Georg Huber ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt

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Inhaltsangabe zu „ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt“ von Georg Huber

Ein schönes Haus in der Vorstadt, ein liebender Ehemann, ein wundervoller Sohn: Obwohl sie all das hat, glaubt die junge Amerikanerin Violet, ihr Glück im Job statt im wahren Leben zu finden. Erst als eine Erkrankung sie zum Innehalten zwingt, erkennt sie, wie weit sie von ihrem wahren Lebensglück entfernt ist. Zwar hat sie nun wieder mehr Zeit für ihre Familie, doch plötzlich plagen sie mysteriöse Träume. Erinnerungen an eine unglückliche Kindheit werden wach. Bei dem Versuch, Klarheit in ihre Gefühle zu bringen, ahnt sie noch nicht, dass sie sich bald auf eine Suche begeben wird, die sie für immer verändern soll. 'Adayuma ' - ein Roman, der Ihnen auf authentische und gefühlvolle Weise zeigt, wie stark die Themen Identitätsfindung, Sinnsuche und Vergebung mit dem Konzept vom individuellen Lebensglück verknüpft sind. Begeben Sie sich auf eine emotionale und erkenntnisreiche Reise, die Sie im Herzen berührt und Sie erkennen lässt, was im Leben wirklich zählt.

Emotional berührend und tiefgründiges Buch, das mich nachdenken ließ über die Frage: Spielen wir nur die Rolle in einem Film?

— mabuerele
mabuerele

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  • Leserunde zu "ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt" von Georg Huber

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    GeorgHuber

    GeorgHuber

    Leserunde zu dem emotionalen und tiefgründigen Roman "Adayuma oder Bis die Seele vergibt" Ihr Lieben, 1,5 Jahre ist es her, als "In deiner Welt" erschienen ist, jene berührende Geschichte zwischen zwei Freunden, die sicher kaum ein Auge trocken ließ. Nun ist der neue Roman fertig: "Adayuma oder Bis die Seele vergibt". Auch dieses Mal begebt ihr euch mit den Protagonisten auf eine Reise in die eigenen inneren Welten. Dieses Mal ist es Pokuwoo, ein Indianer, der die junge Amerikanerin Violett an die Hand nimmt und sie in ihre tiefsten Gefühle führt. Weise, emotionsreich und spannend, wie schon der erste Roman... Ich freue mich diesen Roman mit euch teilen zu können. Und ich freue mich auf eine schöne Leserunde! Ich habe hier zehn Exemplare, die darauf warten gelesen zu werden. Ich bitte euch aber darum, erst einmal die Leseprobe und die Inhaltsangabe durchzulesen, bevor ihr euch für die Leserunde bewerbt. Dieser Roman ist philosophisch, ja schon spirituell.  Er möchte gelesen, verstanden und durchlebt werden. Der Roman wird dich sicherlich mit deinen eigenen Gefühlen in Kontakt bringen. Das solltest du vorher wissen. Meine Frage an euch: Wieso möchtet ihr den Roman lesen? Alles Liebe Euer Georg

