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GeorgHuber

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Leserunde zu dem emotionalen und tiefgründigen Roman "Adayuma oder Bis die Seele vergibt"


Ihr Lieben,
1,5 Jahre ist es her, als "In deiner Welt" erschienen ist, jene berührende Geschichte zwischen zwei Freunden, die sicher kaum ein Auge trocken ließ.

Nun ist der neue Roman fertig: "Adayuma oder Bis die Seele vergibt".
Auch dieses Mal begebt ihr euch mit den Protagonisten auf eine Reise in die eigenen inneren Welten. Dieses Mal ist es Pokuwoo, ein Indianer, der die junge Amerikanerin Violett an die Hand nimmt und sie in ihre tiefsten Gefühle führt. Weise, emotionsreich und spannend, wie schon der erste Roman...

Ich freue mich diesen Roman mit euch teilen zu können.
Und ich freue mich auf eine schöne Leserunde!

Ich habe hier zehn Exemplare, die darauf warten gelesen zu werden.
Ich bitte euch aber darum, erst einmal die Leseprobe und die Inhaltsangabe durchzulesen, bevor ihr euch für die Leserunde bewerbt.

Dieser Roman ist philosophisch, ja schon spirituell.  Er möchte gelesen, verstanden und durchlebt werden. Der Roman wird dich sicherlich mit deinen eigenen Gefühlen in Kontakt bringen. Das solltest du vorher wissen.

Meine Frage an euch:
Wieso möchtet ihr den Roman lesen?

