Georg Engel Claus Störtebecker

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Inhaltsangabe zu „Claus Störtebecker“ von Georg Engel

Der berüchtigte Freibeuterkapitän und Pirat Claus Störtebecker (auch Klaus Störtebeker), der Ende des 14. Jhds. in der Nord- und Ostsee sein Unwesen trieb, wurde im Jahre 1401 zum Tode durch Enthauptung verurteilt. Der Legende nach soll ihm der Bürgermeister der Hansestadt versprochen haben, dass all die mitverurteilten Männer frei kommen, an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeilaufen kann. An elf Männern schritt der Enthauptete vorbei, bevor ihm der Scharfrichter einen Pflock in Weg stieß. Die elf Männer wurden trotzdem hingerichtet, denn der Bürgermeister brach sein Versprechen. (Quelle:'Flexibler Einband/01.10.2014')
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    Claus Störtebecker
    Dornroeschen

    Dornroeschen

    15. July 2016 um 12:41

    Der Roman "Claus Störtebecker" geschrieben von Georg Engel im Jahr 1921 handelt von dem berüchtigen Freibeuter, Umdenker und Pirat Claus Störtebecker, der Ende des 14. Jahrhunderts gelebt hat. Das Buch ist sehr prosisch und metaphorisch geschrieben und manche Sätze sind eine halbe Buchseite lang, dennoch kann man, wenn man sich auf diesen älteren Stil einlässt, sich schnell einlesen.Das Buch handelt von Störtebeckers Jugend, macht dann einen Sprung zu der Zeit als er schon Admiral der Freibeuterflotte ist bis hin zu seinem Tod. Obwohl sich das Buch an manchen Stellen sehr zog und ich lange dafür gebraucht habe, hat mir gerade die nicht Heldenhaftigkeit des Störtebeckers gefallen. Er wird als ein, am Anfang, sehr rechtschaffender und idealistischer Mensch beschrieben, der immer mehr den Gelüsten, Gewalt und Jähzorn verfällt und sich auch selbst immer untreuer wird . Irgendwann geht es ihm nur noch um seine eigene Bedürfnisserfüllerei. Der einzige Kontra-gebende Pol ist ihm eine als Junge verkleidete gläubige Adelige, die mit ihm reist, nachdem er sie vergewaltigt(!) hat und sie seine Ziele jedoch für die Richtigen hält. Wenn man sich am Anfang des Buches noch mit dem nach Gerechtigkeitstrebenden Sinn des Störtebeker identifizieren kann, wendet man sich im Laufe des Romans immer weiter von ihm ab.

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