Georg Baudler Der freigelassene Kosmos

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Inhaltsangabe zu „Der freigelassene Kosmos“ von Georg Baudler

Von der Freiheit des Menschen und der Nähe Gottes • eine Grundfrage des Glaubens verständlich erschlossen • eingeführter Autor Wie verträgt sich die naturwissenschaftliche Erkenntnis, dass sich die Materie und alles Leben selbst organisiert, mit dem Glauben an einen biblischen Schöpfergott, der einst die Welt geschaffen hat und fortdauernd in ihre Abläufe eingreift? Georg Baudler stellt sich diesem grundlegenden Problem im Gespräch zwischen Naturwissenschaft und Theologie, das den Kern des christlich-biblischen Glaubens berührt. Baudler greift dabei unter anderem auf den Kierkegaard’schen Gedanken der 'freigelassenen Schöpfung' zurück und verdeutlicht ihn anhand des neutestamentlichen Gleichnisses vom verlorenen Sohn, der zum Vater zurückkehren darf – ein Ansatz, der die Freiheit des Menschen und die Nähe Gottes auf überzeugende Weise zusammenführt.

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  • Rezension zu "Der freigelassene Kosmos" von Georg Baudler

    Der freigelassene Kosmos
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    30. June 2011 um 14:22

    Der schon durch zahlreiche andere Veröffentlichungen auch im nicht-katholischen Bereich bekannte emeritierte Religionsdidaktiker Georg Baudler hat mit diesem Buch den überaus wichtigen und meines Erachtens auch gelungenen Versuch unternommen, mit christlicher Theologie auf die vielen neuen Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft, der Kosmologie und der Neurobiologie zu reagieren. Denn während Kirche und Theologie seit ihren Ursprüngen erklären, dass die menschliche Seele von Gott erschaffen wurde, ist weder die Erschaffung der Seele durch Gott noch die Schöpfung insgesamt ein Thema in der naturwissenschaftlichen Debatte. Zunehmend gelingt es den Wissenschaftlern, sehr überzeugend die Evolution zu erklären durch ganz natürliche Ursachen. Die Naturwissenschaft, zumal die Neurowissenschaften brauchen Gott schon lange nicht mehr. Baudler greift alle diese Debatten auf, erklärt sie anschaulich und versucht behutsam und nicht apologetisch, den biblischen Glauben (nicht die wortwörtliche Überlieferung) mit dem neuen von den Naturwissenschaften geprägten Welt- und Menschenbild ins Gespräch zu bringen. Denn ein christlicher Glaube und Kirchen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihn weiter zu verbreiten, und eine theologische Wissenschaft, die sie dazu immer wieder ermächtigen will, die sich nicht mehr mit den Erkenntnissen der Wissenschaften auseinandersetzen, sich sozusagen abschotten, sind für moderne gebildete Menschen keine wirkliche Hilfe mehr. Baudler liefert ein überzeugendes Beispiel dafür, wie man den Kern des biblischen Glaubens, den Kern der jüdisch-christlichen Botschaft von einem die Menschen liebenden Schöpfergott mit den Naturwissenschaften und ihren Erkenntnissen im Gespräch halten, ja sogar vereinbaren kann. Wie verträgt sich die naturwissenschaftliche Erkenntnis, dass sich die Materie und alles Leben selbst organisiert, mit dem Glauben an einen biblischen Schöpfergott, der einst die Welt geschaffen hat und fortdauernd in ihre Abläufe eingreift? Georg Baudler stellt sich diesem grundlegenden Problem im Gespräch zwischen Naturwissenschaft und Theologie, das den Kern des christlich-biblischen Glaubens berührt. Baudler greift dabei unter anderem auf den Kierkegaard schen Gedanken der "freigelassenen Schöpfung" zurück und verdeutlicht ihn anhand des neutestamentlichen Gleichnisses vom verlorenen Sohn, der zum Vater zurückkehren darf. Ein Ansatz, der die Freiheit des Menschen und die Nähe Gottes auf überzeugende Weise zusammenführt. Dieses verständliche Buch wird niemanden zum Glauben bringen, aber es kann dabei mithelfen, Menschen in ihren Zweifeln zu begleiten und ist im Übrigen ein hervorragendes Buch für alle Theologen und Religionspädagogen, die sich insbesondere im Unterricht, aber auch in ihrer Verkündigung immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert sehen und selten eine wirklich naturwissenschaftlich und theologisch überzeugenden Antwort geben können.

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