Georg Büchner Georg Büchner: Lenz

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Georg Büchner: Lenz“ von Georg Büchner

Ein Novellenfragment, in dem Georg Büchner die Schizophrenie des Sturm- und Drangdichters J. M. R. Lenz nachzeichnet. Georg Büchner ist der Namensgeber für den bedeutendsten deutschen Literaturpreis. (Quelle:'Audio CD/01.08.2004')

Stöbern in Klassiker

Der Kleine Prinz

Eine Geschichte über von Herzen kommende Liebe und tiefe Freundschaft :)

EsAndy

Der gute Mensch von Sezuan

Ein Lese-MUSS!

Fantasia08

Ein Sommernachtstraum

Witzig, klassisch, Shakespeare!

Fantasia08

Emma

Emma, eine starke Frau, erfährt, dass Hochmut vor dem Fall kommt - ein wunderschön geschriebenes Buch zum Mitfiebern!

Siri_quergetipptblog

Meine Cousine Rachel

Gut geschriebener Roman mit leiser Spannung und einem jungen Mann, bei dem Bewunderung fast zum Wahn wird...

vanessabln

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die sogenannten "Klassiker" werde ich in Zukunft wohl besser lesen...

    Georg Büchner: Lenz

    parden

    DIE SOGENANNTEN 'KLASSIKER' WERDE ICH IN ZUKUNFT WOHL BESSER LESEN... Der geistig erkrankte Schrifsteller Lenz begibt sich auf die Reise in das kleine Bergdorf Waldbach, wo er sich in die Obhut des Pfarrers Oberlin begibt. Die Nähe seines Seelsorgers und die Ruhe des Tales wirken sich zunächst wohltuend auf Lenz aus. Doch auch Oberlin kann nicht verhindern, dass Lenz immer tiefer in den Wahnsinn abgleitet. Büchners pychologische Erzählung erschien im Jahre 1839. Sie beschreibt detailliert die Etappen der psychischen Erkrankung des Lenz. Um die Hintergründe der Geschichte besser zu erfassen, habe ich erst einmal gegooglet: Als Vorlage für Büchners Erzählung diente ein Bericht des elsässischen Pfarrers Oberlin, der im späten 19. Jahrhundert in seinem kleinen Dorf in den Vogesen Besuch von einem jungen Dichter erhielt: Jakob Michael Reinhold Lenz, ein Vertreter der Sturm und Drang Zeit, befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer Lebenskrise. Als Dichter konnte er materiell nicht existieren, als Pfarrer wollte er nicht arbeiten und zudem war er unglücklich in Goethes "abgelegte" elsässische Bekanntschaft Friederike ("des Pfarrers Töchterlein" verliebt. Diese Lebenskrise verdichtet sich bei Büchners Lenz zu einer psychischen Krise mit absonderlichen und auffälligen Verhaltensweisen (er badet nackt bei Minustemperaturen in einem Brunnen, er stürzt sich kopfüber aus einem Zimmer im ersten Stock, er versucht ein totes Mädchen wieder zum Leben zu erwecken, usw.). Obwohl nicht uninteressant, habe ich wieder einmal gemerkt, dass der Schreibstil der "Klassiker" für heutige Verhältnisse ungewohnt und daher anstrengend ist. Mit dem Hörbuch war ich daher konzentrationsmäßig oft überfordert. Um davon einen Eindruck zu vermitteln, hier die ersten Zeilen des Werkes: "Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen. Es war naßkalt; das Wasser rieselte die Felsen hinunter und sprang über den Weg. Die Äste der Tannen hingen schwer herab in die feuchte Luft. Am Himmel zogen graue Wolken, aber alles so dicht - und dann dampfte der Nebel herauf und strich schwer und feucht durch das Gesträuch, so träg, so plump. Er ging gleichgültig weiter, es lag ihm nichts am Weg, bald auf-, bald abwärts. Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, daß er nicht auf dem Kopf gehen konnte." Wenn ich das Buch gelesen hätte, hätte ich wohl mehr Punkte vergeben. Trotz der "nur" 65:52 Minuten Laufzeit - wenig spannend erzählt von Viktor Pavel - habe ich viele Unterkapitel mehrfach hören müssen, um den Zusammenhang nicht zu verlieren. Ich merke mir jetzt mal: die sogenannten "Klassiker" werde ich in Zukunft wohl besser lesen. © Parden

    Mehr
    • 6

    NiWa

    13. December 2014 um 17:16
    Igelmanu66 schreibt Kann mir nicht passieren, da ich auch lieber lese ;-)

    Mit Hörbüchern konnte ich mich auch nicht anfreunden.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks