Georg Haderer Engel und Dämonen

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Inhaltsangabe zu „Engel und Dämonen“ von Georg Haderer

WO ZUM TEUFEL STECKT POLIZEIMAJOR SCHÄFER?

Major Schäfer ist verschwunden, Chefinspektor Bergmann übernimmt das Ruder

23 Tage - und noch immer keine Spur von Major Schäfer. Dessen Assistent, Chefinspektor Bergmann, hat nicht viel Zeit, sich mit dem Verschwinden seines Vorgesetzten zu befassen: ein hingerichteter Prostituiertenmörder, ein unter seltsamen Umständen verstorbener Kroate und dann auch noch ein toter IT-Spezialist, der offenbar einen Bombenanschlag geplant hat. Die Spuren führen Bergmann zu einem obskuren Geheimbund - und bald deutet alles darauf hin, dass Schäfer in die Fänge dieser Männer geraten ist. Als der Chefinspektor schließlich einem Hinweis zweier Wanderer nachgeht, die den Major in einem Schweizer Gebirgswald gesehen haben wollen, pfeift er auf alle Regeln und macht sich auf den Weg in den Westen.

Höllisch spannend und himmlisch humorvoll

Georg Haderer ist "zweifellos einer der besten Krimiautoren Österreichs" (DER STANDARD, Ingeborg Sperl). In Engel und Dämonen trifft der harte Realismus der Polizeiarbeit auf surreale Heilsversprechen, die Wiener Unterwelt trifft auf Erzengelseminare im Waldviertel und ein Jahrhunderthochwasser trifft auf die Prophezeiungen einer Sekte. Höllisch spannend, himmlisch humorvoll, mit viel Herz und noch mehr Blut!

***Major Schäfer spielt in einer Liga mit Haas' Brenner und Raabs Metzger - spannend, satirisch und unglaublich unterhaltsam***

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"Georg Haderer und Major Schäfer sind Kult!"

"Georg Haderers Krimis kann man einzeln lesen, man kann sie hintereinander lesen, man kann sie durcheinander lesen, eines ist jedoch sicher: Hat man den ersten verschlungen, werden die weiteren bald folgen."

"So klug, so ironisch, so wortwitzig: Haderer schreibt nicht nur spannende Plots, er hat auch einen genialen Humor!"
********

GEORG HADERERS KRIMINALROMANE UM MAJOR SCHÄFER
* Schäfers Qualen
* Ohnmachtsspiele
* Der bessere Mensch
* Engel und Dämonen
* Es wird Tote geben
* Sterben und sterben lassen

Ein unkonventioneller Krimi, vielleicht stellenweise ein wenig zu esoterisch.

— Bellis-Perennis

Fazit: Ein tiefsinniger, nachdenklicher, mit feinem Humor versehener Krimi über Erzengel, einer obskuren Sekte und Schäfers Dämonen, allerdings nicht durchweg als spannend zu beschreiben.

— Bellexr

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  • Jagd auf Major Johannes Schäfer ...

    Engel und Dämonen

    Bellis-Perennis

    05. January 2016 um 15:51

    Dies ist der vierte Teil einer Krimi-Serie rund um den Wiener Polizei-Major Johannes Schäfer. Inhalt: Seit mehr als drei Wochen ist Major Johannes Schäfer verschwunden. Niemand kann sich einen Reim auf sein plötzliches Abtauchen machen. Seine Mitarbeiter sind genauso wie seine Eltern in Sorge, sind doch die psychischen Probleme des Ermittlers bekannt. Chefinspektor Bernhard Bergmann wird zum interimistischen Nachfolger Schäfers ernannt und soll inoffiziell nach dem Verbleib des Majors suchen. Bergmann ist durch seine eigene Homosexualität und durch Schäfers frühere Ermittlungserfolge verunsichert. Dennoch versucht es sich in Schäfers komplexe Gedankenwelt hinein zu versetzen. Trotz einer Menge Arbeit – es wird in Wien recht fest gemordet – heftet er sich auf die Spuren seines Chefs. Was dabei herauskommt, ist eine apokalyptische Hetzjagd, die Bergmann vor große Herausforderungen stellt. Nicht immer ist klar wer Freund und wer Feind ist. Schreibstil/Spannung: Der Leser hat uneingeschränkten Zugang zu Schäfers und Bergmanns Gedanken und darf selbst miträtseln, was genau passiert ist und noch geschehen wird. In Unkenntnis der drei früheren Bände lassen sich manche Andeutungen nicht gänzlich nachvollziehen, dennoch bleibt die Spannung bis zuletzt aufrecht. In einer Welt des Mord und Totschlags, der Verbrecher, die auf Grund gefinkelter Anwälte nahezu straffrei ausgehen, kann ein Ermittler schon mit „Engeln und Dämonen“ kämpfen. Fazit: Ein rasanter, wenn auch ein wenig schräger Krimi, der uns in die Abgründe der Menschen blicken lässt. Ich werde die anderen Krimis unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Engel und Dämonen" von Georg Haderer

