kein normaler Thriller, sondern etwas ausgefallenes und neues

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannender und heftiger Thriller, der zum Nachdenken anregt!

— Lotta22

Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven – ansonsten spannend, wenn auch verworren und unrealistisch.

— Krimifee86

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    Verdorbenes Blut

    ReadAndTravel

    05. September 2017 um 14:45

    Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche sind sechs Jungen ausgebrochen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Schnell entdeckt er, dass hinter der Fassade der "therapeutischen Einrichtung" ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader - und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in Reinform in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und sie sind mitten unter uns...Ich bin an diese Story ohne jegliche Erwartungen rangegangen. Es war stark reduziert gewesen und wollte es einen Versuch geben. Zuvor habe ich mir einige Bewertungen durchgelesen, bei denen die Leser zum einen enttäuscht, andere aber positiv überrascht waren. Ich wollte mich von diesen Bewertungen nicht beeinflussen lassen. Die Idee dieser Geschichte findet ich sehr gut, da ja immer mal wieder von Klonversuchen hört und es in der Zukunft vielleicht auch möglich ist Menschen zu klonen. Es hat eine Weile gedauert bis ich mich richtige in die Story rein gefunden habe, da der Schreibstil nicht dazu einlädt flüssig durchzulesen. Dennoch wurde es im späten Mittelteil nochmal spannend. Einige unrealistisch Details, wie die übermenschliche Klonmonster, die erst am Ende eingesetzt wurden, sorgen für ein paar weitere Minuspunkte.

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  • Außergewöhnlich - im negativen Sinne

    Verdorbenes Blut

    Jewego

    07. July 2017 um 00:12

    Leider kann ich viele der positiven Rezensionen nicht nachvollziehen. Der Einstieg in die Geschichte empfand ich als sehr schwer und - wo wir gerade dabei sind - den "Ausstieg" nicht weniger. Die Gesamte Handlung scheint keinem roten Faden zu folgen. Müsste ich wetten, würde ich sagen, dass es zu dieser Handlung keinen Plot gab, sondern aus dem Bauch heraus geschrieben wurde. Das ist natürlich nur eine Vermutung; so kommt es mir vor. Viele Stellen sind zu langatmig, die Spannung fehlt, wieder andere haben so gewollte aufgesetzte "Spannung" dass es schon keine mehr ist. Es war alles sehr verworren. Ich hatte mich auf Grund der Beschreibung wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Serienmörder - genial, Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Son of Sam, Jack the Ripper - super! Mega interessant. Klone - das heißt, wahnsinnig viele und vor allem vielschichtige Serienmördercharaktere auf einem Haufen in der aktuellen Zeit. Alle zusammen. Geil! ... Habe ich gedacht. Letzten Endes konnte mich das Buch nicht überzeugen. Vom Stil, Aufbau und der Handlung war es mal was ganz anderes. In der Form habe ich noch keinen Roman in die Finger bekommen, mir ist das (dieses "außergewöhnliche") aber negativ aufgefallen. Aber das ist alles selbstverständlich Geschmackssache.Ich würde zu keinem weiteren Roman des Autors greifen. 2,5 Sterne wenn ich könnte, da eher ein mittelmäßiger Roman. An dieser Stelle auf 3 gerundet. 

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  • Selbst Monster fürchten sich im Dunkeln

    Verdorbenes Blut

    Archer

    22. June 2017 um 10:44

    Shawn Castillo war einmal ein Elitesoldat, Special Forces, Super Soldier. Dann geriet er in Afghanistan in die Hände der Taliban, wurde gefoltert und erst im letzten Moment befreit. Seitdem er zurückgekehrt ist in die Heimat nimmt er Securityjobs an, bis sein ehemaliger Vorgesetzter ihm einen Auftrag gibt, der das pure Grauen verspricht. Aus einer geheimen Forschungseinrichtung sind sechs Jungen geflohen und haben vorher einige Mitarbeiter des Instituts ermordet. Auch auf ihrem Weg quer durch die Staaten morden sie weiter, und Castillo erfährt bald, warum: Sie sind die Klone der schlimmsten Serienmörder aller Zeiten - Ted Bundy, Ed Grein, Jeff Dahmer ...Harter Tobak, ganz ehrlich. Ich mag keine heldenhaften Amisoldaten als Helden einer Story, doch zum Glück hatte Girard nicht vor, diese Spezies in den Himmel zu loben. Im Gegenteil, seine Kritik an der amerikanischen Außenpolitik, an ihrer Kriegstreiberei, an ihren Lügen und der Manipulation der Massen war deutlich zu erkennen. Auch an den geheimen Forschungseinrichtungen und den Milliarden an Steuergeldern, die für mögliche Kriegseinsätze vergeben werden, lässt er kein gutes Haar. Ob es möglich ist, Serienkiller zu klonen, weiß ich nicht, für mich klangen die wissenschaftlichen Erklärungen wissenschaftlich fundiert genug. Zwischendurch waren mir Castillo, Kristin und Ox ein wenig zu menschlich und heldenhaft für das, was sie eigentlich darstellten, aber dafür war die Story spannend und hat im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern den Vorteil, dass man auch später noch gern darüber nachdenkt, denn irgendwann weiß man nicht mehr genau, wer die eigentlichen Monster sind: Die Klone, die aus Lust und Freude morden oder diejenigen, die sie geschaffen haben?

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  • Verdorbenes Blut von Geoffrey Girard

    Verdorbenes Blut

    _buecherzicke_

    26. April 2017 um 21:47

    Verdorbenes Blut von Geoffrey GirardAllgemeine Informationen: Verlag: Bastei Lübbe Art: TaschenbuchOriginalausgabe: „Cain’s Blond“Seitenanzahl: 396Genre: Thriller ⏩KLAPPENTEXTAus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche entfliehen sechs Jungen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Schnell entdeckt er, dass hinter der Fassade der „therapeutischen Einrichtung“ ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader – und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in Reinform in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und sie sind mitten unter uns. ⏩BEWERTUNG „Verdorbenes Blut“ ist ein Thriller von Geoffrey Girard, welcher von einem ehemaligen Elite-Soldat handelt, der von einer Forschungseinrichtung den Auftrag bekommt sechs entflohene Jungen zu finden, die Schwierigkeit dabei ist nur, dass die Jungen Klone von den schlimmsten Serienmörder nicht der Geschichte sind und ihre Mordbereitschaft sehr hoch ist. Im Laufe seiner Ermittlungen bekommt er einen Helfer, der ihm hilft auf die (blutige) Spur der Jungen zu kommen. Girard vereint die Macht der Wissenschaft und der Natur, indem er ein düsteres, teilweise übertriebenes, aber doch für die Zukunft zutreffendes Bild schafft. Diese Geschichte ist eine Mischung aus Horror und Actionfilm mit sehr detailliert beschriebenen Szenarien aus Blut, Folter und verstörende Fantasien. Die Geschichte ist echt gut geschrieben, jedoch hätte etwas Hintergrundwissen des Lesers über die Serienkiller gegeben sein sollen, damit man die Jungen besser kennenlernt. Dies war leider kaum gegeben, denn nicht alle Killer , deren Klone geflohen waren, wurden erklärt und charakterisiert.Am Anfang kam ich nicht so gut in die Geschichte rein, da es sehr viele Fachbegriffe gibt und diese mich sehr verwirrt hatten.  Zum Schluss des Buches zeigt der Epilog, dass diese Gedanken, die die Klone und Mörder haben einfach so kommen können, ohne dass es einen psychischen Hintergrund dafür gibt. Girard hinterlässt damit ein erschreckendes Bild und regt zum Nachdenken an .Insgesamt ist es sehr spannend geschrieben, dadurch, dass es den Wechsel zwischen den verschiedenen Sichten gibt und gezeigt wird wie manche Taten ablaufen, während jemand anderes auf ein spannendes Ereignis wartet. Es lässt sich sonst eigentlich gut und schnell lesen, auch die sehr direkt beschriebenen Taten bringen Spannung durch den guten Schreibstil in die Geschichte. Die Geschichte ging erst ab dem 4. Kapitel richtig los und endet sehr abrupt, wohingegen die anderen Handlungen sehr langlebigen waren. Somit hätte man das Ende etwas spannender gestalten können. ⏩FAZITIch finde das Buch trotz der kleinen Kritik sehr gelungen. Es lässt einen an manchen Stellen echt schaudern, da es sehr viel Inhalt für Bildliche Vorstellungen bietet, erweckt dadurch aber auch den gewissen Nervenkitzel.  ⏩ 3,5/5 🌟

