Georg Gracher Hahnbalz

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Inhaltsangabe zu „Hahnbalz“ von Georg Gracher

Der Energie-Lobbyist Fritz Teuffel kennt nur eine Maxime: Kontrolle über alles! Menschen sind für ihn nichts als Schachfiguren. Dieser Zynismus wird ihm auf einer einsamen Almhütte in den österreichischen Alpen zum Verhängnis: Er wird erschossen, als er sich mit seiner Favoritin am Heuboden allein glaubt. Der Tathergang ist rasch geklärt, der Täterkreis überschaubar. Da kommt neben den üblichen Motiven ein weiteres in Frage: der Feme-Mord einer radikalen Naturschützer-Loge, und das Ermittlerteam um Gendarmerie-Major Oskar Jacobi steht wieder bei null.

Der Einstieg in die Ermittlungsarbeit von Major Oskar Jacobi und seinem "Sechser-Pack"

— Bellis-Perennis

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    Hahnbalz/Georg Gracher Was als feucht-fröhlicher Lobbyisten-Jagdausflug für vier Paare geplant war, wird zum Desaster. Fritz Teuffel, Drahtzieher so mancher dunkler Geschäfte und machtbesessener Firmenchef, wird hinterrücks erschossen. Major Oskar Jacobi vom Landesgendarmiekommando Salzburg muss den Mord aufklären. Die Tatsache, dass alle Personen sexuelle und/oder geschäftliche Verflechtungen miteinander haben, lässt die Aufgabe besonders reizvoll erscheinen. Jede der sieben überlebenden Personen hätte mindestens einen Grund Fritz Teuffel zu ermorden. Nur, wer war es? Dies ist der erste Fall für Oskar Jacobi und sein Team. Ich habe die Reihe „von hinten aufgerollt“ und bin deshalb zum Schluss gekommen, dass dieser Krimi nicht ganz der spritzigste ist. Gut gelungen ist allerdings die Darstellung der Ermittlungsarbeit. Der Alltag der Kriminalisten ist selten so rasant, wie es uns manche TV-Serien (von „Miami-Vice“ über div. „Tatorte“ bis „CSI“) einreden wollen. Fade, langwierige Kleinarbeit, das ist eher die Realität. Schmunzeln muss ich über die spitzen Bemerkungen, wenn es um das Kompetenzgerangel der verschiedenen Behörden geht. Jede, von der Gendarmerie bis zum Staatschutz und Geheimdienst, kocht ihr eigenes Süppchen. Zusammenarbeit wird nicht ganz so groß geschrieben. Wer die nachfolgenden Krimis liest, wird erkennen, dass Georg Grachers Bücher an Spannung gewinnen.

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    Floh

    01. February 2016 um 08:07
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