    Engel und Dämonen

    Bellexr

    29. October 2012 um 13:12

    Schäfers Dämonen . Seit mehr als drei Wochen ist Major Johannes Schäfer nun schon spurlos verschwunden. Sein Assistent Bergmann wird zum Leiter der Gruppe ernannt und erhält zusätzlich inoffiziell den Auftrag, nach Schäfer zu suchen. Vorrangig bearbeiten er und sein Team jedoch den Mord an einem Prostituiertenmörder, den Unfall des Bürgermeisters, den Fall eines unter mysteriösen Umständen gestorbenen Kroaten sowie den Tod eines IT-Spezialisten. Somit können sich Bergmann und sein Team über mangelnde Arbeit kaum beschweren und die mehr privaten Nachforschungen nach Schäfer bleiben zwischenzeitlich auf der Strecke. Die Ermittlungen machen Bergmann schon bald auf einen recht seltsamen Geheimbund aufmerksam und es deutet sich an, dass Schäfers Verschwinden hiermit in Verbindung steht. Als dann ein Hinweis von Wanderern eingeht, dass diese einen Mann in den Schweizer Wäldern gesehen haben, deren Beschreibung auf Schäfer passt, lässt Bergmann alles stehen und macht sich auf den Weg ins Nachbarland. . Langsam lässt es Georg Haderer in seinem neuesten Schäfer Krimi angehen. Man verfolgt die Gedanken von Bergmann, der sich verständlicherweise enorme Sorgen um seinen Chef macht, über dessen Verschwinden rätselt und doch anfangs kaum Zeit findet, sich hiermit intensiv zu beschäftigen. Fast unangenehm ist es ihm dann, als er zum Leiter der Gruppe ernannt wird und fortan die Fälle koordiniert, die beileibe nicht wenige sind. Sind doch die Fußstapfen, welche Schäfer hinterlassen hat, extrem groß. Doch bei all den Ermittlungen, im Hinterkopf von Bergmann geistert ständig das rätselhafte Verschwinden von Major Schäfer. . Währenddessen irrt Schäfer durch die Wälder. Seines Gedächtnisses beraubt, kann er sich zwar an seinen Namen erinnern, ist aber der Meinung, gerade erst 21 Jahre alt zu sein. An die Geschehnisse, die ihn in diese abstruse Situation gebracht haben, fehlt ihm jegliche Erinnerung. Mithilfe von Beeren und Pilzen ernährt er sich, macht sich auf den Weg zurück in die Zivilisation und auf die Suche nach seiner Vergangenheit. . Es passiert viel im neuen Schäfer-Krimi, die Morde sind reichlich, hinzukommen ein Jahrhunderthochwasser, welches die ganze Region in Atem hält und zu Ausnahmesituationen führt sowie ein mögliches Bombenattentat, das es zu verhindern gilt. Mittendrin Bergmann, der zusammen mit seinem Team versucht, Licht in das Dunkel der Morde zu bringen und vor allem, hinter die Praktika eines obskuren Geheimbundes zu kommen, dessen Mitglieder in den höchsten Kreisen angesiedelt sind. Dies hört sich sehr vielschichtig an, ist es auch, ohne Frage. Und die Story entwickelt sich zumeist logisch fort, wirkt manchmal etwas surreal und Schäfer, wenn auch nicht mit den aktuellen Ermittlungen befasst, ist ständig präsent. . Aber trotz der vielen Morde, dem Unwetter, den unvorhersehbaren Geschehnissen, eine rechte Spannung mag dieses Mal nicht aufkommen. Zumeist ist man bei den Ermittlungen von Bergmann dabei, folgt seinen Gedankengängen und Sorgen um den möglicherweise suizidgefährdeten Major, schmunzelt über die gekonnten Seitenhiebe auf die Polizei und den Geheimdienst, um dann im nächsten Handlungsstrang den Erlebnissen von Schäfer zu folgen, die anfangs viele Rätsel aufgeben und je länger der Krimi dauert, nicht unbedingt klarer werden. Aber wie sollten sie auch, weiß Schäfer selbst nicht, wie er in diese Lage geraten ist. Dies alles ist jederzeit unterhaltsam und von Georg Haderer wunderbar erzählt, aber leider zumeist nur mäßig spannend. . Fazit: Ein tiefsinniger, nachdenklicher, mit feinem Humor versehener Krimi über Erzengel, einer obskuren Sekte und Schäfers Dämonen, allerdings nicht durchweg als spannend zu beschreiben.

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  • Rezension zu "Engel und Dämonen" von Georg Haderer

    Engel und Dämonen

    dark_angel

    22. August 2012 um 08:48

    Seit 23 Tagen hat niemand etwas von Polizeimajor Johannes Schäfer gehört. Nun soll sein Kollege Bernhard Bergmann ihn finden. Aber nur inoffiziell, denn keiner möchte das Unheil heraufbeschwören, dass sich ev. Schäfers Tod bewahrheiten könnte - ob selbst herbeigeführt oder nicht. Aber nicht nur Schäfers Verschwinden bereiten Bergmann schlaflose Nächte, sondern auch mehrere ungeklärte Morde und ein Geheimbund, der vielleicht etwas mit Schäfers Verschwinden zu tun haben könnte... "Engel und Dämonen" ist nunmehr der vierte Teil um den Polizeimajor Johannes Schäfer. Wie bereits im dritten Teil von manchen Lesern erhofft oder erwartet, liegt nun der Schwerpunkt auf Chefinspektor Bernhard Bergmann. Johannes Schäfer tritt diesmal sozusagen als Nebencharakter auf, der parallel zur Haupthandlung seinen Auftritt hat. Der Leser hat uneingeschränkten Zugang zu Schäfers und Bergmanns Gedanken und darf selbst miträtseln, was genau passiert ist und noch geschehen wird. Es fehlt nicht an Sarkasmus, schwarzem Humor und Seitenhieben (z.B. auf die Polizei und ihren Geheimdienst). Was etwas fehlt sind Schäfers unkonventionelle Ermittlungsmethoden, da er nun nicht selbst ermittelt. Doch auch Bergmanns Stil ist sehr interessant zu verfolgen. Persönlich hab ich mich auf jeden Fall gefreut, Bergmanns Perspektive zu sehen und ihn auf seiner Suche zu begleiten. Der Autor hat den Charakter um Bergmann nun vollends gefestigt und überzeugt auf der ganzen Linie. Einzig der Fall selbst schwächelt an manchen Stellen, was aber leicht zu verschmerzen ist. Dafür erfährt der Leser im Epilog etwas, das den Ermittlern vorenthalten bleibt. Wie es im nächsten Teil weitergeht, bleibt indes komplett offen. Der Leser wird hierbei ganz schön auf die Folter gespannt. Alles ist möglich.

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  • Rezension zu "Engel und Dämonen" von Georg Haderer

    Engel und Dämonen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2012 um 10:15