Alles Liebe

Euer Georg


Autor: Georg Huber
Buch: ADAYUMA oder Bis die Seele vergibt

GeorgHuber

vor 4 Jahren

Leseprobe

Es war sehr heiß an diesem Tag. Ich ließ die Fensterscheibe
herunter und streckte meine Hand hinaus. Für
einen kurzen Moment musste ich sogar kichern. Welch ein
Abenteuer diese Reise jetzt schon war! Und dabei hatte sie
gerade erst begonnen.
Ich schaute unentwegt aus dem Fenster und beobachtete,
wie die Landschaft an mir vorbeizog. Ich fuhr
Kilometer um Kilometer, immer in dem Bewusstsein, dass
sich auf der rechten Seite der Nationalpark befand und
dort irgendwo mein Vater sein könnte.
Schließlich sah ich auf einem Schild die Ausfahrt zum
Nationalpark und verließ die Interstate. Ich war meinem
Ziel so nahe gekommen, wie es mit dem Auto möglich war.
Nur 20 Minuten später kam ich auf einem riesigen
Parkplatzgelände an, und ein Mann wies mir einen freien
Parkplatz zu. Ich stellte den Motor ab und nahm erst
einmal einen tiefen Atemzug. Mein Herz schlug schneller
als sonst, es war alles so aufregend für mich. Doch da war
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auch eine Ruhe in mir, die ich lange Jahre nicht gespürt
hatte. Ich konnte diese Ruhe nicht einordnen oder erklären,
aber es könnte, dachte ich mir, einfach die Gewissheit
sein, dass ich kurz davor stand, ein Kapitel in meinem
Leben endgültig abzuschließen. Es konnte so sein, wie
der alte Mann vom Hotel zu mir gesagt hatte: Ich würde
meinen Frieden finden. Vielleicht war das die Ruhe, die
ich zeitgleich mit der Anspannung spüren konnte. Es war
alles richtig, es war richtig, diese Reise zu machen.
Ich öffnete meinen Kofferraum und blickte hinein. Eine
Tasche, ein großer Koffer, was davon sollte ich mitnehmen?
Was würde ich brauchen?
Ich nahm schließlich meine Handtasche, packte noch
eine Flasche Wasser hinein und schloss das Auto ab.
Dann ging ich in die Richtung des Mannes, der mir einen
Parkplatz zugewiesen hatte, und erkundigte mich bei
ihm, ob und wo ich das Reservat finden konnte.
Das Reservat gab es tatsächlich. Eine Nachricht, die
mich erleichtert aufatmen ließ.
Ich war meinem Ziel also wirklich ein Stück näher gekommen,
und das große Rätsel stand vor seiner Lösung.
Der Mann führte mich zu einer alten Eisenbahn, die die
verschiedenen Stationen im Park miteinander verband,
und sagte mir, an welcher Station ich aussteigen musste.
Dort gab es eines der vier großen Besucherzentren mit
Hotels, Bars, Restaurants und Geschäften. Von dort musste
ich dem Weg Nummer vier folgen und dann auf eine
kleine Raststätte treffen, wo es etwas zu essen und für die
Mitarbeiter, die ein Auto hatten, die Möglichkeit gab, zu
tanken.
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Von dort aus waren es nur noch ein paar Meter bis zu
dem Reservat.
Ich bedankte mich und stieg in die alte Eisenbahn. Mit
mir taten dies Hunderte andere Menschen, die es ebenfalls
kaum erwarten konnten, in den Park zu gelangen.
Ich saß also in dem Abteil mit meiner Handtasche
und einer Broschüre über den Park. Ich hatte kaum die
Chance, die Broschüre während der 30-minutigen Fahrt
durchzulesen, weil ich immer wieder staunend aus dem
Fenster blickte.
Der alte, schwarze Zug hielt an den verschiedenen
Stationen, und viele Menschen stiegen ein und aus. An
jeder Station schien es eine besondere Attraktion zu geben,
denn die jeweiligen Stationen waren danach benannt.
Ich fuhr an einem riesigen Wasserfall vorbei, vor dem
ebenfalls eine beträchtliche Anzahl von Menschen stand
und Fotos machte. Überall waren Familien unterwegs,
Radfahrer fuhren, und Reiter mit ihren Pferden ritten auf
den Wegen.
Der Park war riesengroß und eine ganz eigene Welt.
Ich konnte aus der fahrenden Bahn nicht viel erkennen,
doch immer wieder las ich die Schilder an den Stationen.
Es gab Wildparks, Wasserfälle, Gärten, Tiergehege, Spielplätze,
Grillplätze, Wander- und Erlebnispfade. Egal, wo
ich hinblickte, sah ich Menschen mit Rucksäcken und
Trinkflaschen ausgerüstet.
Endlich erreichte der alte Zug die Station, an der ich
rausmusste.
Direkt an der Station lag das Besucherzentrum, von dem
der Mann erzählt hatte. Hier waren einige Geschäfte, aber
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noch mehr Restaurants, Souvenirläden und Imbisse. Es gab
auch zwei Hotels, und über einen Weg gelangte man zu einigen
Ferienwohnungen. Für den Fall, dass ich noch einen
Tag länger hier bleiben würde, wäre ich also versorgt.
Ich überquerte die Gleise und lief einen schmalen, beschilderten
Weg noch tiefer in diese Naturwelt hinein. Die
warme Sonne und leicht schwüle Luft sorgten dafür, dass
man mit jedem Atemzug den Geruch des Waldes aufnahm.
Selbst ein paar Minuten einfach im Park zu stehen
und tief Luft zu holen, reichte aus, um sich erholt wie nach
