Georg Haderer

 4,2 Sterne bei 163 Bewertungen
Autor von Ohnmachtspiele, Schäfers Qualen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Georg Haderer (©Privat)

Lebenslauf

Geboren 1973 in Kitzbühel/Tirol. Nach einem abgebrochenen Studium, einer vollendeten Schuhmacherlehre und zahlreichen Nebenjobs (Barman, Skilehrer, Landschaftsgärtner, Redakteur) landete er im Jahr 2000 als Texter in der Werbung und wenig später in Wien. 2009 erschien sein erster Roman "Schäfers Qualen", dem bislang sechs weitere folgten. Parallel zu seiner literarischen Arbeit absolvierte Haderer das Studium der Primarstufen-Pädagogik und arbeitet als VS-Lehrer.

Alle Bücher von Georg Haderer

Cover des Buches Ohnmachtspiele (ISBN: 9783709978290)

Ohnmachtspiele

(40)
Erschienen am 01.09.2022
Cover des Buches Schäfers Qualen (ISBN: 9783709978283)

Schäfers Qualen

(36)
Erschienen am 30.01.2018
Cover des Buches Seht ihr es nicht? (ISBN: 9783709981252)

Seht ihr es nicht?

(30)
Erschienen am 19.08.2021
Cover des Buches Der bessere Mensch (ISBN: 9783709978306)

Der bessere Mensch

(28)
Erschienen am 20.08.2021
Cover des Buches Es wird Tote geben (ISBN: 9783709978269)

Es wird Tote geben

(13)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Engel und Dämonen (ISBN: 9783852189703)

Engel und Dämonen

(10)
Erschienen am 04.03.2015
Cover des Buches Sterben und sterben lassen (ISBN: 9783709978399)

Sterben und sterben lassen

(6)
Erschienen am 05.08.2016
Cover des Buches Ein Apfeljahr und andere Versprechen (ISBN: 9783709982648)

Ein Apfeljahr und andere Versprechen

(0)
Erschienen am 16.09.2025

Neue Rezensionen zu Georg Haderer

Cover des Buches Ohnmachtspiele (ISBN: 9783709978290)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Ohnmachtspiele" von Georg Haderer

Bellis-Perennis
Ermittlungen zwischen Personal- und Ressourcenmangel

Nach einer mehrjährigen Pause habe ich den zweiten Fall der Krimi-Reihe rund um den Wiener Major Johannes Schäfer zur Hand genommen und bin nicht enttäuscht worden. 

Nachdem ihm die Aufklärung seines letzten Falls noch in den Knochen steckt ist Johannes Schäfer noch krank geschrieben, als ihn die raue Wirklichkeit in Form von fünf Toten, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, wieder einholt. Doch Major Schäfer verloren gegangen geglaubter Instinkt meldet sich zurück.  

Zunächst findet ein Mann die Leiche einer junge Frau beim Alberner Hafen, just in der Nähe des Friedhof der Namenlosen. Die Frau ist recht bald identifiziert und ein Unfalltod ist wahrscheinlich. 

Wenig später ertrinkt eine Frau in ihrer eigenen Badewanne und deren Ehemann stirbt bei einem Autounfall. Zudem findet man die skelettierte Leiche eines Drogensüchtigen und ein Cold Case, der seit Jahren vor sich hin schlummert, muss wieder aufgerollt werden.  

Das alles zum Leidwesen von Schäfers Vorgesetzten, der die vom Innenminister verordneten Sparmaßnahmen umsetzen und eine makellose Kriminalstatistik präsentieren muss. 

Meine Meinung: 

Niemand außer Schäfer selbst sieht einen Zusammenhang zwischen den Toten, weshalb er auf eigene Faust recherchiert und ins Fadenkreuz jener gerät, die über die Toten lieber den Mantel des Schweigens gebreitet haben wollen. 

Unterstützt wird Schäfer, der zwischen Depression, Genie und Wahnsinn balanciert, von seinem Kollegen Bergmann und der jungen Streifenbeamtin Kovacs.   

Einfache Ermittlungen und Lösungen sind Georg Haderers Sache nicht, weshalb zahlreiche Spuren ausgelegt, verfolgt und in Sackgassen enden. 

Der Erfolg gibt Major Johannes Schäfer zu guter Letzt recht, aber nicht so, wie er geglaubt hat.  

Georg Hader hat mit Johannes Schäfer einen genialen, aber desillusionierten Ermittler geschaffen, der nach Jahren im Polizeidienst nicht mehr an das Gute des Menschen glaubt, höhere Chargen eingeschlossen. Immer wieder balanciert er an der Grenze einer Suspendierung entlang, vor der ihn nur seine hohe Aufklärungsquote rettet. 

Fazit

Gerne gebe ich diesem Krimi, der den mitunter frustierenden Polizeialltag zwischen Personal- und Ressourcenmangel zeigt, 5 Sterne.

 

Cover des Buches Ohnmachtspiele (ISBN: 9783709974414)
Chiarras avatar

Rezension zu "Ohnmachtspiele" von Georg Haderer

Chiarra
Hin- und hergerissen!

Was hallt nach dem Lesen dieses Krimis nach? Dass ich hin- und hergerissen bin.
Zum einen finde ich die bildliche Sprache des Autors toll, da sie manche Situationen und Orte einem sehr nahe bringt, andererseits führt dies an manchen Stellen etwas zur Langatmigkeit. Einerseits finde ich den depressiven, sturen Ermittler Schäfer amüsant und in der Masse der Krimis herrlich anders, andererseits sind so manche Aktionen (z. B. toter Hund, Terrassentür, Tabletten...) schon sehr abstrus. Einerseits ist die Grundidee für den Krimi gut, andererseits ist die Umsetzung leider zu konstruiert und es bleiben Fragen am Ende offen. Den Humor des Autors finde ich jedoch durchgängig klasse.
Das erste Buch der Serie "Schäfers Qualen" hat mir persönlich besser gefallen. Bei diesem Buch bin ich wie gesagt sehr zwiegespalten. Ich denke, ich werde dem dritten Teil noch eine Chance geben und mich dann entscheiden, ob ich die Serie weiterlese.

Gelesen und bewertet 28.12.2022 

Cover des Buches Schäfers Qualen (ISBN: 9783709978283)
Kirsten_Ateeqs avatar

Rezension zu "Schäfers Qualen" von Georg Haderer

Kirsten_Ateeq
Unkonventionell

Der Schreibstil ist wieder der Kommissar, sprunghaft, unkonventionell und etwas gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist kein Highlight, aber ich habe mich gut damit unterhalten und die Lösung kam schon überraschend.

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