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  • Emotionale Seelenreise

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    Starbucks

    Starbucks

    03. February 2014 um 08:09

    „Adayuma“ von Georg Huber hat mich zum einen angesprochen, weil es hier auch um eine Reise zu den Indianern geht, zum anderen, weil der Autor so eine interessante Persönlichkeit ist, und dann auch, weil ich mich mit Violet identifizieren kann. Die Karrierefrau hat es genau wie ich mit ihrer Rastlosigkeit bis zum Magengeschwür geschafft und muss nun innehalten. Zuviel Zeit ist sie einfach nicht gewohnt und hat nun andererseits auch einfach mal die Zeit, sich ihren Gedanken zu widmen.. Violet muss sich schließlich ihren Ängsten, Träumen und der Vergangenheit stellen, in der ihr Vater eine große Rolle spielt. Er hat die Familie verlassen, als Violet noch ein Teenager war. So wie Violet haben die meisten von uns auch ihre Ereignisse in der Vergangenheit, denen wir uns stellen sollten oder müssten, um besser weiterleben zu können. Schließlich kommt Violet, die ihren Vater suchen will, durch den Indianer Pokuwoo in ein Indianerdorf. Pokuwoo hat eine andere Weltsicht und regt zum Nachdenken an. Violet muss auch ihr Leben überdenken. Insgesamt geht es in „Adayuma“ weniger um Violet und Pokuwoo, sondern um jeden einzelnen von uns. Es soll zum Nachdenken, vielleicht auch zum Umdenken anregen und die eigentlichen Werte erkennen lassen. Mich hat das Buch voll angesprochen und nachdenklich gemacht. Es hat mich persönlich berührt und bleibt mir im Gedächtnis. Es ist weit mehr als ein Roman. „Adayuma“ will jeden persönlich erreichen und Veränderungen anstoßen. Ich freue mich sehr, dass ich das Buch hier kennenlernen durfte. Hätte ich es im Buchregal gefunden? Sicher nicht. Ein weiterer Untertitel oder eine Platzierung in der spirituellen Ecke wären dafür sicher hilfreich. „Adayuma“ bekommt von mir eine volle Sternzahl und eine Empfehlung für alle, die sich auch im „Hamsterrad“ gefangen fühlen.

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  • Interessante Seelenreise

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    Maggi

    Maggi

    13. January 2014 um 00:28

    Dieses Buch war für mich ein sehr emotionales und berührendes Leseerlebnis.    Die erfolgreiche Karrierefrau Violet führt von außen betrachtet ein perfektes Leben: finanzielle Sicherheit, Bestätigung auf beruflicher Ebene, einen großartigen Mann, einen süßen kleinen Sohn, ein tolles Haus… Klingt erst mal traumhaft! Doch bereits ganz zu Anfang wird klar: es ist nicht alles Gold, was glänzt in Violets Leben. Sie verdrängt ihre Gefühle, ihre Vergangenheit, die schlechte Beziehung zu ihrer Mutter und die abgebrochene Beziehung zu ihrem Vater. Dadurch hat sie ein sehr ernstes Magengeschwür entwickelt, welches sie nun zum Innehalten zwingt. Sie erfährt, dass ihr Vater, der vor Jahren in ein Reservat gezogen ist und dort ein Indianerdorf inmitten der Natur, hin zu den Wurzeln indianischer Spiritualität, aufgebaut hat, im Sterben liegt.    