Georg Haderer

 4.2 Sterne bei 126 Bewertungen
Autor von Ohnmachtspiele, Schäfers Qualen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Georg Haderer (© Ricardo Herrgott)

Lebenslauf von Georg Haderer

Georg Haderer wurde im Jahre 1973 in Kitzbühel/Tirol geboren. Haderer ist gelernter Schuhmacherlehrer. Er arbeitete in den unterschiedlichsten Berufen und veröffentlichte 2009 seinen Debütroman und ersten Teil seiner Kriminalreihe rund um Polizeimajor Schäfer »Schäfers Qualen«. Mittlerweile hat er bereits den zweiten Teil »Ohnmachtspiele« veröffentlichen können.

Alle Bücher von Georg Haderer

Cover des Buches Ohnmachtspiele9783423214520

Ohnmachtspiele

 (38)
Erschienen am 01.06.2013
Cover des Buches Schäfers Qualen9783423213424

Schäfers Qualen

 (32)
Erschienen am 01.02.2012
Cover des Buches Der bessere Mensch9783423215275

Der bessere Mensch

 (27)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Es wird Tote geben9783709978269

Es wird Tote geben

 (13)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Engel und Dämonen9783709936399

Engel und Dämonen

 (10)
Erschienen am 17.07.2015
Cover des Buches Sterben und sterben lassen9783709978399

Sterben und sterben lassen

 (5)
Erschienen am 05.08.2016
Cover des Buches Schäfers Qualen9783709978283

Schäfers Qualen

 (1)
Erschienen am 30.01.2018

Neue Rezensionen zu Georg Haderer

Neu

Rezension zu "Schäfers Qualen" von Georg Haderer

Mittelguter Lokalkolorit-Krimi
Christin87vor 10 Monaten

Major Johannes Schäfer wird zur Aufklärung eines Mordes in seine verhasste Heimatstadt Kitzbühel beordert. Aus einem Mord werden schnell drei und Schäfer stößt mit seiner unkonventionellen Art zu ermitteln nicht bei all seinen Kollegen auf offene Arme. Und dann ist da auch noch die Vergangenheit in Form seiner Exfreundin Marie und die Erinnerungen an seine wilden Zeiten, in einem vor Dekadenz strotzendem Ort, mit denen er konfrontiert wird.

Eine dicke Portion Lokalkolorit und Humor sind die Essenz, von dem die Geschichte lebt. Die Figuren hingegen erfüllen die gängigen Klischees: der unangepasste, coole aber etwas kaputte Ermittler; eine handvoll kleingeistiger Kollegen; der spießige Chef im Wiener Büro usw. Trotzdem ist Schäfer ein recht sympathischer Zeitgenosse.
Den Fall an sich fand ich trotz insgesamt 6 Morden und Ermittlungen, die weit in die Vergangenheit reichen, irgendwie nicht so recht mitreisend.
Zwischenzeitlich habe ich mal zurückgeblättert, weil ich das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben, denn das gesamte Konstrukt wurde irgendwann etwas unübersichtlich. Letztendlich war die Lösung eine, die ich nicht vorausgesehen hatte. Aber ob das nun an der Schreibkunst lag oder an meiner zwischenzeitlichen Verwirrtheit, weil es eben zu verschachtelt gestrickt wurde, da bin ich mir nicht so sicher. Insgesamt gibt es hierfür von mir leider nur drei Sterne.



Kommentieren0
1
Teilen
E

Rezension zu "Schäfers Qualen" von Georg Haderer

Rezension zu "Schäfers Qualen"
ElkeKvor 3 Jahren

Inhaltsangabe:

Johannes Schäfer ist knapp über 40 und hat es ziemlich schnell und mit unkonventionellen Mitteln zum Major bei der Kriminalpolizei Wien gebracht. Seine Erfolgsquote ist stark. Das ist auch der Grund, weshalb er von seinem Vorgesetzten ins malerische und berühmte Kitzbühel geschickt wird.

Dort passieren seltsame Morde. Einer wird auf dem Gipfel ans Kreuz geschlagen, ein anderer Mann bei lebendigem Leibe einbetoniert. Ein dritter Mord sieht wie ein Selbstmord aus. Für Schäfer ist ziemlich schnell klar, das es zwischen diesen Männern eine Verbindung gibt. Doch die unerfahrenen Beamten vor Ort tun sich nicht nur mit den Morden, sondern auch mit der ständigen Abwesendheit Schäfers schwer.

