Georg Brunold

 4.6 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Nichts als die Welt, Nichts als der Mensch und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Handbuch der Menschenkenntnis

Neu erschienen am 04.10.2018 als Hardcover bei Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Georg Brunold

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Nichts als die Welt

Nichts als die Welt

 (6)
Erschienen am 01.09.2009
Nichts als der Mensch

Nichts als der Mensch

 (2)
Erschienen am 07.11.2013
Nilfieber

Nilfieber

 (2)
Erschienen am 03.12.2009
Fernstenliebe

Fernstenliebe

 (1)
Erschienen am 01.01.1999
Ein Haus bauen

Ein Haus bauen

 (1)
Erschienen am 01.05.2006
Traumberuf

Traumberuf

 (1)
Erschienen am 14.06.2012
RUANDA - Zehn Jahre seit dem Genozid

RUANDA - Zehn Jahre seit dem Genozid

 (1)
Erschienen am 01.03.2004
Handbuch der Menschenkenntnis

Handbuch der Menschenkenntnis

 (0)
Erschienen am 04.10.2018

Neue Rezensionen zu Georg Brunold

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Rezension zu "Nichts als der Mensch" von Georg Brunold

Auch dieses monumentale Werk darf in keinem Bücherschrank irgendeines Bibliophilen fehlen
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

 

Auch dieses monumentale Werk darf in keinem Bücherschrank irgendeines Bibliophilen fehlen. Georg Brunold hatte im Jahr 2009 nach 40 Jahren Arbeit die großen Reportagen und Augenzeugenberichte der Weltliteratur aus ungesamt 2500 Jahren in einem prächtigen Band unter dem Titel „Nichts als die Welt“ versammelt. Da überlieferte etwa Thykydides 429 v. Chr. der Nachwelt die bedeutende Rede des Perikles an die Athener, da berichtete Plinius der Jüngere 79 n. Chr. vom Ausbruch des Vesuvs, Lampert von Hersfeld dokumentierte 1077 den Canossa-Gang Heinrich IV., oder Claude Levi-Strauss beschrieb das Sao Paulo des Jahres 1935.

Schon allein das Inhaltsverzeichnis zu lesen war damals ein wahrer Genuss und die zwölf ins Buch eingebauten Photoreportagen, von denen die jüngste dien Angestellten von Lehman Brothers nach der Pleite ihrer Bank 2008 zeigte, boten einen herausragenden Überblick über die modernste Form der Berichtserstattung und Reportage, wo einzelne Bilder schon einmal Symbole werden konnten für ein ganzes Zeitalter oder eine Bewegung.

Der trotz des respektablen, aber gerechtfertigten Preises wurde das Buch nicht nur bei den Kritikern gefeiert, sondern erlebte auch nicht erwartete Verkaufserfolge. Beides bewegte nun Georg Brunold zu einem ebenso großen wie inhaltlich faszinierende Buch, von dem er ebenfalls über eine lange Zeit träumte und für das er schon vor langer Zeit begann, Texte zu sammeln.

 

Chronologisch geordnet, beginnend mit einem skeptischen Text aus dem Jahr 444 v. Chr. von Sophokles mit philosophischen Gedanken zu dem Thema „Und nichts ist ungeheurer als der Mensch“ bis zu Überlegungen des polnischen Philosophen Leszek Kolakowski zu der Frage „Kann Gott der Schöpfer glücklich sein?“ aus dem Jahr 2013 hat er über 300 Autoren versammelt, Literaten, Philosophen, Theologen, Wissenschaftler und viele andere, deren „Beobachtungen und Spekulationen“ zum Thema Mensch und Menschsein immer auch für ihre jeweilige Zeit sprechen und typisch sind. So gesehen ist der Foliant auch eine philosophisch-anthropologische Kulturgeschichte.

Fazit: Sie kennen einen bibliophilen Menschen, (es soll ja noch welche geben in Zeiten der elektronischen Medien) und scheuen nicht 85 Euro für ein wertvolles Geschenk: mit diesem Buch werden sie für immer unvergessen bleiben.

40 Jahre Arbeit und Traum kommen hier zu einem wahrhaft krönenden Abschluss. Georg Brunold ist für dieses den Zeiten überdauernde Meisterwerk größte Anerkennung zu zollen.

 

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AlexHartungs avatar

Rezension zu "Nichts als die Welt" von Georg Brunold

2500 Jahre in einem Buch
AlexHartungvor 5 Jahren

Auch wenn ich nach einem Jahr noch nicht durch bin (das Buch ist wirklich groß und schwer), so möchte ich es doch jedem Geschichtsinteressierten ans Herz legen. Die Auswahl der "Autoren" ist wirklich fantastisch – Hippokrates, Cäsar, Kolumbus, Voltaire, Goethe, Heine, Enzensberger …


Jeder Artikel ist nur wenige Seiten lang, so dass man das Buch nicht auf einmal durchlesen muss. Diese Abschnitte reichen aber, um das Flair dieser Zeit und des Schriftstellers zu vermitteln. Ergänzt werden die Artikel mit zwölf ins Buch eingebauten Fotoreportagen.


Das Buch ist mit nichts vergleichbar, was ich sonst gelesen habe. Wen der Preis nicht abschreckt, sollte unbedingt zugreifen.

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leseladen_pforzheims avatar

Rezension zu "Nichts als die Welt" von Georg Brunold

Rezension zu "Nichts als die Welt" von Georg Brunold
leseladen_pforzheimvor 9 Jahren

Wenn ihr ein wirklich schönes und kostbares Geschenk für Weihnachten sucht: Hier ist es! Ein wunderschönes dickes Buch mit Schriftstellern aus 3000 Jahren! Angefangen bei den alten Griechen bis Heute kommen Autoren zu Wort, um jeweils ihre Epoche zu beschreiben! Toll ausgewählt und immer wieder (neu) zu entdecken - von diesem Buch hat man wirklich viele Jahre etwas! Gratulation an den neuen kleinen feinen Verlag, mit einem solchen Projekt zu starten (auch wenn KIWI noch im Boot sitzt).

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