Nach längerem Ringen mit sich selbst, dem schmerzenden Verlust in ihrer Jugendzeit und der Erkenntnis, dass es in ihrem Leben im Getriebe knirscht, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater und reist alleine ins Reservat. Dort trifft sie auf den Halbindianer Pokuwoo, der sie mitnimmt auf eine Reise tief in ihr Inneres, in die Tiefen ihrer Seele und dort den Finger auf Wunden, Wut und verdrängte Gefühle legt, um diese zu lösen. Was die kontrollierte Violet zunächst für unmöglich gehalten hat geschieht: langsam bröckelt ihr Panzer, Stück für Stück und mit ihrem Panzer tut dies auch der des Lesers. Immer tiefer leitet das Buch zu den eigenen Emotionen und lässt einen die eigene Vergangenheit, die eigenen Verletzungen reflektieren. Dadurch wirkt das Buch sehr unmittelbar, nah und intensiv. Und das, obwohl der Schreibstil alles andere als hohe Literatur ist, sich stets einfach und ungekünstelt gibt. Sprachlich also eher nicht poetisch, trifft der Inhalt doch voller Wahrheit stets ins Herz, ganz ohne Umwege! So entsteht ein intensives Leseerlebnis mit viel Kopfkino! Auch die glaubhafte Entwicklung der Protagonistin Violet spricht sehr für das Buch, die anderen Figuren bleiben leider alle recht oberflächlich, wenn auch sympatisch. Sie wirken einfach zu eindimensional gut, haben keine Schattenseiten oder negative Eigenschaften; besonders bei Violets Ehemann Peter und bei Pokuwoo fällt dies auf. An dieser Stelle wurde meiner Meinung nach leider Potential verschenkt, sie sind idealisierte Charaktere, die in diesem Buch offensichtlich nur der Entwicklung der Hauptfigur, Violet, dienen.    Einprägsames Buch, das man mehrmals lesen kann Rückblickend ging es im Buch jedoch kaum um Indianer, ihre Geschichte, Kultur, Lebensweise, obwohl die Handlung fast ausschließlich in einem Reservat spielt und die Pokuwoo als dort lebender Halbindianer eine der wichtigsten Figuren ist. Das bis ins  Extrem idealisierte Indianerdorf spiegelt in keinster Weise die Lebenswirklichkeit heutiger Indianer in den USA wieder. Aber dieses Buch will sich auch nicht mit politischen, soziologischen oder historischen Gesichtspunkten auseinandersetzen, dass sollte der interessierte Leser sich klar machen, bevor er deswegen wütend wird. Es ist eine Seelenreise, hier liegt sowohl der Fokus, als auch die Qualität des Buches. Insgesamt liegt hier ein sehr überzeugendes, berührendes Buch vor, welches man auch mehrmals lesen kann und immer wieder neu mit sich selbst in Kontakt kommt und Neues entdeckt. Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und es entstand ein sehr interessanter, intensiver Kontakt mit dem Autor, was das Lesen zusätzlich spannender und bereichernder gemacht hat. Vielen Dank, dass ich die Möglichkeit hatte, an dieser Leserunde teilzunehmen.

