Woyzeck

von Georg Büchner 
3,1 Sterne bei392 Bewertungen
Woyzeck
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (154):
S

Mit einer kleinen Erbse fängt alles an....

Kritisch (114):
RoryBookss avatar

Einfach nicht meins gewesen. Vielleicht einen zweiten Versuch Wert. Mal sehen...

Alle 392 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Woyzeck"

Inhaltsverzeichnis 1. Autor: Leben und Werk 1.1 Biografie 1.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund 1.3 Angaben und Erläuterungen zu wesentlichen Werken 2. Textanalyse und -interpretation 2.1 Entstehung und Quellen 2.2 Inhaltsangabe 2.3 Aufbau 2.4 Personenkonstellation und Charakteristiken 2.5 Sachliche und sprachliche Erläuterungen 2.6 Stil und Sprache 2.7 Interpretationsansätze 3. Themen und Aufgaben 4. Rezeptionsgeschichte 5. Materialien 6. Literatur

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518188941
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:13.11.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2006 bei SONY BMG Music Entertainment (Austria) erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    dominonas avatar
    dominonavor 2 Jahren
    Wenn der Mensch den Menschen kaputt macht

    Die Arbeit und das System, in dem er feststeckt, machen Woyzeck verrückt und stürzen ihn in sein Verhängnis. Für die damalige Zeit war das Drama schon etwas besonderes. Alle Schüler, die es heute lesen, verstehen wahrscheinlich nur Bahnhof, aber man muss ein Stück immer innerhalb seiner Zeit betrachten und eine genauere Betrachtung lohnt sich.

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    Bouquineuses avatar
    Bouquineusevor 5 Jahren
    Relativ langweilig

    Ich musste dieses Buch für meinen Deutsch Leistungskurs lessen und es war mal wieder eine dieser typisch langweiligen Schullektüren. Die Handlung war nicht wirklich fesselnd oder etwas total Neues... Schade!

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    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor 7 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    Es macht heute noch Spaß, dieses Dramenfragment zu lesen.
    Woyzeck, ein Soldat, der nur seine Marie lebt, wird von dieser betrogen und von allen gedemütigt.
    Woyzeck´s Figur finde ich gut gelungen.

    Letztendlich ist es wohl ein Buch, das viele im Deutschunterricht lesen müssen.
    Kurz und knapp, ohne viel kitsch ... dafür 4 Sterne.