einem Urlaub zu fühlen.
Bald konnte ich vor mir die Raststätte erkennen, die mit
ihrem rötlichen Dach durch die Bäume hindurchblitzte.
In diesem Teil des Parks war es relativ ruhig. Nur ab
und zu kam mir ein Radfahrer entgegen. In der Raststätte
saßen einige Touristen, die eine Kleinigkeit aßen, und an
der Tankstelle stand ein alter, grüner Jeep, der das Logo
des Nationalparks breit über dem Kotflügel trug.
Ein schlanker, drahtiger, kleiner Mann mit einer Mütze
auf dem Kopf befüllte gerade das Auto und verabschiedete
sich anschließend von dem Ranger, der auf dem
Fahrersitz saß.
Der Mann wollte sich gerade umdrehen und zurück
zum Häuschen gehen, als ich ihn ansprach.
»Entschuldigen Sie!«
Der Mann drehte sich um und schob die Kappe nach
oben, um mich besser sehen zu können.
»Ja, Mam!«
»Könnten Sie mir sagen, wo hier das Indianerreservat
ist?«
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»Nun«, sagte er und wischte sich mit seinem Ärmel den
Schweiß von der Stirn.
»Wir hier im Park bevorzugen das Wort ›natürlicher
Lebensraum‹ oder ›Indianerdorf‹. Ein Reservat klingt zu
sehr nach abgeschoben und allein gelassen, finden Sie
nicht auch?«, grinste er mich frech, aber dennoch freundlich
an.
Ich bedankte mich für den Hinweis und wartete, bis er
weitersprach.
Einen Moment später streckte der Mann seinen Arm
aus und zeigte mir, wo sich das Reservat befand.
»Es beginnt gleich hier in der Nähe.«
»Darf ich denn da rein?«, fragte ich ihn vorsichtig.
»Vielleicht, aber fragen Sie erst einmal nach, ob dies
auch erwünscht ist. Die Indianer leben dort und sie sind
keine Attraktion, auch wenn der Park hier ihre Heimat
ist.«
»Ich werde an das Tor gehen …« für einen Moment stockte
mir der Atem. Ich hatte in der ganzen Aufregung völlig
vergessen, meinen Traum auf seinen Wahrheitsgehalt zu
überprüfen. Augenblicklich wurde mir trotz der Sonne,
die mir in den Nacken brannte, kalt. Ich erinnerte mich,
wie ich im Traum einmal versuchte hatte, meinen Kopf zu
drehen und tatsächlich kurz vor der Landung einen kurzen
Blick auf etwas erhaschen konnte, was wie diese Raststätte
aussah. Wieder überkam mich eine leichte Panik.
»Ja, Sie können an das Tor gehen, oder Sie nehmen einen
Weg, der zwar etwas steil ist, Sie dafür aber mit einem
guten Ausblick über das Areal beschenkt. Wie Sie sehen,
erhebt sich die Landschaft hier etwas. Das liegt an den
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Felsen. Es ist gleich die nächste Abzweigung rechts. Die
Indianer bevorzugen, dass die Touristen diesen Weg nehmen
und nicht gleich in ihre Siedlung reinplatzen.«
»Das werde ich machen. Vielen Dank für die Information.
«
»Ist gut, Ma’am, ist gut«, sagte er, tippte kurz auf seine
Mütze und kehrte mir dann den Rücken zu.
Der Pfad wurde tatsächlich steil. Es schien so, als ob ich
einen Berg erklimmen würde, und tatsächlich tauchten
um mich herum Steinformationen und Felsen auf.
Es war fast unmöglich, die Hütten der Indianer zu sehen.
Nur ab und zu waren die Bäume weniger dicht, und
ich konnte einen Blick erhaschen. Den Indianern war diese
Abgeschiedenheit wahrscheinlich ganz recht, und ich
fand es vorteilhaft, mir erst einmal einen Überblick verschaffen
zu können. Falls ich meinen Vater doch irgendwo
herumlaufen sah, würde mir der Schutz der Natur
sehr helfen, mich auf unsere Begegnung einzustellen.
Der Pfad war anstrengend, und als ich endlich auf einer
Plattform ankam, war ich ziemlich außer Atem. Doch
der Ausblick entschädigte tatsächlich für den mühsamen
Aufstieg. Welch ein wunderschönes Gefühl!
Ich stand auf dem höchsten Punkt des Felsens und
konnte kilometerweit in alle Richtungen schauen. Unter
mir war das Tal, in dem gut geschützt und verborgen vor
den Touristen die Indianer lebten. Ich erblickte ungefähr
50 runde Holzhütten, die ohne Ordnung auf dem großen
Areal verteilt waren. Es war geradezu nostalgisch,
dieses Dorf unter mir zu sehen. Etwa 20 dunkelhäutige
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Erwachsene in Leder und Stoff gekleidet befanden sich in
dem Reservat. Einige von ihnen standen an einem See mit
Netzen und Speeren und versuchten, Fische zu fangen,
was ihnen anscheinend mühelos gelang. An einer anderen
Wasserstelle waren zwei Frauen, die das Wasser nutzten,
um einige Kleidungsstücke zu waschen. Ich sah auch
einige wenige Kinder herumtollen. Ich dachte für einen
Moment daran, dass es vielleicht eine Schule gäbe, schließlich
gab es dort unten auch ein etwas größeres Gebäude,
aber den Gedanken ließ ich doch schnell wieder fallen. So
wie es aussah, lebten diese Menschen einfach in und mit
der Natur. Es war fraglich, ob es Kinder gab, die still sitzend
auf Stühlen einem Lehrer zusahen, wie er etwas auf
die Tafel kritzelte. Wahrscheinlich lernten die Kinder aus
den Tätigkeiten, die die Erwachsenen vormachten, und
aus deren Geschichten. Es war faszinierend, was ich dort
unten im Tal sah. Nur wenige Kilometer entfernt verband
die Interstate Ohios Großstädte, und dennoch schien es
hier ein Leben fernab von jeglicher westlicher Zivilisation
zu geben. Ich konnte nicht einmal Strommasten sehen,
wie sie im restlichen Park, bei den Besucherzentren, alle
paar Meter in den Boden betoniert waren. Ich drehte mich
etwas zur Seite, um den Eingang zu sehen, doch auf das
Tor hatte ich keinen freien Blick.
Ich folgte der Landschaft mit meinen Blicken. Das Dorf
selbst war zwar von Wald umgeben, aber natürlich war in
dem Lebensumfeld der Indianer alles abgeholzt. Im Wald
konnte ich ebenfalls ein, zwei Hütten erahnen, doch was ich
sehen konnte, waren nur die mit Stroh bedeckten Dächer.
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»Gefällt dir, was du dort siehst?«, hörte ich auf einmal
jemanden fragen, und ich wunderte mich, dass ich gedanklich
so tief in dieses Dorf versunken war, dass ich
niemanden herannahen gehört hatte.
Doch es gab auch niemanden, der hinter oder neben
mir stand.
Ich erschreckte mich und ließ fast meine Handtasche
fallen, die einen weiten Weg nach unten gehabt hätte.
Dann wurde mir klar, woher die Stimme kam. Hinter
dem Geländer etwas nord-östlich von mir saß ein etwa
40-jähriger Mann mitten vor dem Felsabgrund. Er hatte
anscheinend keine Angst abzustürzen. Doch wie war er
dort hingekommen?
Ich blickte in die Augen dieses Mannes, der offensichtlich
ebenfalls ein Indianer war. Seine Haut war zwar
fast hell, und er trug auch keinen Federschmuck, wie ich
Indianer klischeehaft in meinen Gedanken aussehen ließ,
aber er trug Mokassins, eine helle Stoffhose und ein langes,
weißes Hemd mit einer braunen Lederweste. Und
jetzt entdeckte ich auch eine Kette, die er um den Hals
trug und die mit Steinen und Federn verziert war. Also
doch klischeehaft.
»Was sagten Sie bitte? Ich war so in Gedanken versunken,
dass ich Sie nicht richtig gehört habe.«
»Das geht mir auch so, wenn ich hier oben sitze«, grinste
er mich liebevoll an und ließ seine weißen Zähne blitzen.
Ich wunderte mich etwas, denn seinem Gesicht nach
zu urteilen, hätte dieser Mann auch ein beliebiger Weißer
sein können. Wenn ich ihm in einer Stadt über den Weg
laufen würde und er normal gekleidet wäre, würde ich
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nicht im Traum daran denken, dass er ein Indianer sein
könnte.
»Ich fragte, ob dir gefällt, was du hier siehst?«
Der Traum! Da war er wieder! Schlagartig stellten sich
meine Armhaare auf. Ich schloss meine Augen und versuchte,
den Klang der Stimme noch einmal in mir ertönen
zu lassen. Die Stimme des Mannes, der nur wenige Meter
von mir entfernt auf dem Felsen saß, und die Stimme des
Mannes, der mich in meinen Träumen gerufen hatte, waren
identisch. Sie kamen von demselben Mann.
Meine Gänsehaut zog sich wie ein Schauer über und
durch meinen gesamten Körper, und ich bemerkte, wie
ich anfing, rot zu werden. Es war nicht so, dass ich mich
schämte, aber die Tatsache, dass an meinen Träumen tatsächlich
etwas Reales war, trieb mir den Schweiß auf die
Stirn. Ich verspürte Angst.
»Ich …«, antwortete ich ihm und wusste schon eine
Sekunde später nicht mehr, was ich sagen sollte.
Die Situation, diese Begegnung war alles andere als einfach
einzuordnen.
Der Indianer stand auf und schritt langsam auf mich
zu. Ich stotterte immer noch und machte ganz automatisch
einen Schritt nach hinten.
Der Mann hatte das mitbekommen und blieb stehen.
»Entschuldigung, ich wollte nicht … hm …«, sagte ich
zu ihm, um mich für meinen Schritt nach hinten zu rechtfertigen.
»Oh Gott«, flüsterte ich leise, aber dennoch laut
genug, dass der Mann vor mir mich verstehen konnte.
»Ich bin froh, dass du dich entschieden hast, zu uns zu
kommen!«
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Ich presste ein »Ah« aus meinem Mund und schüttelte
anschließend den Kopf.
»Nein, nein. Es tut mir leid, ich muss gehen!«
Ich zog meine Handtasche auf meiner Schulter wieder
nach oben und drehte mich um. Dann lief ich auf den Pfad
zu, dem ich gerade mühsam hier hoch gefolgt war.
»Er ist hier, Violet. Dein Vater ist hier. Das solltest du
wissen, bevor du dich dafür entscheidest, wieder zu gehen!
«
Jetzt, wo ich die Stimme hinter mir hörte, war ich mir
vollkommen sicher, dass ich es hier wirklich mit ein und
derselben Person zu tun hatte: dem Mann aus meinem
Traum und dem Mann, der mich gerade bei meinem
Namen genannt hatte.
Ich blieb augenblicklich stehen, starr vor Schreck. Hätte
mich jemand angeschubst, wäre ich sicherlich einfach zu
Boden gefallen.
Und dann merkte ich, wie meine Beine weich wurden, so