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  • Gibt viel zum Nachdenken über sich selbst!

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    Anneblogt

    Anneblogt

    16. December 2013 um 17:41

    Erster Satz: Mit einem komischen Geschmack im Mund wachte ich auf. Inhalt: Aufgrund eines Magengeschwürs ist Violet für einige Wochen von der Arbeit befreit. Dies passt der jungen Workaholic gar nicht, obwohl sie nun mehr Zeit für ihren Mann Peter und den gemeinsamen Sohn Justin hat. Doch seltsame Träume machen ihr zu schaffen und erinnern sie unfreiwillig an ihren Vater, der damals die 14-jährige Violet und ihre Mutter verlassen hat. Um sich der Wut und der Trauer endlich zu stellen, stellt sie Nachforschungen an und stößt auf ein Indianerreservat in einem Naturpark, welches ihr Vater vor Jahren gegründet hat. Kurz entschlossen reist Violet dorthin und begegnet dem Indianer Pokuwoo, der ihr erzählt, dass ihr Vater im Sterben liegt. Jedoch muss sie, um zu ihm zu gelangen, sich von ihren negativen Gefühlen befreien. Dabei hilft ihr Pokuwoo und nach und nach geht es Violet besser, sie beginnt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Aber wie viel Zeit bleibt ihrem Vater noch? Meine Meinung Handlung: Zwar glaube ich nicht wirklich an Traumwandern, Gedankenlesen und die Bedeutung von Träumen, aber der Einstieg in das Buch wurde damit sehr gut geschaffen. Bisher habe ich vom Thema her noch kein Vergleichbares gelesen, die leicht magische und sehr spirituelle Wirkung des Buches hat mir jedoch sehr gut gefallen. Dass Violet sich anfangs mit ihrer Entscheidung schwertut und ihre Verzweiflung über die Krankheit sind nachvollziehbar, nur ihr Vertrauen in fremde Menschen im Naturpark finde ich eher unrealistisch. Dort wurde man in eine völlig andere Welt gezogen, viel freier, gelassener und naturfreundlicher als der normale Alltag. Dies war wirklich schön beschrieben und hat mich in seinen Bann gezogen. Pokuwoos Lektionen fand ich erst leicht befremdlich, doch ich habe viel von ihnen gelernt und mitgenommen. Wie Violet probiere ich das Leben nun anders wahrzunehmen, allerdings fällt es mir teilweise schwer, mich in andere hinein zu versetzen und nicht hat wütend zu werden. Dass Violet dies in nur wenigen Tagen gelernt hat und plötzlich ein ganz anderer Mensch war, sehr positiv zum Leben eingestellt und bereit, allen zu vergeben, halte ich ehrlich gesagt nicht für sehr realistisch. Hier hätte man vielleicht noch ein paar Tage und Lektionen beschreiben müssen. Auch ist es definitiv kein Buch mit viel Spannung und Action! Jedoch haben mir der Aufbau der Geschichte, die berührende Wirkung und der Lerneffekt sehr gut gefallen. 4 von 5 Punkten. Charaktere: Mit Violet, einer amerikanischen Workaholic, die oft ihren Job über ihre Familie stellt und oft gestresst ist, können sich die meisten Leser wahrscheinlich sehr gut identifizieren. Deshalb erlebt man ihre Geschichte und Wandlung noch besser mit. Sie hat ihre Ecken und Kanten und ihre Wut auf ihren Vater, dass er sie verlassen hat, und auf ihre Mutter, die dies nicht verhindern konnte, kann man sehr gut nachvollziehen. Ein Kontaktabbruch wäre bei mir wahrscheinlich auch die Konsequenz gewesen. Aufgrund ihrer realistischen und authentischen Wirkung finde ich sie einen sehr gelungenen Charakter und im Laufe des Buches ist sie mir bei ihrer emotionalen Achterbahnfahrt wirklich ans Herz gewachsen! Pokuwoo war mir mit seinem Gedankenlesen, seiner ständigen guten Laune und seiner verständnisvollen Art fast etwas unheimlich. So geht es mir leider auch bei vielen anderen Charakteren im Buch, besonders bei denen im Park. Ebenso wie Peter finde ich einen solchen Gutmenschen sehr schwer vorstellbar und mir haben an diesen beiden Charakteren ein paar Macken gefehlt. Bei vielen von Violets Aussagen oder Handlungen wäre ich wahrscheinlich ziemlich wütend geworden und das Pokuwoo, auch wenn er sich als Indianer vielleicht viel mehr mit seinen Gefühlen und Gedanken auseinandersetzt, sie nie anschnauzt oder rügt finde ich einfach sehr unwahrscheinlich. Über ihre Mutter und auch ihren Vater hätte ich gerne etwas mehr erfahren. Deshalb gibt es trotz Violets´ gelungenem Charakter nur 3 von 5 Punkten von mir. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist flüssig und angenehm zu lesen und ich habe keinen einzigen Rechtschreibfehler gesehen! Dies finde ich besonders lobenswert, schließlich gibt es in den meisten Büchern den ein oder anderen Fehler zu finden. Ebenfalls liegt eine super Kapitelaufteilung vor. 5 von 5 Punkten. Cover: Das Cover finde ich mit dem kleinen blauen Schmetterling sehr schön, allerdings sticht es nicht wirklich ins Auge und ich hätte statt des braunen Hintergrunds vielleicht eher einen schwarzen gewählt. 4 von 5 Punkten. Fazit: Ein sehr berührendes Buch, das mal ein völlig anderes Thema als meine sonstigen Bücher aufgreift und einen zum Nachdenken bringt. Allerdings vielleicht weniger etwas für Krimi- und Actionliebhaber;) Von mir gibt´s insgesamt 4 von 5 Punkten. Vielen Dank für das tolle Rezensionsexemplar!

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  • "Um zu wissen, wer du bist, musst du vergessen, wer du glaubst zu sein".

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    Eka

    Eka

    12. December 2013 um 13:23

    Violet ist eine erfolgreiche Karrierefrau und braucht sich wenig um ihren Mann Peter und ihren Sohn Justin zu kümmern. Aber es klappt alles wunderbar, da Peter ihr den Rücken frei hält. Aber plötzlich streikt der Körper, der Arzt diagnostiziert eine Krankheit des Magens, sie darf nicht arbeiten und weiß plötzlich mit ihrer freien Zeit nichts anzufangen. Und dann kommen auch noch nachts plötzlich eigenartige Träume, in denen jemand zu ihr spricht: „Komm zu uns, er braucht dich und du brauchst ihn“. Zunächst kann sie damit gar nichts anfangen und doch erinnert sie sich plötzlich an ihren Vater, der ihre Mutter und sie verlassen hat, als sie nur 14 Jahre alt war. Voller Wut und Trauer hat sie ihn aus ihrem Herzen ausgeschlossen und nie mehr Kontakt aufgenommen. Doch hat sie ihn wirklich ganz vergessen? Es lässt ihr keine Ruhe und sie macht sich auf die Suche und auf dem schwierigen Weg zu ihm trifft sie zunächst auf den Indianer Pokuwoo, der sie ganz langsam und mit viel Gefühl auf einen anderen Lebensinhalt führt. Der Autor, dessen erstes Buch ich ebenfalls mit Begeisterung gelesen habe, hat es auch in diesem Roman verstanden, mich von Anfang an zu fesseln. Der Inhalt ist sehr emotional und führt immer wieder zum Nachdenken. Sehr gefühlvoll erzählt er die Geschichte von Violet und erreicht damit, dass man selbst Parallelen zum eigenen Leben vergleicht und automatisch überlegt, ob man selbst auch vieles besser oder anders machen kann. Ein wunderbares Buch!

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  • Gefühlswelten

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    08. December 2013 um 17:38

    So würde ich gern diesen bezaubernden und wunderschönen Roman von Georg Huber nennen. Kurzmitteilung über das Buch bzw Klappentext: Für Karrierefrau Violet ist die Arbeit (fast) das ganze Leben - bis ein Magengeschwür sie zwingt, herunterzuschalten. Mit der ihr daraufhin verordneten Freizeit kann Violet zunächst gar nichts anfangen - und plötzlich plagen sie Träume von ihrer Vergangenheit, die ihr scheinbar etwas sagen wollen. Neugierig und gleichzeitig ängstlich macht sie sich schließlich auf die Suche nach ihrem Vater, den sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hat und dem sie so viel zu sagen hat. Sie findet ihn in einem Reservat für Ureinwohner. Doch bevor sie ihn treffen kann, muss sie die wohl schwersten Prüfungen ihres Lebens meistern. Meine Meinung: Ein wirklich bereicherndes Buch. Man kann mit Violet so richtig mitfühlen, gerade weil der Roman nicht in schwerer Sprache sondern im Umgangston geschrieben steht, ist das Buch etwas total besonderes. Violet muss allerdings durch eine harte Prüfung durch, und muss irgendwie mit ihren Gefühlen in Einklang kommen bzw. sie erst einmal zu lassen. Was ja oft nicht einfach ist. Doch letztlich kommt alles anderst und zweitens als sie denkt. Sie merkt das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, was man sehen kann, sie lernt Pokuwoo kennen, der für mich echt eine besondere Rolle hat. und viele andere liebevolle Personen. Der Autor weiß wie er seine Leser/innen in diesen Roman wirft ohne sie zu langweilen sondern er fesselt durch seine Geschichte auf bezaubernde Art und Weise. Auch hat der Autor wirklich Ahnung von dem was er schreibt, das merkt man hinter jeder Zeile die man in diesem Buch lesen kann. Absolut begeistert :)

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  • 14 Tage verändern ein Leben