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    Lynies avatar
    Lynievor 7 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    Inhalt:
    Der einfache Soldat Franz Woyzeck, der seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind finanziell zu unterstützen versucht, arbeitet als Laufbursche für seinen Hauptmann. Um sich einen zusätzlichen Verdienst zu seinem mageren Sold, den er restlos an Marie abgibt, zu sichern, lässt er sich von einem skrupellosen Arzt zu Versuchszwecken auf Erbsendiät setzen. Hauptmann und Arzt nutzen Woyzeck nicht nur physisch und psychisch aus, sondern demütigen ihn obendrein in aller Öffentlichkeit. Als Marie heimlich eine Affäre mit einem Tambourmajor beginnt und Woyzecks aufkeimender Verdacht sich bestätigt, nachdem er Marie im Wirtshaus beim Tanz mit dem Nebenbuhler beobachtet hat, glaubt er, innere Stimmen zu hören, die ihm befehlen, die treulose Marie umzubringen. Weil sein Geld für den Kauf einer Pistole nicht ausreicht, besorgt er sich ein Messer, führt Marie auf einem abendlichen Spaziergang in den nahegelegenen Wald und ersticht sie dort am Ufer eines Sees.
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    Bewertung:
    Woyzeck wurde im Rahmen unserer Abiturvorbereitung gelesen und ausführlich besprochen. Bei Woyzeck handelt es sich um ein Drama bestehend aus Fragmenten. Der Autor Georg Büchner konnte das Stück aufgrund seines frühen Todes nicht mehr fertig stellen und hinterließ nur handgeschriebene einzelne Szenen, die vom Autor in keiner bestimmten Reihenfolge hinterlassen wurden.
    .
    Das Besondere an Woyzeck ist die Abweichung von der damals herrschenden Norm von Einheit von Ort, Zeit und Handlung. Die Klassik wurde von Schiller und Goethe beherrscht und sämtliche Stücke dieser Zeit wurden nach diesem Muster geschrieben. Georg Büchner ist hier mit seinem Stück Woyzeck eine absolute Ausnahmeerscheinung und wird heute als wichtigster Wegbereiter des modernen Dramas bezeichnet.
    .
    Das Stück selbst ist relativ kurz und von der Sprache her sehr einfach und in der damals gängigen Alltagssprache gehalten. Aufgrund seines unvollständigen Charakters werden die Szenen in fast jeder Ausgabe je nach Verlag unterschiedlich sortiert und von Theatern sehr unterschiedlich dargestellt. (Vergleiche Theaterstück München und Theaterstück Karlsruhe)
    .
    Obwohl die Bedeutung und Wichtigkeit des Stückes und des Autors durchaus nachvollziehbar sind und wohl zu Recht als Wegbereiter des modernen Theaters gehandelt werden konnte ich mich weniger gut mit Woyzeck auseinandersetzen. Die sehr kurzen Szenen und die teilweise sehr veraltete, unschöne Sprache (kein Vergleich zu Schiller und Goethe) lassen den Leser eher durch die Seiten quälen anstatt ihn zu unterhalten. Ich für meinen Teil war heilfroh als ich die Lektüre weglegen konnte. Wer hätte gedacht dass 28 Seiten so endlos sein können?

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    Stonys avatar
    Stonyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    Inhaltsangabe:
    Das Drama "Woyzeck" von Georg Büchner wurde nie zu Ende geschrieben und man bezeichnet es daher als Fragment.
    Der einfache Soldat Woyzeck arbeitet als Laufbursche für seinen Hauptmann. Um genug Geld zu verdienen und seine Freundin Maria samt ihres gemeinsamen uneheliches Kind , durchzufüttern, übernimmt er weitere diverse Jobs z.B. als Versuchsperson eines Doktors, der ihn ausschließlich Erbsen essen lässt, um die Auswirkungen zu studieren. Marie beginnt eine Affäre mit dem Tambourmajor. Alle Demütigung und sein aufkeimender Wahnsinn lassen Woyzeck schließlich durchdrehen: Er kauft ein Messer und ersticht Marie.
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    Rezension:
    Wie alle Deutsch-LKler wurde ich gezwungen dieses FRAGMENT zu lesen ;)
    Und zum Interpretieren bietet es auch genug. Das Drama zeichnet das System auf mit samt Schwächen (z.B. Ständegesellschaft). Die Befreiung der Gesellschaft ist eines der Motive für Maries Mord. Sie ist die einzige Person, die im Drama unter Woyzeck steht und da er an die anderen Personen nicht rankommt, muss sie büßen. Weiterhin sind seine psychische Störung und Eifersucht Motive. Auch die Sprache bietet genug zum Ausschlachten. Büchner lässt z.B. alle Personen in verschiedenen Soziolekten sprechen, es gibt viele stilistische Mittel wie Ellipsen, Tautologien, schlag mich tot.
    Aber es ist und bleibt ein Fragment!!!!!
    Unzusammenhängend und ohne jegliche Lesefreude kann ich nicht mehr als 2 Sterne geben. Also wer es nicht unbedingt im Unterricht lesen muss und ihm mit eingehender Zerlegung und Interpretation einen Sinn gibt, wird wenig Freude haben!