weich, dass ich etwas abknickte und meinen Körper nach
vorn beugen musste, um im Gleichgewicht zu bleiben.
Der Schreck wich auch aus meinem Gesicht und machte
Platz für einen ganz anderen Ausdruck: Ich fing an zu
weinen. Ich wusste nicht wieso. Vielleicht, weil ich nun
wusste, dass die lange Reise nicht umsonst gewesen war.
Vielleicht aber auch, weil ich jetzt, wo ich hörte, dass
mein Vater hier war, einfach Panik bekam. Doch ebenso
war es möglich, dass ich einfach nicht glauben konnte,
dass dieser Mann gerade meinen Namen gesagt und ich
allen Ernstes genau von diesem Mann und von diesem
Ort geträumt hatte. War ich durchgedreht? Oder war er
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ein Magier? Dunkelmagier? Schwindler? Ein verkleideter
Detektiv?
»Wenn du mir erlaubst, würde ich mich gern vorstellen.
«
Ich drehte mich augenblicklich um und blickte dem
Mann ins Gesicht. Doch sagen konnte ich nichts, meine
Zunge war wie gelähmt.
Der Mann kam wieder einen Schritt näher auf mich zu.
»Mein Name ist Pokuwoo. In deiner Sprache würde man
den Namen mit ›Großer Bruder‹ übersetzen.«
Ich nickte ihm immer noch mit offenem Mund zu. Wie
ein kleines, hilfloses Mädchen stand ich angewurzelt vor
ihm, und es dauerte noch einen Moment, bis ich mich wieder
gefangen hatte.
»Ich wusste nicht, dass du solche Schwierigkeiten damit
hast. Ich dachte, als Tochter deines Vaters hättest du,
nun, sagen wir, seine Offenheit geerbt. Doch es erschreckt
dich sehr, mich nun hier zu sehen. Ist es so?« Er grinste
wieder.
Ich schluckte und schloss für eine Sekunde meine
Augen. »Nun, ich bin es nicht gewohnt, von Menschen zu
träumen, die ich dann in der Realität treffe«, antwortete
ich ihm etwas gefasster und mutiger.
»Dies ist also der Grund, dass du mich anschaust, als
sei ich ein Geist?«
Der Mann hatte ein solch sanftes und herzliches
Lächeln, dass meine Angst ein Stück von mir wich.
»Sicherlich wünschst du dir, dass du deine Augen wieder
öffnest und ich dann verschwunden bin. Aber damit
kann ich leider nicht dienen.«
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»Nein«, sagte ich und unterstrich dies mit einem
Abwinken, während ich meine Augen wieder öffnete.
»Würdest du mir vertrauen und dich einen Moment
mit mir auf den Felsen setzen?«, fragte er mich und deutete
mit seiner Hand wieder in die Richtung der Plattform.
Ich nickte, obwohl ich mich nicht ganz wohl dabei fühlte.
»Du kannst jederzeit aufstehen und gehen!«
Er lächelte wieder, und ich schaute ihn mir genauer an.
Nur für einen kleinen Moment natürlich, schließlich wollte
ich ihm nicht den Eindruck geben, ich würde ihn angaffen
oder so etwas. Aber wenn ich wirklich mit diesem Mann,
diesem fremden Mann auf dem Felsen verweilen sollte,
dann wollte ich ihn mir doch etwas genauer anschauen.
Sein Gesicht war rundlich, und so richtig schlank war der
Mann auch nicht. Er war nicht dick, er machte einfach einen
kräftigen, gemütlichen Eindruck. Seine Augen wirkten
schmal, hatten aber dennoch einen faszinierenden
Ausdruck. Sie glänzten in einem grün-türkisen Schimmer.
Er streckte mir seine Hand entgegen als Geste der
Einladung. Seine Hand war kräftig und leicht behaart.
»Okay«, antwortete ich ihm zögerlich.
Ich ging hinter ihm die paar Meter zu dem Felsvorsprung
zurück und kletterte über das Holzgeländer, das nicht
wirklich schwer zu überwinden war. Er bot mir seine
Hand zur Hilfe an, und nah am Abgrund entlang gingen
wir noch ein paar Schritte über die Felsplattform. Wir
umrundeten den Felsen ein Stück und setzten uns dann,
geschützt vor den Blicken anderer, auf den glatten und
leicht kühlen Felsboden. Es war wie eine Höhle, da diese
Plattform von Felswänden umgeben war.
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»Ich sitze jeden Tag hier und betrachte das Dorf, das
dein Vater mit mir aufgebaut hat. Es ist manchmal so, als
sei es erst gestern gewesen, als wir den ersten Spatenstich
gesetzt haben.« Ich blickte ihn an und sah, wie verträumt
er über das große Areal blickte. Dann wandte er seinen
Blick wieder ab und schaute mich an.
»Dein Vater ist ein großer Segen für uns gewesen.«
Ich blickte beschämt auf den Boden. Wie er über meinen
Vater sprach, passte überhaupt nicht in meine eigene
Vorstellung von ihm.
»Ich habe leider keine so guten Erinnerungen an ihn«,
platzte es aus mir heraus und Pokuwoo nickte lächelnd.
»Er hat es mir erzählt.«
Er schwieg für einen Moment und sprach dann weiter:
»Dein Vater und ich sind uns vor sieben Jahren begegnet.
Er war Kurierfahrer, und eines Tages lieferte er ein
Paket in der Firma ab, in der ich arbeitete. Ich war für die
Post verantwortlich. Alle Pakete, Rechnungen und andere
Briefe landeten bei mir, und ich verpackte, beklebte und
sortierte sie, bevor sie auf ihre lange Reise gingen.«
Ich hörte ihm aufmerksam zu und beobachtete diesen
Indianer an meiner Seite, der anscheinend ein normales
Leben gehabt hatte, bevor er hierhergekommen war.
»Ich war sehr unzufrieden mit meinem Leben«, sprach
er weiter. »Ich habe miterlebt, wie meine Kultur immer
mehr zugrunde ging. Mein Vater und mein Großvater
lebten noch in Reservaten, doch uns Kindern wurde dieses
Leben verwehrt. Wir sollten in die Stadt ziehen und
eine Lohnarbeit annehmen. Ein normales amerikanisches
Leben führen. Das tat ich, aber der Schmerz darüber, was
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ich bin, nicht ausdrücken zu können, war groß in mir
und begleitete mich all die Jahre. Dein Vater erkannte
dieses Problem in mir sofort. Er war jahrelang in anderen
Ländern unterwegs gewesen und hatte die Kultur von
Naturvölkern studiert. Er fragte mich, ob ich indianische
Wurzeln hätte, und fing sofort ein Gespräch mit mir an.«
»Du achtest ihn sehr, oder?«, fragte ich meinen Begleiter,
der nachdenklich und doch mit einem dankbaren Lächeln
in seiner Vergangenheit schwelgte.
»Oh, ja, Violet!«, antwortete er mir, und wieder wurde
mir bewusst, dass er mich unmöglich gekannt haben
konnte. Am liebsten wäre es mir gewesen, er hätte mich
nicht mehr darauf aufmerksam gemacht, wie absurd diese
Begegnung war.
»Wir waren fortan Freunde und später wie Brüder. Er
war es, der mir half, mein Innerstes nach außen zu kehren
und den Platz in meiner Ahnenreihe wieder einzunehmen.
Er war es, der mich wieder zu meiner Kultur zurückführte.
«
»Kaum vorstellbar, dass ein Weißer einem Indianer etwas
über seine Kultur erzählt.«
»Oh, ja, das sagten meine Mutter und meine Frau damals
auch, als ich ihnen von William erzählte. Doch unser
Schicksal war besiegelt, und unser gemeinsamer Weg
lag vor uns. Wir ließen uns nie von unserer Idee abbringen
…«
»Ein Indianerdorf zu bauen?«, fragte ich ihn und schämte
mich dann, weil in meiner Frage eine Spur Sarkasmus lag.
»Indianern die Möglichkeit zu geben, ihre Kultur und
ihr Sein zu leben, ja. Das mit dem Reservat hier hat sich
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entwickelt. Es wurde alles vom großen Geist zusammengeführt.
Welch ein Segen das für uns war, nach all den
Jahren, in denen wir versucht hatten, ein Leben zu leben,
das mit unserem Blut nicht vereinbar war!«
Ich ließ ihn erzählen und hörte ihm zu, doch immer wieder
schoben sich Gedanken in meinen Kopf. Der Schock
saß noch viel zu tief, der Schock, meinen Vater gefunden
zu haben, und der Schock, an diesem Ort, an dem ich gerade
war, bereits im Traum gewesen zu sein.
»Der größte Wunsch deines Vaters war, dich noch einmal
zu sehen«, sagte er plötzlich und änderte das Thema.
»Deswegen bin ich in deine Traumwelt eingedrungen und
habe dich kontaktiert.«
»Du bist in meine Traumwelt eingedrungen und hast
mich kontaktiert? Wie soll ich das verstehen?«
»Du warst zu beschäftigt, um mich bei vollem
Bewusstsein zu hören. Deswegen habe ich deine Träume
benutzt!«
Ich ignorierte, was er mir gerade gesagt hatte. Ich
wollte weder wissen, dass er es getan hatte, noch, wie er
es tat. Etwas nervös rutschte ich auf meinem Hinterteil
hin und her und schlug abwechselnd ein Bein über das
andere. Mir war die Situation unheimlich, und ich dachte
darüber nach, einfach aufzustehen und wegzugehen.
Ich fühlte mich irgendwie nicht echt, nicht in meinem
Körper. Das alles wirkte wie ein Film auf mich. Der
Indianer hatte ja gesagt, dass ich jederzeit aufstehen
könne. Vielleicht wäre es das Beste, genau das zu tun.
Doch ich war auch neugierig. Ich wollte wissen, was mit
meinem Vater los war. Pokuwoo sagte, mein Vater wolle
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mich noch einmal sehen, und das klang gar nicht danach,
dass alles gut war.
»Liegt er im Sterben?«, fragte ich den Indianer plump.
Pokuwoo nickte.
Ich weiß nicht wieso, aber auch ich fing an zu nicken.
»Er wird diese Welt verlassen und zu seinen Ahnen zurückkehren!
«
»Was ist los? Was hat er?«, fragte ich ihn und bemerkte,
dass ich leicht panisch wurde.
»Er hat Krebs. Die Krankheit hat sich bereits überall in
seinem Körper ausgebreitet. Noch lebt er damit, doch er
ist mittlerweile schon so schwach geworden, dass es nicht
mehr lange dauern wird, bis seine Seele den Körper verlässt!
«
Das, was Pokuwoo sagte, machte mich irgendwie
wütend, und ich spürte, wie eine einzelne Träne meine
Wange hinunterlief. Es war nur eine einzige Träne, die ich
für ihn vergoss, doch in dieser Träne lag all mein Vorwurf,
meine Verbitterung und Trauer. Nach all den Jahren bis
zum Wiedersehen würden wir doch wieder getrennt werden.
Doch dieses Mal für immer.
»Ist er zu einem Arzt gegangen?«, fragte ich weiter, um
