Georg Bruckmann Messerwunden (N'amercaá - Geschichten aus der gnadenlosen Stadt 1)

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Inhaltsangabe zu „Messerwunden (N'amercaá - Geschichten aus der gnadenlosen Stadt 1)“ von Georg Bruckmann

Archetypische Helden, dunkle Bösewichte, schwarze Magie, Triumph, Niedertracht und große Abenteuer - all das findet man in Bruckmanns "N'amercaá", der gnadenlosen Stadt. Von stürmischer See umgeben, erhebt sich die Inselstadt in den grauen Himmel. Babylonisch und stolz, eine aberwitzige Ansammlung von Straßen und Gassen, von Treppen und Palästen, von Tempeln, Türmen, Wehrmauern und Verliesen. Hier kämpfen die Straßenkinder bis aufs Blut um die Brosamen von den Tischen der auf ewig untereinander verfeindeten Adelshäuser und der kleine Bürger versucht sich einen Rest seiner Menschlichkeit zu bewahren, während er ums Überleben bettelt und sich den Gesetzen des unsterblichen Inselkönigs beugt. Vor diesem Hintergrund spielen die Geschichten um Gier, Rache, Verrat und Tod. Seine Helden sind keine strahlenden Ritter, keine Parzivals und keine Aragorns. Oft sind es Verbrecher, Giftmischer und Huren, die meist sich selbst am Nächsten sind und an deren Schicksal wir teilhaben dürfen. In diesem ersten Band von Geschichten und Erzählungen aus der gnadenlosen Stadt N'amercaà erleben wir, wie Igben, der Dieb, ein Komplott aufdeckt und Rache nimmt. Und wir erfahren, welchen Preis er dafür zu zahlen hat. Willkommen in N'amercaà, der gnadenlosen Stadt!

Gute Geschichte, mit Potential, spannend geschrieben und gut zum mitfiebern.

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs
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  • Gute Geschichte, mit Potential, spannend geschrieben und gut zum mitfiebern.

    Messerwunden (N'amercaá - Geschichten aus der gnadenlosen Stadt 1)
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    07. October 2015 um 09:05

    Zum Inhalt: Archetypische Helden, dunkle Bösewichte, schwarze Magie, Triumph, Niedertracht und große Abenteuer – all das findet man in „N´amercaá“, der gnadenlosen Stadt. Von stürmischer See umgeben, erhebt sich die Inselstadt in den grauen Himmel. Babylonisch und stolz, eine aberwitzige Ansammlung von Straßen und Gassen, von Treppen und Palästen, von Tempeln, Türmen, Wehrmauern und Verliesen. Als der junge Igben von einem nächtlichen Diebeszug durch N´amercaá zu seinem gemieten Zimmer zurück kehrt, entdeckt er die Leiche seiner Wirtin, grausam gefoltert und verstümmelt. Bald muss er erkennen, dass wir ein Komplott in N´amercaá zugange ist und nimmt Rache! Doch für welchen Preis... Meine Meinung: Georg Bruckmann schafft es in diesem Buch relativ gut, eine düstere, raue und trostlose Welt zu kreieren. Man hat den Dieb Igben gleich kennen gelernt. Leider wurde er aus meiner Sicht nur oberflächlich charakterisiert. Viele Gedanken und Gefühle blieben mir verschlossen.  Doch die Geschichte gestaltete sich spannend. Man hatte immer einen gewissen Nervenkitzel dabei, die Ungewissheit, was als nächstes passieren wird und die Angst um Igben. Man hat mit ihm gelitten. Ein paar der Szenen, gerade zu Beginn, als Igben seine Wirtin fand, waren sehr blutrünstig beschrieben und aus meiner Sicht etwas zu übertrieben. Wer hier einen schwachen Magen hat, ...  ;-)   Ich muss an dieser Stelle leider einen Cut machen. Während ich die Geschichte durchaus positiv, wenn auch mit noch etwas Potential bewerte, hat mich die Stimme von Georg Bruckmann und seine Art zu lesen, einfach wahnsinnig gemacht. Er hat eine nicht unbedingt typische Erzähl- oder Vorlesestimme (eher rauchig), aber die Art und Weise, wie er vorgelesen hat hatte für mich etwas von "Einheitsbrei". Ich habe die Emotionen vermisst. Es war beinahe alles in einer identischen Tonlage. Lediglich die Spannung der Geschichte hat es geschafft, das ich dabei geblieben bin.  Fazit: Gute Geschichte, mit Potential, spannend geschrieben und gut zum mitfiebern. Die Stimme des Vorlesers aber leider für mich eine ziemliche Enttäuschung (emotionslose Einheitstonlage). Somit Geschichte 4 Punkte, Stimme 1 Punkt: Macht in Summe (leider) nur 2,5 von 5 möglichen Punkten.

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