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    mabuerele

    mabuerele

    08. December 2013 um 15:18

    „...Vergebung dient in erster Linie dir und deinem Frieden...“ Violet hat einen liebevollen Ehemann und einen kleinen Sohn. Sie hat aber zu wenig Zeit für die Familie und definiert sich über ihren Beruf. Peter, ihr Mann, arbeitet zu Hause und hält ihr den Rücken frei. Sie könnte glücklich sein, fühlt sich jedoch zunehmend lustlos und freudlos. Dann streikt der Körper und regiert mit einer Magenentzündung. Ihr Chef redet ihr zu, den Krankenschein zu akzeptieren und sich auszukurieren. Plötzlich hat sie Zeit – und Langeweile. Es kommen eigenartige Träume und damit die Erinnerung an den Vater, der die Familie verlassen hat, als Violet 14 Jahre war. Sie hatte den Kontakt bald abgebrochen. Als ihre Krankheit schlimmer wird, weiß sie, dass sie sich entscheiden muss zwischen der Rückkehr in ihr bisheriges Leben oder der Suche nach dem Vater. Sie macht sich auf den Weg zu ihrem Vater. Das Buch handelt von Verletzungen und ihren Auswirkungen auf das weitere Leben. Dabei ist es ein Buch der Hoffnung. Auf den Weg zu ihrem Vater trifft Violet den Indianer Pokuwoo. Die Gespräche zwischen beiden gehören zu den Höhepunkten des Buches. Durch Pokuwoo lernt Violet nicht nur eine andere Seite ihres Vaters kennen, sie lernt sich selbst kennen. Viele der Sätze, die Pokuwoo sagt, zwingen zum Nachdenken. Es geht um die Schatten der Vergangenheit, um Vergebung und Schwäche. Pokuwoo hat nicht nur Violet einen Spiegel vorgehalten, sondern auch mir als Leser. Leben im Einklang mit der Natur - dieses Gefühl empfindet Violet bei ihrem Ausflug. Leben im Einklang mit sich selbst – dorthin wird sie von Pokuwoo geführt. Besonders gefallen hat mir die Behutsamkeit des Indianers. Obwohl die Zeit drängte, ließ er Violet in allen Dingen ihre freie Entscheidung. Er hat ihr nichts aufgezwungen. Er hat gewartet, bis sie bereit war, ihm zu folgen. Er hat sie gelehrt, nicht nur ihrem Verstand, sondern wieder mehr ihren Gefühlen zu vertrauen. Ich hatte beim Lesen zunehmend den Eindruck, dass es im Wesen viele Gemeinsamkeiten gab zwischen ihrem Mann Peter und Pokuwoo. Beide ruhten in sich. Eingebettet in die Erzählung ist ein Stück der Geschichte und Lebensweise der Indianer. Gezwungen, in der Welt der Weißen zu leben, verloren sie nach und nach ihre Wurzeln. Erst als sie ihre eigene Lebensweise erneut wählen durften, waren sie eins mit sich. Ihr Umgang mit Tod und Sterben zeugt von einer Würde, die wir fast verloren haben. Das Buch ist emotional berührend und sehr tiefgründig. Die angesprochenen Themen werden konsequent zu Ende geführt. Dass stellenweise eine Spur Mystik vorhanden ist, tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Cover passt zum Inhalt. Der Schmetterling steht für Schönheit, Zartheit und Vollkommenheit, aber auch Zerbrechlichkeit. Er könnte ein Symbol für die menschliche Seele sein. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt nicht nur daran, dass es mein Innerstes berührt hat und mich zum Nachdenken über eigene Vorstellungen und Werte brachte, sondern auch an der latenten Spannung, die vor allem durch Violets Abwegen der Entscheidungen entsteht. Es ist ein leises Buch, das nachklingt. Dem Autor ist es außerdem gelungen, Inhalt und Sprache als Einheit wirken zu lassen. Dazu hat er die Verwendung unterschiedlicher Metapher genutzt.

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  • eine Reise ins INnere

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    gusaca

    gusaca

    07. December 2013 um 18:17

    Adayuma oder bis die Seele vergibt ist die GEschichte von Violet, die in einer glücklichen Ehe mit einem wundervollen Sohn und einem guten Beruf nicht ihre Erfüllung findet. Erst eine plötzlich auftretende Krankheit läßt sie die Zeit finden über sich selber und ihre Probleme nachzudenken. Sie macht sich, durch ihre Träume dazu veranlaßt ,auf ihre Vergangehit aufzuarbeiten. Auf dieser Reise findet sie nicht nur ihren Vater wieder, der sie im Alter von 14 JAhren verlasssen hat. Sie lernt auch sich selber und ihre tief liegenden versteckten Emotionen kennen. Sie erkennt, dass Wut und Selbstvorwürfe krank machen können und VErgebung  besonders den VErgebenden befreit. Dem Autor ist mit diesem Roman eine Reise in die tiefsten Empfindungen einer verletzten Frau gelungen, die sich ihrer Verletzungen überhaupt nicht bewußt war. Eine Frau, die ihre Probleme durch ihre Arbeit überspielt hat und ihre Emotionen nie an die Oberfläche hat kommen lassen. Die mystische Figur des Indianers Pokuwoo entführt den Leser in eine zutiefst emotionale Welt, die es Violet ermöglicht zu sich selber zu finden. Die wunderschöne NAturbeschreibung des Reservats, in dem ein Großteil des GEschehens abläuft, läßt den LEser noch tiefer in Violets GEfühle abtauchen. Und einige der aufzuarbeitenden Emotionen und Ängste sind bestimmt bei dem ein oder anderen LEser auch schon aufgetaucht. So dass dieses Buch zwar ein Einzelschicksal beschreibt, aber die ein oder andere Aussage trift, die allgemeingültig sind und mehr oder weniger jeden Menschen betreffen.