mich abzulenken. Vielleicht konnte man ihn noch retten,
wenn er sich medizinisch behandeln ließe.
»Ja, er wollte zwar erst nicht, aber nachdem ich ihn wiederholt
aufgefordert hatte, die Fortschritte seiner Kultur
nicht zu verleugnen, ist er tatsächlich gegangen.«
Ich lachte und weinte gleichzeitig. Ja, so stur konnte nur
mein Vater sein!
»Und der Arzt konnte ihm auch nicht helfen?«
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Pokuwoo schüttelte den Kopf und legte kurz seine
Hand auf die meine.
»Nein, Violet, leider konnte er das nicht.«
»Ist er hier?«
»Ja, er liegt in der Hütte dort vorn im Wald«, antwortete
er mir und deutete auf die Hütte im Wald, die ich vorher
bereits bemerkt hatte.
Zu wissen, dass er mir nah war, nur wenige Minuten
entfernt, ließ einen Schauer über meinen Rücken laufen.
Ich stand auf und lief die wenigen Meter ab, die mir
die Plattform, auf der ich mich befand, zur Verfügung
stellte. Mit einem kleinen Seufzer lehnte ich mich an die
Steinwand hinter mir. Der Indianer wandte seinen Blick
nicht von dem Dorf, das sich vor ihm erstreckte, ab. »Es
geht ihm gut, Violet. Er hat mit seinem Leben Frieden geschlossen.
«
Pokuwoo stützte sich auf seine Knie und stand auf. Er
drehte sich zu mir um. »Doch den Tag, als er dich verlassen
hat …«
Ich schloss meine Augen. »Diesen Tag verteufelt er
noch heute. Er ist ein guter Mann, und wir verdanken ihm
so viel. Doch in seinem Herzen hasst er sich dafür, dass er
nicht bei dir geblieben ist.«
»Ich kann das nicht hören«, unterbrach ich ihn wütend.
»Wenn er sich doch so sehr dafür hasst, wieso hat er es dann
überhaupt getan? Das hätte er vorher wissen müssen.«
Meine Stimme erhob sich, und ich merkte, wie mein
Körper anfing zu zittern.
»Wir wissen vorher nie, wie sehr wir einen Menschen
mit unseren Handlungen verletzen. Hätte er es gewusst,
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wäre er nicht fortgegangen. Er wusste nicht, wie er weiterleben
sollte!«
Ich schüttelte den Kopf und rieb mir mit der Hand
über die Stirn, um meine Haare aus dem Gesicht zu wischen.
»Du sprichst so leichtfertig, Pokuwoo. Dich hat er nicht
verlassen!«
»Ich weiß, dass das nicht einfach für dich war. Du hast
die freie Wahl zu entscheiden, und das ist alles, worum
ich dich bitte.«
Mein Herz pochte kräftig, und ich musste wieder säuerlich
aufstoßen. Mein Arzt hatte mir dringend angeraten,
jeglichen Stress zu vermeiden, doch ich musste ja auf die
glorreiche Idee kommen, meinen Vater zu suchen.
Ich schluckte, doch der Geschmack in meinem Mund
blieb. Gerade noch rechtzeitig nahm ich die Wasserflasche
aus meiner Tasche und nahm einen großen Schluck. Fast
wäre mein Mageninhalt wieder nach oben gekommen.
Pokuwoo sah mich mitfühlend an, dann senkte er seinen
Blick.
»Ich werde nun gehen, Violet, und auf deine Antwort
warten. Du wirst mich hier wieder treffen, wenn du dies
möchtest.«
Er stieg den Felsen hinab. Nur ein paar Schritte unterhalb
der Felsen begann ein schmaler Weg, der vermutlich
ins Dorf führte. Ich wollte nicht, dass unser Treffen so endete,
und kam hinter ihm her.
Er spürte das irgendwie und blieb stehen. Für einen
Moment herrschte Stille zwischen uns, und ich merkte,
dass er darauf wartete, dass ich etwas sagen würde.
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Ich setzte mich auf einen Stein und suchte nach den
richtigen Worten.
»Ich kann ihm nicht vergeben. Ich weiß, das verstehst
du nicht, und du möchtest, dass dein Freund in Ruhe sterben
kann.« Ich fing an zu schluchzen, wenn auch leise.
»Mein ganzes Leben leide ich darunter, dass er von mir
gegangen ist. Ich habe solche Angst, verlassen zu werden,
von meinem Sohn, von meinem Mann. Das ist alles seine
Schuld.«
»Ich weiß, Violet«, antwortete er mir und schwieg dann.
Er drehte sich zu mir und blickte nach oben.
»Ich kann ihm nicht einfach vergeben und so tun, als ob
nichts gewesen wäre, nur damit er in Ruhe sterben kann!
Das ist es doch, was er von mir will, oder?« Ich sprach das
aus und verstummte augenblicklich. So etwas kannte ich
von mir nicht. Ich war so furchtbar kaltherzig.
Pokuwoo schluckte, als er das hörte, und ich öffnete gerade
meinen Mund, um mich dafür zu entschuldigen, was
ich gesagt hatte.
»Du verstehst nicht, was Vergebung wirklich bedeutet,
Violet. Es geht nicht darum, dass du deinem Vater
die Verantwortung nimmst. Es geht nicht darum, ihn von
seiner Schuld freizusprechen. Vergebung dient in erster
Linie dir und deinem Frieden, Violet. Du befreist dich damit,
nicht ihn.«
Ich blickte ihn an. Seine Worte hatte ich zwar gehört,
aber deren Bedeutung war mir dennoch nicht klar.
»Ich warte hier auf dich, falls du dich entscheiden solltest
zu bleiben.« Mit diesen Worten verabschiedete er sich
von mir und ging weiter den Abstieg hinunter.