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    BigDis avatar
    BigDivor 8 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    An manchen Stellen scheint es, als würde Büchner Tarantinos Nonsense-Dialoge unzählige Jahre zuvor vorwegnehmen: "Moral, das ist, wenn man moralisch ist!" Genau solche sarkastischen, bösen Zeilen sind es, die trotz der unvollständigen Geschichte und der bruchstückartigen Erzählweise im Gedächtnis bleiben und ein etwas verquert scheinendes, aber sehr genaues und bitteres Porträt der damaligen Gesellschaft erschaffen. In kurzen Szenen seziert Büchner beschränkte Machthabende und gefühlskalte Forscher und lässt seine verlorene Hauptfigur in einem Strudel der Ignoranz und Unterdrückung gegen den Storm schwimmen, der diesen schon längst bis in die Gehirnzellen erfasst hat. Und durch seine bissigen Dialoge und Monologe erschafft Büchner hier etwas, was man heute als "Satire" bezeichnet: Eine tragische Geschichte, die nie aus einem bitteren und zugleich hämischen Grinsen herauskommt.

    "Zum Beschluß. meine geliebten [Leser], laßt uns noch über's Kreuz. pissen, damit ein Jud stirbt."

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    Robert_05_85s avatar
    Robert_05_85vor 9 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    Ich würde gern 3,5 Sterne geben. Inhaltlich hat es mind. 4 Sterne verdient, aber da es eben nur ein Fragment ist, fehlt es mir teilweise an Genauigkeit oder bestimmten Verbindungsszenen. Oft sind die Sprünge in der Handlung einfach zu groß und Motive, die wohl noch besser ausgearbeitet worden wären, wirken nur wie beiläufig angeschnitten (dass Woyzeck auf einer Erbsen-Diät ist und nichts anderes mehr zu sich nimmt, wird nur einmal angesprochen und da merkt man die Tragweite kaum: Muss er nur sehr viele Erben essen? Soll es ihm gegen etwas helfen? Ist es ein Experiment? SInd es besondere Erben? Und auch die Schizophrenie schimmert nur in einer einzigen Szene durch, in der sie auch nicht sonderlich ausgeprägt wirkt).

    Prinzipiell ein ausgezeichnetes Drama, das aber eben ein wenig unter dem Fragment-Charakter leidet.

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    Baphos avatar
    Baphovor 9 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    ein wunderschönes stück, das man unbedingt lesen sollte
    ich kann auch nur empfehlen dann das stück auch anzusehen, ich war begeistert

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    Ferns avatar
    Fernvor 9 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    Georg Büchners Drama basiert auf der Geschichte des Johann Christian Woyzeck, der tatsächlich gelebt hat und 1824 wegen Mordes öffentlich hingerichtet wurde. Im Zentrum der Geschichte steht dabei die (soziale) Ungerechtigkeit, der Woyzeck zum Opfer fällt. Er gehört zur Unterschicht,wird von den besser gestellten Leuten gedemütigt und ausgenützt und hat keine Chancen sich den anderen gegenüber durchzusetzen. Zusätzich ist er psychisch stark angegriffen, er hört Stimmen und fühlt sich verfolgt. Die Lage spitzt sich weiter zu als Marie, mit der er ein uneheliches Kind hat, sich mti dem Tambourmajor einlässt.
    Das Stück ist nicht immer leicht verständlich, was vor allem an der alten Ausdrucksweise liegt und dass die Sätze manchmal unterbrochen werden. Die Tatsache, dass "Woyzeck" ein Fragment blieb, lässt an manchen Stellen auch Unsicherheit aufkommen, ob die einzelnen Szenen tatsächlich so angeordnet gewesen wären. Vom Inhalt her ist es jedoch interessant, da die markanten Unterschiede der Stände aufgezeigt werden.

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    yviiichens avatar
    yviiichenvor 10 Jahren
    Rezension zu "Woyzeck" von Georg Büchner

    Bei "Woyzeck" braucht man eine Weile bis man mit Büchners Sprachstil zurechtkommt. Da es leider nur ein Fragment ist, werden Woyzecks Probleme und auch Visionen, die ihn zu seiner Tat geführt haben nur "oberflächlich" oder "grob" dargestellt. Es ist eines meiner Lieblingsklassiker!

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