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  • Verdorbenes Blut

    Verdorbenes Blut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2017 um 02:03

    In einer amerikanischen Einrichtung für Jugendliche sind sechs davon ausgebrochen und treiben nun ihr Unwesen. Ein amerikanischer Ex-Soldat soll diese nun aufspüren und wieder zurück bringen. Allerdings handelt es sich bei der Einrichtung nicht um eine einfache Einrichtung für Jugendliche, sondern um eine, die die schlimmsten Serienmörder der Geschichte klont. Die Jugendlichen sind also die genetischen Kopien von Ted Bundy, Jeffrey Dahmer und Co. Meine Meinung:Schon als ich den Klappentext des Buches gelesen habe hat mir dieses gefallen, weswegen ich mich auch dazu entschieden habe, es zu kaufen. Die Geschichte ist wirklich sehr gelungen, da es meines Wissen noch keine Thriller gibt, die so eine ähnliche Gesichte haben. Das Buch wurde zu keiner Zeit langweilig oder unnötig in die Länge gezogen, was ich sehr gut finde. Die einzelnen Kapitel sind so aufgebaut, dass mal die eine Person ihre "Spielzeit" bekommt und dann mal wieder eine andere, was ich persönlich als sehr erfrischend empfinde. Der Schreibstil des Autors ist sehr gelungen, das Buch ist leicht zu lesen und sehr gut zu verstehen.Die Hauptcharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, genauso wie die ganze Story und ich fand es schade, dass diese dann auch irgendwann zu Ende war. Eine gute Mischung aus Krimi, Thriller und Wissenschaft! Ich empfehle dieses Buch jeden Thriller-Fan, denn es ist etwas absolut neues :) 

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    • 3
  • Diese Story ist sowas von an den Haaren gezogen!

    Verdorbenes Blut

    MichaelMerhi

    23. September 2016 um 10:21

    Und dennoch ist es spannend geschrieben. Nichts Weltbewegendes, wer es nicht gelesen hat, hat aber auch nichts verpasst.Die Top 10 Serienkiller der Geschichte werden geklont (warum auch immer), was zwar erklärt wird, aber für mich dennoch keinen Sinn ergab und drehen durch. (Was ja im grundegenommen zu erwarten war). Die Killer schwermen aus, ein Mann für alle Fälle wird angagiert und versucht den Fall und die Geschichte hinter den Fall zu lösen, wem das interessiert, wird wirklich einen spannenden Schreibstil entdecken, wem nicht, der wird auf eine komisch konstruierte Storyline stoßen.  Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.Meine vollel schonungslose Rezension findet ihr auf meinen Youtube Kanal:https://www.youtube.com/watch?v=rDTbXlpMPTU&index=6&list=PL6IIN23LMGw0CWHEcE01gzuHBBZ8sJm8

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  • Spannender und heftiger Thriller, der zum Nachdenken anregt!

