Georg Klein , Anke Feuchtenberger Roman unserer Kindheit

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Inhaltsangabe zu „Roman unserer Kindheit“ von Georg Klein

'Ein Geniestreich ist dieser Roman.' Ina Hartwig, Die Zeit

Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt die Neue Siedlung, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien und die Laubenkolonie, wo die Kinder sich die großen Ferien vertreiben. Langsam, kaum merklich, sickert das Unheimliche ein: Ein Mord wird angekündigt, dann kommen die Boten, buchstäblich aus einer anderen Welt. Wer wird verhindern, dass es eines der Siedlungskinder auf die Nachtseite dieses Sommers hinüberzieht?

Ein Kindheitsroman voll fiebrigem Witz und dunkler Einsicht – ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010.

'Georg Kleins bestes Buch – die wahre Geschichte unserer Kindheit.'
CHRISTOPHER SCHMIDT, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

'Eine solche Hülle und Fülle an Erzählkunst hat es selbst bei Georg Klein noch nicht gegeben.'
JUDITH VON STERNBURG, FRANKFURTER RUNDSCHAU

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— BertSieverding

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    Roman unserer Kindheit

    dominona

    19. October 2014 um 15:55

    Da wir alle mal Kinder waren, findet man sich recht schnell in die Erzählweise, aber mich persönlich hat es nicht gepackt. Irgendwann wirkt der Stil so, wie jemand, der einen dämlich von der Seite anmacht und plötzlich wird aus der Geschichte über ein paar Kinder eine Art Krimi, da habe ich mich gefragt: habe ich es hier mit "5 Freunde" für Erwachsene zu tun? Im weitesten Sinne ja und das macht alles merkwürdig surreal, sehr schade.

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  • Rezension zu "Roman unserer Kindheit" von Georg Klein

    Roman unserer Kindheit

    Gruenente

    09. September 2012 um 21:06

    Die langen Sommerferien liegen vor den Kindern der „neuen Siedlung“ Die Gruppe besteht aus dem Älteren Bruder, dem Schniefer, der Schicken Sibylle, deren Kleiner Schwester, den Witzigen Zwillingen und dem Wolfskopf. Immer bereit zu neuen Abenteuern. Am Anfang steht ein Fahrradunfall, der den Älteren Bruder erst mal an selbständiger Fortbewegung hindert. Aber auch dieses Problem wird erfinderisch (typisch für Nachkriegszeit, auch wenn dieser schon fast 20 Jahre beendet ist) gelöst. Außer dieser durch dick und dünn gehenden Kinderguppe gibt es noch die bösen Huhlenhäusler, drei seltsame Kriegsinvaliden, den Kikki-Man, den Hund Sputnik und die Eltern mit ihren eigenen Problemen. Nicht zu vergessen den Bären und die Geheimnisvolle Ich-Erzählerin. In diesem vielleicht letzten Sommer in dieser Gruppe, passieren allerlei mysteriöse, spannende, beängstigende und (vor allem) unerklärliche Dinge. Die Kinder wachsen zum Teil über sich hinaus und entdecken neue Fähigkeiten. Das Buch ist für mich so eine Art deutsches, anspruchsvolles „Es“ (Stephen King). Es gibt auch hier unheimliche Wesen, Gänge, Labyrinthe, wandernde Sofas und ähnliche mystische Vorgänge. Ich konnte, vor allem im Schlussteil, die Realität nicht mehr genau identifizieren. Vieles bleibt ungelöst, surreal und soll wohl auch so bleiben.

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  • Frage zu "Roman unserer Kindheit" von Georg Klein

    Roman unserer Kindheit

    Ellispirelli

    Nach dem Lesen des Buches "Roman unserer Kindheit" von Georg Klein bleibt irgendwie immer noch die Frage offen, wer ist der Ich-Erzähler? Habe das schon mit Freunden diskutiert, jeder kommt zu einem anderen Ergebnis. Was meint ihr? Aus wessen Sicht ist das Buch geschrieben? Ich fand es toll, werde es bestimmt wieder lesen.

    • 2
  • Rezension zu "Roman unserer Kindheit" von Georg Klein

    Roman unserer Kindheit

    FlorianTietgen

    15. July 2010 um 10:18

    Ich mag Bücher über eine Periode der Kindheit, in der sich etwas ändert, ich mag sogenannte "Coming of Age" Geschichten und ich mag auch an diesem Buch dieses Flirren zwischen kindlicher Fantasie und kindlichem Erleben, bei dem man nie weiß, was gerade passiert und was die Fantasie daraus macht. Ich mag an diesem Bich die Zeichnung der Figuren, die Zahnräder der Entwicklungen, die ineinandergreifen. Das Buch hätte also alle Chance bei mir gehabt. Leider hat es mich fast nur genervt. In einer Sprache, die mit Wortschatz bestechen will werden inflationär Substantivierungen von Adjektiven und Verben benutzt, selbst, wenn es dafür schon Substantive gibt. Handlungen werden nicht ausgeführt, sondern man ist sie am Tun, das allerdings nicht so konsequent, dass ich es als bewusst verwendete Lokalkoloritsplitter empfunden habe. Gefühlt jede halbe Seite raubt ein Cliffhanger die Spannung, gibt es einen neuen Nebenfaden und permanent möchte man der allwissenden Icherzählerin zurufen: Erzähl doch endlich, was du erzählen möchtest. Aber wahrscheinlich liegt genau darin das Problem: sie möchte zu viel erzählen. Und holt dazu hier noch mal aus und dort noch mal aus, greift häufig sogar voraus und deutet Entwicklungen an, die mit dieser Geschichte gar nichts zu tun haben. Von allen Menschen, deren früher Tod mir vorausgesagt wird, stirbt gerade mal einer. Fazit: Geschichte und Geschehen, Charaktere und ihre surrealen Elemente haben mir gefallen. Etwas weniger "Videoschnitt" und mindestens 100 gestrichene Seiten hätten dem Buch sicher gut getan

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  • Rezension zu "Roman unserer Kindheit" von Georg Klein

    Roman unserer Kindheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. April 2010 um 10:57

    Düster, unheimlich und trotzdem scheint die Sonne.

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