Georg Hermann

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Autor von Spaziergang in Potsdam, Jettchen Gebert und weiteren Büchern.

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Georg HermannSpielkinder
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Spielkinder
Spielkinder
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Erschienen am 01.02.1998
Georg HermannKubinke
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Kubinke
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Erschienen am 01.04.1997
Georg HermannWerkausgabe / November achtzehn
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Werkausgabe / November achtzehn
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Erschienen am 01.06.2000
Georg HermannEinen Sommer lang
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Einen Sommer lang
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Erschienen am 30.04.2014
Georg HermannUnvorhanden und stumm, doch zu Menschen noch reden
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Unvorhanden und stumm, doch zu Menschen noch reden
Georg HermannWerkausgabe / Der kleine Gast
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Werkausgabe / Der kleine Gast
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Erschienen am 01.09.1999
Georg HermannRuths schwere Stunde
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Ruths schwere Stunde
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Erschienen am 01.06.2001
Georg HermannEine Zeit stirbt
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Eine Zeit stirbt
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Erschienen am 01.06.2001

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Rezension zu "Spielkinder" von Georg Hermann

Rezension zu "Spielkinder" von Georg Hermann
Huebnervor 8 Jahren

Georg Hermann "Spielkinder"
Band 1 der großen Georg-Hermann Romane- und Romanfragmente verspricht mehr als ein Spätrealistisch- bzw. frühnaturalistisches Abbild der Ständegesellschaft im Berlin vor 1900. Georg Hermann besticht in seinen Charakterdarstellung durch gnadenlose Ehrlichkeit und eine überraschend nüchterne Sprache, die man von seinen Zeitgenossen eben nicht erwarten würde. Seine leichte Sprache würde genausogut ins 21.Jh. passen, zeitlos, könnte man meinen. Und doch geht es um seine Kindheitserinnerungen in einem von Börsenkrisen und Arbeitslosigkeit geprügelten Preußen der 1870er (Roman verfasst 1897).
Herr Geiger verliert alles. Der Schwager, ein Aristorkrat, knöpft ihm das letzte Hemd ab. Somit gerät der junge Georg mitsamt der Familie in Armut und Demütigung. Um mich, um uns zu ernähren, lief er [der Vater] Tag für Tag von mrgens bis abends umher, duckte sich und kroch vor Lumpen und Schwinderln [...] um uns den Fluch des Daseins möglichst wenig fühlen zu lassen." (S. 87)
Die Sicht auf die Kellerkinder, die Waschweiber und die Straßenhausierer verändert sich schlagartig, wenn man auf dem Billardtisch schlafen muss, weil das restliche Mobiliar verpfändet wurde und wenn es statt Schokoladenmus trockene Semmel gibt. "ich hatte einstmals an Gott und Unsterblichkeit geglaubt, ja ich hatte sogar gebetet. das tat ich schon längst nicht mehr." (S. 90) Da gibt es aber noch Lies (Lisa) Weise aus dem Kellerloch, die Georg so gern küsst, schon im zarten Jünglingsalter und die schon mit 13 an Selbstmord denkt, weil der Vater säuft und prügelt und die Mutter prügelt und säuft. Lies fällt, Georg muss ohne sie weitermachen.
Das "Verflechten von gebundener und ungebundener Rede" zeigt das Experimentelle von Georg Hermann, dessen "Inspiration am stärksten durch visuelle Wahrnehmung" und "geheimnisvolle Beleuchtungen" angeregt wird. (Gert Mattenklott.)
"Männern gehört das Leben, nicht Spielkindern!"
I.Hübner

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Rezension zu "Kubinke" von Georg Hermann

Rezension zu "Kubinke" von Georg Hermann
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

In Berlin, Anfang des 20. Jahrunderts, beginnt die Geschichte um Emil Kubinke. Der 20 Jährige ist auf der Suche nach Nähe,Liebe und Geborgenheit stolpert aber, durch seine Naiviät und Unerfahrenheit, ständig in die aufgestellten Fallen der ihm überlegenen Frauen. Georg Hermann erzählt vom Berliner Milieu in der Willhelminischen Zeit und deckt die Zwänge der Gesellschaft auf und das Menschen wie Kubinke nur verlieren können. Ein interessanter Roman der kleine längen durch (für meinen Geschmack) zu detailierte Naturbeobachtungen hat darum nur 4 Punkte. Georg Hermann als großer deutscher Schriftsteller gefeiert wurde von den Nazis im KZ umgebracht.

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