    Verdorbenes Blut

    Lotta22

    27. July 2016 um 10:28

    Castillo ist Veteran und kann gegenüber seinem alten Vorgesetzten nicht Nein sagen. So übernimmt er einen Job, bei dem er sechs Jugendliche aufspüren soll. Es handelt sich jedoch nicht um gewöhnliche Jugendliche, es sind Klone der berüchtigsten Serienkiller der Staaten.Schnell wird man durch den Schreibstil in die Geschichte hineingezogen. Es ist nicht wirklich möglich das Buch mal eben zur Seite zu legen. Anfangs werden viele der genetischen Hintergründe erläutert, dabei auf absolutes Laien-Niveau herunter gebrochen. Mit ein wenig Ahnung auf dem Gebiet der Vererbung waren diese Seiten eher anstrengend zu lesen, da es teilweise so auch nicht mehr ganz richtig dargestellt wurde. Nach diesen Seiten entwickelt sich das Buch zu einem fesselnden und teilweise auch wirklich brutalen Thriller. Die Hintergründe belaufen sich teilweise über die Ausgaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums, ich hoffe, dass so nicht alles stimmt. Wenn es so wäre, wäre es schon echt schlimm.Insgesamt ein gelungener Thriller, der nachdenklich macht. Ich vergebe so 4 von 5 Sternen.

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  • Genialer Thriller

    Verdorbenes Blut

    Sunshine_Books

    Inhalt: Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche entfliehen sechs Jungen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Dabei entdeckt er, dass hinter der Fassade der "therapeutischen Einrichtung" ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader - und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und nun sind sie mitten unter uns ... (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem da es zum Thema passt. Das zersplitternde Reagenzglas wirkt zudem sehr bedrohlich. Für mich das perfekte Cover für einen Thriller. Titel: Der Titel gefällt mir jetzt nicht ganz zu sehr, vor allem, da rückblickend ja nicht die Gene verantwortlich zu sein scheinen. Aber hier werde ich nicht weiter ausholen, das würde zu viel verraten. Schreibstil: Angefangen hatte ich mit "Mein böses Blut", welches die Jugendbuchvariante ist. Dieses hat mir ausgesprochen gut gefallen, aber irgendwie haben mir die Gedankengänge von Shawn Castillo gefehlt und am Ende hatte ich unbeantwortete Fragen im Kopf. Somit war es für mich klar, dass ich auch "Verdorbenes Blut", die Originalversion, lesen musste. In diesem Buch, das Erwachsene als Zielgruppe anvisiert, wird die andere Seite der Geschichte erzählt. Nicht Jeff, sondern eben Castillo berichtet aus seiner Sicht, wie er zum dem Kopfgeldjägerjob kam und vor allem, was ihm im Irak widerfahren ist. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt zwischen den verschiedenen Perspektiven hin und her; Jeff, Castillo (der der Protagonist ist), die Forscher und auch die jungen Serienkiller. Die Mischung hat mir gut gefallen, denn es kurbelt die Spannung an, anstatt zu viel zu verraten. Charaktere: Seelisch verletzte Antihelden stehen schon seit Ewigkeiten hoch im Kurs und Shawn Castillo bietet da keine Ausnahme. Ich mochte ihn schon in "Böses Blut" und hier hat er mir sogar noch viel besser gefallen. Man erhält einen Einblick "in seinen Kopf" und kann viele seiner Handlungen besser verstehen. Dafür ist Jeff in den Hintergrund getreten und wirkt unberechenbar (solange man eben sein Buch nicht gelesen hat). Gut gefallen hat mir auch, dass die Antagonisten, will man sie denn so nennen, sehr gute Gründe für ihr Handeln hatten und somit glaubwürdig waren. Erwähnenswert: Ein sehr guter Thriller mit viel Sci-Fi. Stuck in my Head: »Castillo klappte das Notizbuch zu. Starrte an die dunkle Wand über dem Schreibtisch. Was jetzt? Was sollte er tun? Er war ganz allein, und das Verteidigungsministerium fahndete vermutlich ebenso intensiv nach ihm wie nach den jugendlichen Psychokillern, die er hatte aufspüren sollen.« (S.310)  Kriesenreif: Das Ende war ein bisschen glatt. Fazit: Spannung pur! Ich als Thriller-Fan habe ja schon Einiges durch und bin deshalb gerade bei diesem Genre sehr wählerisch geworden. Aber dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen. Lasst es euch nicht entgehen!

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    • 2

    Krimifee86

    14. April 2016 um 13:54
  • Die Möglichkeiten des Klonens

    Verdorbenes Blut

    Krimifee86

    14. April 2016 um 13:51

    Klappentext: Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche sind sechs Jungen ausgebrochen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Schnell entdeckt er, dass hinter der Fassade der "therapeutischen Einrichtung" ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader - und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in Reinform in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und sie sind mitten unter uns ...Cover: Ich mag das Cover sehr gerne, auch wenn ich finde, dass man (ohne das Buch zu kennen) nicht erkennt, was es sein soll. Auch ich bin mir nicht sicher, es richtig zu erkennen, aber ich vermute mal, es handelt sich um eine Ampulle, in der Blut ist. Und dies würde nicht nur zum Titel, sondern auch zum Inhalt des Buches hervorragend passen. Davon abgesehen sieht es aber auch einfach irgendwie cool aus. Mir gefällt es. :) Schreibstil: Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil von Geoffrey Girard sehr gut gefallen hat. Das Buch war unglaublich spannend geschrieben und man wollte immer wissen, wie es weitergeht. Dem Autor ist es vor allem durch die vielen Perspektivenwechsel gelungen, hohe und gleichbleibende Spannung zu erzeugen.Die Charaktere konnten mich allerdings nur semi überzeugen. Insbesondere Shawn war mir leider viel zu viel Held und einfach zu unrealistisch. Die Ausbrecher-Jungs waren übertrieben böse dargestellt, die Wissenschaftlicher übertrieben verrückt. Alles etwas too much. Den einzigen, den ich noch mochte und dem ich seine Rolle abgenommen habe, war Jeffrey. Sehr stark gezeichnet und sehr glaubwürdig.Die Story: In meinen Augen war die Geschichte mal etwas völlig anderes. Es klingt ja auch spannend: Die schlimmsten Serienmörder aller Zeiten (bzw. ihre Klone) machen sich gemeinsam auf die Reise. Und richten dabei ein Gemetzel nach dem anderen an. Shawn Castillo – Ex-Militär soll sie dabei stoppen und erhält Hilfe eines weiteren Klons, der offensichtlich nicht so aggressiv ist wie die anderen. Soweit so gut. Leider entwickelt sich das Buch hin zu jede Menge Gesplatter, genmanipulierte Kreaturen, plötzlich auftretende Krankheiten und einem Shawn Castillo, der ein allwissender Superheld wird und auf einmal alle in der Hand hat.Ab dem Moment da die „Kreaturen“ auftauchten, waren in meinem Kopf leider nur noch Fragezeichen, weil ich die ganzen Informationen weder verarbeiten konnte, noch überhaupt wusste, was passiert. Die Entwicklung der Geschichte driftete immer mehr ins Unrealistische ab, bzw. fast schon in den Bereich Science Fiction. Es mag sein, dass im Bereich des Klonens schon mehr möglich ist oder auch mehr gemacht wird, als wir „normalen Menschen“ wissen oder auch nur ahnen, aber der Autor hat für mein Dafürhalten einfach deutlich übertrieben. Schade. Fazit: Ein sehr spannendes Buch, das mit einer tollen Idee aufwartet. Für mich jedenfalls war die Idee, Klone berühmter Serienkiller zu schaffen und „zu sehen, was passiert“ definitiv neu. An der Umsetzung haperte es jedoch leider ein wenig. Der Autor wollte immer etwas zu viel. Sei es bei seinem Superhelden Shawn, bei der Aggressivität der Klone, ihren merkwürdigen Krankheiten oder aber auch als plötzlich weitere Genmutationen auftauchten. Schade, denn so hat er sich selbst eine eigentlich runde Story kaputt gemacht. Von mir gibt es drei Punkte.

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  • Schließen Sie alle Türen gut ab ...

    Verdorbenes Blut

    katthi

    29. September 2015 um 13:39

    ... und lassen Sie sich von diesem Buch fesseln! Der Autor entführt den Leser auf gut recherchierte Art und Weise hin zu den Abgründen sowohl der Geschichte als auch der modernen Forschung. Voll Hochspannung gibt er Einblicke in die Geschichte berühmter Serienkiller, in die Psychologie und ihre fragwürdigen Experimente sowie in die moderne Genforschung, in der Unglaubliches geleistet wird, die aber leider auch die Frage aufwirft: Zu welchem Preis? Stecken die Eigen- und Unarten des Menschen wirklich in den Genen oder spielen eher Umfeld und Erziehung die entscheidende Rolle? Dieses Buch lässt den Leser nicht mehr los, trotzdem und gerade weil es gar nicht so abwegig ist, dass so etwas tatsächlich geschieht. Flucht und Segen der modernen Technologien zeigen hier ihr schreckliches Gesicht, sodass sich der Leser einmal mehr die Frage stellt, ob sich aus all den streng geheimen Projekten nicht unvorhersehbare Folgen ergeben, die sich letzten Endes unserer Kontrolle entziehen und für die ahnungslose Bürger einen hohen Preis zahlen ...

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  • Serienmörderklone auf freiem Fuß

    Verdorbenes Blut

    SitataTirulala

    11. April 2015 um 15:13

    Schmerz. Blut. Tod. Die Werke dieses hübschen Jungen. Theodore. Doch wie aus seiner Akte hervorging, hatte er noch schrecklichere Dinge getan. Oder besser, seine DNA. Sein Original. Shawn Castillo, ehemaliges Mitglied einer Eliteeinheit des Militärs und längst aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, wird für eine ganz besondere Mission reaktivier, unter der Hand und top secret, versteht sich. In einem Therapiezentrum für verhaltensauffällige Jugendliche hat es einen Zwischenfall gegeben. Eine Handvoll Jungs ist ausgerissen. Ihre Namen sind Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader - und sie sind genetische Kopien der berüchtigsten Serienmörder, die es je gegeben hat. Doch Shawn begreift erst, als er am "Tatort" steht und das Massaker sieht, das die Jungen bei ihrer Flucht angerichtet haben. Das hier ist mit Abstand eines der abscheulichsten Forschungsprojekte, die das Militär je finanziert hat. Doch seine Aufgabe ist nicht, moralisch zu verurteilen, sondern die entlaufenen Klone wieder einzufangen, bevor sie noch mehr Unheil anrichten und damit auf sich aufmerksam machen. Und dabei erhält er unerwartete Hilfe, nicht nur von seiner Ex-Freundin Kristin, sondern auch vom Adoptivsohn des Projektleiters, dessen amtlicher Name laut Akte Jeffrey Dahmer/82 ist. Was für ein krankes Szenario! Das Militär steckt Milliarden in eine geheimes Forschungsprojekt zum Klonen, um perfekte Kampfmaschinen heranzuzüchten. Und was eignet sich für diese Versuche besser als die DNA von Männern, die ohne Gewissen und Reue die fürchterlichsten Gewaltverbrechen begangen haben? In Zeiten von moralischen Gewissenskonflikten und Kriegsdienstverweigerern investiert das Militär also Zeit und Unsummen in Experimente, an deren Ende der Supersoldat stehen könnte, frei von Zweifeln, frei von Angst, der einfach tut wozu er geschaffen wurde: den Feind vernichten. Allein die Idee fand ich schon ziemlich gruselig, aber eben auf die spannende Art gruselig (natürlich auch nur, weil es sich nur um Buch handelt, in der Realität kann ich gut und gerne auf Supersoldaten-Serienmörder-Klone verzichten!), sodass "Verdorbenes Blut" ganz oben auf meiner Wunschliste rangierte, als es auf Weihnachten zuging. Und meine Tante hat es mir dann auch tatsächlich geschenkt mit den Worten "Was liest du wieder für blutiges Zeug?". Ob er sich näher mit dem Thema beschäftigt oder ob es einen einfach nicht interessiert, jeder von uns hat schon mal Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer oder Charles Manson gehört. Geoffrey Girard hat sie zu neuem Leben erweckt und zwar in den Körpern von Teenagern, die systematisch durch das extra für sie arrangierte selbe Leben und Umfeld gehen mussten, das ihre Originale durchgemacht hatten. So wollen die Forscher herausfinden, ob diese Veranlagung genetisch bedingt ist oder wie viel Rolle eben doch die Umwelteinflüsse spielen, wofür sie eine Gruppe von Klonen eben wie gesagt quälen, während die andere ein vermeintlich liebevolles zu Hause bekommen. Mit Shawn hat Girard einen sehr sympathischen Protagonisten geschaffen, der hin und her gerissen ist zwischen seinem Pflichtgefühl, dem Bedürfnis wieder etwas für sein Land zu tun, nachdem er als dienstuntauglich aus dem aktiven Dienst entlassen wurde, und seinem Gewissen. Obwohl er gesehen hat, was diese Jungen angerichtet haben, hat er Skrupel sie einfach umzubringen oder der Forschungseinrichtung zurückzugeben, wo sie nur noch "liquidiert" werden sollen. Er hat mit einigem zu kämpfen, den Nachwehen eines Kriegstraumas und einer gescheiterten Beziehung, aber dabei wirkt er zu keinem Zeitpunkt pathetisch oder nervig, was ja leider doch häufiger passiert, wenn Charaktere sich in ihrem Selbstmitleid ergehen. Und noch dazu ist es Girard meiner Meinung nach gelungen, eine ganz feien Saite in meinem Inneren anzuschlagen, was die Beziehung zwischen Jeff und Shawn angeht. Anfangs nur ein weiterer Klon, aus dem er Informationen rauskriegen könnte, muss Shawn nach und nach einsehen, dass Jeff auch nur ein Junge ist. Und zwar einer, der genauso in diese Sache reingeschlittert ist wie er selbst - und der helfen möchte. Obwohl die Situation zwischenzeitlich wirklich ausweglos erscheint, hab ich nicht anders können als mir durchgängig zu wünschen, dass wenigstens Jeff und Shawn halbwegs aus der Nummer raus kommen. Die Auflösung kam ein wenig abrupt, war für mich aber auch sehr zufriedenstellend. Geoffrey Girard entwirft ein erschreckendes, aber auch fesselndes Szenario mit seinem Labor für das Klonen von Serienmördern. Eine Geschichte, die mich durchweg begeistern konnte und deswegen gibt es auch kein großes Drumherum - Fünf Blümchen! ----------Rezension hier: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2015/03/br-geoffrey-girard-verdorbenes-blut.html