GeorgHuber

vor 4 Jahren

Inhaltsangabe

Ein schönes Haus in der Vorstadt, ein liebender Ehemann, ein wundervoller Sohn: Obwohl sie all das hat, glaubt die junge Amerikanerin Violet, ihr Glück im Job statt im wahren Leben zu finden. Erst als eine Erkrankung sie zum Innehalten zwingt, erkennt sie, wie weit sie von ihrem wahren Lebensglück entfernt ist. Zwar hat sie nun wieder mehr Zeit für ihre Familie, doch plötzlich plagen sie mysteriöse Träume. Erinnerungen an eine unglückliche Kindheit werden wach. Bei dem Versuch, Klarheit in ihre Gefühle zu bringen, ahnt sie noch nicht, dass sie sich bald auf eine Suche begeben wird, die sie für immer verändern soll. »Adayuma « - ein Roman, der Ihnen auf authentische und gefühlvolle Weise zeigt, wie stark die Themen Identitätsfindung, Sinnsuche und Vergebung mit dem Konzept vom individuellen Lebensglück verknüpft sind. Begeben Sie sich auf eine emotionale und erkenntnisreiche Reise, die Sie im Herzen berührt und Sie erkennen lässt, was im Leben wirklich zählt.

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@Starbucks

Mein Buch war heute im Kasten. Ob es der Nachbar hatte oder was? Ich habe keine Ahnung, was los war.
Jetzt bin ich spät dran hier, aber okay. In den Ferien kann ich lesen. ABER: Ich fahre nach Florida und nehme es mit. Kann aber von dort nicht so gut posten, nur mit dem Smartphone, wenn überhaupt. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich meine Rezension erst im Januar poste!

Es fühlt sich toll an und riecht schon etwas, aber das ist wohl die Druckerschwärze...

GeorgHuber

vor 4 Jahren

Fragen an den Autor

Starbucks schreibt:
Mein Buch war heute im Kasten. Ob es der Nachbar hatte oder was? Ich habe keine Ahnung, was los war. Jetzt bin ich spät dran hier, aber okay. In den Ferien kann ich lesen. ABER: Ich fahre nach Florida und nehme es mit. Kann aber von dort nicht so gut posten, nur mit dem Smartphone, wenn überhaupt. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich meine Rezension erst im Januar poste! Es fühlt sich toll an und riecht schon etwas, aber das ist wohl die Druckerschwärze...

Viel Freude in Florida und viel Freude mit dem Buch. Ich hoffe, es geht hier nach Weihnachten wieder weiter....

Maggi

vor 4 Jahren

Eure Rezension

Ich habe, nachdem ich meine Notizen mehrmals durchgesehen und bearbeitet habe, auch endlich meine Rezension geschrieben:

http://www.lovelybooks.de/autor/Georg-Huber/ADAYUMA-oder-Bis-die-Seele-vergibt-1069152678-w/rezension/1074451746/

Danke nochmal, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

PS: Bei amazon gibt´s meine Rezension auch.

GeorgHuber

vor 4 Jahren

Eure Rezension
@Maggi

VIELEN DANK!!!

Starbucks

vor 4 Jahren

Eure Rezension
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@GeorgHuber

Meins ist nie angekommen, aber ich habe es mir nun doch noch besorgt und bin schon am Lesen! Schade, wenn ich es nicht gemacht hätte, soviel kann ich schon sagen!

Starbucks

vor 4 Jahren

Eure Rezension
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Heute Nacht habe ich das Buch beendet. Es ließ sich sehr schnell lesen. Vielen Dank! Hier ist meine Rezension1

http://www.lovelybooks.de/autor/Georg-Huber/ADAYUMA-oder-Bis-die-Seele-vergibt-1069152678-w/rezension/1077877463/

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