Georg Klein Die Zukunft des Mars

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Inhaltsangabe zu „Die Zukunft des Mars“ von Georg Klein

Die Mars-Kolonisten leben in einer kargen, analphabetischen Kultur von eigentümlicher Schönheit. Aber ganz ist die Schrift nicht verloren: ein junger Hilfsarzt studiert heimlich die heiligen Bücher des Sonnenhauses, während eine rätselhafte Wesenheit aus der Tiefe des Planeten an die Oberfläche drängt. Auf der Erde, im Freigebiet Germania, repariert der alte Spirthoffer elektronische Geräte, die den Großen Winter überdauert haben. Er heuert die sibirische Zuwanderin Elussa an, angeblich um sein Russisch aufzubessern. Elussas Tochter Alide schließt den Tüftler sofort ins Herz, nicht ahnend, wie weit dieser tatsächlich in die Zukunft plant.

Fantastisch! Ich bin absolut begeistert! Georg Klein zeigt uns, was mit Wörtern möglich ist.

— Traeumerin109

Dieses optisch wunderschöne Buch ist ein Meisterwerk der Buchkunst.

— lesestunden

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    Die Zukunft des Mars

    Traeumerin109

    05. January 2017 um 22:10

    Kolonisten unserer Erde leben nun auf einem anderen Planeten, der ganz anders ist als alles was wir kennen. Von dem, was sie einst mit der Erde verbunden hat, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Auch die Fähigkeit der Schrift ist den meisten verloren gegangen. Parallel dazu hat sich auch im Freigebiet Germania einiges verändert. Könnte dies unsere Zukunft sein? Für mich war es das erste Buch des Autors, von dem ich vorher auch noch nie etwas gehört hatte. Nach der Lektüre habe ich mich ernsthaft gefragt, warum das so ist. Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, die mit ähnlich wunderbaren, grandiosen Sätzen aufwarten können. Fast ein wenig magisch wirken die eloquenten Formulierungen, die mich in eine atemberaubend andere Welt entführt haben. Allerdings muss ich ehrlich sagen: Ich konnte der Geschichte nicht immer und überall folgen, wenn sie wieder einen waghalsigen Sprung unternommen hat. Da wurden zwei Welten miteinander verwoben, zwischen denen eine recht große Distanz liegt, und doch gelangen Lebewesen von dieser zu jener. Es ist die Rede von Materialien und Gegenständen, die ein wenig rätselhaft bleiben, trotz wiederholter Nennung. Nicht zuletzt merkwürdige Gemeinsamkeiten zwischen Menschen auf der Erde und Kolonisten auf dem Mars, welche mich manchmal vermuten ließen, es handele sich um ein und dieselbe Person. Trotz alldem hat die Geschichte mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Denn vor meinen inneren Augen ist eine ganze Welt entstanden, und das ist die hohe Kunst des Schreibens, die der Autor meisterhaft beherrscht. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!!!

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  • Buchverlosung zu "Die Zukunft des Mars" von Georg Klein

    Die Zukunft des Mars

    lesestunden

    17. December 2015 um 12:08

    Mein Blog feiert seinen ersten Geburtstag. Und es gibt dieses wunderbare Buch zu verlosen. Macht jetzt mit: Ein Jahr Lesestunden, ein Rückblick, Ausblick und Gewinnspiel

  • Dieses optisch wunderschöne Buch ist ein Meisterwerk der Buchkunst.

    Die Zukunft des Mars

    lesestunden

    22. November 2015 um 09:31

    Dieses optisch wunderschöne Buch ist ein Meisterwerk der Buchkunst. Gestaltung, Farbe, Schriftart und Covergestaltung harmonieren mit dem Inhalt und spiegeln ihn auf kunstvolle Art und Weise wieder. Inhaltlich wird hier eine angenehm zu lesende Dystopie geboten, die mit einer ganz eigenen Stimmung aufwartet, die irgendwie postapokalyptisch, gemütlich, unwirtlich, bedrohlich und versöhnlich ist. Kleins Erzählstil ist verwinkelt, langsam und erzeugt aus einer an den Charakteren ausgerichteten Perspektive eine unwahrscheinliche, aber schlüssige Zukunftsvision. Die Zukunft des Mars ist sicherlich eines der ungewöhnlichsten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Auch wenn ein Sinn und rasante Spannungskurven fehlen ist das Buch eine unterhaltsame Lektüre, die für die entspannte Winterzeit ganz gut geeignet ist. Ausführliche Rezension mit zahlreichen Bildern: http://www.lesestunden.de/2015/11/die-zukunft-des-mars-georg-klein/

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  • Als Science Fiction belanglos

    Die Zukunft des Mars

    ralf_boldt

    16. October 2014 um 21:07

    Der Roman erzählt von einem Leben auf dem Mars. Der Mars ist von Menschen besiedelt worden und diese haben sich auf dem kargen Planeten eingerichtet. Es ist eine neue eigentümliche Gesellschaft entstanden, die letztendlich das einfache Leben sichert. Technologie wird nur in niedriger Ausprägung verwendet, halt das, was von der Erde einmal mitgenommen worden ist. Es werden dazu handwerklich nicht sonderlich anspruchsvolle Gerätschaften aus den Rohstoffen und Materialien des roten Planeten geschaffen. Das Miteinander der ehemaligen Menschen wird durch neue Rituale geformt. Berufe, die es auf der Erde noch nicht gegeben hat, haben sich ausgeprägt. Aber auch das Leben auf der Erde hat sich in dieser Zukunft verändert. Feudalistische Strukturen beherrschen hier das Dasein. Es ist bestimmt nicht die positive Zukunft, die sich alle erträumt oder erhofft haben. Der Roman ist sicher kein klassischer SF-Roman, wie wir ihn von Genre-Autoren kennen. Georg Klein erzählt. Und das mit einer Sprache, in die man sich einschwingen muss. Gelingt dem Leser dies, so trägt ihn die Erzählung durch die Worte, nicht die Handlung. Wiedersetzt sich der Leser, so wird er sicher keinen Spaß an dem Roman haben. Die Handlung ist vordergründig auch nicht das wichtige an dem Buch, denn es wird nichts Neues erzählt. Neue Ideen finden sich nämlich nicht. Der Mars ist nur ein weit entfernter Handlungsort, der nur gerade noch nah genug zur Erde ist. Der Roman könnte auch irgendwo auf der Erde spielen oder in der Andromeda-Galaxie. Wer einen SF-Roman lesen möchte, ist hier nicht an der richtigen Stelle. Als reine Science Fiction ist der Roman absolut belanglos. Wer sich im Klang und Rhythmus der deutschen Sprache verlieren möchte, ist hier schon richtiger. Wer ein schönes Buch in er Hand haben möchte, ist hier goldrichtig. Das Buch selbst ist nämlich sehr liebevoll gestaltet worden und hat eine schöne Haptik. Es ist mit einem orangen Halbleinen-Einband ausgestattet und der Schnitt ist in orange eingefärbt. Satz und Druck sind sehr gut angenehm und laden zum Lesen ein. Fadenheftung und ein rotes Lesebändchen runden den positiven Eindruck ab. Ein wirklich schön gemachtes Buch.

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