    Kurzbeschreibung: 23 Tage - und noch immer keine Spur von Major Schäfer. Sein Assistent, Chefinspektor Bergmann, hat obendrein nicht viel Zeit, sich mit dem Verschwinden seines Vorgesetzten zu befassen: ein hingerichteter Prostituiertenmörder, ein unter seltsamen Umständen verstorbener Kroate ... und dann auch noch ein toter IT-Spezialist, der offenbar einen Bombenanschlag geplant hat. Die Spuren führen Bergmann zu einem obskuren Geheimbund - und bald deutet alles daraufhin, dass Schäfer in die Fänge dieser Männer geraten ist. Als der Chefinspektor schließlich einem Hinweis zweier Wanderer nachgeht, die den Major in einem Schweizer Gebirgswald gesehen haben wollen, pfeift er auf alle Regeln und macht sich auf den Weg in den Westen. Zum Autor: Georg Haderer, geboren 1973 in Kitzbühel/Tirol, lebt in Wien. Nach einem abgebrochenen Studium und einer vollendeten Schuhmacherlehre arbeitete er als Journalist, Barmann, Landschaftsgärtner, Skilehrer und Werbetexter. Bei Haymon: Schäfers Qualen (2009), sein Debüt und zugleich erster Teil der Reihe rund um Polizeimajor Schäfer, der zweite Teil Ohnmachtspiele (2010), sowie der dritte Teil Der bessere Mensch (2011). Rezension: Polizeimajor Johannes Schäfer ist seit knapp 4 Wochen spurlos verschwunden. Nun ist es an seinem Kollegen Bernhard Bergmann, ihn zu finden und so macht dieser sich auf die Suche, immer mit dem Hintergedanken, dass er Schäfer womöglich nicht mehr lebend findet, da dieser immer wieder unter Depressionen leidet. Hinzu kommen noch mehrere ungeklärte Morde, die Bergmann nicht zur Ruhe kommen lassen. Schäfer indes war, wie Bergmann bei seinen Recherchen erfährt, offenbar Mitglied in einem mysteriösen Geheimbund. Hat dieser etwas mit seinem Verschwinden zu tun? Fragen über Fragen, die den Chefinspektor bald schon vor seine größte Herausforderung stellen... Mit Engel und Dämonen legt Georg Haderer nunmehr den 4. Band um den österreichischen Polizeimajor Johannes Schäfer vor. Diesmal wird aber das Hauptaugenmerk nicht auf Schäfer und seine unkonventionellen Ermittlungen gelegt, sondern im Fokus steht sein Kollege und Chefinspektor Bernhard Bergmann, was ich zwar interessant fand, aber mir persönlich hat doch die Bissigkeit und der eher schräge Ermittlungsstil von Schäfer in diesem Band gefehlt. Als gelungen empfand ich, dass die Perspektiven wechseln. Einerseits begleitet der Leser Bergmann bei seiner Suche nach Schäfer und weiteren Ermittlungen, andererseits erfährt man auch immer wieder eingestreut Schäfers eigene Erlebnisse, der mit einem Gedächtnisverlust konfrontiert wird und streunend umherirrt. Der Fall um den Geheimbund, einer Art Sekte, und seiner Machenschaften, Intrigen und Verbindungen in höchste Kreise wird glaubhaft und auch schlüssig geschildert und umgesetzt. Trotzdem vermisste ich etwas die Spannung. Zwar hält die Suche nach Schäfer den Leser etwas in Atem, doch hielt sich das doch eher in Grenzen. Sarkasmus und hin und wieder sehr schwarzer Humor fehlen zum Glück auch in Engel und Dämonen nicht, so dass man in diesem Bereich wiederum gut unterhalten wird. Was aus Schäfer am Ende wird, bleibt offen und somit wird auch der Leser auf die Folter gespannt, wie es wohl im nächsten Teil der Reihe vor allem beruflich mit ihm weitergehen wird. Mich konnte Engel und Dämonen erneut von Georg Haderers Schreibstil und Ideen überzeugen, doch fehlte mir hier eindeutig mehr Schäfer, der diese Reihe unbestritten trägt. Trotzdem kann ich die Serie vor allem an Leser weiterempfehlen, die sich gerne mit Krimis auf höherem Niveau beschäftigen, denn bei Schäfer ist auch Lesen zwischen den Zeilen angesagt. Fazit: Polizeimajor Schäfer ist diesmal mehr in die Opferrolle geschlüpft, was das Buch für mich nicht ganz so unterhaltsam machte. Bergmann indes macht seine Sache gut und kann auf der Suche nach seinem Kollegen vollends überzeugen. Sarkasmus, schwarzer Humor und etwas Lokalkolorit dürfen auch nicht fehlen. Ein etwas schwächerer Band der Reihe, da der eigentliche Kriminalfall mich nicht ganz so sehr mitreißen konnte.

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