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  • Toll umgesetzter Wissenschaftsthriller

    Verdorbenes Blut

    Librinchen

    30. December 2014 um 18:24

    6 Jugendliche sind aus einer "therapeutischen Einrichtung" geflohen und ziehen eine Schneise der Verwüstung hinter sich her. Leichen und Unmengen an Blut pflastern ihren Weg in die Freiheit. Ex-Soldat Castillo wird beauftragt sich an die Fährte der Jugendlichen zu heften und sie zurückzubringen. Schnell bemerkt Castillo, dass sich hinter diesem Auftrag mehr verbirgt und grausame Entdeckungen lassen ihn schnell wissen, dass sich hinter den geflohenen Jugendlichen weitaus mehr Schrecken verbirgt, als anfangs angenommen. „Verdorbenes Blut“ ist sicherlich kein Buch von dem man sich berieseln lassen kann, sondern aufmerksames Lesen ist hier oberstes Gebot. Die anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich der medizinischen Fachbegriffe lösen sich schnell in Wohlgefallen auf und man verschlingt wissbegierig die Seiten. Mit Shawn Castillo ist Geoffrey Girard ein Hauptprotagonist gelungen, der von Anfang an begeistern konnte und mich mit seiner sympathischen Art sofort auf seiner Seite hatte. Die vielen unverarbeiteten Erlebnisse aus der Vergangenheit, verleihen seinem Charakter Persönlichkeit und zeigen, dass er ein ganz normaler Mensch mit Marotten und Schwächen ist. Den interessantesten Charakter hatte aber Jeff. Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern, aber seine Entwicklung im Laufe der Geschichte und die dunklen Vorahnungen, die einen als Leser beschleichen, machen den größten Reiz aus. Ein weiterer Handlungsstrang befasst sich mit den 6 Jugendlichen, die sich nun ihrer Herkunft mehr als bewusst sind und ihre „Vorlieben“ in vollen Zügen auskosten. Einige Passagen bescherten mir einen fiesen Schauer und hinterließen einen faden Beigeschmack, der mich aber auch nachdenklich zurück ließ. Girards bildlicher Schreibstil vermittelt eine spannende, wie auch atmosphärische Stimmung, die einen oft ins Grübeln kommen lässt. Was passiert, wenn der Mensch versucht Gott zu spielen? Und was passiert, wenn hinter diese Idee dann noch blanker Wahnsinn steht? Fazit: Ein toll umgesetzter Wissenschaftsthriller der begeistert und Lust auf mehr macht. Girards regt den Leser zum Nachdenken an und ermöglicht es ihm, einen tiefen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele zu werfen. Mit etwas Luft nach oben gibt es von mir volle 4 Blutsterne.

