Georg Christoph Lichtenberg Sudelbücher I. Sudelbücher II. Materialhefte und Tagebücher. Register zu den Sudelbüchern

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Inhaltsangabe zu „Sudelbücher I. Sudelbücher II. Materialhefte und Tagebücher. Register zu den Sudelbüchern“ von Georg Christoph Lichtenberg

Dreibändige Gesamtausgabe im SchmuckschuberZum ersten Mal im Taschenbuch: Die Gesamtausgabe der berühmten ›Sudelbücher‹ von Georg Christoph Lichtenberg, mit den Materialheften und Tagebüchern sowie dem umfangreichen Wortregister, das zum Erschließen und Nachschlagen unentbehrlich ist. Die Edition ist text- und seitenidentisch mit der beim C. Hanser Verlag, München erschienenen kritischen Ausgabe von Wolfgang Promies.›Sudelbücher‹ nannte Georg Christoph Lichtenberg seine von 1765 bis kurz vor seinem Tod 1799 geführten Hefte, in denen er täglich seine Einfälle und Beobachtungen notierte: »Schmierbuch-Methode bestens zu empfehlen. Keine Wendung, keinen Ausdruck unaufgeschrieben lassen.« Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Unterfangens ist die berühmteste Aphorismensammlung der deutschen Literatur. Nietzsche las sie mit Begeisterung und Tucholsky meinte: »Von dem, was in den Sudelbüchern an Witz verschüttet liegt, leben andere Leute ihr ganzes Leben.« Der gelehrte Aufklärer aus Göttingen wirft »Blicke durch die alten Löcher« und kommt zu so wunderbaren Feststellungen wie: »Der Mann hatte so viel Verstand, daß er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.« - »Ein Bedienter schreibt: Papstdumm.« - »Die goldene Regel: Wenn dein bißchen an sich nichts Sonderbares ist, so sage es wenigstens ein bißchen sonderbar«. In über 8000 Einträgen sammelt er seine »Pfennigs-Wahrheiten« über sich selbst und andere: Philosophie, Wissenschaft, Literatur und Leben werden von seinem scharfen Verstand unter die Lupe genommen und aufgespießt, allen voran der Bereich der Theologie und der Sexualität: »Die eine Schwester ergriff den Schleier und die andere den Hosen-Schlitz.«. Eine besondere Köstlichkeit ist das ›Fragment von Schwänzen. Ein Beitrag zu den Physiognomischen Fragmenten‹ in denen er sich über die wissenschaftlichen Bemühungen seiner Zeit lustig macht.
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