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  • Ein wundervolles Buch!

    ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt
    LEXI

    LEXI

    06. December 2013 um 22:47

    Über die Handlung wurde im Klappentext bereits berichtet, und das Kernthema dieses neuen Romans des Autors Georg Huber ist im Grunde Violets Suche nach ihrem Vater, der die Familie verließ, als Violet vierzehn Jahre alt war. Die daraus entstandenen Schuldgefühle, die Wut, die Trauer und vor allem aber auch die Sehnsucht versuchte die junge Frau durch ihre Arbeit zu verdrängen. Doch Emotionen zu verdrängen, klappt in den meisten Fällen einfach nicht. Und dieser Tatsache muss sich auch Violet stellen… „Du verstehst nicht, was Vergebung wirklich bedeutet, Violet. Es geht nicht darum, dass du deinem Vater die Verantwortung nimmst. Es geht nicht darum, ihn von seiner Schuld freizusprechen. Vergebung dient in erster Linie dir und deinem Frieden, Violet. Du befreist dich damit, nicht ihn.“ (Zitat aus „Adayuma – oder bis die Seele vergibt“) Diese zutiefst gefühlvolle Geschichte von „Adayuma“ ist keine leichte Lektüre, die verzaubert. Es ist vielmehr ein Buch, dessen Inhalt den Leser mit seinen ureigenen Problemen und Ängsten konfrontiert, ihn mit einer emotionalen Geschichte fesselt, die durchaus auch Parallelen zum eigenen Ich aufzeigen können … so man dies zulässt. In „Adayuma„ ist Vergebung ein ganz großes und wichtiges Thema, in der Trauer und Enttäuschung überwunden werden. Um Verletzungen heilen zu können, muss man seine Gefühle zunächst zulassen und sich ihnen stellen. Diese Bewusstwerdung, diesen langen Prozess bis hin zum erlösenden Moment der Versöhnung und des Verzeihens zwischen Vater und Tochter beschreibt der Autor auf die ihm eigene, sehr berührende, Art und Weise. Wie bereits im Erstlingswerk „In deiner Welt“ gelang es Georg Huber auch diesmal, mich zu fesseln und ich konnte nicht umhin, mich vollends auf das Buch einzulassen. Seine Protagonisten Violet und Pokuwoo wuchsen mir mit jeder Seite mehr ans Herz, der flüssige Schreibstil wechselte mit Erkenntnissen, in die man sich vertiefen und bei denen man längere Zeit zu verweilen suchte. Ich möchte auch die optische Aufmachung dieses Buches hervorheben, das durch das bezaubernde Coverfoto sofort mein Interesse weckte. Auf behutsam geöffneten Händen sitzt ein fragiler, wunderschöner blauer Schmetterling, der im Augenblick zu verweilen scheint, jedoch im nächsten Moment bereits entschwinden könnte. Eine zarte Begegnung, die einerseits Geduld seitens des Menschen, andererseits tiefes Vertrauen des winzigen Lebewesens in dessen gute Absichten anzudeuten scheint. Ich möchte mich abschließend sehr herzlich beim Team von Lovelybooks und ganz besonders auch beim Autor dafür bedanken, dass ich dieses Buch lesen und in einer Leserunde besprechen durfte. Wie bereits „In deiner Welt“ empfand ich „Adayuma“ als sehr bereichernde und tief emotionale Lektüre, die ich mit uneingeschränkten fünf Bewertungssternen weiter empfehle.

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