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  • Schließen Sie alle Türen gut ab und lassen Sie sich von diesem Buch fesseln!

    Verdorbenes Blut

    katthi

    04. November 2014 um 18:56

    Der Autor entführt den Leser auf gut recherchierte Art und Weise hin zu den Abgründen sowohl der Geschichte als auch der modernen Forschung. Voll Hochspannung gibt er Einblicke in die Geschichte berühmter Serienkiller, in die Psychologie und ihre fragwürdigen Experimente sowie in die moderne Genforschung, in der Unglaubliches geleistet wird, die aber leider auch die Frage aufwirft: Zu welchem Preis? Stecken die Eigen- und Unarten des Menschen wirklich in den Genen oder spielen eher Umfeld und Erziehung die entscheidende Rolle? Dieses Buch lässt den Leser nicht mehr los, trotzdem und gerade weil es gar nicht so abwegig ist, dass so etwas tatsächlich geschieht. Flucht und Segen der modernen Technologien zeigen hier ihr schreckliches Gesicht, sodass sich der Leser einmal mehr die Frage stellt, ob sich aus all den streng geheimen Projekten nicht unvorhersehbare Folgen ergeben, die sich letzten Endes unserer Kontrolle entziehen und für die ahnungslose Bürger einen hohen Preis zahlen ...

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  • Die schlimmsten Serienmörder auf einen Haufen

    Verdorbenes Blut

    cvcoconut

    18. September 2014 um 09:43

    Eine Firma hat sich zur Aufgabe gestellt geklonte Menschen zu züchten. Aber nicht irgendwelche, sondern die gefährlichsten Serienmörder, die es gab. Diese sind in dem Institut allerdings ausgebrochen und der ehemalige Soldat Castillo ist beauftragt, sie zu suchen. Das Ganze entwickelt sich als eine große Schnitzeljagd quer durch Amerika. Dabei stellt er auch fest, dass viel mehr hinter diesem ganzen Projekt steht und das nicht nur die Klone krank sind, sondern auch die Professoren, die diese erzeugt haben. Obwohl die Geschichte absolut packend klang, hat es mich nicht wirklich mitgerissen. Es gab zwar einige spannende Passagen, aber mehr auch nicht.

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  • Tolles Buch, das zum Nachdenken animiert!

    Verdorbenes Blut

    FloareaSoareliu

    18. August 2014 um 09:42

    Als ich das Buch im Laden fand dachte ich "WOW mal was ganz anderes". Dieser Gedanke wurde beim Lesen bestätigt. Ich finde die Idee des Buches wirklich toll. Man lern viele Dinge über Psychologie, Forschung und auch Biologie. Leider finde, dass das Buch ein wenig spannender sein könnte. Ansonsten TOP!

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