Aber nicht nur die Morde liegen Schäfer quer im Magen. Offensichtlich macht ihm auch seine eigene Vergangenheit zu schaffen, denn er stammt aus diesem Ort und hat nicht immer die allerbesten Erinnerungen daran.

Mein Fazit:

Dies ist der Debüt-Roman von Georg Haderer und der Autor hat uns in der Leserunde begleitet.

Der Roman hebt sich durch einige Punkte positiv hervor. Zum einen hat der Autor einen ziemlich verschrobenen, aber dennoch sympathischen Charakter mit Johannes Schäfer geschaffen. Er hat seine Stärken und Schwächen und das macht ihn authentisch wie auch glaubwürdig. Ich konnte mich sehr gut mit ihm identifizieren.

Zum anderen ist die Handlung klassisch und sehr spannend aufgebaut. Die Dialoge sind fetzig und haben Tempo und zeugen von einer gewissen Glaubwürdigkeit. Und die Landschafts-Beschreibungen von Kitzbühel beweisen mir, das der Autor diesen Ort selbst gut kennt. Auch die Einflechtung von kleine Anekdoten zum Ort oder Personen ist durchaus gelungen und löst die Situation etwas.

Allerdings gibt es zwischendurch auch Passagen mit viel zu langen Sätzen. Diese sind teilweise so unglücklich ausgedrückt, das ich sie zwei- oder dreimal lesen musste, um das alles zu verstehen. Und was bei Krimis häufig der Fall ist, so sind in diesem Roman auch viel zu viele Personen involviert, die irgendwie eine Rolle spielen (könnten). Das ansich macht es ja spannend, wer denn nun der Mörder ist. Es kann aber auch zuweilen sehr verwirrend sein.

Für ein Erstlings-Werk muss ich jedoch rundum sagen: Sehr gelungen und bekommt daher 4 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2009.

Kommentieren0
30
Teilen

Rezension zu "Ohnmachtspiele" von Georg Haderer

Schnapsen
walli007vor 4 Jahren

Mit der Schwermut ist nicht zu spaßen, erfährt Major Johannes Schäfer. Nach einer Auszeit kämpft er sich in den Job zurück. Mal wieder hat es Tote gegeben und Schäfer und sein Kollege Bergmann begeben sich daran, die Geheimnisse, die die Todesfälle umgeben, zu lüften. Wo ist ein Ansatzpunkt, wo ein Zusammenhang. Noch ringt Schäfer mit den Auswirkungen seiner Krankheit und nichts geht so schnell voran, wie er es gerne hätte. Zwei Frauen, die in kurzem Zeitabstand ertrunken sind, kann das noch ein Zufall sein?

Mit seiner unnachahmlichen Art, einer Mischung aus hintersinnigem Humor und zeitweiliger Schwermütigkeit, macht sich Major Schäfer an die Arbeit. Immer hadernd mit den Vorgaben der Obrigkeit, die einem unsinnigen Sparzwang gehorchend jedwede intensive Ermittlung unmöglich machen. Da kann wegen der Statistik aus einem Mord schonmal ein Unfall werden. Macht sich halt besser. Schließlich ist jede Statistik nur so gut wie man sie selbst hingebogen hat. Aber nicht mit Major Schäfer. Seinem Gespür folgend macht er sich auf die Suche nach dem Zusammenhang und kommt einer ganz unglaublichen Sache auf die Spur.

Sein eigener Weg ist der richtige, meistens jedenfalls. Und in diesem Wissen entführt er den Leser auf den Pfad, auf dem nur mit Schäfer gemeinsam des Rätsels Lösung gefunden werden kann. Da geht es nicht ohne humorige Szenen, die man nicht beschreiben kann, man muss es schon selber lesen, um an dem speziellen Witz teilhaben zu können. Und natürlich muss Schäfer auch so manche gefährliche Situation überstehen. Da ist man genauso froh wie er über seinen treuen Weggefährten Bergmann, der Schäfer nicht von der Seite weicht und dem der Major doch entwischt, wenn es ihm in den Kopf kommt. In diesem zweiten Band um Major Schäfer scheint seine Gemütslage etwas lichter zu werden und so lange ihm sein verschrobener Humor und seine Dickköpfigkeit nicht abhaben kommen, kann man sich seinen weiteren Fällen getrost zuwenden, man wird bestens unterhalten werden.

Kommentieren0
26
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks